AT516312A2 - Montagehilfe für Zählersteckstifte - Google Patents

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AT516312A2
AT516312A2 ATA474/2015A AT4742015A AT516312A2 AT 516312 A2 AT516312 A2 AT 516312A2 AT 4742015 A AT4742015 A AT 4742015A AT 516312 A2 AT516312 A2 AT 516312A2
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Abstract

Montagehilfe (1) zur Montage von mindestens einem Steckerstift (2) in einer anschlussseitigen Öffnung (16) eines Stromzählers (14), wobei der Steckerstift (2) eine s leitende Verbindung zwischen dem Stromzähler (14) und einer vom Stromzähler getrennt angeordneten Anschlussklemme (21) herstellt, wobei die Montagehilfe (1) mindestens eine profilierte Öffnung (6) aufweist, in welche der Steckerstift einsteckbar ist, wodurch eine fluchtende Ausrichtung der montagehilfeseitigen Öffnung (6) zu der stromzählerseitigen Öffnung (16) erfolgt.

Description

Montagehilfe für Zählersteckstifte
Die Erfindung betrifft eine Montagehilfe für Zählersteckstifte nach dem Ober¬begriff des Patentanspruches 1. Zählersteckstifte werden als leitende Verbindung zwischen einem Stromzählerund einer Anschlussklemme eingesetzt. Als Stromzähler wird ein übereinenzeitlichen Verlauf integrierendes Messgerät zur Erfassung der Menge einerverbrauchten elektrischen Größe bezeichnet. Vorzugsweise wird der BegriffStromzähler (auch Elektrizitätszähler, Sicherungsautomat oder Verbrauchszäh¬ler) für Geräte verwendet, mit denen elektrische Wirkleistung über der Zeitsummiert wird, wodurch elektrische Energie gemessen wird. Der physikalischkorrekte Begriff ist also Energiezähler. Solche Energiezähler werden beispiels¬weise von den Firmen Landis + Gyr, EMH, Siemens, oder Echelon angeboten.
Neben den üblichen Haushaltsstromzählern für 10(60) A sind für gewerblicheNutzung (auch Baustellen, Festveranstaltungen) Stromzähler für 100 A verbrei¬tet. Diese direktmessenden Stromzähler sind für die Nennspannung 230 V(entsprechend 400 V zwischen den Außenleitern) ausgelegt.
Der Stromzähler ist meist im Haus auf einer so genannten Zählertafel oder ineinem Zählerschrank installiert. Für diese Zählerschränke gibt es die techni¬sche Anschlussbedingung (TAB) des jeweiligen Energieversorgers. Für dieMontage des Stromzählers im Bereich des Zählerschrankes werden Stecker¬stifte eingesetzt, welche den Stromzähler mit der dafür vorgesehenen Zähler¬steckklemme (Anschlussklemme) leitend verbinden. Die Zählersteckstifte gibtes entweder für den Wechselstrom- oder Drehstromeinsatz und sind bevorzugtzylindrisch ausgebildet.
Bei der Montage des Stromzählers im Zählerschrank wurden bisher die Ste¬ckerstifte im Stromzähler montiert und anschließend der Stromzähler zusam¬men mit den vormontierten Steckerstiften auf die bereits im Zählerschrankvorhandene Zählersteckklemme aufgesteckt. Hierbei besteht der Nachteil, dassdie im Stromzähler bereits eingesetzten Steckerstifte nicht genau mit dendazugehörigen Öffnungen der Zählersteckklemme übereinstimmen. Hinsichtlichder Ausrichtung der Steckerstifte bestehen Abweichungen sowohl in vertikaler, als auch in horizontaler Richtung. Des Weiteren weisen der Stromzähler unddie Anschlussklemme fertigungstechnische Toleranzen aufweisen, was eben¬falls eine problemlose Montage des Stromzählers erschwert.
