AT520761A1 - Babybett - Google Patents
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Abstract
Babybett mit einem Rahmen ( 1), welcher an mindestens einer Längsseite einen offenen Rahmenbereich aufweist, wobei mindestens der offene Rahmenbereich durch eine Seitenwand ( 2) geschlossen wird, die aus einem flexiblen Material besteht, wobei die Seitenwand aus mindestens zwei Segmenten (3) zusammengesetzt ist, und wobei die Segmente und der Rahmenbereich Reißverschlusselemente (4) derart aufweisen, dass die Segmente einzeln oder wahlweise aneinander im Rahmen befestigbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Babybett mit einem Rahmen, welcher an mindestens einer Längsseite einen offenen Rahmenbereich aufweist.
Beistellbetten sind meist relativ klein (50 x 90 cm) und erfüllen nicht den Zweck, ein Babybett zu sein. Sie haben zumeist lediglich auf drei Seiten Gitterstäbe, die das Herausfallen des Kindes verhindern. Die zum Bett gestellte Seite verfügt (bei wenigen etwas größeren Modellen) über eine textile, herunterklappbare Seitenwand oder eine absenkbare Gitterwand - zumeist eben auf einer Seite, wodurch das Bett relativ unflexibel ist. Wird das Bett auf die andere Seite, z.B. des
Elternbettes, gestellt, muss das Kind im Bett umgedreht werden, möchte man Kopf-an-Kopf liegen.
Babybetten, ohne Zubehör, bestehen in den meisten Fällen aus einem Bettgestell mit vier Seiten aus Gitterstäben. Der Aspekt der Behaglichkeit (harte Holzstäbe) sowie der Sicherheitsaspekt (Verletzungsgefahr beim Anhauen oder beim Durchschlüpfen von Beinen und Armen durch die Gitterstäbe) kommen hier auf jeden Fall zu kurz. Die meisten Eltern statten das Babybett daher mit sogenannten Nestchen aus, um den Kuschel- und
Sicherheitsfaktor zu erhöhen. Kritisiert werden Nestchen vor allem im Bereich der Montage sowie im hygienischen Bereich.
Nestchen werden zumeist mit vielen Schnüren an der Innenseite des Bettchens montiert. Durch die mühselige Montage werden sie vermutlich nur sehr selten abmontiert und gewaschen. Dass dadurch ein Staubfänger besonderer Art in unmittelbarer Nähe des Kindes montiert wird, bedenken nur sehr wenige Eltern.
Durch seine Starrheit und mühsame Montage wird es mitunter auch tagsüber, wenn das kleine Kind noch viel im Bettchen liegt, nicht abmontiert werden. Zu bedenken ist hier aber, dass für die Entwicklung des Kindes empfohlen wird, dass es zur Seite schauen und die Umwelt wahrnehmen kann. Das Kind sollte im Bett umgedreht oder die Reize von beiden Seiten bekommen können, damit ein einseitiges Flachdrücken des Kopfes verhindert wird. Beim Überziehen der Matratze des Babybett- chens verrutscht das Nestchen spätestens beim Einlegen der
Matratze in das Bett, muss mühsam herausgezupft werden und führt wiederum dazu, dass das Leintuch des Bettchens ver- wurschtelt ist. Das Wechseln der Bettwäsche erweist sich, trotz der eigentlich kleinen Größe des Bettzeugs, daher oft als schweißtreibender Akt. Die Nestchen selbst sind, wenn der
Lattenrost auf die höchste Stufe gestellt ist, oft so hoch wie das Bettchen selbst. Als Füllmaterial wird 100 % Polyester verwendet und oft das gesamte Bett des Kindes damit umrandet, obwohl Polyester nicht atmungsaktiv ist. Wenn das Kind zunehmend aktiver wird, schauen und entdecken möchte, wird die Matratze im Bett weiter unten montiert. Oberhalb des angebrachten
Nestchens (in Matratzenhöhe) ergibt sich dadurch die Möglichkeit, aus dem Bett zu schaue. Wenn das Kind schlafen soll, eher zum Leidwesen der Eltern. Eltern helfen sich dann häufig damit, dass sie über die Gitter des Bettchens Decken hängen, um dem Kind die Sicht zu nehmen und/oder es vor einfallemden
Licht zu schützen. Decken bergen allerdings die Gefahr des Erstickens, da sie vom Kind in das Bett gezogen werden können, weil sie meist nur gehängt, nicht aber fixiert sind.
