AT520606B1 - Holzhackmaschine - Google Patents

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AT520606B1
AT520606B1 ATA50907/2017A AT509072017A AT520606B1 AT 520606 B1 AT520606 B1 AT 520606B1 AT 509072017 A AT509072017 A AT 509072017A AT 520606 B1 AT520606 B1 AT 520606B1
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chopping
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chopping machine
knife
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ATA50907/2017A
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Urch Erich
Urch Robert
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Mus Max Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/16Details
    • B02C18/18Knives; Mountings thereof

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Abstract

Holzhackmaschine (50) zur Herstellung von Hackschnitzeln mit zumindest einer an einer drehbaren Antriebswelle (60) angeordneten Messertrommel (100), welche aus zumindest zwei quer zur Antriebswelle (60) angeordneten Trägerscheiben (150) gebildet ist, und zumindest eine an den Trägerscheiben (150) montierbare Hackeinrichtung (200) aufweist, welche zumindest ein Hackmesser (300) und zwei Klemmplatten (210) mit zumindest einem Befestigungsmittel, die zur Aufnahme des zumindest einen Hackmessers (300) vorgesehen sind, umfasst, wobei das zumindest eine Hackmesser (300) in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung (200) an den Trägerscheiben (150) mit quer zu Drehrichtung der Antriebswelle (60) ausgerichteter Schneide mit Hilfe des zumindest einen Befestigungsmittels (250) zwischen den Klemmplatten (210) befestigt ist, wobei die Hackeinrichtung (200) ferner zwei Seitenteile (220) umfasst, die mit einer der Klemmplatten (210) stoffschlüssig durch eine Schweißverbindung verbunden sind, und die Trägerscheiben (150) jeweils eine Ausnehmung (160) aufweisen, deren Kontur jeweils mit einem Teil des Kantenverlaufs eines Seitenteils (220) korrespondiert, wobei die Seitenteile (220) in einem montierten Zustand der Messerhalterung (200) in den Ausnehmungen (160) formschlüssig angeordnet sind.

Description

Beschreibung
HOLZHACKMASCHINE
[0001] Die Erfindung betrifft eine Holzhackmaschine zur Herstellung von Hackschnitzeln mit zumindest einer an einer drehbaren Antriebswelle angeordneten Messertrommel, welche Messertrommel zumindest zwei quer zur Antriebswelle angeordnete Trägerscheiben und zumindest eine zwischen jeweils zwei Trägerscheiben montierbare Hackeinrichtung umfasst, welche Hackeinrichtung zumindest ein eine Schneide aufweisendes Hackmesser sowie eine erste und eine zweite Klemmplatte umfasst, wobei das zumindest eine Hackmesser in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung an den Trägerscheiben mit quer zu Drehrichtung der Antriebswelle ausgerichteter Schneide mit Hilfe eines Befestigungsmittels zwischen den Klemmplatten klemmend befestigt ist.
[0002] Zur Erzeugung von Hackschnitzeln wird einer solchen Holzhackmaschine Hackmaterial in Form von Holzstämmen, Baumwipfeln, Sträuchern und/oder Schlagabraum, vorzugsweise im rechten Winkel zur Antriebswelle, zugeführt.
[0003] Als Schlagabraum bezeichnet man in der Forstwirtschaft nach der Holzernte auf der Schlagfläche zurückbleibende Baumreste.
[0004] Hackschnitzel sind im Allgemeinen durch schneidende Werkzeuge zerkleinertes Holz. Die Hackschnitzelgröße bzw. Qualität wird in der Norm ISO EN17225 1-4 bzw. ÖNORM 4005 (vormals EN14961) geregelt. Die Verwendung der Hackschnitzel erfolgt hauptsächlich als Brennstoff für Hackschnitzelheizungen und Heizkraftwerke. Ein weiterer Verwendungszweig ist die Verwendung für Pressspann- bzw. Dämmplatten als auch im Garten- und Landschaftsbau.
