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Azetylenta8chenlampe.
Die Erfindung betrifft eine Taschen-Azetylenlampe, deren Boden abnehmbar ist und deren Wasserzuleitungskanal am unteren Ende zwecks leichter Reinigung und Verhütung von Verstopfung sackförmig und mit einem Ventil versehen ist, dessen Hahn gesondert angeordnet, aber in seiner Bewegung gleichzeitig mit dem Lufteinlassventil im Zusammenhang steht, das in einem, mit einem seitlichen Luftloch versehenen Regulatorkasten angeordnet ist, so dass ein unbeabsichtigtes Austreten des Wassers nach Möglichkeit verhütet wird.
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wieder und zwar zeigt :
Fig. 1 die Lampe in Vorderansicht,
Fig. 2 dieselbe im lotrechten Schnitt,
Fig. 3 eine Aufsicht auf Fig. l,
Fig. 4 eine Aufsicht auf das Innere des Regulatorgehäuses,
Fig. 5 eine Unteransicht der Lampe,
Fig. 6 und 7 das Lufteinlassventil im geschlossenen und geöffneten Zustande,
Fig. 8 die Lampe in Seitenansicht,
Fig. 9 und 10 einen lotrechten Schnitt durch die Anordnung des Wassereinlassventüs,
Fig. 11 den zusammengelegten Reflektor,
Fig. 12 den Karbidbehälter in Ansicht und teilweisem Schnitt,
Fig. 13 den hochgeklappten Brenner.
Die Lampe wird durch Querwand 1 in zwei Abteilungen, dem unteren Karbidraum und dem oberen Wasserraum, getrennt. Auf den Deckel 2 des Wasserraumes ist das Regulatorgehäuse mit eingebauter Wassereinlassventilstange'3 und der Wassereinfüllöffnung 4 aufgesetzt. Die
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unten her ein passendes Rundsieb 63 1 eingeschoben, das als eigentlicher Karbidbehälter dient.
Das Karbid wird dureh die gelochte Platte 7 und der unter dem Deckel 8 sitzenden Feder 9 zu-
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zwischen dem Ring und der Behälterwandung entstehenden Rille ein Gummiring 12 eingelegt werden kann, auf den sich der Rand der ganzen Abteilung K stützt, wobei ein dichtes Andrücken durch die in dem Querstück 14 geführten Schraube 13 erzielt wird, da das Querstück in den am Gefäss W befestigten Bügeln 15 hängt, und sich in dem am Boden 10 befestigten Bügel 16 führt. Ein Verlieren des Bodens 10 ist durch letzteren Bügel unmöglich. In die aus Fig. 9 ersichtliche Wassereinlassventilkammpr ist der Ventilsitz 18 für das Ventil mit Ventilstange 3 und der Wassereintrittsöffnung 21 eingesetzt.
Der Ventilsitz mündet mit einer Krümmung in ein Blindrohr 19, das durch zwei Öffnungen 2. 1 mit dem Karbidbehälter in Verbindung steht und unten durch einen eingeschraubten, in das Innere des Blindrohres reichenden Bolzen abgeschlossen wird. Von dem Blindrohr zweigt das nach oben steigende Gaaregulatorröhrchen 20 ab, das nach Fig.
2 in dem Regulat, orraum R mündet. Das überflüssige Gas fliesst dann durch Röhren 20, das höher angesetzt ist, als die Verbindung zwischen dem Ventilsitz und dem Blindrohr mündet, in den Raum R, während etwa durch den Gasdruck zurückgeworfenes Wasser in den Wasserbehälter W zurück- fliesst. Rohrstück 20 wird in bekannter Weise durch ein Klappventil 36 abgeschlossen, dessen
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gefüllt wird und gelangt durch Leitung 26, Flansch 28 zum Brenner 27, der in bekannter Weise in lotrechter Stellung geschlossen und in wagerechter geöffnet ist und bei Verschlussstellung durch Feder 32, wie aus Fig. 13 und aus der Patentschrift Nr.
38881 im übrigen bekannt, gesichert
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Taachen-Azetylenlampe, dadurch gekennzeichnet, dass auf dieselbe ein besonderes Regulatorgehäuse R aufgesetzt'ist, in dem sich das Lufteinlassventil 46 zum Wasserbehälter befindet und unter dem Wasser-Einlassventil 18 mit Öffnung 21 ein blinder Stutzen 19 mit eingeschraubten und herausnehmbarem Reinigungsbolzen 22 sowie ein in das oben erwähnte Regulatorgehäuse führendes Seitenrohr 20 abzweigt, durch welches das bei überschüssigen Gasdruck herausgeschleuderte Wasser wieder in das Wasserbassin zurückfliesst.