AT518228B1 - Badewanne - Google Patents
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- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
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Abstract
Badewanne (1), umfassend einen Behälter (2) mit einem oberen, den Behälter einfassenden Rand (10), wobei die Höhe des oberen Rands in einem Teilbereich (11) geringer ist und ein Einstieg (13) in den Behälter (2) gebildet wird, wobei eine ins Innere des Behälters (2) verschwenkbare Tür (15) vorgesehen ist, um den Einstieg (13) zu öffnen und zu verschließen, wobei die Tür (15) selbstschließend ist und wobei an Tür (15) und Behälter (2) zumindest Elemente (17, 19) für einen Magnetverschluss (20) vorgesehen sind.
Description
BADEWANNE
[0001] Die Erfindung betrifft eine Badewanne, umfassend einen Behälter mit einem oberen, den Behälter einfassenden Rand, wobei die Höhe des oberen Rands in einem Teilbereich geringer ist, sodass ein Einstieg in den Behälter gebildet wird, wobei eine Tür zum Verschließen des Einstiegs vorgesehen ist.
STAND DER TECHNIK
[0002] Badewannen weisen einen Behälter in einer Form und Größe auf, sodass eine Person sich hineinlegen oder -setzen kann, wobei die Wanne mit Wasser soweit gefüllt werden kann, dass ein Großteil des Körpers mit Wasser bedeckt ist. Der obere Rand definiert die maximale Einfüllhöhe. Für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen wurden Badewannen mit Einstieg entwickelt. Bei diesen ist der obere Rand in einem Teilbereich (dem sogenannten Einstieg) geringer, damit die Person leichter in die Badewanne ein- und aussteigen kann. US 6,226,808 offenbart z.B. eine Badewanne mit Einstieg und nach Außen verschwenkbarer Tür, wobei die Tür mittels eines Drehknaufs verschließbar ist.
[0003] Aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit von Badewannen besteht bei Nässe große Ausrutschgefahr, welche durch den komplexen Verriegelungsmechanismus beim Stand der Technik erhöht wird, da die Person sich auch noch auf das Verschließen der Tür konzentrieren muss.
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Badewanne der eingangs genannten Gattung bereit zu stellen, bei der die beschriebenen Nachteile vermieden sind. Insbesondere soll ein einfacher Zustieg in die Badewanne möglich sein, ohne dass ein komplizierter, schwergängiger Mechanismus bedient werden muss.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Badewanne, umfassend einen Behälter mit einem oberen, den Behälter einfassenden Rand, wobei die Höhe des oberen Rands in einem Teilbereich verringert ist und ein Einstieg in den Behälter gebildet wird, wobei eine ins Innere des Behälters verschwenkbare Tür vorgesehen ist, um den Einstieg zu öffnen und zu verschließen, wobei die Tür selbstschließend ist und wobei an Tür und Behälter korrespondierende Elemente für einen Magnetverschluss vorgesehen sind.
[0006] Der Behälter weist eine Form und Größe auf, sodass eine Person sich hineinlegen oder setzen kann, wobei der Behälter mit soviel Wasser gefüllt werden kann, dass ein Großteil des Körpers mit Wasser bedeckt ist. Der obere Rand definiert die maximale Einfüllhöhe und fasst den Behälter ein. In einem Teilbereich ist der obere Rand niedriger, d.h. er weist eine geringere Höhe auf. Dadurch wird ein Einstieg in den Behälter gebildet.
[0007] Die Tür ist ins Innere des Behälters verschwenkbar und an einem seitlichen Rand des Einstiegs befestigt, im Gegensatz zu US 6,226,808, wo die Tür nach Außen verschwenkbar ist. In Kombination mit der selbstschließenden Tür hat diese Ausgestaltung den Vorteil, dass der Einstieg gegebenenfalls sogar ohne Zuhilfenahme einer Hand nur durch Drücken der Tür ins Innere des Behälters mit einem Bein erfolgen kann. Jedenfalls aber muss die Person die Tür nicht mehr mit der Hand schließen. Der Magnetverschluss sorgt dafür, dass die Tür auch am Behälter anliegt und nach dem Befüllen des Behälters mit Wasser kein Wasser aus dem Behälter über den Einstieg auslaufen kann. Die selbstschließende Tür hat außerdem den Vorteil gegenüber dem Stand der Technik, dass ein unsachgemäßes, unvollständiges oder gänzlich unterbliebenes Verschließen der Tür ohne negative Folgen bleibt.
[0008] Im bevorzugten Fall ist vorgesehen, dass der Einstieg im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist. Damit ist der Zustieg für die Person besonders einfach möglich.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Tür den Einstieg voll
ständig überdeckt. Die Tür weist folglich eine Fläche auf, welche den Einstieg nicht nur vollständig verdeckt, sondern auch an den seitlichen Rändern und am unteren Rand den Einstieg überragt. Bevorzugt ist der Einstieg U-förmig ausgebildet, wobei die Tür dann bevorzugt im Wesentlichen rechteckig ausgebildet ist und eine Fläche aufweist, die das U des Einstiegs an allen Rändern überragt.
