AT522629B1 - Mechanische Insektenfalle, zum unbeschadeten Fangen von Insekten - Google Patents

Mechanische Insektenfalle, zum unbeschadeten Fangen von Insekten Download PDF

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Abstract

Sensorsystem zum Erkennen von Insekten, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorsystem aus einem Sensorhalter (6), in dem zur Erkennung von Insekten verschiedener Größe stirnseitig mindestens drei Sensoren (20, 21, 22) übereinander angeordnet sind, und einem gegenüberliegenden Reflektor (7) besteht, wobei zur Verhinderung der Auslösung einer Insektenfalle ein zu großes Insekt mittels Auslösung des obersten Sensors (20) des Sensorsystems erkennbar ist.

Description

Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sensorsystem zum Erkennen von Insekten. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch eine Insektenfalle mit einem Sensorsystem.
[0002] Die meisten Insektenfallen funktionieren auf eine brutale und eklige Art und Weise.
[0003] Entweder verenden die Insekten an einem Streifen klebend, in einer Flüssigkeit ertrinkend, mittels Chemikalien vergiftet, oder werden mittels Stromschlag verbrannt.
[0004] Auch die manuelle Version, die Insekten mittels einer Fliegenklatsche zu erschlagen, steht dem in nichts nach.
[0005] Nur weil wir Insekten an einem Ort nicht haben möchten, so muss man sie deswegen nicht gleich töten. Insekten sind ja nützliche Lebewesen.
[0006] Die US 2017/354135 A1 offenbart eine Lebendfalle für Insekten mit einem Sensorsystem, welches laut dieser Schrift unterschiedlich ausgeführt sein kann, unter andrem als eine Art Lichtvorhang. Die CN 103598171 B offenbart eine Sensorik mit Gruppen von jeweils vier Infrarot photoelektrischen Sensoren.
[0007] Es ist die Aufgabe dieser Erfindung, Insekten unbeschadet und auf eine hygienische Art einzufangen, um damit die Möglichkeit zu haben, sie später woanders wieder freizulassen.
[0008] Dies wird bei einem Sensorsystem zum Erkennen von Insekten erreicht, indem das Sensorsystem aus einem Sensorhalter, in dem zur Erkennung von Insekten verschiedener Größe stirnseitig mindestens drei Sensoren übereinander angeordnet sind, und einem gegenüberliegenden Reflektor besteht, wobei zur Verhinderung der Auslösung einer Insektenfalle ein zu großes Insekt mittels Auslösung des obersten Sensors des Sensorsystems erkennbar ist. Eine erfindungsgemäße Insektenfalle weist ein solches Sensorsystem auf.
[0009] Das Fangen der Insekten kann dabei auch auf eine möglichst interessante und originelle Art und Weise erfolgen.
[0010] Eine Möglichkeit, die Falle auch manuell, zum Beispiel per App, auszulösen, machen das Insekten-Fangen zudem zu einem kurzweiligen Zeitvertreib.
[0011] Ein Gadget das jeder brauchen kann.
[0012] Durch die Erfindung ist es möglich, die Insekten unbeschadet zu fangen und in einen Behälter zu verfrachten.
[0013] Die Falle besteht bevorzugt aus einem halbkugelförmigen Gehäuse, dessen vordere Hälfte offen steht. Die Falle ist bevorzugt auf einen Behälter aufgesetzt.
[0014] Die Insekten werden vorzugsweise mittels Duftstoff auf einen von Sensoren überwachten Bereich der offenen Seite gelockt.
[0015] Das Sensorsystem ermöglicht eine Auslösung je nach Größe des Insekts. Zudem kann eine Auslösung verhindert werden, falls das Insekt für die Falle zu groß ist.
[0016] Bei Auslösung wird der vordere Bereich mit dem darin befindlichem Insekt, vorzugsweise blitzartig, durch den mittels Federkraft in einer Drehbewegung hervorschießenden Deckel, verschossen.
[0017] Bevorzugt soll ein Springersystem verhindern, dass das Insekt beim Schießvorgang entfliehen kann.
[0018] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Insektenfalle einen halbkreisförmigen Springer mit zwei aufgesetzten, sich in dafür vorgesehenen Aussparungen befindenden, Balken aufweist, wobei mit den Balken zum Erschrecken eines Insekts und zum Veranlassen einer Fluchtbewegung des Insekts in abgewandter Richtung bei Auslösung durch das Sensorsystem eine plötzliche Bewegung mittels Federkraft ausführbar ist. Günstig ist es auch, wenn die Insektenfalle ein halbku-
gelförmiges Gehäuse mit einer darin aufrecht stehenden Klappe zur seitlichen Begrenzung eines Fallenraumes aufweist, wobei mittels Drehbewegung der Klappe in eine horizontale Position der Fallenraum mit einem gefangenen Insekt auf eine Scheibenform reduzierbar ist.
[0019] Sobald der Fallenraum geschlossen ist, dreht sich eine Klappe nach vor und reduziert den Fallenraum.
[0020] In weiterer Folge bewegen sich die Schieber nach vor und reduzieren weiter den Fallenraum. Dabei ist günstigerweise vorgesehen, dass die Insektenfalle zwei auf einer runden Grundfläche der Insektenfalle einander gegenüberliegend angeordnete, in ihrem Mittelpunkt drehbar gelagerte Schieber zur seitlichen Begrenzung des auf die Scheibenform reduzierten Fallenraumes aufweist, wobei durch eine Drehbewegung der Schieber in eine vordere Position der auf die Scheibenform reduzierte Fallenraum mit dem gefangenen Insekt auf eine Zylinderform reduzierbar ist.
