AT519722A1 - Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts - Google Patents

Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts Download PDF

Info

Publication number
AT519722A1
AT519722A1 ATA69/2017A AT692017A AT519722A1 AT 519722 A1 AT519722 A1 AT 519722A1 AT 692017 A AT692017 A AT 692017A AT 519722 A1 AT519722 A1 AT 519722A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
token
gaming table
cameras
table surface
tokens
Prior art date
Application number
ATA69/2017A
Other languages
English (en)
Other versions
AT519722B1 (de
Original Assignee
Inunum High Quality Systems Anstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inunum High Quality Systems Anstalt filed Critical Inunum High Quality Systems Anstalt
Priority to ATA69/2017A priority Critical patent/AT519722B1/de
Priority to CN201880014249.4A priority patent/CN110651306A/zh
Priority to US16/488,637 priority patent/US11170605B2/en
Priority to CA3054665A priority patent/CA3054665A1/en
Priority to PCT/EP2018/054042 priority patent/WO2018153817A1/de
Priority to EP18708606.1A priority patent/EP3586322A1/de
Publication of AT519722A1 publication Critical patent/AT519722A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT519722B1 publication Critical patent/AT519722B1/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3241Security aspects of a gaming system, e.g. detecting cheating, device integrity, surveillance
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/08Stereoscopic photography by simultaneous recording
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T15/00Three-dimensional [3D] image rendering
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T7/00Image analysis
    • G06T7/70Determining position or orientation of objects or cameras
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T7/00Image analysis
    • G06T7/90Determination of colour characteristics
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3202Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
    • G07F17/3204Player-machine interfaces
    • G07F17/3206Player sensing means, e.g. presence detection, biometrics
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3202Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
    • G07F17/3216Construction aspects of a gaming system, e.g. housing, seats, ergonomic aspects
    • G07F17/322Casino tables, e.g. tables having integrated screens, chip detection means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/90Arrangement of cameras or camera modules, e.g. multiple cameras in TV studios or sports stadiums
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T2207/00Indexing scheme for image analysis or image enhancement
    • G06T2207/10Image acquisition modality
    • G06T2207/10024Color image

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Graphics (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Image Processing (AREA)
  • Image Analysis (AREA)

Abstract

Verfahren zur Detektion zumindest eines, aus einem Jeton (1) oder mehreren aufeinander aufgestapelten Jetons (1) bestehenden Jetonobjekts (2, 3) in einem Detektionsbereich (4) auf einer Spieltischoberfläche (5) eines Spieltisches (6), wobei mit zumindest zwei, an unterschiedlichen Positionen über der Spieltischoberfläche (5) angeordneten Kameras (7, 8) zumindest einer Kameraeinheit (9) jeweils zumindest ein zweidimensionales Bild von dem Detektionsbereich (4) auf der Spieltischoberfläche (5) aufgenommen wird, wobei aus diesen zweidimensionalen Bildern zumindest ein Datensatz mit zumindest einer Punktwolke (10, 11) aus, das Jetonobjekt (2, 3) abbildenden, Datenpunkten (12, 13, 14) generiert wird, wobei jedem Datenpunkt (12, 13, 14) drei Raumkoordinaten zugeordnet werden. (Fig. 1)