[0010] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die selbstschließende Tür ein Scharnier aufweist, welches über einen Federzug mit dem Grundkörper der Badewanne verbunden ist. Das wenigstens eine Scharnier ist an einem der beiden seitlichen Ränder des Einstiegs an der Badewanne befestigt. Um mögliche Verletzungen möglichst gering zu halten, ist das Scharnier bevorzugt innenliegend, d.h. es weist weitestgehend keine vorstehende Teile auf und der Schwenkmechanismus ist hinter der Behälterinnenwand angebracht.
[0011] Bevorzugt sind die korrespondierenden Elemente für den Magnetverschluss Metallplättchen und Dauermagnete. Dabei ist zumindest an dem seitlichen Rand des Einstiegs, der dem Scharnier gegenüberliegt, ein Dauermagnet und ein Metallplättchen vorgesehen, wobei eines von Dauermagnet oder Metallplättchen an der Tür angebracht ist und eines von Dauermagnet oder Metallplättchen am Rand des Einstiegs angebracht ist.
[0012] Um die Tür abzudichten, weist die Tür bevorzugt einen Dichtungsgummi auf. Dieser liegt bei verschlossener Tür an der Innenseite des Behälters an. Dadurch wird die Tür gemeinsam mit dem Dichtungsgummi beim Befüllen mit Wasser auf den Behälter angedrückt, wodurch es zu einem besseren Abdichten der Badewanne kommt.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist vorgehen, dass der Behälter einen Boden aufweist, der unterhalb des unteren Einstiegsrands liegt. Damit ist es möglich, die Tür zu öffnen, bevor die Wanne vollständig entleert ist. Außerdem wird so die Gefahr, dass noch Restwasser über den Einstieg ausläuft, gebannt.
[0014] Weitere Vorteile und Details werden anhand der Figuren und Figurenbeschreibungen erläutert.
[0015] Es zeigen
[0016] Fig. 1 und 2 zwei Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer Badewanne mit verschlossener (Fig. 1) und offener (Fig. 2; Ausschnitt) Tür.
[0017] Fig. 3a und 3b eine Ausschnitt der Tür samt Schließmechanismus mit Vergrößerung (Fig. 3b).
[0018] Fig. 4 einen Schnitt durch die Tür einer Badewanne entlang der Linie I-I’ von Fig. 1.
[0019] Fig. 1, 2, 3a und 3b zeigen eine Badewanne 1, umfassend einen Behälter 2, einen Einstieg 13 und eine Tür 15. Während Fig. 1 und 3a die Badewanne 1 mit verschlossener Tür 15 zeigen, offenbaren Fig. 2 und 3b dieselbe Badewanne 1 mit geöffneter Tür 15. Die Badewanne 1 weist einen oberen, den Behälter 2 einfassenden Rand 10 auf. Die Höhe des oberen Rands 10 legt die maximale Einfüllhöhe fest. In einem Teilbereich 11 ist die Höhe des oberen Rands 10’ des Behälters 2 geringer, sodass der Einstieg 13 in den Behälter 2 gebildet wird.
[0020] Die Tür 15 ist ins Innere des Behälters 2 verschwenkbar. Dadurch kann der Einstieg 13 verschlossen (Fig. 1) oder geöffnet (Fig. 2) werden. Die Tür 15 ist selbstschließend durch einen Schließmechanismus, der später genauer erläutert wird. An der Tür befinden sich mehrere Metallplättchen 19, von denen vier in Fig. 2 erkennbar sind. Am Behälter 2 sind korrespondierende Dauermagnete 17, wobei Metallplättchen 19 und Dauermagnete 17 einen Magnetverschluss 20 bilden (die Dauermagnete 17 sind in den Figuren durch die Türe 15 bzw. den Behälter 2 verdeckt). Dieser Magnetverschluss 20 sorgt dafür, dass die Tür 15 auch am Behälter 2 anliegt. Konkret liegt die Tür 15 an den seitlichen Rändern 31, 32 und am oberen Rand 10’ des Einstiegs an. Im vorliegenden Beispiel sind an beiden seitlichen Rändern 31, 32 Dauermagnete 17 vorgesehen. An der Tür 15 sind Metallplättchen 19 angebracht.
[0021] Der obere Rand 10 definiert die maximale Einfüllhöhe und fasst den Behälter 2 ein. Im Teilbereich 11 weist der obere Rand 10’ eine geringere Höhe auf. Das bedeutet, dass der obere Rand 10’ niedriger ist als der restliche obere Rand 10’ und somit eine geringere Höhe aufweist. Dadurch wird ein Einstieg 13 in den Behälter 2 gebildet. Der Einstieg 13 ist im Wesentlichen Uförmig ausgebildet.
