AT522461A4 - Besteckteil mit variabler Besteckteillänge - Google Patents
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- AT522461A4 AT522461A4 ATA50807/2019A AT508072019A AT522461A4 AT 522461 A4 AT522461 A4 AT 522461A4 AT 508072019 A AT508072019 A AT 508072019A AT 522461 A4 AT522461 A4 AT 522461A4
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen längenveränderbar ausgebildeten Besteckteil (1) umfassend einen Besteckteilkopf (2) und einen Stiel (3), der einen Schaftteil (4) und ein Griffstück (5) aufweist. Der Schaftteil (4) ist flachprofilförmig ausgebildet und mit seinem ersten Endbereich (6) mit dem Besteckteilkopf (2) einstückig verbunden. Mittels einer Führungsvorrichtung (11) ist der Stiel (3) in seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung des Griffstücks (5) bezüglich des Schaftteils (4) längenveränderbar. Der Schaftteil (4) ist mit einem Wölbungswandabschnitt (12) versehen, wobei in diesem ein Führungskanal (14) ausgebildet ist. Der Führungskanal (14) umfasst zwei voneinander beabstandet angeordnet Durchbrüche (15). Der Wölbungswandabschnitt (12) bildet zwischen den beiden Durchbrüchen (15) einen Führungssteg (18), wobei eine Führungssteg-Unterseite (19) des Führungsstegs (18) eine Kanalwand des Führungskanals (14) definiert.
Description
Messer, mit einem längenveränderbaren Griff.
Das DE 94 13 350 U1 beschreibt einen Messlöffel, der eine Messmulde und einen verkürzbaren und verlängerbaren Griff umfasst. Der Griff selbst besteht aus einem ersten Teil und einem zweiten Teil. Der erste Teil ist ein flacher Materialstreifen, der mit einem seiner Enden an der Messmulde derart befestigt ist, dass er sich parallel zur Öffnung der Messmulde erstreckt. Der zweite Teil besteht aus einem Uförmigen Stab- oder Drahtbügel, der mit den freien Enden seiner Schenkel in Richtung auf die Messmulde weist. Der zweite Teil läuft in einer Führung, die an der Unterseite, d.h. an der der Öffnung der Messmulde abgewandten Seite des ersten Teils befestigt ist. Die Führung erstreckt sich nur über einen Teil der Länge des ersten Teils und ist in der Nähe des freien Endes des ersten Teils angeordnet. Die Führung besteht bevorzugt aus einem U-förmigen Materialstreifen, der von der Unterseite des ersten Teils vorstehend befestigt ist und in der Mitte eine Einwölbung in Richtung auf das erste Teil zeigt, durch die zwei Gleitführungen für jeweils einen der Schenkel des zweiten Teils gebildet werden. Die Führung dient gleichzeitig als Auszieh-Stopp, wobei an den freien Enden der Schenkel jeweils ein Anschlag vorhanden ist, die durch Anschlag an die Führung die am weitesten ausgezogene Position des Griffs begrenzen. Der Griff kann durch teleskopisches Verschieben des zweiten Teils im ersten Teil stufenlos auf jede Länge zwischen den durch die Anschläge begrenzten Endlängen eingestellt werden. Die Führung und der zweite Teil des Griffs sind unterhalb des ersten Teils des Griffs in der Gebrauchslage angeordnet. Nachteilig dabei ist, dass ein eigener, zusätzlicher Füh-
rungsteil herzustellen und am ersten Griffteil zu befestigen ist. Weiters konnte in
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xierung zueinander erreicht werden.
Die US 5,251,758 A beschreibt einen längenveränderbar ausgebildeten Löffel umfassend einen Löffelteil mit einem daran anschließenden ersten Griffteil und einem dazu teleskopierbaren zweiten Griffteil. Die beiden Griffteile sind überwiegend flachprofilförmig ausgebildet. Der erste Griffteil weist an seinem vom Löffelteil abgewendeten Endabschnitt sowie an beiden Längsseiten jeweils eine von zwei Rastvorsprüngen begrenzte Rastausnehmung auf. Der zweite Griffteil weist an seinem dem Löffelteil zugewendeten Endabschnitt an beiden Längsseiten jeweils über die Flachseite vorspringend ausgebildete Rastelemente auf. Jedes der Rastelemente weist einen L-förmigen Querschnitt mit jeweils einem vom zweiten Griffteil aufragenden Rastschenkel auf. An jedem der Rastschenkel ist ein in Richtung auf den jeweils gegenüberliegend befindlichen Rastschenkel ragender Führungsschenkel angeordnet. Es ist auch hier nachteilig, dass ein eigener, zusätzlicher Führungsteil vorzusehen ist, welcher am ersten Griffteil bei dessen Herstellung mit
auszubilden ist.
