AT517358A4 - Vorrichtung zur Befestigung einer Armatur - Google Patents

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AT517358A4 ATA50846/2015A AT508462015A AT517358A4 AT 517358 A4 AT517358 A4 AT 517358A4 AT 508462015 A AT508462015 A AT 508462015A AT 517358 A4 AT517358 A4 AT 517358A4
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Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur Befestigung einer Armatur (1), insbesondere einer Wasserarmatur, in einer Aufnahmebohrung (2) eines Armaturenträgers (T), mit einem an der Armatur (1) angreifenden Zuganker (3), mit auf einen Gewindebolzen (4) aufgeschraubter Spannmutter (5), die einen Befestigungsanker (6) trägt, der der derart ausgebildet ist, dass er bei der Montage der Armatur (1) durch die Aufnah- mebohrung (2) führbar ist und der nach Durchtritt durch die Aufnahmebohrung (2) selbsttätig seine Sperrlage einnimmt vorgeschlagen, wobei der Befestigungsanker (6) in seiner Sperrlage und die Armatur (1) mit dem Zuganker (3) unter Klemmung des Hahnlochrandes (7) gegeneinander verspannbar sind, wobei der Befestigungsanker (6) nach Art eines Klappdübels, nämlich als wenigstens zweiteiliger Klapphebel, ausgebildet ist. Zur Verbesserung der Montageverhältnisse wird vorgeschlagen, dass die Klapphebelarmachsen (A) in einer Projektionsebene in Richtung der Zugankerachse gesehen einen Winkel (α) von kleiner 180° einschließen.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung einer Armatur, ins-besondere einer Wasserarmatur, in einer Aufnahmebohrung eines Armaturenträ-gers, mit einem an der Armatur angreifenden Zuganker, mit auf einen Gewindebol-zen aufgeschraubter Spannmutter, die einen Befestigungsanker trägt, der der derart ausgebildet ist, dass er bei der Montage der Armatur durch die Aufnahmebohrung führbar ist und der nach Durchtritt durch die Aufnahmebohrung selbsttätig seine Sperrlage einnimmt, wobei der Befestigungsanker in seiner Sperrlage und die Armatur mit dem Zuganker unter Klemmung des Hahnlochrandes gegeneinander ver-spannbar sind, wobei der Befestigungsanker nach Art eines Klappdübels, nämlich als wenigstens zweiteiliger Klapphebel, ausgebildet ist (US 2002/0120984 A1).
Armaturen, insbesondere Wasserhähne bzw. Wasserspender, werden zur Montage in ein Hahnloch einer Platte eines Beckens Oder dgl. mit den Anschlussleitungen eingesetzt. Die in der Armatur mündenden Anschlussleitungen durchragen das Hahnloch und die Armatur bzw. ein Montageadapter wird mit einer Klemmfläche auf den Hahnlochrand aufgesetzt und mit einem von der anderen Seite her an das Hahnloch angesetzten Klemmkörper verschraubt, wobei Klemmkörper und Armatur den Hahnlochrand zwischen sich klemmen. Diese Verschraubung erfolgt von der hahn- bzw. armaturabgewandten Plattenunterseite her, wobei eine Montage dann oft nur umständlich möglich ist bzw. Spezialwerkzeuge und erhebliches Monteurs-geschick erfordert.
