AT517664A1 - Vorderbacken einer Sicherheitsskibindung - Google Patents

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AT517664A1 ATA50735/2015A AT507352015A AT517664A1 AT 517664 A1 AT517664 A1 AT 517664A1 AT 507352015 A AT507352015 A AT 507352015A AT 517664 A1 AT517664 A1 AT 517664A1
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Tyrolia Tech Gmbh
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Abstract

Vorderbacken (1) einer Sicherheitsskibindung mit einer höhenverstellbaren Abstützanordnung (9) für den vorderen Teil der Sohle eines Skischuhs, wobei die Abstützanordnung (9) einen Schlitten (10) aufweist, welcher an einer gegenüber der Skioberseite geneigten Rampe (5) einer Basisplatte (3) in Skilängsrichtung und gleichzeitig in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert ist und dessen an der Rampe (5) vorliegende Höhenlage einstellbar ist. An der Oberseite der Rampe (5) ist in zumindest zwei unterschiedlichen Höhenlagen des Schlittens (10) jeweils eine Einraststelle (8) vorgesehen ist, wobei mit den Einraststellen ein an der Unterseite des Schlittens (10) bewegbar gelagerter Riegel (13) in und außer Eingriff bringbar ist.

Description

Tyrolia Technology GmbH PA 8527
Beschreibung
Vorderbacken einer Sicherheitsskibindung
Die Erfindung betrifft einen Vorderbacken einer Sicherheitsskibindung mit einer höhenverstellbaren Abstützanordnung für den vorderen Teil der Sohle eines Skischuhs, wobei die Abstützanordnung einen Schlitten aufweist, welcher an einer gegenüber der Skioberseite geneigten Rampe einer Basisplatte in Skilängsrichtung und gleichzeitig in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert ist und dessen an der Rampe vorliegende Höhenlage einstellbar ist.
Eine Skibindung mit einem derartigen Vorderbacken ist aus der DE 20 2006 021 129 Ul bekannt. Die Skibindung ist sowohl für den alpinen Skilauf als auch zum Tourengehen geeignet, wobei der Vorderbacken eine höhenverstellbare Abstützanordnung aufweist, zu welcher ein Schlitten mit seitlichen Führungselementen gehört, die in seitlichen Führungsstegen einer an der Basisplatte oder Tourenplatte ausgebildeten Rampe verschiebbar geführt sind. Die Lage des Schlittens an den Führungsstegen ist mittels einer Stellschraube stufenlos einstellbar, deren Kopf an einem Lagerteil axial und radial gelagert ist und deren Gewindeabschnitt in eine Mutter eingedreht ist, die am Schlitten radial und axial mit Taumelbeweglichkeit gehalten ist. Durch die verschiedenen Führungsebenen des Schlittens und der Stellschraube ergibt sich zwangsläufig ein Kippen der Stellschraube bei einem Verdrehen derselben. Die Taumelbeweglichkeit der Mutter soll dies ausgleichen.
Aus der US 2014 300068 Al ist ein Vorderbacken mit einem Verstellmechanismus zur Anpassung der Höhe der Standplatte für die Skischuhsohle bekannt, welcher eine zweistufige Verstellung, demnach eine höhere und eine tiefere Lage der Standplatte gegenüber den Sohlenhaltem, gestattet. Dieser Mechanismus weist ein mit einem Stützelement gelenkig verbundenes Kippelement auf, welches mittels eines
Betätigungselementes in Skilängsrichtung verschoben werden kann. Das Betätigungselement greift in eine asymmetrisch ausgebildete Aussparung der Grundplatte und verschiebt dadurch bei einem Verdrehen um 180° das Kippelement beispielsweise nach rückwärts, wodurch das Stützelement für die Skischuhsohle angehoben wird.