Aus dem DE 90 03 606 U1 ist Besteckteil, wie ein Löffel oder eine Gabel bekannt geworden, welcher einen Besteckteilkopf sowie einen Stiel, der aus einem Schaftteil sowie zumindest einem Griffstück gebildet ist, umfasst. Der Schaftteil ist mit dem Besteckteilkopf verbunden. Weiters umfasst der Besteckteil eine Führungsvorrichtung mit Führungselementen, mittels welcher der Stiel in seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung des Griffstücks bezüglich des Schaftteils von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung teleskopierbar ausgebildet ist. Zwischen dem Griffstück und dem Schaftteil ist weiters eine Rastvorrichtung mit zusammenwirkenden Rastelementen vorgesehen, mittels welcher das Griffstück in der verlängerten Gebrauchsstellung relativ bezüglich des Schaftteils arretiert gehalten ist. Der Stiel ist dabei hohlprofilförmig ausge-
bildet und nimmt den Schaftteil in sich auf.
Einen ähnlich ausgebildeten Besteckteil beschreibt auch die US 2009/0144991 A1, bei welchem zusätzlich noch der Besteckteilkopf über eine Gelenkanordnung
schwenkbar mit dem Schaftteil verbunden ist.
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schiebebewegung sowie eine stabile Gebrauchsposition der längenveränderbaren
Griffteile ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß den Ansprü-
chen gelöst.
Der erfindungsgemäße Besteckteil ist längenveränderbar und somit in seiner Besteckteillänge variabel ausgebildet und von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung und vice versa teleskopierbar ausgebildet. Der Besteckteil kann als Löffel, Gabel, Göffel oder Messer ausgebildet sein und umfasst:
- einen Besteckteilkopf,
- einen Stiel, welcher Stiel einen Schaftteil und zumindest ein Griffstück umfasst, wobei der Schaftteil flachprofilförmig mit einer ersten Flachseite und einer zweiten Flachseite ausgebildet ist sowie einen ersten Endbereich und einen in Richtung seiner Längserstreckung davon beabstandeten zweiten Endbereich aufweist und der Schaftteil mit seinem ersten Endbereich mit dem Besteckteilkopf einstückig verbunden ist,
- eine Führungsvorrichtung, mittels welcher Führungsvorrichtung der Stiel in seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung des Griffstücks bezüglich des Schaftteils von der verkürzten Lagerstellung in die dazu verlängerte Gebrauchsstellung und vice versa teleskopierbar ausgebildet ist, wobei weiters vorgesehen ist,
- dass der flachprofilförmige Schaftteil in Richtung seiner Längserstreckung zwischen dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich mit einem Wölbungswandabschnitt versehen ist,
- dass die Führungsvorrichtung einen Führungskanal umfasst, welcher Führungskanal im Wölbungswandabschnitt des Schaftteils ausgebildet ist,
- dass der Führungskanal zwei Durchbrüche umfasst, welche Durchbrü-
che in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils voneinander beabstandet
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- dass der Wölbungswandabschnitt zwischen den beiden Durchbrüchen einen Führungssteg der Führungsvorrichtung bildet, und
- dass eine Führungssteg-Unterseite des Führungsstegs eine Kanalwand
des Führungskanals definiert.
Der dadurch erzielte Vorteil liegt darin, dass keine zusätzlichen Bauteilkomponenten zur Bildung der Führungsvorrichtung zwischen dem Schaftteil und dem Griffstück vorzusehen sind. Es bildet dabei der Schaftteil direkt mit seinem aus der Ebene in Art einer Ausbauchung bzw. in einer Schlangenlinie ausgebildeten Wölbungswandabschnitt den Führungskanal zur Aufnahme des Griffstücks aus. Durch das Vorsehen der beiden Durchbrüche und des zwischen diesen bestehen bleibenden Führungsstegs, welcher vom Wölbungswandabschnitt des Schaftteils gebildet ist, erfolgt die Ausbildung von Kanalwänden in einer in etwa parallelen Ausrichtung bezüglich der ebenflächigen Wandabschnitte des Schaftteils mit ihren Flachseiten. In jeder der Stellungen durchragt das Griffstück beide Durchbrüche und liegt mit seiner dem Schaftteil zugewendeten Flachseite beidseits Führungsstegs an der ersten Flachseite des Schaftteils an. Die Führungssteg-Unterseite ist bevorzugt ebenflächig ausgebildet und in einer parallelen Ausrichtung bezüglich der Flachseiten der ebenflächigen Wandabschnitte des Schaftteils angeordnet. Damit bildet der Führungssteg mit seiner Führungssteg-Unterseite einen Gegenhalter für die weitere vom Schaftteil abgewendete Flachseite des Griffstücks aus. Durch den aus dem Schaftteil gebildeten Wölbungswandabschnitt ist in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils zwischen den beiden Durchbrüchen eine Freistellung ausgebildet. Die Weite oder Breite des Führungskanals wird in Richtung der Längserstreckung von der Querabmessung der Durchbrüche definiert. In Querrichtung gesehen, ist eine Versetzung des Führungsstegs zu den randseitig außerhalb der Durchbrüche in Längserstreckung verlaufenden stegartigen Wandabschnitten möglich, um so die Kanalhöhe des Führungskanals exakt festlegen zu können. Damit wird ein einfach und kostengünstig herzustellender Besteckteil geschaffen, welcher auch aus umweltfreundlichen Werkstoffen einfach und kosten-
günstiger gefertigt werden kann.