[0005] Die Hackeinrichtungen zerhacken das zugeführt Hackmaterial zu genormten Hackschnitzeln, wobei letztere in der Regel durch Fördereinrichtungen, beispielsweise Schnecken oder Förderbänder, zu einem Gebläse bzw. einer Wurfvorrichtung, Austragsförderbändern oder Steigförderschnecken weiter transportiert werden.
[0006] Im Stand der Technik sind die Hackeinrichtungen üblicherweise über eine oder zwei Klemmplatten mittels Schraubverbindungen mit den Trägerscheiben verbunden.
[0007] Bei einer Krafteinwirkung durch Fremdkörper, beispielsweise Eisen und/oder Steine, können die Hackeinrichtungen deformiert werden oder sogar eine der Klemmplatten herausgerissen werden, wobei dadurch enorme Beschädigungen an der gesamten Holzhackmaschine entstehen können, sodass oft die ganze Messertrommel getauscht werden muss.
[0008] Grund für das Herausreißen der Klemmplatte sind die verwendeten Schraubverbindungen zwischen der Hackeinrichtung bzw. einer der Klemmplatten der Hackeinrichtung und den Trägerscheiben, welche Schraubverbindungen im Allgemeinen den maximal auftretenden Kräften durch Fremdkörper nicht ausreichend standhalten und brechen.
[0009] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine verbesserte Holzhackmaschine bereitzustellen.
[0010] Diese Aufgabe wird mit einer eingangs genannten Holzhackmaschine dadurch gelöst, dass die Hackeinrichtung ferner zwei Seitenteile umfasst, die mit einer der Klemmplatten stoffschlüssig verbunden sind, und wobei die Trägerscheiben jeweils zumindest eine Ausnehmung aufweisen, wobei die Ausnehmungen jeweils mit einem Seitenteil derart korrespondieren, dass die Seitenteile in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung in der Messertrommel formschlüssig in den Ausnehmungen angeordnet sind.
[0011] Die stoffschlüssige Verbindung, beispielsweise eine Schweißverbindung, ist stabiler als eine Schraubverbindung, und es hat sich herausgestellt, dass ein mögliches Herausreißen der entsprechenden Klemmplatte auf diese Weise nahezu ausgeschlossen werden kann.
[0012] Stoffschlüssige Verbindungen werden alle Verbindungen genannt, bei denen die Verbindungspartner durch atomare oder molekulare Kräfte zusammengehalten werden. Sie sind gleich-
zeitig nicht lösbare Verbindungen, die sich nur durch Zerstörung der Verbindungsmittel trennen lassen, beispielsweise Löten, Schweißen, Kleben, Vulkanisation.
[0013] Ferner ermöglicht die formschlüssige Verbindung der Seitenteile der Hackeinrichtung mit den Trägerscheiben zusätzlich eine erhöhte Festigkeit.
[0014] Es kann vorgesehen sein, dass die Trägerscheiben im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind, wobei die zumindest eine Ausnehmung als Kreissegment, Kreissektor oder allgemeinen Kreisausschnitt, der auch eine Kombination eines Kreissegments und eines Kreissektors umfassen kann, ausgebildet sein kann.
[0015] So ist ein Kreissektor in der Regel eine Teilfläche eines Kreises, die von einem Kreisbogen und zwei Geraden, welche dem Kreisradius entsprechen, begrenzt wird, wobei als Ausnehmung ein solcher Kreissektor möglich ist, dessen zwei Geraden, die den Kreisbogen bilden, nicht jeweils dem Radius der Kreisfläche bzw. der jeweiligen Trägerscheibe entsprechen müssen, sondern kürzer oder länger ausfallen können, wobei diese Längen auch nicht gleich lang sein müssen. Vorzugsweise bilden diese zwei Längen des Kreissektors einen rechten Winkel zueinander.