[0021] Schlussendlich befindet sich das Insekt in einem kleinen zylinderförmigen Raum, genau über einer Verbindungsöffnung zum Behälter.
[0022] Durch Absenkung eines Kolbens kann das Insekt gezwungen werden, sich in einen Behälter zu begeben. Dieser wird verschlossen und das Insekt ist gefangen. Es ist somit günstig, wenn die Insektenfalle einen Behälter und einen sich in der Klappe befindenden Kolben aufweist, welcher eine obere Begrenzung des auf die Zylinderform reduzierten Fallenraumes bildet, wobei durch Absenkung des Kolbens das sich im auf die Zylinderform reduzierten Fallenraum befindliche Insekt in den darunter liegenden Behälter zwingbar ist.
[0023] Anschließend können alle Teile sich zurück auf die Ausgangsposition bewegen und die Falle ist bereit für die nächste Auslösung.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachstehend beschrieben.
[0025] Es zeigen:
[0026] Fig. 1 eine Gesamtansicht der Insektenfalle, aufgesetzt auf einen runden Behälter; [0027] Fig. 2 eine Detailansicht der Antriebsebene 1 in Ausgangsposition;
[0028] Fig.2a Einzelteile der Antriebsebene 1;
[0029] Fig. 3 eine Detailansicht der Antriebsebene 1 mit offenem Verschluss;
[0030] Fig. 4 eine Detailansicht der Antriebsebene 2;
[0031] Fig.4a Einzelteile der Antriebsebene 2;
[0032] Fig: 5 eine Detailansicht der Koppelung, wobei sich Klappe und Reflektor in Ausgangsposition befinden;
[0033] Fig. 6 eine Detailansicht der Koppelung wobei die Klappe geschlossen ist und der Reflektor abgesenkt ist;
[0034] Fig. 7 eine Detailansicht von Unten mit einer Darstellung der Koppelung von Reflektor und Springer;
[0035] Fig. 8 eine Detailansicht des Gehäuses von Hinten mit einer Darstellung des Führungsprofils des Koppelsystems;
[0036] Fig. 9 eine Ansicht der Antriebseinheit von oben; [0037] Fig. 10 eine Ansicht der Antriebseinheit von der Seite;
[0038] Fig. 11 eine Ansicht von oben mit eingezeichneter Drehrichtung der Antriebskomponenten zu Erläuterung des Auslöseprinzip durch Verdrehung der Motorplatte;
[0039] Fig. 12 eine Detailansicht der Verriegelungen eingerastet;
[0040] Fig. 13 eine Detailansicht der Verriegelung gelöst;
[0041] Fig. 14 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Funktion Sensorsystem; [0042] Fig. 15 eine Ansicht Sensorhalter von Vorne;
[0043] Fig. 16 eine Darstellung des Springers;
[0044] Fig. 17 eine Detailansicht mit abgesenktem Springer;
[0045] Fig. 18 eine Darstellung von oben bezüglich der Position der Springer;
[0046] Fig. 19 eine Detailansicht vom Springer ausgelöst;
[0047] Fig. 20 eine Detailansicht von der Seite mit der Klappe in Ausgangsposition; [0048] Fig. 21 eine Detailansicht von oben auf den Klappenantrieb in Ausgangsposition;
[0049] Fig. 22 eine Detailansicht von der Seite, wobei die Klappe vorgedreht und der Kolben oben ist;
[0050] Fig. 23 eine Detailansicht von oben, wobei der Klappenantrieb in Position Klappe vorgedreht und der Kolben oben ist;
[0051] Fig. 24 eine Detailansicht von der Seite, wobei die Klappe vorgedreht und der Kolben unten;
[0052] Fig. 25 eine Detailansicht von oben, wobei der Klappenantrieb in Position Klappe vorgedreht und der Kolben unten ist;
[0053] Fig. 26 eine Detailansicht von oben mit dem Schiebersystem in Ausgangsposition; [0054] Fig. 27 eine Detailansicht von oben mit dem Schieber links in Ausgangsposition; [0055] Fig. 28 eine Detailansicht von oben mit dem Schieber rechts in Ausgangsposition; [0056] Fig.28a eine Detailansicht auf die Schieber einzeln;
[0057] Fig. 29 eine schematische Darstellung des scheibenförmigen Raumes;
[0058] Fig. 30 eine Detailansicht von oben mit dem Schiebersystem vorne und dem Finger vorne;
[0059] Fig. 31 eine Detailansicht von oben mit dem Schieber links vorne und dem Finger vorne; [0060] Fig. 32 eine Detailansicht von oben mit dem Schieber rechts vorne; [0061] Fig. 33 eine schematische Darstellung des reduzierten Raumes;
[0062] Fig. 34 eine Detailansicht von oben mit dem Schiebersystem vorne und dem Finger hinten;
[0063] Fig. 35 eine Detailansicht von oben mit dem Schieber links vorne und dem Finger hinten; [0064] Fig. 36 eine Detailansicht von oben mit dem Schieber rechts vorne;
[0065] Fig. 37 eine schematische Darstellung des reduzierten zylinderförmigen Raumes; [0066] Fig. 38 eine Darstellung als Übersicht der Komponenten von Klappe und Klappenantrieb; [0067] Fig. 38a eine Darstellung einzelner Komponenten aus Fig. 38,
[0068] Fig.39 eine Darstellung der Größe des Raumes nach Auslösung;
[0069] Fig. 40 eine Darstellung der Größe des Raumes nach Vordrehen der Klappe;
[0070] Fig. 41 eine Darstellung der Größe des Raumes nach Vordrehen der Schieber und den Bewegungen von Finger und Sensorhalter;
[0071] Fig. 42 eine Detailansicht von oben zur Verriegelung von Springer und Deckel; [0072] Fig. 43 eine Detailansicht von der Seite zur Verriegelung von Springer und Deckel;
[0073] Fig. 44 eine Detailansicht der Komponenten der Verriegelung;
[0074] Fig. 45 eine Darstellung und Erläuterung von Auslöse und Verriegelungsprinzip in Ausgangssituation;
[0075] Fig. 46 eine Darstellung und Erläuterung von Auslöse und Verriegelungsprinzip der Entriegelung;
[0076] Fig. 47 eine Darstellung von Deckel mit Verriegelungsnocke und Klappenanschlag;
[0077] Fig. 48 eine Darstellung und Erläuterung von Auslöse und Verriegelungsprinzip der Verriegelung;
[0078] Fig. 49 eine Detailansicht auf das Gehäuse von unten bezüglich des Verschlusses; [0079] Fig. 50 eine Detailansicht auf das Gehäuse von unten bezüglich des Reflektors;
[0080] Fig. 51 eine Detailansicht auf das Gehäuse von unten bezüglich des Springers;
[0081] Fig. 52 eine Darstellung des Führungselements;
[0082] Fig. 53 eine schematische Darstellung des Zeitlichen Ablaufs.
