AT517086B1 - Leitpflock - Google Patents

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AT517086B1
AT517086B1 ATA50890/2015A AT508902015A AT517086B1 AT 517086 B1 AT517086 B1 AT 517086B1 AT 508902015 A AT508902015 A AT 508902015A AT 517086 B1 AT517086 B1 AT 517086B1
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Maibach Hans-Dieter
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Maibach Amphibienschutz- Und Strassensicherheitsprodukte Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Leitpflock (10) für eine Verkehrsfläche mit einem Pfostenkörper (12) und mit einer relativ zu dem Pfostenkörper (12) aus einer Einzugsposition in eine Auszugsposition und umgekehrt verlagerbaren Schneestange (14). Erfindungsgemäße enthält der Leitpflock (10) eine Einrichtung (36) für das Halten der Schneestange in der Auszugsposition mittels Magnetkraft.

Description

Beschreibung
LEITPFLOCK MIT SCHNEESTANGE
[0001] Die Erfindung betrifft einen Leitpflock mit einem Pfostenkörper und mit einer Schneestange, die relativ zu dem Pfostenkörper aus einer Einzugsposition in eine Auszugsposition und umgekehrt verlagerbar ist.
[0002] Leitpflöcke, die auch Leitpfosten genannt werden, dienen dazu, den Fahrern von Kraftfahrzeugen das Verfolgen der Fahrbahn im Verkehr zu erleichtern. Leitpflöcke bzw. Leitpfosten sind z. B. in Deutschland üblicherweise 50 Zentimeter von der äußersten befestigten Kante einer Straßenoberfläche in regelmäßigen Abständen aufgestellt.
[0003] Ein Leitpflock der eingangs genannten Art ist aus der AT 411 074 B bekannt. Dieser Leitpflock hat einen Pfostenkörper, der als ein in dem Boden verankerbares Hohlprofil gestaltet ist. Auf dem Pfostenkörper ist ein Abdeckkörper in Form einer Kappe angeordnet, die einen Führungsstutzen für eine in den Abdeckkörper einschiebbare Schneestange hat. Der Führungsstutzen weist auf seiner Innenseite eine von einer unteren Stirnfläche ausgehende, in eine Umfangsnut mündende Axialnut auf. Diese Axialnut dient für die Aufnahme eines an dem unteren Ende der Schneestange ausgebildeten radialen Riegels. Der Riegel sichert die Schneestange beim Herausziehen aus dem Pfostenkörper gegen Verdrehen und hält diese mittels Eingreifen in die Umfangsnut in dem herausgezogenen Zustand.
[0004] Nachteilhaft bei diesem Leitpflock ist, dass das Ein- und Ausziehen der Schneestange zeitaufwändig ist und große Geschicklichkeit erfordert, da für das Arretieren der Schneestange im herausgezogenen Zustand die Auszugslänge für die Schneestange so gewählt werden muss, dass der radiale Riegel der Schneestange in die Umfangsnut eingreifen kann. Hier ist es notwendig, dass die Schneestange zum Arretieren in der Auszugsposition gedreht wird.
[0005] Umgekehrt muss für das Einstellen der Einzugsposition der Schneestange der radiale Riegel in die Axialnut des Führungsstutzens exakt eingeführt werden. Dies erfordert Fingerspitzengefühl und gelingt nicht immer auf Anhieb gelingt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leitpflock mit einer Schneestange bereitzustellen, die sich ein- und ausziehen lässt, ohne dass es hierfür komplizierter Bewegungen bedarf.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Leitpflock mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Ein erfindungsgemäßer Leitpflock hat einen Pfostenkörper. Er weist eine relativ zu dem Pfostenkörper aus einer Einzugsposition in eine Auszugsposition und umgekehrt verlagerbare Schneestange auf. Der Leitpflock enthält eine Einrichtung für das Halten der Schneestange in der Auszugsposition mittels Magnetkraft. Für das sichere Halten der Schneestange in der Auszugsposition beträgt diese Magnetkraft möglichst zumindest das 1,1-fache, vorzugsweise das 1,2-fache, besonders bevorzugt das 1,3-fache der Gewichtskraft der Schneestange.
[0009] Bevorzugt ist in dem Leitpflock eine Einrichtung für das lineare Führen der Schneestange vorgesehen. Bei einem Verlagern der Schneestange wird diese damit zwischen der Einzugsposition und der Auszugsposition geführt. Eine Idee der Erfindung ist insbesondere, dass die Einrichtung für das lineare Führen der Schneestange ein mit dem Pfostenkörper aufgenommenes Führungsorgan aufweist. Von Vorteil ist es, wenn der Pfostenkörper einen die Schneestange in der Einzugsposition zumindest teilweise aufnehmenden Hohlraum hat. Auf diese Weise ist die Schneestange in der Einzugsposition zumindest teilweise vor schlechter Witterung und anderen Umwelteinflüssen geschützt.