Auch bei alpinen Abfahrtsbindungen ist es zweckmäßig, den Abstand zwischen den Sohlenhaltem und der Auflage für die Skischuhsohle verstellen zu können, insbesondere, um die Skibindung mit üblichen, genormten Skischuhen und gehfähigen Skischuhen mit dickerer Sohle verwenden zu können. Es ist daher ausreichend, wenn die Höhenlage der Aufstandsfläche der Skischuhsohle in entsprechenden Stufen verstellbar ist. Diesbezüglich besteht der Wunsch nach einer einfach aufgebauten, kostengünstigen, stabilen und funktionssicheren Höhenverstellung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine derartige Höhenverstellung bei einem Vorderbacken der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass an der Oberseite der Rampe in zumindest zwei unterschiedlichen Höhenlagen des Schlittens jeweils eine Einraststelle vorgesehen ist, wobei mit den Einraststellen ein an der Unterseite des Schlittens bewegbar gelagerter Riegel in und außer Eingriff bringbar ist.
Die Abstützanordnung gemäß der Erfindung erfordert nur zwei zusätzliche bzw. separate Bauteile, nämlich den Riegel und Schlitten, zur stufenweisen Verstellung der Höhenlage der Sohlenaufstandsfläche gegenüber dem Sohlenhalter. Diese Anordnung lässt sich zweckmäßig und stabil aufbauen, ist kostengünstig in der Herstellung und sehr einfach zu betätigen.
Bei bevorzugten, besonders einfachen Ausführungen sind die Einraststellen an der Oberseite der Rampe vorgesehene, insbesondere an der Rampe selbst ausgebildete Rastöffnungen oder Rastvorsprünge. Besonders bevorzugt ist eine Ausführung, bei der die Einraststellen an der Rampe ausgebildete, quer zur Skilängsrichtung verlaufende Schlitze oder Vertiefungen sind.
Eine kompakte Ausführung der Abstützanordnung lässt sich durch unterschiedliche Anordnungen des Riegels unterstützen. So kann gemäß einer Ausführung der Erfindung der Riegel an der Unterseite des Schlittens drehbar oder verschiebbar gelagert sein, alternativ kann der Riegel an der Unterseite des Schlittens anheb- und absenkbar gelagert sein.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante sind die Rastöffnungen derart angeordnet, dass sie eine in Skilängsrichtung parallel zur Neigung der Rampe verlaufende Vertiefung queren, Gemeinsam mit der Maßnahme, den Riegel parallel zur Neigung der Rampe verlaufend an der Unterseite des Schlittens drehbar zu lagern, lässt sich eine sehr kompakte Ausführung der Abstützanordnung erzielen.
Eine einfache und zweckmäßige Betätigung des Riegels ist bei einer Ausführung möglich, bei welcher der Riegel einen Rastteil aufweist, welcher durch Drehen des Riegels um insbesondere 180° mit jeweils einer der Rastöffnungen in und außer Eingriff bringbar ist.
Auf besonders stabile Weise lässt sich ein Riegel am Schlitten lagern, welcher einen zylindrischen Mittelteil aufweist, der an der Unterseite des Schlittens drehbar eingesetzt ist und die Drehachse des Riegels bildet. Bei einer sehr kompakten Ausgestaltung des Riegels ist vorgesehen, dass sein Rastteil im Wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet ist, wobei die Zylinderachse mit der Drehachse des Mittelteils fluchtet.
Eine einfache und zweckmäßige Betätigung des Riegels ist bei einer Ausgestaltung sichergestellt, bei welcher der Riegel einen schraubenkopfartig gestalteten Endteil aufweist, welcher stimseitig eine Vertiefung zum Einsetzen eines Werkzeuges besitzt, wobei die Vertiefung von der den Sohlenhaltem abgewandten Seite des Schlittens zugänglich ist.
Wie bereits erwähnt lässt sich der Riegel durch ein Drehen um jeweils 180° mit einer der Rastöffnungen in und außer Eingriff bringen. Es ist daher zweckmäßig wenn die Drehbewegung auf diesen Bereich begrenzt wird, um ein unbeabsichtigtes Wiedereingreifen des Rastteiles in eine der Rastöffnungen zu verhindern. Diesbezüglich kann eine einfache Maßnahme getroffen werden, bei der an der Unterseite des Schlittens zwei bezüglich des Riegels einander gegenüberliegende Vertiefungen ausgebildet sind, in welche ein als Anschlag dienender Vorsprung des Riegels, je nach Drehlage, eingreift.
