AT521783A4 - Magazinhalter für schusswaffen - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/34—Magazine safeties
- F41A17/38—Magazine mountings, e.g. for locking the magazine in the gun
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- F41A9/61—Magazines
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Abstract
Bei einem Magazinhalter (1) zur Montage in einer Aufnahme (2) einer Schusswaffe, wobei ein Rastelement (3) zur schwenkbaren Verbindung mit der Aufnahme (2) unter Ausbildung eines ersten Gelenkes (4) mit einer ersten Gelenkachse (23) ausgebildet ist, wobei das Rastelement (3) wenigstens ein Eingriffselement (5) zum zumindest mittelbaren Halten eines Magazins (7) aufweist, wobei das Eingriffselement (5) um die erste Gelenkachse (23) in einer ersten Drehrichtung aus einer Halteposition in Richtung einer Freigabeposition schwenkbar ist, ist vorgesehen, dass ein Bedienelement (9) und das Rastelement (3) mittels eines zweiten Gelenks (8) verbunden sind, dass das zweite Gelenk (8) eine zur ersten Gelenkachse (23) im Wesentlichen parallele zweite Gelenkachse (24) aufweist, dass bei einem Schwenken des Bedienelementes (9) um die zweite Gelenkachse (24) in der ersten Drehrichtung ein erstes Anschlagelement (10) des Bedienelementes (9) bei einem vorgebbaren ersten Drehwinkel mit einem zweiten Anschlagelement (19) des Rastelementes (3) in Kontakt bringbar ist, und dass das Bedienelement (9) eine Abstützfläche (25) zum Abstützen an der Aufnahme (2) aufweist, wobei die Abstützfläche (25) bezogen auf das zweite Gelenk (8) entgegen der ersten Drehrichtung weist.
Description
1
Die Erfindung betrifft einen Magazinhalter gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
Zahlreiche Schusswaffen verfügen über Magazinhalter. Üblicherweise sind Magazinhalter in einer Aufnahme im Waffengehäuse, im Schaft oder im Griff gelagert. Aufgabe des Magazinhalters ist einerseits das Halten des Magazins in der Schusswaffe und andererseits die Freigabe des Magazins bei Betätigung des Magazinhalters, wodurch die Entnahme des Magazins ermöglicht wird. Zum Anbringen des Magazins an der Schusswaffe wird das Magazin üblicherweise in einen Magazinschacht gesteckt und der Magazinhalter arretiert das Magazin automatisch, entweder unmittelbar aufgrund eines federbelasteten Eingriffs einer Nase in einer Ausnehmung des Magazins oder mittelbar durch Betätigung einer
weiteren Mechanik zum Halten des Magazins.
Es ist bekannt, dass das Steyr AUG und baugleiche Handfeuerwaffen über einen Magazinhalter verfügen, welcher in einer Aufnahme im Schaft der Waffe gelagert ist. Dieser Magazinhalter weist ein Rastelement auf, welches mittels einer Magazinhaltefeder in der Aufnahme der Schusswaffe befestigt ist. Das Rastelement weist hierbei eine erste Nase zum Eingriff in eine Ausnehmung eines Magazins und
eine zweite Nase zum Anschlag an der Aufnahme auf.
Nachteilig daran ist, dass der Magazinhalter durch diese Bauweise lediglich in einer einzigen Betätigungsrichtung funktioniert, wobei das Rastelement in Richtung der Magazinhaltefeder gedrückt werden muss, um das Magazin von der Schusswaffe freizugeben. Das bedeutet, dass ein Schütze, insbesondere ein Soldat, in einer Gefechtshandlung nur diese Möglichkeit hat, das Magazin von der Schusswaffe zerstörungsfrei zu lösen. In schnellen Gefechtssituationen kann jedoch die Waffe nicht immer entsprechend gegriffen werden um das Rastelement des Magazinhalters in diese einzige Betätigungsrichtung zu drücken, um einen
Magazinwechsel durchzuführen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher einen Magazinhalter der eingangs genannten Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, mit
welchem ein Magazinwechsel schnell, einfach und zuverlässig erfolgt.
2
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Magazinhalter mehrere verschiedene Betätigungsrichtungen zur Freigabe des Magazins aufweist und das Magazin schnell, einfach und zuverlässig von der Waffe freigegeben werden kann. Das Magazin kann durch ein Drücken des Bedienelements in Richtung des Magazins, durch ein Drücken beziehungsweise einen Zug des Bedienelements vom Magazin weg als auch durch ein Drücken des Bedienelements in Richtung der Waffe freigegeben beziehungsweise gelöst werden. Beispielsweise kann ein Schütze mit seinem Daumen zwischen dem Magazin und dem Bedienelement hochgleiten um den Magazinhalter zu betätigen und das Magazin von der Waffe freizugeben oder er kann beispielsweise das Magazin und das Bedienelement des Magazins umgreifen
und den Magazinhalter betätigen und das Magazin entnehmen.
