AT516193A1 - Feuerung, insbesondere kamin für den aussenbereich - Google Patents

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AT516193A1 ATA50575/2014A AT505752014A AT516193A1 AT 516193 A1 AT516193 A1 AT 516193A1 AT 505752014 A AT505752014 A AT 505752014A AT 516193 A1 AT516193 A1 AT 516193A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Feuerung (1), insbesondere einen Kamin für den Außenbereich, mit einem Brenner (6) zur Verbrennung eines schüttfähigen, festen Brennstoffes, insbesondere Pellets, mit einem Gehäuse (2), in welchem der Brenner (6) über eine Hubvorrichtung (9) höhenverstellbar gelagert ist. Um auf einfache Weise eine gleichbleibende Flammenqualität zu gewährleisten ist vorgesehen, dass der - vorzugsweise im Wesentlichen zylindrisch oder prismatisch geformte - Brenner (6) über zumindest eine Federeinrichtung (11) im Gehäuse (2) gelagert ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Feuerung, insbesondere Kamin für den Außenbereich, miteinem Brenner zur Verbrennung eines schüttfähigen, festen Brennstoffes,insbesondere Pellets, mit einem Gehäuse, in welchem der Brenner über eineHubvorrichtung höhenverstellbar gelagert.
Aus der EP 2 698 580 Al ist ein Hubtischbrenner zur Verbrennung von Pelletsbekannt, wobei der Hubtischbrenner einen höhenverstellbare Hubtisch aufweist.
Der Hubtisch weist eine Gewindehülse auf, welche in eine drehbare Spindeleingreift. Durch Drehen der Spindel kann der Hubtisch in seiner Höhe verstelltwerden. Über den Hubtisch kann der Brennstoff gegen die Schwerkraft demVerbrennungsabschnitt zugeführt werden.
Die DE 36 21 100 Al beschreibt eine Grillvorrichtung mit einem Rahmen, einemGrillrost, einer Grillmulde und einem Einstellmechanismus zur Einstellung einesvorgewählten Abstandes zwischen dem Grillrost und der Glutmulde. Die Glutmuldeist drehbar im Rahmen gelagert und kann über eine Spindel in seiner Höhe verstelltwerden.
Die Höhenanpassung über die Spindel muss manuell vorgenommen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den genannten Nachteil zu vermeiden und aufmöglichst einfache Weise eine gleichbleibende Flammenqualität und maximaleRauchfreiheit zu gewährleisten. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, eineselbsttätige Höhenanpassung zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß erfolgt dies dadurch, dass der - vorzugsweise im Wesentlichenzylindrisch oder prismatisch geformte - Brenner über zumindest eineFedereinrichtung im Gehäuse gelagert ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Federeinrichtung so dimensioniert ist, dassder Brenner selbsttätig in jeweils eine dem momentanen Füllgrad eines eindefiniertes Volumen aufweisenden Aufnahmeraumes des Brenners für Brennstoffentsprechenden Hubstellung verfahrbar ist. Die Hubstellung wird dabei durch einedurch das Eigengewicht des Brenners und das Gewicht des im Aufnahmeraumenthaltenen Brennstoffes einerseits und die entgegen der Schwerkraft wirkendeFederkraft der Federeinrichtung andererseits definierte Gleichgewichtslage bestimmt. Vorzugsweise ist dabei der Brenner selbsttätig bei vollständig gefülltemAufnahmeraum in eine unterste Hubstellung, bei geleertem Aufnahmeraum in eineoberste Hubstellung und bei teilweise gefülltem Aufnahmeraum in zumindest einedem momentanen Füllgrad entsprechende Zwischenstellung verfahrbar.
Die Hubvorrichtung kann zumindest eine Führungseinrichtung zur vertikalenFührung des Brenners im Gehäuse aufweisen, wobei vorzugsweise dieHubvorrichtung einen mit dem Brenner - beispielsweise starr - verbundenenHubtisch aufweist, der entlang zumindest einer, insbesondere entlang von vier,gehäusefesten Führungsachse(n) höhenverstellbar geführt ist. Der Hubtisch kannüber die Federeinrichtung am Gehäuse abgestützt oder im Gehäuse aufgehängtsein.