Als Babybetten können etwas kleinere Einzelbetten verstanden werden. Sie werden in einer großen Vielfalt angeboten. Solange das Kind allerdings vor dem Rausfallen geschützt werden muss, oder ein erhöhter Kuschelbedarf besteht, bleibt Eltern eine
Investition in Zubehör (wie Rausfallschutz/Bettschutzgitter) nicht erspart. Solche Schutzeinrichtungen sind meist aus Holz (wie das Bett selbst) oder aus Kunststof f/Polyester und Metall. Gewaschen werden können diese nicht, maximal abgewischt.
Kritik an solchen universell einsetzbaren Fallschutzvorrichtungen: sie sind meist sehr niedrig. Viele Eltern legen daher vor das Babybett eine Matratze oder Decken, um das Kind zu schützen, falls es sich zu weit darüber beugt und aus dem Bett fällt. Dies ist jedoch eine unbequeme Lösung.
Es gibt bereits Beisteil-, Baby- und Kinderbetten, die auf zumindest einer Seite eine Stoffwand mit einem Reißverschluss zum Öffnen, als Schlupfluke oder zum Erreichen des Kindes aufweisen. Hier werden entweder Wände mit einem Fliegenschutzgitter oder Wände aus blickdichtem Stoff angeboten. Der Reißverschluss ist in einem Halbkreis von einer zur anderen Seite zu öffnen und der Stoff des geöffneten Teils hängt zum oder liegt auf dem Boden. Reisegitterbetten bieten Stoff auf vier Seiten und am Kopf- oder Fußende eine sogenannte Schlupfluke. Bei den
Varianten mit Fliegenschutzgitter wird eine gute Luftzirkulation betont. Bei geschlossenen Seitenteilen entfällt diese
Empfehlung in den Beschreibungen. Der Boden, auf dem die Faltmatratze liegt, ist zumeist, sowie der Großteil des Bettchens, aus Kunststoff/Polyester. Luftzufuhr zur Matratze von unten wird hier kaum gegeben sein. Da es sich allerdings um ein Produkt für kurzfristige Anwendungen, nämlich Reisen, handelt, wird es hier zu keinen Problematiken (wie z.B. Schimmelpilzen) kommen. Insgesamt darf die Notwendigkeit von Luftzufuhr zur
Matratze von unten nicht unterschätzt werden.
Eine deutsche Firma bietet z.B. ein „Kombi-Kinderbett" (Room
Bed 60 x 120 cm, Drei- oder Sechsfach-Höhenverstellungen,
Schlupfsprossen, teilbarem Kopf- und Fußteil, Umbaumöglichkeit zu einem Juniorbett, eine offene Seite mit Stoffwand, damit der „Nachwuchs selbständig ein- und aussteigen kann und [...] eine gute Sicht nach draußen (hat)") an. Das Kind hat entweder gute Sicht (weil die Stoffwand offen ist) oder einen Schutz vor dem Rausfallen (dafür aber keine Sicht), was nachteilig ist. Eine Kombination von Schutz und Sicht ist hier nicht möglich .
Die Erfindung zielt darauf ab, ein Babybett, wie eingangs angeführt, zu schaffen, welches die Nachteile des Standes der
Technik überwindet. Weiterhin soll die Lösung kostengünstig erreichbar, hygienisch, leicht an Gewicht, wenig störanfällig, zerlegbar und ergonomisch sein. Das erfindungsgemäße Babybett erreicht dies dadurch, dass mindestens der offene Rahmenbereich durch eine Seitenwand geschlossen wird, die aus einem flexiblen Material besteht, wobei die Seitenwand aus mindestens zwei Segmenten zusammengesetzt ist, und wobei die Segmente und der Rahmenbereich Reißverschlusselemente derart aufweisen, dass die Segmente einzeln und wahlweise aneinander im
Rahmen befestigbar sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Babybettes zeichnet sich dadurch aus, dass die Seitenwand zwei bis vier Segmente umfasst .
In einer Ausführungsform der Erfindung weisen die vier Segmente im Wesentlichen eine gleiche Fläche auf, und es sind jeweils zwei Segmente übereinander und zwei Segmente nebeneinander angeordnet, um die gesamte Seitenwand zu bilden.
Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das flexible Material der Segmente ein textiler Stoff, ein Gewebe, eine Plane oder ein Gitter.
Bevorzugt ist in einer Ausgestaltung der Erfindung, dass das
Babybett vier Rollen aufweist, die an je einem von vier Ecken des Babybettes angeordnet sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Babybettes zeichnet sich dadurch aus, dass es einen Lattenrost aufweist, sowie mechanische Elemente, durch welche der Lattenrost auf unterschiedlichen Höhenniveaus im Rahmen befestigbar ist.
