AT522638A4 - Profil - Google Patents

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AT522638A4
AT522638A4 ATA30/2020A AT302020A AT522638A4 AT 522638 A4 AT522638 A4 AT 522638A4 AT 302020 A AT302020 A AT 302020A AT 522638 A4 AT522638 A4 AT 522638A4
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glazing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/263Frames with special provision for insulation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/263Frames with special provision for insulation
    • E06B3/26301Frames with special provision for insulation with prefabricated insulating strips between two metal section members
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  • Civil Engineering (AREA)
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Abstract

Profil (1) für eine Verglasung, wie etwa eine Fenster-, Schiebetür- oder Isolierverglasung, umfassend ein innenseitiges Profilelement (2), ein außenseitiges Profilelement (3) sowie ein sich zwischen innenseitigem Profilelement (2) und außenseitigem Profilelement (3) in Breitenrichtung des Profils (1) erstreckendes Kunststofffüllteil (4), wobei das innenseitige Profilelement (2) und das außenseitige Profilelement (3) jeweils zwei in Höhenrichtung des Profils voneinander beabstandete Vorsprünge (5) aufweisen, sodass der zwischen den Vorsprüngen (5) verlaufende Höhenabschnitt des Profils (1) ein Aufnahmevolumen ausbildet, wobei das Kunststofffüllteil (4) das Aufnahmevolumen über die gesamte Länge des Profils (1) vollständig ausfüllt, und wobei das Kunststofffüllteil (4) mit den Vorsprüngen (5) verbunden, nämlich vorzugsweise verklebt und verpresst, ist.

Description

PROFILELEMENT
GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft ein Profil für eine Verglasung, wie etwa eine Fixverglasung, eine Nurglas-Fassade oder eine
Fenster-, Schiebetür- oder Isolierverglasung, umfassend ein
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innenseitiges Profilelement, ein außenseitiges Profilelement
sowie ein sich zwischen innenseitigem Profilelement und außenseitigem Profilelement in Breitenrichtung des Profils
erstreckendes Kunststofffüllteil.
Weiters betrifft die Erfindung eine Verglasung umfassend eine Glas- oder Verbundglasscheibe sowie zumindest ein
erfindungsgemäßes Profil. Schließlich betrifft die Erfindung auch noch ein Verfahren zur
Herstellung einer Verglasung, deren Profilsystem keine
Kondensatentwässerung benötigt.
STAND DER TECHNIK
Profile für Verglasungen, beispielsweise Fenster- oder
Schiebetürverglasungen, sind im Stand der Technik häufig als
Mehrkammern-Systeme ausgebildet, um einen bestmöglichen Wärmedurchlasswiderstand zu gewährleisten. So werden im Zusammenhang mit Dreifachglas-Scheiben beispielsweise
Fünfkammerprofile eingesetzt.
Da solche Profile, beispielsweise aufgrund einer Trockenverglasung, nicht wasserdicht sind, erfordern bekannte Profile grundsätzlich eine Kombination’von Falzbelüftungen und Entwässerungsöffnungen, um Kondenswasser, welches sich im Betriebszustand bildet, aus dem Profil abführen zu können. Um die Bestimmungen der ÖNORM B5300 in Verbindung mit jenen der ÖNORM EN 14351-1 (jeweils in der am 30. Jänner 2020 geltenden
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Fassung) zu erfüllen, Muss hierbei eine kontrollierte Entwässerung sichergestellt sein. Dies wird insbesondere durch einen vorgeschriebenen Hochzug von 150 mm zwischen der Unterkante der Entwässerungsöffnungen und der Oberkante einer Wasser führenden Schicht, etwa einer Entwässerungsrinne, in
welche das Kondenswasser eingeleitet werden soll, erreicht.
Diese Entwässerungsvorgaben verhindern somit entweder einen
bodenbündigen Einbau der Profile oder setzen aufwändige
Maßnahmen, wie etwa spezielle Konvektionsheizungen, voraus.
