AT518944A2 - Schuh - Google Patents

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AT518944A2
AT518944A2 ATA451/2017A AT4512017A AT518944A2 AT 518944 A2 AT518944 A2 AT 518944A2 AT 4512017 A AT4512017 A AT 4512017A AT 518944 A2 AT518944 A2 AT 518944A2
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Austria
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shoe
sole
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shoe upper
shoe according
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ATA451/2017A
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English (en)
Inventor
Frohnwieser Johann
Original Assignee
Frohnwieser Johann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/36Easily-exchangeable soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Ein Schuh (1) trägt an der Unterseite seines Schuhoberteils (2) eine keilf6rmige Sohle (4). Die Sohle (4) ist am Schuhoberteil (2) über Nut-Feder-Anordnungen (8) festgelegt und durch Rastmittel (11) vor unbeabsichtigtem Verschieben gesichert.

Description

Die Erfindung betrifft einen Schuh mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Patentanspruch 1.
Ein Schuh, bei dem die Sohle verdreht werden kann, ist aus AT 515 303 Bl bekannt.
Bei dem bekannten Schuh kann die Lage der Sohle (Laufsohle) relativ zum Schuhoberteil durch Verdrehen der Sohle um eine zur Sohle im Wesentlichen senkrecht stehende Achse geändert werden.
Diese Ausführungsform hat sich in der Praxis nicht immer bewährt, da Verschmutzungen, die zwischen Sohle und Schuhoberteil, insbesondere an der Unterseite des Schuhoberteils eindringen, das Verdrehen behindern und das Verbleiben der Sohle in der gewünschten Stellung beeinträchtigen können. Auch ist das Vorsehen der Schwenkachse im Schuh nicht unproblematisch.
Weiters ist das Austauschen der Sohle nur mit erheblichem Aufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schuh der eingangs genannten Gattung so zu verbessern, dass die Sohle (Laufsohle) am Schuh in einfacher Weise und sicher ausgetauschtt werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Schuh, welcher die Merkmale von Patentanspruch 1 aufweist.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schuhs sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da bei dem erfindungsgemäßen Schuh die Sohle über Nut-Feder-Anordnungen an der Unterseite des Schuhoberteils festlegbar ist, kann die Sohle einfach durch Aufschieben auf den Schuhoberteil in der gewünschten Lage festgelegt werden.
Die Erfindung erlaubt es, die Sohle einfach vom Schuhoberteil abzunehmen, um zwischen die Unterseite des Schuhoberteils und der Oberseite der Sohle eingedrungene Schmutzteilchen, wie Sandkörnchen oder Ähnliches, zu beseitigen und/oder die Sohle, falls gewünscht, gegen eine neue oder eine anders ausgebildete Sohle zu tauschen.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Nut-Feder-Anordnungen quer zur Längserstreckung des Schuhs ausgerichtet, so dass die Sohle am Schuhoberteil durch seitliches Aufschieben angebracht und durch seitliches Wegziehen wieder abgenommen werden kann, wenn sie beispielsweise gewechselt (getauscht) werden soll.
Wenn die Nut-Feder-Anordnungen zur quer oder zur längs zum Schuh ausgerichteten Mittelebene symmetrisch angeordnet sind, besteht die Möglichkeit, die Sohle am Schuhoberteil in zwei verschiedenen Ausrichtungen anzubringen. Beispielsweise kann eine keilförmig ausgebildete Sohle so am Schuhoberteil angebracht und festgelegt werden, dass entweder das dickere Ende der Sohle unter der Schuhspitze oder das dickere Ende der Sohle unter dem Fersenbereich angeordnet ist.
Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Sohle vom Schuhoberteil oder auch nur ein unerwünschtes Verschieben der Sohle zu verhindern, ist in einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schuhs vorgesehen, dass Rastmittel vorgesehen sind, die das Abnehmen der Sohle durch Verschieben der Sohle gegenüber dem Schuhoberteil behindern, so dass die Sohle nur mit erhöhtem Kraftaufwand verschoben und abgenommen werden kann. So wird verhindert, dass sich die Sohle beim normalen Gehen vom Schuhoberteil löst oder auch nur verschiebt.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehen Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der ’ »» * » · ·
Erfindung anhand der Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 in Seitenansicht einen Schuh mit Schaft des Schuhoberteils und
Fig. 2 in Draufsicht eine Sohle.