In einer einfachen Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass dieFedereinrichtung zumindest eine Schraubenfeder aufweist, wobei vorzugsweise dieAchse der Schraubenfeder koaxial zur Führungsachse angeordnet ist. Alternativdazu kann die Federeinrichtung auch zumindest eine pneumatische Federaufweisen.
Brenner, Hubvorrichtung und/oder Führungseinrichtung sind in einem durch dasGehäuse gebildeten Brennraum angeordnet, wobei vorzugsweise unterhalb desBrenners im Brennraum eine Aschelade angeordnet ist. Um Asche aus dem Brennerzu entfernen ist es besonders vorteilhaft, wenn im Bereich des Bodenbereich desBrenners eine durch einen Schieber oder Kippmechanismus verschließbareAscheöffnung angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Schieber im Hubtischverschiebbar angeordnet ist.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Brenner eine vorzugsweise zylindrischeBrennerwand aufweist, welche in einem vorzugsweise gehäusefesten Brennerrohrteleskopartig höhenverschiebbar angeordnet ist. Das Brennerrohr kann dabei festmit einem gehäusefesten Brennraumdeckel verbunden sein, wobei vorzugsweiseder Brennraumdeckel mit zumindest einer Führungsachse fest verbunden ist. Diesermöglicht eine gleichbleibende Verbrennungsqualität.
Der Brennraumdeckel ist nach oben offen und erlaubt es, die Feuerung als Kaminfür den Außenbereich und/oder als Grilleinrichtung zu betreiben. Zur Luftzufuhr ist das Brennerrohr und/oder die Brennerwand des Brenners - vorzugsweise umlaufend- mit Luftöffnungen versehen.
Um eine optimale Verbrennung zu erreichen, ist es besonders vorteilhaft, wenn derBrenner in seinem Bodenbereich einen Schrägrost und/oder in einem zentralenBereich einen vorzugsweise senkrechten Mittenrost aufweist.
Brenner, Hubvorrichtung und/oder Federeinrichtung sind in einem durch dasGehäuse gebildeten Brennraum angeordnet, wobei vorzugsweise unterhalb desBrenners im Brennraum eine Aschelade angeordnet ist.
Unterhalb des Brennraumes kann ein vorzugsweise durch das Gehäuse gebildeterBrennstofflagerraum angeordnet sein, wobei besonders vorzugsweise derBrennstofflagerraum in seinem Wand- oder Bodenbereich zumindest eineLuftzufuhröffnung aufweist.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand eines in der Fig. gezeigten nichteinschränkenden Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Fig. zeigt eine erfindungsgemäße Feuerung 1 in einem Längsschnitt. DieFeuerung 1 weist ein Gehäuse 2 auf, welches einen Brennraum 3 und einBrennstofflager 4 ausbildet. Im Bereich des vorzugsweise vorgesehenenintegrierten Brennstofflagers 4 sind im Gehäuse 2 Luftzuführöffnungen 5 undzumindest eine nicht weiter dargestellte seitliche Türe angeordnet. Die Luft kannüber nicht weiter ersichtliche Luftkanäle im Brennraumboden 15 in den Brennraum3 gelangen.
Im Brennraum 3 befindet sich der Brenner 6 und eine Aschelade 7.Der Brenner 6wird durch einen gehäusefesten Brennraumdeckel 8 abgedeckt. Der Brenner 6 kannüber eine Hubvorrichtung 9 in seiner Höhe verstellt werden. Die Hubvorrichtung 9besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Federeinrichtung 10 mit vierSchraubenfedern 11, deren Achsen 11a jeweils koaxial zu einer gehäusefestenFührungsachse 12 angeordnet sind. Die Führungsachsen 12 sind beispielsweisedurch Stahlstäbe oder Stahlrohre oder Profile gebildet.
Jede der Führungsachsen 12 durchdringt einen Hubtisch 13, welcher proFührungsachse 12 eine Führungsbohrung 14 aufweist, über welche der Hubtisch 13 in vertikaler Richtung verschiebbar ist. Jede der Schraubenfedern 11 stützt sichdabei einerseits am gehäusefesten Brennraumboden 15, und andererseits amHubtisch 13 ab, welcher fest mit dem Brenner 6 verbunden ist. Führungsachsen 12und Bohrungen 14 des Hubtisches 13 bilden eine Führungseinrichtung 16 zurvertikalen Führung für den Brenner 6 im Gehäuse 2 aus. Der Brennraumboden 15trennt den Brennraum 3 vom Brennstofflager 4.