AUFGABE DER ERFINDUNG
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Profil für eine Verglasung, wie etwa eine Fixverglasung, eine Nurglas-Fassade oder eine Fenster- oder Schiebetürverglasung, bereitzustellen, welches den Anforderungen der ÖNORM B5300, der ÖNORM EN 143511, der ÖNORM EN 13049, der ÖNORM B 3716-3, Abschnitt 6.2.1, sowie des Entwurfes der Richtlinie „Bauwerksabdichtung Anschluss an bodentiefe Fenster und Türen - Teil 2: Ausführung“, jeweils in der am 30. Jänner 2020 geltenden Fassung, genügt, dabei einen innen- und außenseitig deckenund bodenbündigen Einbau des Profils ermöglicht und weder eine
Kondensatentwässerung noch eine Konvektionsheizung erfordert.
Weiters ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Verglasung bereitzustellen, welche die oben genannten Vorteile mit sich bringt, sowie eine Verfahren zu deren Herstellung
vorzuschlagen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
u
Eine Aufgabe der Erfindung wird bei -einem Profil der eingangs genannten Art durch die Merkmale des Anspruchs 1, bei einer
Verglasung. der eingangs genannten Art durch die Merkmale des
Anspruchs 12 und bei einem Verfahren der eingangs genannten
Art durch die Merkmale des Anspruchs 15 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
Das erfindungsgemäße Profil ermöglicht aufgrund des das
Aufnahmevolumen über die gesamte Länge des Profils vollständig
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EN
ausfüllenden Kunststofffüllteils eine normgerechte Abdichtung einer Verglasung, etwa einer Fixverglasung oder einer thermischen Nurglas-Fassade. Anders als im Stand der Technik weist das erfindungsgemäße Profil nämlich keine Kammern auf, in denen sich Luft ansammeln und bei geeigneten Temperaturen kondensieren könnte; anstatt dessen ist das gesamte Aufnahmevolumen des Profils vollständig ausgefüllt, sodass zum einen eine zufriedenstellende thermische Isolierung erreicht, zum anderen aber auch Kondensatbildung im Inneren des Profils, insbesondere im Inneren des Aufnahmevolumens, zuverlässig verhindert wird. Dies führt dazu, dass das erfindungsgemäße Profil im Betriebszustand, in dem es zwischen einem Innen- und einem Außenboden eingesetzt ist und auch die übrigen Hohlräume des Profils - bedingt durch den Einsatz einer Glas- oder Verbundglasscheibe, oder eines ähnlichen Füllelementes, wie etwa einem Blechpaneel, einem Fensterelement, oder einer Doppelsteckplatte - normgerecht befüllt sind, vollkommen dicht und vor Kondensatbildung geschützt ist. Somit entfällt jegliche Notwendigkeit für Falzbelüftungen und Entwässerungsöffnungen, sodass ein innen- und außenseitiger boden- und deckenbündiger Verbau möglich ist, ohne Konvektionsheizungen oder Entwässerungsrinnen vorsehen zu
müssen.
Insbesondere wenn das Kunststofffüllteil mit den beiden Profilelementen, nämlich dem innenseitigen Profilelement und dem außenseitigen Profilelement, verklebt und verpresst ist, zeigt das erfindungsgemäße Profil im Betriebszustand besonders gute thermisch-isolierende Eigenschaften. Zudem wird Kondensatbildung im Inneren des Profils besonders zuverlässig,
über besonders lange Zeiträume und selbst bei starker
Beanspruchung des Profils bzw. der entsprechenden Verglasung, beispielsweise aufgrund von Starkregen, verhindert. Dieser Effekt kann dadurch noch weiter verstärkt werden, dass an dem Aufnahmevolumen zugewandten Innenseiten der Vorsprünge
5 Verzahnungsabschnitte vorgesehen sind, um dem Kunststofffüllteil durch Ausnutzung einer Widerhakenfunktion besonders starken Halt zu verleihen und ein Lösen des Kunststofffüllteils von einem der beiden Profilelemente zu unterbinden. U a .