Durch diese vielfältigen Bedienungsmöglichkeiten des Magazinhalters wird es einem Schützen, insbesondere einem Soldaten in Gefechtssituationen, deutlich erleichtert ein Magazin von einer Waffe zu lösen, um beispielweise einen Magazinwechsel durchzuführen, selbst wenn der Schütze beziehungsweise Soldat aufgrund verschiedener Situationen die Waffe nur umständlich halten kann. Weiters ist der beanspruchte Magazinhalter mit wenig Aufwand in der Aufnahme einer geeigneten Schusswaffe zu befestigen, da beispielsweise eine in der Aufnahme befestigte Magazinhaltefeder eines Magazinhalters nach dem Stand der Technik, der für Steyr AUG und baugleiche Gewehre geeignet ist, bei einem Austausch desselben gegen den beanspruchten Magazinhalter oder bei beispielsweise Ersatz eines defekten
Teiles des Magazinhalters weiter verwendet werden kann. Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung
eingefügt sind und als wörtlich wiedergegeben gelten.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind,
näher beschrieben. Dabei zeigt:
3
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in Seitenansicht; Fig. 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in Seitenansicht;
Fig. 3 die erste bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in perspektivischer Ansicht;
Fig. 4 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in
perspektivischer Ansicht;
Fig. 5 die erste bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in
Explosionsdarstellung;
Fig. 6 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in
Explosionsdarstellung;
Fig. 7 die erste bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in Halteposition in
Seitenansicht;
Fig. 8 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in Halteposition
in Seitenansicht;
Fig. 9 die erste bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in Freigabeposition
in Seitenansicht;
Fig. 10 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in
Freigabeposition in Seitenansicht;
Fig. 11 die erste bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in
Freigabeposition in Seitenansicht;
Fig. 12 die zweite bevorzugte Ausführungsform des Magazinhalters in
Freigabeposition in Seitenansicht; Fig. 13 einen Magazinhalter nach dem Stand der Technik in Halteposition und
Fig. 14 einen Magazinhalter nach dem Stand der Technik in Freigabeposition.
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Die Fig. 1 bis 12 zeigen zwei bevorzugte Ausführungsformen eines Magazinhalters 1 zur Montage in einer Aufnahme 2 einer Schusswaffe, wobei ein Rastelement 3 zur schwenkbaren Verbindung mit der Aufnahme 2 unter Ausbildung eines ersten Gelenkes 4 mit einer ersten Gelenkachse 23 ausgebildet ist, wobei das Rastelement 3 wenigstens ein Eingriffselement 5 zum zumindest mittelbaren Halten eines Magazins 7 aufweist, wobei das Eingriffselement 5 um die erste Gelenkachse 23 in einer ersten Drehrichtung aus einer Halteposition in Richtung einer Freigabeposition schwenkbar ist, wobei ein Bedienelement 9 und das Rastelement 3 mittels eines zweiten Gelenks 8 verbunden sind, dass das zweite Gelenk 8 eine zur ersten Gelenkachse 23 im Wesentlichen parallele zweite Gelenkachse 24 aufweist, dass bei einem Schwenken des Bedienelementes 9 um die zweite Gelenkachse 24 in der ersten Drehrichtung ein erstes Anschlagelement 10 des Bedienelementes 9 bei einem vorgebbaren ersten Drehwinkel mit einem zweiten Anschlagelement 19 des Rastelementes 3 in Kontakt bringbar ist, und dass das Bedienelement 9 eine Abstützfläche 25 zum Abstützen an der Aufnahme 2 aufweist, wobei die Abstützfläche 25 bezogen auf das zweite Gelenk 8 entgegen der ersten
Drehrichtung weist.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Magazinhalter 1 mehrere verschiedene Betätigungsrichtungen zur Freigabe des Magazins 7 aufweist und das Magazin schnell, einfach und zuverlässig von der Waffe freigegeben werden kann. Das Magazin 7 kann durch ein Drücken des Bedienelements 9 in Richtung des Magazins, durch ein Drücken beziehungsweise einen Zug des Bedienelements 9 vom Magazin 7 weg als auch durch ein Drücken des Bedienelements 9 in Richtung der Waffe freigegeben beziehungsweise gelöst werden. Beispielsweise kann ein Schütze mit seinem Daumen zwischen dem Magazin 7 und dem Bedienelement 9 hochgleiten um den Magazinhalter 1 zu betätigen und das Magazin 7 von der Waffe freizugeben oder er kann beispielsweise das Magazin 7 und das Bedienelement 9 umgreifen und den Magazinhalter 1 betätigen und das Magazin 7 entnehmen. Durch diese vielfältigen Bedienungsmöglichkeiten des Magazinhalters 1 wird es einem Schützen, insbesondere einem Soldaten in Gefechtssituationen, deutlich erleichtert ein Magazin 7 von einer Waffe zu lösen um beispielweise einen Magazinwechsel durchzuführen, selbst wenn der Schütze beziehungsweise Soldat aufgrund
verschiedener Situationen die Waffe nur umständlich halten kann. Weiters kann der
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beanspruchte Magazinhalter 1 mit wenig Aufwand in der Aufnahme 2 einer geeigneten Schusswaffe befestigt und ausgetauscht werden, da beispielsweise eine in der Aufnahme befestigte Magazinhaltefeder 18 eines Magazinhalters nach dem Stand der Technik, der für Steyr AUG und baugleiche Gewehre geeignet ist, bei einem Austausch desselben gegen den beanspruchten Magazinhalter 1 oder bei beispielsweise Ersatz eines defekten Teiles des Magazinhalters 1 weiter verwendet
werden kann.