Description

Zusammenfassung
Verfahren zur Detektion zumindest eines, aus einem Jeton (1) oder mehreren aufeinander aufgestapelten Jetons (1) bestehenden Jetonobjekts (2, 3) in einem Detektionsbereich (4) auf einer Spieltischoberfläche (5) eines Spieltisches (6), wobei mit zumindest zwei, an unterschiedlichen Positionen überder Spieltischoberfläche (5) angeordneten Kameras (7, 8) zumindest einer Kameraeinheit (9) jeweils zumindest ein zweidimensionales Bild von dem Detektionsbereich (4) auf der Spieltischoberfläche (5) aufgenommen wird, wobei aus diesen zweidimensionalen Bildern zumindest ein Datensatz mit zumindest einer Punktwolke (10, 11) aus, das Jetonobjekt (2, 3) abbildenden, Datenpunkten (12,13, 14) generiert wird, wobei jedem Datenpunkt (12, 13,14) drei Raumkoordinaten zugeordnet werden. (Fig. 1)
1/36 • ·
Patentanwälte
Hofmann & Fechner
Dr. Ralf Hofmann Dr. Thomas Fechner Hörnlingerstr. 3, Postfach 5 6830 Rankweil, Austria
T +43(0)5522 73 137 F +43(0)5522 73 137-10 M office@vpat.at I www.vpat.at
26334/34/ss
20170130
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Detektion zumindest eines, aus einem Jeton oder mehreren aufeinander aufgestapelten Jetons bestehenden Jetonobjekts in einem Detektionsbereich auf einer Spieltischoberfläche eines Spieltisches, wobei mit zumindest zwei, an unterschiedlichen Positionen überder Spieltischoberfläche angeordneten Kameras zumindest einer Kameraeinheit jeweils zumindest ein zweidimensionales Bild von dem Detektionsbereich auf der Spieltischoberfläche aufgenommen wird.
In Casinos und bei anderen Gelegenheiten, bei denen verschiedenartige Spiele unter Verwendung von Jetons durchgeführt werden, ist es von Interesse, ein automatisiertes Verfahren zur Detektion von aus einem Jeton oder mehreren aufeinandergestapelten Jetons bestehenden Jetonobjekten auf der Spieltischoberfläche zur Verfügung zu stellen. Mit solchen Verfahren kann der Ablauf des Spiels dokumentiert und überwacht werden. Z. B. ist es möglich, mit solchen Verfahren zu überwachen, dass Jetonobjekte von den Spielenden nicht in unerlaubter Weise während des Spiels bewegt, verschoben oder von der Spieltischoberfläche unerlaubt entfernt werden.
Ein gattungsgemäßes Verfahren ist z.B. aus der US 2005/0026680 A1 bekannt. Das dort gezeigte Verfahren arbeitet mit Kameras eines Überkopfabbildungssystems, um die Position der Jetonobjekte auf dem Spieltisch zu erfassen. Zur Erkennung der Art der Jetons im Jetonobjekt wird in der US 2005/0026680 ein sogenanntes laterales Aufnahmesystem mit knapp über der Spieloberfläche angeordneten Kameras verwendet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein alternatives Verfahren der oben genannten Art zur Verfügung zu stellen, mit dem die sich im Detektionsbereich der Kameraeinheit auf
2/36 der Spieltischoberfläche des Spieltisches befindenden Jetonobjekte detektiert werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei erfindungsgemäßen Verfahren vorgesehen, dass aus diesen zweidimensionalen Bildern zumindest ein Datensatz mit zumindest einer Punktwolke aus, das Jetonobjekt abbildenden, Datenpunkten generiert wird, wobei jedem Datenpunkt drei Raumkoordinaten zugeordnet werden.
Es ist somit ein Grundgedanke der Erfindung, die von den zumindest zwei Kameras der Kameraeinheit aufgenommenen, zweidimensionalen Bilder in einen Datensatz mit einer Punktwolke umzusetzen, bei dem jedem Datenpunkt drei
Raumkoordinaten zugeordnet werden. In anderen Worten wird gemäß der Erfindung zur Detektion der Jetonobjekte im Detektionsbereich auf der Spieltischoberfläche aus zwei zweidimensionalen, von verschiedenen Positionen aus aufgenommenen Bildern zumindest ein dreidimensionaler Datensatz generiert. Hierzu können beim Stand der Technik bekannte Algorithmen aus der Stereoskopie verwendet werden. Die an sich bekannte Stereoskopie erlaubt es, aus zumindest zwei zweidimensionalen, von verschiedenen Positionen aus aufgenommenen, aber dasselbe Objekt abbildenden Bildern ein dreidimensionales Bild des Objektes zu erzeugen. Im vorliegenden Fall besteht dieses Objekt aus den, im Detektionsbereich der Spieltischoberfläche angeordneten, Jetonobjekten. Durch die Anordnung der Kameras der Kameraeinheit an unterschiedlichen Positionen über der Spieltischoberfläche wird der Detektionsbereich aus unterschiedlichen Perspektiven bzw. von unterschiedlichen Beobachtungspunkten aus aufgenommen, sodass die so erzeugten zweidimensionalen Bilder der Kameras für eine stereoskopische Auswertung und Erzeugung des Datensatzes mit den Datenpunkten mit jeweils drei Raumkoordinaten genutzt werden können.
Unter dem Begriff des Jetons sind alle beim Stand der Technik an sich bekannten und bei vielen verschiedensten Spielen wie Roulette und dergleichen eingesetzten Körper zu verstehen, welche von den Spielern an bestimmten Positionen auf die Spieltischoberfläche gestellt werden, um ihren Einsatz im Spiel zu machen. Die
3/36 • ·
Figure AT519722A1_D0001
• · ·
Jetons können auch als Chips, Spielmünzen oder Spielmarken bezeichnet werden. Die Dicke des Jetons bzw. seiner Jetonrandfläche oder in anderen Worten die Jetondicke ist in der Regel deutlich geringer als die Erstreckung der Jetons in den beiden anderen Raumrichtungen. Oft sind die Jetons münz- oder plattenförmig ausgebildet. Grundsätzlich können sie aber unterschiedlichste Jetonformen aufweisen. Die Jetondicke sollte für eine gute Erkennbarkeit der Farbgestaltung der Jetonrandfläche günstigerweise zumindest 2mm betragen. Durch eine bevorzugt schräge Anordnung der Kameras über der Spieltischoberfläche, wie sie weiter hinten noch genauer erläutert wird, sind die Jetonrandflächen günstigerweise gut erkennbar.
Ein Jetonobjekt kann aus einem einzelnen, an einem bestimmten Ort auf der Spieltischoberfläche angeordneten Jeton bestehen. Häufig werden einzelne Jetons aber auch übereinander gestapelt und bilden so zusammen ein Jetonobjekt. In diesem Fall könnte man beim Jetonobjekt also auch von Jetonstapel oder von einer Jetonanhäufung sprechen, da die Jetons eines Jetonobjektes nicht zwingend sauber aufeinander gestapelt sondern auch eher haufenartig aufeinander gelegt und/oder relativ zueinander verkippt angeordnet sein können. Die Jetondeckflächen, also die Flachseiten der Jetons oder in anderen Worten die flächengrößten Ausdehnungen der Jetons, müssen im Jetonobjekt also nicht unbedingt alle parallel zueinander ausgerichtet sein, wie dies bei einem sauber aufgestapelten Jetonstapel der Fall ist. Das Jetonobjekt umfasst im Falle von mehreren Jetons all diejenigen Jetons auf der Spieltischoberfläche, welche direkt oder über die Zwischenschaltung anderer Jetons des jeweiligen Jetonobjektes physisch miteinander in Verbindung stehen. Es können auf der Spieltischoberfläche aber auch natürlich mehrere verschiedene, voneinander distanziert angeordnete Jetonobjekte angeordnet sein.
Der Detektionsbereich ist der Bereich der Spieltischoberfläche, welcher die Schnittmenge der Sichtfelder der Kameras der Kameraeinheit auf der Spieltischoberfläche bildet. In anderen Worten ist es der Bereich der Spieltischoberfläche, welcher von beiden Kameras gesehen wird und in den zweidimensionalen Bildern der Kameras jeweils abgebildet werden kann.
4/36
Figure AT519722A1_D0002
Die Spieltische und die Spieltischoberflächen können, wie beim Stand der Technik an sich bekannt, ausgebildet sein. Es kann sich z.B. um einen Roulettetisch mit einer entsprechenden Spieltischoberfläche oderdergleichen handeln.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich vorzugsweise um ein digitales Verfahren, welches zumindest teilweise auf einer
Datenverarbeitungseinrichtung ausgeführt wird. Bei den zweidimensionalen Bildern der Kameras handelt es sich vorzugsweise von Anfang an um digitale Bilder. Insbesondere erfolgt die Generierung des Datensatzes mit der zumindest einen Punktwolke aus den das Jetonobjekt abbildenden Datenpunkten bevorzugt digital.
Der Begriff der Punktwolke bezeichnet eine Vielzahl von Datenpunkten des Datensatzes, wobei die Datenpunkte in der Punktwolke räumlich voneinander beabstandet sind, also unterschiedliche Ortskoordinaten haben. Die Auflösung, also der räumliche Abstand der einzelnen Datenpunkte zueinander in der Punktwolke wird unter Berücksichtigung insbesondere der Auflösung der zweidimensionalen Bilder der Kameras, der Größe der Jetons und des Detektionsbereiches, der Geometrie der Anordnung der Kameras in geeigneter Art und Weise gewählt.
Von den Kameras der Kameraeinheit sollte jeweils derselbe Spielzustand abgebildet werden. Um dies sicher zu stellen, sehen bevorzugte Varianten der Erfindung vor, dass die zweidimensionalen Bilder, aus denen der Datensatz generiert wird, von den Kameras der Kameraeinheit gleichzeitig also in anderen Worten zeitsynchron aufgenommen werden.
Um sowohl die Jetondeckflächen als auch die Jetonrandflächen der Jetons des Jetonobjekts möglichst gut abbilden zu können, sollten die Kameras der Kameraeinheit zur Aufnahme der zweidimensionalen Bilder jeweils mit einer Perspektive von schräg oben auf den Detektionsbereich der Spieltischoberfläche gerichtet werden. In anderen Worten sollten die Kameras zwei voneinander verschiedene, jeweils schräg über der Spieltischoberfläche angeordnete Blickwinkel
5/36
Figure AT519722A1_D0003
bzw. Blickrichtungen auf den Detektionsbereich der Spieltischoberfläche haben. Der
Begriff schräg beschreibt dabei eine Anordnung in einem spitzen Winkel, also weder parallel noch senkrecht zur Spieltischoberfläche bzw. zu deren Detektionsbereich.
Dies kann aber muss nicht dadurch erreicht werden, dass die Kameras der
Kameraeinheit übereinander angeordnet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird bevorzugt nicht nur digital sondern auch automatisch und/oder in Echtzeit ausgeführt. Begriffe wie oben, unten und/oder seitlich beziehen sich auf die normale Betriebsstellung des Spieltisches, bei dem die Jetonobjekte auf der Spieltischoberfläche angeordnet werden.
Soll das erfindungsgemäße Verfahren zur Detektion von Jetonobjekten eingesetzt werden, welche aus verschiedenartigen Jetons bestehen können, so sehen bevorzugte Varianten der Erfindung vor, dass jedem Datenpunkt zusätzlich zu den drei Raumkoordinaten auch eine Farbinformation zugeordnet wird. Hierbei wird ausgenützt, dass beim Stand der Technik Jetons unterschiedlicher Art bzw. mit einem unterschiedlichen Wert durch eine optisch unterscheidbare Farbgebung gekennzeichnet sind. Es kann sich dabei sowohl um einfarbige Jetons handeln, wobei verschiedenen Arten von Jetons unterschiedliche Farben zugeordnet sind. Genauso gut kann auch jeder Jeton mehrfarbig ausgebildet sein, wobei die unterschiedlichen Arten bzw. Werte der Jetons dann an den unterschiedlichen Farbkombinationen der Jetons erkennbar sind. All dies ist mit bevorzugten Ausgestaltungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens detektier- und auswertbar, wenn den Datenpunkten jeweils zusätzlich eine Farbinformation zugeordnet wird. Die Farbinformation kann dabei grundsätzlich unterschiedlich ausgestaltet sein. Es kann sich z.B. um eine einfache Angabe von Farben an sich wie z.B. rot, blau, grün, gegebenenfalls entsprechend kodiert, oder dergleichen handeln. Bevorzugt handelt es sich bei der Farbinformation, welche jedem Datenpunkt zugeordnet wird, aber um sogenannte Farbkoordinaten in einem Farbraum. Hierbei können unterschiedliche beim Stand der Technik an sich bekannte Farbräume und ihre Farbkoordinaten wie z.B. der RGB-Farbraum, der HSVFarbraum oder das CIELAB-Farbraum verwendet werden. Die Bestimmung von
6/36
Farbkoordinaten für Datenpunkte in einem Bild ist an sich bekannt.
