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Es sind Bandagen zur Thoraxstützung bekannt, insbesondere zur Behandlung von Rippenbrüchen, welche aus einem elastischen Material mit Klettverschlüssen bestehen.
Dadurch ist es möglich, eine universelle Anpassung der Bandage einer bestimmten Länge an verschiedene Brustweiten anzupassen bzw. die Veränderung des Brustumfanges durch die Atmung auszugleichen.
Obwohl sich vorstehend geschilderter Bandagentyp insbesondere für Rippenbrüche gut bewährt hat, so haben sich doch Nachteile gezeigt, die eine Verbesserung der Konstruktion wünschenswert erscheinen lassen.
So kann die erstgenannte Type vor allem im Bereich der Rigidität, welche in der Anwendung die sinngemäss erwünschte Ruhestellungsmöglichkeit und Flachatmung des Thorax ermöglicht, verbessert werden.
Um nun eine solche Bandage hinsichtlich ihres Stützeffektes und Ihrer Einsatzmöglichkeiten zu verbessern, ohne die bisher erreichte Qualität zu beeinträchtigen, wurde eine neue Konstruktion geschaffen.
Die Erfindung baut daher auf einem Streifen (1) auf, welcher aus einem nicht elastischen, (beispielsweise mit natürlicher Stärke) gesteiften Material (z.B.: Baumwolle, Kunstfaser, Kunststoff, Hanf, Jute) mit mindestens einem elastischen rückversetzten Haftverschluss besteht.
Die Merkmale dieser neuen Bandagenkonstruktion bestehen gemäss der Erfindung darin, dass durch die Verwendung eines nicht elastischen, deutlich rigideren Materials zur Stützung bzw. der Ruhestellung des Thorax in Verbindung mit einer elastischen Haftverschlussmöglichkeit eine deutliche Verbesserung erzielt werden kann. Die erwünschte Elastizität wird durch Schaffung einer Dehnungszone (5), beispielsweise durch Rückversetzen der Haftverschlussteile (3) (z.B. Klettverschluss) die mit der Bandage fest verbunden sind (z. B. durch Annähen, Ankleben) erreicht. Durch die zusätzliche Übernähung der Haftverschlussteile, mit der dem Gürtelende zugewandten Naht des aufgenähten Deckstückes (4) ermöglicht auch bei hoher Beanspruchung eine hohe Ausrisssicherheit (siehe dazu Fig. 1 und Fig.2).
Eine solche Bandage ( mind. 7 cm breit ) kann den verschiedenen kleineren Brustumfangweiten, ( ca. 55 - 118 cm ) ausgehend von einer oder mehreren Bandagengrössen, angepasst werden.
Die Bandage kann auch zur Grössenanpassung in der Länge abgeschnitten (verkürzt) werden.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Bandage in Fig.dargestellt. Beim Anlegen der Bandage ist nur darauf zu achten, dass die nicht mit Verschlüssen versehene Bandagenseite vom Körper des Patienten abgewandt ist, so dass die Haftverschlussteile auf dem Befestigungsteil (2) des anderen Bandagen-Endes nach der Spannung der Bandage angebracht werden können.
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Dabei hat der Patient die Möglichkeit, die richtige Lage der Haftverschlussteile am Bandagen-Ende selbst zu wählen, um einen guten Sitz der Bandage zu erreichen.
VORTEILE: Einschränkung der Thoraxdehnung während der Atmung zum Zwecke der Schmerzlinderung durch Stabilisierung nach aussen auf das gewünschte Ausmass ("Zwang zur Flachatmung").
Ruhigstellung durch deutliche Einschränkung der Bewegungsfreiheit aufgrund wesentlich erhöhter Rigidität.
Kein ständiger Druck auf Wunde.
Kein beständiger Druck auf das Hautgewebe, bessere Hautamtung und Wundheilung.
Die Bandage kann auch zur Grössenanpassung abgeschnitten (verkürzt) werden.
Insbesondere im postoperativen Bereich ist ein deutlicher Stützeffekt zu erreichen, speziell nach Brustöffnungen, stützt zusätzlich die Wirbelsäule und wirkt somit den nach solchen Eingriffen bekannten Rückenschmerzen effektiv entgegen.
Fördert bessere Haltung des Thorax.
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Bandages for chest support are known, in particular for the treatment of broken ribs, which consist of an elastic material with Velcro fasteners.
This makes it possible to adapt a universal adaptation of the bandage of a certain length to different breast widths or to compensate for the change in the breast circumference through breathing.
Although the type of bandage described above has proven particularly useful for broken ribs, disadvantages have been shown which make an improvement in the construction appear desirable.
In this way, the first-mentioned type can be improved, particularly in the area of rigidity, which enables the desired resting position and shallow breathing of the thorax.
In order to improve such a bandage with regard to its support effect and its possible uses without impairing the quality achieved so far, a new construction was created.
The invention is therefore based on a strip (1), which consists of a non-elastic, (for example with natural strength) stiffened material (e.g. cotton, synthetic fiber, plastic, hemp, jute) with at least one elastic recessed adhesive fastener.
According to the invention, the features of this new bandage construction consist in the fact that a significant improvement can be achieved by using a non-elastic, significantly more rigid material to support or rest the thorax in connection with an elastic adhesive closure option. The desired elasticity is achieved by creating an expansion zone (5), for example by moving back the adhesive fastener parts (3) (e.g. Velcro fastener) that are firmly connected to the bandage (e.g. by sewing on, gluing). The additional overstitching of the adhesive fastener parts, with the seam of the sewn-on cover piece (4) facing the belt end, enables high tearing resistance even under high stress (see FIGS. 1 and 2).
Such a bandage (at least 7 cm wide) can be adapted to the various smaller chest circumferences (approx. 55 - 118 cm) based on one or more bandage sizes.
The bandage can also be cut (shortened) in length to adjust the size.
An example embodiment of the bandage according to the invention is shown in the drawings in FIG. When putting on the bandage, it is only necessary to ensure that the bandage side not provided with closures faces away from the patient's body, so that the adhesive fastener parts can be attached to the fastening part (2) of the other bandage end after the bandage has been tensioned.
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The patient has the option of choosing the correct position of the fastener parts at the end of the bandage in order to achieve a good fit of the bandage.
ADVANTAGES: Limitation of the chest extension during breathing for the purpose of pain relief by stabilizing the outside to the desired extent ("compulsion to shallow breathing").
Immobilization by clearly restricting freedom of movement due to significantly increased rigidity.
No constant pressure on the wound.
No constant pressure on the skin tissue, better skin velvety and wound healing.
The bandage can also be cut (shortened) to adjust the size.
Especially in the postoperative area, a clear support effect can be achieved, especially after chest openings, additionally supports the spine and thus effectively counteracts the back pain known after such interventions.
Promotes better posture of the thorax.