[0083] Fig.1 zeigt eine Gesamtansicht der Insektenfalle, aufgesetzt auf einen runden Behälter 2.
[0084] Die Insektenfalle besteht aus einem halbkugelförmigen Gehäuse 1, welches mittels Koppelsystem auf einen Behälter 2 aufgesetzt und damit verbunden wird. Die Form des Behälters 2 unterliegt dabei keinen Einschränkungen.
[0085] Mittig auf der horizontalen Grundfläche 4 angebracht ist das Führungselement 19. Dieses dient den darunter und darüber befindlichen beweglichen Elementen als Führung, sowie auch als Abdeckung.
[0086] Über dem Führungselement 19 befindet sich die aufrecht stehende, drehbare Klappe 3. Diese schließt am Umfang mit dem Gehäuse 1 ab und unterteilt somit das halbkugelförmige Gehäuse 1 in zwei Hälften.
[0087] Die vordere Hälfte ist die eigentliche Falle, in der hinteren Hälfte befinden sich die Antriebe.
[0088] In der Ausgansposition ist die vordere Hälfte offen. Der fehlende Deckel 10 befindet sich vorerst nach hinten gedreht und verriegelt über der hinteren Hälfte. Somit besteht die vordere Hälfte vorab praktisch nur aus der aufrecht stehenden Klappe 3 und der horizontalen Grundfläche 4.
[0089] Auf der horizontalen Grundfläche 4 befindet sich mittig ein runder Verbindungskanal 5, der zu dem darunter befindlichen Behälter 2 führt.
[0090] Der Verbindungskanal ist mittels eines, knapp unterhalb der horizontalen Grundfläche 4 angeordneten Verschlusses 24 verschlossen. Der Verschluss 24 ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
[0091] Der Verschluss 24 ist vorzugsweise mit Duftstoff benetzt, um Insekten anzulocken. Denkbar ist auch, dass dieser derart farblich gestaltet ist, dass er auf Insekten anziehend wirkt.
[0092] Der verschlossene Verbindungskanal 5 hat somit die Form einer runden Vertiefung. [0093] Der Bereich dieser runden Vertiefung ist durch ein Sensorsystem überwacht.
[0094] Das, in den Fig. 14 und 15 gezeigte, Sensorsystem besteht aus dem Sensorschieber 35 bzw. Sensorhalter 6 und dem gegenüberliegenden Reflektor 7. Es ist ausgelegt um Insekten verschiedener Größe zu unterscheiden. Dies mit dem Ziel, eine Selektion der zu fangenden Insekten nach Größe zu ermöglichen und auch eine Auslösung der Insektenfalle durch zu kleine bzw. zu große Insekten zu verhindern.
[0095] Durch die Position vom untersten Sensor 22 lässt sich die minimale Größe definieren, die
ein Insekt darstellen muss um die Sensoren 20, 21, 22 auszulösen.
[0096] Durch die Anordnung der weiteren Sensoren 20, 21 lässt sich eine Auslösung nach Größe der Insekten treffen.
[0097] Durch die Position des obersten Sensors 20 und dessen Signal lässt sich eine Auslösung bei Überschreiten der maximalen Größe verhindern.
[0098] Befindet sich ein entsprechendes Insekt auf dem Verschluss 24, so reagieren die Sensoren 20, 21, 22 und die Insektenfalle wird ausgelöst.
[0099] Fig. 14 zeigt eine Ansicht auf das Sensorsystem von der Seite.
[00100] Fig. 15 zeigt eine Ansicht auf den Sensorhalter 6 bzw. Sensorschieber 35 von vorne.
[00101] Bei Auslösung wird eine Abfolge verschiedener Abläufe durchgeführt.
[00102] Fig. 5, 17 und 20 zeigen die Ausgangssituation mit aufrecht stehender Klappe 3, offenem Deckel 10 und ausgefahrenem Reflektor 7.
[00103] Als erstes schnappt die Insektenfalle zu. Dazu werden der in Fig. 16 dargestellte Springer 23 mit den daran angeordneten Balken 8 und 9 und der Deckel 10 zeitgleich freigegeben.