Ferner haben die Stromzähler der unterschiedlichen Hersteller unterschiedlicheSteckstiftabstände, sodass diese nicht in die dazugehörige Anschlussleistepassen. Bei einem schlecht bzw. falsch aufgesteckten Stromzähler auf derAnschlussleiste, mit Strömen von bis zu 100 Ampere, stellt dies ein hohesGefahrenpotential dar.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass auf der Baustelle ein Monteur bis zu10 Minuten aufwenden muss, um die Stifte des Stromzählers auf die An¬schlussleiste passend auszurichten.
Ferner besteht der Nachteil, dass der Stromzähler, insbesondere der neueSmartmeter, alle 5 Jahre gewartet bzw. geeicht werden muss und nach erfolg¬ter Wartung der Stromzähler wieder korrekt in den Sicherungsverteilerkasteneingebaut werden muss. Dadurch entstehen hohe Montagezeiten, da für dieWartung des Stromzählers die Steckerstifte entfernt werden und danach neueingesetzt werden müssen. Bei der anschließenden Montage des Stromzählerswerden dann die jeweiligen Steckplätzen nicht immer passend auf die An¬schlussklemmen aufgesetzt.
Gesetzliche Vorschriften schreiben insbesondere vor, dass der Stromzählerbündig mit der Anschlussleiste verbunden ist und nicht ein gewisser Abstandzwischen beiden Bauteilen besteht, sodass beispielsweise ein Finger bzw. eineBerührung mit Fingern auf den Zählersteckstiften stattfinden kann. Dadurch istes besonders wichtig, den Stromzähler mit (IVU) mit der jeweiligen Anschluss¬leiste bündig zu positionieren bzw. bündig auf der Anschlussleiste zu positionie¬ren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Vorrichtung bereit zustellen, mit welcher ein Stromzähler sicher und genau auf den jeweiligenAnschlussklemmen positioniert werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehreder Ansprüche 1, 2 und 8 gekennzeichnet.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass die Zählersteckstifte in einerMontagehilfe positioniert werden, welche die Zählersteckstifte in einem Ras¬termaß ausrichtet. Das Rastermaß ist hierbei so definiert, dass die montagehil¬feseitigen Öffnungen mit dem Abstand der stromzählerseitigen Öffnung und mitdem Abstand der anschlussklemmenseitigen Öffnung übereinstimmt.
Durch die Verwendung einer Montagehilfe ist es nun möglich die Steckerstifteso innerhalb des Stromzählers zu positionieren, das eine problemlose Montagedes Stromzählers auf der Anschlussklemme erfolgen kann. Es findet somit eingezieltes Ausrichten der Steckstifte für die Montage des Stromzählers auf derAnschlussklemme statt. Die Montagehilfe dient hierbei als Ausrichtlehre.
In einer ersten Ausführungsform ist die Montagehilfe rechteckig ausgebildetund weist an mindestens einer Fläche mindestens eine profilierte Öffnung auf,in welche der mindestens eine Steckstift aufgenommen werden kann. DieÖffnung ist dergestalt ausgebildet, dass der Steckerstift in einer vordefiniertenvertikalen und horizontalen Position ausgerichtet aufgenommen ist. Die Positi¬on der Öffnung für die Steckerstifte entspricht dem Rastermaß, welchesspeziell auf die jeweiligen vorgebenen Öffnungen des Stromzählers bzw.Anschlussklemmen abgestimmt ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Montagehilfe insgesamt siebenÖffnungen für die Zählersteckstifte auf, welche in vertikaler und horizontalerRichtung ausgerichtet sind, sodass eine korrekte Positionierung bzw. Installati¬on der Steckstifte innerhalb des Stromzählers möglich ist.
Die Fixierung und passende Ausrichtung des Steckstiftes findet dabei durchFormschluss statt. Durch die Anordnung einer Feder und einer Kugel innerhalbder Montagehilfe wird eine kraftschlüssig lösbare Fixierung erreicht. Nacherfolgter Montage der Steckerstifte innerhalb des Stromzählers kann dieMontaghilfe ohne großen Kraftaufwand gelöst werden.