Deshalb wurden bereits Vorrichtungen vorgeschlagen, bei denen eine Verschraubung von der hahn- bzw. armaturzugewandten Plattenoberseite her erfolgt. In der DE 93 05 113 A1 wird vorgeschlagen, in einer Bohrung des Armaturenkörpers einen
Zuganker mit einer von diesem getragenen Spannmutter vorzusehen. Auf der Spannmutter ist ein Befestigungsanker drehbar angeordnet, der selbsttätig aus einer Montageposition in eine Sperrlage schwenkbar ausgebildet ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der Befestigungsanker an der Spannmutter so gelagert ist, dass sein Schwerpunkt von seinem Drehpunkt beabstandet ist, womit der Befestigungsanker stets selbsttätig in die Sperrlage verschwenkt. Zur Montage wird der Befestigungsanker in eine Montagestellung geschwenkt, womit der Zuganker durch die Aufnahmebohrung hindurchgeführt werden kann. Kommt der Befestigungsanker nach Durchtritt durch die Bohrung frei, so schwenkt er schwerkraftbedingt selbsttätig in seine Sperrlage. Anschließend kann der Zuganker durch Verschrauben verkürzt werden, sodass der Befestigungsanker von unten her gegen die Unterfläche des Armaturenträgers gezogen und dadurch die Armatur am Armaturenträger festgelegt wird. Mit einer derartigen Vorrichtung ist der Nachteil verbunden, dass die konstruk-tive Auslegung des Befestigungsankers einschließlich dessen Fertigung und dessen Lagerung an der Spannmutter genau ausgeführt sein müssen, damit die selbsttätige Verschwenkung in die Sperrlage gewährleistet ist, da nach dem Einstecken des Zugankers mit dem daran gelagerten Befestigungsanker in die Aufnahmebohrung praktisch keine Möglichkeit mehr besteht, die Lage des Befestigungsankers zu kor-rigieren. Entsprechend sind Herstellung und Montage der fiir die Armaturenbefesti-gung erforderlichen Befestigungsteile aufwendig. Die Verwendung von Klappdübeln ist aus der US 2002/0120984 A1 bekannt. Allerdings ist bei der bekannten Vorrichtung das gemeinsame Führen von Wasserleitungen und Befestigungsanker durch eine gemeinsame Aufnahmebohrung weder vorgesehen noch möglich.
Urn die Montage einer Armatur zu vereinfachen wurde auch bereits vorgeschlagen (AT 509 653 A1), den Klemmkörper als Hülse mit angeformtem Gewindeansatz auszubilden, in den eine dem Armaturgehäuse zugeordnete und an diesem frei drehbar gelagerte Gewindemutter eingreift. Zur Montage der Armatur muss der Klemmkörper von der armaturabgewandten Hahnlochseite in das Hahnloch einge-setzt werden, wobei der Klemmkörper das Hahnloch mit einem Gewinde durchgreift, auf das die Armatur von der Armaturseite her aufgeschraubt werden kann. Urn- ständlich ist hierbei noch, dass der Klemmkörper von der armaturabgewandten Hahnlochseite in das Hahnloch einzusetzen ist.
Die EP 1 699 981 A1 zeigt eine sanitäre Standarmatur zur Befestigung in einer Auf-nahmebohrung eines Armaturenträgers mit einem an dem Armaturenkörper beweg-lich, nämlich über eine Schraubenfeder, gehalterten Befestigungsanker, der bei der Montage des Armaturenkörpers in eine mit der Aufnahmebohrung des Armaturen-trägers fluchtende Lage bringbar und durch die Aufnahmebohrung führbar ist und der nach Durchtritt durch die Aufnahmebohrung selbsttätig seine Sperrlage ein-nimmt, wonach mit einer Spannvorrichtung, einer in die Schraubenfeder einsetzba-ren Spannschraube, der Armaturenkörper und der in seiner Sperrlage befindliche Befestigungsanker gegeneinander verspannbar sind.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs ge-schilderten Art mit zugehöriger Befestigung so zu verbessern, dass die Befesti-gungsmittel bei einfacher Herstellbarkeit und geringem Aufwand vereinfacht funkti-onssicher mit verbessertem Halt am Armaturenträger möglichst ohne Spezialwerk-zeuge befestigbar sind, wobei es möglich sein soil Wasserleitungen und Befestigungsanker durch eine gemeinsame Aufnahmebohrung zu fiihren.
Die Erfindung lost die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Klapphebelarmachsen in einer Projektionsebene in Richtung der Zugankerachse gesehen einen Winkel von kleiner 180° einschließen.
Damit ist es mit verbessertem Halt der Armatur am Armaturenträger möglich, Wasserleitungen und Befestigungsanker gemeinsame durch eine Aufnahmebohrung zu fiihren. Der Freiraum in der Aufnahmebohrung ist groß genug für ein Hindurchfiih-ren der Wasserleitungen und des Zugankers. Dadurch dass die Klapphebelarmachsen in einer Projektionsebene in Richtung der Zugankerachse gesehen einen Winkel von kleiner 180° einschließen ist dabei gewährleistet, dass die Klapphebelen-den, die ja fiir die Klemmung verantwortlich zeichnen, in gewissem Maße gegen die Wasserleitungen vorragen und zentraler unter der Armatur am Armaturenträger an-greifen können.