[0022] Die Tür 15 ist ins Innere des Behälters 2 verschwenkar und an einem seitlichen Rand 32 des Einstiegs 13 im Inneren des Behälters 2 befestigt. Die selbstschließende Tür 15 hat außerdem den Vorteil gegenüber dem Stand der Technik, dass ein unsachgemäßes, unvollständiges oder gänzlich unterbliebenes Verschließen der Tür 15 ohne Folgen bleibt.
[0023] Die Tür 15 überdeckt im Bereich des Einstiegs 13 die Ränder des Behälters 2 vollständig. Die im Wesentlichen rechteckige Tür 15 weist eine Fläche auf, welche den Einstieg 13 nicht nur vollständig verdeckt, sondern sie überragt auch die seitlichen Rändern 31, 32 und den oberen Rand 10’ des Einstiegs 13.
[0024] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die selbstschließende Tür 15 ein Scharnier 35 aufweist, welches mit einem Federzug 36 verbunden ist. Das Scharnier 35 ist an einem der beiden seitlichen Ränder 32 des Einstiegs 13 an der Badewanne 1 befestigt. Um mögliche Verletzungen möglichst gering zu halten, ist das Scharnier 35 innenliegend, d.h. es weist weitestgehend keine vorstehende Teile auf. Der Schwenkmechanismus weist ein senkrechtes Gestänge auf, um das ein kreissegmentförmiges Schwenkelement 37 drehbar gelagert ist. Am Schwenkelement 37 ist die Tür 15 befestigt. Im Behälter 2 ist dazu eine längliche Offnung 38 eingebracht, durch die das Schwenkelement 37 durchragt. Wenn die Tür 15 geöffnet wird, schwenkt das Schwenkelement 37 teilweise in den Innenraum des Behälters 2 hinein. Die Öffnung 38 ist mit einem Dichtungsring 39 eingefasst und liegt am Schwenkelement 37 an, damit keine Flüssigkeit austreten kann. Der Federzug 36 ist federkraftbeaufschlagt und zieht das Schwenkelement 37 wieder in die Ausgangslage zurück.
[0025] Um die Tür 15 abzudichten, weist die Tür 15 einen Dichtungsgummi 41 auf. Dieser liegt bei verschlossener Tür an der Innenseite des Behälters 2 an. Beim Befüllen mit Wasser wird die Tür 15 mit dem Dichtungsgummi 41 auf den Behälter 2 angedrückt, wodurch es zu einem besseren Abdichten der Badewanne 1 kommt.
[0026] Der Boden 45 des Behälter 2 ist unterhalb des oberen Rands 10’ im Bereich des Einstiegs 13 angeordnet. Damit ist es möglich, die Tür 15 zu öffnen, bevor die Badewanne 1 vollständig entleert ist.
Claims (8)
1. Badewanne (1), umfassend einen Behälter (2) mit einem oberen, den Behälter einfassenden Rand (10), wobei die Höhe des oberen Rands (10) in einem Teilbereich (11) geringer ist und ein Einstieg (13) in den Behälter (2) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine ins Innere des Behälters (2) verschwenkbare Tür (15) vorgesehen ist, um den Einstieg (13) zu Öffnen und zu verschließen, wobei die Tür (15) selbstschließend ist und wobei an Tür (15) und Behälter (2) korrespondierende Elemente (17, 19) für einen Magnetverschluss (20) vorgesehen sind.
2. Badewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstieg (13) im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
3. Badewanne nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (15) den Einstiegsbereich (13) vollständig überdeckt.
4. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die selbstschließende Tür (15) ein Scharnier (35) aufweist, welches über einen Federzug (36) mit dem Grundkörper der Badewanne verbunden ist.
5. Badewanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (35) ein innenliegendes Scharnier (35) ist.
6. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die korrespondierende Elemente (17, 19) für einen Magnetverschluss (20) Metallplättchen (21) und Dauermagnete (22) aufweisen.
7. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (15) einen Dichtungsgummi (41) aufweist, welcher bei verschlossener Tür (15) an der Innenseite des Behälters (2) anliegt.
8. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (45) des Behälters (2) unterhalb der Rands (10°) im Einstiegsbereich (13) liegt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| ATA50092/2016A AT518228B1 (de) | 2016-02-12 | 2016-02-12 | Badewanne |
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Family
ID=59410416
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50092/2016A AT518228B1 (de) | 2016-02-12 | 2016-02-12 | Badewanne |
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Families Citing this family (1)
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| US4542545A (en) * | 1984-03-12 | 1985-09-24 | Johnson Richard L | Bathtub with footwell and entrance door |
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2017
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