[00104] Die Balken 8 und 9 am Springer 23 befinden sich am Umfang der horizontalen Grundfläche 4 und springen nun, durch Federkraft angetrieben, blitzartig hervor.
[00105] Der Deckel 10 befindet sich über der hinteren Hälfte der Halbkugel und schießt nun, durch Federkraft angetrieben, in einer Drehbewegung nach vorne und schließt dadurch den Raum 40, mit dem darin befindlichen Insekt, ab. Fig. 39 zeigt eine Darstellung des Fallenraumes von der Seite.
[00106] Nachfolgend erfolgt eine Erläuterung zur Funktion des Springers 23 mit dem Balken 8 und 9. Durch die halbkugelförmige Bauform der Insektenfalle und den sich von hinten nach vorne schließenden Deckel 10 steht der vordere Bereich der Insektenfalle beim Schließvorgang noch relativ lange offen. In diesem Bereich sind der Springer 23 und die Balken 8 und 9 positioniert. Der Deckel 10 und der Springer 23 werden zwar zeitgleich ausgelöst, aber auf Grund der geringeren Masse und kurzen Bewegung des Springers 23, findet diese Bewegung tatsächlich etwas zuvor statt. Die Funktion der Springers 23 mit den Balken 8 und 9 besteht darin, das Insekt zu erschrecken, damit es die Flucht in abgewandter Richtung, daher entgegen dem sich gerade schließenden Deckel 10, beginnt. Dadurch reduzieren sich die Chancen für eine erfolgreiche Flucht. Auch soll verhindert werden, dass das Insekt zwischen Deckel 10 und Gehäuse 1 eingeklemmt werden kann.
[00107] Nun beginnen die langsamen Bewegungen.
[00108] Die Klappe 3 bewegt sich in einer Drehbewegung nach vorne und reduziert den Raum 40 mit dem gefangenen Insekt. Zeitgleich wird der Sensorhalter 6 bzw. Sensorschieber 35 zurückgezogen, um zu verhindern, dass das Insekt zwischen dem Sensorhalter 6 bzw. Sensorschieber 35 und der sich absenkenden Klappe 3 eingeklemmt werden kann.
[00109] Mit der Klappe 3 gekoppelt, ist der Reflektor 7. Dadurch wird am Ende der Drehbewegung der Klappe auch der Reflektor 7 auf das Niveau der horizontalen Grundfläche 4 abgesenkt, siehe Fig. 6.
[00110] Der Reflektor 7 wiederum ist mit dem Springer 23 und den Balken 8 und 9 gekoppelt. Somit werden beim Absenken des Reflektors 7 mittels des Mitnehmers 42 auch die Balken 8, 9 wieder auf das Niveau der horizontalen Grundfläche 4 abgesenkt und dabei in dieser ihrer Ausgangsposition wieder verriegelt.
[00111] Das Absenken des Reflektors 7 und der Balken 8 und 9 verhindert, dass das Insekt zwischen diesen Teilen und der sich absenkenden Klappe 3 eingeklemmt werden kann.
[00112] Die Klappe 3 dreht vor, bis sie beim Anschlag 39 im Deckel 10 ansteht, siehe Fig. 6.
Klappe 3 und Deckel 10 werden dabei wieder verriegelt.
[00113] Die Klappe 3 befindet sie sich nun in einer horizontalen Position, parallel und in einem Abstand zur horizontalen Grundfläche 4. Dadurch bildet sich ein scheibenförmiger Raum 43, siehe Fig. 40.
[00114] Somit hat die Bewegung der Klappe 3 den Raum 40 mit dem gefangenen Insekt deutlich reduziert. Fig. 40 zeigt eine Ansicht dieses scheibenförmigen Raumes 41 von der Seite, Fig. 29 eine Ansicht von oben.
[00115] Die hintere Begrenzung dieses scheibenförmigen Raumes 41, bilden die beiden Schieber 11 und 12.
[00116] Die beiden Schieber 11 und 12 bewegen sich nun in einer Kreisbewegung nach vorne, in Ihre vordere Position, siehe Fig. 31 bzw. 32.
[00117] Dadurch reduzieren sie weiter den Raum 41 mit dem gefangenen Insekt, ohne dass das Insekt dabei eingeklemmt werden kann.
[00118] Durch Ihre spezielle Form bilden die beiden Schieber 11 und 12 nun einen Teil der Umrandung eines zylinderförmigen Raumes 43.
[00119] Fig. 33 zeigt eine Ansicht dieses Raumes 43 von oben.
[00120] Nun bewegen sich zeitgleich der Sensorschieber 35 nach vorne und der auf dem Schieber 12 befindliche Finger 44 nach hinten.
[00121] In ihrer Position angekommen, komplettieren der Sensorhalter 6 bzw. Sensorschieber 35 und der Finger 44 die Umrandung des zylinderförmigen Raumes 43. Dieser entspricht im Durchmesser dem des Verbindungskanals 5 und befindet sich in Position genau oberhalb von diesem. Fig. 34 zeigt diese Situation.
[00122] Fig.41 zeigt eine Ansicht dieses Raumes von der Seite, Fig.37 eine Ansicht von oben.
[00123] Nun beginnt der Kolben 14 sich nach unten zu bewegen, zeitgleich öffnet sich der Verschluss 24.
[00124] Die Bewegung des Kolbens 14 zwingt das Insekt, sich durch den nun geöffneten Verbindungskanal 5 in den Behälter 2 zu begeben.
[00125] Sobald der Kolben 14 das Niveau des Verschlusses 24 erreicht hat, schließt sich der Verschluss 24.