Erfindungsgemäß muss zur Montage der Armatur, also zur Montage der Armatur selbst bzw. eines gegebenenfalls vorgesehenen Montagekörpers, die Armatur mit den Anschlussschläuchen und dem Befestigungsanker lediglich in das Hahnloch des Armaturträgers eingesetzt werden, wobei der Klappmechanismus des Befesti-gungsankers nachdem er das Hahnloch vollständig durchsetzt hat, selbsttätig, bei-spielsweise schwerkraft Oder federbedingt, auseinanderklappt, urn die Armatur durch Verkürzen des Zugankers, insbesondere betätigen einer Schraube oder dgl., gegen die Armatur anzuziehen, urn die Armatur am Armaturträger festzulegen.
Derartige Klapphebel bestehen üblicherweise aus zwei Klapparmen, die schwenk-bar an einer gemeinsamen Gewindemutter, bzw. einem Träger mit Gewindemutter, gelagert sind, in die der Zuganker, nämlich ein Gewindestab, eingreift. Der Klapphebel lässt sich bei anschlagbegrenzt ausgeklappten Armen nicht mehr durch die Montageöffnung herausziehen, sodass die Armatur sicher befestigt werden kann. Der zweiteilige Klapphebel kann zudem mit einer Feder ausgestattet sein, die um die Gewindemutter gewickelt ist und deren Enden unter die Klappbügelarme grei-fen, wobei die Feder die Klappbügelarme in ihrer Sperrlage federvorgespannt hält. Durch diese Federvorspannung können die Klapparme in ihre Montagelage ge-klappt werden.
Besonders bevorzugt schließen die Klapphebelarmachsen in einer Projektionsebe-ne in Richtung der Zugankerachse gesehen einen Winkel von kleiner 180° und grö-ßer als 90°, insbesondere von 120 bis 130°, bzw. insbesondere 125°, ein. Damit wird der Freiraum für die Durchführung der Wasserleitungen nur geringfügig ver-kleinert, die Montagefunktion nicht beeinträchtigt und die Klemmwirkung dennoch merklich verbessert, da die Klapphebelarmenden eine größeren Sehne über der Aufnahmebohrung aufspannen.
Weisen die Klapphebelarme einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, so ist bei einfacher Konstruktion und geringer Baugröße eine maximale Haltekraft fiir die Armatur gewährleistet. Zudem kann eine die Klapphebelarme im Öffnungssinn vorspannende Feder, insbesondere eine entsprechendes Gummielement, im U-
Querschnitt aufgenommen werden. Mit einer derartigen Feder sind die Klapphebel-arme in der Sperrlage gehalten. Die Klapphebelarme sind vorzugsweise wenigstens endseitig mit Schonern ausgestattet, die Beschädigungen des Armaturenträgers durch übermäßige Klemmkräfte vermeiden sollen. Die Federelemente der beiden Klapphebelarme und gegebenenfalls klapphebelendseitige Schoner können eine Baueinheit bilden.
Urn zu gewährleisten, dass der Zuganker, und hier insbesondere die Klapphebel-armenden stets ordnungsgemäß funktionierten und sich beim Festziehen nicht mit-drehen, kann dem Zuganker eine Verdrehsicherung in Form einer Linearführung zugeordnet sein. Diese Linearführung umfasst gegebenenfalls wenigstens eine, vorzugsweise zwei, parallel zur Zugankerachse verlaufende Führungsstangen. Da-mit ist sichergestellt, dass die Klapphebelarme beim Spannvorgang nicht in Dreh-richtung der Schraube mitdrehen können.