In einerweiteren Ausführungsform kann die Fixierung der Steckerstifte inner¬halb der Montagehilfe zusätzlich durch mindestens eine Verschraubung statt¬finden. Ferner ist eine Klemmung der Steckerstifte möglich.
Die Öffnungen für die Steckerstifte sind bei einer rechtwinklig ausgebildetenMontagehilfe bevorzugt an sich in Längsachse erstreckenden Seitenflächeangeordnet. Selbstverständlich können die Öffnungen auch an jeder beliebigenanderen Stelle bzw. Fläche der Montagehilfe angeordnet sein. Entscheidendist, dass die Fläche der Montagehilfe mit den eingesteckten Zählersteckerstif¬ten beim Einschieben in die Anschlussleiste des Stromzählers, mit einer Flächeder Anschlussleiste und/oder des Stromzählers in Kontakt kommt.
Durch die Ausbildung der Montagehilfe und die vordefinierten Steckpositionengemäß einem Rastermaß können die Steckerstifte gezielt in der Anschlussleis¬te positioniert werden.
In einerweiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Montagehilfe anmindestens zwei Flächen Öffnungen mit unterschiedlichen Rastermaßen auf.Dies ermöglicht eine Montage der Steckerstifte für jeweils zwei unterschiedlicheStromzähler bzw, Anschlussklemmen.
Die Montagehilfe besteht bevorzugt aus einem metallischen Werkstoff. Es sindjedoch andere Werkstoffe, wie z.B. Kunststoff oder Holz ebenso möglich.
Folgende Verfahrensschritte ergeben sich mit der erfindungswesentlichenMontagehilfe: 1. Der mindestens eine Zählersteckstift wird in die jeweilige Öffnung derMontagehilfe bis zum Anschlag eingeführt und dadurch sowohl in horizonta¬ler, als auch in vertikaler Richtung ausgerichtet.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird der Steckstift in der Montagehilfelösbar fixiert und ist dadurch vorübergehend innerhalb der Montagehilfe ge¬sichert. 2. Anschließend wird die Montagehilfe positionsgenau in die Anschlussleistedes Stromzählers eingeführt.
Bevorzugt wird die Montagehilfe soweit in die Anschlussleiste des Strom¬zählers geschoben, bis sich mindestens eine Fläche der Montagehilfe undmindestens eine Fläche des Stromzählers berühren. Dies stellt eine hori¬ zontale Positionierung der Zählersteckstifte innerhalb des Stromzählers si¬cher. 3. Fixierung der Steckerstifte innerhalb der Anschlussleiste des Stromzählers.
Die Fixierung erfolgt beispielsweise mit in der Anschlussleiste angeordnetenSchrauben, sodass die Steckerstifte fest innerhalb der Anschlussleiste imBereich des Stromzählers angeordnet sind. 4. Lösen der Steckerstifte an der Montagehilfe.
Durch die bevorzugte federbelastete Klemmung der Steckerstifte innerhalbder Montagehilfe, kann diese nach Fixierung der Steckerstifte in der An¬schlussleiste des Stromzählers nur abgezogen werden. Die Kraft der Feder,welche die Zählersteckstifte innerhalb der Montagehilfe hält, ist hierbei be¬vorzugt einstellbar.
Nach erfolgtem Steckvorgang der Zählersteckstifte innerhalb des Stromzäh¬lers und erfolgter Abzugsvorgang der Montagehilfe, liegen nun die Zähler¬steckstifte frei und sind für eine weitere Montage mit derZähleranschlussklemme bereit.