Weiters ist eine Schusswaffe mit dem Magazinhalter 1 vorgesehen. Vorteilhaft ist hierbei, dass das Magazin 7 schnell, einfach und zuverlässig von der Schusswaffe freigegeben werden kann. Die Schusswaffe weist insbesondere einen Magazinschacht auf, in den das Magazin 7 eingeführt werden kann. Wenn das Magazin 7 in den Magazinschacht der Schusswaffe eingeführt wird arretiert es automatisch mittels des Magazinhalters 1. Durch Betätigen des Magazinhalters 1 in eine seiner Betätigungsrichtungen wird das Magazin 7 freigegeben. Der Magazinhalter 1 ist hierbei in der Aufnahme 2 angeordnet. Die Aufnahme 2 kann insbesondere in einem Waffengehäuse, einem Schaft oder einem Griff der
Schusswaffe gelagert sein.
Ein Magazinhalter 1 hält ein Magazin 7 in einer Schusswaffe. Um ein Magazin 7 einer Schusswaffe freizugeben wird der Magazinhalter 1 in wenigstens einer
Betätigungsrichtung betätigt.
In den Figuren 13 und 14 ist ein Magazinhalter nach dem Stand der Technik in Halteposition und in Freigabeposition gezeigt, wobei dieser Magazinhalter lediglich eine einzige Betätigungsrichtung aufweist, wodurch ein Magazinwechsel im
Unterschied zur gegenständlichen Erfindung umständlich handzuhaben ist.
Figur 13 zeigt hierbei einen Magazinhalter nach dem Stand der Technik in Halteposition. Hierbei ist ein Rastelement 30 mittels eines Gelenks 40 federbelastet mit einer in der Aufnahme 2 der Schusswaffe angeordneten Magazinhaltefeder 18 verbunden. Eine erste Nase 50 des Rastelements 30 ist in Eingriff mit der Ausnehmung 6 des Magazins 7. Eine zweite Nase 110 des
Rastelements 30 ist im Anschlag mit der Aufnahme 2.
Figur 14 zeigt hierbei einen Magazinhalter nach dem Stand der Technik in Freigabeposition. Um das Magazin 7 freizugeben, wurde das Rastelement 30 in die, bei dem Magazinhalter nach dem Stand der Technik einzig mögliche, Betätigungsrichtung in Richtung der Magazinhaltefeder 18 gedrückt wodurch die erste Nase 50 des Rastelements 30 nicht mehr in Eingriff mit der Ausnehmung 6 des Magazins 7 ist und die zweite Nase 110 des Rastelements 30 nicht mehr im Anschlag
mit der Aufnahme 2 ist, wodurch das Magazin 7 freigegeben ist.
In einem Montagezustand wird ein erstes Gelenk 4, welches am Rastelement 3 angeordnet ist, insbesondere mittels eines Achselements 20 und der Magazinhaltefeder 18 unter Spannung gebildet. Hierbei ragt das Achselement 20 in Richtung der ersten Gelenkachse 23 durch wenigstens eine Gelenkausnehmung des Rastelements 3 hindurch, wobei die Magazinhaltefeder 18 unter Spannung mit dem
Achselement 20 verbunden ist.
Das erste Gelenk 4 ist insbesondere ein Drehgelenk. Das Achselement 20 ist insbesondere in der Aufnahme 2 gelagert und dient als Rotationsachse für den Magazinhalter 1 und für die Magazinhaltefeder 18. Ein erster Teil der Magazinhaltefeder 18 liegt im Inneren der Aufnahme 2 unter Druck an und ein zweiter Teil der Magazinhaltefeder 18 ist unter Spannung mit dem Achselement 20
verbunden.
Das Rastelement 3 weist wenigstens ein Eingriffselement 5 zum zumindest
mittelbaren Halten des Magazins 7 auf.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Eingriffselement 5 zum Eingriff in eine Ausnehmung 6 des Magazins 7 ausgebildet ist. Das Eingriffselement 5 hält hierbei unmittelbar das Magazin 7. Das Eingriffselement 5 kann in diesem Fall als Rastnase
ausgebildet sein.