10 Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass sich ein Profil auch dann zur normgerechten Verwendung für Verglasungen eignet, wenn dessen zwei Profilelemente mittels eines aus einem expandierten Polystyrol (EPS) gefertigten
15 Kunststoffelementes miteinander verbunden sind. Dadurch kann eine beachtenswerte Gewichtseinsparung erzielt werden. Zudem ist der Zusammenbau des Profils gegenüber bekannten Profilen
erheblich vereinfacht, was zu einer Kostenreduktion führt.
20 Als insbesondere vorteilhaft hat sich in diesem Zusammenhang die Verwendung eines gesinterten hochverdichteten EPS
herausgestellt.
Besonders gute Festigkeitseigenschaften bzw. eine besonders
25 hohe Formstabilität des Profils kann erreicht werden, wenn die Dichte des expandierten Polystyrols im Bereich von 100 bis 400 kg/m3 liegt.
Bevorzugt weist das expandierte Polystyrol eine
30 Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 0,035 bis 0,046 W/mK, besonders bevorzugt von 0,0459 W/mK, auf, wobei die Wärmeleitfähigkeit nach ÖNORM EN 12667 (in der am 30. Jänner 2020 geltenden Fassung) bestimmt ist.
35 Besonders bevorzugt ist das Kunststofffüllteil aus COMPACFOAM® "CF200 gefertigt.
Dieser spezielle EPS-Kunststoff hat sich als besonders
vorteilhaft in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen
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positiven Effekten herausgestellt. Neben der zuverlässigen Vermeidung von Kondensatentstehung im Inneren des Profils gewährleistet ein Kunststofffüllteil aus diesem Material auch eine besonders formstabile Verbindung der beiden Profilelemente. Nähere Spezifikationen dieses Werkstoffes sind Tab. 1 in der Spalte CF200 zu entnehmen.
G T t rt DE BE ONE SC, SEE SEE x 3 esintertes
hochverdichtetes EPS Miı00 [Miı25 Miıs0 (Mi200 Mi300 [(Ma400 (Mijeco! Norm Druckfestigkeit (N/mm*).
bei 10 % Stauchung 1,4 165 {19 3,5 6,4 9,7 1,75 | EN826 ‚bei 2% Staäuchung 0,8 1,1 1,32 1,48 3,24 4,0 0,95 angelehnt daran
Zulässige Spannung (N/mm?) 0,56 0,78 0,83 1,01 2,39** | 4,18** | 0,58 intern bei 2% Langzeitverformung u. Däuerlast
E-ModuL (N/mm?) 40 55 66 74 162 200 46 intern
Schraubenauszug*.0 4,5 mm (N) | 505 565 747 979 1.729 2.829 - intern
Schraubenauszug?*- 0 7,5 mm (N) | 837 919 1.179 | 1.875 | 2.677 | 4.047 825 intern Schraubenquerzug 04,5 mm (N) | 103 112 150 214 319 500 - intern
Bei 1,5 mm max. Köpfverformung, 46 mm Verankerungslänge, 38 mm Randabstand 38 X
Schraubenquerzug 07,5 mm (N) | 296 394 493 542 1.012 | 1.333 - intern
bei 1,5 mm max.” Köpfverfarmüng, 40 mm
Veränkerungslänge, 38 mm Randabstand
Wärmeleitfähigkeit 9,0387 0,0405 0,0423 0,0459 0,0531 ! 0,0650 0,045 EN 12667 Bemessungswert (W/mK)
Tab. 1
In einer bevorzugten Ausführungsform sind das innenseitige Profilelement und das außenseitige Profilelement aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, welche Aluminiumlegierung
vorzugsweise hauptsächlich aus Aluminium besteht, gefertigt.