Ein wesentlicher Vorteil ergibt sich dadurch, dass die Zähleranschlussklemmefest im Sicherungskasten montiert ist und der Stromzähler zusammen mit denbereits positionierten Steckstiften nun auf die bereits fixierte Anschlussklemmeaufmontiert werden kann. Durch die vorherige genaue Positionierung derSteckstifte in sowohl horizontaler, als auch vertikaler Richtung, ist es nun mitder Erfindung erstmals möglich eine genaue und sichere Positionierung bzw.einen genauen und sicheren Anschluss des Stromzählers innerhalb desSicherungskasten gegenüber der Anschlussklemme zu gewährleisten.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, dass durch die vorherige, genauePositionierung der Steckstifte innerhalb des Stromzählers eine wesentlicheZeitersparnis vorliegt, da die Positionierung der Zählersteckstifte bereits bei derNeuinstallation bzw. bei der Wartung durchgeführt werden kann. So entstehenkeine hohen Montagekosten bzw. Montagezeiten auf der Baustelle bzw. imBereich des Sicherungskastens.
Dadurch, dass die Montagehilfe das gleiche Rastermaß, wie die stromzähler¬seitigen Öffnungen und die anschlussseitigen Öffnungen aufweist, werden dieSteckerstifte innerhalb des Stromzählers gleich so ausgerichtet, dass eineproblose Montage des Stromzähler auf der Anschlussklemme erfolgt.
Als Rastermaß versteht die vorliegende Anmeldung den horizontalen Abstandder Steckerstiftöffnungen, sowie den vertikalen Abstand der Steckerstiftöffnun¬gen. Zusätzlich kann das Rastermaß noch die Einstecktiefe der Steckerstifteinnerhalb der Öffnungen (vertikaler Abstand) vorgeben.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur ausdem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus derKombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbartenAngaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellteräumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sieeinzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswegedarstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnun¬gen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale undVorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Figur 1: Schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Montagehilfe mit aufgesteckten Steckstiften
Figur 2: Seitenansicht der erfindungsgemäßen Montagehilfe mit einge¬ stecktem Steckstift
Figur 3: Perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Montagehilfe mit aufgesteckten Steckstiften
Figur 4: Schematischer Schnitt durch die Montagehilfe
Figur 5: Schematische Darstellung: Einsetzen der Zählersteckstifte
Figur 6: Schematische Darstellung: Montagevorgang der Zählersteckstifte in dem Stromzähler
Figur 7: Schematische Darstellung: Fixierung der Zählersteckstifte
Figur 8: Schematische Darstellung: Abziehen der Montagehilfe
Figur 9: Schematische Darstellung: Aufsetzen des Stromzähler auf der
Anschlussklemme
Figur 10: Schematische Darstellung: Fixierung der Zählersteckstifte an der
Anschlussklemme
Mit der Figur 1 wird die erfindungsgemäße Montagehilfe 1 in der Draufsichtgezeigt. Die Montagehilfe 1 besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse 27,welches an mindestens einer Fläche mindestens eine profilierte Öffnung 6 füreinen Steckerstift 2 aufweist. Gemäß der Figur 1 weist die Montagehilfe 1sieben (Zähler-) Steckstifte 2 auf, welche innerhalb der Montagehilfe 1 ange¬ordnet sind. Die Steckstifte 2 sind rechteckig, rund oder elliptisch ausgebildet.Sie können jedoch auch eine runde bzw. eckige oder hexagonale Form aufwei¬sen. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Form beschränkt. DieSteckstifte 2 können vielmehr in jeder geometrischen Form vorliegen. Ent¬scheidend ist, dass das Profil der montagehilfsseitige Öffnung 6 an das Profildes Steckerstiftes 2 angepasst ist.
Gemäß der Figur 1 sind sieben Steckstifte 2 innerhalb der Montagehilfe 1angeordnet. Die Steckstifte 2 sind hierbei dergestalt innerhalb der Montagehilfe1 angeordnet, dass sie mit einem Abstand 3 in vertikaler Ausrichtung aus derMontagehilfe 1 herausstehen. Der Abstand 3 der Steckstifte 2 ergibt sich somitzwischen dem freien Ende des Steckstiftes 2 und der Steckfläche 8 bzw. derSeitenfläche 14 an der Montagehilfe 1.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Montagehilfe 1 derart in einenStromzähler 14 eingeführt, dass die Steckfläche 8 bündig an den Anschlussöff¬nungen 16 anliegt.