Der Zuganker kann direkt in die Armatur eingreifen bzw. diese durchsetzen. Nach einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung gehört der Armatur aber ein Montagekörper zu, mit dem die Armatur, vorzugsweise lösbar, verbindbar ist, wobei der Gewindebolzen am Montagekörper angreift, und der Montagekörper und der sich in seiner Sperrlage befindliche Befestigungsanker mit dem Zuganker, unter Klemmung des Hahnlochrandes, gegeneinander verspannbar sind. Zunächst wird also der Montagekörper an der Armaturenträgeroberseite im Bereich des Hahnlo-ches angesetzt und mit den Befestigungsankern festgelegt. In weiterer Folge wird die Armatur auf den Montagekörper aufgesetzt und mit diesem, vorzugsweise lös-bar, verbunden.
Der Montagekörper kann eine Aufnahme für die Armatur aufweisen und dazu insbesondere mit einer außenumfänglichen Ringnut, mit außenumfänglichen Bohrungen, mit einem Außengewinde bzw. mit einem Bajonettverschluss ausgestattet sein. Zu-dem können diverse Sicherungselemente, wie beispielsweise Wurmschrauben, Splinte Oder dgl. vorgesehen sein, mit denen der Armaturkörper am Montagekörper gesichert werden kann.
Ein besonders sicherer Halt der Armatur am Armaturträger kann gewährleistet wer-den, wenn der Montagekörper einen in eine Aufnahmebohrung einsetzbaren Zent-rieransatz aufweist. Zusammen mit dem Befestigungsanker können somit besonders sichere Montageverhältnisse gewährleistet werden.
Dies kann dadurch unterstützt werden, dass der Montagekörper unter Zwischenlage eines doppelseitigen Kleberinges, insbesondere doppelseitig mit einer Klebeschicht ausgestatteten Dichtringes, in die Aufnahmebohrung einsetzbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zei-gen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in teilgeschnittener Ansicht,
Fig. 2 eine Konstruktionsvariante der Vorrichtung aus Fig. 1 in teilgeschnittener Vorderansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Montagekörper mit Zuganker und Befestigungsanker,
Fig. 4 einen Klapphebelarm aus Fig. 3 in teilgeschnittener Ansicht,
Fig. 5 die Vorrichtung aus Fig.3 in teilgeschnittener Ansicht,
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Zuganker und
Fig. 7 einen Teil des Zugankers aus Fig. 6 in teilgeschnittener Ansicht.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Befestigen einer Armatur 1, nämlich einer Wasserarmatur, in einer Aufnahmebohrung 2 eines Armaturenträgers T, beispielsweise eines Waschbeckens, umfasst u. a. einen an der Armatur 1 angreifenden Zuganker 3, nämlich einen Gewindebolzen 4, auf den eine Spannmutter 5 aufge-schraubt ist, die einen Befestigungsanker 6 trägt. Der Befestigungsanker 6 ist derart ausgebildet, dass er bei der Montage der Armatur 1 durch die Aufnahmebohrung 2 durchführbar ist und nach Durchtritt durch die Aufnahmebohrung 2 selbständig seine Sperrlage (wie in Fig. 1,2 und 5 dargestellt) einnimmt, wobei der Befestigungsanker 6 in seiner Sperrlage und die Armatur 1 mit dem Zuganker 3 unters Klem-mung des Hahnlochrandes 7 des Armaturenträgers T gegeneinander verspannbar sind.
Der Befestigungsanker 6 ist nach Art eines Klappdübels, nämlich als wenigstens zweiteiliger Klapphebel mit zwei Klapphebelarmen 8, 9 ausgebildet, die beide je für sich schwenkbar an der Spannmutter 5, nämlich an Mutteransätzen, schwenkbar gelagert sind. Die Klapphebelarme 8, 9 weisen einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf (siehe insbesondere Fig. 3 und 4) und sind mit einer Feder F aus elastomerem Kunststoffmaterial in Richtung der Aufklappstellung vorbelastet.
Die Klapphebelarmachsen schließen in einer Projektionsebene in Richtung der Zugankerachse Z gesehen einen Winkel a von kleiner 180° ein. Im Ausführungsbei-spiel ist der Winkel a rund 125°.
Zudem sind die Klapphebelarme 8, 9 endseitig mit Schonern S, insbesondere aus Gummi ausgestattet. Die Federelemente F der beiden Klapphebelarme 8, 9 und der klapphebelendseitige Schoner S bilden eine Baueinheit, sind also untereinander verbunden.
