AT5195U1 - Verpackungstragkörper - Google Patents
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Abstract
Verpackungstragkörper zur Aufnahme von mehreren, insbesondere zwei, vorzugsweise quaderförmigen Verpackungen (23), bestehend aus einer Bodenwand (11), zwei Seitenwänden (12, 13) und einer Deckwand (14), wobei vorzugsweise rechteckförmige Stirnöffnungen (24) zum Einschieben bzw. Herausschieben der Verpackungen (23) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (11, 12, 13, 14) aus einem einzigen, steifen Blattmaterial, wie Pappe, bestehen, welches an den Wandübergängen zur Bildung von Ecken (15, 16, 17, 18) abgewinkelt ist, und daß aus der Deckwand (14) eine Haltelasche (19) herausgearbeitet, insbesondere -gestanzt oder -geschnitten und nach oben abgebogen ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft einen Verpackungstragkörper zur Aufnahme von mehreren, insbesondere zwei Verpackungen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Derartige Verpackungstragkörper haben den Zweck, mehrere, insbesonde- re zwei relativ voluminöse, quaderförmige Einzelverpackungen, wie sie zum Beispiel für die Aufnahme von Babynahrung Verwendung finden, gemeinsam transportieren zu können, indem die beiden Verpackungen in den Tragkörper eingeführt werden, so dass nur noch der die beiden oder mehreren Verpackungen aufnehmennde Tragkörper selbst vom Käufer transportiert werden muss. Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Verpackungstragkörper der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welcher auf besonders wirt- schaftliche Weise herstellbar ist, gleichwohl aber dem Benutzer einen ho- hen Tragekomfort bietet und besonders stabil ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 vorgesehen. Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, dass der gesamte Verpak- kungstragkörper einschliesslich der Haltelasche aus einem einzigen Blatt- material besteht, welches in geeigneter Weise geschnitten, gestanzt, abge- bogen, verklebt und bearbeitet ist. Als besonders vorteilhaft erweist es sich, dass die Haltelasche selbst aus dem steifen Blattmaterial der Deck- <Desc/Clms Page number 2> wand herausgearbeitet und allein durch Abbiegen nach oben zu einem Halteelement ausgebildet ist. Da der eine längliche, quaderförmige Öffnung aufweisende, erfindungsge- mässe Verpackungstragkörper mit dazu formmässig passenden Verpackun- gen ausgefüllt wird, bevor er vom Benutzer getragen wird, tragen auch die eingebrachten Verpackungen in Verbindung mit der speziellen Formge- bung gemäss der Erfindung zur Stabilität der Gesamtanordnung aus Ver- packungen und Verpackungstragkörper massgeblich bei. Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung nach Anspruch 2, weil hierdurch die Haltelasche als Henkel ausgebildet wird, indem der Benutzer beim Er- greifen der Lasche die Finger der betreffenden Hand durch die Halteöff- nung hindurch führen kann. Die Stabilität der Gesamtanordnung wird weiter durch die Merkmale des Anspruches 3 gesteigert, wobei die Doppellagigkeit der Deckwand es auch ermöglicht, aus beiden Lagen miteinander kongruente Laschen auszu- stanzen und nach oben abzubiegen, wodurch nicht nur die Stabilität der tragenden Deckwand deutlich erhöht wird, sondern auch die insbesondere als Henkel ausgebildete Lasche zweilagig und demnach besonders stabil ist. Durch die Massnahmen des Anspruches 4 wird aus den beiden Lagen praktisch eine einheitliche Deckwand gebildet. Durch die Ausbildung nach Anspruch 5 wird erreicht, dass die als Henkel ausgebildete Lasche sich in der Mitte der Deckwand befindet. <Desc/Clms Page number 3> Aufgrund der Merkmale des Anspruches 6 wird trotz der Doppellagigkeit praktisch eine einzige henkelartige Lasche erzielt. Diesem Ziel dient auch die Ausführungsform nach Anspruch 7. Besonders vorteilhafte, praktische Ausführungsformen entnimmt man den Ansprüchen 8 bis 11. Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung be- schrieben ; in dieser zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Verpak- kungstragkörper und Fig. 2 einen Schnitt nach II-II in Fig. 1. Nach der Zeichnung ist ein erfindungsgemässer Verpackungstragkörper aus einem rechteckigen Zuschnitt aus Pappe gebildet, der durch recht- winkliges Abbiegen an den zu bildenden Ecken 15,16, 17,18 mit einer Bodenwand 11, zwei Seitenwänden 12,13 und einer Deckwand 14 verse- hen ist. Der Zuschnitt ist weiter so geformt, dass durch das Abbiegen der Seiten- wände 12,13 an den oberen Ecken 16,17 zwei aufeinander zu liegen kommende und miteinander verklebte Lagen 14a, 14b gebildet werden. Erfindungsgemäss ist auf einer Seite der Mittellängsachse 21der Deck- wand 14 eine U-förmige Ausstanzung vorgenommen worden, worauf die dadurch gebildete Lasche 19 mit den beiden Lagen 19a, 19b im wesentli- chen um die Mittellängsachse 21 nach oben abgebogen wurden. Bevorzugt wird die Lasche 