AT521145A4 - Zuschnitt für einen Verpackungskarton - Google Patents
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Abstract
Bei einem Verpackungskarton für sechs Weinflaschen (40) in zwei Lagen ist ein Zwischenboden (25) vorgesehen, der zwei Schlitze (261 und 262) hat. An Querseitenwänden (221 und 222) sind Laschen (351 und 352) so angeordnet, dass sie in aufgefalteter Lage durch die Schlitze (261 und 262) gleiten können und somit die Weinflaschen (40) beider Lagen trennen. Wenn die Laschen (351 und 352) die gleiche Höhe haben wie die Seitenwände (211, 212, 221 und 222), also bis zum Boden ragen, tragen sie zur Abstützung des Deckels (31) bei und verbessern somit die Tragfähigkeit.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zuschnitt für einen quaderförmigen Verpackungskarton mit einem Boden, vier Seitenwänden und einem Deckel zur Verpackung von sechs länglichen Gegenständen, insbesondere Weinflaschen, wobei jeweils zwei erste Seitenwände und zwei zweite Seitenwände einander gegenüber liegen, wobei an der oberen Kante einer der beiden ersten Seitenwände ein Streifen angelenkt ist, dessen
Breite der halben Höhe der Seitenwände entspricht und an dessen gegenüberliegender Seite ein Zwischenboden angelenkt ist; und wobei an der oberen Kante der beiden zweiten Seitenwände jeweils ein Abdeckelement über eine Abdeckelement-Faltrille angelenkt ist, welches Abdeckelement jeweils mit einer Lasche versehen ist.
Solch ein Verpackungskarton ist aus der EP 2573002 B1 bekannt.
Der dort beschriebene Weinkarton ist quaderförmig. Dieser Verpackungskarton hat einen Boden, vier Seitenwände und einen
Deckel. Boden und Deckel sind rechteckig mit ungleich langen Seiten, Längsseiten und Querseiten. Dementsprechend gibt es zwei Längsseitenwände, die zueinander parallel sind, und zwei Querseitenwände, die ebenfalls zueinander parallel sind. Der Deckel ist an der oberen Kante einer der beiden Längsseitenwände angelenkt.
Es sind zwei übereinanderliegende Lagen vorgesehen, wobei in jeder Lage drei Weinflaschen untergebracht werden können. An der Längsseitenwand, die der Längsseitenwand mit dem Deckel gegenüberliegt, ist ein Streifen angelenkt, dessen Breite der halben Höhe der Seitenwände entspricht und an dessen gegenüberliegender Seite ein Zwischenboden angelenkt ist, der somit zwischen den beiden Lagen von Weinflaschen angeordnet werden kann. Von diesem Zwischenboden lassen sich zwei Laschen nach unten biegen, die dann jeweils zwei der drei Flaschen der unteren Lage trennen. Zusätzlich stützen diese Laschen den Zwischenboden gegen den Boden ab.
An den beiden Querseitenwänden sind Abdeckelemente angelenkt, die etwa halb so lang sind wie die Längsseitenwände und somit gemeinsam die obere Lage der Weinflaschen abdecken. Auch diese / 18
Abdeckelemente weisen Laschen auf, die nach unten gebogen werden können und dann jeweils zwischen zwei der drei Flaschen der oberen Lage zu liegen kommen und diese somit trennen. Der Deckel liegt - wenn er geschlossen ist - unmittelbar auf diesen
Abdeckelementen auf.
Diese Weinschachtel weist zwei Nachteile auf. Einerseits ist das Befüllen insofern aufwändig, als beim Zwischenboden zwei Laschen weggebogen und zwischen die Flaschen geführt werden müssen und bei den Abdeckelementen jeweils zwei Laschen weggebogen und zwischen die Flaschen geführt werden müssen. Es müssen also insgesamt sechs Laschen beachtet werden. Ein weiterer Nachteil besteht in der geringen Stapel-Stabilität, denn die Laschen der
Abdeckelemente treffen auf den Zwischenboden genau dort auf, wo dieser selbst die Laschen hat, sodass bei Belastung die Laschen der Abdeckelemente an den Laschen des Zwischenbodens vorbeigleiten können, sodass dann die Seitenwände die gesamte
Belastung aufnehmen müssen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen und insbesondere einen Verpackungskarton zu schaffen, der sich einfacher befüllen lässt.