Die in den Figuren dargestellten Ausführungsvarianten weisen alle einen der Arma-tur 1 zugehörigen Montagekörper 10 auf, der insbesondere ringförmig ausgebildet ist. Die Armatur 1 ist mit dem Montagekörper 10 lösbar verbindbar, wozu der Mon-tagekörper 10 eine Aufnahme für die Armatur aufweist, nämlich ein außenumfängli-cher Bajonettverschluss 11 (Fig. 1) Oder ein Außengewinde 12 (Fig. 2).
Dem Zuganker 3 eine Verdrehsicherung in Form einer Linearführung zugeordnet, die zwei, parallel zur Zugankerachse Z verlaufende Führungsstangen 13 umfasst, welche die Spannmutter 5 im Bereich der Mutteransätze durchsetzen. Die Füh-rungsstangen 13 sind in den Montagekörper 10 eingesetzt.

Claims (13)

  1. Patentansprüche
    1. Vorrichtung zur Befestigung einer Armatur (1), insbesondere einer Wasser-armatur, in einer Aufnahmebohrung (2) eines Armaturenträgers (T), mit einem an der Armatur (1) angreifenden Zuganker (3), mit auf einen Gewindebolzen (4) aufge-schraubter Spannmutter (5), die einen Befestigungsanker (6) trägt, der der derart ausgebildet ist, dass er bei der Montage der Armatur (1) durch die Aufnahmebohrung (2) führbar ist und der nach Durchtritt durch die Aufnahmebohrung (2) selbsttä-tig seine Sperrlage einnimmt, wobei der Befestigungsanker (6) in seiner Sperrlage und die Armatur (1) mit dem Zuganker (3) unter Klemmung des Hahnlochrandes (7) gegeneinander verspannbar sind, wobei der Befestigungsanker (6) nach Art eines Klappdübels, nämlich als wenigstens zweiteiliger Klapphebel, ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klapphebelarmachsen (A) in einer Projektionse-bene in Richtung der Zugankerachse gesehen einen Winkel (a) von kleiner 180° einschließen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klapphebelarmachsen (A) in einer Projektionsebene in Richtung der Zugankerachse gesehen einen Winkel (a) von kleiner 180° und größer als 90°, insbesondere von 120 bis 130° einschließen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 11 Oder 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Klapphebelarme (8, 9) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klapphebelarme (8, 9) mit einer Feder (F) in der Sperrlage gehalten sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klapphebelarme (8, 9) wenigstens endseitig mit Schonern (S) ausgestattet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klapphebelarme (8, 9) mit die Klapphebelarme (8, 9) in Richtung ihrer Auf-klappstellung verlagernden Federelementen (F) ausgestattet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (F) der beiden Klapphebelarme (8, 9) und gegebenenfalls klapphebelendseitige Scho-ner (S) eine Baueinheit bilden.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zuganker (3) eine Verdrehsicherung in Form einer Linearführung zuge-ordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearfüh-rung wenigstens eine, vorzugsweise zwei, parallel zur Zugankerachse (Z) verlau-fende Führungsstangen (13) umfasst.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Armatur (1) ein Montagekörper (10) zugehört, mit dem die Armatur (1), vorzugsweise lösbar, verbindbar ist, wobei der Zuganker (3) am Montagekörper (10) angreift, und der Montagekörper (10) und der sich in seiner Sperrlage befindliche Befestigungsanker (6) mit dem Zuganker (3), unter Klemmung des Flahnlochrandes (7), gegeneinander verspannbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Montage-körper (10) eine Aufnahme für die Armatur (1) aufweist und dazu insbesondere mit einer außenumfänglichen Ringnut (11), mit außenumfänglichen Bohrungen, mit einem Außengewinde (12) bzw. mit einem Bajonettverschluss ausgestattet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 Oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagekörper (10) einen in eine Aufnahmebohrung (2) einsetzbaren Zentrieran-satz (15) aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagekörper (10) unter Zwischenlage eines doppelseitigen Kleberinges, insbesondere doppelseitig mit einer Klebeschicht ausgestatteten Dichtringes, in die Aufnahmebohrung (2) einsetzbar ist.
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