Alternativ kann gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform vorgesehen sein, dass die Schusswaffe eine durch das Eingriffselement 5 betätigbare Magazinrast aufweist, welche Magazinrast ausgebildet ist das Magazin 7 zu halten. Das Eingriffselement 5 kann in diesem Fall als Arm ausgebildet sein, welche die weitere
Magazinrast betätigt.
7
Das wenigstens eine Eingriffselement 5 ist um die erste Gelenkachse 23 in der ersten Drehrichtung aus der Halteposition in Richtung der Freigabeposition schwenkbar. Durch diese Bewegung wird das Magazin 7 von der Waffe freigegeben, sei es weil das wenigstens eine Eingriffselement 5 aus der Ausnehmung 6 des Magazins 7 geführt wird, oder weil das Eingriffselement 5 die Magazinrast
entsprechend betätigt.
Das Rastelement 3 ist mittels eines zweiten Gelenks 8 schwenkbar mit dem Bedienelement 9 verbunden, wobei das Rastelement 3 ein zweites Anschlagelement 19 und das Bedienelement 9 ein erstes Anschlagelement 10 zum gegenseitigen
Anschlag aufweisen.
Das Rastelement 3 bildet insbesondere mit dem Bedienelement 9 das zweite Gelenk 8 aus. Das Bedienelement 9 ist mittels des zweiten Gelenks 8 schwenkbar an dem Rastelement 3 gelagert. Das zweite Gelenk 8 ist insbesondere ein Drehgelenk. Das Bedienelement 9 ist insbesondere zerstörungsfrei vom Rastelement
3 lösbar.
Es kann vorgesehen sein, dass das Rastelement 3 ein viertes Anschlagelement 28 und das Bedienelement 9 ein drittes Anschlagelement 27 zum gegenseitigen Anschlag aufweisen. Mittels der Anschlagelemente 10 und 27 des Bedienelements 9 und der Anschlagelemente 19 und 28 des Rastelements 3 wird eine wippenartige
Bewegung des Bedienelements 9 in Bezug auf das Rastelement 3 ermöglicht.
Die Anschlagelemente 10 und 27 des Bedienelements 9 und die Anschlagelemente
19 und 28 des Rastelements 3 können insbesondere Anschlagflächen sein.
Es kann hierbei die erste Anschlagfläche 10 des Bedienelements 9 an die zweite Anschlagfläche 19 des Rastelements 3 anschlagen. Es kann auch die dritte Anschlagfläche 27 des Bedienelements 9 an die vierte Anschlagfläche 28 des
Rastelements 3 anschlagen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Rastelement 3 und das Bedienelement 9 abgesehen vom zweiten Gelenk 8 überlappungsfrei angeordnet sind. Das Rastelement 3 und das Bedienelement 9 sind daher im Wesentlichen in derselben
Ebene angeordnet. Dadurch kann eine stabile aber schmale Konstruktionsweise
erreicht werden.
Das Bedienelement 9 weist bevorzugt an einer dem Eingriffselement 5 gegenüberliegenden Seite eine Abstützfläche 25 zum Anschlag an der Aufnahme 2 auf, wodurch bei einem gleichzeitigen Eingriff des Eingriffselements 5 in die Ausnehmung 6 des Magazins 7 selbiges unter Federspannung in einer Halteposition in der Aufnahme 2 gehalten ist. Die Aufnahme 2 kann hierbei eine Anschlageinrichtung wie beispielsweise einen der Aufnahme 2 abragenden Fortsatz, eine Vertiefung beziehungsweise Erhöhung oder eine Ausnehmung zum Anschlag der Abstützfläche 25 aufweisen. Mittels einer, ein Drehmoment auf das Bedienelement 9 verursachenden Kraft auf das Bedienelement 9 kann eine Verdrehung des Rastelements 3 in die erste Drehrichtung bewirkt werden. Bei einer Kraft auf das Bedienelement 9, welche ein Drehmoment des Bedienelements 9 in die erste Drehrichtung verursacht, liegt das erste Anschlagelement 10 an das zweite Anschlagelement 19 an und verhindert ein weiteres Drehen des zweiten Gelenkes 8, wodurch das Drehmoment in die erste Drehrichtung unmittelbar von dem Bedienelement 9 auf das Rastelement 3 übertragen wird. Dies ist beispielhaft in Fig. 11 und 12 dargestellt. Bei einer Kraft auf das Bedienelement 9, welche ein Drehmoment des Bedienelements 9 gegen die erste Drehrichtung verursacht, ist das zweite Gelenk 8 zunächst frei, wobei sich durch ein Abstützen der Abstützfläche 25 an der Aufnahme 2 das zweite Gelenk 8 in Richtung des Rastelementes 3 gedrückt wird, wodurch wieder ein Drehmoment auf das Rastelement 3 in die erste Richtung bewirkt wird. Dies ist beispielhaft in Fig. 9 und 10 dargestellt. Durch das resultierende Drehmoment in die erste Richtung auf das Rastelement unabhängig von der Kraftrichtung auf das Bedienelement 9 wird das wenigstens eine Eingriffselement 5 aus der aus der Halteposition in die Freigabeposition geführt und
das Magazin 7 von der Waffe freigegeben.