Diese Aufgabe wird durch einen Zuschnitt für einen
Verpackungskarton erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass im
Zwischenboden zwei zueinander parallele Schlitze vorgesehen sind, die den Zwischenboden in drei etwa gleich breite
Abschnitte unterteilen, sodass einer der Schlitze näher beim
Streifen liegt als der andere Schlitz;
dass jede Lasche mit dem entsprechenden Abdeckelement über ein Zwischenstück verbunden ist, wobei zwischen dem Zwischenstück und dem Abdeckelement eine Zwischenstück-Faltrille und zwischen dem Zwischenstück und der Lasche eine Laschen-Faltrille vorgesehen ist;
dass beim flachen Zuschnitt die beiden Zwischenstück-Faltrillen in einem Winkel von 45° zu den Abdeckelement-Faltrillen verlaufen und die Laschen-Faltrillen parallel zu den Abdeckelement-Faltrillen verlaufen;
dass eine Normale, die auf die Abdeckelement-Faltrillen normal / 18 steht und durch den Schnittpunkt der Zwischenstück-Faltrille und der Laschen-Faltrille verläuft, die Abdeckelement-Faltrille etwa im Verhältnis 2:1 teilt, sodass zwei ungleich lange Abschnitte jeder Abdeckelement-Faltrille gebildet sind;
dass die Ausdehnung der Lasche normal zur AbdeckelementFaltrille zumindest 3/4 der Höhe der Seitenwände beträgt;
dass die Länge der Schlitze größer ist als die Ausdehnung der
Laschen parallel zur Abdeckelement-Faltrille;
und dass bei einem der Abdeckelemente der kürzere Abschnitt und bei dem anderen Abdeckelement der längere Abschnitt dem Zwischenboden zugewandt ist, sodass bei aufgerichtetem Verpackungskarton die Lasche des einen Abdeckelements durch den einen Schlitz und die Lasche des anderen Abdeckelements durch den anderen Schlitz einschiebbar ist.
Erfindungsgemäß sind also nur zwei Laschen vorgesehen, die durch Schlitze des Zwischenbodens geschoben werden können und somit sowohl die Flaschen der oberen Lage als auch die Flaschen der unteren Lage trennen.
Wenn die Ausdehnung der Laschen normal zur AbdeckelementFaltrille der lichten Höhe der Seitenwände entspricht, ergibt sich zusätzlich eine stark verbesserte Stapelbarkeit, denn dann wird die Belastung des Deckels auch von den Laschen zum Boden übertragen, sodass die Seitenwände entlastet werden.
Vorzugsweise sind die Schlitze in der Mitte dünner als an ihren
Enden. Dadurch wird das Einführen der Laschen in die Schlitze erleichtert.
Weiters ist es günstig, wenn die Kante der Laschen, die von der
Seite mit der Laschen-Faltrille zur gegenüberliegenden Seite verläuft und der Laschen-Faltrille abgewandt ist, abgerundet ist. Auf diese Weise kann die maximale Ausdehnung der Lasche nahezu gleich groß sein wie die Länge der Schlitze, ohne dass das Einführen der Laschen in die Schlitze hakt.
Wenn jedes Abdeckelement im Bereich des der zugehörigen Lasche abgewandten Endes der Zwischenstück-Faltrille eine Ausnehmung / 18 aufweist, wird verhindert, dass das Abdeckelement einen Teil des Schlitzes des Zwischenbodens abdeckt, sodass die entsprechende Abmessung der Lasche erhöht werden kann.
