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Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung fur den Zu- und/oder Ablauf eines Sanitärkörpers, mit wenigstens einem sani- tärseitigen und wenigstens einem gebäudeseitigen Anschlussteil, dessen Teile blind durch Stecken verbindbar sind.
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051 A des Anmelders bekannt geworden. Der Sanitärkörper ist hier eine Baoe- oder Duschwanne. Die Überlaufleitung und die Ablauf- leitung sind zu einer Sammelleitung zusammengeschlossen. Beim Montieren wird die Sammelleitung mit einem unteren Ende vertikal in eine Aufnahmeöffnung eines Topfes eingesteckt. Damit dieses Einstecken blind erfolgen kann, weist der Topf an einem oberen Rand eir. Manchettendichtung auf.
Zudem ist eine Markiervorrich- tung vorgesehen, mit welcher der Topf vor dem Fügen der Verbin-
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@ung gestellt und damit für die Montage positioniert.
;'er Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlussvorrich- Lung der genannten Art zu schaffen, die eine noch einfachere und dennoch funktionssichere Montage ermöglicht. Die Aufgabe ist gemäss Anspruch 1 dadurch gelöst, dass wenigstens ein gebäudeseitiger Anschlussteil an einem Montageelement vormontiert ist. Bei
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tige Anschlussteil an einem Montageelement vormontiert und ist damit durch das Montageelement positioniert. Durch das Montagee- lement wird das Anschlussteil fixiert, was eine Blindmontage we- sentlich vereinfacht. Farbmarkierungen oder dergleichen sind nicht erforderlich. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemä- ssen Anschlussvorrichtung wird darin gesehen, dass ohne weiteres auch mehrere Verbindungen hergestellt werden können.
Am Montage- element Können somit mehrere gebäudeseitige Anschlussteile posi- tioniert und fixiert werden. Dies ist sowohl für einen horizon- talen als auch vertikalen Abgang möglich.
Das Montageelement ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ein Montagegestell, das vorzugsweise aus Profilstangen und Ver- bindern hergestellt ist. An einem solchen Gestell können gebäu- deseitige Anschlussteile sehr sicher und genau positioniert und fixiert werden. Ein solches Montagegestell kann auch für andere Funktionen, beispielsweise zur Befestigung einer Beplankung ver- wendet werden. Eine besonders geeignete Befestigung von An-
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der Erfindung die Anschlussteile auf einer verstellbaren Platte montiert sind. Durch Verschieben der Platte können die An-
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vorzugsweise an Stegen des Montageelementes verschiebbar ge- fuhrt .
Eine besonders einfache Montage ergibt sich dann, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ein Anschlussteil einen trich- terförmigen Verbinder aufweist. Beim Montieren wird der sanitärseitige Anschlussteil in diesen trichterförmigen Verbinder ein-
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schlussteil an seinem Anschlussende eine Dichtungsmanchette mit radial vorstehenden und umlaufenden Dichtlippen auf. In der
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trichterförmigen Mündung des Verbinders wird das samtärseitige
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Montage ohne die Verwendung von Werkzeugen dicht und auch ohne weiteres wieder lesbar.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein Schnitt durch eine erfindungsgemässe An- schlussvorrichtung vor dem Fügen der Anschlusstei- le, sowie ein Abschnitt einer Badewanne, Figur 2 eine Anschlussvorrichtung gemäss Figur 1, jedoch nach dem Fügen der Anschlussteile, Figur 3 eine Ansicht des Montageelementes der Anschluss- vorrichtung gemäss Figur 1 und 2, F'igur 4 eine Ansicht der Badewanne gemäss Figur 1 und 2 sowie der vormontierten sanitärseitigen An- schlussteile,
Figur 5 ein vertikaler Schnitt durch eine Anschlussvor- richtung gemäss einer Variante, wobei die An-
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Figur 6 eine Anschlussvorrichtung gemäss Figur 1,
wobei die Anschlussteile gefügt sind und @@gur 7 eine Ansicht des Montageelementes der Anschluss- vorrichtung gemäss den Figuren 5 und 6.
Die in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Anschlussvorrichtung 1 weist ein Montageelement 15 auf, das auf einen Gebäudeboden 14 gestellt und an einer Gebäudewand 13 abgestützt ist. Die Abstüt-
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zung an ier Gebäudewand 13 erfolgt mit an sich bekannten Verbindern 2'7, insbesondere mit sogenannten Eckverbindern. Das Monta- geelemen . 15 besteht gemäss Figur 3 aus Profilstangen 26, die mit an sich bekannten Verbindern verbunden sind und die gemäss den Figuren 1 und 2 mit einer Beplankung 31 abgedeckt ist. Diese Beplankung 31 kann beispielsweise aus cipsplatten bestehen, auf denen hier nicht gezeigte Fliesen befestigt sein können.