Es kann auch vorgesehen sein, dass das Rastelement 3 zwei oder mehr als zwei das Eingriffselemente 5 zum Eingriff in eine oder in mehrere Ausnehmungen 6 des Magazins 7 aufweist. Zwei beispielhafte Ausführungsvarianten eines Rastelements 3, welches zwei Eingriffselemente 5 aufweist, sind in den Figuren 3 und 4 beispielhaft abgebildet.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass das Rastelement 3 im Wesentlichen L-
förmig ausgebildet ist und einen ersten Schenkel 12 und einen zweiten Schenkel 13 aufweist, wobei die erste Gelenkachse 23 am ersten Schenkel 12 und die zweite Gelenksachse 24 am zweiten Schenkel 13 angeordnet ist. Es kann hierbei insbesondere vorgesehen sein, dass die Längserstreckung des zweiten Schenkels 13 länger ist als die Längserstreckung des ersten Schenkels12, wodurch mittels Hebelwirkung die Bedienung des Magazinhalters 1 erleichtert wird. Dadurch kann
eine materialsparende Bauform erreicht werden.
Das wenigstens eine Eingriffselement 5 ist insbesondere als vom Rastelement 3, bevorzugt als vom ersten Schenkel 12 des Rastelements 3, abragender und an wenigstens einer Stelle spitz zulaufender Fortsatz ausgebildet. Dadurch kann
ebenfalls eine einfache und stabile Bauform erreicht werden.
Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Eingriffselement 5 an einer Seite eine Rundung und an einer gegenüberliegenden Seite eine, insbesondere steile, Flanke aufweist, wobei die Rundung und die Flanke an wenigstens einer Stelle spitz zueinander zulaufen. Mittels dieser Ausführungsvariante kann das das Eingriffselement 5 besonders gut in die
Ausnehmung 6 des Magazins 7 eingreifen und vom Magazin gelöst werden.
Es kann auch vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Eingriffselement 5 als vom ersten Schenkel 12 abragender Zapfen oder als Stift oder als länglicher Vorsprung ausgebildet ist. Das Eingriffselement 5 kann insbesondere auch als Nase bezeichnet
werden.
Aus Stabilitäts- und Platzgründen ist das Eingriffselement 5 bevorzugt an jener Position des Rastelements 3 angeordnet, an welcher sich der erste und der zweite Schenkel 12, 13 treffen.
Es kann weiters vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Eingriffselement 5 an einer, der ersten Gelenkachse 23 gegenüberliegenden Seite des ersten Schenkels 12
angeordnet ist, was sich günstig auf die Kinematik des Magazinhalters 1 auswirkt.
Da in der Regel für den Magazinhalter 1 ein geringer Platz in der Aufnahme 2 zur Verfügung steht, kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der zweite
Schenkel 13 entlang einer, dem ersten Schenkel 12 abgewandter, Längserstreckung
10
konisch zuläuft, da somit das Rastelement 3 weiter zur Aufnahme 2 in Richtung der
Magazinhaltefeder 18 ausgelenkt werden kann.
Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das erste Anschlagelement 10 des Rastelements 13 an dem zweiten Schenkel 13 angeordnet ist, wodurch ein
besonders einfacher Aufbau des Rastelements 3 ermöglicht wird.
Aus Gründen zusätzlicher Stabilität des Magazinhalters 1 kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der zweite Schenkel 13 des Rastelements 3 wenigstens eine Ausnehmung 14 und das Bedienelement 9 wenigstens einen Fortsatz 15 aufweist, wobei der wenigstens eine Fortsatz 15 in der wenigstens einen Ausnehmung 14
gelagert ist und von der Ausnehmung 14 hintergriffen wird.
Zur Begünstigung der Kinematik kann vorgesehen sein, dass die Abstützfläche 25 an der, der Gelenkachse 23 abgewandten Seite des zweiten Gelenks 8 angeordnet ist. Dies bedeutet insbesondere, dass die erste Gelenksachse 23 mit der zweiten Gelenksachse eine Normalebene aufspannt und dass die Abstützfläche 25 in einem, von der ersten Gelenksachse 23 abgewandten und durch die Normalebene
begrenzten Bereich angeordnet ist.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die zweite Gelenksachse 24 bei einem Wechsel von der Halteposition in die Freigabeposition eine Verbindende zwischen der erste Gelenksachse 23 und der Abstützfläche 25 durchwandert. Dies bedeutet, dass die zweite Gelenksachse 24 in der Halteposition an einer ersten Seite von der Verbindenden angeordnet ist, und in der Freigabeposition an einer
gegenüberliegenden zweiten Seite der Verbindenden angeordnet ist.