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Eine andere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die FührungsstegUnterseite des Führungsstegs in einer Distanz in normaler Ausrichtung von der ersten Flachseite des Schaftteils beabstandet angeordnet ist, welche Distanz zumindest einer Griffstückdicke des im Führungskanal aufzunehmenden Griffstücks entspricht. Damit kann eine exakte Längsführung sowie eine in normaler Richtung auf die Flachseiten des Schaftteils verkantungsfreie Führungsvorrichtung geschaf-
fen bzw. ausgebildet werden.
Eine weitere mögliche Ausführungsform hat die Merkmale, dass das Griffstück auf der dem Führungssteg zugewendeten ersten Flachseite des Schaftteils abgestützt ist. Damit kann je nach gewählten Toleranzen bei der Ausbildung der Distanz zwischen der Flachseite des Schaftteils und der Führungssteg-Unterseite des Führungsstegs eine hohe Führungsgenauigkeit erzielt werden. Darüber hinaus wird aber auch ein gegenseitiges Verkippen des Griffstücks bezüglich des Schaftteils in
allen relativ zueinander möglichen Längspositionen verhindert.
Eine weitere Ausbildung sieht vor, dass das Griffstück flachprofilförmig ausgebildet ist und in Querrichtung bezüglich seiner Längserstreckung eine Griffstückbreite aufweist, welche von einer ersten Längsseitenfläche und einer zweiten Längsseitenfläche definiert ist. Damit kann eine exakte Parallelführung des Griffstücks in
den das Griffstück aufnehmenden Durchbrüchen erzielt werden.
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der dazu verlängerten Gebrauchsstellung erzielt werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Rastvorrichtung zwischen dem Schaftteil und dem Griffstück vorgesehen ist, welche Rastvorrichtung zumindest ein erstes Rastelement und zumindest ein zweites Rastelement umfasst, wobei in zumindest einer der Stellungen das erste Rastelement mit dem zweiten Rastelement in Rasteingriff steht. Damit kann in zumindest einer der Stellungen eine ortsfeste relative Positionierung zwischen dem Schaftftteil
und dem Griffstück geschaffen werden.
Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn das zumindest eine erste Rastelement vom Wölbungswandabschnitt des Schaftteils im Bereich von einem der Durchbrüche gebildet ist. Damit kann auch eine Rastvorrichtung geschaffen werden, ohne dass dazu zusätzliche Elemente oder Bauteilkomponenten am Besteckteil vorzusehen
sind.
Eine andere alternative Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das zumindest eine zweite Rastelement am Griffstück, insbesondere an zumindest einer der Längsseitenflächen des Griffstücks, angeordnet oder ausgebildet ist. Damit
kann trotz des Vorsehens des zumindest einen zweiten Rastelementes eine einfa-
che und kostengünstige Herstellung des Griffstücks ermöglicht werden.
Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn das zumindest eine zweite Rastelement als Rastausnehmung ausgebildet ist. Durch die Ausbildung des zweiten Rastelements als Rastausnehmung kann so ein gegenseitiges einfaches Einschnappen und in Eingriff bringen der ersten und zweiten Rastelemente im Zuge der Längsverstel-
lung ermöglicht werden.
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und auf formschlüssiger Basis wirkende Rastvorrichtung geschaffen werden.
Eine weitere mögliche und gegebenenfalls alternative Ausführungsform hat die Merkmale, dass die Rastvorrichtung zumindest einen Rastarm umfasst und der zumindest eine Rastarm an einem dem Besteckteilkopf zugewendeten Endabschnitt des Griffstücks angeordnet oder ausgebildet ist. Mit dem zumindest einen Rastarm kann so eine noch flexiblere und nachgiebigere Gestaltung der Rastvor-
richtung erzielt werden.
Eine weitere Ausbildung sieht vor, dass das zumindest eine zweite Rastelement am zumindest einen Rastarm angeordnet oder ausgebildet ist. Durch das Vorsehen oder Ausbilden zumindest eines Rastarms am Griffstück kann so einfach eine Art Federwirkung und eine damit verbundene bessere Nachgiebigkeit eines Teils des Griffstücks während des miteinander in Rasteingriff bringen der Rastelemente
erzielt werden.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung zwei in Querrichtung bezüglich der Längserstreckung des Griffstücks voneinander beabstandete Rastarme umfasst und an jedem der Rastarme das zweite Rastelement vorgesehen ist. Damit kann eine symmetrische Verrastung und damit verbunden eine stabilere Positionierung von Schaftteil und Griff-
stück zueinander geschaffen werden.
Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn der Werkstoff zu Bildung des Besteckteils aus der Gruppe von Kunststoffmaterialien, biologisch abbaubaren Kunststoffen 0der Naturmaterialien gewählt ist. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, je nach Anwendungsfall und Anforderung auf eine entsprechende Werkstoffauswahl zu-
rückgreifen zu können.
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stoffabfalls reduzieren und eindämmen zu können.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 ein erstes Besteckteil in der verlängerten Gebrauchsstellung des Griffs,
in einer schaubildlichen Darstellung von oben;
Fig. 2 den Besteckteil nach Fig. 1 in dessen Gebrauchsstellung, in einer
schaubildlichen Darstellung von unten;
Fig. 3 den Besteckteil nach den Fig. 1 und 2 in der verlängerten Gebrauchs-
stellung, im Axialschnitt;
Fig. 4 den Besteckteil nach den Fig. 1 bis 3 in der verkürzten Lagerstellung, im Axialschnitt; Fig. 5 den Besteckteil nach den Fig. 1 bis 4, in voneinander getrennter Stel-
lung des Griffstücks und Schaftteils, in einer schaubildlichen Darstel-
lung von oben.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lage-
angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
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hensweise darstellen muss.
In den Fig. 1 bis 5 ist eine mögliche Ausführungsform eines Besteckteils 1 gezeigt, welcher im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Form eines Löffels ausgebildet ist. Dabei sei erwähnt, dass unter Besteckteil alle möglichen Ausführungsformen wie Löffel, Gabel, Göffel oder Messer verstanden werden können, wobei die Raumform zur Ausbildung des Löffels, der Gabel des Göffels oder des Messers im Bereich von dessen Verwendungsabschnitts formmäßig bzw. raummäßig unterschiedlichst ausgebildet sein kann. Dies hängt vom jeweiligen Einsatzzweck ab und kann frei gewählt werden. Ein Göffel ist eine Kombination aus einer Gabel und
einem Löffel und hat die Form einer löffelartigen Schaufel mit mehreren Zinken.
Der hier beispielhaft dargestellte und beschriebene Besteckteil 1 soll derart ausgebildet sein, dass dieser längenveränderbar, im vorliegenden Ausführungsbeispiel teleskopierbar, ausgebildet ist, um so in Richtung seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung ausgehend von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung und vice versa umkonfiguriert werden zu können. Die verkürzte Lagerstellung dient dazu, ein minimiertes bzw. verkleinertes Packvolumen in Richtung der gesamten Längserstreckung zu erzielen, um so auch bei abmessungsmäßig kleineren Verpackungseinheiten den Besteckteil 1 mit an der Verpackung oder mit in der Verpackung integrieren zu können. Die gezeigten Abmessungen sind nur beispielhaft gewählt, wobei die tatsächlichen Abmes-
sungen und Proportionen zueinander davon abweichen können.
Der hier gezeigte Besteckteil 1 ist aus mehreren Bauteilkomponenten zusammengesetzt und kann einen Besteckteilkopf 2 und einen Stiel 3 umfassen. Der Stiel 3 umfasst einen Schaftteil 4 sowie zumindest ein Griffstück 5, welche gemeinsam den Stiel 3 bilden. Der Schaftteil 4 weist einen ersten Endbereich 6 und einen in
Richtung seiner Längserstreckung davon beabstandeten zweiten Endbereich 7
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auf. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der erste Endbereich 6 mit dem Besteckteilkopf 2 feststehend verbunden oder daran ausgebildet. Bevorzugt bildet der Schaftteil 4 mit dem Besteckteilkopf 2 einen einstückigen Bauteil aus. Weiters ist der Schaftteil 4 grundsätzlich und überwiegend flachprofilförmig mit einer ersten Flachseite 8 und einer zweiten Flachseite 9 ausgebildet, wobei die beiden Flach-
seiten 8, 9 in einer Schaftteildicke 10 voneinander beabstandet sind.
Der Besteckteil 1 kann aus den unterschiedlichsten Werkstoffen gebildet sein. Bei derartigen Besteckteilen 1 handelt es sich zumeist um Einwegprodukte oder Einwegartikel, welche für den Verzehr von Lebensmitteln vorgesehen sind. So kann es sich dabei beispielsweise um einen Löffel, einen Joghurtlöffel, einen Eislöffel,
eine Gabel oder ein Messer handeln.