In den beiden Einraststellen, welche die jeweils niedrigste und höchste Position des Schlittens ermöglichen, kann vorteilhafter Weise vorgesehen sein, keine weitere Verschiebung des Schlittens möglich ist. Der Benutzer kann daher auf einfache Weise feststellen, wann eine dieser Höhenlagen erreicht und ein problemloses Einrasten des Riegels in der entsprechenden Einraststelle möglich sind.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 und Fig. 2 Ansichten von Bestandteilen eines erfindungsgemäßen Vorderbackens einer Skibindung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Vorderbacken,
Fig. 3a eine Draufsicht auf den Vorderbacken ohne Abstützanordnung,
Fig. 4a einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 3 mit entriegelter Abstützanordnung, Fig. 4b einen zu Fig. 4a analogen Längsschnitt, jedoch mit verriegelter Abstützanordnung, Fig. 5 eine Seitenansicht des Vorderbackens,
Fig. 6a und Fig. 6b jeweils eine Schnittdarstellung entlang der durch die Linie VI-VI in Fig. 5 gekennzeichneten Schnittebene, Fig. 6a mit entriegelter Abstützanordnung, Fig. 6b mit verriegelter Abstützanordnung und
Fig. 7 eine Schnittdarstellung entlang der durch die Linie VII-VII in Fig. 5 gekennzeichneten Schnittebene mit entriegelter Abstützanordnung.
In der nachfolgenden Beschreibung verwendete Begriffe wie „vorne“, „rückwärtig“, „vertikal“, „waagrecht“ und dergleichen beziehen sich auf die Positionen der betreffenden Bauteile in den Darstellungen und auf einen am nicht gezeigten Ski montierten Vorderbacken.
Ein gemäß der Erfindung ausgeführter Vorderbacken 1 ist Bestandteil einer Sicherheitsskibindung, beispielsweise einer alpinen Abfahrtsbindung. Die Sicherheitsskibindung kann ferner eine Freeride-Bindung oder einer Tourenbindung sein, die sowohl für alpine Abfahrten als auch zum Tourengehen geeignet ist. Die Skibindung weist als zweiten Bindungsbacken einen nicht gezeigten, insbesondere herkömmlich ausgeführten Fersenbacken auf. Erfindungsgemäß ausgeführte Vorderbacken sind, wie nachfolgend im Detail erläutert wird, mit zumindest zwei Schuhtypen verwendbar, deren Sohlenstärken sich voneinander unterscheiden. Diese Schuhtypen können beispielsweise herkömmliche genormte Skischuhe und gehfähige Skischuhe mit dickerer Sohlenstärke sein. In der nachfolgenden Beschreibung des Vorderbackens 1 sind vorrangig jene Bestandteile bzw. Bauteile beschrieben, die für die Erfindung wesentlich sind.
Wie beispielsweise Fig. 1 und Fig. 2 zeigen, weist der Vorderbacken 1 ein Gehäuse 2 auf, welches ein- oder mehrteilig ausgeführt sein kann und welches auf einer Basisplatte 3 angeordnet oder mit dieser einteilig ausgeführt ist. Bei der gezeigten Ausführung weist die Basisplatte 3 in an sich bekannter Weise umgebogene Längskanten 3 a auf, sodass sie in an sich bekannter Weise auf eine am Ski befestigte Führungsschiene aufschiebbar ist. Die Basisplatte 3 kann auch unmittelbar am Ski angeordnet, beispielsweise mit dem Ski verschraubt, sein. Am Gehäuse 2 sind zwei Sohlenhalter 4 seitlich ausschwenkbar gelagert, welche die Sohle eines Skischuhs seitlich und von oben umfassen und mittels eines im Gehäuse 2 untergebrachten Auslösemechanismus zur Freigabe eines eingesetzten Skischuhs gegen Federkraft ausschwenkbar sind. Die Sohlenhalter 4 können in an sich bekannter Weise ausgeführte Winkelhebel sein und federaufschlagt von oben gegen die Skischuhsohle des eingesetzten Skischuhs drücken. Auf diese Weise ist günstigerweise eine automatische Feineinstellung des Abstandes zwischen Sohlenhalter und Sohlenauflage gegeben. Anstelle von zwei Sohlenhaltem kann auch ein einteiliger Sohlenhalter vorgesehen sein.