Aus der Figur 1 geht ferner hervor, dass die Steckstifte 2 innerhalb der Monta¬gehilfe 1 durch einen horizontalen Abstand 4 beabstandet sind. Der Abstand 4ergibt sich zwischen den Mittelachsen 5 der Steckstifte 2, wobei die Mittelach¬sen sich gleich der Längsachse ergeben.
Mit der erfindungsgemäßen Montagehilfe 1 ist es daher erstmals möglich, dieSteckstifte 2 sowohl im horizontalen Abstand 3 als auch im vertikalen Abstand4 innerhalb der Montagehilfe zu positionieren.
Gemäß einer ersten Ausführungsform, welche durch die Figur 1 dargestellt ist,sind die Steckstifte 2 mit einem regelmäßigen horizontalen Abstand 4 innerhalbder Montagehilfe 1 angeordnet. Hierauf ist die Erfindung jedoch nicht be¬schränkt, da die Abstände 4 auch voneinander abweichen können, sodasszwischen den beispielsweise ersten beiden Steckstiften 2 ein anderer Abstand4 besteht, während zwischen den letzten beiden Steckstiften 2 entlang derhorizontalen Erstreckung ein anderer Abstand 4 gegeben sein kann.
Durch die besondere Anordnung der Steckstifte 2 in der Montagehilfe 1 ist esnun erstmals möglich, die Steckstifte 2 für die jeweilige herstellerspezifischeAnschlussleiste 15 innerhalb des Stromzählers 14 genau zu positionieren.
Mit der Figur 2 wird eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Montagehilfe 1dargestellt. Der Steckstift 2 ist innerhalb der Montagehilfe 1 so positioniert, dasser mit dem Abstand 3 über die Steckfläche 8 bzw. die die Fläche 18 der An¬schlussleiste 15 hinaus steht und somit eine positionsgenaue Positionierunginnerhalb der Montagehilfe 1 stattfindet.
Mit der Figur 3 wird eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßenMontagehilfe 1 gezeigt, wobei die Montagehilfe 1 sowohl auf der einer Seiten¬fläche bereits positionierte Steckstifte 2 aufweist, während auf der gegenüber¬liegenden Seite noch weitere Öffnungen 6 vorhanden sind, in welche weitereSteckstifte 2 einsteckbar sind.
Durch die erfindungsgemäße Montagehilfe 1 ist es nun erstmals möglich,sowohl auf der einen Seite beispielsweise eine Steckstiftanordnung für einenbestimmten Hersteller bereit zu stellen, während auf der gegenüberliegenden
Seite eine andere Anordnung der Steckstifte 2 in horizontaler und vertikalerRichtung gegeben ist, sodass die Montagehilfe 1 für mindestens zwei Herstellervon Stromzählern 14 angewendet werden kann.
Aus der Figur 3 geht ferner der Abstand 7 hervor, welcher zwischen der Mit¬telachse der Öffnungen 6 gebildet ist.
Gemäß den Figuren 1,2 und 3 sind feste Öffnungen 6 für die Steckstiftevorgegeben. In einerweiteren bevorzugten Ausführungsform können dieseÖffnungen 6 jedoch durch mechanische Mittel, wie beispielsweise eineSchraubverbindung bzw. eine verschiebbare Verbindung so geändert werden,dass sie an dem jeweiligen herstellerspezifischen Steckanschluss des Strom¬zählers ausgerichtet werden können.
Die Erfindung ist daher nicht auf eine feste Anordnung von Öffnungen 6beschränkt, sondern beansprucht vielmehr einen Schutz für eine variableAnordnung von unterschiedlichen Öffnungen 6 für das firmenspezifischeEinstecken von Steckstiften innerhalb eines Stromzählers.
