AT517053B1 - Befestigungshilfe für Haarersatzteile - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41G—ARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
- A41G5/00—Hair pieces, inserts, rolls, pads, or the like; Toupées
- A41G5/0006—Toupées covering a bald portion of the head
- A41G5/0013—Fastening thereof
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Abstract
Befestigungshilfe für Haarersatzteile, bestehend aus einem Perforationen (2) zum Durchtritt von Eigenhaarsträhnen aufweisenden Folienstreifen (1), der in an sich bekannter Weise im Wesentlichen einer mit Rest(Haaren) versehenen menschlichen Kopfpartie angepasst und an dem ein separater Haarersatzteil befestigbar ist.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungshilfe fiir Haarersatzteile, bestehend aus einem Perforationen zum Durchtritt von Eigenhaarsträhnen aufweisenden Folienstreifen.
[0002] Eine derartige Befestigungshilfe ist beispielsweise durch die DE 10 2006055 318 A1 und die US 5992 424 bekannt geworden. Gemäß diesen ist an der Unterseite eines Haarersatzteils wenigstens ein abklappbarer, perforierter Streifen befestigt. Verbliebene Eigenhaare werden durch die Perforationen des Streifens gezogen, um so den Haarersatzteil am Kopf zu befesti-gen.
[0003] Ferner ist es seit langem bekannt, z.B. aus der FR 2328415 A1 und der US 3970 092 A, Haarersatzteile (Toupets, Pemcken) mit netzartiger Basisstruktur durch Einfädeln von Resthaa-ren am Kopf zu befestigen. Gelegentlich werden Haarersatzteile auch auf die Kopfhaut geklebt, nachdem der Befestigungsbereich zuvor rasiert wurde.
[0004] Haarersatzteile mit abklappbaren Befestigungsstreifen haben den Nachteil, dass wäh-rend der Fixierungsphase der Streifen am Kopf der gesamte Haarersatzteil manipuliert werden muss. Dies erschwert die gewiinschte Positionierung des Haarersatzteils am Kopf.
[0005] Ziel der Erfindung ist es daher, eine Befestigungshilfe zu schaffen, die unabhängig vom eigentlichen Haarersatzteil am menschlichen Kopf fixiert werden kann.
[0006] Dieses Ziel wird mit einer Befestigungshilfe der eingangs genannten Art erfindungsge-mäß dadurch erreicht, dass an dem in an sich bekannter Weise im Wesentlichen einer mit Rest(Haaren) versehenen menschlichen Kopfpartie angepassten Folienstreifen ein separater Haarersatzteil befestigbar ist.
[0007] Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Folienstreifens kann die Befestigung eines Haarersatz-teiles derart erfolgen, dass zunächst der Folienstreifen mittels Eigenhaarsträhnen am Kopf fixiert wird, worauf der Haarersatzteil in herkömmlicher Weise an diesem angeklebt werden kann. Hiezu ist der Folienstreifen am Kopf iiber den noch vorhandenen Haaren anzulegen, worauf Eigenhaarsträhnen durch einige Oder alle Perforationen zu ziehen sind. Durch Verkno-ten der Eigenhaarsträhnen über dem Folienstreifen Oder durch deren Ankleben an diesem wird der Folienstreifen am Kopf fixiert. Danach kann der Haarersatzteil wie iiblich aufgesetzt und an dem Folienstreifen angeklebt werden. Die unter dem Haarersatzteil hervorstehenden Eigenhaare können somit zur Gestaltung der Gesamtfrisur herangezogen werden, wodurch ein scharf-kantiges, abruptes - und damit meist erkennbares - Ansetzen des Haarersatzteiles vermieden wird.
[0008] Die Form des erfindungsgemäßen Folienstreifens kann variieren, indem sie den statis-tisch am häufigsten zu bedeckenden Partien des menschlichen Kopfes im Wesentlichen ange-passt ist. Bei Personen mit seitlichen Stirnglatzen kann der Folienstreifen z.B. auf die Stirnfront begrenzt sein. Am häufigsten und auch am einfachsten empfiehlt sich ein Folienstreifen, der im Wesentlichen die Form eines Kreisringabschnitts, gegebenenfalls mit gerundeten Ecken, auf-weist. Der Folienstreifen kann aber auch wellenförmig gestaltet sein. Außer der Bereitstellung eines Sortiments an hinsichtlich Größe und Form unterschiedlich gestalteten Folienstreifen ist es auch möglich, ad hoc einen individuellen Folienstreifen zuzuschneiden.
[0009] Es ist von Vorteil, wenn die Perforationen im Folienstreifen im Wesentlichen rasterartig auf Lücke angeordnet sind, weil dann die die Perforationen durchsetzenden Eigenhaarsträhnen nebeneinander zu liegen kommen, so als ob am Kopf gar kein Folienstreifen vorhanden wäre.
[0010] Die Umrissform der Perforationen kann beliebig sein. Im einfachsten Fall handelt es sich um kreisrunde Löcher. Als Material des Folienstreifens bietet sich jeder herkömmliche Kunst-stoff an. Die Oberfläche des Folienstreifens kann im einfachsten Fall einer gewöhnlichen, glat-ten Kunststoffoberfläche entsprechen. Die bei seiner Applikation am Kopf durch die Perforie-rungen gezogenen Haarsträhnen können z.B. durch einen Flüssigkleber an ihm befestigt werden. Im Einklang mit der Erfindung ist aber auch eine Ausführungsform möglich, bei der der
Folienstreifen einseitig mit einer selbstklebenden Schicht versehen und mit einer Abziehfolie abgedeckt ist. Diesfalls sind die Eigenhaarsträhnen bei der Applikation des Folienstreifens zunächst durch die Perforationen zu ziehen, danach ist die Abziehfolie abzuziehen, sodass die Eigenhaarsträhnen unmittelbar auf dem Folienstreifen angeklebt werden können und dieser somit am Kopf fixiert wird. Der an dem Folienstreifen zu befestigende Haarersatzteil kann so-dann ebenfalls direkt an diesem angeklebt werden.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der in den Fig. 1 bis 3 drei beispielhafte Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Folienstreifens in Draufsicht dargestellt sind.