[0010] Als eine bevorzugte Ausführungsform schlägt die Erfindung vor, dass das Führungsorgan für die Schneestange als ein von der Schneestange durchsetzter, in den Hohlraum des Pfostenkörpers ragender Führungsstutzen ausgebildet ist, der eine oder mehrere an der
Schneestange anliegende Führungsflächen aufweist. Das Führungsorgan kann mit einem auf den Pfostenkörper aufgesetzten Abschlusskörper an dem Pfostenkörper festgelegt sein. Dabei ist es von Vorteil, wenn der Abschlusskörper einen den Pfostenkörper übergreifenden Deckelabschnitt mit einer Öffnung für die Schneestange hat, in dem das Führungsorgan mittels einer an den Deckelabschnitt angeschlossenen Rippenstruktur gehalten ist. In der Rippenstruktur ist günstiger Weise eine Aufnahme für das wenigstens eine pfostenseitige Kopplungselement ausgebildet. Dieses Kopplungselement kann z.B. ein Elementarmagnet sein. Der Abschlusskörper ist bevorzugt mittels Kunststoff-Spritzgießen, vorzugsweise aus HDPE hergestellt. Für die geometrische Form des Abschlusskörpers ist das Kunststoff-Spritzgießen ein kostengünstiges Herstellverfahren. Von Vorteil ist es, wenn die Einrichtung für das lineare Führen der Schneestange ein an der Schneestange festgelegtes Führungselement hat, das an einer Hohlraumwand des Hohlraums in dem Pfostenkörper linearbeweglich geführt ist. Auf diese Weise wird die Schneestange beim Bewegen an mehreren Stellen in dem Pfostenkörper abgestützt.
[0011] Als eine weitere bevorzugte Ausführungsform schlägt die Erfindung vor, dass die Einrichtung für das lineare Führen der Schneestange ein Verdrehen der Schneestange relativ zu dem Pfostenkörper um ihre Längsachse unterbindet. Hierfür kann z. B. vorgesehen sein, dass bei dem Leitpflock das an der Schneestange festgelegte Führungselement die Schneestange durch Abstützen an der Hohlraumwand gegen das Verdrehen um die Längsachse sichert. Auf diese Weise lässt sich erreichen, dass an dem Pfostenkörper und an der Schneestange angeordnete Reflektorelemente relativ zueinander stets richtig positioniert sind.
[0012] Das an der Schneestange festgelegte Führungselement kann dabei insbesondere an Wandabschnitten des Pfostenkörpers geführt werden, die in einer Querschnittsansicht des Pfostenkörpers zumindest einen Teil der Grundseite eines der Form des Querschnitts entsprechenden Dreiecks mit vorzugsweise abgerundeten Ecken und zumindest einen Teil der an diese Grundseite angeschlossenen weiteren Seiten dieses Dreiecks bilden.
[0013] Es ist allerdings auch möglich, dass das an der Schneestange festgelegte Führungselement in dem Pfostenkörper an der Hohlraumwand des Hohlraums linearbeweglich an Wandabschnitten geführt ist, die in einer Querschnittsansicht des Pfostenkörpers zumindest einen Teil zweier aneinander angeschlossene Seitenflächen eines der Form des Querschnitts entsprechenden Dreiecks mit möglichst abgerundeten Ecken bilden.
[0014] Bevorzugt weist die Einrichtung für das Halten der Schneestange mittels Magnetkraft wenigstens ein an der Schneestange festgelegtes stangenseitiges Kopplungselement auf und enthält wenigstens ein hierzu komplementäres, an dem Pfostenkörper aufgenommenes pfostenseitiges Kopplungselement. Dabei zieht das wenigstens eine pfostenseitige Kopplungselement das wenigstens eine hierzu komplementäre stangenseitige Kopplungselement magnetisch an, d.h. es übt auf dieses eine anziehende Magnetkraft aus. Alternativ hierzu ist es natürlich auch möglich, dass das wenigstens eine stangenseitige Kopplungselement das wenigstens eine hierzu komplementäre pfostenseitige Kopplungselement magnetisch anzieht.
[0015] Von Vorteil ist es insbesondere, wenn die Einrichtung für das Halten der Schneestange mittels Magnetkraft wenigstens ein an der Schneestange festgelegtes stangenseitiges Kopplungselement hat, das an einer Hohlraumwand des Hohlraums in dem Pfostenkörper linearbeweglich geführt ist. Auf diese Weise wird der Pfostenkörper mittels der Schneestange stabilisiert und es wird eine Einrichtung für das lineare Führen der Schneestange geschaffen, die einem Verkippen der Schneestange gegenüber dem Pfostenkörper entgegenwirkt.