[00126] Sobald der Verschluss 24 geschlossen ist, bewegt sich der Kolben 14 wieder nach oben. Anschließend bewegt sich die Klappe 3 in einer Drehbewegung zurück in Ihre aufrechte Ausgangsposition und nimmt dabei auch den verriegelten Deckel 10 mit zurück in dessen Ausgangsposition.
[00127] Die Schieber 11 und 12 bewegen sich zurück in Ihre Ausgangsposition.
[00128] Alle Teile sind nun wieder in ihren Ausgangspositionen und die Insektenfalle ist bereit für die nächste Auslösung.
[00129] Fig.53 zeigt den zeitlichen Ablauf der mechanischen Bewegungen.
[00130] Auf der Hinterseite der Halbkugel befinden sich die Antriebe für die verschiedenen Bewegungen.
[00131] Die Bewegungen werden mittels Kurvenscheiben 25, 34, 45, 51, 54 und 55 erzeugt.
[00132] Die Kurvenscheiben 25 und 34 sind horizontal übereinander angeordnet und miteinander verbunden.
[00133] Durch die horizontale Anordnung ergeben sich einzelne Antriebsebenen. [00134] In der folgenden Erläuterung wird auf die einzelnen Ebenen Bezug genommen.
[00135] Die Fig.2 zeigt die Antriebsebene eins.
[00136] Die Kurvenscheibe 25 hat eine v-förmige Vertiefung. Am Umfang der Kurvenscheibe 25 ist der Nullpositionsschalter 26 derart positioniert, dass sich in der Ausgangsposition dessen Betätigungselement 27 in der Vertiefung befindet.
[00137] Um die Falle auszulösen, gibt die Steuerung einen kurzen Moment elektrische Spannung zum Motor, genug um den Antrieb zu starten und die Kurvenscheibe 25 in Gang zu setzen. Dadurch wird das Betätigungselement 27 angehoben und somit die, mittels der Druckfeder 33 in Richtung voneinander weg vorgespannten, Kontakte 28 und 29 des Nullpositionsschalters 26 geschlossen. Die geschlossenen Kontakte 28, 29 versorgen nun weiterhin den Antriebsmotor mit elektrischer Spannung. Die Kontakte 28, 29 bleiben geschlossen, bis die Kurvenscheibe 25 eine komplette Umdrehung gemacht hat und sich das Betätigungselement 27 wieder in die Vertiefung absenkt. Dabei werden die Kontakte 28, 29 geöffnet, der Antriebsmotor bleibt stehen. Der Antrieb befindet sich somit wieder in der Ausgangsstellung.
[00138] Am Umfang der Kurvenscheibe 25, auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Verschluss 24. Der Verschluss 24 selbst befindet sich unterhalb der horizontalen Grundfläche 4, lediglich der Zapfen 30 ragt durch eine Ausnehmung 31 über die horizontale Grundfläche 4 bis zu der Kurvenscheibe 25 hervor.
[00139] Der Verschluss 24 beziehungsweise dessen Zapfen 30 ist derart positioniert, dass beim Anliegen des Zapfens 30 am Umfang der Kurvenscheibe 25 der Verschluss 24 geschlossen ist, bzw. beim Absenken des Zapfens 30 in die Vertiefung der Kurvenscheibe 25 der Verschluss 24 geöffnet wird.
[00140] Somit betätigt die Kurvenscheibe 25 zum einen den Nullpositionsschalter 26, sowie auch zeitlich versetzt das Offnen und Schließen des Verschlusses 24.
[00141] Eine am Verschluss 24 angebrachte Zugfeder 32 erzeugt die nötige Spannung, um den Verschluss 24 zu öffnen.
[00142] Fig. 2a zeigt Einzelteile aus Fig. 2. [00143] Fig. 3 zeigt die Antriebsebene eins in der Position mit offenem Verschluss 24.
[00144] Fig. 7 zeigt eine Ansicht von unten auf das Gehäuse 1. Zu sehen ist der Mitnehmer 42 des Reflektors 7 mit der Zugfeder 75 und der Nocke 76 sowie der Verschluss 24 mit der Zugfeder 32 und der Führung 74 für den Verschluss 24. Fig. 8 zeigt das Gehäuseunterteil in einer Ansicht von hinten mit der Führung 77.
[00145] Fig. 4 zeigt die Antriebsebene zwei zur Sensorverschiebung.
[00146] Die Kurvenscheibe 34 bewerkstelligt das Vor- und Rückbewegen des Sensorschiebers 35, wobei die Feder 36 die nötige Spannung für das Rückziehen des Sensorschiebers 35 erzeugt.
[00147] Mit Hilfe des Hebels 37 und der Verbindung 38 wird die Bewegung der Kurvenscheibe 34 auf den Sensorschieber 35 übertragen.
[00148] Fig. 4a zeigt Einzelteile aus Fig. 4. [00149] Fig. 26 und 27 zeigen die Antriebsebene drei in Ausgangsposition.
[00150] Die Kurvenscheibe 45 bewerkstelligt die Bewegung des linken Schiebers 12 und des Fingers 44. Um dies zu bewerkstelligen, macht die Kurvenscheibe 45 eine zweistufige Bewegung. Die Bewegungen der Kurvenscheibe 45 werden mittels Hebel 46 und Verbindungsstange 47 auf den Zwischenhebel 48 übertragen. Der Zwischenhebel 48 ist am linken Schieber 12 links angebracht und drehbar gelagert. Vom Zwischenhebel 48 geht die Verbindungsstange 49 nach vorne zum Finger 44.