Zur Bestimmung der Position und Ausrichtung des jeweiligen oder der jeweiligen Jetons im Jetonobjekt wird in bevorzugten Ausgestaltungsformen der Erfindung zumindest eine vorab bekannte Jetonform, gegebenenfalls mehrfach, in die Punktwolke eingepasst. Dies funktioniert bei erfindungsgemäßen Verfahren sowohl wenn alle Jetons dieselbe Jetonform aufweisen, als auch wenn die Jetonobjekte aus unterschiedlich ausgeformten Jetons, also aus Jetons mit unterschiedlichen Jetonformen, gebildet werden. Werden mehrere Jetonformen in die Punktwolke eingepasst, so ergibt sich daraus neben der Angabe der Position und Ausrichtung des jeweiligen Jetons auch die Anzahl der Jetons im Jetonobjekt. Der Vorgang des Einpassens wird häufig auch als Fitting oder Mapping bezeichnet. Für dieses Einpassen bzw. Zuordnen, also das Fitting bzw. Mapping, können unterschiedliche beim Stand der Technik bekannte Algorithmen verwendet werden. Bevorzugte Varianten von Algorithmen hierfür werden in der Figurenbeschreibung noch beispielhaft erläutert. Soll auch die Art bzw. der Wert des jeweiligen oder der jeweiligen Jetons bestimmt werden, so wird hierzu in bevorzugten
Ausgestaltungsformen, wie oben bereits erläutert, die Farbinformation ausgewertet.
In einer bevorzugten Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass zur Bestimmung der Position und Ausrichtung des jeweiligen oder der jeweiligen Jetons im Jetonobjekt zumindest eine ebene Topfläche in der Punktwolke bestimmt und eine darauf normal stehende Flächennormale berechnet wird. In anderen Worten wird hierzu zumindest ein ebener Bereich in Form der zumindest einen ebenen Topfläche in der Punktwolke gesucht, welcher die Jetondeckfläche eines Jetons im Jetonobjekt zumindest bereichsweise wiedergibt. Diese Topflächen sind z.B. vollständig oder bereichsweise kreisförmig, wenn es sich um münzenförmige bzw. in der Form von flachen Zylindern ausgebildete Jetons handelt. Diese ebenen Topfiächen können aber auch eine bereichsweise rechteckige oder anders ausgeformte Gestalt haben, wenn die Jetons entsprechend ausgebildet sind. Da die Jetons eines Jetonobjektes sich auch gegenseitig teilweise verdecken können, müssen diese ebenen Topflächen nicht zwangsweise immer die
7/36 gesamte Jetondeckfläche wiedergeben. Der Begriff der Flächennormale ist im mathematischen Sinn zu verstehen. Es handelt sich also um eine Richtung, die von allen Seiten gesehen senkrecht bzw. orthogonal, also normal auf der Topfläche steht.
Weitere bevorzugte Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens sehen dann vor, dass der zwischen der Topfläche und der Spieltischoberfläche liegende Bereich der Punktwolke entlang der Flächennormale in eine Abfolge von Objektschichten unterteilt wird, wobei die, die jeweilige Objektschicht begrenzenden
Schichtgrenzflächen parallel zur Topfläche festgelegt werden und die Schichtdicke der jeweiligen Objektschicht, gemessen entlang der Flächennormale, entsprechend der vorab bestimmten Jetondicke eines einzelnen Jetons festgelegt wird. Die Objektschichten können auch als Punktschichten bezeichnet werden. Sie umfassen all die Punkte einer Punktwolke des aus den zweidimensionalen Bildern der Kameras generierten Datensatzes, welche räumlich zwischen den Schichtgrenzflächen angeordnet sind. Die Lage der Schichtgrenzflächen ergibt sich aus der vorab bestimmten Jetondicke der einzelnen Jetons, welche in Richtung bzw. entlang der Flächennormale zur Bestimmung der Schichtgrenzflächen abgetragen wird. Die oberste Schichtgrenzfläche ist die Topfläche. Darunter, also in Richtung der Flächennormale in Richtung hin zur Spieltischoberfläche folgt, wenn das Jetonobjekt aus einem einzigen Jeton besteht, eine einzige weitere Schichtgrenzfläche, welche auf der Spieltischoberfläche liegt. Besteht das Jetonobjekt aus mehreren aufgestapelten Jetons, so ergibt sich eine entsprechende Anzahl von
Objektschichten und Schichtgrenzflächen. Die so durchgeführte Bestimmung der Abfolge der Objektschichten wird vorzugsweise ausgehend von der Topfläche von oben nach unten, also in Richtung hin zur Spieltischoberfläche entlang der Flächennormale abgearbeitet. Besteht das Jetonobjekt aus einem einzigen Jeton, so besteht die Abfolge von Objektschichten auch nur aus einer einzigen Objektschicht. Handelt es sich bei dem Jetonobjekt um einen Jetonstapel, so hat die Abfolge von Objektschichten eben eine entsprechende Anzahl von Objektschichten. Die Jetondicke und die Jetonform können vorab durch eine entsprechende Aufnahme bzw. ein Abmessen der Jetons bestimmt und dann als
8/36
Figure AT519722A1_D0004
Eingangsgröße für diese Art der Auswertung verwendet werden.
Im Anschluss daran ist dann günstigerweise vorgesehen, dass für die jeweilige Objektschicht eine zweidimensionale Projektion in Richtung der Flächennormale auf die von der Spieltischoberfläche abgewandte Schichtgrenzfläche der jeweiligen Objektschicht berechnet wird. Bei der zweidimensionalen Projektion in Richtung der Fächennormale handelt es sich in anderen Worten somit um eine Draufsicht auf die jeweilige Objektschicht in Richtung entlang der Flächennormale. Bei der den obersten Jeton repräsentierenden Objektschicht ist die von der Spieltischoberfläche abgewandte Schichtgrenzfläche die Topfläche.
Im Anschluss daran ist dann günstigerweise vorgesehen, dass eine vorab bekannte Jetonform in die zweidimensionale Projektion eingepasst wird und alle Datenpunkte der Objektschicht, welche in der eingepassten Jetonform liegen, einem einzelnen, einen Jeton wiedergebenden, Detektionsobjekt zugeordnet werden. Das Detektionsobjekt kann somit als ein digitales Abbild der real und physisch existierenden Jetonform, Position und Ausrichtung eines jeweiligen Jetons im Jetonobjekt angesehen werden. Die Jetonform wird dabei, wie oben bereits ausgeführt, anhand der für das Spiel tatsächlich verwendeten Jetons vorab bestimmt und als Eingangsgröße für diesen Verfahrensschritt verwendet.
Umfasst das Verfahren auch eine Farbauswertung zur Bestimmung der Art bzw. des Wertes des jeweiligen Jetons, so ist günstigerweise vorgesehen, dass aus der Farbinformation der dem Detektionsobjekt zugeordneten Datenpunkte die Art des jeweiligen Jetons bestimmt wird.
Neben dem Verfahren an sich betrifft die Erfindung auch eine Anordnung mit einem Spieltisch mit einer Spieltischoberfläche, welche einen Detektionsbereich für zumindest ein aus einem Jeton oder mehreren aufeinander aufgestapelten Jetons bestehendes Jetonobjekt aufweist, wobei die Anordnung zusätzlich zumindest eine Kameraeinheit mit zumindest zwei in unterschiedlichen Positionen überder Spieltischoberfläche angeordneten Kameras zur Aufnahme von jeweils zumindest
9/36
Figure AT519722A1_D0005
einem zweidimensionalen Bild und zumindest eine Datenverarbeitungseinrichtung zur Verarbeitung der zweidimensionalen Bilder aufweist, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass die Kameras zur Abbildung des Detektionsbereichs jeweils auf den Detektionsbereich gerichtet sind. In anderen Worten blicken die Kameras also aus unterschiedlichen Richtungen auf die Spieltischoberfläche. Sie bilden dabei aber jeweils einen gemeinsamen Detektionsbereich ab. Der Detektionsbereich ist, wie eingangs bereits ausgeführt, somit die Schnittmenge der Sichtfelder der Kameras auf der Spieltischoberfläche. Die Sichtfelder der Kameras können dabei vollständig oder auch nur teilweise überlappen. Soll den einzelnen Datenpunkten auch eine Farbinformation zugeordnet sein, so muss zumindest eine der Kameras eine Farbkamera sein.
Weitere Merkmale und Einzelheiten bevorzugter Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung ergeben sich einerseits aus den obigen Ausführungen zu bevorzugten Ausgestaltungsformen des Verfahrens und andererseits aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
In den nun im Anschluss erläuterten Figuren sind schematisiert Merkmale und Vorgehensweisen bevorzugter Varianten der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung eines einfachen Beispiels einer erfindungsgemäßen Anordnung;
Fig. 2 eine Schemazeichnung zur Erläuterung bevorzugter Arten der Anordnung der Kameras einer Kameraeinheit über dem Spieltisch;
Fig. 3 ein Ablaufschema einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. 4 bis 6 schematische Darstellungen zur Erläuterung einzelner Schritte dieser bevorzugten Ausgestaltungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung mit welcher auch das erfindungsgemäße Verfahren durchgeführt werden kann. Sie weist einen Spieltisch 6, wie z.B. einen Roulettetisch oder dergleichen, mit einer entsprechenden
10/36
Figure AT519722A1_D0006
Spieltischoberfläche 5 auf. Die gesamte Spieltischoberfläche 5 oder nur ein Teil davon bildet den Detektionsbereich 4, in dem in Fig. 1 beispielhaft zwei Jetonobjekte 2 und 3 angeordnet sind. Beide Jetonobjekte 2 und 3 des hier gezeigten Beispiels bestehen aus aufeinandergestapelten Jetons 1. Insbesondere das Jetonobjekt 3 veranschaulicht dabei, dass die Jetons 1 eines Jetonobjektes 2, 3 nicht unbedingt sauber aufeinander gestapelt sein müssen, sondern auch sich teilweise überdeckend und/oder verkippt zueinander angeordnet sein können. Ein Jetonobjekt 2 bzw. 3 ergibt sich aus der Anzahl der Jetons 1, welche direkt oder über die Zwischenschaltung weiterer Jetons 1 des jeweiligen Jetonobjektes 2, 3 miteinander in physischem Kontakt stehen. Wie eingangs bereits erläutert, kann ein Jetonobjekt 2, 3 aber auch aus einem einzelnen Jeton 1 bestehen, wenn dieser isoliert auf der Spieltischoberfläche 5 liegt.
Die erfindungsgemäße Anordnung weist zusätzlich zumindest eine Kameraeinheit 9 auf, welche wiederum zumindest zwei, im gezeigten Ausführungsbeispiel genau zwei, an unterschiedlichen Positionen über der Spieltischoberfläche 5 angeordnete Kameras 7 und 8 zur Aufnahme von jeweils zumindest einem zweidimensionalen Bild aufweist. Die Kameras 7 und 8 stehen über die symbolisch dargestellten Datenleitungen 36 in Datenverbindung mit der Datenverarbeitungseinrichtung 29, welche die zur Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens notwendigen Rechenschritte durchführt und die Daten dann entsprechend auch abspeichert. Bei den Kameras 7, 8, der Art der Datenverbindung, der Datenverarbeitungseinrichtung 29, dem Spieltisch 6 und den Jetons 1 kann es sich um handelsübliche Produkte handeln.
Die beiden Kameras 7 und 8 sind zur Abbildung des Detektionsbereiches 4 jeweils auf den Detektionsbereich 4 gerichtet. D.h. der Detektionsbereich 4 auf dem Spieltisch muss in jedem Sichtfeld 31 bzw. 32 der Kameras 7 und 8 liegen. Der Detektionsbereich 4 der Kameraeinheit 9 ist die Schnittmenge der Sichtfelder 31 und 32 auf der Spieltischoberfläche 5. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren können nur diejenigen Jetonobjekte 2 und 3 detektiert und erkannt werden, welche im Detektionsbereich 4 liegen. Die Kameras 7 und 8 der Kameraeinheit 9 sind jeweils
11/36
Figure AT519722A1_D0007
mit einer Perspektive von schräg oben auf den Detektionsbereich 4 der
Spieltischoberfläche 5 gerichtet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Kameras 7 und 8 der Kameraeinheit 9 übereinander angeordnet. Soll bei der Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. eines bevorzugten Ausführungsbeispiels davon auch die Farbinformation jedem Datenpunkt 12, 13, 14 zugeordnet werden, so muss zumindest eine der beiden Kameras 7 und 8 eine Farbkamera, also eine Kamera sein, die auch die Farbinformation aufnehmen und weitergeben kann.
Günstigerweise handelt es sich bei den Kameras 7 und 8 um hochauflösende, digitale 2D-Kameras. Die Auflösung sollte bei jeder Kamera 7, 8 bevorzugt bei mindestens 5 Megapixel liegen. Um größere Spieltischoberflächen 5 abzudecken oder den Detektionsbereich 4 aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren können auch mehrere Kameraeinheiten 9 gemeinsam verwendet werden, wobei jede Kameraeinheit 9 wiederum zumindest zwei Kameras 7 und 8, welche an unterschiedlichen Orten angeordnet sind, aufweisen. Mehrere Kameraeinheiten 9 können auch zur Erhöhung der Detektionsgenauigkeit eingesetzt werden.
Die Jetons 1, welche die verschiedenen Jetonobjekte 2 und 3 ausbilden, können münzförmig ausgebildet sein oder auch eine andere Jetonform 15 aufweisen. Die Jetondicke 24 der Jetonrandfläche 43 sowie die Größe und Form der Jetondeckfläche 45 und die Ausrichtung dieser Außenflächen des jeweiligen Jetons 1 relativ zueinander ergeben zusammen dessen Jetonform 15. Die Jetons 1 können, wie Eingangs erläutert, verschiedene Farben bzw. Farbzusammensetzungen aufweisen, was in Fig. 1 durch die verschiedenen Schraffierungen angedeutet ist.