Die Basisplatte 3 überragt die Sohlenhalter 4 in Richtung des nicht dargestellten Fersenbackens und weist in diesem Bereich eine zur Skioberseite geneigte Rampe 5 auf, die Richtung Fersenbacken ansteigt und derart unter einem spitzen Winkel oc von insbesondere 10° bis 35° zur Skioberseite verläuft. An der Oberseite der Rampe 5 sind seitlich unter dem Winkel α verlaufende Stützflächen 5a ausgebildet, deren außenseitige Kanten Führungen 5b bilden. Mittig zwischen den beiden Stützflächen 5 a ist an der Oberseite der Rampe 5 parallel zu den Stützflächen 5 a verlaufend eine Erhebung 6 ausgebildet, die sich ebenfalls unter dem Winkel α erstreckt. Zwischen der Erhebung 6 und der einen Stützfläche 5 a ist parallel zu dieser und parallel zur Erhebung 6 verlaufend eine Vertiefung 7 ausgebildet, deren Boden ebenfalls unter dem Winkel α geneigt ist und mit Einraststellen für einen Riegel 13 versehen ist. Die Vertiefung 7 weist beispielsweise eine Breite von 3 mm bis 6 mm auf, ihr Boden ist gegenüber der Ebene der Stützflächen 5 a um 1,5 mm bis 2,5 mm nach unten versetzt. Die Vertiefung 7 ist von zwei als Schlitze ausgeführten Rastöffnungen 8 durchquert bzw. unterbrochen, welche die Einraststellen bilden. Die eine Rastöffnung 8 befindet sich im Bereich des Rampenfußes nahe der Sohlenhalter 4, die zweite Rastöffhung 8 etwa auf halber Höhe der Rampe 5. Bei einer weiteren Ausführungsvariante können auch mehr als zwei, insbesondere drei, Rastöffnungen 8 vorgesehen sein, wobei sich die dritte mittig zwischen den beiden dargestellten Rastöffhungen 8 befindet. Die sich quer zur Skilängsrichtung erstreckenden Rastöffnungen 8 weisen beispielsweise eine Breite von 3,0 mm bis 4,0 mm auf.
An der Rampe 5 ist eine einen Schlitten 10 und ein Gleitplättchen 11 aufweisende Abstützanordnung 9 für den vorderen Bereich der Sohle eines Skischuhs verschiebbar angeordnet. Der Schlitten 10 weist Seitenteile 10a auf, deren unter dem Winkel α geneigte Unterkanten als Führungen 10b (Fig. 2) ausgebildet sind, welche die seitlichen Führungen 5b der Rampe 5 von oben umgreifen können. An der Unterseite des Schlittens 10 ist ferner eine Vertiefung 10c ausgebildet, in welche, wenn der Schlitten 10 auf der Rampe 5 positioniert wird, die Erhebung 6 der Rampe 5 eingreift. Der auf die Rampe 5 aufgeschobene Schlitten 10 ist somit in Skilängsrichtung und dadurch gleichzeitig in vertikaler Richtung an der Rampe 5 verschiebbar. An der Oberseite des Schlittens 10 ist quer zur Skilängsrichtung eine Führung lOd ausgebildet, an welcher in an sich bekannter
Wiese das Gleitplättchen 11 angeordnet und gelagert ist. Das Gleitplättchen 11 stellt an seiner Oberseite eine im Wesentlichen parallel zur Skioberseite verlaufende Standfläche für die Sohle des Skischuhs zur Verfügung und kann, wie an sich bekannt, quer zur Skilängsrichtung gegen Federkraft auslenkbar sein.