Schließlich ist es günstig, wenn der Zwischenboden durch zahlreiche Einschnitte geschwächt ist. Auf diese Weise kann er sich den Flaschen anpassen, was insbesondere bei gebauchten Flaschen vorteilhaft (da Platz sparend) ist.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Zuschnitt mit Bezugszeichen; Fig. 2 denselben, wo einige
Abmessungen eingetragen sind; Fig. 3 denselben, wo einige andere
Abmessungen eingetragen sind; Fig. 4 zeigt den Zuschnitt aufgefaltet in dem Zustand, wo nur die untere Lage Flaschen eingelegt ist; und Fig. 5 zeigt den Zuschnitt aufgefaltet in dem
Zustand, wo auch die obere Lage Flaschen eingelegt ist, unmittelbar vor dem Einführen der Laschen.
Fig. 1 zeigt den flachen Zuschnitt. Man sieht, dass vier
Seitenwände nebeneinander, durch Faltrillen getrennt, angeordnet sind, nämlich eine längere erste Seitenwand 211, eine kürzere zweite Seitenwand 221, eine weitere längere erste Seitenwand 212 und eine weitere kürzere zweite Seitenwand 222. Die ersten Seitenwände 211 und 212 werden daher im Folgenden Längsseitenwände und die zweiten Seitenwände 221 und 222 Querseitenwände genannt. An der freien Kante der Längsseitenwand 211 ist eine Lasche 23 angelenkt.
Der Verpackungskarton ist mit einem sogenannten Blitzboden ausgestattet, was aber für die vorliegende Erfindung nebensächlich ist. Es sind daher an den Seitenwänden 211, 221
212, 222 über Faltrillen Bodenteile 111, 112, 113 und 114 angelenkt. Die Bodenteile 111 und 113 weisen jeweils eine Lasche 121 bzw. 123 auf. Bevor der Zuschnitt ausgeliefert wird, werden die Bodenteile 111, 112, 113 und 114 auf die Seitenwände 211, 221
212, 222 gebogen, und außerdem werden die Laschen 121 und 123 auf die entsprechenden Bodenteile 111 und 113 zurückgeschlagen. Dann wird der Zuschnitt um die Faltrille zwischen den Seitenteilen 211 / 18 und 221 und um die Faltrille zwischen den Seitenteilen 212 und
222 gefaltet. In diesem Zustand wird die Lasche 23 mit dem Seitenteil 222 verklebt, und die Laschen 121 und 123 werden mit den angrenzenden Bodenteilen 112 und H4 verklebt. Wenn man dann die Fallschachtel aufrichtet, d. h. die Seitenwände 211, 221 212,
222 in die Quaderform bringt, kommen alle Bodenteile 111, 112,
113 und 114 automatisch in die gewünschte Stellung (d.h. rechtwinkelig zu den Seitenwänden), und die Bodenteile 111 und
113 verriegeln sich gegenseitig. Dieser Zustand ist in Fig. 4 dargestellt. In diesem Zustand können drei Flaschen 40 eingelegt werden.
An der dem Bodenteil 111 (siehe Fig. 1) gegenüberliegenden Kante der Längsseitenwand 211 ist an dieser ein Deckel 31 angelenkt, der wie üblich mit einer Lasche 32 versehen ist. Bisher ist alles Stand der Technik.
Die Neuheit dieses Zuschnitts liegt in den Elementen, die an den der Längsseitenwand 212 und an den Querseitenwänden 221 und 222 gegenüber den Bodenteilen 113, 112 bzw. 114 angelenkt sind. An der Längsseitenwand 212 ist ein Streifen 24 angelenkt, an dessen der Längsseitenwand 212 gegenüberliegenden Kante ein
Zwischenboden 25 angelenkt ist. Dieser Streifen 24 hat eine Breite bs (siehe Fig. 2), die halb so groß ist wie die lichte Höhe h der Seitenwände. Wenn der Streifen 24 (siehe Fig. 1) bei aufgerichtetem Verpackungskarton nach innen auf die
Längsseitenwand 212 geschlagen wird (zu diesem Zweck ist eine Doppel-Faltrille vorgesehen) und der Zwischenboden 25 parallel zum Boden ausgerichtet wird, teilt er den Innenraum somit in zwei gleich hohe Lagen. Dies ist in Fig. 5 dargestellt. Auf den
Zwischenboden 25 können drei weitere Flaschen 40 gelegt werden.