Anhand von Fig. 2 werden nun bevorzugte Formen der Anordnung der Kameras 7 und 8 der Kameraeinheit 9 relativ zueinander und relativ zum Detektionsbereich 4 bzw. zur Spieltischoberfläche 5 erläutert. Grundsätzlich ist dabei darauf hinzuweisen, dass der Abstand zwischen den beiden Kameras wie auch der Abstand zwischen den Kameras 7 und 8 und der Spieltischoberfläche 5 in gewissen Grenzen variabel gestaltet und an die vor Ort vorhandenen räumlichen Möglichkeiten sowie auch an die Auflösung der Kamera 7 und 8 angepasst werden kann. Generell ist aber jedenfalls wichtig, dass die Kameras 7 und 8 einer jeweiligen Kameraeinheit 9 mit
12/36 unterschiedlichen Sichtfeldern 31 und 32 bzw. aus unterschiedlichen Richtungen von schräg oben auf die Spieltischoberfläche 5 bzw. auf denselben Detektionsbereich 4 gerichtet sind. Um dies zu erreichen, können die beiden Kameras 7 und 8 einer Kameraeinheit 9, wie in Fig. 2 skizziert, bezüglich einer gedachten
Systemzentrumsachse 33 ausgerichtet werden, welche ausgehend vom Zentrum 35 des Detektionsbereichs 4 mit der Spieltischoberfläche 5 einen Winkel α von bevorzugt 35° bis 55° einschließt. Die Kameras 7 und 8 sind dann günstigerweise auf gedachten Kameramontageachsen 34 montiert, welche in der in Fig. 2 gezeigten Art und Weise mit der Systemzentrumsachse 33 einen Kameramontagewinkel ß bevorzugt im Bereich von 2° bis 10° aufweist. Die optischen Achsen 30 der Kameras und 8 können aber müssen dabei nicht zwingend auf das Zentrum 35 des Detektionsbereichs 4 gerichtet sein. Die optischen Achsen 30 sind in der Regel die zentralen Achsen des jeweiligen Sichtfelds 31, 32 der jeweiligen Kamera 7, 8.
Günstig ist es aber, wenn die optischen Achsen 30 der Kameras 7 und 8 einer Kameraeinheit 9 eine Ebene aufspannen, welche zumindest näherungsweise vertikal angeordnet ist, also vorzugsweise einen Winkel von maximal 10°, besonders bevorzugt von maximal 5°, mit der Vertikalen einschließt. Die beiden Kameras 7 und einer Kameraeinheit 9 können direkt übereinander angeordnet sein. Es ist aber auch genauso gut möglich, eine der beiden Kameras 7 und 8 der Kameraeinheit 9 relativ zur anderen entlang der jeweiligen Kameramontageachse 34 zu verschieben, so dass die Kameras 7, 8 nicht mehr direkt übereinander angeordnet sind.
Beide Kameras 7 und 8 sollten jedenfalls so angeordnet sein, dass sie sowohl die Jetondeckflächen 45 als auch die Jetonrandflächen 43 der Jetons 1 von im Detektionsbereich 4 angeordneten Jetonobjekten 2, 3 möglichst gut erkennen bzw. detektieren können.
Eingangs wurde bereits erläutert, dass die gemeinsam auszuwertenden zweidimensionalen Bilder gleichzeitig oder in anderen Worten zeitsynchron aufgenommen werden. Dies wird günstigerweise bereits durch die Kamerahardware unterstützt.
13/36
Figure AT519722A1_D0008
Bevor der Prozess der Detektion der Jetons 1 der Jetonobjekte 2, 3 in dem Detektionsbereich 4 auf der Spieltischoberfläche 5 beginnt, sollten zur Konfigurierung des Systems die Jetonform 15, also insbesondere die Jetondeckfläche 45, die Jetonrandfläche 43 und die Jetondicke 24 der verwendeten Jetons 1 bestimmt und dem System bzw. der Datenverarbeitungseinrichtung 29 zur Verfügung gestellt werden. Handelt es sich um verschiedene Arten von Jetons und soll die Farbinformation zur Bestimmung der Art des Jetons 1 mit ausgewertet werden, so müssen zusätzlich noch die bei der jeweiligen Art des Jetons 1 verwendeten Farben aufgenommen werden, um daraus Referenzfarben zu generieren und im System abzuspeichern. Zusätzlich muss meist noch die Geometrie der Spieltischoberfläche 5, der Kameras 7 und 8 aller Kameraeinheiten 9 relativ zum Spieltisch 6 aufgenommen und dem System zur Verfügung gestellt werden. Werden mehrere Kameraeinheiten 9 verwendet, so müssen meist entsprechende Koordinatentransformationen berechnet werden, damit die von den verschiedenen Kameraeinheiten 9 aufgenommenen zweidimensionalen Bilder entsprechend in ein Koordinatensystem übertragen werden können.
Mit der nun beispielhaft anhand der Fig. 1 und 2 erläuterten Anordnung kann das erfindungsgemäße Verfahren und seine bevorzugten Ausgestaltungsformen durchgeführt werden. Zur Bestimmung der Position, Ausrichtung, Anzahl und Art der Jetonsl in den jeweiligen Jetonobjekten 2 gibt es grundsätzlich verschiedene erfindungsgemäße Möglichkeiten des Vorgehens. Nachfolgend wird der Ablauf bei einer besonders bevorzugten Verfahrensvariante beschrieben.
In der nachfolgenden Schilderung wird, wie in der schematischen Fig. 1 dargestellt, beispielhaft von einer Kameraeinheit 9 mit zwei Kameras 7 und 8 und von zwei Jetonobjekten 2, 3 ausgegangen. Die Vorgehensweise bei mehreren Kameraeinheiten 9 und/oder anderen Spielsituationen, als der in Fig.1 dargestellten, ist analog.
Fig. 3 zeigt ein Ablaufdiagramm für die nachfolgend geschilderte Vorgehensweise aufgegliedert in die Verfahrensschritte A bis G, wobei der Verfahrensschritt F noch
14/36
Figure AT519722A1_D0009
einmal in die Teilschritte F1 bis F4 aufgeteilt dargestellt ist. Die Fig. 4 bis 6 zeigen schematisierte Hilfszeichnungen zu den einzelnen Verfahrensschritten. Die Fig. 3 bis 6 werden nachfolgend gemeinsam erläutert.
Im Verfahrensschritt A erfolgt die, vorzugsweise gleichzeitige, Aufnahme der zweidimensionalen Bilder des Detektionsbereichs 4 mit den darin angeordneten Jetonobjekten 2 und 3 mittels der Kameras 7 und 8 der Kameraeinheit 9, also aus verschiedenen Blickrichtungen bzw. Perspektiven. Diese zweidimensionalen Bilder werden über die Datenleitungen 36 der Datenverarbeitungseinrichtung 29 zur Durchführung der nachfolgenden Verfahrensschritte übertragen. Bei der hier gezeigten bevorzugten Variante, bei der auch die Farbinformation zur Bestimmung der Art der Jetons 1 aufgenommen und ausgewertet werden soll, erstellt zumindest eine der beiden Kameras 7 und 8 ein Farbbild und leitet dies an die
Datenverarbeitungseinrichtung 29 weiter.
Im Verfahrensschritt B erfolgt nun die erfindungsgemäße Generierung des zumindest einen Datensatzes aus den vorab aufgenommenen zweidimensionalen Bildern der Kameras 7 und 8 vom Detektionsbereich 4 und den beiden, hier beispielhaft angeordneten Jetonobjekten 2 und 3. Diese Generierung des Datensatzes erfolgt, wie bereits eingangs erläutert, in Form einer stereoskopischen Auswertung der zumindest zwei zweidimensionalen Bilder. Erzeugt wird der Datensatz mit der zumindest einen Punktwolke 10 und 11 aus die Jetonobjekte 2 und 3 abbildenden Datenpunkten 12, 13,14, wobei jedem Datenpunkt 12, 13, 14 jeweils drei Raumkoordinaten zugeordnet werden. Diese stereoskopische Generierung des Datensatzes erfolgt für jede Kameraeinheit 9 auf Basis der mit ihren Kameras 7 und 8 generierten zweidimensionalen Bilder mit Hilfe von beim Stand der Technik bekannten Algorithmen. Z.B. können sogenannte Block-Matching Algorithmen verwendet werden, wie sie auch aus dem Internet herunterladbar sind. Die dabei generierte Punktwolken 10 und 11 ist eine Menge an räumlich verteilten Datenpunkten 12,13,14 mit jeweils drei Raumkoordinaten, welche die zu detektierenden Jetonobjekte 2, 3 jeweils grob beschreibt bzw. in ihrer Außenkontur abbildet. In der hier beschriebenen bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen
15/36
Figure AT519722A1_D0010
Verfahrens wird jedem Datenpunkt 12, 13, 14 zusätzlich noch eine Farbinformation zugeordnet. Verfahrensschritt B könnte entsprechend auch als sogenanntes BlockMatching oder als stereoskopische Datengenerierung bezeichnet werden.
Fig. 4 zeigt schematisiert eine beispielhafte Darstellung des im Verfahrensschritt B generierten Datensatzes. Die in dieser Ausführungsvariante zunächst noch eine gemeinsame Punktwolke 10 und 11 besteht aus einer Vielzahl von Datenpunkten 12, 13 und 14, welche die beiden in Fig. 1 dargestellten Jetonobjekte 2 und 3 abbilden. Jeder der Datenpunkte 12, 13 und 14 hat drei Raumkoordinaten und eine Farbinformation. Die Farbinformation ist rein zur Veranschaulichung in Fig. 4 und den nachfolgenden Figuren in Form von Kreisen, Strichen und Pluszeichen symbolisch dargestellt. Bei der Farbinformation kann es sich, wie eingangs bereits erläutert, um Farben an sich, aber auch um Farbkoordinaten 39 in Farbräumen 37 handeln. Die einen einzelnen Jeton 1 wiedergebenden Datenpunkte können, wenn dieser Jeton 1 einfarbig ausgebildet ist, theoretisch alle dieselbe Farbinformation haben. Selbst bei einfarbigen Jetons 1 ergeben Schatten, unterschiedlich starke Ausleuchtungen und dergleichen aber in der Praxis meist auch eine gewisse Streuung in der Farbinformation, welche den einzelnen Datenpunkten 12,13 und 14 zugeordnet werden. Handelt es sich, wie oftmals üblich, um Jetons 1, welche an ihrer Jetondeckfläche 45 und/oder Jetonrandfläche 43 unterschiedlich eingefärbte Bereiche aufweisen, haben die einem jeweiligen Jeton 1 zugeordneten Datenpunkte 12, 13 und 14 natürlich auch für einen einzelnen Jeton 1 unterschiedliche Farbinformationen und damit auch Farbkoordinaten. In den hier dargestellten Schemazeichnungen Fig. 4 und 5 wurde nur der Einfachheit halber den einen einzelnen Jeton 1 abbildenden Datenpunkten 12, 13 und 14 nur ein einziges Symbol in Form eines +,- oder eines Kreises zugeordnet, um die Farbinformation zu symbolisieren.
Bei den nachfolgenden Verfahrensschritten C bis G aus Fig. 3 handelt es sich um optionale Verfahrensschritte, die so, wie nachfolgend beschrieben, aber auch in anderer Art und Weise ausgeführt werden können.
16/36 ·· » · » · ···
In Verfahrensschritt C wird eine sogenannte Tischtransformation durchgeführt. Hierbei werden die Ortskoordinaten der Datenpunkte 12, 13 und 14 über eine entsprechende Transformationsmatrix, wie beim Stand der Technik an sich bekannt, so in ein kartesisches Koordinatensystem gedreht, dass die X- und Y-Achse des Koordinatensystems in der Spieltischoberfläche liegt und die Z-Achse von der Spieltischoberfläche vertikal nach oben weist.
In Verfahrensschritt D wird eine sogenannte Cluster-Zerlegung durchgeführt. Man könnte auch von einer Gruppen- oder Objektzerlegung sprechen. Ziel ist es, die bislang vorliegende gemeinsame Punktwolke 10, 11 so in einzelne Punktwolken 10 und 11 zu teilen, dass jede Punktwolke 10 bzw. 11 nur noch ein Jetonobjekt 2 bzw. 3 abbildet. Dies ist schematisiert in der unteren Hälfte der Fig. 4 dargestellt. In diesem Verfahrensschritt D wird somit die ursprünglich in sich zusammenhängende Punktwolke 10 und 11, welche sämtliche Jetonobjekte 2 und 3 im Detektionsbereich 4 abbildet hat, in einzelne Punktwolken 10 und 11 zerlegt, welche dann jeweils nur noch eines der Jetonobjekte 2 und 3 abbilden. Die so erzeugten Punktwolken 10 und 11 bilden jeweils nur noch in sich zusammenhängende Jetonobjekte 2 und 3 ab, in denen die Jetons 1 sich direkt oder indirekt über andere Jetonsl des jeweiligen Jetonobjektes 2 oder 3 berühren.
In Fig. 4 unten ist, entsprechend schematisiert, die das Jetonobjekt 2 aus Fig. 1 abbildende Punktwolke 10 getrennt von der das Jetonobjekt 3 abbildenden Punktwolke 11 dargestellt. Für diese Cluster-Zerlegung können einfache Algorithmen, wie z.B. Euclidean Cluster Extraction bzw. abstandsbezogene Clusterextrahierung genutzt werden.
Anhand der Verfahrensschritte E und F wird nun im Anschluss daran eine bevorzugte Vorgehensweise geschildert, wie die Position und Ausrichtung eines jeweiligen Jetons 1 in einem Jetonobjekt 2 bzw. 3 und damit letztendlich auch die Anzahl der Jetons 1 im jeweiligen Jetonobjekt 1 bzw. 3 bestimmt werden kann. Grundsätzlich funktioniert dies über den Vergleich mit einer vorab bekannten bzw. bestimmten Jetonform 15.
17/36 • · • · • ·
Im Verfahrensschritt E werden hierzu zunächst ebene Bereiche in Form der Topflächen 16 in der jeweiligen Punktwolke 11 bestimmt und jeweils eine auf der jeweiligen Topfläche 16 normal stehende Flächennormale 17 berechnet. Zur Veranschaulichung dessen wird auf Fig. 5 oben auf den mit E gekennzeichneten Bereich verwiesen. Dort ist beispielhaft die das Jetonobjekt 3 aus Fig. 1 abbildende Punktwolke 11, wie sie sich aus dem Verfahrensschritt D ergeben hat, dargestellt.