Fig. 1 zeigt beispielhaft eine erste Ausführungsvariante des Magazinhalters 1 umfassend das Rastelement 3 mit der ersten Gelenkachse 23 und dem Eingriffselement 5, wobei die erste Gelenkachse 23 und das Eingriffselement 5 an dem ersten Schenkel 12 des Rastelements 3 angeordnet sind. Mittels des am zweiten Schenkel 13 des Rastelements 3 angeordneten zweiten Gelenks 8 ist das Rastelement 3 mit dem Bedienelement 9 schwenkbar verbunden, wobei das zweite Gelenk 8 bevorzugt ein Achselement 20 aufweist, welches Achselement 20
insbesondere als Spannstift ausgebildet ist. Das zweite Gelenk 8 kann durch den
11
wenigstens einen Fortsatz 15 des Bedienelements 9, welcher in einer Ausnehmung 14 des Rastelements 3 angeordnet ist und mittels des Achselements 20, welches Achselement 20 durch jeweils eine Öffnung 21 im Rastelement 3 und durch wenigstens eine fluchtend angeordnete Öffnung 21 im Fortsatz 15 des Bedienelements 9 durchgeführt ist, gebildet werden, wie beispielhaft in den
Figuren 1 und 5 dargestellt ist.
Die Ausnehmung 14 des Rastelements 3 kann um die Öffnung 21 verlaufen und weist insbesondere eine glockenförmige Kontur auf, wodurch der wenigstens eine Fortsatz 15 des Bedienelements 9 und somit das Bedienelement 9 selbst, weiter
ausgeschwenkt werden kann.
Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Bedienelement 9 zwei Fortsätze 15 aufweist, was beispielhaft in den Figuren 3 und 4 dargestellt ist, wobei jeweils ein Fortsatz 15 an jeweils einer Seite des Rastelements 3 die Ausnehmung 14 des Rastelements 3 hintergreift. In Figur 3 ist weiters beispielhaft ein Achselement 20 abgebildet, welches durch wenigstens eine Öffnung 21 des wenigstens einen Fortsatzes 15 des Bedienelements 9 und durch eine fluchtend angeordnete Öffnung
21 des Rastelements 3 durchgeführt ist.
Die Figuren 2, 4 und 6 zeigen beispielhaft eine zweite Ausführungsvariante des Magazinhalters, wobei das zweite Gelenk 8 durch einen zylindrischen beziehungsweise im Wesentlichen runden oder zumindest abgerundeten Fortsatz 15 des Bedienelements 9, welcher in einer Rastelementöffnung 22 gelagert ist, gebildet wird. In dieser Ausführungsvariante ist insbesondere vorgesehen, dass der Fortsatz 15 des Bedienelements 9 keine Öffnung 21 aufweist. Der erste und der zweite Schenkel 12, 13 des Rastelements sind in dieser Ausführungsvariante verbreitert beziehungsweise verdickt. Weiters ist in dieser Ausführungsvariante der Fortsatz 15 rund ausgestaltet und es kann vorgesehen sein, dass zwei Fortsätze 15 vom Bedienelement 9 abragen, die in der Rastelementöffnung 22 des Rastelements
3 formschlüssig gelagert sind, was beispielhaft in Figur 4 dargestellt ist.
Für Anwendungen, in denen das Rastelement 3 besonders belastet wird, kann alternativ vorgesehen sein, dass das Rastelement 3 im Wesentlichen dreieckig
ausgebildet ist.
12
Es kann auch vorgesehen sein, dass das Rastelement 3 eine Verdickung oder eine
Verbreiterung seines zweiten und/oder ersten Schenkels 12, 13 aufweist.
In den Figuren 7 und 8 sind die erste und die zweite Ausführungsvariante des Magazinhalters 1 in einer Halteposition in einer Aufnahme 2 einer Schusswaffe beispielhaft dargestellt. Hierbei ist das Eingriffselement 5 des Rastelements 3 in Eingriff mit der Ausnehmung 6 des Magazins 7, mit anderen Worten, das Eingriffselement 5 des Rastelements 3 ist in der Ausnehmung 6 des Magazins 7 eingerastet. Die Abstützfläche 25 des Bedienelements 9 ist unter Federdruck im Anschlag mit einem Teil der Aufnahme 2 gehalten und das zweite Anschlagelement 19 des Rastelements 3 liegt an dem ersten Anschlagelement 10 des Bedienelements
9 flächig an.