[0016] Da ein Teil des Kantenverlaufs eines Seitenteils auf Stoß mit einer dazu korrespondierenden Kontur bzw. einem Kantenverlauf der entsprechenden Trägerscheibe angeordnet ist, also eine formschlüssige Verbindung vorhanden ist, können auftretende Kräfte, die der Drehrichtung entgegengesetzt sind, aufgrund des vorhandenen Formschlusses übertragen werden.
[0017] Es kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Ausnehmung je Trägerscheibe so gewählt ist, dass beispielsweise auftretende Scherkräfte, die gegen die Drehrichtung und auf die Hackeinrichtung wirken, übertragen werden können, ohne dass die Hackeinrichtung bzw. eine Klemmplatte aus der Messertrommel herausgerissen wird.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass entweder die erste oder die zweite Klemmplatte mit den Seitenteilen stoffschlüssig verbunden ist.
[0019] In einer praxisgerechten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die stoffschlüssige Verbindung zwischen den Seitenteilen und einer der Klemmplatten eine Schweißverbindung ist.
[0020] Die Schweißverbindung kann durchgehend oder punktuell ausgebildet sein.
[0021] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Seitenteile und eine der Klemmplatten einstückig ausgebildet sind, beispielweise aus einem Stück hergestellt sind.
[0022] Es kann vorgesehen sein, dass die Seitenteile auf einander abgewandten Seiten einer der Klemmplatten angeordnet sind.
[0023] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Seitenteile parallel zueinander angeordnet sind.
[0024] Vorteilhafterweise können die Seitenteile der Hackeinrichtung die Trägerscheiben der zumindest einen Messertrommel in einem montierten Zustand von außen umgreifen.
[0025] Damit ist gemeint, dass beispielweise eine Ausnehmung derart gestaltet ist, dass die Dicke der entsprechenden Trägerscheibe variiert bzw. in dem Bereich der Ausnehmung verringert ist, sodass die Seitenteile einer Hackeinrichtung die Trägerscheiben gewissermaßen von außen umgreifen können, indem der Abstand, den die Seitenteile zueinander aufweisen, größer ist als der Abstand der verringerten Dicke der Trägerscheiben in den entsprechenden Ausnehmungen.
[0026] Vorteilhafterweise kann die zumindest eine Hackeinrichtung lösbar an den Trägerscheiben angeordnet sein.
[0027] Die Möglichkeit des Tauschens der Hackeinrichtung ermöglicht die Verwendung von unterschiedlichen Hackeinrichtungen, die den Einsatz von unterschiedlichen Messervorgriffen erlaubt, um unterschiedliche Hackschnitzelgrößen zu erzeugen.
[0028] Der Messervorgriff bezeichnet den Abstand von der Schneidkante eines Hackmessers zu den Trägerscheiben, die in der Regel kreisförmig ausgebildet sind.
[0029] Der Messervorgriff bestimmt im Wesentlichen die Größe der zu erzeugenden Hackschnit
zel, wobei die Größe der Hackschnitzel gemäß EN ISO 17 225-1 bzw. ÖNORM 4005 genormt ist.
[0030] Je grober bzw. größer die Hackschnitzel erzeugt werden sollen, umso größer muss der Messervorgriff sein und dementsprechend ein in Längsrichtung betrachtet längere Hackeinrichtung bzw. Klemmplatten verwendet werden, da eine Hackmesserverstellung in der Hackeinrichtung oft nicht ausreichend ist.
[0031] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, wenn das Befestigungsmittel als zumindest eine Schraubverbindung mit einer ein Gewinde aufweisenden Schraube und einem dazu korrespondierenden Gegengewinde ausgebildet ist, wobei einer der Klemmplatten das Gegengewinde aufweist.
