AT516821A1 - Endlosband mit einem Bandkörper aus Metall - Google Patents

Endlosband mit einem Bandkörper aus Metall Download PDF

Info

Publication number
AT516821A1
AT516821A1 ATA50080/2015A AT500802015A AT516821A1 AT 516821 A1 AT516821 A1 AT 516821A1 AT 500802015 A AT500802015 A AT 500802015A AT 516821 A1 AT516821 A1 AT 516821A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
endless belt
covering
belt
endless
outer side
Prior art date
Application number
ATA50080/2015A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Berndorf Band Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berndorf Band Gmbh filed Critical Berndorf Band Gmbh
Priority to ATA50080/2015A priority Critical patent/AT516821A1/de
Priority to PCT/AT2016/050019 priority patent/WO2016123645A1/de
Publication of AT516821A1 publication Critical patent/AT516821A1/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/20Driving-belts made of a single metal strip
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/21Driving-belts built-up from superimposed layers, e.g. zig-zag folded
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/10Joining belts by sewing, sticking, vulcanising, or the like; Constructional adaptations of the belt ends for this purpose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Abstract

Ein Endlosband (1) mit einem Bandkörper (2) aus Metall, wobei das Endlosband (1) eine Außenseite (3) und eine Innenseite (4) aufweist, wobei die Außenseite (3) und die Innenseite (4) durch Seitenflächen (5) miteinander verbunden sind, wobei auf die Außenseite (3) des Endlosbandes (1) einen Belag (7) aufweist, der auf den Bandkörper (2) aufgeklebt ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Endlosband mit einem Bandkörper, insbesondere aus Metall, wobei das Endlosband eine Außenseite und eine Innenseite aufweist, wobei die Außenseite und die Innenseite durch Seitenflächen miteinander verbunden sind.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Endlosbandes.
Ein Endlosband der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der US 3 728 066 A bekannt geworden. Bei zahlreichen Anwendungen von Endlosbändern sind die Oberflächen der Bänder mechanischen und/oder chemischen Belastungen ausgesetzt, welche die Oberfläche der Endlosbänder beschädigen können. So können die Endlosbänder in Produktionslinien beispielsweise durch fallengelassenes Werkzeug beschädigt werden. Darüber hinaus kann es bei Anwendungen der Endlosbänder in Fahrzeugprüfständen sehr aufwendig sein, gewünschte Oberflächeneigenschaften auf dem Band zu realisieren.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, die oben genannten Nachteile des Stands der Technik zu überwinden.
Diese Aufgabe wird mit einem Endlosband der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Außenseite des Endlosbandes einen Belag aufweist, der auf den Bandkörper aufgeklebt ist.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, auf einfache Weise einen Schutz für das Endlosband oder eine für eine spezifische Anwendung, beispielsweise für ei ne Verwendung als Radantriebsband, erforderliche Oberfläche auf dem Endlosband zu realisieren.
Eine gute Abdeckung des Endlosbandes mit dem Belag sowie eine homogene Außenseite des Endlosbandes lassen sich dadurch realisieren, dass der Belag sich im Wesentlichen über die gesamte Breite und gesamte Umfangslänge des Endlosbandes erstreckt.
Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung kann der Belag aus zumindest einem nichtmetallischen Werkstoff gebildet sein, insbesondere einem Kunststoff, wie Polyurethan und/oder Polyethylen, und/oder einem keramischen und/oder mineralischen Werkstoff und/oder einem elastomeren Material und/oder einem porösen Material. Der Belag kann beispielsweise eine raue oder glatte Oberfläche aufweisen. So kann die mittlere Rauheit des Belags beispielsweise zwischen 0,2 pm und 6 pm für glatte Oberflächen und bis zu 100 pm und darüber für raue Oberflächen betragen.
Eine Ausführungsform der Erfindung, die besonders für den Einsatz als Radantriebsband geeignet ist, sieht vor, dass das Endlosband eine Umfangslänge zwischen 0,2 m und 30 m, insbesondere zwischen 4 m und 21 m und eine Dicke zwischen 0,1mm und 2 mm, insbesondere zwischen 0,2 mm und 0,8 mm und eine Breite zwischen 0,1 m und 10 m, insbesondere zwischen 0,2 m und 3,2 m, aufweist.
Der Bandkörper des Endlosbandes ist bevorzugt aus einem Metallblech gefertigt, dessen Stirnkanten miteinander verschweißt sind, sodass ein geschlossener Ring gebildet ist. Der Bandkörper kann jedoch auch aus einem Metallblech bestehen dessen Längskanten schraubenlinienförmig angeordnet sind und eine schraubenförmige Längsscheißnaht aufweisen, wie dies beispielsweise aus der US3728066A bekannt geworden ist. Alternativ zur Verwendung von nur einem einzigen Metallblech zur Herstellung des Bandkörpers können auch mehrere miteinander verschweißte Metallbleche zum Einsatz kommen. So kann der Bandkörper aus zwei oder mehreren Metallblechen gebildet sein, deren Längskanten und Stirnkanten miteinander verschweißt sind, sodass ein geschlossener Ring beliebi ger Breite und Länge hergestellt werden kann. Alternativ kann das Endlosband aber auch aus Kunststoff oder einem faserartigen Material, wie beispielsweise Karbonfasern bestehen.
Die oben genannte Aufgabe lässt sich auch mit einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch lösen, dass in einem Schritt i) freie Endbereiche eines Bandkörpers zu dem Endlosband zusammengefügt werden, wobei in einem Schritt ii) der zeitlich vor oder nach dem Schritt i) erfolgen kann ein Belag auf eine Außenseite des Endlosbandes mittels zumindest eines Klebestoffes aufgeklebt wird.
Durch das Aufbringen des Belages lassen sich Schweißstellen und Unebenheiten des Endlosbandes überdecken und ausgleichen auch kann ein sehr guter Schutz der Oberfläche des Endlosbandes erzielt werden. Darüber hinaus kann durch das Aufkleben des Belages der Außenseite des Endlosbandes auf einfache Weise je nach Anwendungszweck eine gewünschte Oberflächenbeschaffenheit gegeben werden.
Eine Variante der Erfindung, die sich durch eine einfache Handhabung auszeichnet, sieht vor, dass in Schritt ii) eine Folie, insbesondere eine Klebefolie, als Belag aufgebracht wird. Unter einer Klebefolie wird in dem vorliegenden Zusammenhang eine Folie verstand, die auf einer Seite mit einem Klebstoff beschichtet ist. Üblicherweise ist die Seite, auf welcher der Klebstoff aufgetragen ist, mit einer Schutzfolie abgedeckt, die bei der Montage der Klebefolie entfernt wird. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass es im Rahmen der Erfindung auch vorgesehen sein kann, dass der Klebstoff zuerst auf den Bandkörper aufgetragen und hernach die Folie auf den Bandkörper aufgebracht wird. Als Klebestoff können organische oder anorganische Klebestoffe verwendet werden. So können beispielsweise physikalisch abbindende Klebestoffe, wie lösemittelhaltige Nassklebestoffe, Dispersions-klebestoffe, Schmelzklebestoffe, Kontaktklebestoffe oder Plastisole zum Einsatz kommen. Alternativ zu physikalisch abbindenden Klebestoffen können auch chemisch abbindende Klebestoffe, wie Ein- oder Mehrkomponentenkleber, Methylme-thacrylat-Klebstoffe, Cyanacrylat-Klebstoffe, anaerob härtende Klebstoffe, strahlenhärtende Klebstoffe, Phenol-Fomaldehydharz-Klebstoffe, Silikone, Silanver netzende Polymerklebstoffe, Epoxidharzklebstoffe, Polyurethan-Klebstoffe, verwendet werden.
