AT521784A4 - Verkleidung für eine Wandöffnung - Google Patents

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AT521784A4
AT521784A4 ATA50074/2019A AT500742019A AT521784A4 AT 521784 A4 AT521784 A4 AT 521784A4 AT 500742019 A AT500742019 A AT 500742019A AT 521784 A4 AT521784 A4 AT 521784A4
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Steinöcker Alfred
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Alfred Steinoecker
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
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Abstract

Es wird eine Verkleidung für eine an ein Fenster, insbesondere Kellerfenster, anschließende Wandöffnung mit Mauerwerksblenden (2,4) zum Abdecken einer eine Brüstung, einen Sturz und Laibungen ausbildende Innenwandung der Wandöffnung, sowie mit einer an die Mauerwerksblenden (2,4) anschließenden, eine Stirnfläche zur Befestigung eines Lichtschachtes (8) aufweisenden Fasche (3) beschrieben. Um einen einfachen Montagevorgang mit einer großen Toleranz gegenüber der Dimensionierung der Wandöffnung zu erlauben und gleichzeitig den Lageraufwand zu reduzieren, wird vorgeschlagen, dass die Verkleidung eine zwei Mauerwerksblenden (4) und die Fasche (3) ausbildende Verkleidungsbasis (1) aufweist, die zwischen einer Transportlage, in der die Flächen der Mauerwerksblenden (4) und die Stirnfläche in einer Ebene liegen, und einer Einbaulage, in der die Flächen der Mauerwerksblenden (4) quer zur Stirnfläche ausgerichtet sind, verlagerbar ist, und dass an die in Einbaulage sich gegenüberliegenden Mauerwerksblenden (4) der Verkleidungsbasis (1) zwei weitere separat montierbare Mauerwerksblenden (2) zum Abdecken der von der Verkleidungsbasis (1) unbedeckten Innenwandung angeordnet sind.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidung für eine an ein Fenster, insbesondere Kellerfenster, anschließende Wandöffnung mit Mauerwerksblenden zum Abdecken einer eine Brüstung, einen Sturz und Laibungen ausbildende Innenwandung der Wandöffnung, sowie mit einer an die Mauerwerksblenden anschließenden, eine Stirnfläche zur Befestigung eines Lichtschachtes aufweisenden Fasche.
Aus der DE10026777A1 ist ein Fertigteil zur Verkleidung von an Fenster- oder Türöffnungen anschließenden, isolierten Wandöffnungen vorbekannt. Dabei bildet das Fertigteil eine Mauerwerksblende, die rechtwinkelig zur Wand den Rand des Isolationsmaterials im Fenster-, Türöffnungs- oder Laibungsbereich abdeckt. Des Weiteren kann an die Mauerwerksblende ein Lichtschacht angesetzt sein.
Die EP3002389B1 offenbart ebenfalls eine Verkleidung für eine Wandöffnung im Bereich eines Kellerfensters, wobei die Verkleidung eine Montagevorrichtung zur Befestigung eines Lichtschachtes bildet. Die Verkleidung deckt dabei eine an die Wandöffnung anschließende Isolierung einer Außenwand so ab, dass sie eine Fasche für die Wandöffnung bildet. Zudem weist die Verkleidung eine aufgesteckte Mauerwerksblende auf, die die der Wandöffnung zugewandten Innenwandung der Isolierung abdeckt. Zum sicheren Sitz eines ansetzbaren Lichtschachtes sind an der Fasche der Verkleidung gewindeschneidende Befestigungsschrauben befestigbar.
Nachteilig an den vorbekannten Verkleidungen ist allerdings die Tatsache, dass keinerlei Anpassung der Fertigteile an variierende Wandöffnungen, beziehungsweise Wanddicken vorgenommen werden kann, sodass ein Hersteller
solcher Verkleidungen eine hohe Anzahl an verschieden dimensionierte
universeller Einsatz ist somit kaum möglich.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidung für eine an ein Fenster anschließende Wandöffnung vorzuschlagen, die einen einfachen Montagevorgang mit einer großen Toleranz gegenüber der Dimensionierung der Wandöffnung erlaubt und gleichzeitig den Lageraufwand reduziert.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Verkleidung eine zwei Mauerwerksblenden und die Fasche ausbildende Verkleidungsbasis aufweist, die zwischen einer Transportlage, in der die Flächen der Mauerwerksblenden und die Stirnfläche in einer Ebene liegen, und einer Einbaulage, in der die Flächen der Mauerwerksblenden quer zur Stirnfläche ausgerichtet sind, verlagerbar ist, und dass an die in Einbaulage sich gegenüberliegenden Mauerwerksblenden der Verkleidungsbasis zwei weitere separat montierbare Mauerwerksblenden zum Abdecken der von der Verkleidungsbasis unbedeckten Innenwandung angeordnet
sind.