[0032] Hierzu kann vorgesehen sein, dass die zweite Klemmplatte zumindest eine für die zumindest eine Schraube vorgesehene Öffnung und die erste Klemmplatte das Gegengewinde aufweist, wobei das Hackmesser zumindest eine Ausnehmung aufweisen kann, die dazu ausgebildet ist, dass die Schraube der Schraubverbindung, welche von der zumindest einen Öffnung der zweiten Klemmplatte kommend, durchgeführt wird, um an dem Gegengewinde der ersten Klemmplatte anzugreifen und dadurch das zumindest eine Hackmesser zwischen den Klemmplatten kraftschlüssig einzuklemmen.
[0033] Es kann vorgesehen sein, dass zumindest zwei Befestigungsmittel als Schraubverbindung ausgebildet sind.
[0034] Vorteilhafterweise kann die Hackeinrichtung ferner zumindest ein separates Gegengewindeteil aufweisen, welches das Gegengewinde der Schraubverbindung trägt und lösbar an einer der Klemmplatten angeordnet ist, wobei zur Halterung des Gegengewindeteils an der entsprechenden Klemmplatte eine Halterungsplatte vorgesehen ist, die an der entsprechenden Klemmplatte befestigbar ist.
[0035] Bei einem möglichen Schraubenbruch verbleibt der abgebrochene Schraubenteil nicht in der Klemmplatte, die das Gegengewinde aufweist, sondern kann zusammen mit dem tauschbaren Gegengewindeteil entfernt werden.
[0036] Der Schaden kann dadurch möglichst gering gehalten werden, da nicht die entsprechende Klemmplatte ausgetauscht werden muss, sondern lediglich ein neues Gegengewindeteil eingesetzt werden kann.
[0037] Es kann vorgesehen sein, dass die Seitenteile sowie die Trägerscheiben lösbar und formschlüssig mit Hilfe zumindest einer Führungsnut und einem dazu korrespondierenden Vorsprung verbunden sind.
[0038] Hierdurch kann eine exakte Positionierung der zumindest einen Hackeinrichtung an den Trägerscheiben gewährleistet werden.
[0039] Vorteilhafterweise kann die zumindest eine Führungsnut jeweils an einer Trägerscheibe und der zumindest eine dazu korrespondierende Vorsprung jeweils an den Seitenteilen angeordnet sein.
[0040] Es kann günstig sein, wenn die zumindest eine Führungsnut sowie der zumindest eine Vorsprung geradlinig verlaufen und im Wesentlichen parallel zur flächigen Ausdehnung der Klemmplatten angeordnet sind.
[0041] Dabei kann es günstig sein, wenn die formschlüssige Verbindung zwischen der zumindest einen Hackeinrichtung und den Trägerscheiben kraftschlüssig mit einem Fixiermittel fixierbar ist.
[0042] Vorteilhafterweise kann das Fixiermittel als zumindest eine Schraubverbindung ausgeführt sein, wobei die Seitenteile sowie die Trägerscheiben jeweils zumindest eine dafür vorgesehene Bohrung aufweisen.
[0043] Ferner kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Messertrommel zumindest eine Abzieheinrichtung mit einer ersten Öffnung und zumindest einem Abziehbolzen aufweist, wobei
die Abzieheinrichtung eingerichtet ist, die zumindest eine Hackeinrichtung mittels des in der ersten Öffnung eingeführten Abziehbolzens, der an einer der Klemmplatten angreift, durch Krafteinwirkung von der Messertrommel zu lösen bzw. abzuziehen.
[0044] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Abzieheinrichtung eine zweite Öffnung aufweist, wobei die zumindest eine Hackeinrichtung mittels des in der zweiten Öffnung eingeführten Abziehbolzens, der an der zweiten Klemmplatte angreift, durch Krafteinwirkung von der zumindest einen Messertrommel zu lösen bzw. abzuziehen.
[0045] Mit Vorteil kann vorgesehen sein, wenn die zumindest eine Messertrommel zwei oder mehrere Hackeinrichtungen aufweist.
[0046] Es kann vorgesehen sein, dass die zwei Hackeinrichtungen einer Messertrommel diametral angeordnet sind.