Als Werkstoffe können z.B. Kunststoffmaterialien oder Naturmaterialien vorgesehen sein. Der Trend geht heutzutage dahin, dass Kunststoffmaterialien durch Naturmaterialien ersetzt werden sollen, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die Umweltverschmutzung zu minimieren. Als Naturmaterialien könnten z.B. Zellulosewerkstoffe, wie Holz, Holzfasern, Papier, Karton, Bambusblätter oder auch Lignin, Bagasse, Stärke oder dergleichen eingesetzt werden. Als Basis für die Stärke können alle stärkebasierten Stoffe, insbesondere auch Lebensmittel, eingesetzt werden. Dazu zählen z.B. Getreidegries, Maisgries, Obsttrester usw.. Die Stärke könnte auch noch mit einem unbedenklichen Bindemittel versetzt sein. Es könnten aber auch Bio-Kunststoffe oder biologisch abbaubare Kunststoffe aus
nachwachsenden Rohstoffen zur Anwendung kommen bzw. eingesetzt werden.
Die Formgebung der Bauteilkomponenten des Besteckteils 1 kann bei einem Kunststoffmaterial sowie auch bei Bio-Kunststoffen z.B. in einem Spritzgussprozess erfolgen. Es wäre aber auch eine Prägevorgang und/oder Umformvorgang
denkbar. Dies insbesondere bei Verwendung von Naturmaterialien.
Weiters umfasst der Besteckteil 1 zumindest eine Führungsvorrichtung 11, mittels welcher der Stiel 3 in seiner Längserstreckung durch eine Verlagerung seines
Griffstücks 5 relativ bezüglich des Schaftteils 4 von einer verkürzten Lagerstellung
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bzw. Speicherstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung bzw. Einsatzstellung längenveränderbar, im vorliegenden Ausführungsbeispiel teleskopierbar,
ausgebildet ist.
Der flachprofilförmige Schaftteil 4 ist in Richtung seiner Längserstreckung zwischen dem ersten Endbereich 6 und dem zweiten Endbereich 7 mit einem Wölbungswandabschnitt 12 versehen, welcher integraler Bestandteil des Schaftteils 4 ist. Unter dem Begriff des Wölbungswandabschnitts 12 wird eine räumliche Formgebung des Schaftteils 4 verstanden, welche im Längsschnitt durch den Schaftteil 4 gesehen, einen gekrümmten Längsverlauf aufweist. Der gekrümmte oder vorgewölbte Wölbungswandabschnitt 12 erstreckt sich dabei in Querrichtung bevorzugt vollständig über eine Schaftteilbreite 13 des Schaftteils 4. Weiters ist hier vorgesehen, dass der gekrümmte oder vorgewölbte Wölbungswandabschnitt 12 eine Wölbung aufweist, welche in Richtung der Oberseite des Besteckteils 1 gerichtet ist. Damit befindet sich auch das Griffstück 5 auf jener Seite des Schaftteils 4, welche
bei einem bestimmungsgemäßen Gebrauch einem Benutzer zugewendet ist.
Die Führungsvorrichtung 11 dient dazu, das Griffstück 5 und den Schaftteil 4 überwiegend geradlinig in Richtung von deren Längserstreckung zueinander zu führen, um die Längenverstellung durchführen zu können. So umfasst die Führungsvorrichtung 11 einen Führungskanal 14, welcher im Wölbungswandabschnitt 12 des Schaftteils 4 ausgebildet oder angeordnet ist. Der Führungskanal 14 umfasst zumindest zwei Durchbrüche 15, welche ihrerseits in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 voneinander beabstandet angeordnet sind und den Wölbungswandabschnitt 12 zwischen seinen Flachseiten 8, 9 durchsetzen. Der Führungskanal 14 ist in Querrichtung bezüglich der Längserstreckung des Schaftteils 4 jeweils von Durchbruch-Längsflächen 16 der Durchbrüche 15 begrenzt. DurchbruchQuerflächen 17 der Durchbrüche 15 erstrecken sich in Querrichtung bezüglich der Längserstreckung des Schaftteils 4 und umgrenzen so gemeinsam mit den Durch-
bruch-Längsflächen 16 jeweils einen Durchbruch 15.
Durch die wellenartige oder faltenartige Auswölbung des Schaftteils 4 in seinem Wölbungswandabschnitt 12 wird vom Wölbungswandabschnitt 12 ein Führungs-
steg 18 der Führungsvorrichtung 11 gebildet. Der Wölbungswandabschnitt 12 ist
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dabei direkter Bestandteil des durchlaufend ausgebildeten Schaftteils 4. Eine Führungssteg-Unterseite 19 des Führungsstegs 18 definiert ihrerseits eine Kanalwand des Führungskanals 14. Das Griffstück 5 befindet sich stets in einer gefügten und geführten Anordnung am Schaftteil 4 und dessen Komponenten der Führungsvor-
richtung 11.