[0016] Die Erfindung eignet sich auch für das Nachrüsten von Leitpflöcken mit einem Pfostenkörper aus einem Kunststoff-Hohlprofil, das für das Sichern von Verkehrsflächen bereits in einem Boden verankert ist. Bei solchen Leitpflöcken wird dann entweder eine Abdeckkappe durch einen vorstehend angegebenen Abschlusskörper mit einem Führungsorgan und einer damit geführten Schneestange ersetzt. Alternativ hierzu ist es auch möglich, bei Leitpflöcken, die ein Kunststoff-Hohlprofil haben, z.B. die Spitze der Pfostenkörper zu kappen und dann auf diese Leitpflöcke einen vorstehend angegebenen Abschlusskörper mit einem Führungsorgan für das Führen der Schneestange zu montieren.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischerWeise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0018] Es zeigen: [0019] Fig. 1 einen ersten Leitpflock mit einem Rostenkörper und einer ausgezogenen
Schneestange; [0020] Fig. 2 den Leitpflock mit der Schneestange, wenn diese eingezogen ist; [0021] Fig. 3 einen Schnitt des Leitpflocks entlang der Linie III - III aus Fig. 2; [0022] Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht des Leitpflocks mit einem Abschlusskörper und der Schneestange; [0023] Fig. 5 eine Ansicht des Abschlusskörpers von oben; [0024] Fig. 6 eine Ansicht des Abschlusskörpers von unten; [0025] Fig. 7 eine Teilansicht eines zweiten Leitpflocks mit einem Abschlusskörper und einer Schneestange; [0026] Fig. 8 einen dritten Leitpflock mit einem Pfostenkörper und einer ausgezogenen
Schneestange; [0027] Fig. 9 den dritten Leitpflock mit der Schneestange, wenn diese eingezogen ist; [0028] Fig. 10 einen der Schnittebene X aus Fig. 9 entsprechenden Schnitt des dritten Leit pflocks; [0029] Fig. 11 eine Teilansicht der Schneestange des dritten Leitpflocks mit einem Ab schlusskörper, der auf den Pfostenkörper aufgesteckt ist; und [0030] Fig. 12 eine weitere Teilansicht der Schneestange des dritten Leitpflocks mit dem
Abschlusskörper.
[0031] Der in der Fig. 1 gezeigte Leitpflock 10 hat einen Pfostenkörper 12 und enthält eine Schneestange 14. Die Schneestange 14 des Leitpflocks 10 ist in der Richtung des Doppelpfeils 11 aus einer Einzugsposition in eine Auszugsposition und umgekehrt linearbeweglich verlagerbar. Die Fig. 1 zeigt den Leitpflock 10 mit der in der Auszugsposition angeordneten Schneestange 14. In der Fig. 2 ist der Leitpflock 10 mit der Schneestange 14 zu sehen, wenn sich diese in der Einzugsposition befindet. Der Pfostenkörper 12 ist als ein Hohlprofil gestaltet, das einen geschlossenen Querschnitt in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit abgerundeten Ecken hat. Der Pfostenkörper 12 hält einen Abschlusskörper 15 mit einem Führungsorgan 17 für die Schneestange 14. In der Einzugsposition ist die Schneestange 14 in einem Hohlraum 16 des Pfostenkörpers 12 aufgenommen.
[0032] Der Leitpflock 10 weist eine Einrichtung 13 für das lineare Führen der Schneestange 14 auf. Bei dem Ein- und Ausziehen aus dem Pfostenkörper 12 wird die Schneestange 14 damit linearbeweglich geführt. Die Einrichtung 13 für das lineare Führen der Schneestange 14 hat einen Abschlusskörper 15 mit einem Führungsorgan 17 für die Schneestange 14. Der Abschlusskörper 15 ist an dem Ende 33 des Pfosten körpers 12 festgelegt, das dem Boden 19 abgewandt ist. Mit dem Abschlusskörper 15 ist das von dem Boden 19 abgewandte Ende 33 des Hohlprofils des Pfosten körpers 12 abgedeckt.
[0033] Der Pfostenkörper 12 ist z.B. mittels Strangpressen hergestellt und besteht aus einem Kunststoff, z. B. aus dem Kunststoff HDPE. Der Abschlusskörper 15 ist bevorzugt mittels Kunststoffspritzgießen gefertigt, vorzugsweise ebenfalls aus dem Material HDPE oder aus PVC. Von Vorteil ist es, wenn der Abschlusskörper 15 mit dem Pfostenkörper 12 verschraubt ist. Auf diese Weise wird ein fester Halt für den Abschlusskörper 15 an dem Pfostenkörper 12 sichergestellt.