In einer Ausführungsform der Erfindung wird zwischen der tiefsten Position des Lattenrostes und einem Boden des Babybettes ein Fach gebildet, in welchem eine Matratze temporär lagerbar ist.
Bevorzugt ist in einer Ausgestaltung der Erfindung, dass das
Babybett ein Dach aufweist, das aus einem Rahmenteil und darin gespanntem flexiblem Material besteht, und wobei das Dach temporär auf dem Babybett befestigbar ist.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das flexible Material des Daches aus Segmenten zusammengesetzt, die in Fläche und Form den Segmenten der Seitenwand entsprechen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht des Bettes, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Bettes, Fig. 3 eine schematische Perspektivansicht des Babybettes, Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Bettseite, Fig. 5 eine schematische Ansicht einer Bettfront, Fig. 6 eine schematische Detailansicht des Bettrahmens.
Die Erfindung ist gemäß Fig. 1, 2 und 3 ein Bett für Babys und
Kinder, das auch als Spielhaus oder -höhle verwendet werden kann. Das Bett ist dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen 1 aus Holzstäben, bevorzugt aus Zirbenholz, und die Seitenteile und ein Dach 9 aus Insektenschutzgitter und/oder aus schadstofffreiem, atmungsaktivem Stoff bestehen, welche mit Reißverschlüssen 4 zu öffnen und vom Rahmen 1 abzunehmen sind. Die
Reißverschlüsse 4 sind mit jeweiligen ein oder zwei Schiebern 16 dargestellt.
Das Bett ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Steher 8 eng beieinanderliegende Löcher 10 haben, damit der Lattenrost 6 auf vielen unterschiedlichen Höhenniveaus fixiert werden kann. Das Bett kann vollständig ohne Dach verwendet werden; ebenso könnte als Dach 9 ein Insektenschutzgitter oder ein
Stoff ohne weitere Rahmenteile flach direkt am vorhandenen
Bettrahmen montiert werden.
Am Rahmen des Bettes können Segmente 3 (viermal seitlich und einmal oben) montiert werden. Ein Segment 3 besteht entweder aus einem weichen, schadstofffreien Insektenschutzgitter oder einem lichtdurchlässigen oder blickdichten, schadstofffreien, atmungsaktiven Baumwollgemisch. Die Segmente 3 sind in der
Waschmaschine waschbar, sowie für Wäschetrockner geeignet. Die
Segmente 3 werden an einem textilen Rahmenteil 13, und dieses wiederum mittels Schlaufen 11, oder etwa Laschen, Überlappen des Stoffes oder ähnlichem über das Gestänge des Rahmens 1 des
Bettes gespannt und mit Druckknöpfen 12 (alternativ Knebelknöpfen, Ösen oder Bändern) befestigt. Durch die Abstände der
Schlaufen 11 können auf jeder Bettseite sowohl ein Teil mit
Insektenschutzgitter wie auch ein textiler Teil angebracht werden. Ein Seitenteil kann aus Stoff oder Insektenschutzgitter oder beiden Materialien an einem Teil bestehen. Ein besonderer Vorteil entsteht, wenn bei einem Segment 3 der Stoff aufgerollt werden kann, während das dahinterliegende Insektenschutzgitter 3' verbleibt (siehe Fig. 2 und 4).
Jeder Seitenteil verfügt über ein textiles Rahmenteil 13 als
Rand und einen Innenteil. Der Rand ist ein paar Zentimeter breit (mindestens etwa 3 cm, maximal etwa 15 cm) . In ihm sind die Druckknöpfe 12 oder andere Fixiertechniken für die Montage am Rahmen 1 befestigt. Der Innenteil verfügt über, Variante A: vier Reißverschlüsse 4 zur Mitte bzw. zum Rand hin und vier
Reißverschlüsse 4 zwischen Innenteil und Rand. Oder Variante B (Fig. 4): drei senkrechte oder, Variante C: drei waagrechte
Reißverschlüsse mit je zwei Schiebern 16. Die Reißverschlüsse 4 können jeweils vom Bett innen und von außen bedient werden.