Die Oberfläche des Bandkörpers kann vor dem Aufkleben des Belages bzw. der Folie mechanisch und/oder chemisch vorbehandelt werden. So kann vor Schritt ii) die Oberfläche des Bandkörpers mit Partikel, beispielsweise mit Sandkörnern, o-der Metallkugeln, etc., bestrahlt werden. Alternativ oder zusätzlich kann die Oberfläche des Bandkörpers entfettet und/oder von Staub und Schmutzpartikeln befreit werden.
Das Aufbringen einer Folie als Belag hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Folie im Bedarfsfall einfach von dem Endlosband wieder entfernt und ausgetauscht werden kann. So kann zur Reparatur des Belags beispielsweise die gesamte Folie abgezogen und ausgetauscht werden oder auch nur ein Teilbereich der Folie.
Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung kann es auch vorgesehen sein, dass Schritt ii) zeitlich nach Schritt i) durchgeführt wird, wobei das Endlosband relativ zu einer Speicherrolle des Belages bewegt wird und durch die Bewegung des Endlosbandes der Belag von der Speicherrolle abgezogen wird. Diese Variante der Erfindung ermöglicht ein sehr exaktes, faltenfreies und schnelles Aufbringen des Belages auf den Bandkörper des Endlosbandes.
Um auch Endlosbänder großer Breite mit dem Belag versehen zu können, kann der Belag in Bahnen auf die Außenseite des Endlosbandes aufgebracht wird, wobei eine Bahn eine geringere Breite als das Endlosband aufweist. Natürlich kann die Breite des Belags bei sehr schmalen Bändern auch größer sein als die Breite des Endlosbandes. In letzterem Fall müssen Überstehende Randbereiche des Belags beschnitten werden. Auch ist es möglich, dass der Belag und das Endlosband die gleiche Breite aufweisen.
Als besonders günstig hinsichtlich der Erzeugung eines qualitativ hochwertigen, insbesondere falten- und blasenfreien, Belages hat es sich herausgestellt, wenn der Belag in Schritt ii) mittels zumindest einer Pressvorrichtung auf die Außenseite des Endlosbandes gepresst wird. Bei der Pressvorrichtung, die ein glatte oder strukturierte Oberfläche aufweisen kann, kann es sich beispielsweise um eine drehbar gelagerte Rolle bzw. Walze aber auch um ein Pressblech handeln.
Darüber hinaus kann es von Vorteil sein, wenn der Belag in Schritt ii) über Umgebungstemperatur erwärmt wird. Dies kann unter anderem in Hinblick auf ein schnelles Aushärten des Klebers von Vorteil sein. Darüber hinaus kann der Belag, falls er aus einem thermoplastischen Material hergestellt ist, bis bzw. über eine Verformungstemperatur erwärmt werden. Dies ermöglicht unter anderem eine sehr gute Anpassung des Belags an die Oberfläche des Bandkörpers.
Gemäß einer Variante der Erfindung, welche sich besonders für Fahrzeugprüfstände, beispielsweise Windkanäle, eignet, kann es vorgesehen sein, dass vor oder nach Schritt ii) in die Oberfläche des Belags eine Struktur, insbesondere eine einem Straßenbelag entsprechende Struktur, eingebracht wird. Das Einbringen der Struktur in den Belag kann somit vor einem Aufkleben auf das Endlosband erfolgen oder auch während oder nach dem Aufkleben des Belags. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Struktur herausgestellt, welche eine Oberfläche mit Vertiefungen aufweist, wobei die Oberfläche zwischen zwei Vertiefungen glatt ausgebildet ist.