[00151] In der Ausgangsposition befindet sich die Verbindungsstange 47 in einem Winkel größer als 180 Grad zum Zwischenhebel 48. Somit drückt der erste Hub der Kurvenscheibe 45 von oben auf den Zwischenhebel 48 und bewirkt ausschließlich ein Vordrehen des linken Schiebers 12 auf
seine vordere Position.
[00152] Fig. 31 zeigt den linken Schieber 12 in der vorderen Position und den Finger 44 ebenfalls in vorderer Position.
[00153] Der zweite Hub der Kurvenscheibe 45 findet zeitlich versetzt statt und bewirkt eine weitere Vorwärtsbewegung der Verbindungsstange 47. Die Verbindungsstange 47 drückt nun seitlich auf den Zwischenhebel 48. Da sich der Schieber 12 schon in seiner vorderen Position befindet, bewirkt diese weitere Bewegung ein Vordrehen des Zwischenhebels 48. Diese Bewegung wird von der Verbindungsstange 49 auf den Finger 44 übertragen. Somit bewerkstelligt der zweite Hub der Kurvenscheibe 45 die Kippbewegung des Fingers 44 in seine hintere Position.
[00154] Fig. 35 zeigt den linken Schieber 12 in der vorderen Position, den Finger 44 in der hinteren Position.
[00155] Die Zugkraft der Feder 50 bewirkt, dass ein gewisser Kraftaufwand benötigt wird, um den Finger 44 zu bewegen. Damit ist sichergestellt, dass sich der Finger 44 erst bewegt, wenn der linke Schieber 12 in seiner vorderen Position ansteht.
[00156] Die Kraft zum Rückstellen des Schiebers 12 wird mittels Federkraft bewerkstelligt. [00157] Fig. 28 zeigt die Antriebsebene vier in der Ausgangsposition.
[00158] Die Kurvenscheibe 51 bewerkstelligt die Bewegungen des rechten Schiebers 11. Die Bewegungen werden mittels Hebel 52 und Verbindungsstange 53 direkt auf den rechten Schieber 11 übertragen.
[00159] Fig. 28a zeigt die Schieber 11 und 12 einzeln.
[00160] Fig. 32 und 36 zeigen den rechten Schieber 11 in vorderer Position. [00161] Die Kraft zum Rückstellen des Schiebers 11 wird mittels Zugfeder erzeugt. [00162] Fig. 38 zeigen die Antriebsebenen fünf und sechs.
[00163] Fig. 38a zeigt Einzelteile der Fig. 38. Zu sehen sind in diesen beiden Figuren auch eine der Verriegelungsklinken 78 und der Mitnehmer 81 für die Reflektorabsenkung.
[00164] Die stoßende Kurvenscheibe 54 und die ziehende Kurvenscheibe 55 bewegen zusammen den Kniehebel 56. Dessen Bewegung wird über die kurze Verbindung 57 auf den Teleskophebel 58 und in weiterer Folge über die Verbindungsstange 59 auf den auf der Klappe 3 befindlichen Kipphebel 60 übertragen.
[00165] Der Kipphebel 60 ist drehbar in den Halterungen 61 auf der Klappe 3 angebracht. Der Kipphebel 60 wiederum ist vorne drehbar mit dem Kolben 14 verbunden. Eine am Kipphebel 60 angebrachte Drehfeder erzeugt die nötige Spannung, um den Kolben 14 in der oberen Position zu halten.
[00166] Die Kurvenscheiben 54 und 55 machen eine zweistufige Bewegung. [00167] Fig. 20 zeigt die Klappe 3 in Ausgangsstellung in einer Seitenansicht. [00168] Fig. 21 zeigt den Klappenantrieb in Ausgangsstellung in einer Ansicht von oben.
[00169] Das Vordrehen der Kurvenscheiben 54 und 55 auf Stufe eins bewirkt eine Vorwärtsbewegung am Kipphebel 60 und somit eine Drehbewegung der Klappe 3 nach vor in die horizontale Position. Die Klappe 3 steht nun beim Anschlag 39 im Deckel 10 an.
[00170] Fig. 22 zeigt die Klappe 3 vorgedreht auf dem Anschlag 39 und dem Kolben 14 oben in einer Seitenansicht.
[00171] Fig. 23 zeigt den Klappenantrieb in dieser Position in einer Ansicht von oben.
[00172] Das weitere Vordrehen auf Stufe zwei bewirkt eine weitere Vorwärtsbewegung am Kipphebel 60. Da die Klappe 3 schon beim Anschlag 39 im Deckel 10 ansteht, bewirkt diese weitere Vorwärtsbewegung eine Drehbewegung des Kipphebels 60 und somit die Absenkbewegung des
mit dem Kipphebel 60 verbundenen Kolbens 14.
[00173] Fig. 24 zeigt in einer Seitenansicht die Klappe 3 vorgedreht auf den Anschlag 39 und den Kolben 14 unten.
[00174] Fig. 25 zeigt den Klappenantrieb in dieser Position in einer Ansicht von oben.
[00175] Die Kraft der am Kipphebel 60 angebrachten Drehfeder bewirkt, dass ein gewisser Kraftaufwand benötigt wird, um den Kolben 14 zu bewegen. Damit ist sichergestellt, dass sich der Kolben 14 erst bewegt, wenn die Klappe 3 vorgedreht auf dem Anschlag 39 ansteht.
[00176] Weitere Funktionen, die mit der Bewegung der Klappe 3 zusammenhängen:
[00177] Neben der eigentlichen Klappenfunktion befinden sich weitere Elemente auf der Klappe 3, mit deren Hilfe die Klappe 3 zusätzliche Aufgaben steuert beziehungsweise Funktionen ausführt.