Ein in Fig. 1 gezeigter Schuh 1 umfasst einen Schuhoberteil 2 mit Schaft und eine an dem unteren Ende des Schuhoberteils 2 vorgesehene Innensohle 3 (Brandsohle).
An der Unterseite des Schuhoberteils 2 ist eine Sohle 4 (Laufsohle) angeordnet, die an ihrer der Innensohle 3 zugewendeten Seite eine Zwischenlage 5 aufweist.
Die Sohle 4 kann, wie gezeigt, keilförmig ausgebildet sein und kann an dem Schuhoberteil 2 auf einfache Weise, nämlich durch Aufschieben, festgelegt werden. In Fig. 1 ist angedeutet, dass die Sohle 4 keilförmig ist und mit ihrem dickeren Bereich entweder an der Schuhspitze 7 oder im Bereich der Ferse 6 angeordnet sein kann.
Zum Festlegen der Sohle 4 am Schuhoberteil 2 sind über die Länge der Sohle 4 verteilt beispielsweise vier Nut-Feder-Anordnungen 8 vorgesehen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfassen die Nut-Feder- Anordnungen 8 schwalbenschwanzförmige Federn 10 an der Oberseite der Zwischenlage 5 der Sohle 4 und schwalbenschwanzförmig profilierte Nuten 9 in der Unterseite der Innensohle 3 des Schuhoberteils 2. Die Nuten 9 und die Federn 10 sind bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform quer zur Längserstreckung des Schuhs 1 ausgerichtet.
In den in den Fig. 1 und 2 gezeigten, beispielhaften
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schuhs 1 sind die Nuten 9 der Nut-Feder-Anordnungen 8 in der Innensohle 3 vorgesehen und zur Sohle 4, also nach unten hin, offen. Die Federn 10 der Nut-Feder -Anordnungen 8 stehen von der Zwischenlage 5 der Sohle 4 zum Schuhoberteil 2 hin ab.
Um den Sitz der Sohle 4 zu verbessern, sind an den Enden der Sohle 4 Rippen und an der Innensohle 3 gegengleiche Vertiefungen vorgesehen. Die Rippen greifen bei eingesetzter Sohle 4 in diese Vertiefungen ein.
In einer nicht gezeigten, alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schuhs 1 sind die Nut-Feder-Anordnungen 8 zwischen Sohle 4 und Schuhoberteil 2 in bzw. parallel zur Längserstreckung des Schuhs 1 (Richtung von der Ferse 6 zur Spitze 7) ausgerichtet.
Um ein unbeabsichtigtes Verschieben der Sohle 4 relativ zum Schuhoberteil 2 zu verhindern, sind Rastmittel 11 vorgesehen.
Die Rastmittel 11 umfassen im gezeigten Ausführungsbeispiel wenigstens einen Vorsprung 12 an der Oberseite der Zwischenlage 5 der Sohle 4 und wenigstens eine Vertiefung 13 in der Unterseite der Innensohle 3 des Schuhoberteils 2. Der Vorsprung 12 greift in die Vertiefung 13 ein und sichert die gewünschte (richtige) Lage der Sohle 4 am Schuh 1.
Wenngleich in den in den Fig. 1 und 2 gezeigten
Ausführungsbeispielen die Federn 10 der Nut-Feder-Anordnungen 8 an der Sohle 4 zum Schuhoberteil 2 hin weisend angeordnet sind, ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher die Federn 10 der Nut-Feder-Anordnungen 8 an der Unterseite des Schuhoberteils 2, insbesondere an der Unterseite der Innensohle 3 und die Nuten 9 nach oben zum Schuhoberteil 2 hin offen in der Sohle 4, insbesondere in deren Zwischenlage 5, vorgesehen sind.
Wenngleich in den gezeigten Ausführungsformen drei Nut-Feder-Anordnungen 8 vorgesehen sind, können auch weniger oder mehr als drei Nut-Feder-Anordnungen 8 vorgesehen sein.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform des Schuhs 1 ist es vorteilhaft, wenn die Nut-Feder-Anordnungen 8 bezüglich einer quer zur Längserstreckung des Schuhs 1 (Richtung von der Ferse 6 zur Spitze 7) ausgerichteten Mittelebene symmetrisch angeordnet sind.