[0012] In Fig. 1 und 2 sind Folienstreifen 1 dargestellt, die im Wesentlichen die Form eines Kreisringabschnittes aufweisen, wobei in Fig. 2 dessen Ecken gerundet sind. Der Folienstreifen 1 weist Perforationen 2 auf, die rasterartig angeordnet sind, wobei die Perforationen 2 der einen Reihe gegenüber jener der anderen etwas seitlich verscho-ben sind, sodass sie jeweils auf Lücke liegen.
[0013] Fig. 3 zeigt einen wellenförmigen Folienstreifen 3.
[0014] Alle Folienstreifen können einseitig mit einer selbstklebenden Schicht (nicht dargestellt) versehen sein, die zunächst mit einer Abziehfolie (ebenfalls nicht dargestellt) abgedeckt sein kann.
[0015] Die Folienstreifen 1 und 3 gemäß den Fig. 1 bis 3 eignen sich zur Befestigung eines Haarersatzteils im Stirnbereich eines menschlichen Kopfes. Dabei wird zunächst der erfin-dungsgemäße Folienstreifen 1 bzw. 3 im Bereich des Haaransatzes an der Stirn angelegt, worauf einzelne Eigenhaarsträhnen durch einige Oder alle Perforationen 2 gefädelt werden. Danach werden alle Oder einzelne Eigenhaarsträhnen über dem angelegten Folienstreifen 1 bzw 3 verknotet Oder - falls dieser keine selbstklebende Schicht aufweist - zB mit einem Fliis-sigkleber auf dem Folienstreifen fixiert. Sofern der Folienstreifen mit einer selbstklebenden Schicht und einer Abziehfolie versehen ist, wird letztere nach dem Einfädeln der Eigenhaar-strähnen abgezogen. Die hervorschauenden Eigenhaarsträhnen werden sodann an die selbstklebende Schicht angedrückt. In beiden Varianten wird der Folienstreifen, als Befestigungshilfe für einen Haarersatzteil, am Vorderkopf fixiert. Anschließend wird der Haarersatzteil fiber den Kopf gestiilpt bzw im Bereich des Vorderkopfes aufgesetzt und an dem Folienstreifen 1 bzw 3 befestigt - entweder durch eine Selbstklebefolie, die auf der Innenseite des Haarersatzteiles vorhanden ist, Oder durch einen aufzubringenden Klebstoff, Oder mit Hilfe einer selbstklebenden Schicht, die sich auf der Oberseite des Folienstreifens 1 bzw 3 befindet. Die durch die Perforationen gefädelten Eigenhaarsträhnen lugen unter dem Haarersatzteil - diesen iiberragend -hervor und können somit in die Frisur intrigiert werden, wodurch der Ansatz des Haarersatzteiles camoufliert wird.
[0016] Sollen Haarersatzteile an anderen Kopfpartien angebracht werden, ist es im Einklang mit der Erfindung selbstverständlich, dass die Form des erfindungsgemäßen Folienstreifen der entsprechenden, mit (Rest)Haaren versehenen Kopfpartie anzupassen ist.
Claims (2)
- Patentanspruch
- 1. Befestigungshilfe für Haarersatzteile, bestehend aus einem Perforationen zum Durchtritt von Eigenhaarsträhnen aufweisenden Folienstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in an sich bekannter Weise im Wesentlichen einer mit Rest(Haaren) versehenen menschlichen Kopfpartie angepassten Folienstreifen (1; 3) ein separater Flaarersatzteil be-festigbar ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50260/2015A AT517053B1 (de) | 2015-04-02 | 2015-04-02 | Befestigungshilfe für Haarersatzteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50260/2015A AT517053B1 (de) | 2015-04-02 | 2015-04-02 | Befestigungshilfe für Haarersatzteile |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT517053A1 AT517053A1 (de) | 2016-10-15 |
| AT517053B1 true AT517053B1 (de) | 2017-01-15 |
Family
ID=57123354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50260/2015A AT517053B1 (de) | 2015-04-02 | 2015-04-02 | Befestigungshilfe für Haarersatzteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT517053B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3970092A (en) * | 1973-10-01 | 1976-07-20 | Nelson Charles W | Method of attaching a hairpiece |
| FR2328415A1 (fr) * | 1975-10-22 | 1977-05-20 | Seintier Jean Claude | Filet capillaire et procede pour la fixation d'un tel filet |
| US5992424A (en) * | 1999-04-02 | 1999-11-30 | Flash For Hair Perth Amboy, Inc | Hairpiece and method of attaching hairpiece to user's head |
| DE102006055318A1 (de) * | 2006-11-23 | 2008-06-05 | Siegfried Ebenhoch | Verfahren und Vorrichtung zur lösbaren Festlegung eines Kopfhaarersatzteils am Resthaar einer Person |
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2015
- 2015-04-02 AT ATA50260/2015A patent/AT517053B1/de active
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102006055318A1 (de) * | 2006-11-23 | 2008-06-05 | Siegfried Ebenhoch | Verfahren und Vorrichtung zur lösbaren Festlegung eines Kopfhaarersatzteils am Resthaar einer Person |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT517053A1 (de) | 2016-10-15 |
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