AT51632B - Verfahren zum Antrieb und Manövrieren von Schiffen bzw. Kraftwagen und anderen Fahrzeugen sowie stationären Maschinenanlagen, die durch Verbrennungskraftmaschinen angetrieben werden. - Google Patents
Verfahren zum Antrieb und Manövrieren von Schiffen bzw. Kraftwagen und anderen Fahrzeugen sowie stationären Maschinenanlagen, die durch Verbrennungskraftmaschinen angetrieben werden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Verbrennungszylindem vermindern und die hiedurch gewonnene Ladeluftmenge als Manövrierluft bzw. Druckluft zu anderen Zwecken weiter verdichten. Man kann auch während der Manövrierzeit entweder einzelne Saiten der Ladepumpen l1 und'2 oder eine einzelne Ladepumpe ganz von den Verbrennungszylindem abschalten und zur Erzeugung von Manövrierluft verwenden. Wenn einzelne Verbrenn1illgszylinder beim Manövrieren ganz ausgeschaltet sind, so können dieselben durch entsprechende Einstellung der Steuerung vorübergehend als Verdichtungspumpen dienen und ebenfalls Manövrierluft in die Leitung h (Fig. 3) einpressen. Durch diese verschiedenen Mittel hat man es in der Hand, nicht nur die Manövrierluft beliebig zu vermehren, sondern auch die Luft zu anderen Zwecken, z. B. die Einblaseluft im Falle von Dieselmotoren ; diese Vermehrung der Einblaseluft gestattet auch ein Vermehren der eingeblasenen Brennstoffmenge, d. h. eine Vergrösserung des Diagramms, also eine zeitweilige Erhöhung der Leistung. Der Verbrauch an Ladeluft in den Verbrennungszylindern kann auch während des Manövrierens dadurch vermindert werden, dass man die Steuerung der Zylinder entsprechend einstellt, z. H. durch früheres Schliessen oder durch Drosseln der Spülventile oder auf sonst bekannte Weise. Auch hier kann bei den Verbrennungszylindern an Ladeluft gespart werden und der Überschuss an Ladeluft in die Luftpumpe I befördert und dort zur Manövrierluft weiter verdichtet werden. Alle die beschriebenen Maschinenanordnungen können nicht bloss auf Schiffen, sondern sinngemäss auch auf jede andere Art von Fahrzeugen angewendet werden, z. B. Lokomotiven und Automobile. Diese Anordnungen lassen sich auch bei stationären Anlagen verwenden, bei welchen häufiges Manövrieren und Langsamfahren erforderlich ist, wie z. B. bei Förder- maschinen in Bergwerken und dgl. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Antrieb und Manövrieren von Schiffen bzw. Kraftwagen und anderen Fahrzeugen sowie stationären Maschinenanlagen, die durch Verbrennungskraftmaschinen an- getrieben werden. dadurch gekentuizeichet, dass bei normalem Gange sämtliche Verbrennungs- zylinder mit veremigter Leistung den Antrieb bewirken, während beim Anfahren, Manövrieren und Langsamgang die Zylinder in zwei Gruppen getrennt werden, von denen eine zur Drucklufterzeugung, die andere zum Manövrieren mit dieser Druckluft. und zwar mit oder ohne Brennstoffzufuhr, verwendet wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die von der abgetrennten Zylindergruppe gelieferte Druckluft nacheinander in je einem von mehreren Verbrennungszylindern oder in mehreren Verbrennungszvlindern gleichzeitig teilweise zum Druckluftantrieb. teilweise als 'erbremlungs- (bzw. Einblase-) Luft benutzt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Schiffen mit mehreren Propellern einzelne Propeller von ihren Antriebsmaschinen losgekuppelt werden, so dass diese Maschinen zur unabhängigen, Druckluft erzeugenden Zylindergruppe werden, deren Druckluft in den anderen Antriebsmaschmen zum Manövrieren verwendet wird.4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für Langsamgang die Brennstoffzufuhr bei einzelnen Verbrennungszylindern ausgeschaltet wird, die dann einzeln EMI3.2 werden.5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Manovrierens in den Zylindern der Verbrennungskraftmaschinen ersparte Ladeluft von der abgetrennten Zylindergruppe zu Manövrierluft bzw. Druckluft zu anderen Zwecken, z. B. Einblaseluft für Brennstoffe, weiter verdichtet wird. EMI3.3
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- 1910-07-01 AT AT51632D patent/AT51632B/de active
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