Der Zwischenboden 25 weist zwei in seiner Längsrichtung verlaufende Schlitze 261 und 262 auf, die so angeordnet sind, dass der Zwischenboden 25 in drei etwa gleich breite Streifen unterteilt wird. Diese Schlitze 261 und 262 (siehe Fig. 1) sind in der Mitte am schmalsten und verbreitern sich in Richtung ihrer Enden. Der Zwischenboden 25 ist weiters mit zahlreichen
Einschnitten 28 versehen, die Schwächungslinien bilden, sodass / 18 er sich Unebenheiten, wie sie durch bauchige Flaschen gebildet werden, gut anpassen kann.
An den Querseitenwänden 221 und 222 ist jeweils ein Abdeckelement
331 bzw. 332 über jeweils eine Abdeckelement-Faltrille 331' bzw. 332' angelenkt. An diesen Abdeckelementen 331 bzw. 332 ist jeweils ein Zwischenstück 341 bzw. 342 über jeweils eine Zwischenstück-Faltrille 341' bzw. 342' angelenkt. Diese Zwischenstück-Faltrillen 341' bzw. 342' sind als Doppelrillen ausgeführt, damit die Zwischenstücke 341 und 342 auf das jeweilige Abdeckelement 331 bzw. 332 zurückgeschlagen werden kann. Diese Zwischenstück-Faltrillen 341' und 342' verlaufen in einem Winkel von 45° zu den Abdeckelement-Faltrillen 331' und
332'. An den Zwischenstücken 341 und 342 sind Laschen 351 und 352 über Laschen-Faltrillen 351' bzw. 352' angelenkt. Diese LaschenFaltrillen 351' und 352' verlaufen beim flachen Zuschnitt parallel zu den Abdeckelement-Faltrillen 331' und 332'. In Fig. 1 ist außerdem strichliert die Normale 361 durch den Schnittpunkt der Zwischenstück-Faltrille 341' und der Laschen-Faltrille 351' auf die Abdeckelement-Faltrille 331' eingezeichnet. Ebensoist strichliert die Normale 362 durch den Schnittpunkt der
Zwischenstück-Faltrille 342' und der Laschen-Faltrille 352' auf die Abdeckelement-Faltrille 332' eingezeichnet. Wenn das Zwischenstück 341 um die Zwischenstück-Faltrille 341' aufdas
Abdeckelement 331 zurückgeschlagen wird, kommt die LaschenFaltrille 351' auf dieser Normalen 361 zu liegen. Wird danndie
Lasche 351 um 90° aufgerichtet, steht sie normal von dem
Abdeckelement 331 ab und steht auch normal auf die AbdeckelementFaltrille 331'. Analoges gilt natürlich für die Lasche 352.
Die Geometrie ist so bemessen, dass die Normale 361 die
Abdeckelement-Faltrille 331' im Verhältnis 1:2 teilt (siehe Fig. 2), d.h. es entstehen zwei Abschnitte 331a und 331b, wobei der erste Abschnitt 331a doppelt so lang ist wie der zweite Abschnitt 331b. Analog teilt die normale 362 (siehe Fig. 1) die
Abdeckelement-Faltrille 332' ebenfalls in zwei Abschnitte 332a und 332b, wobei wiederum der erste Abschnitt 332a doppelt so lang ist wie der zweite Abschnitt 332b. Allerdings ist beim ersten Abdeckelement 331 (siehe Fig. 1) der kürzere Abschnitt 331b / 18 (siehe Fig. 2) dem Streifen 24 (siehe Fig. 1) bzw. dem Deckel 25 zugekehrt, wogegen beim zweiten Abdeckelement 332 der längere
Abschnitt 332a (siehe Fig. 2) dem Streifen 24 (siehe Fig. 1) bzw. dem Deckel 25 zugekehrt ist. Dies hat zur Folge, dass bei aufgerichtetem Verpackungskarton (siehe Fig. 5) die beiden Laschen 351 und 352 in Querrichtung zueinander versetzt sind, sodass die Lasche 351 durch den Schlitz 261 und die Lasche 352 durch den Schlitz 262 gleitet, wenn die Abdeckelemente 331 und
332 um 90° nach innen gebogen werden.