Die ebenen Topflächen 16 sind in Fig. 5 zur besseren Erkennung gemustert dargestellt. Zur Bestimmung der Topflächen 16 kann ebenfalls auf bekannte Algorithmen zurückgegriffen werden. Z.B. kann hierzu eine sogenannte Hough Transformation durchgeführt werden, um in der Punktwolke 11 nach entsprechend ebenen Bereichen zu suchen. Sind die Topflächen 16 entsprechend berechnet, so können auch die Flächennormalen 17 auf die Topflächen berechnet werden. Die Ausrichtung der Topflächen 16 und der ihr zugeordneten Flächennormalen 17 gibt in der Punktwolke 11 die Orientierung der darunter liegenden Jetons 1 wieder. Die in Fig. 5 dargestellte Punktwolke 11 weist beispielhaft zwei Topflächen 16 auf. Bei der Bestimmung der Topflächen 16 in der Punktwolke 10 und den nachfolgenden Verfahrensschritten wird entsprechend vorgegangen, ohne dass dies hier dargestellt ist.
Nach der Bestimmung der Topflächen 16 und der jeweiligen Flächennormalen 17 erfolgt als nächster Verfahrensschritt F das sogenannte Jeton Mapping bzw. Chip Mapping. Dies ist in Fig. 3 in die Einzelverfahrensschritte F1 bis F 4 unterteilt. Die Verfahrensschritte F1 bis F4 sind in Fig. 5 auch schematisiert veranschaulicht.
In Teilschritt F1, der sogenannten Objektschichtengenerierung, wird der zwischen einer jeweiligen Topfläche 16 und der Spieltischoberfläche 5 liegende Bereich der Punktwolke 11 entlang der dieser Topfläche 16 zugeordneten Flächennormale 17 in eine Abfolge von ObjektschicHten 18, 19, 20 unterteilt. Die Schichtdicke 23 der jeweiligen Objektschichten 18,19 und 20, gemessen in Richtung entlang der Flächennormale 17 entspricht jeweils der vorab bestimmten Jetondicke 24 eines einzelnen Jetons 1. Die die Objektschichten 18, 19 und 20 begrenzenden
18/36
Figure AT519722A1_D0011
·» *
Schichtgrenzflächen 21 und 22 werden parallel zur Topfläche 16 festgelegt. Insgesamt wird so der zwischen der jeweiligen Topfläche 16 und einer darunter liegenden Topfläche 16 oder der Spieltischoberfläche 5 liegende Bereich der Punktwolke 11 in parallele Schichten in Form der Objektschichten 18,19 und 20 zerlegt, wobei die Schichtdicke 23 der jeweiligen Objektschichten 18, 19, 20 der vorab bestimmten Jetondicke 24 entspricht. Dieser Vorgang wird mit der obersten, also am weitesten entfernt von der Spieltischoberfläche 5 liegenden Topfläche 16 begonnen. Im in Fig. 5 dargestellten Beispiel ist dies die Topfläche 16, welche die Datenpunkte 13 nach oben hin begrenzt. Es ergeben sich hier, wie rechts in Fig. 5 dargestellt, genau zwei Objektschichten 19 und 20 unter dieser Toppfläche 16, welche jeweils von den Schichtgrenzen 21 und 22 begrenzt sind. Die obere Schichtgrenze 21 der Objektschicht 19 fällt mit der oberen Topfläche 16 zusammen. Die dabei erzeugte untere Schichtgrenze 22 der unteren Objektschicht 20 schneidet die untere, im Beispiel gemäß Fig. 5 links liegende, Topfläche 16 der Objektschicht
18. Gibt es eine solche Überschneidung einer unteren Schichtgrenzfläche 22 mit einer weiter unten liegenden Topfläche 16, so wird dann die Zerlegung in Objektschichten 18,19, 20 ausgehend von dieser weiter unten liegenden Topfläche 16 in Richtung entlang deren Flächennormale 17 in ansonsten analoger Vorgehensweise fortgesetzt. Dieser Vorgang findet somit ausgehend von jeder in einer Punktwolke 10,11 bestimmten Topfläche 16 in Richtung der ihr zugeordneten Flächennormale 17 von oben nach unten statt, bis entweder eine noch weiter unten liegende Topfläche 16 geschnitten wird oder die Spieltischoberfläche 5 erreicht ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 wird ausgehend von der unteren, hier linken Topfläche 16 nur eine Objektschicht 18 bestimmt. Mit deren unterer Schichtgrenzfläche 22 wird dann die Spieltischoberfläche 5 erreicht. Ist die Spieltischoberfläche 5 erreicht, so endet auch in diesem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel die Objektschichtengenerierung für die Punktwolke 11.
Ist die jeweilige Punktwolke 11 dann entsprechend vollständig abgearbeitet und in Objektschichten 18, 19, 20 zerlegt, so erfolgt als nächster Teilschritt F2 die sogenannte 2D-Projektion der Objektschichten 18, 19 und 20. Hierzu wird für eine jeweilige Objektschicht 18, 19, 20 eine zweidimensionale Projektion 25, 26, TI in
19/36
Figure AT519722A1_D0012
Richtung der Flächennormale 17 auf die von der Spieltischoberfläche 5 abgewandte und somit obere Schichtgrenzfläche 21 der jeweiligen Objektschicht 18, 19 und 20 berechnet. Die entsprechenden, so berechneten zweidimensionalen Projektionen 25, 26 und 27 sind in Fig. 5 in der Mitte für das ausgewählte Beispiel dargestellt. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Jetons 1 im Jetonobjekt 3 durch das Aufstapeln entsprechend überlagert haben, ergibt nur die oberste zweidimensionale Projektion 26 einen geschlossenen Kreis, während bei den Projektionen 25 und TI eben nur die für die Kameras jeweils sichtbaren Punkte 12 und 14 im Ergebnis als nicht in sich geschlossener Kreis zur weiteren Auswertung herangezogen werden können.
im Teilschritt F3, dem sogenannten 2D Objektmapping werden dann die vorab bekannten Jetonformen 15 in die zweidimensionalen Projektionen 25, 26 und 27 und auch zwischen die jeweiligen Schichtgrenzen 21 und 22 der Objektschichten 18, 19 und 20 eingepasst. Dieses Einpassen kann auch als Fitting oder eben als Mapping bezeichnet werden. Dabei werden alle Datenpunkte 12, 13 und 14 der jeweiligen Objektschicht 18,19 und 20, welche in der jeweils eingepassten Jetonform 15 liegen, einem einzelnen einen Jeton 1 wiedergebenden Detektionsobjekt 28 zugeordnet. Dies ist in Fig. 5 unten dargestellt und wiederum mit F3 gekennzeichnet. Für den Teilschritt F3 kann wiederum auf bekannte Algorithmen wie z.B. die Hough Transformation zurückgegriffen werden. Z.B. kann mit sogenannten Hough Kreisen gearbeitet werden. Es gibt aber auch andere hierzu verwendbare Algorithmen, um die an sich bekannte Jetonform 15 in die zweidimensionalen Projektionen 25, 26 und 27 einzupassen. In Fig. 5 ist für diesen Teilschritt F3 jeweils das Ergebnis nach erfolgtem Einpassen der Jetonform 15 in die 2D-Projektion 25, 26 und 27 in einer Draufsicht auf die Jetondeckfläche 45 wie auch zwischen die Schichtgrenzen 21,22 in einer Seitenansicht auf die Jetonrandfläche 43 dargestellt.
Anschließend kann noch ein Plausibilitätscheck im Teilschritt F4 durchgeführt werden. Hier kann z.B. geprüft werden, ob für die errechnete Position bzw. den errechneten Bereich des einen Detektionsobjektes 28 nicht bereits ein anderes Detektionsobjekt 28 berechnet wurde. Im Ergebnis des Chip Mappings gemäß
20/36
Verfahrensschritt F und seiner Teilschritte F1 bis F4 ist dann die Position und Ausrichtung sowie Größe des jeweilige Detektionsobjektes 28 bekannt. Wie in Fig. 5 ganz unten symbolisch dargestellt, geben dann die Detektionsobjekte 28 die Lage, Ausrichtung und Anzahl der Jetons 1 im Jetonobjekt 3 entsprechend wieder.
Auch wenn bei dem in Fig. 5 gezeigten Beispiel davon ausgegangen wird, dass alle Jetons 1 dieselbe Jetonform 15 aufweisen, so ist dennoch darauf hinzuweisen, dass dies für die Umsetzung des hier geschilderten Verfahrens nicht zwingend notwendig ist. Bei der geschilderten Verfahrensweise kann durchaus auch auf verschiedene Jetonformen 15 zurückgegriffen werden, um die einzelnen Schritte gegebenenfalls iterativ entsprechend durchzuführen.
Im Anschluss daran kann dann, soweit auch die Art bzw. der Wert des jeweiligen Jetons 1 bestimmt werden soll, noch der Verfahrensschritt G, das sogenannte Referenzjeton Farbmapping bzw. Referenzchip Farbmapping durchgeführt werden. Hierzu wird die Farbinformation der dem jeweiligen Detektionsobjekt 28 zugeordneten Datenpunkte 12, 13 und 14 ausgewertet. Auch hierzu kann grundsätzlich auf unterschiedliche Arten und Weisen vorgegangen werden. Liegt die Farbinformation für jeden Datenpunkt 12, 13, 14 z.B. in einer Farbangabe wie rot, grün, blau, weiß oder dergleichen vor, so kann z.B. geprüft werden, welche Farben in den Datenpunkten 12, 13 oder 14 des jeweiligen Detektionsobjektes 28 Vorkommen, um so dies mit der Farbgestaltung der Jetons 1 zu vergleichen.
Eine bevorzugte Variante des Verfahrensschrittes G bzw. des Farbmappings, also der Farbzuordnung sieht jedoch vor, dass als Farbinformation auf Basis des zumindest einen farbigen zweidimensionalen Bildes jedem Datenpunkt 12,13 und 14 Farbkoordinaten 39 zugeordnet werden, welche sich auf einen vorgegebenen Farbraum 37 beziehen. Bei dem Farbraum 37 kann auf allgemein bekannte Farbräume wie z.B. den RGB-Farbraum, den HSV-Farbraum oder auch den CIELABFarbraum zurückgegriffen werden. Die Berechnung von Farbkoordinaten für diese Farbräume ist allgemein bekannt und muss hier nicht geschildert werden.
21/36
Die bevorzugte, schematisiert in Fig. 6 dargestellte Variante des Farbmappings bzw. des Verfahrensschrittes G sieht jedenfalls vor, dass in einem Farbraum mit den Farbraumachsen 38 zunächst die Referenzfarben 40, 41 und 42 mit jeweiligen Toleranzbereichen 44 eingetragen werden. Die Referenzfarben 40, 41 und 42 wurden dabei vorab an den jeweiligen Jetons 1 bestimmt. Zur Erkennung, um welche Art des Jetons 1 es sich beim jeweiligen Detektionsobjekt 28 handelt, werden dann von allen dem jeweiligen Detektionsobjekt 28 zugeordneten Datenpunkten 12, 13, 14 die jeweiligen Farbkoordinaten 39 in den Farbraum eingetragen. In Fig. 6 ist dies beispielhaft in Form der Kreuze dargestellt, welche jeweils die Lage der drei Farbkoordinaten eines Datenpunktes 12,13, 14 des jeweiligen Detektionsobjektes 28 darstellen. Anhand dessen erfolgt dann eine statistische Auswertung, sodass eine der Referenzfarben 40, 41 und 42 oder bei mehrfarbigen Jetons 1 auch mehrere Referenzfarben 40, 41 und 42 dem jeweiligen Detektionsobjekt 28 zugeordnet werden kann, womit die Art und der Wert des Jetons 1, welcher im jeweiligen Detektionsobjekt 28 abgebildet wurde, dann bekannt ist.
Bei einfarbigen Jetons ergibt die beispielhaft in Fig. 6 dargestellte statistische Auswertung trotz der meist durch Schattenwurf und unterschiedliche Beleuchtung und dergleichen entstehende Wertestreuung eine Häufung im Bereich einer einzigen Referenzfarbe 40. Bei mehrfarbigen Jetons 1 kann deren Mehrfarbigkeit daran erkannt werden, dass die Farbkoordinaten 39 der Datenpunkte 12, 13 oder 14 eines Detektionsobjektes 28 Häufungen bei mehreren verschiedenen
Referenzfarben 40, 41,42 ergeben. Bei zweifarbigen Jetons 1 ergibt sich dann entsprechend auch eine Häufung bei zwei verschiedenen Referenzfarben 40, 41,42, usw. Bei dieser Art der Umsetzung des Farbmappings bzw. des Verfahrensschrittes G entscheidet also die höchste statistische Trefferwahrscheinlichkeit darüber, welche Art bzw. Wert eines Jetons 1 dem jeweiligen Detektionsobjekt 28 zugewiesen wird.
Am Ende des Verfahrensschrittes G sind von jedem Detektionsobjekt 28 also sowohl die Position und Ausrichtung als auch die Information bekannt, um welche Art bzw. um welchen Wert von Jeton 1 es sich handelt. Somit ist dann bei einer
22/36
Figure AT519722A1_D0013
entsprechenden Abarbeitung der Verfahrensschritte für jeden sich im
Detektionsbereich 4 befindenden Jeton 1 sowohl seine Position als auch seine Art und sein Wert bestimmt.
23/36
Figure AT519722A1_D0014
Legende zu den Hinweisziffern:
Jeton 24 Jetondicke
Jetonobjekt 25 2D-Projektion
Jetonobjekt 26 2D-Projektion
Detektionsbereich 27 2D-Projektion
Spieltischoberfläche 28 Detektionsobjekt
Spieltisch 29 Datenverarbeitungseinrichtung
Kamera 30 optische Achse
Kamera 31 Schichtfeld
Kameraeinheit 32 Schichtfeld
Punktwolke 33 Systemzentrumsachse
Punktwolke 34 Kameramontageachse
Datenpunkt 35 Zentrum
Datenpunkt 36 Datenleitung
Datenpunkt 37 Farbraum
Jetonform 38 Farbraumachse
Topfläche 39 Farbkoordination
Flächennormale 40 Referenzfarben
Objektschicht 41 Referenzfarben
Objektschicht 42 Referenzfarben
Objektschicht 43 Jetonrandfläche
Schichtgrenzfläche 44 Toleranzbereich
Schichtgrenzfläche 45 Jetondeckfläche
Schichtdicke
24/36
Patentanwälte
Hofmann & Fechner
Dr. Ralf Hofmann Dr. Thomas Fechner Hörnlingerstr. 3, Postfach 5 6830 Rankweil, Austria
T +43 (0)5522 73 137 F +43(0)5522 73 137-10 M office@vpat.at I www.vpat.at
26334/34/ss
20170130