Mit der Figur 4 wird ein Schnitt durch die Montagehilfe 1 gezeigt. Die Steckstifte2 sind hierbei in Öffnungen 6 angeordnet, welche sich an einer Seitenfläche 12der Montagehilfe 1 befinden.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Seitenfläche 12 sind weitere Öffnungen6 vorhanden, welche beispielsweise einen anderen horizontalen Abstand 4aufweisen. Damit ist es möglich mit nur einer Montagehilfe 1 Steckerstifte 2 inunterschiedliche Anschlussleisten 15 von Stromzählern 14 zu positionieren.
Des Weiteren ist es möglich, dass an einer stirnseitigen Fläche 13 der Monta¬gehilfe 1 ebenfalls Öffnungen 6 angeordnet sind, welche Steckerstifte 2 positi¬onsgenau aufnehmen.
Mit der Figur 4 wird ferner gezeigt, dass innerhalb der Montagehilfe 1 mindes¬tens ein Element 9 angeordnet ist, welches über eine Kugel 10 eine Druckkraftauf den eingeschobenen Steckerstift 2 ausübt. Das Element 9 ist hierbeibevorzugt elastisch ausgebildet und kann beispielsweise eine Feder sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform lässt sich die Federstärke der Feder(Element 9) über eine schraubbare Abdeckung 11 einstellen.
Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf einer Ausführungs¬form mit einer Kugel 10 beschränkt. Die ausgeübte Kraft des elastischenElementes 9 lässt sich mit jedem beliebigen Element auf den Steckerstift 2übertragen.
Gemäß der Figur 4 sind die Steckerstift 2 in den Öffnungen 6 der Montagehilfe1 bis zu einem vordefinierten Anschlag 24 eingeschoben. Durch den definiertenAnschlag 24 lässt sich somit der vertikale Abstand 3 zwischen der Seitenfläche12 und dem freien Ende des Steckerstiftes 2 definieren. Dieser Abstand 3 istentscheidend für die genaue Montage der Steckerstifte 2 innerhalb der An¬schlussleiste 15 des Stromzählers 14. Der Anschlag 24 dient somit zur Begren¬zung der Einstecktiefe des Steckerstiftes 2 in der Montagehilfe 1.
Des Weiteren sind die Öffnungen 6 um einen definierten horizontalen Abstand4 beabstandet, welcher mit dem Abstand der Öffnungen 16 in der Anschluss¬leiste 15 übereinstimmt. Der horizontale Abstand 4 ergibt sich aus der Längs¬achse 5 des Steckerstiftes 2.
Die folgenden Figuren 5 bis 10 zeigen einen Montageablauf mit der Montagehil¬fe 1. Mit der Figur 5 werden die Steckerstifte 2 in die jeweiligen Öffnungen6 ander Seitenfläche 12 der Montagehilfe 1 gesteckt. Die Steckerstifte 2 werdenhierbei bis zu dem Anschlag 26 in die Montagehilfe 1 eingeschoben. Gleichzeitwirkt die federbelastete Kugel 10 auf den Steckerstift 2 und hält diesen inner¬halb der Montagehilfe 1.
Die Montagehilfe 1 mit den eingesteckten Steckerstiften 2 wird dann gemäßFigur 6 in Pfeilrichtung 17 an die Anschlussleiste 15 des Stromzählers 14herangeführt. Die vorgegebenen Öffnungspositionen 6 der Montagehilfe 1 sindfluchtend zu den Öffnungen 16 der Anschlussleiste 15 ausgerichtet, so dassein einfaches Einstecken der insgesamt sieben Steckerstifte 2 in die Öffnungen16 möglich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Montagehilfe 1 soweit in Pfeil¬richtung 17 an die Anschlussleiste 15 heran geschoben, dass die Flächen 18 der Anschlussleiste 15 und die Fläche 12 der Montagehilfe 2 in Kontakt sind.Durch die Berührung der beiden Flächen 15 und 18 ist sichergestellt, dass dieSteckerstifte 2 sicher und weit genug in der Anschlussleiste 15 positioniert sind.