[0034] Die Schneestange 14 hat an ihrem oberen Ende einen Bund 21. Der Bund 21 stützt die Schneestange 14 in der Einzugsposition an dem Abschlusskörper 15 ab. An den Seiten 23, 23‘ des Leitpflocks 10 sind Reflektorelemente 27, 29 angebracht. Auch an der Schneestange 14 ist ein Reflektorelement 31 festgelegt. In der Auszugsposition der Schneestange 14 ist das Reflektorelement 31 der Schneestange 14 über dem Reflektorelement 27 positioniert, wobei das Reflektorelement 27 und das Reflektorelement 31 jeweils in die gleiche Richtung weisen. Das Reflektorelement 27 und das Reflektorelement 31 haben die gleiche Farbe. Sie sind z.B. entweder als rote Reflektorelemente oder als weiße Reflektorelemente gestaltet. Wenn die Reflektorelemente 27, 31 weiß sind, so ist das Reflektorelement 29 rot und umgekehrt.
[0035] Die Fig. 4 ist eine vergrößerte, perspektivische Teilansicht des Leitpflocks 10 und zeigt der Abschlusskörper 15 mit dem Führungsorgan 17 für die Schneestange 14. Das Führungsorgan 17 ist als ein an dem Abschlusskörper 15 ausgebildetes Führungsrohr nach der Art eines Rohrstutzens gestaltet, das eine Führungsfläche 18 hat, die an der Schneestange 14 anliegt. Die Fig. 5 ist eine Ansicht des Abschlusskörpers 15 von oben. Die Fig. 6 zeigt die dem Boden 19 zugewandte Seite des Abschlusskörpers 15. Der Abschlusskörper 15 hat einen Deckelabschnitt 22, der das Hohlprofil des Pfostenkörpers 12 abdeckt, und einen Mantel 23, der den Pfostenkörper 12 übergreift. Mit dem den Pfostenkörper 12 übergreifenden Mantel 23 liegt der Abschlusskörper 15 an dem Pfostenkörper 12 formschlüssig an. Der Deckelabschnitt 22 weist eine Öffnung 24 für das Ein- und Ausziehen der Schneestange 14 in den Pfostenkörper 12 auf.
[0036] Das Führungsorgan 17 des Abschlusskörpers 15 ist mittels einer an den Deckelabschnitt 22 und den Mantel 23 angeschlossenen Rippenstruktur 25 gehalten. Das Führungsorgan 17 ragt in den Pfostenkörper 12 hinein. Die Länge des Führungsorgans 17 übersteigt die Länge I des Mantels um etwa 1/3. In der Rippenstruktur 25 ist eine erste Aufnahme 26 für ein erstes pfostenseitiges Kopplungselement 28 und eine weitere Aufnahme 26' für ein weiteres pfostenseitiges Kopplungselement 28' ausgebildet. Die Rippenstruktur 25 stabilisiert das Führungsorgan 17 gegen das Verkippen gegenüber der Vertikalen.
[0037] Die Einrichtung 13 für das lineare Führen der Schneestange 14 weist ein im Bereich des bodenseitigen Endes 40 der Schneestange 14 angeordnetes, an der Schneestange 14 festgelegtes kombiniertes Führungs- und Kopplungselement 30 auf. Das kombinierte Führungs- und Kopplungselement 30 ist an der Hohlraumwand 32 des Hohlraums 16 in dem Rostenkörper 12 linearbeweglich an Wandabschnitten geführt.
[0038] Die das kombinierte Führungs- und Kopplungselement 30 führenden Wandabschnitte bilden in der Querschnittsansicht des FTostenkörpers 12 zumindest einen Teil der Grundseite des der Form des Querschnitts entsprechenden Dreiecks mit abgerundeten Ecken und zumindest einen Teil der an diese Grundseite angeschlossenen weiteren Seiten dieses Dreiecks.
[0039] Mit der Einrichtung 13 für das lineare Führen der Schneestange 14 ist die Schneestange 14 somit zum einen in dem Abschlusskörper 15 und zum anderen in dem Hohlprofil des Pfostenkörpers 12 an zwei voneinander beabstandeten Stellen geführt. Damit wird für die Schneestange 14 des Leitpflocks 10 eine stabile Führung in der vertikalen Richtung geschaffen, da die an der Schneestange 14 angreifenden Kippmomente einerseits über den Abschlusskörper 15 und andererseits über das Führungs- und Kopplungselement 30 in den Pfostenkörper 12 an zwei voneinander beabstandeten Stellen eingeleitet werden.
[0040] Das Führungs- und Kopplungselement 30 für das lineare Führen der Schneestange 14 unterbindet aufgrund des Formschlusses mit dem Hohlprofil des Pfostenkörpers 12 das Verdrehen der Schneestange 14 relativ zu dem Pfostenkörper 12 um ihre Längsachse 34. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass sich die Schneestange 14 beim Bewegen aus der Einzugsposition in die Auszugsposition und umgekehrt nicht um ihre Längsachse dreht. Deshalb weist insbesondere das Reflektorelement 31 der Schneestange 14 immer in die gleiche Richtung wie das an dem Pfostenkörper 12 festgelegte Reflektorelement 27.