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zur Detektion zumindest eines, aus einem Jeton (1) oder mehreren aufeinander aufgestapelten Jetons (1) bestehenden Jetonobjekts (2, 3) in einem Detektionsbereich (4) auf einer Spieltischoberfläche (5) eines Spieltisches (6), wobei mit zumindest zwei, an unterschiedlichen Positionen über der Spieltischoberfläche (5) angeordneten Kameras (7, 8) zumindest einer Kameraeinheit (9) jeweils zumindest ein zweidimensionales Bild von dem Detektionsbereich (4) auf der Spieltischoberfläche (5) aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass aus diesen zweidimensionalen Bildern zumindest ein Datensatz mit zumindest einer Punktwolke (10, 11) aus, das Jetonobjekt (2, 3) abbildenden, Datenpunkten (12, 13,14) generiert wird, wobei jedem Datenpunkt (12, 13, 14) drei Raumkoordinaten zugeordnet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Datenpunkt (12,13,14) zusätzlich eine Farbinformation zugeordnet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweidimensionalen Bilder, aus denen der Datensatz generiert wird, gleichzeitig aufgenommen werden und/oder dass die Kameras (7, 8) der Kameraeinheit (9) zur Aufnahme der zweidimensionalen Bilder jeweils mit einer Perspektive von schräg oben auf den Detektionsbereich (4) der Spieltischoberfläche (5) gerichtet werden und/oder dass die Kameras (7, 8) der Kameraeinheit (9) übereinander angeordnet werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Position und Ausrichtung des jeweiligen oder der jeweiligen Jetons (1) im Jetonobjekt (2, 3) zumindest eine vorab bekannte
    25/36
    Jetonform (15), gegebenenfalls mehrfach, in die Punktwolke (10,11) eingepasst wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass zur Bestimmung der Art des jeweiligen oder der jeweiligen Jetons (1) die Farbinformation ausgewertet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Position und Ausrichtung des jeweiligen oder der jeweiligen Jetons (1) im Jetonobjekt (2) zumindest eine ebene Topfläche (16) in der Punktwolke (10, 11) bestimmt und eine darauf normal stehende Flächennormale (17) berechnet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der Topfläche (16) und der Spieltischoberfläche (5) liegende Bereich der Punktwolke (10,11) entlang der Flächennormale (17) in eine Abfolge von Objektschichten (18, 19, 20) unterteilt wird, wobei die, die jeweilige Objektschicht (18, 19, 20) begrenzenden Schichtgrenzflächen (21,22) parallel zur Topfläche (16) festgelegt werden und die Schichtdicke (23) der jeweiligen Objektschicht (18, 19, 20), gemessen entlang der Flächennormale (17), entsprechend der vorab bestimmten Jetondicke (24) eines einzelnen Jetons (1) festgelegt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für die jeweilige Objektschicht (18, 19, 20) eine zweidimensionale Projektion (25, 26, 27) in Richtung der Flächennormale (17) auf die von der Spieltischoberfläche (5) abgewandte Schichtgrenzfläche (21) der jeweiligen Objektschicht (18, 19, 20) berechnet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorab bekannte Jetonform (15) in die zweidimensionale Projektion (25, 26, 27) eingepasst wird und alle Datenpunkte (12, 13, 14) der Objektschicht (18,19,
    26/36
    20), welche in der eingepassten Jetonform (15) liegen, einem einzelnen, einen Jeton (1) wiedergebenden, Detektionsobjekt (28) zugeordnet werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass aus der
    5 Farbinformation der dem Detektionsobjekt (28) zugeordneten Datenpunkte (12, 13, 14) die Art des jeweiligen Jetons (1) bestimmt wird.
  10. 10. Anordnung, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einem Spieltisch (6) mit einer Spieltischoberfläche (5),
    10 welche einen Detektionsbereich (4) für zumindest ein, aus einem Jeton (1) oder mehreren aufeinander aufgestapelten Jetons (1) bestehendes, Jetonobjekt (2) aufweist, wobei die Anordnung zusätzlich zumindest eine Kameraeinheit (9) mit zumindest zwei, an unterschiedlichen Positionen über der Spieltischoberfläche (5) angeordneten, Kameras (7, 8) zur Aufnahme von
  11. 15 jeweils zumindest einem zweidimensionalen Bild und zumindest eine
    Datenverarbeitungseinrichtung (29) zur Verarbeitung der zweidimensionalen Bilder aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kameras (7, 8) zur Abbildung des Detektionsbereichs (4) jeweils auf den Detektionsbereich (4) gerichtet sind und vorzugsweise zumindest eine der Kameras (7, 8) eine
  12. 20 Farbkamera ist.
    27/36 ·· ···· · · · · · • · · ·· ···· · • · · ·· ·· · ··· • · · ····· ·
    1/5
    28/36
    26334
    2/5
    Fig. 3 /
    / /
    /
    26334
    29/36 ·· ·· · ·· ·· ·· • · · ···· · · · · · • · · · · · · ·· · · • · · · ·· · · ···· • · · · «···· ·
    3/5
    Fig. 4
    10,11 .+*++» tfe.
    ooO»*0<eOOIfe/+*5++7-+J. I \ +C **+♦«?**«♦++
    0, '*Οββ00βοΟΜ>οββ006ββ’ ^•4
    30/36
    26334 '
    4/5
    26334
    31/36 r · • * • · • · • · · * · • ·· · · • · · ··· • · · ·
    5/5
    Fig. 6
    263 34
    32/36
ATA69/2017A 2017-02-27 2017-02-27 Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts AT519722B1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA69/2017A AT519722B1 (de) 2017-02-27 2017-02-27 Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts
CN201880014249.4A CN110651306A (zh) 2017-02-27 2018-02-19 用于探测至少一个对象的方法
US16/488,637 US11170605B2 (en) 2017-02-27 2018-02-19 Method for detecting at least one gambling chip object
CA3054665A CA3054665A1 (en) 2017-02-27 2018-02-19 Method for detecting at least one gambling chip object
PCT/EP2018/054042 WO2018153817A1 (de) 2017-02-27 2018-02-19 Verfahren zur detektion zumindest eines jetonobjekts
EP18708606.1A EP3586322A1 (de) 2017-02-27 2018-02-19 Verfahren zur detektion zumindest eines jetonobjekts