Mit einem Vorhängeschloss können sie an den Stellen, an denen sie Zusammentreffen, verbunden und das Reißverschlusssystem damit geschlossen werden. An acht Stellen befinden sich, am
Randteil angenäht, acht Bänder 15 (Fig. 2), die zum Fixieren der aufgezippten und aufgerollten Teile dienen. Die Bänder sind an den drei Teilen unterschiedlich angebracht, damit sie nicht Übereinanderliegen und dadurch möglicherweise nicht gebunden werden können. Die Reißverschlüsse 4 lassen sich beliebig weit öffnen und können zum Beispiel immer bis dahin geöffnet werden, wohin der Lattenrost 6 mit der Matratze positioniert wurde. Die Segmente 3 können, je nach Bedarf, auf der
Außen- oder Innenseite des Bettchens, einzeln oder gemeinsam, angebracht werden. Dadurch entsteht eine hohe Anzahl von Kombinationsmerkmalen, um das Bett zum Spielen, Liegen, Schlafen oder Toben zu präparieren.
Die Rollen 5 schließlich dienen der einfachen Bewegung des gesamten Babybettes in der Wohnung. Sie können so ausgeführt sein, dass sie arretierbar sind, um ein unabsichtliches Wegrollen des Bettes zu verhindern.
Der Erfindung gelingt es, die Schlafsituation von Kindern zu verbessern und Eltern den Umgang mit dem einschlafenden, dem schlafenden und dem wach werdenden Kind zu erleichtern. Weitere vorteilhafte Wirkungen sind: - Verbesserung der hygienischen Situation (keine Montage von
Nestchen, die kaum bis gar nicht gewaschen werden (können) , Seitenteile sind leicht abnehm- und waschbar - vermindertes Verletzungsrisiko (Anhauen oder Steckenbleiben zwischen den Sprossen wird verhindert) - die Seitenteile bieten Licht-, Sicht-, Insekten- und Rausfallschutz (vor allem ohne weiteres Zubehör) - verbesserte Unterstützung der emotionalen Entwicklung (Kind kann aufgrund der Größe, 140 x 70 cm, ca. bis zum
Ende der Trotzphase in diesem Bett schlafen und kann sein erstes Bettchen dann zum Spielen als Höhle oder Häuschen verwenden) erhöhte Nutzungsdauer gegenüber herkömmlichen Bettchen
Erhöhung der Sicherheit (die Familie kann ganz kurzfristig entscheiden, ob das Kind selbst aus dem Bett klettern können soll, denn dann ist der Reißverschluss von innen und außen zu öffnen, ob mit zusätzlichem Vorhängeschloss von außen zu schließen ist oder nicht. Häufiges bisheriges
Problem ist: entfernte Bettsprossen zum Durchschlüpfen können nur mühsam wieder eingesetzt werden oder sind so locker, dass das Kind sie selbst entfernen kann) Höhe des Bettes: 90 - 100 cm (Herausklettern des Kindes wird erschwert)
Einsatz als Zwillings- oder Geschwisterbett durch flexibel zu öffnende Seitenteile; Kinder können ganz nah beisammen und trotzdem im jeweils eigenen Bett schlafen
Rollen 5 mit Feststellbremsen (wodurch das Bett im Raum leicht zu bewegen und festzustellen ist)
Unterstützung der elterlichen körperlichen Gesundheit (das
Kind kann in einer geraden Position des Rückens seitlich aus dem Bett genommen oder ins Bett gelegt werden und nicht mehr „aus dem Kreuz heraus" über den Rahmen)
Entsprochen werden kann mit der Erfindung auch Eltern mit besonderen Bedürfnissen, wie z.B. Rollstuhlfahrerinnen oder kleinwüchsigen Eltern, weil die Seitenteile in der Höhe zu öffnen sind, in der die Handlung, wie etwa Berühren des Kindes oder Herausnehmen, passieren soll).
Die Lösung einer Seitenwand 2 aus Fliegenschutzgitter und zusätzlich Stoffwand kann als textile Bettbegrenzung bezeichnet werden. Für jedes Segment 3 kann der Stoff auf- oder abgerollt und an den Bändern 15 festgebunden sein. So entstehen individuelle Fenster, die dennoch durch das nicht aufrollbare Fliegenschutzgitter verschlossen sind und einen Fallschutz bewirken .
Gemäß Fig. 6 kann der Lattenrost 6 in seiner Höhe im Babybett verstellt werden. Dazu sind im Stand der Technik bekannte Befestigungsmittel 14 (beispielsweise Bolzen oder Schrauben) über Löcher 10 in die Steher 8 und den Lattenrost 6 einzusetzen. Dies kann pro Steher 8 durch zwei Befestigungsmittel 14 an zwei Seiten oder nur an einer Seite erfolgen. Jedenfalls weist ein Steher 8 ein L-förmiges Profil im Querschnitt auf, in dessen Winkel eine Ecke des Lattenrostes 6 einsetzbar ist.