Das Einbringen der Struktur in den Belag kann beispielsweise mittels eines Prägewerkzeuges, wie einer Prägewalze und/oderauch mittels Pressblechen (Prägeblechen) und/oder durch Verwendung einer Doppelbandpresse, welche ein Prägestrukturen aufweisendes Endlosband umfasst, erfolgen. Bei einem Prägen mittels einer Doppelbandpresse kann der Belag zwischen zwei Endlosbändern durchlaufen, von welchen mindestens eines eine Oberflächenstruktur aufweist, die auf den Belag, vorzugsweise durch Druck und Temperatur, übertragen wird. Nach dem Prägen kann der Belag für den Transport beispielsweise zu einer Rolle aufgerollt werden. Gemäß einer anderen Variante kann der Belag aber auch bereits mit einem der beiden Endlosbänder verklebt sein, während das andere Endlosband die Struktur in den Belag einprägt. Bei der letzten Variante wird das Endlosband, auf welches der Belag aufgeklebt ist, aus der Doppelbandpresse entnommen.
Die Struktur des Belags bzw. der Belag selbst kann aber auch mittels eines 3D-Druckers erzeugt werden.
Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn ein Belag aus einem thermoplastisch verformbaren Material verwendet wird, und eine in dem Belag eventuell vorhandene Struktur vor einem Prägen einer neuen Struktur gelöscht wird. Das Löschen der vorhandenen Struktur kann beispielsweise durch Erwärmen und Glätten des Belags erfolgen. Ein Glätten kann beispielsweise durch Glattstreichen des Belags in einem geschmolzenen Zustand mittels einer oder mehrerer Leisten erfolgen. Das Glätten des Belags ermöglicht es, immer wieder neue Strukturen einzuprägen, ohne den Belag wechseln zu müssen. Alternativ zu einem Glätten des Belags ist aber auch ein Überschreiben einer in dem Belag vorhandenen Struktur durch Erwärmen und Prägen möglich.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Endlosbandes;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie ll-ll in Fig. 1;
Fig. 3 eine Vorrichtung zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Endlosbandes.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Gemäß Fig. 1 und 2, welche übergreifend beschrieben werden, weist ein erfindungsgemäßes Endlosband 1 einen Bandkörper 2, eine Außenseite 3 und eine Innenseite 4 auf. Zwischen der Außenseite 3 und der Innenseite 4 weist das Endlosband 1 Seitenflächen 5, 6 auf. Erfindungsgemäß weist das Endlosband 1 einen Belag 7 auf, der mit dem Bandkörper 2, der bevorzugterweise aus Metall gefertigt ist, durch einen Klebestoff 8 verbunden ist. In der hier dargestellten Ausführungsform bildet der Belag 7 die Außenseite 3 des Endlosbandes 1. Der Belag 7 erstreckt sich somit im Wesentlichen über die gesamte Breite und gesamte Umfangslänge des Endlosbandes 1. Ein parallel oder Quer zu einer Seitenkante des Endlosbandes 1 verlaufender aus Längs- oder Seitenkanten des Belags 7 gebildeter Stoß kann versiegelt oder verschweißt sein, um eine möglichst homogene Außenseite 3 zu realisieren und ein ungewolltes Lösen des Belags 7 von dem Endlosband 1 zu verhindern.
Der Belag 7 kann aus einem nichtmetallischen Werkstoff gebildet sein, insbesondere einem Kunststoff, wie Polyurethan und/oder Polyethylen, und/oder einem keramischen und/oder mineralischen Werkstoff und/oder einem elastomeren Material und/oder einem porösen Material. So kann der Belag mit jeder gewünschten Eigenschaft hinsichtlich Rauheit und Härte versehen werden.