Der Brenner 6 weist eine beispielsweise zylindrische Brennerwand 17 auf, welche ineinem gehäusefesten Brennerrohr 18 frei teleskopartig höhenverschiebbarangeordnet ist. Die Brennerwand 17 kann etwa aus Lochblech hergestellt sein. DasBrennerrohr 18 ist mit dem gehäusefesten Brennerdeckel 8 verbunden, welcherwiederum mit den gehäusefesten fest Führungsachsen 12 verbunden ist. DasBrennerrohr 18 und der Brenner 6 sind zylindrisch oder prismatisch, beispielsweisesechs-, acht- oder n-eckig, ausgebildet. Das Brennerrohr 18 und/oder dieBrennerwand 17 sind umlaufend mit - nicht weiter dargestellten - Luftöffnungenversehen, über welche Luft vom Brennraum 3 in den von der Brennerwand 17aufgespannten Aufnahmeraum 19 für Brennstoff 20 gelangt. Der Brenner 6 weist inseinem Bodenbereich einen beispielsweise als Kegelstumpf ausgebildetenSchrägrost 21 und in seinem zentralen Bereich einen senkrechten Mitten- oderKreuzrost 22 auf. Im Bodenbereich des Brenners 6 ist eine Ascheöffnung 23angeordnet, welche durch einen im Hubtisch 13 angeordneten Schieber 24verschlossen werden kann.
Die Federeinrichtung 10 ist so dimensioniert, dass der Brenner 6 selbsttätig injeweils eine dem momentanen Füllgrad eines Aufnahmeraumes 19 des Brenners 6für Brennstoff entsprechenden Hubstellung verfahrbar ist. Der Brenner 6 wird dabeivöllig selbsttätig durch die Federkraft der Schraubenfedern 11 - gemäß demjeweiligen Geicht des Brenners 6 samt Inhalt - bei vollständig gefülltemAufnahmeraum 19 in eine unterste Hubstellung, bei geleertem Aufnahmeraum ineine oberste Hubstellung und bei teilweise gefülltem Aufnahmeraum 19 inzumindest eine dem momentanen Füllgrad entsprechende Zwischenstellungverfahren. Die jeweilige Hublage stellt sich durch das Gleichgewicht zwischen demGewicht des Brennerraumes 6 und dem momentanen Gewicht des imAufnahmeraum 19 enthaltenen Brennstoffes 20 einerseits und der entgegen derSchwerkraft gerichteten Federkraft der Schraubenfedern 11 ein.
Im leeren Zustand des Aufnahmeraumes 19 drücken die Schraubenfedern 11 denHubtisch 13 nach oben. Der Aufnahmeraum 19 des Brenners 6 wird bis zurOberkante mit durch Pellets gebildeten Brennstoff 20 gefüllt. Durch das Gewichtdes Brennstoffes 20 wird der Hubtisch 13 samt dem gefüllten Brenner 6 nach untengedrückt. Nach anzünden des Brennstoffes 20 schwindet langsam dessen Gewichtim Brenner 6, wodurch der Hubtisch 13 allmählich selbsttätig durch dieSchraubenfedern 11 nach oben gedrückt wird. Somit ist eine konstante undgleichbleibende Verbrennungsqualität und maximale Rauchfreiheit gewährleistet.
Abhängig von der Kapazität des Aufnahmeraumes 19 erlischt das Feuer immer nacheiner definierten Zeit. Ab erlischen des Feuers kann der Glutstock im Brenner 6verbleiben und dort ausglühen, wobei eine angenehme Restwärme erzeugt wird,welche beispielsweise zum Rösten, Räuchern oder Grillen von Lebensmittelngenutzt werden kann. Danach kann die im Aufnahmeraum 19 verbliebene Ascheeinfach durch die Ascheöffnung 23 entfernt werden, indem der Schieber 24 oderder Kipprost geöffnet wird, wodurch die Asche in die darunter angeordneteAschelade 7 fällt. Die Aschelade braucht nur in größeren Zeitabständen entleertwerden.