[0047] Vorteilhafterweise kann die Holzhackmaschine zwei oder mehrere Messertrommeln aufweist.
[0048] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von beispielhaften Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt
[0049] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer gegenständlichen Holzhackmaschine mit mehreren Messertrommeln,
[0050] Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Hackeinrichtung, [0051] Fig. 3 eine Schnittansicht der Hackeinrichtung aus Fig. 2,
[0052] Fig. 4 eine Explosionsansicht einer weiteren beispielhaften Hackeinrichtung mit einem Hackmesser,
[0053] Fig. 5 eine Schnittansicht der Hackeinrichtung aus Fig. 4, [0054] Fig. 6 eine Rückansicht der Hackeinrichtung aus Fig. 4,
[0055] Fig. 7 eine teilweise Explosionsansicht einer beispielhaften Messertrommel mit zwei ein Hackmesser aufweisenden Hackeinrichtungen,
[0056] Fig. 8 einen perspektivischen Ausschnitt einer Messertrommel mit einer teilweise mittels einer Abziehvorrichtung abgezogenen Hackeinrichtung,
[0057] Fig. 9 einen weitere Ansicht des aus Fig. 8 gezeigten Ausschnitt, und [0058] Fig. 10 einen Querschnitt des Ausschnitts der Messertrommel aus Fig. 8 bzw. Fig. 9.
[0059] In Fig. 1 ist eine beispielhafte Holzhackmaschine 50 zur Herstellung von Hackschnitzeln mit an einer drehbaren Antriebswelle 60 angeordneten Messertrommeln 100, welche jeweils aus zwei quer zur Antriebswelle 60 angeordneten Trägerscheiben 150 gebildet ist, und mit zwei an den Trägerscheiben 150 montierbaren Hackeinrichtungen 200 je Messertrommel.
[0060] Eine beispielhafte Hackeinrichtung 200, welche in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, umfasst in dem in den Figuren gezeigten Beispielen ein Hackmesser 300 sowie eine erste und zweite Klemmplatte 210, 211 mit einem Befestigungsmittel 250, wobei das Hackmesser 300 in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung 200 an den Trägerscheiben 150 mit quer zur Drehrichtung der Antriebswelle 60 ausgerichteter Schneide mit Hilfe des Befestigungsmittels 250 zwischen den Klemmplatten befestigt bzw. verklemmt ist, wie unter anderem in Fig. 1, 2 und 3 zu sehen ist.
[0061] Ferner umfasst die Hackeinrichtung 200 zwei Seitenteile 220, die mit einer der Klemmplatten 210, 211 stoffschlüssig durch eine Schweißverbindung verbunden sind, wobei die Schweißverbindung durchgehend oder punktuell ausgebildet sein kann. In dem in den Figuren gezeigten Beispielen ist jeweils die erste Klemmplatte 210 stoffschlüssig mit den Seitenteilen 220 verbunden, wobei auch vorgesehen sein kann, dass die zweite Klemmplatte 211 mit den Seitenteilen 220 stoffschlüssig verbunden ist.
[0062] Es kann auch vorgesehen sein, dass die stoffschlüssige Verbindung zwischen einer der Klemmplatten 210, 211 dadurch erreicht wird, dass die Seitenteile 220 und einer der Klemmplatten 210, 211 einstückig sind bzw. aus einem Stück hergestellt wurden, beispielsweise in einem Stahlgussverfahren.
[0063] Die beispielhafte Hackeinrichtung 200 aus Fig. 2 und 3 befindet sich in einem zusammengebauten Zustand, wobei das zuvor erwähnte Befestigungsmittel 250 als zwei Schraubverbindungen mit je einer ein Gewinde aufweisenden Schraube und einem dazu korrespondierenden Gegengewinde ausgebildet ist, wobei einer der Klemmplatten 210, 211 das Gegengewinde aufweisen kann. In den gezeigten Beispielen aus Fig. 2 und 3 weist die erste Klemmplatte 210 das Gegengewinde auf.