19 bzw. werden die Lagen 19a, 19b der Lasche 19 noch <Desc/Clms Page number 4> vor dem Aufbiegen durch eine vorzugsweise rechteckförmige Ausstanzung mit einer Halteöffnung 20 versehen. Bevorzugt werden sowohl die U- förmige Ausstanzung als auch die rechteckige Öffnung 20 in einem einzi- gen Arbeitsgang hergestellt. Während die Lagen 14a, 14b durch Verkleben zu einer Einheit verbunden wurden, sollen die beiden Lagen 19a, 19b der Lasche 19 nicht miteinan- der verklebt werden, damit die beim Aufbiegen auftretenden Scherbewe- gungen zwischen den beiden Lagen 19a, 19b aufgenommen werden kön- nen. Besonders vorteilhaft ist, dass der aus den Figuren 1 und 2 ersichtliche Verpackungstragkörper durch aufeinander Zubewegung der Ecken 15,17 bzw. 16,18 zu einem flachen, rechteckigen Gebilde zusammengelegt wer- den kann, wobei auch die Lasche 19 durch Hineinbiegen in die Stanzöff- nung 22 ebenfalls flachgelegt werden kann. Auf diese Weise lassen sich zahlreiche derartige Verpackungstragkörper bequem kompakt zusam- menfassen und transportieren. Vor Ort, das heisst in dem Geschäft, wo die Verpackungstragkörper ver- wendet werden sollen, können sie problemlos in die aus den Figuren 1 und 2 ersichtliche Form gebracht werden, worauf dann von den rechtecki- gen Stirnöffnungen 24 her die in den Figuren 1 und 2 nur gestrichelt an- gedeuteten beiden quaderförmigen Verpackungen 23 eingeschoben wer- den können. Die Dimensionierung ist zweckmässigerweise so, dass die beiden Verpak- kungen 23 beim Aneinanderstossen in der Mitte des Hohlraumes 24 des Verpackungstragkörpers an beiden Stirnöffnungen 24 desselben bündig mit den Stirnkanten der Wände 11,12, 13,14 abschliessen. <Desc/Clms Page number 5> Bezugszeichenliste 11 Bodenwand 12 Seitenwand 13 Seitenwand 14 Deckwand 14a Lage 14b Lage 15 Ecke 16 Ecke 17 Ecke 18 Ecke 19 Lasche 19a Lage 19b Lage 20 Halteöffnung 21 Mittellängsachse 22 Stanzöffnung 23 Verpackung 24 Stirnöffnung
Claims (11)
- Ansprüche 1. Verpackungstragkörper zur Aufnahme von mehreren, insbesondere zwei, vorzugsweise quaderförmigen Verpackungen (23), bestehend aus einer Bodenwand (11), zwei Seitenwänden (12, 13) und einer Deckwand (14), wobei vorzugsweise rechteckförmige Stirnöffnungen (24) zum Einschieben bzw. Herausschieben der Verpackungen (23) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (11, 12,13, 14) aus einem einzigen, steifen Blatt- material, wie Pappe, bestehen, welches an den Wandübergängen zur Bildung von Ecken (15, 16, 17, 18) abgewinkelt ist, und dass aus der Deckwand (14) eine Haltelasche (19) herausgearbeitet, insbesondere -gestanzt oder-geschnitten und nach oben abgebogen ist.
- 2. Verpackungstragkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Haltelasche (19) eine Halteöffnung (20), insbesondere durch Ausstanzen oder-schneiden vorgesehen ist.
- 3. Verpackungstragkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass oben beide Seitenwände (12, 13) zur Bildung einer doppellagi- gen (14a, 14b) Deckwand (14) aufeinander zu abgebogen sind.
- 4. Verpackungstragkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, <Desc/Clms Page number 7> dass die unmittelbar aufeinanderliegenden Lagen (14a, 14b) der Deckwand (14) fest miteinander verbunden, insbesondere verklebt sind.
- 5. Verpackungstragkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Lagen (14a, 14b) der Deckwand (14) durch zumindest im wesentlichen gleichartiges Ausstanzen oder-schneiden mit einer abgebogenen Lasche (19a, 19b) versehen sind.
- 6. Verpackungstragkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Laschen (19a, 19b) auch im abgebogenen Zustand - bis auf den durch die Blattmaterialdicke bedingten vertikalen Versatz - zumindest im wesentlichen kongruent sind.
- 7. Verpackungstragkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Ausstanzen oder-schneiden und Abbiegen der La- sche (19) gebildete Öffnung (22) in der Deckwand (14) sich auf einer Seite der Mittellängsachse (21) der Deckwand (14) befindet, jedoch an dieser angrenzt, derart, dass die nach oben abgebogene Lasche (19) sich zumindest im wesentlichen auf der Mittellängsachse (21) befindet.
- 8. Verpackungstragkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (19) und vorzugsweise auch die darin vorgesehene Öffnung (20) rechteckförmig ist. <Desc/Clms Page number 8>
- 9. Verpackungstragkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Wände (11,12, 13,14) rechteckförmig sind, wobei die lange Seite des Rechtecks vorzugsweise senkrecht zu den Stirnöffnungen (24) verläuft.
- 10. Verpackungstragkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (19) sich über 20-40 %, insbesondere etwa 30 % der Länge der Deckwand (14) erstreckt.
- 11. Verpackungstragkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (12, 13) höher als die Bodenwand (10) und die Deckwand (14) breit sind.
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