Eine vertikal ausgerichtete und am Montageelement 15 abgestützte Beplankungsplatte 31' weist mehrere, mindestens eine Öffnung 42 auf, hinter welcher jeweils ein Verbinder 16,18, 20 bzw. 21 bzw. Anschlussteil angeordnet ist. Diese Verbinder 16,18, 20 und 21 besitzen jeweils eine trichterförmige Mündung, die hinter der entsprechenden Öffnung 42 angeordnet ist. Der Verbinder 16 ist ein :Jberlaufverbinder und führt zu einer Überlaufleitung 17, der gemäss den Figuren 1 und 2 mit einem Siphon 19 verbunden ist. Dei Verbinder 18 ist ein Ablaufverbinder und dieser führt ebenfalls zum Siphon 19. Der Siphon 19 ist mit einer hier nicht gezeigte. Entsorgungsleitung verbunden. Die Verbinder 20 und 21
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chenden Leitungen 22 und 23, wie die Figur 3 zeigt.
Die Leitun- gen 22 und 23 sind Zufuhrleitungen für Warm- bzw. Kaltwasser.
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chern 29 auf. Die Platte 28 ist wiederum am Montageelement 15 befestig'-, wobei die Befestigung vorzugsweise so ausgebildet
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28 könne. zudem auch die Verbinder 16 und 18 befestigt sein.
Dies ist jedoch nicht zwingend . Es ist auch eine Ausführung denkbar, bei der die Verbinder 20 unmittelbar am Montageelement 15 befestigt sind. Wesentlich ist, dass die Verbinder 16,18, 20 und 21 am Montageelement 15 positioniert und vorzugsweise auch
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fixiert sind.
Die Verbinder 16,18, 20 und 21 bilden gebäudeseitig An-
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tioniert. Diese Verbinder dienen zur Aufnahme sanitärseitiger Anschlussteile 6, 8 und 10, die gemäss den Figuren 1 bis 4 an einer Badewanne 2 vormontiert sind. Die Badewanne 2 ist hier le- diglich ein Beispiel für einen Sanitärkörper. Der Anschlussteil 6 ist ein Überlaufrohr, das an einem Ab- und Uberlauf 4 ange- bracht ist. Wanneninnenseitig ist eine Rosette 5 angebracht, mit welcher in an sich bekannter Weise der Ab- und Überlauf 4 betä- tigt wird. Überlaufendes Wasser gelangt in das Überlaufrohr 6.
Am freien Ende des Überlaufrohres 6 ist eine Dichtung 7 angeord- net, die eine Dichtungsmanchette mit radial vorspringenden Dichtlip;:en 7a ist. Der Ab- und Überlauf 4 ist zudem mit zwei Wasserleitungen 8 verbunden, wobei die eine Leitung für Warmwas- ser und die andere Leitung für die Zufuhr von Kaltwasser vorge- sehen ist. Diese Wasserleitungen 8 sind vorzugsweise flexibel ausgebildet. Am freien Ende der Leitungen 8 sind jeweils umlau- fende Dichtringe 9 angeordnet.
Ein weiterer sanitärseitiger Anschlussteil ist eine Ablauflei- tung 10, die an einem Ablauf 3 angeordnet ist, die gemass den Figuren 4 und 2 in an sich bekannter Weise am Boden der Wanne 2
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auf, der vertikal bewegbar ist. Der Ablauf 3 kann aber beliebig ausgebildet sein. Die Ablauf Leitung 10 erstreckt sich horizontal und weis. am freien Ende ebenfalls eine Dichtung 11 auf, die wie die Dichtung 7 als Dichtungsmanchette ausgebildet ist. Die An- schlussteile 6, 8 und 10 sind an einer Platte 12 befestigt, die qemäss den Figuren 1 und 2 vertikal ausgerichtet ist.
Diese Platte 12 ist in Figur 4 in Ansicht gezeigt und es ist ersicht- lich, dass diese Platte 12 die Anschlussteile fixiert und zuein-
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ander positioniert. Auch flexible Leitungen werden durch die Platte 12 stabilisiert und ausgerichtet.
Nachfolgend wird an den Figuren 1 bis 4 die Montage näher erlautert.