Wie beispielsweise Fig. 2 zeigt, ist an der Unterseite des Schlittens 10 eine als Vertiefung ausgebildete Aufnahme 12 für den Riegel 13 ausgebildet. Der Riegel 13 ist ein kurzer, etwa 2,0 cm langer Bauteil und weist einen zylindrischen, die Drehachse des Riegels 13 bildenden Mittelteil 13a auf, an dessen einen Ende ein schraubenkopfartiger Endteil 13b sitzt. Der Endteil 13b ist stimseitig mit einer Vertiefung versehen, welche beispielsweise als Kreuzschlitz ausgeführt ist, um den Riegel 13, wie noch beschrieben wird, mittels eines herkömmlichen Kreuzschlitzschraubendrehers betätigen zu können. Am Umfang des Mittelteils 13a, vorzugsweise beim Endteil 13b, ist ferner an einer Stelle ein kleiner Vorsprung 13c ausgebildet, welcher als Anschlag beim Betätigen des Riegels 13, wie ebenfalls noch beschrieben wird, dient. Am zweiten Ende des Mittelteils 13a sitzt ein Rastteil 14, welcher im Wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet ist - die Zylinderachse fluchtet mit der Zylinderachse des Mittelteils 13a - und dessen Abmessungen an die Abmessungen der Rastöffnungen 8 angepasst sind. Die Aufnahme 12 an der Unterseite des Schlittens 10 weist entsprechende Abschnitte zur Aufnahme der einzelnen Bestandteile des Riegels 13 auf, einen mittigen Abschnitt 12a zur Aufnahme des Mittelteils 13a und entsprechend gestaltete Endabschnitte 12b und 12c zur Aufnahme des Endteiles 13b bzw. des Rastteiles 14. Mit seinem Mittelteil 13a ist der Riegel 13 am mittigen Abschnitt 12a der Aufnahme 12 drehbar gelagert. Zwei lokale, dem Anschlag 13c angepasste kleine Vertiefungen 12d im Aufnahmeabschnitt 12b, die einander diametral gegenüberliegen, nehmen in der verrasteten und der unverrasteten Lage des Rastteils 14 den Anschlag 13c auf und begrenzen derart die Drehbewegung des Riegels 13 auf 180°. Wie insbesondere die Schnittdarstellungen in Fig. 4a und Fig. 4b zeigen, ist die Aufnahme 12 in Skilängsrichtung ebenfalls unter dem Winkel α geneigt, sodass der eingesetzte Riegel 13 in der Aufnahme 12 ebenfalls unter dem Winkel α geneigt positioniert ist.
Fig. 4b zeigt den Schlitten 10 in seiner oberen, verriegelten Position. Der Rastteil 14 des Riegels 13 befindet sich in der oberen der beiden Rastöffnungen 8. Soll nun der Abstand zwischen der Unterseite der Sohlenhalter 4 und der Aufstandsfläche der Schuhsohle auf dem Gleitplättchen 11 an eine dickere Schuhsohle angepasst werden, so wird der Riegel 13 mittels eines Schraubendrehers um 180° verdreht, wodurch das Rastteil 14 aus der Rastöffnung 8 ff eikommt. Die entsprechenden Lagen des Riegels 13 bzw. des Rastteiles 14 sind in der Schnittdarstellung der Fig. 6a und der Fig. 7 gezeigt. Jetzt kann der Schlitten 10 an der Rampe 5 nach unten verschoben werden. Die untere Rastposition ist dann erreicht, wenn sich der Schlitten 10 nicht weiter verschieben lässt. Durch ein neuerliches Verdrehen des Riegels 13 um 180° entgegen der Richtung der vorherigen Drehung wird der Rastteil 14 in der Rastöffhung 8 am Fuße der Rampe 5 eingerastet.
In der höheren Position des Schlittens 10 kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass sich der Schlitten 10 nicht weiter nach oben verschieben lässt. Bei einer etwaigen dritten, mittleren Position kann vorgesehen sein, beispielsweise mittels einer am Schlitten ausgebildeten Nase, eine Vorpositionierung des Schlittens zu ermöglichen.
Anstelle von Rastöffhungen können auf der Rampe auch Rastvorsprünge vorgesehen sein. Grundsätzlich ist es auch möglich, die Einraststellen - Rastöffhungen oder Vorsprünge - an gesonderten Rastelementen, Rastplättchen und dergleichen auszubilden und diese separaten Teile an der Oberseite der Rampe entsprechend einzusetzen. Die Lagerung des Riegels an der Unterseite des Schlittens kann ebenfalls auf andere Weise erfolgen, beispielsweise kann der Riegel verschiebbar oder anheb-und absenkbar angeordnet sein.