Das Griffstück 5 ist seinerseits flachprofilförmig ausgebildet und weist in Querrichtung bezüglich seiner Längserstreckung eine Griffstückbreite 20 auf, welche von einer ersten Längsseitenfläche 21 und einer zweiten Längsseitenfläche 22 definiert ist. Die beiden Längsseitenflächen 21 und 22 sind bevorzugt oder überwie-
gend parallel zueinander verlaufend ausgerichtet.
Das flachprofilförmige Griffstück 5 weist eine überwiegend gleichmäßige Griffstückdicke 23 auf. Somit kann das Griffstück 5 selbst Komponenten der Führungsvorrichtung 11 bilden. Die können insbesondere die beiden Längsseitenflächen 21 und 22 sowie jene die Griffstückdicke 23 definierenden Griffstück-Flachseiten 24,
25 sein.
Um das Griffstück 5 im Führungskanal 14 aufnehmen zu können, ist die Führungssteg-Unterseite 19 des Führungsstegs 18 in einer Distanz 26 in normaler Ausrichtung von der ersten Flachseite 8 des Schaftteils 4 beabstandet anzuordnen. Die Distanz 26 entspricht zumindest der Griffstückdicke 23 des im Führungskanal 14 aufzunehmenden Griffstücks 5. Der Schaftteil 4 bildet in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 gesehen beidseits der Durchbrüche 15 oder beidseits des Wölbungswandabschnitts 12 einen Auflageabschnitt oder Abstützabschnitt für das Griffstück 5 aus. So ist hier das Griffstück 5 auf der dem Führungssteg 18 zugewendeten ersten Flachseite 8 des Schaftteils 4 daran abgestützt. Damit wird eine Führung in normaler Ausrichtung bezüglich der ersten Flachseite 8 des Schaftteils 4 erzielt. Die zuvor beschriebenen und sich in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils 4 erstreckenden Durchbruch-Längsflächen 16 der Durchbrüche 15 wirken zur Querführung mit den Längsseitenflächen 21 und 22 des Griffstücks 5 zusammen. Damit wird eine in etwa zueinander parallele Verschiebemöglichkeit bei
der Längenänderung ermöglicht.
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Des Weiteren kann auch noch zumindest eine Rastvorrichtung 27 vorgesehen sein, welche bevorzugt zwischen dem Griffstück 5 und dem Schaftteil 4 angeordnet bzw. ausgebildet ist. Damit wird es möglich, das Griffstück 5 zumindest in einer der beiden Endstellungen, nämlich der Lagerstellung und/oder der Gebrauchsstellung, zueinander in einer verrasteten bzw. arretierten Stellung zueinander positioniert halten zu können. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Verrastung
nur in der verlängerten Gebrauchsstellung bzw. Einsatzstellung vorgesehen.
Die Rastvorrichtung 27 umfasst ihrerseits zumindest ein erstes Rastelement 28 und zumindest ein zweites Rastelement 29, welche in der Raststellung miteinander in Rasteingriff stehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine Raststellung
nur in der verlängerten Gebrauchsstellung bzw. Einsatzstellung vorgesehen.
Das erste Rastelement 28 ist hier vom Wölbungswandabschnitt 12 im Bereich von zumindest einer der Durchbruch-Längsflächen 16 von einem der Durchbrüche 15 gebildet. Im vorliegend gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um jenen Durchbruch 15, welcher dem Besteckteilkopf 2 näher liegend angeordnet ist. Der Wölbungswandabschnitt 12 bildet jeweils in Querrichtung beidseits von jedem Durchbruch 15 einen sich in Richtung der Längserstreckung verlaufend ausgerichteten stegartigen Wandabschnitt aus. Die beiden seitlichen Wandabschnitte des Wölbungswandabschnitts 12 stehen über den Führungssteg 18 miteinander in
Querverbindung.
Das zumindest eine zweite Rastelement 29 ist hier am Griffstück 5, insbesondere an zumindest einer der Längsseitenflächen 21, 22 des Griffstücks 5, angeordnet oder ausgebildet. So kann das zumindest eine zweite Rastelement 29 als Rastausnehmung 30 ausgebildet sein, wobei die Rastausnehmung 30 z.B. von zwei in Richtung der Längserstreckung des Griffstücks 5 voneinander beabstandet ange-
ordneten oder ausgebildeten Rastvorsprüngen 31 gebildet sein kann.