Anhand von Figur 3, in welcher eine Vorrichtung 9 zur Herstellung des erfindungsgemäßen Endlosbandes 1 dargestellt ist, soll das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert werden.
In einem Schritt i) werden freie Endbereiche des Bandkörpers 2 zu dem Endlosband 1 zusammengefügt. Dies kann beispielsweise durch Verschweißen erfolgen, falls der Bandkörper 2 aus Metall oder Kunststoff gefertigt ist. Alternativ zu einem Verschweißen der Endbereiche (Endkanten) des Bandkörpers 2 können diese auch miteinander verklebt werden.
In einem Schritt ii), der zeitlich vor oder nach dem Schritt i) liegen kann, wird der Belag 7 auf eine Außenseite 3 des Endlosbandes 1 mittels des Klebestoffes 8 aufgeklebt. Der Auftrag des Klebestoffes 8 kann hierbei entweder auf den Belag 7 und/oderden Bandkörper 2 erfolgen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform befindet sich das Endlosband 1 bereits in einem endlosen Zustand und ist zwischen zwei Rollen 10 und 11, von welchen zumindest eine angetrieben sein kann, aufgespannt. Der Belag 7 ist hierbei bevorzugt als Klebefolie ausgeführt und wird von einer Speicherrolle 12 abgewickelt. Die Rückseite des Belags 7, welche mit dem Bandkörper 2 verbunden wird, kann in einem aufgewickelten Zustand mit einer Schutzfolie versehen sein. Diese Schutzfolie kann mit einer hier nicht näher dargestellten Abziehvorrichtung, beispielsweise einer Rolle, von dem Belag 7 abgezogen werden. Der Belag 7 kann mittels einer Pressvorrichtung 13, beispielsweise einer Walze, die in einem Bereich der Rolle 11 angeordnet sein kann, gegen die Oberfläche des Bandkörpers 2 gepresst werden.
Die Pressvorrichtung 13 und/oderdie Rolle 11 können beheizt sein, um einen Wärmeeintrag in den Belag 7 und in weiterer Folge in den Klebestoff 8 zu ermöglichen und den Balg 7 und/oderden Klebestoff 8 auf eine Temperatur, welche über der Umgebungstemperatur liegt, zu erhitzen.
Durch den zwischen dem Bandkörper 2 und dem Belag 7 angeordneten Klebestoff 8 kommt es zu einem Kraftschluss zwischen dem Bandkörper 2 und dem Belag 7.
Der Belag 6 wird gemäß Fig. 3, abhängig von der Breite des Endlosbandes 1, in einer oder mehreren Bahnen auf die Außenseite 3 des Endlosbandes 1 aufgebracht.
Wenn das Endlosband 1 in einer Umlaufrichtung bewegt wird, wird ein mit dem Bandkörper 2 bereits verbundener Abschnitt des Belags 7 in Richtung der Rolle 10 weiterbewegt und ein weiterer Abschnitt des Belags 7 von der Speicherrolle 12 abgewickelt und mittels der Pressvorrichtung 13 mit der Bandoberfläche 2 verbunden. Dieser Vorgang kann solange durchgeführt werden bis im Wesentlichen die ganze Oberfläche des Bandkörpers 2 bedeckt ist. Hierauf kann der Belag abgeschnitten werden. Ein Stoß zwischen Anfang und Ende des Belags kann belassen oder aber versiegelt und/oder verschweißt werden.
Vor oder nach Schritt ii) kann in die Oberfläche des Belags 7 eine Struktur, insbesondere eine einem Straßenbelag entsprechende Struktur, eingebracht werden. Der Belag 7 kann somit vor oder nach einem Aufkleben auf das Endlosband 1 strukturiert werden. Die Struktur kann wie bereits eingangs erwähnt mittels einer Prägewalze, eines Pressblechs, einer Doppelbandpresse oder auch mittels eines 3D-Druckers hergestellt werden.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des erfindungsgemäßen Endlosbandes dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenliste 1 Endlosband 2 Bandkörper 3 Außenseite 4 Innenseite 5 Seitenfläche 6 Seitenfläche 7 Belag 8 Klebestoff 9 Vorrichtung 10 Rolle 11 Rolle 12 Speicherrolle 13 Pressvorrichtung