[0064] Wie Fig. 4, 5 und 6 zeigen, kann auch vorgesehen sein, dass die Hackeinrichtung 200 je Schraubverbindung ein separates Gegengewindeteil 251 aufweist, welches das Gegengewinde der Schraubverbindung trägt und lösbar an einer der Klemmplatten 210, 211 - in den Beispielen aus den Figuren an der ersten Klemmplatte 210 - angeordnet ist, wobei die entsprechende Klemmplatte 210 hierfür eigene Öffnungen aufweisen kann, die ausgebildet sind, das Gegengewindeteil 251 aufzunehmen.
[0065] Zur Halterung des Gegengewindeteils 251 kann an der entsprechenden Klemmplatte 210 eine Halterungsplatte 252 vorgesehen sein, die an der Klemmplatte 210 befestigbar ist.
[0066] Wie unter anderem in Fig. 7 zu sehen ist, weisen die Trägerscheiben 150 zur Aufnahme bzw. Montage einer Hackeinrichtung 200 je eine Ausnehmung 160 auf, deren Kontur jeweils mit einem Teil des Kantenverlaufs eines Seitenteils 220 korrespondiert, wobei die Seitenteile 220 in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung 200 in den Ausnehmungen 160 formschlüssig angeordnet sind, wie beispielsweise in Fig. 1 zu sehen ist.
[0067] Um eine exakte Positionierung der jeweiligen Hackeinrichtungen 200 an den Trägerscheiben 150 zu gewährleisten bzw. um die Hackeinrichtungen 200 in die entsprechenden Ausnehmungen 160 zu führen, weisen die Trägerscheiben 150 für jede montierbare Hackeinrichtung 200 jeweils eine Führungsnut 151 und die Seitenteile 220 der Hackeinrichtungen 200 jeweils einen dazu korrespondierenden Vorsprung 221 auf.
[0068] Dadurch können die Hackeinrichtungen 200 in ihre vorgesehenen Ausnehmungen an den Trägerscheiben 150 aufgeschoben werden und mit Hilfe eines Fixiermittels 170, welches in den Figuren als Schraubverbindungen ausgeführt ist, kraftschlüssig an den Messertrommeln 100 fixiert werden, wobei die Seitenteile 220 sowie die Trägerscheiben 150 jeweils der Anzahl der Schraubverbindungen entsprechende dafür vorgesehene Bohrungen 161, 222 aufweisen.
[0069] Ferner sind die Hackeinrichtungen 200 lösbar an den Messertrommeln 100 angeordnet.
[0070] Die Möglichkeit des Tauschens der Hackeinrichtungen 200 ermöglicht die Verwendung von unterschiedlich ausgeführten Hackeinrichtungen 200, die den Einsatz von unterschiedlichen Messervorgriffen erlaubt, um unterschiedliche Hackschnitzelgrößen zu erzeugen.
[0071] Der Messervorgriff bezeichnet den Abstand von der Schneidkante eines Hackmessers 300 zu den Trägerscheiben 150, die in der Regel kreisförmig ausgebildet sind.
[0072] Der Messervorgriff bestimmt im Wesentlichen die Größe der zu erzeugenden Hackschnitzel, wobei die Größe der Hackschnitzel genormt ist.
[0073] Je grober bzw. größer die Hackschnitzel erzeugt werden sollen, umso größer muss der Messervorgriff sein und dementsprechend eine in Längsrichtung betrachtet längere Hackeinrichtung 200 bzw. Klemmplatten 210, 211 verwendet werden, da eine Verschiebung des Hackmessers 300 in der Hackeinrichtung 200 allein oft nicht ausreichend ist.