Mit der Figur 7 sind die bereits in der Anschlussleiste 15 eingesteckten Ste¬ckerstifte 2 dargestellt. Diese können nun mit Hilfe einer Befestigungsvorrich¬tung 20 innerhalb der Anschlussleiste 15 fixiert werden. AlsBefestigungsvorrichtung 20 wird bevorzugt eine Verschraubung eingesetzt.
Figur 8 zeigt den Abziehvorgang der Montagehilfe 1 in Pfeilrichtung 19. Da¬durch, dass die Steckerstifte 2 federbelastet innerhalb der Montagehilfe 1gehalten werden, muss beim Abziehen die haltende Federkraft überwundenwerden, damit die Montagehilfe 1 von der Anschlussleiste 15 des Stromzählers14 entfernbar ist.
Mit der Figur 9 wird der Steckvorgang des Stromzählers 14 auf der Anschluss¬klemme 21 dargestellt. Durch die Ausrichtung der Steckerstifte 2 in horizontalerund vertikaler Richtung mit der Montagehilfe 1 findet eine passgenaue Positio¬nierung der fixierten Steckerstifte 2 in der Anschlussklemme 21 statt. DieAnschlussklemme 21 weist hierfür Öffnungen 22 auf, welche fluchtend zu denÖffnungen 20 der Anschlussleiste 15 ausgerichtet sind. Beim Steckvorgang desStromzählers 14 in Pfeilrichtung 19 auf die Anschlussklemme 21 befinden sichsomit die Steckerstifte 2 in einer fluchtenden Ausrichtung, wodurch ein sicheresund fehlerfreies Stecken erreicht wird.
Mit der Figur 10 wird noch die Fixierung der Steckerstifte 2 in der Anschluss¬klemme 21 mit einer Befestigungsvorrichtung 23 dargestellt. Zur Fixierung wirdbevorzugt eine Schraubverbindung eingesetzt.
Mit der Montagehilfe 1 ist es somit erstmals möglich, einen sicheren Steckvor¬gang des Stromzählers 14 auf der Anschlussklemme 21 zu erreichen. Dies wirdinsbesondere dadurch erreicht, dass die Steckstifte 2 vorübergehend in eineMontagehilfe 1 eingesetzt werden, welche vordefinierte Öffnungen 6 aufweist,die dergestalt ausgebildet sind, dass eine fluchtende Ausrichtung zwischen denÖffnungen 20 der Anschlussleiste 15 und den Öffnungen 22 der Anschluss¬klemme 21 erreicht wird.
Der Abstand 7 der Öffnungen 6 an der Montagehilfe ist somit gleich wie derAbstand 26 der Öffnung 16 an der Anschlussleiste 15 und der Abstand 25 ander Öffnung 22 der Anschlussklemme 21. Unter einem Abstand versteht dievorliegende Anmeldung sowohl einen horizontale Ausrichtung, als auch einevertikale Ausrichtung.
Zeichnunqsleqende 01 Montagehilfe 02 Steckstift 03 Abstand in (1) (horizontal) 04 Abstand in (1) (vertikal) 05 Längsachse von 2 06 Öffnung 07 Abstand Öffnung 08 Steckfläche 09 Element 10 Kugel 11 Abdeckung 12 Seitenfläche von 1 13 Stirnfläche von 1 14 Stromzähler 15 Anschlussleiste von 14 16 Öffnungen in 15 für 2 17 Pfeilrichtung 18 Fläche von 15 19 Pfeilrichtung 20 Befestigungsvorrichtung an 1 21 Anschlussklemme 22 Öffnung in 21 23 Befestigungsvorrichtung in 21 24 Anschlag 25 Abstand Öffnung 22 26 Abstand Öffnung 16

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Montagehilfe (1) zur Montage von mindestens einem Steckerstift (2) ineiner anschlussseitigen Öffnung (16) eines Stromzählers (14), die aus einemGehäuse (27) besteht, das in mindestens einer Fläche (12, 13) mindestenseine profilierte Öffnung (6) zum Einstecken eines im Profil daran angepasstenSteckerstiftes (2) aufweist, der lösbar in die Öffnung (6) eingesteckt ist.