Durch die Herstellung einer Eloxalschicht zumindest auf den Außenseiten der beiden Profilelemente kann das Profil auf zuverlässige Weise vor Verwitterung geschützt werden,
insbesondere bei Kontakt mit einer Kalkschicht im Mauerwerk.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Profils umfasst das innenseitige
Profilelement und/oder das außenseitige Profilelement ein die Vorsprünge aufweisendes Basisprofilteil sowie ein lösbar mit
dem Basisprofilteil verbundenes Steckprofilteil.
Dadurch wird der Ein- bzw. Zusammenbau entsprechender Verglasungen ungemein erleichtert, da zunächst das Profil bzw. ein durch mehrere, beispielsweise umlaufend angeordnete,
Profile ausgebildeter Rahmen eingebaut, anschließend die Glas-
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oder Verbundglasscheibe oder ein anderes Füllelement bequem in das Profil bzw. den Rahmen eingesetzt werden kann, bevor das Profil durch Einsetzen der Steckprofilteile in die jeweiligen Basisprofilteile abgeschlossen und dadurch die Verglasung
fertiggestellt wird.
Bevorzugt bildet ein in Höhenrichtung des Profils über dem Aufnahmevolumen angeordneter, vorzugsweise an das Aufnahmevolumen anschließender, Höhenabschnitt des Profils einen Glasauflagerbereich zur Aufnahme zumindest eines Glasauflagers aus, welcher Glasauflagerbereich seitlich durch das innenseitige Profilelement und das außenseitige
Profilelement abgeschlossen ist.
In Varianten des erfindungsgemäßen Profils, bei denen zwischen dem Aufnahmevolumen und dem Glasauflagerbereich weitere Höhenabschnitte des Profils liegen, sind auch diese Höhenabschnitte vollständig mit einem weiteren
Kunststofffüllteil der oben beschriebenen Art ausgefüllt.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Profils weist einen Anbindungsbereich zur Verbindung des Profils mit anderen Bauelementen und/oder zur Lagerung des Profils an einem Untergrund auf, welcher Anbindungsbereich durch einen dem Aufnahmevolumen in Höhenrichtung des Profils vorgelagerten Höhenabschnitt des Profils ausgebildet und seitlich durch das innenseitige Profilelement und das außenseitige Profilelement
abgeschlossen ist.
So kann das Profil auf einfache und stabile Art und Weise mit
anderen Bauelementen gekoppelt bzw. verbunden werden. Außerdem
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ermöglicht der Anbindungsbereich auch die normgerechte Unterlage von Klötzen, beispielsweise Trageklötzen, um die
Profilkonstruktion stabil an einem Untergrund zu lagern.
Im Anbindungsbereich kann vorzugsweise zumindest eine in Längsrichtung des Profils verlaufende Nut, vorzugsweise zwei parallele Nuten, zur Aufnahme von Verbindungselementen
vorgesehen sein, wobei das innenseitige Profilelement eine
li 1 lat Sack Anker mar kt rad
innenseitige Nutwand und/oder das außenseitige Profilelement
eine außenseitige Nutwand jeweils einer Nut ausbildet.
Dadurch kann die Verbindung des Profils mit anderen Bauteilen
auf besonders einfache Weise erfolgen.
Eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch eine Verglasung umfassend eine Glas- oder Verbundglasscheibe und/oder andere Füllelemente, wie etwa Blechpaneele, sowie zumindest ein Profil der oben beschriebenen Art gelöst, wobei Glasauflager und zumindest ein Quellband, welches vorzugsweise die Glasauflager umlaufend angeordnet ist, den Glasauflagerbereich des Profils über die gesamte Länge des
Profils vollständig ausfüllen.
Die Verglasung ist somit auf zuverlässige Weise vor Kondensatbildung geschützt und bedarf hierfür keinerlei
Entwässerungsmaßnahmen.