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA69/2017A AT519722B1 (de) 2017-02-27 2017-02-27 Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT519722A1 true AT519722A1 (de) 2018-09-15
AT519722B1 AT519722B1 (de) 2021-09-15

Family

ID=61563351

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA69/2017A AT519722B1 (de) 2017-02-27 2017-02-27 Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts

Country Status (6)

Country Link
US (1) US11170605B2 (de)
EP (1) EP3586322A1 (de)
CN (1) CN110651306A (de)
AT (1) AT519722B1 (de)
CA (1) CA3054665A1 (de)
WO (1) WO2018153817A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2018136903A (ja) * 2017-02-21 2018-08-30 エンゼルプレイングカード株式会社 遊戯用代用貨幣の枚数計測システム
JP6726234B2 (ja) 2017-07-26 2020-07-22 エンゼルプレイングカード株式会社 遊技用代用貨幣、遊技用代用貨幣の製造方法、及び検査システム
US11495085B2 (en) * 2020-07-13 2022-11-08 Sg Gaming, Inc. Gaming environment tracking system calibration
WO2022208143A1 (en) * 2021-03-30 2022-10-06 Sensetime International Pte. Ltd. Generating point cloud completion network and processing point cloud data
US20220327886A1 (en) * 2021-04-09 2022-10-13 Sg Gaming, Inc. Gaming environment tracking system calibration

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006124912A2 (en) * 2005-05-19 2006-11-23 Image Fidelity Llc Remote gaming with live table games
US20070077987A1 (en) * 2005-05-03 2007-04-05 Tangam Gaming Technology Inc. Gaming object recognition