Bezugsziffernliste 1 .......................Vorderbacken 2 .......................Gehäuse 3 .......................Basisplatte 3 a.....................Längskante 4 .......................Sohlenhalter 5 .......................Rampe 5 a.....................Stützfläche 5b.....................Führung 6 .......................Erhebung 7 .......................Vertiefung 8 .......................Rastöffnung 9 .......................Abstützanordnung 10 .....................Schlitten 10a...................Seitenteil 10b...................Führung 10c...................Vertiefung lOd...................Führung 11 .....................Gleitplättchen 12 .....................Aufnahme 12a...................mittiger Abschnitt 12b, 12c...........Endabschnitt 12d...................Vertiefung 13 .....................Riegel 13a...................Mittelteil 13b...................Endteil 13c...................Vorsprung 14.....................Rastteil α......................Winkel

Claims (14)

  1. Patentansprüche
    1. Vorderbacken (1) einer Sicherheitsskibindung mit einer höhenverstellbaren Abstützanordnung (9) für den vorderen Teil der Sohle eines Skischuhs, wobei die Abstützanordnung (9) einen Schlitten (10) aufweist, welcher an einer gegenüber der Skioberseite geneigten Rampe (5) einer Basisplatte (3) in Skilängsrichtung und gleichzeitig in vertikaler Richtung verschiebbar gelagert ist und dessen an der Rampe (5) vorliegende Höhenlage einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Rampe (5) in zumindest zwei unterschiedlichen Höhenlagen des Schlittens (10) jeweils eine Einraststelle (8) vorgesehen ist, wobei mit den Einraststellen ein an der Unterseite des Schlittens (10) bewegbar gelagerter Riegel (13) in und außer Eingriff bringbar ist.
  2. 2. Vorderbacken (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einraststellen (8) an der Oberseite der Rampe (5) vorgesehene, insbesondere an der Rampe (5) ausgebildete Rastöffnungen oder Rastvorsprünge sind.
  3. 3. Vorderbacken (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einraststellen (8) an der Rampe (5) ausgebildete, quer zur Skilängsrichtung verlaufende Schlitze oder Vertiefungen sind.
  4. 4. Vorderbacken (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastöffnungen (8) eine in Skilängsrichtung parallel zur Neigung der Rampe (5) orientierte Vertiefung (7) queren.
  5. 5. Vorderbacken (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Riegel (13) an der Unterseite des Schlittens (10) drehbar oder verschiebbar gelagert ist.
  6. 6. Vorderbacken (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der Riegel (13) an der Unterseite des Schlittens (10) anheb- und absenkbar gelagert ist.
  7. 7. Vorderbacken (1) nach Anspruch loder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (13) parallel zur Neigung der Rampe (5) verlaufend an der Unterseite des Schlittens (10) drehbar gelagert ist.
  8. 8. Vorderbacken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (13) einen Rastteil (14) aufweist, welcher durch Drehen des Riegels (13) um insbesondere 180° mit einer der Einraststellen (8) in und außer Eingriff bringbar ist.
  9. 9. Vorderbacken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (13) einen zylindrischen Mittelteil (13a) aufweist, welcher an der Unterseite des Schlittens (10) drehbar eingesetzt ist und die Drehachse des Riegels (13) bildet.
  10. 10. Vorderbacken (1) nach einem Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastteil (14) im Wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet ist, wobei seine Zylinderachse mit der Drehachse des Mittelteils (13a) fluchtet.
  11. 11. Vorderbacken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (13) einen schraubenkopfartig gestalteten Endteil (13b) aufweist, welcher stimseitig eine Vertiefung zum Einsetzen eines Werkzeuges aufweist, welche von der den Sohlenhaltem (4) abgewandten Seite des Schlittens (10) zugänglich ist.
  12. 12. Vorderbacken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (13) einen als Anschlag dienenden Vorsprung (13c) aufweist.
  13. 13. Vorderbacken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Schlittens (10) zwei bezüglich des Riegels (13) einander gegenüberliegende Vertiefungen (12d) ausgebildet sind, in welche der als Anschlag dienende Vorsprung (13c) des Riegels (13), je nach dessen Drehlage, eingreift.
  14. 14. Vorderbacken (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der niedrigsten und der höchsten Höhenlage des Schlittens (10) der Verschiebeweg des Schlittens (10) begrenzt ist.
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