[0041] Der Leitpflock 10 hat eine Einrichtung 36 für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition mittels Magnetkraft. Das an der Schneestange 14 festgelegte kombinierte Führungs- und Kopplungselement 30 wirkt hier als ein an der Schneestange 14 festgelegtes stangenseitiges Kopplungselement der Einrichtung 36. Das kombinierte Führungs- und Kopplungselement 30 besteht aus einem magnetisierbaren Metall, z.B. aus Weicheisenblech.
[0042] Die Einrichtung 36 für das Halten der Schneestange 14 hat ein erstes und ein zweites pfostenseitiges Kopplungselement 28, 28', das zu dem stangenseitigen, kombinierten Füh-rungs- und Kopplungselement 30 jeweils komplementär ist. Das erste und das weitere pfostenseitige Kopplungselement 28, 28' besteht aus einem Permanentmagnetmaterial, z.B. aus Stahl, aus Hartferrit, aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB), aus Samarium-Cobalt (SmCo) oder aus einer Aluminium-Nickel-Kobalt-Legierung, so dass das jeweilige pfostenseitige Kopplungselement 28, 28' das Führungs- und Kopplungselement 30 mittels Magnetkraft anzieht. Diese Magnetkraft für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition beträgt zumindest das 1,1-fache, vorzugsweise das 1,2-fache, besonders bevorzugt das 1,3-fache der Gewichtskraft der Schneestange 14.
[0043] Der Leitpflock 10 mit der Schneestange 14 bietet insbesondere den Vorteil, dass die Schneestange 14 einfach und schnell aus dem Pfostenkörper 12 herausgezogen werden kann, ohne dass es hierfür einer Drehbewegung bedarf oder Druckknöpfe betätigt werden müssen. Insbesondere das Einziehen der Schneestange 14 in den Pfostenkörper 12 ist einfach, weil hierzu nur die Magnetverbindung gelöst werden muss, indem die Schneestange 14 mit einer zu dem Boden 19 weisenden Druckkraft beaufschlagt wird. Aufgrund der Gewichtskraft ihres Eigengewichts beugt sich die Schneestange dann selbsttätig in den Pfostenkörper 12.
[0044] Es sei bemerkt, dass bei einer modifizierten Ausführungsform für einen erfindungsgemäßen Leitpflock 10 vorgesehen sein kann, dass der Leitpflock anstelle des kombinierten Führungs- und Kopplungselements 30 jeweils ein oder mehrere erste Elemente für das Führen der Schneestange 10 in dem Pfostenkörper 12 enthält, die an der Schneestange 14 festgelegt sind, und ein oder mehrere zweite Elemente für das magnetische Koppeln der Schneestange mit einem Kopplungselement oder mit mehreren Kopplungselementen 28, 28‘, die an dem Abschlusskörper 15 des Leitpflocks 10 aufgenommen sind.
[0045] Die Fig. 7 zeigt einen zweiten Leitpflock 10‘ mit einer Schneestange 14, die ebenfalls in der Richtung des Doppelpfeils 11 aus einer Einzugsposition in dem Pfostenkörper 12 in eine Auszugsposition und umgekehrt linearbeweglich verlagerbar ist. Soweit die Elemente und Baugruppen des Leitpflocks 10‘ den Elementen und Baugruppen des anhand der vorstehenden Figuren beschriebenen Leitpflocks 10 entsprechen, sind diese durch die gleichen Zahlen als Bezugszeichen kenntlich gemacht.
[0046] Die Schneestange 14 trägt hier einen Reflektor 31, der eine Quaderform hat und der an der Schneestange 14 mittels Schrauben 42 befestigt ist. Der Abschlusskörper 15 hat hier ein Führungsorgan 17, das wiederum mittels einer an den Deckelabschnitt 22 und den Mantel 35 angeschlossenen Rippenstruktur 25 gehalten ist. Das Führungsorgan 17 ragt in den Pfostenkörper 12 hinein und hat eine Rohrform mit einer als ein Öffnungsschlitz geformten Aussparung 44, damit die Schneestange 14 auch mit dem von der Schneestange 14 abstehenden Reflektor 31 in den Pfostenkörper 12 eingeführt werden kann. Auch hier übersteigt die Länge des Führungsorgans 17 die Länge I des Mantels um etwa 1/3.