In den Figuren 9 und 10 sind die erste und zweite Ausführungsvariante des Magazinhalters 1 in einer Freigabeposition in der Aufnahme 2 der Schusswaffe beispielhaft dargestellt. Hierbei ist das Eingriffselement 5 des Rastelements 3 aus dem Eingriff mit der Ausnehmung 6 des Magazins 7 gelöst, mit anderen Worten, das Eingriffselement 5 des Rastelements 3 ist in der Ausnehmung 6 des Magazins 7 nicht mehr eingerastet. Die Abstützfläche 25 des Bedienelements 9 ist unter Druck im Anschlag mit einem Teil der Aufnahme 2 und das zweite Anschlagelement 19 des Rastelements 3 liegt an dem ersten Anschlagelement 10 des Bedienelements 9 flächig an. Das Bedienelement 9 wurde hierbei in Richtung des Magazins 7 und/oder in Richtung der Magazinhaltefeder 18 gedrückt, wodurch das Rastelement 3, insbesondere der zweite Schenkel 13 des Rastelements 3 in Richtung der
Magazinhaltefeder 18 gedrückt ist und das Magazin 7 freigegeben ist.
Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Abstützfläche 25 auf einem
Abstützelement 26 angeordnet ist.
In den Figuren 11 und 12 sind die erste und zweite Ausführungsvariante des Magazinhalters 1 in der Freigabeposition in der Aufnahme 2 der Schusswaffe beispielhaft dargestellt. Hierbei ist das Eingriffselement 5 des Rastelements 3 aus dem Eingriff mit der Ausnehmung 6 des Magazins 7 gelöst, mit anderen Worten, die das Eingriffselement 5 des Rastelements 3 ist in der Ausnehmung 6 des Magazins 7
nicht mehr eingerastet. Die Abstützfläche 25 des Bedienelements 9 ist angehoben
13
und die Abstützfläche 25 beziehungsweise das Abstützelement 26 kann einen Teil der Aufnahme 2 berühren. Das vierte Anschlagelement 28 des Rastelements 3 kann hierbei an dem dritten Anschlagelement 27 des Bedienelements 9 anliegen. Das Bedienelement 9 wurde hierbei vom Magazin 7 weg und/oder in Richtung der Magazinhaltefeder 18 gedrückt, wodurch das Rastelement 3, insbesondere der zweite Schenkel 13 des Rastelements 3 in Richtung der Magazinhaltefeder 18
gedrückt ist und das Magazin 7 freigegeben ist.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass das zweite Gelenk 8 im Wesentlichen zwischen der ersten Gelenkachse 23 und der Abstützfläche 25 angeordnet ist, was sich besonders günstig auf die Stabilität, Bedienbarkeit und Kinematik des
Magazinhalters 1 auswirkt.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Bedienelement 9 im Wesentlichen C-förmig ausgebildet ist und eine Abzugsfläche 16 aufweist, die an einer dem Eingriffselement 5 abgewandten Seite des Bedienelements 9 angeordnet ist. Durch die C-förmige beziehungsweise abgerundete Ausgestaltung des Bedienelements 9 ergibt sich eine für einen Schützen angenehme und leicht zu bedienende Abzugsform, wodurch das Bedienelement 9 einfach zu betätigen ist, nämlich in Richtung zu dem Magazin 7, von dem Magazin 7 weg und von unten in
Richtung zu der Magazinhaltefeder 18.
Bevorzugt kann die Abzugsfläche 16 aufgeraut oder rau sein, wodurch ein guter Halt für den Finger des Schützen an der Abzugsfläche 16 resultiert. Besonders bevorzugt kann die Abzugsfläche auch strukturiert sein und beispielsweise Rillen
oder Vertiefungen aufweisen, um den Halt des Fingers weiter zu verbessern.
Es kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Abstützelement 26 einen, dem Eingriffselement 5 abgewandten Endbereich des Bedienelements 9 ausbildet. Vorzugsweise ragt das Abstützelement 26 vom Bedienelement 9 ab. Das Abstützelement 26 kann als vom Bedienelement 9 abragender Zapfen oder als Stift oder als länglicher Vorsprung ausgebildet sein und dient zum Anschlag an der
Aufnahme 2 der Schusswaffe.
Das Abstützelement 26 kann eine steile Flanke und eine abgerundete Seite
14
aufweisen, wobei die steile Flanke und die abgerundete Seite an einer Stelle zusammenlaufen und eine gemeinsame Kante ausbilden. Hierbei kann diese Kante
als Abstützfläche 25 fungieren.
Aus Stabilitätsgründen kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Abstützelement 26
als integraler Bestandteil des Bedienelements 9 ausgebildet ist.
Das Bedienelement 9 und das Abstützelement 26 können aus Stabilitätsgründen
weiters einstückig ausgebildet sein.
Um eine einfache Herstellung des Bedienelements 9 zu ermöglichen, kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Abstützelement 26 an das Bedienelement 9
angeformt ist.