Im Rahmen der Erfindung können die Steher 8 jedoch auch als
Vierkant-Leisten ausgeführt sein. Über die gesamte Länge des Stehers 8 bzw. der Höhe h des Stehers 8 im Rahmen 1 des Babybettes ist eine Vielzahl von Löchern 10 derart angeordnet, dass die Höhe des Lattenrostes 6 fein eingestellt werden kann. Der Abstand zweier Löcher 10 übereinander beträgt daher zwischen etwa 20 mm und etwa 50 mm.
Dadurch kann der Lattenrost 6 über die gesamte Höhe h des Stehers 8 (z.B. 900 mm, was einer Gesamthöhe des Babybettes von etwa 1000 mm entspricht) in etwa 18 bis etwa 45 unterschiedlichen Höhen positioniert werden.
Der Lattenrost 6 oder ein alternativer Rahmenteil kann auf der untersten Position in einem Steher 8 gebracht werden, indem er auf einer Kante aufliegt, welche unmittelbar über eine der
Rollen 5 des Babybettes ausgebildet ist.
Gemäß Fig. 3 wird zwischen einer unteren Position des Lattenrostes 6 und waagrechten Stützstreben bzw. einem Boden 7 im
Rahmen 1 des Babybettes ein Fach gebildet, in welchem die Matratze temporär gelagert werden kann. Dies dient der Raumausnutzung und ermöglicht es, das Babybett ohne oder mit einer anderen Matratze zu verwenden, beispielsweise als Spielhaus.
Es versteht sich, dass die geschilderten Ausführungsbeispiele im Rahmen des Erfindungsgedankens verschiedentlich abwandelbar sind. Zum Beispiel könnte eine Seitenwand 2 auch durch mehr oder weniger als vier Segmente 3 gebildet werden, oder vier
Segmente 3 werden anders als in der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform angeordnet, bei welcher zwei Reihen von je zwei Segmenten 3 gebildet werden. Ferner kann das Dach 9 durch gleichartige Segmente 3 temporär verschließbar sein. Dadurch können dieselben Segmente 3 einmal in der Seitenwand 2 und einmal im Dach 9 verwendet werden. Alternativ können so viele
Segmente 3 bereitgehalten werden, dass gleichzeitig die Seitenwand 2 geschlossen und das Dach 9 bedeckt werden kann.
Claims (9)
- Patentansprüche :1. Babybett mit einem Rahmen (1), welcher an mindestens einer Längsseite einen offenen Rahmenbereich aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der offene Rahmenbereich durch eine Seitenwand (2) geschlossen wird, die aus einem flexiblen Material besteht, wobei die Seitenwand (2) aus mindestens zwei Segmenten (3) zusammengesetzt ist, und wobei die Segmente (3) und der Rahmenbereich Reißverschlusselemente (4) derart aufweisen, dass die Segmente (3) einzeln oder wahlweise aneinander im Rahmen (1) befestigbar sind.
- 2. Babybett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (2) zwei bis vier Segmente (3) umfasst.
- 3. Babybett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Segmente (3) im Wesentlichen eine gleiche Fläche aufweisen, und jeweils zwei Segmente (3) übereinander und zwei Segmente (3) nebeneinander angeordnet sind, um die gesamte Seitenwand (2) zu bilden.
- 4. Babybett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Material der Segmente (3) ein textiler Stoff, ein Gewebe, eine Plane oder ein Gitter ist.
- 5. Babybett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es vier Rollen (5) aufweist, die an je einem von vier Ecken des Babybettes angeordnet sind.
- 6. Babybett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Babybett einen Lattenrost (6) aufweist, sowie mechanische Elemente, durch welche der Lattenrost (6) auf unterschiedlichen Höhenniveaus im Rahmen (1) befestigbar ist.
- 7. Babybett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der tiefsten Position des Lattenrostes (6) und einem Boden (7) des Babybettes ein Fach gebildet wird, in welchem eine Matratze temporär lagerbar ist.
- 8. Babybett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Babybett ein Dach (9) aufweist, das aus einem Rahmenteil und darin gespanntem flexiblem Material besteht, und wobei das Dach (9) temporär auf dem Babybett befestigbar ist.
- 9. Babybett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Material des Daches (9) aus Segmenten zusammengesetzt ist, die in Fläche und Form den Segmenten (3) der Seitenwand (2) entsprechen.
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2017
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2018
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20231221 |