[0047] Der Leitpflock 10‘ hat eine Einrichtung 36‘ für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition mittels Magnetkraft. Die Einrichtung 36‘ weist hier als Kopplungselement 48 an der Schneestange 14 festgelegte Streifen aus einem Magnetmaterial auf und enthält als weiteres Kopplungselement 28 an dem Führungsorgan 17 angeordnete Magnetelemente, welche die Schneestange 14 mittels Magnetkraft halten, wenn das Führungselement 45 an dem für dieses als ein Anschlag 50 dienendes bodenseitigen Ende der Rippenstruktur 25 anliegt. Die Magnetkraft für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition beträgt auch hier zumindest das 1,1-fache, vorzugsweise das 1,2-fache, besonders bevorzugt das 1,3-fache der Gewichtskraft der Schneestange 14. Das Führungselement 45 unterbindet das Verdrehen der Schneestange 14 relativ zu dem Pfostenkörper 12 um ihre Längsachse 34. Es dient für das lineare Führen der Schneestange 14 an der Hohlraumwand 32 des Pfostenkörpers 12 und bildet mit dem Abschlusskörper 15 und der Hohlraumwand 32 eine Einrichtung 13 für das Führen der Schneestange 14.
[0048] Die Fig. 8 zeigt einen dritten Leitpflock 10“ mit der in der Auszugsposition angeordneten Schneestange 14. In der Fig. 9 ist der Leitpflock 10“ mit der Schneestange 14 zu sehen, wenn sich diese in der Einzugsposition befindet. Der Pfostenkörper 12 ist auch hier als ein Hohlprofil gestaltet, das einen geschlossenen Querschnitt in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit abgerundeten Ecken hat. Die Fig. 10 ist ein Schnitt des Leitpflocks 10“ entsprechend der in der Fig. 10 kenntlich gemachten Schnittebene X. Die Fig. 11 und die Fig. 12 sind unterschiedliche Teilansichten der Schneestange 14 mit einem auf den Pfostenkörper 12 aufgesteckten Abschlusskörper 15 des Leitpflocks 10“. Soweit die Elemente und Baugruppen des Leitpflocks 10“ den Elementen und Baugruppen des anhand der vorstehenden Figuren beschriebenen Leitpflocks 10 entsprechen, sind diese durch die gleichen Zahlen als Bezugszeichen kenntlich gemacht.
[0049] Die Schneestange 14 trägt hier einen Reflektor 31 und einen Reflektor 3T, der jeweils an der Schneestange 14 mittels Schrauben 42 befestigt ist. Die Reflektoren 31,3T sind hier wie bei dem Leitpflock 10‘ von der zylinderförmigen Mantelfläche der Schneestange 14 erhaben.
[0050] Der Leitpflock 10” hat wiederum eine Einrichtung 13 für das lineare Führen der Schneestange 14. Bei dem Ein- und Ausziehen aus dem Pfostenkörper 11 wird die Schneestange 14 damit linearbeweglich geführt. Die Einrichtung 12 für das lineare Führen der Schneestange 14 enthält dort ebenfalls einen auf den Pfostenkörper 12 des Leitpflocks 10“ aufgesteckten Abschlusskörper 15 mit einem Führungsorgan 17 für die Schneestange 14. Die Einrichtung 13 weist auch ein im Bereich des bodenseitigen Endes 40 der Schneestange 14 angeordnetes, an der Schneestange 14 festgelegtes kombiniertes Führungs- und Kopplungselement 30 aus einem magnetisierbaren Stahlblech auf, das an der Hohlraumwand 32 des Hohlraums 16 in dem Pfostenkörper 12 linearbeweglich an den Wandabschnitten 32‘, 32“ geführt ist, die in der Querschnittsansicht der Fig. 10 des Pfostenkörpers 12 zumindest einen Teil zweier aneinander angeschlossene Seitenflächen des der Form des Querschnitts entsprechenden Dreiecks mit abgerundeten Ecken bilden.
[0051] Der Abschlusskörper 15 hat auch hier ein Führungsorgan 17 für das linearbewegliche Führen der Schneestange 14 in der Richtung des Doppelpfeils 11. Das Führungsorgan 17 weist einen ersten Führungsabschnitt 52 und einen zweiten Führungsabschnitt 54 mit an den Durchmesser der Schneestange 14 angepassten in Bezug auf die Längsachse 34 der Schneestange 14 radial gekrümmten Führungsflächen auf. Der erste Führungsabschnitt 52 und der zweite Führungsabschnitt 54 des Führungsorgans 17 sind mit einer die Führungsabschnitte 52, 54 stabilisierenden Aufnahmestruktur 56, 58 verbunden, in der die von der Schneestange 14 abstehenden Reflektoren 31,3T bewegbar sind, wenn die Schneestange 14 in den Pfostenkörper 12 eingezogen wird. Die Führungsabschnitte 52, 54 und die Aufnahmestruktur 56, 58 sind an einem Deckelabschnitt 22 des Abschlusskörpers 15 gehalten, der eine an die Kontur der Schneestange 14 mit den daran angeordneten Reflektoren 31, 3T angepasste Öffnung 24 hat. Der Abschlusskörper 15 weist eine Rippenstruktur 25 auf, mit der die Führungsabschnitte 52, 54 des Führungsorgans 17 an dem Deckelabschnitt 22 abgestützt ist. Die Rippenstruktur 25 hat Stützabschnitte 60, die an der Hohlraumwand 32 des Pfostenkörpers 12 anliegen, wenn der Abschlusskörper 15 auf den Pfostenkörper 12 aufgesteckt ist, wobei der Mantel 35 des Abschusskörpers 15 den Pfostenkörper 12 übergreift. Mittels der Rippenstruktur 25 werden die an der Schneestange 14 angreifenden Kippmomente über das Führungsorgan 17 auf den Pfostenkörper 12 übertragen.