Die beschriebene Feuerung ist unanfällig gegen Wind und Regen, sicher durchMinimierung des Funkenfluges und minimierter Wärmeentwicklung im Gehäuse,einfach in der Handhabung, sauber im Betrieb und bietet gleichbleibendeFlammenqualität und maximale Rauchfreiheit.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Feuerung (1), insbesondere Kamin für den Außenbereich, mit einem Brenner(6) zur Verbrennung eines schüttfähigen, festen Brennstoffes, insbesonderePellets, mit einem Gehäuse (2), in welchem der Brenner (6) über eineHubvorrichtung (9) höhenverstellbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,dass der - vorzugsweise im Wesentlichen zylindrisch oder prismatischgeformte - Brenner (6) über zumindest eine Federeinrichtung (11) im Gehäuse(2) gelagert ist.
  2. 2. Feuerung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieFedereinrichtung (10) so dimensioniert ist, dass der Brenner (6) selbsttätig injeweils eine dem momentanen Füllgrad eines Aufnahmeraumes (19) desBrenners (6) für Brennstoff entsprechenden Hubstellung verfahrbar ist.
  3. 3. Feuerung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner(6) selbsttätig bei vollständig gefülltem Aufnahmeraum (19) in eine untersteHubstellung, bei geleertem Aufnahmeraum in eine oberste Hubstellung und beiteilweise gefülltem Aufnahmeraum (19) in zumindest eine dem momentanenFüllgrad entsprechende Zwischenstellung verfahrbar ist.
  4. 4. Feuerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,dass die Hubvorrichtung (9) zumindest eine Führungseinrichtung (15) zurvertikalen Führung des Brenners (6) im Gehäuse (2) aufweist.
  5. 5. Feuerung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieHubvorrichtung (9) einen mit dem Brenner (6) - vorzugsweise starr -verbundenen Hubtisch (13) aufweist, der entlang zumindest einer,vorzugsweise entlang von vier, gehäusefesten Führungsachse(n) (12)höhenverstellbar geführt ist.
  6. 6. Feuerung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass derHubtisch (13) über die Federeinrichtung (10) am Gehäuse (2) abgestützt oderim Gehäuse (2) aufgehängt ist.
  7. 7. Feuerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,dass die Federeinrichtung (10) zumindest eine Schraubenfeder (11) aufweist,wobei vorzugsweise die Achse (11a) der Schraubenfeder (11) koaxial zurFührungsachse (12) angeordnet ist.
  8. 8. Feuerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,dass der Brenner (6) eine vorzugsweise zylindrische Brennerwand (17)aufweist, welche in einem vorzugsweise gehäusefesten Brennerrohr (18)höhenverschiebbar angeordnet ist.
  9. 9. Feuerung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dasBrennerrohr (18) fest mit einem gehäusefesten Brennraumdeckel (8)verbunden ist, wobei vorzugsweise der Brennraumdeckel (8) mit zumindesteiner Führungsachse (12) fest verbunden ist.
  10. 10. Feuerung (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass dasBrennerrohr (18) und/oder die Brennerwand (17) - vorzugsweise umlaufend -mit Luftöffnungen versehen ist.
  11. 11. Feuerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurchgekennzeichnet, dass der Brenner (6) in seinem Bodenbereich einenSchrägrost (21) und/oder in einem zentralen Bereich einen vorzugsweisesenkrechten Mittenrost (22) aufweist.
  12. 12. Feuerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurchgekennzeichnet, dass im Bodenbereich des Brenners (6) eine durch einenSchieber (24) verschließbare Ascheöffnung (23) angeordnet ist, wobeivorzugsweise der Schieber (24) im Hubtisch (13) verschiebbar angeordnet ist.
  13. 13. Feuerung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurchgekennzeichnet, dass Brenner (6), Hubvorrichtung (9) und/oderFührungseinrichtung (16) in einem durch das Gehäuse (2) gebildetenBrennraum (3) angeordnet sind, wobei vorzugsweise unterhalb des Brenners(6) im Brennraum (3) eine Aschelade (7) angeordnet ist.
  14. 14. Feuerung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalbdes Brennraumes (3) ein vorzugsweise durch das Gehäuse (2) gebildeter Brennstofflagerraum (5) angeordnet ist, wobei vorzugsweise derBrennstofflagerraum (5) in seinem Wand- und/oder Bodenbereich zumindesteine Luftzufuhröffnung (5) aufweist.
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