[0074] Weiters umfassen die Messertrommeln 100 je Hackeinrichtung 200 eine Abzieheinrichtung 400 mit einer ersten Öffnung 401 sowie einem Abziehbolzen 410, wobei die Abzieheinrichtung 400 eingerichtet ist, die jeweilige Hackeinrichtung 200 mittels des in der ersten Öffnung 401 eingeführten Abziehbolzens 410, der an der ersten Klemmplatte 210 angreift, durch Krafteinwir-
kung von der entsprechenden Messertrommel 100 zu lösen bzw. abzuziehen, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, wobei hierbei die Hackeinrichtung 200 nur mit den Seitenteilen 220 und der ersten Klemmplatte 210 zur einfacheren Darstellung gezeigt ist.
[0075] Die Abzieheinrichtung 400 kann auch eine zweite Öffnung 402 aufweisen, wobei die entsprechende Hackeinrichtung 200 mittels des in der zweiten Öffnung 402 eingeführten Abziehbolzens 410, der an der zweiten Klemmplatte 211 angreift, durch Krafteinwirkung von der entsprechenden Messertrommel zu lösen bzw. abzuziehen. Fig. 8 und 9 zeigen zwar die zweite Öffnung 402, jedoch nicht den Vorgang des Abziehens mittels des in der zweiten Öffnung 402 eingeführten Abziehbolzens 410.
[0076] Fig. 10 zeigt den Vorgang des Abziehens mittels der Abziehvorrichtung 400 im Querschnitt.
[0077] Es kann vorgesehen sein, dass der Abziehbolzen 410 ein Gewinde aufweist, wobei die erste sowie die zweite Offnung 401, 402 ein dazu korrespondierendes Gegengewinde tragen.
BEZUGSZEICHENLISTE
Holzhackmaschine... 50
Antriebswelle... 60
Messertrommel... 100 Trägerscheibe... 150 Führungsnut... 151 Ausnehmung... 160 Bohrung... 161 Fixiermittel... 170 Hackeinrichtung... 200 Erste Klemmplatte... 210 Zweite Klemmplatte... 211 Seitenteile... 220 Vorsprung... 221 Bohrung... 222 Befestigungsmittel. .. 250 Gegengewindeteil... 251 Halterungsplatte... 252 Hackmesser... 300 Abzieheinrichtung... 400 Erste Öffnung... 401 Zweite Öffnung... 402 Abziehbolzen... 410

Claims (19)

Patentansprüche
1. Holzhackmaschine (50) zur Herstellung von Hackschnitzeln mit zumindest einer an einer drehbaren Antriebswelle (60) angeordneten Messertrommel (100), welche Messertrommel (100) zumindest zwei quer zur Antriebswelle (60) angeordnete Trägerscheiben (150) und zumindest eine zwischen jeweils zwei Trägerscheiben (150) montierbare Hackeinrichtung (200) umfasst, welche Hackeinrichtung zumindest ein eine Schneide aufweisendes Hackmesser (300) sowie eine erste und eine zweite Klemmplatte (210, 211) umfasst, wobei das zumindest eine Hackmesser (300) in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung (200) an den Trägerscheiben (150) mit quer zu Drehrichtung der Antriebswelle (60) ausgerichteter Schneide mit Hilfe eines Befestigungsmittels (250) zwischen den Klemmplatten (210) klemmend befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hackeinrichtung (200) ferner zwei Seitenteile (220) umfasst, die mit einer der Klemmplatten (210) stoffschlüssig verbunden sind, und wobei die Trägerscheiben (150) jeweils zumindest eine Ausnehmung (160) aufweisen, wobei die Ausnehmungen (160) jeweils mit einem Seitenteil (220) derart korrespondieren, dass die Seitenteile (220) in einem montierten Zustand der Hackeinrichtung (300) in der Messertrommel (100) formschlüssig in den Ausnehmungen (160) angeordnet sind.
2. Holzhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stoffschlüssige Verbindung zwischen den Seitenteilen (220) und einer der Klemmplatten (210, 211) eine Schweißverbindung ist.
3. Holzhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (220) und eine der Klemmplatten (210, 211) einstückig ausgebildet sind, beispielweise aus einem Stück hergestellt.
4. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (220) auf einander abgewandten Seiten einer der Klemmplatten (210, 211) angeordnet sind.
5. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (220) parallel zueinander angeordnet sind.
6. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (220) der Hackeinrichtung (300) die Trägerscheiben (150) der zumindest einen Messertrommel (100) in einem montierten Zustand von außen umgreifen.
7. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Hackeinrichtung (200) lösbar an den Trägerscheiben (150) angeordnet ist.
8. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (250) als zumindest eine Schraubverbindung mit einer ein Gewinde aufweisenden Schraube und einem dazu korrespondierenden Gegengewinde ausgebildet ist, wobei eine der Klemmplatten (210, 211) das Gegengewinde aufweist.
9. Holzhackmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hackeinrichtung (200) ferner zumindest ein separates Gegengewindeteil (251) aufweist, welches das Gegengewinde der Schraubverbindung trägt und lösbar an einer der Klemmplatten (210, 211) angeordnet ist, wobei zur Halterung des Gegengewindeteils (251) an der entsprechenden Klemmplatte (210, 211) eine Halterungsplatte (252) vorgesehen ist, die an der entsprechenden Klemmplatte (210) befestigbar ist.
10. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (220) mit den Trägerscheiben (150) lösbar und formschlüssig mit Hilfe zumindest einer Führungsnut (151) und zumindest einem dazu korrespondierenden Vorsprung (221) verbunden sind.
11. Holzhackmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungsnut (151) jeweils an einer Trägerscheibe (150) und der zumindest eine dazu korrespondierende Vorsprung (221) jeweils an den Seitenteilen (220) angeordnet ist.
12. Holzhackmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Führungsnut (151) sowie der zumindest eine Vorsprung (221) geradlinig verlaufen und im Wesentlichen parallel zur flächigen Ausdehnung der Klemmplatten (210, 211) angeordnet sind.
13. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung zwischen der zumindest einen Hackeinrichtung (200) und den Trägerscheiben (150) kraftschlüssig mit einem Fixiermittel (170) fixierbar ist.
14. Holzhackmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixiermittel (170) als zumindest eine Schraubverbindung ausgeführt ist, wobei die Seitenteile (220) sowie die Trägerscheiben (150) jeweils zumindest eine dafür vorgesehene Bohrung (161, 222) aufweisen.
15. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Messertrommel (100) zumindest eine Abzieheinrichtung (400) mit einer ersten Öffnung (401) und zumindest einem Abziehbolzen (410) aufweist, wobei die Abzieheinrichtung (400) eingerichtet ist, die zumindest eine Hackeinrichtung (200) mittels des in der ersten Öffnung (401) eingeführten Abziehbolzens (410), der an der ersten Klemmplatte (210) angreift, durch Krafteinwirkung von der zumindest einen Messertrommel (100) zu lösen bzw. abzuziehen.
16. Holzhackmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzieheinrichtung (400) eine zweite Öffnung (402) aufweist, wobei die zumindest eine Hackeinrichtung (200) mittels des in der zweiten Offnung (402) eingeführten Abziehbolzens (410), der an der zweiten Klemmplatte (211) angreift, durch Krafteinwirkung von der zumindest einen Messertrommel (100) zu lösen bzw. abzuziehen.
17. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Messertrommel (100) zwei oder mehrere Hackeinrichtungen (200) aufweist.
18. Holzhackmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Hackeinrichtungen (200) einer Messertrommel (100) diametral angeordnet sind.
19. Holzhackmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzhackmaschine (50) zwei oder mehrere Messertrommeln (100) aufweist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1985428A1 (de) * 2007-04-23 2008-10-29 Werner Steininger Werkzeug zum Zerkleinern von Holz
DE102011012663A1 (de) * 2011-02-28 2012-08-30 Hogha Gmbh Messerhalterung zur Befestigung eines Hackmessers

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