Wie aus den Darstellung zu ersehen ist, kann die Rastvorrichtung 27 zumindest einen Rastarm 32 umfassen, wobei bevorzugt zwei in Querrichtung voneinander beabstandete Rastarme 32 vorgesehen sein können. Dies deshalb, um eine sym-
metrische Rastwirkung der Rastvorrichtung 27 zu erzielen. Der zumindest eine
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Rastarm 32 ist an einem dem Besteckteilkopf 2 zugewendeten Endabschnitt des Griffstücks 5 angeordnet oder ausgebildet. Ist der Rastarm 32 oder sind die Rastarme 32 vorgesehen, ist auch das zweite Rastelement 29 oder sind die zweiten Rastelement 29 an jeweils einem Rastarm 32 angeordnet oder ausgebildet. Um eine möglichst lange Auszugsbewegung und damit verbundene maximale Längserstreckung des Besteckteils 1 in dessen Gebrauchsstellung zu erzielen, soll das zweite Rastelement 29 oder sollen die zweiten Rastelemente 29 in dem unmittelbaren Endbereich des Griffstücks 5 angeordnet sein, welches dem Be-
steckteilkopf 2 näher liegend oder diesem zugewendet ist.
Je nach gewähltem Werkstoff kann das Herstellungsverfahren dazu unterschiedlichst gewählt werden. Bei jenen Werkstoffen, welche aufgeschmolzen oder in einen fließfähigen Zustand überführt werden können, kann die Formgebung in einem Spritzgussprozess erfolgen. Es wäre aber auch möglich, eine zur Bildung der Schaftteildicke 10 oder der Griffstückdicke 23 vorgesehene Folie mit einer dazu erforderlichen Folienstärke bzw. Foliendicke herzustellen und einem Umformprozess und/oder einem Stanzprozess die endgültige Formgebung und Gestaltung
der Besteckteil-Komponenten durchzuführen.
Werden Werkstoffe aus Zellulose (Cellulose), wie z.B. Holzwerkstoffe, mit einer gewachsenen natürlichen Faserstruktur eingesetzt, kann der Formgebungsvorgang ebenfalls in einem Umformprozess und/oder einem Stanzprozess erfolgen. Der Umformprozess kann dabei durch eine Wärme- und/oder Feuchtigkeitsbehandlung unterstützt werden. Es wäre aber auch möglich, das Naturmaterial zu zerkleinern, mit einem im Lebensmittelbereich zugelassenen Bindemittel zu ver-
setzen und anschließend den Formgebungsprozess durchzuführen.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt.
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Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zu-
grundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert
und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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Bezugszeichenliste
Besteckteil 31 Rastvorsprung Besteckteilkopf 32 Rastarm
Stiel
Schaftteil
Griffstück
erster Endbereich zweiter Endbereich erste Flachseite
zweite Flachseite Schaftteildicke Führungsvorrichtung Wölbungswandabschnitt Schaftteilbreite Führungskanal Durchbruch Durchbruch-Längsfläche Durchbruch-Querfläche Führungssteg Führungssteg-Unterseite Griffstückbreite
erste Längsseitenfläche zweite Längsseitenfläche Griffstückdicke Griffstück-Flachseite Griffstück-Flachseite Distanz
Rastvorrichtung
erstes Rastelement zweites Rastelement
Rastausnehmung
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Claims (16)
1. Besteckteil (1), insbesondere Löffel, Gabel, Göffel oder Messer, der längenveränderbar ausgebildet ist und von einer verkürzten Lagerstellung in eine dazu verlängerte Gebrauchsstellung und vice versa teleskopierbar ausgebildet ist, der Besteckteil (1) umfasst:
- einen Besteckteilkopf (2),
- einen Stiel (3), welcher Stiel (3) einen Schaftteil (4) und zumindest ein Griffstück (5) umfasst, wobei der Schaftteil (4) flachprofilförmig mit einer ersten Flachseite (8) und einer zweiten Flachseite (9) ausgebildet ist sowie einen ersten Endbereich (6) und einen in Richtung seiner Längserstreckung davon beabstandeten zweiten Endbereich (7) aufweist und der Schaftteil (4) mit seinem ersten Endbereich (6) mit dem Besteckteilkopf (2) einstückig verbunden ist,
- eine Führungsvorrichtung (11), mittels welcher Führungsvorrichtung (11) der Stiel (3) in seiner Längserstreckung durch eine Relativverlagerung des Griffstücks (5) bezüglich des Schaftteils (4) von der verkürzten Lagerstellung in die dazu verlängerte Gebrauchsstellung und vice versa teleskopierbar ausgebildet ist, - dadurch gekennzeichnet,
- dass der flachprofilförmige Schaftteil (4) in Richtung seiner Längserstreckung zwischen dem ersten Endbereich (6) und dem zweiten Endbereich (7) mit einem Wölbungswandabschnitt (12) versehen ist,
- dass die Führungsvorrichtung (11) einen Führungskanal (14) umfasst, welcher Führungskanal (14) im Wölbungswandabschnitt (12) des Schaftteils (4) ausgebildet ist,
- dass der Führungskanal (14) zwei Durchbrüche (15) umfasst, welche Durchbrüche (15) in Richtung der Längserstreckung des Schaftteils (4) voneinander beabstandet angeordnet sind und den Wölbungswandabschnitt (12) zwischen seinen Flachseiten (8, 9) durchsetzen,
- dass der Wölbungswandabschnitt (12) zwischen den beiden Durchbrüchen (15) einen Führungssteg (18) der Führungsvorrichtung (11) bildet, und
- dass eine Führungssteg-Unterseite (19) des Führungsstegs (18) eine
Kanalwand des Führungskanals (14) definiert.