Family Cites Families (75)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4814589A (en) * 1986-04-18 1989-03-21 Leonard Storch Information transfer and use, particularly with respect to objects such as gambling chips
US5283422B1 (en) * 1986-04-18 2000-10-17 Cias Inc Information transfer and use particularly with respect to counterfeit detection
US5216234A (en) * 1990-03-29 1993-06-01 Jani Supplies Enterprises, Inc. Tokens having minted identification codes
JP3237928B2 (ja) * 1992-12-04 2001-12-10 株式会社東芝 パターン検査方法及び装置
US5393067A (en) 1993-01-21 1995-02-28 Igt System, method and apparatus for generating large jackpots on live game card tables
US7367884B2 (en) 1993-02-25 2008-05-06 Shuffle Master, Inc. Photoelectric gaming token sensing apparatus with flush mounted gaming token supporter
US7661676B2 (en) 2001-09-28 2010-02-16 Shuffle Master, Incorporated Card shuffler with reading capability integrated into multiplayer automated gaming table
US5356140A (en) 1993-04-14 1994-10-18 Dabrowski Stanley P Double poker
US5586936A (en) 1994-09-22 1996-12-24 Mikohn Gaming Corporation Automated gaming table tracking system and method therefor
DE4439502C1 (de) * 1994-11-08 1995-09-14 Michail Order Spielanlage zur professionellen Ausübung von Tischspielen mit Spielkarten und Jetons, insbesondere des Spieles "Black Jack"
US5605334A (en) 1995-04-11 1997-02-25 Mccrea, Jr.; Charles H. Secure multi-site progressive jackpot system for live card games
US5651548A (en) 1995-05-19 1997-07-29 Chip Track International Gaming chips with electronic circuits scanned by antennas in gaming chip placement areas for tracking the movement of gaming chips within a casino apparatus and method
WO1997005935A1 (en) 1995-08-09 1997-02-20 Table Trac, Inc. Table game control system
ES2227613T3 (es) * 1995-10-05 2005-04-01 Shuffle Master, Inc. Sistema de reconocimiento de fichas de juego.
US6532297B1 (en) * 1995-10-05 2003-03-11 Digital Biometrics, Inc. Gambling chip recognition system
CA2243594A1 (en) 1995-12-04 1997-06-12 John G. Breeding Gaming apparatus and method with proximiy switch
US6015344A (en) 1996-04-05 2000-01-18 Rlt Acquisition, Inc. Prize redemption system for games
US5743798A (en) 1996-09-30 1998-04-28 Progressive Games, Inc. Apparatus for playing a roulette game including a progressive jackpot
US5757876A (en) * 1997-02-07 1998-05-26 Cosense, Inc. Object counter and identification system
US5924926A (en) 1997-03-17 1999-07-20 Brown; J. Breck Game wager control system
US6522312B2 (en) 1997-09-01 2003-02-18 Canon Kabushiki Kaisha Apparatus for presenting mixed reality shared among operators
US6302790B1 (en) 1998-02-19 2001-10-16 International Game Technology Audio visual output for a gaming device
WO2000016863A1 (en) 1998-09-21 2000-03-30 Game Data, Inc. Gaming apparatus and method
KR100292916B1 (ko) 1999-01-29 2001-06-15 김동식 게임용 테이블 관리 시스템
US6460848B1 (en) * 1999-04-21 2002-10-08 Mindplay Llc Method and apparatus for monitoring casinos and gaming
US6514140B1 (en) * 1999-06-17 2003-02-04 Cias, Inc. System for machine reading and processing information from gaming chips
US6582302B2 (en) 1999-11-03 2003-06-24 Baccarat Plus Enterprises, Inc. Automated baccarat gaming assembly
GB0001592D0 (en) 2000-01-24 2000-03-15 Technical Casino Services Ltd Roulette wheel winning number detection method and apparatus
US6948131B1 (en) 2000-03-08 2005-09-20 Vidiator Enterprises Inc. Communication system and method including rich media tools
US6425817B1 (en) * 2000-04-13 2002-07-30 Blash Momemy Token counting using scanner
AU2001283117A1 (en) 2000-08-04 2002-02-18 Anthony J. Beavers System and method of data handling for table games
WO2002032528A2 (en) 2000-10-20 2002-04-25 B.C.D. Mécanique Ltée. Method and system for controlling and managing bets in a gaming environment
NL1018631C2 (nl) 2000-11-16 2002-05-17 Pro Intro B V Casinotafelinrichting met geautomatiseerde progressieve jackpot.
US6629591B1 (en) 2001-01-12 2003-10-07 Igt Smart token
US6638161B2 (en) * 2001-02-21 2003-10-28 Mindplay Llc Method, apparatus and article for verifying card games, such as playing card distribution
US20080113783A1 (en) 2006-11-10 2008-05-15 Zbigniew Czyzewski Casino table game monitoring system
US8337296B2 (en) 2001-09-28 2012-12-25 SHFL entertaiment, Inc. Method and apparatus for using upstream communication in a card shuffler
US20040005920A1 (en) * 2002-02-05 2004-01-08 Mindplay Llc Method, apparatus, and article for reading identifying information from, for example, stacks of chips
AU2003215067B2 (en) * 2002-02-05 2009-02-19 Walker Digital Table Systems, Llc Determining gaming information
US7553236B2 (en) 2002-02-13 2009-06-30 Parra Anthony C Casino gaming station
DE10225072C1 (de) 2002-06-05 2003-11-06 Carcoustics Tech Ct Gmbh Kraftfahrzeug-Bodenbelag mit getufteter Velours-Teppichschicht und Verfahren zu deren Herstellung
US20090131151A1 (en) * 2006-09-01 2009-05-21 Igt Automated Techniques for Table Game State Tracking
NL1022058C2 (nl) 2002-12-02 2004-06-03 Pro Intro B V Roulettetafelinrichting met progressieve jackpot.
AU2004248872A1 (en) 2003-06-26 2004-12-29 Tangam Gaming Technology Inc. System, apparatus and method for automatically tracking a table game
UA74268C2 (uk) 2003-12-23 2005-11-15 Олександр Іванович Кириченко Гральне обладнання для настільних ігор, у яких використовуються гральні карти, зокрема для гри "блек-джек"
CA2562516A1 (en) 2004-04-15 2005-11-03 Bally Gaming International, Inc. Systems and methods for scanning gaming chips placed on a gaming table
US7901285B2 (en) 2004-05-07 2011-03-08 Image Fidelity, LLC Automated game monitoring
US20060068878A1 (en) 2004-09-29 2006-03-30 Shuffle Master Gmbh & Co Kg Roulette revenue method and apparatus
US20060160608A1 (en) * 2005-01-14 2006-07-20 Hill Otho D Card game system with automatic bet recognition
US20060160600A1 (en) * 2005-01-14 2006-07-20 Hill Otho D Card game system with automatic bet recognition
US8016665B2 (en) * 2005-05-03 2011-09-13 Tangam Technologies Inc. Table game tracking
US7535373B2 (en) 2005-07-15 2009-05-19 Honeywell International, Inc. Security techniques for electronic devices
US20070087843A1 (en) 2005-09-09 2007-04-19 Steil Rolland N Game phase detector
UA82098C2 (uk) 2005-12-15 2008-03-11 Александр Иванович Кириченко Спосіб проведення карткової гри, зокрема гри "блек-джек" (варіанти), та гральне обладнання для її проведення
WO2007081856A2 (en) 2006-01-05 2007-07-19 Wms Gaming Inc. Augmented reality wagering game system
US8348763B2 (en) 2006-07-31 2013-01-08 Cork Group Trading Ltd. Method for implementing a live dealer game
AU2008216073B2 (en) 2007-02-16 2012-03-01 Walker Digital Table Systems, Llc Re-characterization of bets at table games
WO2009005526A1 (en) 2007-07-03 2009-01-08 Katz Marcus A Late bet baccarat
US20090029756A1 (en) 2007-07-23 2009-01-29 Frederick Guest Multimedia poker table and associated methods
AU2008205438B2 (en) * 2007-09-13 2012-07-26 Universal Entertainment Corporation Gaming machine and gaming system using chips
US8272945B2 (en) 2007-11-02 2012-09-25 Bally Gaming, Inc. Game related systems, methods, and articles that combine virtual and physical elements
US9202171B2 (en) 2008-11-11 2015-12-01 Digideal Corporation Virtual game assistant based on artificial intelligence
ES2906836T3 (es) 2009-01-02 2022-04-20 Marcus A Katz Interfaz de juego de cartas
US20100176553A1 (en) 2009-01-12 2010-07-15 Schmersal Gary K Card Table, Related Devices and Methods
JP5770971B2 (ja) 2009-12-01 2015-08-26 株式会社ユニバーサルエンターテインメント カジノテーブル
US8821241B2 (en) 2010-11-01 2014-09-02 Hwei-Wen Wayne Hong Method, apparatus, and computer readable storage for implementing a wager game
EP2613298A1 (de) 2012-01-06 2013-07-10 Mortalcine OY Präsentationssystem für ein Echtzeit-Kartenereignis
US9378766B2 (en) * 2012-09-28 2016-06-28 Bally Gaming, Inc. Card recognition system, card handling device, and method for tuning a card handling device
US10223859B2 (en) 2012-10-30 2019-03-05 Bally Gaming, Inc. Augmented reality gaming eyewear
US20140274252A1 (en) 2013-03-15 2014-09-18 Novel Tech International Limited Wide area gaming table system
US10410066B2 (en) * 2015-05-29 2019-09-10 Arb Labs Inc. Systems, methods and devices for monitoring betting activities
CA2970693C (en) 2015-05-29 2018-03-20 Arb Labs Inc. Systems, methods and devices for monitoring betting activities
AU2017228528A1 (en) * 2016-09-12 2018-03-29 Angel Playing Cards Co., Ltd. Chip measurement system
US10650550B1 (en) * 2016-03-30 2020-05-12 Visualimits, Llc Automatic region of interest detection for casino tables
KR20220157524A (ko) * 2017-01-24 2022-11-29 엔제루 구루푸 가부시키가이샤 칩 인식 시스템

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20070077987A1 (en) * 2005-05-03 2007-04-05 Tangam Gaming Technology Inc. Gaming object recognition
WO2006124912A2 (en) * 2005-05-19 2006-11-23 Image Fidelity Llc Remote gaming with live table games

Also Published As

Publication number Publication date
CA3054665A1 (en) 2018-08-30
AT519722B1 (de) 2021-09-15
US20210142610A1 (en) 2021-05-13
CN110651306A (zh) 2020-01-03
WO2018153817A1 (de) 2018-08-30
EP3586322A1 (de) 2020-01-01
US11170605B2 (en) 2021-11-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT519722B1 (de) Verfahren zur Detektion zumindest eines Jetonobjekts
DE102014016033B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Aufnehmen von regellos verteilten Gegenständen mit einem Roboter
DE102015002760B4 (de) Robotersimulationssystem, das den Prozess des Entnehmens von Werkstücken simuliert
EP0425595A1 (de) Verfahren und anordnung zur automatischen optischen klassifikation von pflanzen.
WO2019057402A1 (de) Verfahren zur erkennung einer objektinstanz und/oder orientierung eines objekts
DE102009035755A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Überwachen eines Raumbereichs
DE102016108969A1 (de) System und Verfahren zur Erfassung und Analyse von Videodaten betreffend den Spielverlauf auf einem Glückspieltisch in Kasinos
DE102018202406B4 (de) Werkstückaufnahmesystem
DE112010002677T5 (de) Verfahren und vorrichtung zum bestimmen einer formübereinstimmung in drei dimensionen
DE102016120386A1 (de) Verfahren zum Erkennen von Objekten in einem Lager und Flurförderzeug mit einer Einrichtung zum Erkennen von Objekten in einem Lager
CH709657A1 (de) Verfahren zum Feststellen der Anwesenheit oder Abwesenheit von Wegwerfpipettenspitzen in Pipettenspitzenträgern.
WO2019238477A1 (de) Verfahren zum untersuchen von übereinstimmenden prüfobjekten
EP3574370B1 (de) Computerimplementiertes verfahren zur bestimmung einer repräsentation eines brillenfassungsrands oder einer repräsentation der ränder der gläser einer brille
EP2350977B1 (de) Verfahren zur bildfusion von zumindest zwei bildern zu einem panoramabild
DE112016006415B4 (de) Verfahren und systeme zum hervorheben von kistenoberflächen und -kanten bei der dimensioning mobiler kisten
DE10112732C2 (de) Verfahren zur Bestimmung der Lage von Meßbildern eines Objektes relativ zum Objekt
DE102019133515B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Parallaxenbestimmung von Aufnahmen eines Multilinsen-Kamerasystems
DE102022201279B3 (de) Verfahren zum Erfassen einer Umgebung eines Fahrzeugs, Kameravorrichtung und Fahrzeug
DE102012211734A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen der Lage eines Objekts in einer Werkzeugmaschine
DE102007041482A1 (de) Verfahren zur automatischen Erkennung wenigstens der Art und/oder der Lage einer mit einer Gliedmaße gebildeten Geste, insbesondere einer Handgeste
DE102018102691A1 (de) Parallaxenberechnungsvorrichtung
EP4463828A1 (de) Ermittlung der körperhaltung
DE102022107919A1 (de) System zur automatischen Ermittlung der Punktzahl mehrerer gleichzeitig in einer Dartscheibe steckender Pfeile
WO2020115121A1 (de) Optisches positionsbestimmungs- und identifikationssystem
DE102021207551A1 (de) Verfahren und System zur Ermittlung der räumlichen Lage eines Objektes

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20250227