Claims (10)
1. Magazinhalter (1) zur Montage in einer Aufnahme (2) einer Schusswaffe, wobei ein Rastelement (3) zur schwenkbaren Verbindung mit der Aufnahme (2) unter Ausbildung eines ersten Gelenkes (4) mit einer ersten Gelenkachse (23) ausgebildet ist, wobei das Rastelement (3) wenigstens ein Eingriffselement (5) zum zumindest mittelbaren Halten eines Magazins (7) aufweist, wobei das Eingriffselement (5) um die erste Gelenkachse (23) in einer ersten Drehrichtung aus einer Halteposition in Richtung einer Freigabeposition schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienelement (9) und das Rastelement (3) mittels eines zweiten Gelenks (8) verbunden sind, dass das zweite Gelenk (8) eine zur ersten Gelenkachse (23) im Wesentlichen parallele zweite Gelenkachse (24) aufweist, dass bei einem Schwenken des Bedienelementes (9) um die zweite Gelenkachse (24) in der ersten Drehrichtung ein erstes Anschlagelement (10) des Bedienelementes (9) bei einem vorgebbaren ersten Drehwinkel mit einem zweiten Anschlagelement (19) des Rastelementes (3) in Kontakt bringbar ist, und dass das Bedienelement (9) eine Abstützfläche (25) zum Abstützen an der Aufnahme (2) aufweist, wobei die Abstützfläche (25) bezogen auf das zweite Gelenk (8) entgegen der ersten
Drehrichtung weist.
2. Magazinhalter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (3) im Wesentlichen L-förmig ausgebildet ist und einen ersten Schenkel (12) und einen zweiten Schenkel (13) aufweist, wobei die erste Gelenkachse (23) am ersten Schenkel (12) und die zweite Gelenksachse (24) am
zweiten Schenkel (13) angeordnet ist.
3. Magazinhalter (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (13) entlang einer, dem ersten Schenkel (12) abgewandter,
Längserstreckung konisch zuläuft.
4. Magazinhalter (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Anschlagelement (10) des Rastelements (13) an dem zweiten
Schenkel (13) angeordnet ist.
5. Magazinhalter (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (13) des Rastelements (3) wenigstens eine Ausnehmung (14) und das Bedienelement (9) wenigstens einen Fortsatz (15) aufweist, wobei der wenigstens eine Fortsatz (15) in der wenigstens einen
Ausnehmung (14) gelagert ist und von der Ausnehmung (14) hintergriffen wird.
6. Magazinhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützfläche (25) an der, der Gelenkachse (23)
abgewandten Seite des zweiten Gelenks (8) angeordnet ist.
7. Magazinhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gelenk (8) im Wesentlichen zwischen der ersten Gelenkachse (23) und der Abstützfläche (25) angeordnet ist.
8. Magazinhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (9) im Wesentlichen C-förmig ausgebildet ist und eine Abzugsfläche (16) aufweist, die an einer dem Eingriffselement (5)
abgewandten Seite des Bedienelements (9) angeordnet ist.
9. Magazinhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (26) einen, dem Eingriffselement (5)
abgewandten Endbereich des Bedienelements (9) ausbildet.
10. Schusswaffe mit einem Magazinhalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50051/2019A AT521783B1 (de) | 2019-01-23 | 2019-01-23 | Magazinhalter für schusswaffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50051/2019A AT521783B1 (de) | 2019-01-23 | 2019-01-23 | Magazinhalter für schusswaffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT521783B1 AT521783B1 (de) | 2020-07-15 |
| AT521783A4 true AT521783A4 (de) | 2020-07-15 |
Family
ID=71527486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50051/2019A AT521783B1 (de) | 2019-01-23 | 2019-01-23 | Magazinhalter für schusswaffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT521783B1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144622B (de) * | 1959-01-10 | 1963-02-28 | J G Anschuetz G M B H | Patronenmagazinsperre fuer eine Schusswaffe mit entgegen einer Federung oeffenbarem Magazinhalter |
| CH402664A (de) * | 1963-01-15 | 1965-11-15 | Eidg Waffenfabrik | Als Kleinkaliberwaffe abgeänderter Karabiner |
| AT389763B (de) * | 1986-02-14 | 1990-01-25 | Steyr Daimler Puch Ag | Automatische handfeuerwaffe |
| US8166691B1 (en) * | 2011-01-03 | 2012-05-01 | Kimber Ip, Llc | Ambidextrous magazine catch |
-
2019
- 2019-01-23 AT ATA50051/2019A patent/AT521783B1/de active
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1144622B (de) * | 1959-01-10 | 1963-02-28 | J G Anschuetz G M B H | Patronenmagazinsperre fuer eine Schusswaffe mit entgegen einer Federung oeffenbarem Magazinhalter |
| CH402664A (de) * | 1963-01-15 | 1965-11-15 | Eidg Waffenfabrik | Als Kleinkaliberwaffe abgeänderter Karabiner |
| AT389763B (de) * | 1986-02-14 | 1990-01-25 | Steyr Daimler Puch Ag | Automatische handfeuerwaffe |
| US8166691B1 (en) * | 2011-01-03 | 2012-05-01 | Kimber Ip, Llc | Ambidextrous magazine catch |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT521783B1 (de) | 2020-07-15 |
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