Wenn die Laschen 351 und 352 (siehe Fig. 1) aufgefaltet sind, haben sie einen Abstand af1 bzw. af2 (siehe Fig. 3) von der zugehörigen Abdeckelement-Faltrille 331' bzw. 332', der dem Abstand (im flachen Zustand) n1 bzw. n2 der Laschen-Faltrillen von den Abdeckelement-Faltrillen abzüglich der Länge lf1 bzw. lf2 der Laschen-Faltrillen entspricht. Der Abstand af1 bzw. af2 muss etwa dem Abstand a1 bzw. a2 der Schlitze von den Kanten des Deckels entsprechen, damit die Laschen durch diese hindurchgeführt werden können. Außerdem muss die Breite b1 bzw. b2 (siehe Fig. 2) der Laschen etwas kleiner sein als die Länge l1 bzw. l2 der zugehörigen Schlitze.
Damit die Laschen 351 und 352 (siehe Fig. 1) leicht eingeführt werden können, ist die im fertigen Zustand des Verpackungskartons untere Kante (in Fig. 1 ist dies die rechte Kante) im Bereich gegenüber der Laschen-Faltrille 351' bzw. 352' abgerundet. Und damit die Abdeckelemente 331 und 332 (siehe Fig. 1) nicht den Schlitz 262 bzw. 261 für die jeweils andere Lasche 352 bzw. 351 teilweise abdecken, weisen sie an der entsprechenden Stelle eine Ausnehmung 361 bzw. 362 auf (siehe auch Fig. 5).
Wenn die Höhe h1 bzw. h2 (siehe Fig. 2) der Laschen der lichten
Höhe h der Seitenwände entspricht, wird eine Kraft, die auf den
Deckel wirkt, nicht nur durch die Seitenwände, sondern auch durch die Laschen auf den Boden übertragen. Somit erhöhen die
Laschen die mögliche Belastung des Deckels, was bewirkt, dass höhere Stapel derartiger befüllter Verpackungskartons möglich sind.
Claims (6)
- Patentansprüche :1. Zuschnitt für einen quaderförmigen Verpackungskarton mit einem Boden (111, 112, 113, H4), vier Seitenwänden (211,212, 221, 222) und einem Deckel (31) zur Verpackung von sechs länglichen Gegenständen, insbesondere Weinflaschen (40), wobei jeweils zwei erste Seitenwände (211, 212) und zwei zweite Seitenwände (221, 222) einander gegenüber liegen, wobei an der oberen Kante einer der beiden ersten Seitenwände (212) ein Streifen (24) angelenkt ist, dessen Breite (bs) der halben Höhe (h) der Seitenwände (211,212,221, 222) entspricht und an dessen gegenüberliegender Seite ein Zwischenboden (25) angelenkt ist; und wobei an der oberen Kante der beiden zweiten Seitenwände (221,22 jeweils ein Abdeckelement (331, 332) über eineAbdeckelement-Faltrille (331', 332') angelenkt ist, welchesAbdeckelement (331, 332) jeweils mit einer Lasche (351,352) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Zwischenboden (25) zwei zueinander paralleleSchlitze (261, 262) vorgesehen sind, die den Zwischenboden (25) in drei etwa gleich breite Abschnitte unterteilen, sodass einer der Schlitze (261) näher beim Streifen (24) liegt als der andere Schlitz (262);dass jede Lasche (351, 352) mit dem entsprechendenAbdeckelement (331, 332) über ein Zwischenstück (341, 342) verbunden ist, wobei zwischen dem Zwischenstück (341, 342) und dem Abdeckelement (331, 332) eine ZwischenstückFaltrille (341', 342') und zwischen dem Zwischenstück (341,342) und der Lasche (351, 352) eine Laschen-Faltrille (351',352') vorgesehen ist;dass beim flachen Zuschnitt die beiden ZwischenstückFaltrillen (341', 342') in einem Winkel von 45° zu denAbdeckelement-Faltrillen (331', 332') verlaufen und die9 / 18
- 2.