N2019/24200-AT-00
2. Besteckteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (14) in Querrichtung bezüglich der Längserstreckung des Schaftteils (4) jeweils von Durchbruch-Längsflächen (16) der Durchbrüche (15) begrenzt
ist.
3. Besteckteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungssteg-Unterseite (19) des Führungsstegs (18) in einer Distanz (26) in normaler Ausrichtung von der ersten Flachseite (8) des Schaftteils (4) beabstandet angeordnet ist, welche Distanz (26) zumindest einer Griffstückdicke (23) des im
Führungskanal (14) aufzunehmenden Griffstücks (5) entspricht.
4. Besteckteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) auf der dem Führungssteg (18) zugewen-
deten ersten Flachseite (8) des Schaftteils (4) abgestützt ist.
5. Besteckteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) flachprofilförmig ausgebildet ist und in Querrichtung bezüglich seiner Längserstreckung eine Griffstückbreite (20) aufweist, welche von einer ersten Längsseitenfläche (21) und einer zweiten Längsseitenfläche (22) definiert ist.
6. Besteckteil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die bei-
den Längsseitenflächen (21, 22) parallel zueinander verlaufend ausgerichtet sind.
7. Besteckteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rastvorrichtung (27) zwischen dem Schaftteil (4) und dem Griffstück (5) vorgesehen ist, welche Rastvorrichtung (27) zumindest ein erstes Rastelement (28) und zumindest ein zweites Rastelement (29) umfasst, wobei in zumindest einer der Stellungen das erste Rastelement (28) mit dem zweiten
Rastelement (29) in Rasteingriff steht.
N2019/24200-AT-00
8. Besteckteil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Rastelement (28) vom Wölbungswandabschnitt (12) des
Schaftteils (4) im Bereich von einem der Durchbrüche (15) gebildet ist.
9. Besteckteil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine zweite Rastelement (29) am Griffstück (5), insbesondere an zumindest einer der Längsseitenflächen (21, 22) des Griffstücks (5), angeordnet oder
ausgebildet ist.
10. Besteckteil (1) nach Anspruch 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine zweite Rastelement (29) als Rastausnehmung (30) ausgebildet ist.
11. Besteckteil (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmung (30) von zwei in Richtung der Längserstreckung des Griffstücks
(5) voneinander beabstandeten Rastvorsprüngen (31) gebildet ist.
12. Besteckteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (27) zumindest einen Rastarm (32) umfasst und der zumindest eine Rastarm (32) an einem dem Besteckteilkopf (2) zu-
gewendeten Endabschnitt des Griffstücks (5) angeordnet oder ausgebildet ist.
13. Besteckteil (1) nach Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine zweite Rastelement (29) am zumindest einen Rastarm (32) ange-
ordnet oder ausgebildet ist.
14. Besteckteil (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (27) zwei in Querrichtung bezüglich der Längserstreckung des Griffstücks (5) voneinander beabstandete Rastarme (32) umfasst und
an jedem der Rastarme (32) das zweite Rastelement (29) vorgesehen ist.
N2019/24200-AT-00
15. Besteckteil (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff zu Bildung des Besteckteils (1) aus der Gruppe von Kunststoffmaterialien, biologisch abbaubaren Kunststoffen oder Na-
turmaterialien gewählt ist.
16. Besteckteil (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass als Naturmaterialien Zellulosewerkstoffe, wie Holz, Holzfasern, Papier, Karton, Bam-
busblätter, oder auch Lignin, Bagasse, Stärke gewählt werden.
N2019/24200-AT-00
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50807/2019A AT522461B1 (de) | 2019-09-18 | 2019-09-18 | Besteckteil mit variabler Besteckteillänge |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50807/2019A AT522461B1 (de) | 2019-09-18 | 2019-09-18 | Besteckteil mit variabler Besteckteillänge |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT522461B1 AT522461B1 (de) | 2020-11-15 |
| AT522461A4 true AT522461A4 (de) | 2020-11-15 |
Family
ID=73149532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| ATA50807/2019A AT522461B1 (de) | 2019-09-18 | 2019-09-18 | Besteckteil mit variabler Besteckteillänge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT522461B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022120399A1 (de) | 2020-12-09 | 2022-06-16 | Cardbox Packaging Holding GmbH | Längenveränderbar ausgebildeter besteckteil |
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2019
- 2019-09-18 AT ATA50807/2019A patent/AT522461B1/de not_active IP Right Cessation
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| AT522461B1 (de) | 2020-11-15 |
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