Die gebä..ideseitigen Anschlussteile bzw. Verbinder 16, 18, 20 und 21 werden mit den entsprechenden Leitungen und Funktionsteilen 19 am Montageelement 15 positioniert und anschliessend wird das Montageelement 15 mit den Verbindern 27 an der Gebäudewand 13 befestig:. Anschliessend wird die Beplankung 31 angebracht. An der Badewanne 2 werden diese sanitärseitigen Anschlussteile 6,8 und 10 sowie die Funktionsorgane 3 und 4 vormontiert. Mit der Platte 12 werden die Anschlussteile 6,8 und 10 stabilisiert und zueinander ausgerichtet. Die Badewanne 2 mit den vormontierten
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die Platte 12 parallel zur Frontseite 31'' der Beplankungsplatte 31' ausgerichtet ist.
Die Badewanne 2 wird nun in Richtung des Pfeiles 56 gegen das Montageelement 15 bewegt, wobei die Badewanne 2 so ausgerichtet wird, dass die Anschlussteile 6,8 und 10 mit ihren freien Enden jeweils in einen Verbinder 6,18, 20 bzw. 21 eingeführt wird. Das Einführen wird durch trichterförmige Mündungen der Anschlussteile erleichtert. Diese Mundungen zentrieren die freien Enden der Anschlussteile 6,8 und 10. Das Fügen der Verbindungen ist blind oder weitgehend blind möglich.
Die Figur 2 zeigt die montierte Wanne 2. Die Dichtungen 7, 9 und 11 sind jeweils in einen der Verbinder 16, 18, 20 bzw. 21 eingesetzt und dichten die entsprechende Leitung nach aussenhin ab.
Die Endposition ist in diesem Fall durch den Anschlag des Wan- nenrandes 2' an der Beplankungsplatte 31' gegeben, wie die Figur 2 zeigt. Die Wanne 2 wird nun in an sich bekannter Weise befe- stigt, wonach die Montage an sich abgeschlossen ist.
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Bei der in den F iguren 5 bis '7 gezeigten Anschlussvorrichtung l' ist der Sanitarkorper ebenfalls eine Wanne 2, die einen Ab- und Überlauf 4 aufweist. An den Ab- und Überlauf 4 sind ein Über- laufrohr 32 sowie zwei Wasserleitungen 33 angeschlossen. Das
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Der Stutzen 34 bildet somit eine Sammelleitung für den Überlauf und für den Auslauf.
Die gebaudeseitigen Anschlussteile sind bei dieser Ausführung ein Topf 36 mit einer Dichtungsmanchette 37 sowie zwei Verbinder 20 und 21 für die Wasserleitung. Der Topf 36 bildet mit dem Stutzen 34 einen Geruchsverschluss, wie die Figur 6 zeigt. Der Topf 36 sowie die Verbinder 20 und 21 sind auf einer Platte 39 befestigt, die sich horizontal erstreckt und die mit umgebogenen Rändern 39a auf zwei parallelen Stegen 38 eines Montageelemenres 35 verschiebbar gelagert ist. Die Platte 39 kann somit in den in Figur 7 gezeigten Richtungen des Doppelpfeiles 57 stufenlos verschoben werden. Die Anschlussteile 20 und 21 sowie der Siphontopf 36 werden hierbei gleichzeitig verschoben.
Durch dieses Verschieben ist eine genaue Positionierung der gebaudeseitigen
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die Leitung 41 sind vorzugsweise aus flexiblen Schläuchen herge- stellt. :.in Verschieben der Platte 39 ist deshalb in vergleichs- weise grossem Ausmass möglich.
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sowie einem vertikalen Bereich 35b. Der vertikale Bereich 35b ist mit einer Beplankung 31 abgedeckt, die eine horizontale Platte 3@b sowie eine vertikal verlaufende Platte 31a aufweist.
Die Befestigung an der Gebäudewand 13 erfolgt hier ebenfalls mit Verbinde@n 27, wie die Figur 7 deutlich zeigt. Zum Montieren wird die Kanne 2 bei diesem Ausführungsbeispiel vertikal nach
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unten bewegt und der Stutzen 34 sowie die freien Enden der Lei- tungen 33 werden von oben in den Topf 36 bzw. die Verbinder 20 und 21 e@ngesteckt. Hierbei kann die Beplankung 31 als Orlentie- rung für die Ausrichtung der Wanne ? dienen. Die Figur 6 zeigt die montierte Wanne 2 und die Figur 5 die Wanne 2 mit den vor- montierten sanitärseitigen Anschlussteilen vor dem Montieren.
Die Mann? 2 wird in Figur 5 etwas nach links und dann nach unten bewegt.