[00178] Die Funktionen sind die Verriegelung des Deckels 10 und das Absenken des Reflektors 7. Diese Funktionen sind an anderer Stelle im Detail beschrieben.
[00179] Für den Antrieb der Insektenfalle wird ein Miniaturmotor 62 mit entsprechendem Untersetzungsgetriebe verwendet. Durch die hohe Untersetzung erreicht der Antrieb ein relativ großes Drehmoment, welches bei eventuellen Fehlfunktionen bzw. Unausführbarkeit einer Bewegung unweigerlich zu Beschädigung der filigranen Teile führen würde.
[00180] Um dies zu verhindern, ist die Antriebseinheit mit einem Überlastschutz ausgestattet. [00181] Fig. 9 zeigt die Antriebseinheit in einer Ansicht von oben. [00182] Fig. 10 zeigt die Antriebseinheit von der Seite.
[00183] Der Miniaturmotor 62 ist auf einer drehbaren Motorplatte 63 montiert. Auf dieser drehbaren Motorplatte 63 befinden sich auch der Auslösefinger 64 und der Federarm 65. Die drehbare Motorplatte 63 ist im Antriebsgehäuse 66 gelagert.
[00184] Wird der Miniaturmotor 62 eingeschaltet, dann wirkt die Kraft, die das Zahnrad 67 ben6tigt, um die Kurvenscheiben anzutreiben, in entgegengesetzter Richtung auch auf die Motorplatte 63 und möchte diese im Uhrzeigersinn verdrehen. Zwischen Antriebsgehäuse 66 und Federarm 65 ist die Feder 68 gespannt, die dieser Verdrehung entgegenwirkt.
[00185] Die Feder 68 ist derart dimensioniert, dass bei normaler Kraftaufwendung, die benötigt wird, um die Kurvenscheiben anzutreiben, keine Verdrehung der Motorplatte 63 stattfindet.
[00186] Wird aus irgendeinem Grund jedoch mehr Antriebskraft benötigt, dann kommt es zu einer Verdrehung der Motorplatte 63 im Uhrzeigersinn. Je höher die benötige Antriebskraft desto grösser die Verdrehung.
[00187] Das Prinzip der Verdrehung wird für zwei Funktionen verwendet:
[00188] Für einen Überlastschutz befindet sich am Antriebsgehäuse 66 ein Kontakt 69. Ein weiterer Kontakt 70 befindet sich am Federarm 65.
[00189] Wird die Motorplatte 63 durch Überlast derart weit verdreht, dass sich die beiden Kontakte 69 und 70 berühren, dann wird dadurch ein Signal ausgelöst.
[00190] Die Steuerung löst daraufhin eine entsprechende Reaktion aus, zum Beispiel ein Stoppen des Antriebs oder eine Umkehr der Drehrichtung, etc.
[00191] Nachfolgend wird ein Auslöseprinzip durch Entriegelung von Deckel 10 und Springer 23 beschrieben.
[00192] Dabei wird die Verdrehung der Motorplatte 63 bei Belastung auch für die mechanische Auslösung von Springer 23 und Deckel 10 genutzt.
[00193] Fig. 11 zeigt die Ausgansposition. Dargestellt sind das Zahnrad 67, ein Zwischenrad 71 und das in Fig. 38a ebenfalls dargestellte Zahnrad 72 und deren Drehrichtungen. Das auch in
Fig. 2 dargestellte Betätigungselement 27 des ebenfalls in Fig. 2 dargestellten Nullpositionsschalters 26, befindet sich in der v-förmigen Vertiefung der Kurvenscheibe 25. Die relativ starke Druckfeder 33 des Nullpositionsschalters 26 bewirkt, dass der Antrieb zu Beginn ein hohes Drehmoment aufbauen muss, um das Betätigungselement 27 aus der v-förmigen Vertiefung zu heben.
[00194] Diese kurzzeitige Drehmomentspitze bewirkt ein Verdrehen der Motorplatte 63 direkt beim Einschalten des Antriebs und führt dadurch zur Entriegelung von Deckel 10 und Springer 23.
[00195] Fig. 12 zeigt sie Situation, bei der die Motorplatte 63 sich in der Grundposition befindet und die Verriegelungen 73 eingerastet sind.
[00196] Fig. 13 zeigt die Situation bei der die Motorplatte 63 verdreht ist und die Verriegelungen 73 gelöst sind.
[00197] Fig. 17 zeigt den Springer 23 in der Ausgangsstellung. Zu sehen sind die Verriegelungsklinke 78 und die Zugfeder 79 für den Springer 23. Fig. 19 zeigt den Springer 23 ausgelöst. zeigt eine Ansicht von oben. Zu sehen sind dort die Aussparungen 80 in der Grundfläche 4 für die Balken 8 und 9 des Springers 23. Die Fig. 42, 43 und 44 zeigen die Verriegelung von Springer 23 und Deckel 10. Fig. 42 zeigt eine Ansicht von oben, Fig. 43 eine Ansicht von der Seite.
[00198] Fig. 44 zeigt eine Detailansicht. Zu sehen sind die Verriegelungsklinken 78, der Auslösehebel 86 und der Auslösefinger 64. Zu sehen ist auch der Eingriff der Verriegelungsklinke 78 für den Deckel 10 in die Verriegelungsnocke 82 und der Eingriff der Verriegelungsklinke 78 für den Springer 23 in die Verriegelungsnocke 83. Darüber hinaus sind die Zugfeder 84 für den Springer 23 und der Halter 85 für die Verriegelungsklinke 78, welche in die Verriegelungsnocke 83 eingreift.