Um eine geforderte platzschonende Lagerung zu erzielen, weist die Verkleidung erfindungsgemäß wenigstens drei Komponenten auf, nämlich eine Verkleidungsbasis und zwei separate Mauerwerksblenden. In Transport-, oder Lagerungslage bilden diese eine einfach stapelbare Plattenform aus. Als Ausgangsmaterial für die Platten können dabei beispielsweise eine Aluminiumverbundplatte, oder für den Fachmann andere naheliegende witterungsbeständige und isolierende Werkstoffe eingesetzt werden. Die Verkleidungsbasis ist dabei so ausgestaltet, dass sie eine Fasche, die eine Außenwand, oder eine Isolierung einer Außenwand teilweise bedeckt, für eine darin eingearbeitete Wandöffnung bildet, wobei sich von dieser Fasche aus zwei gegenüberliegende Mauerwerksblenden in Richtung des Faschenzentrums
erstrecken. Soll die Verkleidungsbasis in eine an ein Fenster anschließende
Um eine rasche und einfache Montage der Verkleidung der Wandöffnung an einer Baustelle zu begünstigen, wird vorgeschlagen, dass die separat montierbaren Mauerwerksblenden Befestigungslaschen ausbilden, die zwischen einer Transportlage, in der die Flächen der Befestigungslaschen und die Flächen der separat montierbaren Mauerwerksblenden in einer Ebene liegen, und einer Einbaulage, in der die Flächen der Befestigungslaschen quer zu den Flächen der separat montierbaren Mauerwerksblenden ausgerichtet sind, verlagerbar sind. Die Befestigungslaschen können beispielsweise an beiden Breitseiten und an einer Längsseite der separat montierbaren Mauerwerksblenden angeordnet sein, sodass die breitseitig angeordneten Befestigungslaschen die jeweilig anschließenden Mauerwerksblenden der Verkleidungsbasis und die längsseitig angeordneten Befestigungslaschen die der Außenwand oder Isolierung zugewandte Rückseite der Fasche teilweise bedecken. Die Befestigung der Befestigungslaschen kann beispielsweise über Schraub-, Niet-, Klebe, - oder Schweißverbindungen erfolgen.
Aluminiumschicht oder durch Pressung der Faltkante erreicht werden.
Um unabhängig von der Bauart und Ausgestaltung eines an die Verkleidung anschließenden Lichtschachtes eine dichte Verbindung zwischen diesen beiden Komponenten zu erreichen, kann an der Fasche ein Lichtschacht angeordnet sein, der für eine dichtende Verbindung unter Zwischenlage einer Dichtung an die Stirnfläche der Fasche angesetzt ist. Die Dichtung kann beispielsweise von einem Dichtungselement aus Kunststoff, oder von einem Dichtungsschaum ausgebildet sein. Die Verbindung selbst kann durch eine Schraub-, Niet-, Klebe-, oder Schweißverbindung geschehen.
Damit idente durch beispielsweise CNC Maschinen vorgefertigte Zuschnitte der Verkleidung auch bei unterschiedlich dick ausgestalteten Wänden eingesetzt werden können, wird vorgeschlagen, dass die Mauerwerksblenden fensterseitig aufgesteckte, U-förmige Abschlussprofile zur Anpassung an die Innenwandungstiefe in Einbaulage aufweisen. Die aus Kunststoff oder Aluminium gebildeten Aufsteckprofile greifen die Mauerwerksblenden unter Vorspannung, sodass eine stufenlose Anpassung der Mauerwerksblenden an die Dicke der Wand
vorgenommen werden kann.
Um einen fehlerfreien Einbau der Verkleidung in die Wandöffnung zu gewährleisten,
empfiehlt es sich, dass die Mauerwerksblenden der Verkleidungsbasis durch
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es
zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Verkleidung in Transportlage,
Fig. 2 einen schematischen Schnitt entlang der Linie Il-II der Fig. 1 in Einbaulage und
Fig. 3 einen schematischen Schnitt entlang der Linie IN-III der Fig. 2 in Einbaulage.