[0052] Der Leitpflock 10“ enthält auch hier eine Einrichtung 36 für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition mittels Magnetkraft. Die Einrichtung 36 umfasst das stangenseitig angeordnete, kombinierte Führungs- und Kopplungselement 30 und enthält ein zu dem stangenseitigen, kombinierten Führungs- und Kopplungselement 30 komplementäres pfostenseitige Kopplungselement 28 aus einem Permanentmagnetmaterial, z.B. aus Stahl, aus Hartferrit, aus Neodym-Eisen-Bor (NdFeB), aus Samarium-Cobalt (SmCo) oder aus einer Aluminium-Nickel-Kobalt-Legierung, so dass das jeweilige pfostenseitige Kopplungselement 28, 28' das Führungs- und Kopplungselement 30 mittels Magnetkraft anzieht. Diese Magnetkraft für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition beträgt zumindest das 1,1-fache, vorzugsweise das 1,2-fache, besonders bevorzugt das 1,3-fache der Gewichtskraft der Schneestange 14.
[0053] Die Bauform des vorstehend beschriebenen Leitpflocks 10, 10‘, 10“ ermöglicht es, dass die Schneestange 14 insbesondere aus einem fahrenden Fahrzeug heraus ein- oder angezogen werden kann. Damit wird das Einstellen einer großen Anzahl von Schneestangen an einem Straßenrand in kurzer Zeit ermöglicht, was auch den Vorteil bietet, dass durch das Einstellen von Schneestangen verursachte Verkehrsbehinderungen reduziert werden. Der Vorgang des Ein- und Ausziehens der Schneestange 14 eines Leitpflocks 10 kann aufgrund der magnetischen Haltekraft, die die Schneestange 14 in der Auszugsposition hält, darüber hinaus auch auf einfache Weise automatisiert werden, da die Schneestange 14 hierfür nicht verdreht, sondern lediglich in der Richtung ihrer Längsachse 34 auf- und abbewegt werden muss. Damit kann ein erfindungsgemäßer Leitpflock 10 auch dazu beitragen, das Gefährdungspotential für das Personal von Straßenmeistereien zu verringern, das die Schneestangen 14 vor Beginn und nach dem Ende des Winters regelmäßig einstellen muss.
[0054] Zusammenfassend sind insbesondere folgende bevorzugte Merkmale der Erfindung festzuhalten: Die Erfindung betrifft einen Leitpflock 10, 10‘, 10“ für eine Verkehrsfläche, z. B. eine Straße mit einem Pfostenkörper 12 und mit einer relativ zu dem Pfostenkörper 12 aus einer Einzugsposition in eine Auszugsposition und umgekehrt verlagerbaren Schneestange 14. Der Leitpflock 10, 10‘, 10“ weist eine Einrichtung 36 für das Halten der Schneestange 14 in der Auszugsposition mittels Magnetkraft auf.
BEZUGSZEICHENLISTE 10, 10‘, 10“ Leitpflock 11 Doppelpfeil 12 Pfosten körper 13 Einrichtung für das Führen 14 Schneestange 15 Abschlusskörper 16 Hohlraum 17 Führungsorgan 18 Führungsfläche 19 Boden 21 Bund 22 Deckelabschnitt 23,23‘ Seite 24 Öffnung 25 Rippenstruktur 26,26‘ Aufnahme 27,29,31,31' Reflektorelement 28, 28‘, 48 Kopplungselement 30 Führungs- und Kopplungselement 32, 32‘, 32“ Hohlraumwand 33 Ende 34 Längsachse 35 Mantel 36, 36' Einrichtung für das Halten der Schneestange 40 Ende 42 Schraube 44 Aussparung 45 Führungselement 50 Anschlag 52,54 Führungsabschnitt 56,58 Aufnahmestruktur 60 Stützabschnitt

Claims (15)

  1. Patentansprüche
    1. Leitpflock (10, 10‘, 10“) mit einem Pfostenkörper (12) und mit einer relativ zu dem Pfostenkörper (12) aus einer Einzugsposition in eine Auszugsposition und umgekehrt verlagerbaren Schneestange (14), gekennzeichnet durch eine Einrichtung (36, 36‘) für das Halten der Schneestange (14) in der Auszugsposition mittels Magnetkraft.