Claims (11)

  1. Patentansprüche
    1. Endlosband (1) mit einem Bandkörper (2), insbesondere aus Metall, wobei das Endlosband (1) eine Außenseite (3) und eine Innenseite (4) aufweist, wobei die Außenseite (3) und die Innenseite (4) durch Seitenflächen (5, 6) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite (3) des Endlosbandes (1) einen Belag (7) aufweist, der auf den Bandkörper (2) aufgeklebt ist.
  2. 2. Endlosband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (7) sich im Wesentlichen über die gesamte Breite und gesamte Umfangslänge des Endlosbandes (1) erstreckt.
  3. 3. Endlosband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein parallel oder Quer zu einer Seitenkante des Endlosbandes (1) verlaufender aus Längs- oder Seitenkanten des Belags gebildeter Stoß versiegelt oder verschweißt ist.
  4. 4. Endlosband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (7) aus zumindest einem nichtmetallischen Werkstoff gebildet ist, insbesondere einem Kunststoff, wie Polyurethan und/oder Polyethylen, und/oder einem keramischen und/oder mineralischen Werkstoff und/oder einem elastomeren Material und/oder einem porösen Material.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Endlosbandes nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schritt i) freie Endbereiche eines Bandkörpers (2) zu dem Endlosband (1) zusammengefügt werden, wobei in einem Schritt ii) der zeitlich vor oder nach dem Schritt i) erfolgen kann ein Belag (7) auf eine Außenseite (3) des Endlosbandes (1) mittels zumindest eines Klebestoffes (8) aufgeklebt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt ii) eine Folie, insbesondere Klebefolie, als Belag (7) aufgebracht wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt ii) zeitlich nach Schritt i) durchgeführt wird, wobei das Endlosband (1) relativ zu einer Speicherrolle (12) des Belages (7) bewegt wird und durch die Bewegung des Endlosbandes (1) der Belag von der Speicherrolle (12) abgezogen wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (6) in zumindest einer Bahn auf die Außenseite (3) des Endlosbandes (1) aufgebracht wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (6) in Schritt ii) mittels zumindest einer Pressvorrichtung (13) auf die Außenseite (3) des Endlosbandes gepresst wird.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (7) in Schritt ii) über Umgebungstemperatur erwärmt wird.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach Schritt ii) in die Oberfläche des Belags (7) eine Struktur, insbesondere eine einem Straßenbelag entsprechende Struktur, eingebracht wird.
ATA50080/2015A 2015-02-02 2015-02-02 Endlosband mit einem Bandkörper aus Metall AT516821A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50080/2015A AT516821A1 (de) 2015-02-02 2015-02-02 Endlosband mit einem Bandkörper aus Metall
PCT/AT2016/050019 WO2016123645A1 (de) 2015-02-02 2016-02-01 Endlosband mit einem bandkörper aus metall