Bei der nicht gezeigten Ausführungsform mit in Längsrichtung ausgerichteten Nut-Feder-Anordnungen 8 ist es vorteilhaft, wenn die Nut-Feder-Anordnungen 8 zur Längsmittelebene des Schuhs 1 symmetrisch angeordnet sind.
Die bevorzugten Ausführungsformen mit symmetrisch angeordneten Nut-Feder-Anordnungen 8 erlauben es, eine keilförmige Sohle 4 am Schuhoberteil 2 mit unterschiedlicher Ausrichtung, nämlich entweder dickes Ende der Sohle 4 vorne (bei der Schuhspitze 7) oder hinten (bei der Ferse 6), zu befestigen.
Vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Schuh 1 ist in jedem Fall, dass die Sohle 4 durch eine Sohle 4 mit anderer Ausführung (Elastizität, Profilierung usw.) oder beispielsweise mit stärkerer oder schwächerer Keilform oder aber mit anders ausgerichteter Keilform getauscht werden kann.
Zum Abnehmen der Sohle 4, wenn diese dann durch eine andere/neue Sohle 4 ersetzt oder mit anderer Ausrichtung am Schuhoberteil 2 festgelegt werden soll, genügt ein entsprechend erhöhter Kraftaufwand oder ein elastisches Verformen der Sohle 4, so dass der Vorsprung 12 aus' der Vertiefung 13 freikommt und die Sohle 4 durch Verschieben entweder quer zur Längsrichtung (Richtung von der Ferse 6 zur Spitze 7)(Fig. 1 und 2) oder in Längsrichtung (nicht gezeigt) des Schuhoberteils 2 abgenommen werden kann.
Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
Ein Schuh 1 trägt an der Unterseite seines Schuhoberteils 2 eine keilförmige Sohle 4. Die Sohle 4 ist am Schuhoberteil 2 über Nut-Feder-Anordnungen 8 festgelegt und durch Rastmittel 11 vor unbeabsichtigtem Verschieben gesichert.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    1. Schuh (1) mit Schuhoberteil (2) und Sohle (4), wobei die Sohle (4) insbesondere keilförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle (4) über Nut-Feder-Anordnungen (8) an dem Schuhoberteil (2) durch Aufschieben festlegbar ist.
  2. 2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (9) und die Federn (10) der Nut-Feder-Anordnungen (8) schwalbenschwanzförmige Querschnittsformen aufweisen.
  3. 3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (9) und die Federn (10) quer zur Längserstreckung des Schuhs (1) ausgerichtet sind.
  4. 4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei über die Fläche der Unterseite des Schuhoberteils (2) verteilt angeordnete Nut-Feder-Anordnungen (8) vorgesehen sind.
  5. 5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei, insbesondere drei, mit Abstand vom Bereich der Ferse (6) und der Schuhspitze (7) angeordnete Nut-Feder-Anordnungen (8) vorgesehen sind.
  6. 6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (9) in der Unterseite des Schuhoberteils (2), insbesondere in der Innensohle (3), und die Federn (10) an der Oberseite der Sohle (4) vorgesehen sind.
  7. 7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (10) der Nut-Feder-Anordnungen (8) in einer an der dem Schuhoberteil (2) zugewendeten Oberseite der Sohle (4) vorgesehenen 7t»ri ophonl arrei ( vnrrrpco'hp'n αΐ nH
  8. 8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein das Verschieben der Sohle (4) relativ zum Schuhoberteil (2) hemmendes Rastmittel (11) vorgesehen ist.
  9. 9. Schuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel (11) einen Vorsprung (12) und eine in der Gebrauchslage dem Vorsprung (12) gegenüberliegende Vertiefung (13) umfasst.
  10. 10. Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (13) in der Unterseite des Schuhoberteils (2), insbesondere in der Unterseite einer Innensohle (3), und der Vorsprung (12) an der Oberseite der Sohle (4), insbesondere der Oberseite der Zwischenlage (5), vorgesehen sind.
  11. 11. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut-Feder-Anordnungen (8) bezüglich einer Mittelebene des Schuhs (1) symmetrisch angeordnet sind, derart, dass eine Sohle (4) wahlweise in einer von zwei verschiedenen Ausrichtungen am Schuhoberteil (2) festlegbar ist.
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