  2. 2. Leitpflock nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung für das lineare Führen der Schneestange (14) bei Verlagern der Schneestange (14) zwischen der Einzugsposition und der Auszugsposition mit einem an dem Pfostenkörper (12) aufgenommenen Führungsorgan (17).
  3. 3. Leitpflock nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfostenkörper (12) einen die Schneestange (14) in der Einzugsposition zumindest teilweise aufnehmenden Hohlraum (16) aufweist.
  4. 4. Leitpflock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan (17) als ein von der Schneestange (14) durchsetzter in den Hohlraum (16) des Pfostenkörpers (12) ragender Führungsstutzen ausgebildet ist, der eine oder mehrere an der Schneestange (14) anliegende Führungsflächen (18) aufweist.
  5. 5. Leitpflock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan (17) mit einem auf den Pfostenkörper (12) aufgesetzten Abschlusskörper (15) an dem Pfostenkörper (12) festgelegt ist.
  6. 6. Leitpflock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper (15) einen den Pfostenkörper (12) übergreifenden Deckelabschnitt (22) mit einer Öffnung (24) für die Schneestange (14) hat und eine Rippenstruktur (25) aufweist, die das Führungsorgan (17) mit dem Deckelabschnitt (22) verbindet.
  7. 7. Leitpflock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rippenstruktur (25) eine Aufnahme (26, 26') für wenigstens ein pfostenseitiges Kopplungselement (28, 28') ausgebildet ist.
  8. 8. Leitpflock nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlusskörper (15) mittels Kunststoffspritzgießen, vorzugsweise aus HDPE hergestellt ist.
  9. 9. Leitpflock nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (13) für das lineare Führen der Schneestange (14) ein an der Schneestange (14) festgelegtes Führungselement (30, 45) hat, das an einer Hohlraumwand (32, 32‘, 32“) des Hohlraums (16) in dem Pfostenkörper (12) linearbeweglich geführt ist.
  10. 10. Leitpflock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (30, 45) an der Hohlraumwand (32, 32‘, 32“) formschlüssig anliegt und damit ein Verdrehen der Schneestange (14) relativ zu dem Pfostenkörper (12) um ihre Längsachse (34) unterbindet.
  11. 11. Leitpflock nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Schneestange (14) festgelegte Führungselement (30) die Schneestange (14) durch Abstützen an der Hohlraumwand (32) gegen das Verdrehen um die Längsachse (34) sichert.
  12. 12. Leitpflock nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (36) für das Halten der Schneestange (14) mittels Magnetkraft wenigstens ein an der Schneestange (14) festgelegtes stangenseitiges Kopplungselement (30, 46) und wenigstens ein hierzu komplementäres an dem Pfostenkörper (12) aufgenommenes pfostenseitiges Kopplungselement (28, 28', 48) hat, wobei das wenigstens eine pfostenseitige Kopplungselement (28, 28', 46) das wenigstens eine hierzu komplementäre stangenseitige Kopplungselement (30, 48) oder das wenigstens eine stangenseitige Kopplungselement (30, 48) das wenigstens eine hierzu komplementäre pfostenseitige Kopplungselement (28, 28') magnetisch anzieht.
  13. 13. Leitpflock nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (36) für das Halten der Schneestange (14) mittels Magnetkraft wenigstens ein an der Schneestange (14) festgelegtes stangenseitiges Führungs- und Kopplungselement (30) und wenigstens ein hierzu komplementäres an dem Pfostenkörper (12) aufgenommenes pfostenseitiges Kopplungselement (28, 28') hat, wobei das wenigstens eine pfostenseitige Kopplungselement (28, 28') das wenigstens eine hierzu komplementäre stangenseitige Führungs- und Kopplungselement (30) oder das wenigstens eine stangenseitige Führungsund Kopplungselement (30) das wenigstens eine hierzu komplementäre pfostenseitige Kopplungselement (28, 28') magnetisch anzieht, und wobei das an der Schneestange (14) festgelegte stangenseitige Führungs- und Kopplungselement (30) an einer Hohlraumwand (32) des Hohlraums (16) in dem Pfostenkörper (12) linearbeweglich geführt ist.
  14. 14. Leitpflock nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Schneestange (14) festgelegte Führungs- und Kopplungselement (30) die Schneestange (14) durch Abstützen an der Hohlraumwand (32) in dem Pfostenkörper (12) führt und dabei gegen das Verdrehen um die Längsachse sichert.
  15. 15. Leitpflock nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetkraft der Einrichtung (36) für das Halten der Schneestange (14) zumindest das 1,1-fache, vorzugsweise das 1,2-fache, besonders bevorzugt das 1,3-fache der Gewichtskraft der Schneestange (14) beträgt. Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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