Die erfindungsgemäße Verkleidung für eine an ein Fenster, insbesondere Kellerfenster, anschließende Wandöffnung weist wenigstens drei Komponenten auf, nämlich eine Verkleidungsbasis 1 und zwei separat montierbare Mauerwerksblenden 2. Für eine platzschonende Lagerung kann die Verkleidungsbasis 1 zwischen einer in der Fig. 1 dargestellten Transport- oder Lagerlage, in der die an die Fasche 3 anschließenden Mauerwerksblenden 4 in einer Ebene mit der Fasche 3 liegen und einer aus der Fig. 2 ersichtlichen Einbaulage, in der die Mauerwerksblenden 4 der Verkleidungsbasis 1 quer zur Fasche 3 ausgerichtet sind, verlagert werden. Während die eine Stirnfläche bildende Fasche 3 die Wand, in die die Wandöffnung eingearbeitet ist, außenwandseitig bedeckt, bilden die daran anschließenden Mauerwerksblenden 4 eine Verkleidung für die Fensterbrüstung und den Fenstersturz. Die zwei separat
Mauerwerksblende 4 erzeugt werden.
Wie in der Fig. 1 verdeutlicht, weisen sowohl die Verkleidungsbasis 1 und die separat montierbaren Mauerwerksblenden 2 in Transportlage eine stapelbare Plattenform auf. In der Fig. 2 hingegen ist die Verkleidung in Einbaulage dargestellt, in der die Verkleidung durch Umklappen der Mauerwerksblenden 4 und durch das Anordnen der Mauerwerksblenden 2 an die Verkleidungsbasis 1 einen Volumskörper, dessen Tiefe der Breite der Mauerwerksblenden 4 entspricht, ausbildet. Des Weiteren zeigt Fig. 2 einen unter Zwischenlage einer Dichtung 7 an
die Stirnseite der Fasche 3 angeordneten Lichtschacht 8.
Fig. 3 verdeutlicht die über die Befestigungslaschen 5 erzeugte dichte Verbindung zwischen den separat montierbaren Mauerwerksblenden 2 und der Verkleidungsbasis 1. Die breitseitig angeordneten Befestigungslaschen 5 werden so entlang der Faltkante 6 geknickt, dass die Mauerwerksblenden 4 teilweise bedeckt werden. Die längsseitig angeordnete Befestigungslaschen 5 hingegen bedecken die

Claims (1)

  1. (42481) FH
    Patentansprüche
    1. Verkleidung für eine an ein Fenster, insbesondere Kellerfenster, anschließende Wandöffnung mit Mauerwerksblenden (2,4) zum Abdecken einer eine Brüstung, einen Sturz und Laibungen ausbildende Innenwandung der Wandöffnung, sowie mit einer an die Mauerwerksblenden (2,4) anschließenden, eine Stirnfläche zur Befestigung eines Lichtschachtes (8) aufweisenden Fasche (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidung eine zwei Mauerwerksblenden (4) und die Fasche (3) ausbildende Verkleidungsbasis (1) aufweist, die zwischen einer Transportlage, in der die Flächen der Mauerwerksblenden (4) und die Stirnfläche in einer Ebene liegen, und einer Einbaulage, in der die Flächen der Mauerwerksblenden (4) quer zur Stirnfläche ausgerichtet sind, verlagerbar ist, und dass an die in Einbaulage sich gegenüberliegenden Mauerwerksblenden (4) der Verkleidungsbasis (1) zwei weitere separat montierbare Mauerwerksblenden (2) zum Abdecken der von der Verkleidungsbasis (1) unbedeckten Innenwandung
    angeordnet sind.
    2. Verkleidung für eine Wandöffnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die separat montierbaren Mauerwerksblenden (2) Befestigungslaschen (5) ausbilden, die zwischen einer Transportlage, in der die Flächen der Befestigungslaschen (5) und die Flächen der separat montierbaren Mauerwerksblenden (2) in einer Ebene liegen, und einer Einbaulage, in der die Flächen der Befestigungslaschen (5) quer zu den Flächen der separat montierbaren Mauerwerksblenden (2) ausgerichtet sind, verlagerbar sind.
    4. Verkleidung für eine Wandöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fasche (3) ein Lichtschacht (8) angeordnet ist, der für eine dichtende Verbindung unter Zwischenlage einer Dichtung (7) an die Stirnfläche der Fasche (3) angesetzt ist.
    5. Verkleidung für eine Wandöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauerwerksblenden (2,4) fensterseitig aufgesteckte, U-förmige Abschlussprofile zur Anpassung an die
    Innenwandungstiefe in Einbaulage aufweisen.
    6. Verfahren zur Montage einer Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mauerwerksblenden (4) der Verkleidungsbasis (1) durch Umknicken in Einbaulage gebracht werden, worauf die separat montierbaren Mauerwerksblenden (2) über Verbindungselemente an den Mauerwerksblenden (4) der Verkleidungsbasis (1) montiert werden, bevor die Verkleidung in die zu verkleidende Wandöffnung eingesetzt und eingeschäumt wird, woraufhin der Lichtschacht (8) unter Zwischenlage einer Dichtung (7) an die Stirnfläche der Fasche (3) angesetzt wird.
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