  2. 2. Montagehilfe zur Montage von mindestens einem Steckerstift (2) in eineranschlussseitigen Öffnung (16) eines Stromzählers (14), wobei der Steckerstift (2) eine leitende Verbindung zwischen dem Stromzähler (14) und einer vomStromzähler getrennt angeordneten Anschlussklemme (21) herstellt, wobei dieMontagehilfe (2) mindestens eine profilierte Öffnung (6) aufweist, in welche derSteckerstift (2) einsteckbar ist, wodurch eine fluchtende Ausrichtung dermontagehilfeseitigen Öffnung (6) zu der stromzählerseitigen Öffnung (16)erfolgt.
  3. 3. Montagehilfe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Montagehilfe (1) im Bereich der Öffnung (6) mindestens einen An¬schlag (24) zur Begrenzung der Einstecktiefe des Steckerstiftes (2) in derMontagehilfe (1) aufweist.
  4. 4. Montagehilfe (1) nach einem Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich¬net, dass in der Montagehilfe (1) mindestens ein Element (9) angeordnet ist,welches den eingesteckten Steckerstift (2) innerhalb der Öffnung (6) kraft¬schlüssig hält.
  5. 5. Montagehilfe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn¬zeichnet, dass das Element (9) als Feder ausgebildet ist.
  6. 6. Montagehilfe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Montagehilfe (1) an zwei Flächen Öffnungen (6) mit unter¬schiedlichen Rastermaßen (3, 4, 7) für das Einstecken von Steckerstiften (2)aufweist.
  7. 7. Montagehilfe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die montagehilfeseitigen Öffnungen (6) einen definiertenAbstand (3, 4, 7) als Rastermaß aufweisen, welcher mit dem Rastermaß (26)der stromzählerseitigen Öffnung (16) übereinstimmt und dass dieses Raster¬maß mit der anschlussklemmenseitigen Öffnung (22) übereinstimmt.
  8. 8 Verfahren zur Montage von mindestens einem Steckerstift (2) in einerÖffnung (16) eines Stromzählers (14), wobei der Steckerstift (2) eine leitendeVerbindung zwischen einem Stromzähler (14) und einer Anschlussklemme (21)herstellt und durch folgende Schritte gekennzeichnet ist • Einführen mindestens eines Steckstiftes (2) in mindestens eine Öffnung (6)einer Montagehilfe (1), • Einführen der in der Montagehilfe(l) befindlichen Steckerstifte (2) in min¬destens eine Öffnung (16) einer Anschlussleiste (15) eines Stromzählers (14) • Fixierung der Steckerstifte (2) innerhalb der Anschlussleiste (15) desStromzählers (14) mit einer Befestigungsvorrichtung (20) • Entfernen der Montagehilfe (1) von der Anschlussleiste (15), wobei dieSteckerstifte (2) in der Öffnung (16) verbleiben.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach demEntfernen der Montagehilfe (1) der Stromzähler (14) mit den fixierten Stecker¬stiften (2) auf eine Anschlussklemme (15) aufgesteckt wird.
  10. 10. Verfahren nach den Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,dass die Montagehilfe (1) bis zur Berührung der mindestens einen Fläche (12)der Montagehilfe (1) und mindestens einen Fläche (18) der Anschlussleiste (15)auf den Stromzähler (14) aufgesteckt wird.
ATA474/2015A 2014-09-29 2015-07-17 Montagehilfe für Zählersteckstifte AT516312B1 (de)

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