[00199] Weitere Details zur Auslösung und zum Verriegelungsprinzip sind in den Fig. 45, 46 und 47 gezeigt. Fig. 45 zeigt die Ausgangssituation. Der Springer 23 ist dabei abgesenkt und verriegelt. Der Deckel 10 ist in dieser Ausgangssituation offen und mit der Klappe 3 verriegelt. Fig. 46 zeigt die Situation bei mechanischer Auslösung durch Drehbewegung der Motorplatte 63. Der Springer 23 wird dabei entriegelt und springt hoch. Deckel 10 wird entriegelt, dreht vor und schließt. Fig. 47 zeigt den Deckel 10 losgelöst von den anderen Teilen. Fig. 48 zeigt die Situation nach Drehung der Klappe 3 in die horizontale Position. Der Springer 23 wird abgesenkt und verriegelt. Der Deckel 10 wird wieder mit der Klappe 3 verriegelt.
[00200] Die Fig. 49, 50 und 51 zeigen Gehäuseansichten von unten und Einzelansichten der verschiedenen Funktionen.
[00201] Fig. 52 zeigt das Führungselement 19, welches auch in Fig. 1 dargestellt ist.
LEGENDE ZU DEN HINWEISZIFFERN:
1 Gehäuse 30 Zapfen
2 Behälter 31 Ausnehmung
3 Klappe 32 Zugfeder
4 Grundfläche 33 Druckfeder
5 Verbindungskanal 34 Kurvenscheibe
6 Sensorhalter 35 Sensorschieber
7 Reflektor 36 Feder
8 Balken 37 Hebel
9 Balken 38 Verbindung
10 Deckel 39 Anschlag
11 Schieber 40 Raum
12 Schieber 41 scheibenförmiger Raum 13 Finger 42 Mitnehmer
14 Kolben 43 zylinderförmiger Raum 15 Deckelverriegelung 44 Finger
16 Anschlag 45 Kurvenscheibe
17 Anzeige 46 Hebel
18 Bedienelement 47 Verbindungsstange 19 Führungselement 48 Zwischenhebel
20 Sensor 49 Verbindungsstange 21 Sensor 50 Feder
22 Sensor 51 Kurvenscheibe
23 Springer 52 Hebel
24 Verschluss 53 Verbindungsstange 25 Kurvenscheibe 54 Kurvenscheibe
26 Nullpositionsschalter 55 Kurvenscheibe
27 Betätigungselement 56 Kniehebel
28 Kontakt 57 Verbindung
29 Kontakt 58 Teleskophebel
59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86
Österreichisches
Verbindungsstange Kipphebel Halterung Miniaturmotor Motorplatte Auslösefinger Federarm Antriebsgehäuse Zahnrad
Feder
Kontakt
Kontakt Zwischenrad Zahnrad Verriegelung Führung
Zugfeder
Nocke
Führung Verriegelungsklinke Zugfeder Aussparung Mitnehmer Verriegelungsnocke Verriegelungsnocke Zugfeder
Halter
Auslösehebel
AT 522 629 B1 2022-04-15

Claims (6)

Patentansprüche
1. Sensorsystem zum Erkennen von Insekten, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensorsystem aus einem Sensorhalter (6), in dem zur Erkennung von Insekten verschiedener Größe stirnseitig mindestens drei Sensoren (20, 21, 22) übereinander angeordnet sind, und einem gegenüberliegenden Reflektor (7) besteht, wobei zur Verhinderung der Auslösung einer Insektenfalle ein zu großes Insekt mittels Auslösung des obersten Sensors (20) des Sensorsystems erkennbar ist.
2. Insektenfalle mit einem Sensorsystem nach Anspruch 1.
3. Insektenfalle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Insektenfalle einen halbkreisförmigen Springer (23) mit zwei aufgesetzten, sich in dafür vorgesehenen Aussparungen befindenden, Balken (8, 9) aufweist, wobei mit den Balken (8, 9) zum Erschrecken eines Insekts und zum Veranlassen einer Fluchtbewegung des Insekts in abgewandter Richtung bei Auslösung durch das Sensorsystem eine plötzliche Bewegung mittels Federkraft ausführbar ist.
4. Insektenfalle nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Insektenfalle ein halbkugelförmiges Gehäuse (1) mit einer darin aufrecht stehenden Klappe (3) zur seitlichen Begrenzung eines Fallenraumes aufweist, wobei mittels Drehbewegung der Klappe (3) in eine horizontale Position der Fallenraum mit einem gefangenen Insekt auf eine Scheibenform reduzierbar ist.
5. Insektenfalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Insektenfalle zwei auf einer runden Grundfläche (4) der Insektenfalle einander gegenüberliegend angeordnete, in ihrem Mittelpunkt drehbar gelagerte Schieber (11, 12) zur seitlichen Begrenzung des auf die Scheibenform reduzierten Fallenraumes aufweist, wobei durch eine Drehbewegung der Schieber (11, 12) in eine vordere Position der auf die Scheibenform reduzierte Fallenraum mit dem gefangenen Insekt auf eine Zylinderform reduzierbar ist.
6. Insektenfalle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Insektenfalle einen Behälter (2) und einen sich in der Klappe (3) befindenden Kolben (14) aufweist, welcher eine obere Begrenzung des auf die Zylinderform reduzierten Fallenraumes bildet, wobei durch Absenkung des Kolbens (14) das, sich im auf die Zylinderform reduzierten Fallenraum befindliche Insekt in den darunter liegenden Behälter (2) zwingbar ist.
Hierzu 19 Blatt Zeichnungen
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