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50080/2015A AT516821A1 (de) 2015-02-02 2015-02-02 Endlosband mit einem Bandkörper aus Metall

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT516821A1 true AT516821A1 (de) 2016-08-15

Family

ID=55527167

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50080/2015A AT516821A1 (de) 2015-02-02 2015-02-02 Endlosband mit einem Bandkörper aus Metall

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT516821A1 (de)
WO (1) WO2016123645A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
PL3346160T3 (pl) * 2017-01-06 2019-08-30 Breco Antriebstechnik Breher Gmbh & Co. Kg Sposób wytwarzania do mocowania profilu na pasku zębatym
AT521996B1 (de) * 2018-11-20 2021-08-15 Berndorf Innovations Und Tech Gmbh Verfahren zur Bearbeitung eines Bandes
CN113874637B (zh) * 2019-04-29 2023-05-09 贝恩多夫创新与技术有限公司 用于制造具有带体的连续带的方法
EP4007686B2 (de) * 2019-08-01 2026-03-04 Berndorf Aktiengesellschaft Verfahren zur herstellung eines endlosbandes
ES2887732B2 (es) * 2020-06-22 2022-05-10 Lindis S L Metodo de fabricacion de una correa dentada con una cara externa perfilada multifuncional

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060120770A1 (en) * 2004-12-03 2006-06-08 Xerox Corporation Electrostatic development belt
WO2013071900A1 (de) * 2011-11-18 2013-05-23 Forbo Siegling Gmbh Transportband oder antriebsband
US20130153123A1 (en) * 2011-12-14 2013-06-20 The Gates Corporation Apparatus and method for making endless reinforced belts

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3728066A (en) 1970-11-30 1973-04-17 Vmw Ranshofen Berndorf Ag Joint for endless belts
US4396465A (en) * 1980-06-24 1983-08-02 Newell Research Corporation Method for making seamless metallic ribbon belts for tape cartridges
JP2538090Y2 (ja) * 1986-04-15 1997-06-04 株式会社リコー エンドレスベルト
JP2001289282A (ja) * 2000-04-05 2001-10-19 Ricoh Co Ltd 無端ベルト及び無端ベルトの製造方法
AT513361A1 (de) * 2012-09-12 2014-03-15 Berndorf Band Gmbh Transport- oder Prozessband

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060120770A1 (en) * 2004-12-03 2006-06-08 Xerox Corporation Electrostatic development belt
WO2013071900A1 (de) * 2011-11-18 2013-05-23 Forbo Siegling Gmbh Transportband oder antriebsband
US20130153123A1 (en) * 2011-12-14 2013-06-20 The Gates Corporation Apparatus and method for making endless reinforced belts

Also Published As

Publication number Publication date
WO2016123645A1 (de) 2016-08-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2016123645A1 (de) Endlosband mit einem bandkörper aus metall
DE102011050701A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Hybridbauteils sowie Abdeckung zur Verwendung bei der Herstellung
DE102007039126A1 (de) Verbundplatte und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP3661747B1 (de) Verfahren zum verkleben von gummi und klebstoff zum verkleben von gummi
EP3237183B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines sandwichbauteils
DE2417491C3 (de) Randbefestigung eines Klebehimmels für die Innenverkleidung des Fahrzeugdaches von Kraftfahrzeugen und Verfahren zu deren Herstellung
DE60300992T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Folien
DE2258369A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen oberflaechenbeschichtung einer basisschicht
DE102012015047A1 (de) Auskleidungsschlauch mit einem innenfolienschlauch zur Auskleidung von Rohrleitungen und Verfaren zur fortlaufenden Herstellung eines solchen
DE102011012046A1 (de) Verfahren zum temporären Anbringen einer Dichtungsbahn in Tunnelgewölben und Dichtungsbahn dafür
DE102010004092A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bekantung von Werkstücken
EP3464742A1 (de) Dichtungsstreifen zur abdichtung von fugen zwischen bauelementen sowie verfahren zur herstellung eines dichtungsstreifens
DE102014108112A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Verbundbauteils und Verbundbauteil
DE69404299T2 (de) Herstellung von geklebten gegenständen
EP4039474B1 (de) Transportband für kaschieranlage, herstellverfahren für ein transportband und kaschieranlage
DE2300664A1 (de) Formstreifen
EP3603941B1 (de) Herstellungsverfahren für dichtband und dichtband
DE102007029762A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verbindung eines trockenen Faserbands mit einem trockenen Faserstrang
DE102008048544A1 (de) Faserverstärkte Flachbahn und Verbundplatte
DE19918929A1 (de) Hülse, insbesondere für die Druckindustrie
EP3963232B2 (de) Verfahren zur herstellung eines endlosbandes mit einem bandkörper
DE102007029574A1 (de) Leder-Reparaturverfahren und Leder-Stanzvorrichtung
DE202024104448U1 (de) Felgeneinlagesystem und Dichtelement für Fahrräder
DE4311696C1 (de) Verfahren zum Aufkleben eines Klebestreifens auf eine aus gummielastischem Material bestehende Profilleiste und Vorrichtung zu dessen Durchführung
DE1753840B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Verbundplatten, insbesondere von Bauplatten