- 3.
- 4.Laschen-Faltrillen (351', 352') parallel zu denAbdeckelement-Faltrillen (331', 332') verlaufen;dass eine Normale (361, 362), die auf die AbdeckelementFaltrillen (331', 332') normal steht und durch denSchnittpunkt der Zwischenstück-Faltrille (341', 342') und der Laschen-Faltrille (351', 352') verläuft, dieAbdeckelement-Faltrille (331', 332') etwa im Verhältnis 2:1 teilt, sodass zwei ungleich lange Abschnitte (331a, 331b;332a; 332b) jeder Abdeckelement-Faltrille (331', 332') gebildet sind;dass die Ausdehnung (h1, h2) der Lasche (351, 352) normal zur Abdeckelement-Faltrille (331', 332') zumindest 3/4 derHöhe (h) der Seitenwände (211, 212, 221, 222) beträgt;dass die Länge (l1, l2) der Schlitze (261, 262) größer ist als die Ausdehnung (b1, b2) der Laschen (351, 352) parallel zur Abdeckelement-Faltrille (331', 332');und dass bei einem der Abdeckelemente (331) der kürzere Abschnitt (331b) und bei dem anderen Abdeckelement (332) der längere Abschnitt (332a) dem Zwischenboden (25) zugewandt ist, sodass bei aufgerichtetem Verpackungskarton die Lasche (351) des einen Abdeckelements (331) durch den einen Schlitz (261) und die Lasche (352) des anderen Abdeckelements (332) durch den anderen Schlitz (262) einschiebbar ist.Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieAusdehnung (h1, h2) der Lasche (351, 352) normal zurAbdeckelement-Faltrille (331', 332') der lichten Höhe (h) der Seitenwände (211, 212, 221, 222) entspricht.Zuschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (261, 262) in der Mitte dünner sind als an ihren Enden.Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante der Laschen (351, 352), die von der Seite mit der Laschen-Faltrille (351', 352') zur gegenüberliegenden Seite verläuft und der Laschen-Faltrille (351', 352') abgewandt ist, abgerundet ist.10 / 18
- 5. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Abdeckelement (331, 332) imBereich des der zugehörigen Lasche (351, 352) abgewandtenEndes der Zwischenstück-Faltrille (341', 342') eineAusnehmung (361, 362) aufweist.
- 6. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden (25) durch zahlreiche Einschnitte (28) geschwächt ist.
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| AT510132018A AT521145B1 (de) | 2018-11-19 | 2018-11-19 | Zuschnitt für einen Verpackungskarton |
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| AT521145B1 AT521145B1 (de) | 2019-11-15 |
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|---|---|---|---|---|
| EP3248896A1 (de) * | 2016-05-27 | 2017-11-29 | Bertolin Imballaggi S.r.l. | Verpackung zur aufnahme von gegenständen, insbesondere von flaschen |
-
2018
- 2018-11-19 AT AT510132018A patent/AT521145B1/de active
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3248896A1 (de) * | 2016-05-27 | 2017-11-29 | Bertolin Imballaggi S.r.l. | Verpackung zur aufnahme von gegenständen, insbesondere von flaschen |
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|---|---|
| AT521145B1 (de) | 2019-11-15 |
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