Somit kann die Verglasung, wie in einer bevorzugten Ausführungsform der Fall, vollständig dicht ausgeführt sein. Hierzu ist vorgesehen, dass die Glas- oder Verbundglasscheibe oder auch das andere, jeweils verwendete Füllelement auf Jeweils zwei Glasauflagern gelagert ist, wobei eine innenseitige Fuge zwischen innenseitigem Profilelement und der Glas- oder Verbundglasscheibe und eine außenseitige Fuge zwischen außenseitigem Profilelement und der Glas- oder Verbundglasscheibe mittels einer Nassverglasung versiegelt
ist.
Bevorzugt sind die Glasauflager aus einem _-expandierten Polystyrol, vorzugsweise aus COMPACFOAM® CF300, gefertigt, wobei eine Festigkeit der Glasauflager in der Regel höher ist als eine Festigkeit des Kunststofffüllteils. Nähere Spezifikationen dieses Werkstoffes sind Tab. 1 in der Spalte
CF300 zu entnehmen.
Dadurch wird eine mehr als ausreichend stabile Lagerung der
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Glas- oder Verbundglasscheibe im Profil ermöglicht.
Gleichzeitig isolieren die Glasauflager das Profil thermisch.
Schließlich wird ein Verfahren zur Herstellung einer Verglasung präsentiert, welches Verfahren zumindest die
folgenden Verfahrensschritte umfasst:
—- Bereitstellen eines ersten ein Steckprofilteil aufweisenden Profils der oben beschriebenen Art und zumindest eines dem ersten Profil gegenüberliegenden weiteren ein Steckprofilteil aufweisenden Profils der
oben beschriebenen Art;
- gegebenenfalls Entfernen des Steckprofilteils des ersten Profils und des weiteren Profils, sofern das Steckprofilteil . bereits mit dem jeweiligen
Basisprofilteil verbunden ist;
—- Einsetzen zweier CGlasauflager sowie zumindest eines, vorzugsweise umlaufenden, Quellbandes ın den
Glasauflagerbereich des ersten Profils;
—- Aufsetzen einer Glas- oder Verbundglasscheibe auf die Glasauflager, gegebenenfalls unter Zwischenlage eines Butylbandes, sodass die CGlas- oder Verbundglasscheibe zwischen dem ersten Profil und dem weiteren Profil
angeordnet ist;
- Einsetzen eines Quellbandes in den Glasauflagerbereich
des weiteren Profils;
- Einsetzen des Steckprofilteils in das erste Profil und in
das weitere Profil, um die Profile zu verschließen.
Dabei kann die Rolle des ersten und des weiteren Profils auch
5 vertauscht sein.
Weiters kann jedes der beiden Profile durch Einsetzen des
Steckprofilteils in das jeweilige Basisprofilteil verschlossen
pin nahen dd nn lit Al ml. im ii halten br re iim inka Kenanuagpeiin ai Mai vi
werden, sobald die Glas- oder Verbundglasscheibe eingesetzt 10 und der Glasauflagerbereich des betreffenden Profils
entsprechend befüllt wurde.
15 KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken Zwar darlegen, ihn aber keinesfalls
20 einengen oder gar abschließend wiedergeben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Verglasung mit 25 erfindungsgemäßem Profil Fig. 2 die Verglasung aus Fig. 1 gemäß einer anderen Schnittebene
30 WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Fig. 1 zeigt einen auf eine Längsrichtung eines Profils 1
35 Orthogonal stehenden Querschnitt einer Verglasung umfassend
das. erfindungsgemäße Profil 1 sowie eine in das Profil 1
eingesetzte Verbundglasscheibe 11.
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Das Profil 1 umfasst dabei ein innenseitiges Profilelement 2 sowie ein außenseitiges Profilelement 3, welches selbst wiederum ein Basisprofilteil (bei Bezugszeichen 3 in Fig. 1)
und ein in dieses einsteckbares Steckprofilteil 6 aufweist.
In einem Aufnahmevolumen, welches durch einen durch Vorsprünge 5 (siehe Fig. 1 und 2) begrenzten Höhenabschnitt des Profils 1 ausgebildet ist, ist ein Kunststofffüllteil 4 angeordnet. Das Kunststofffüllteil 4 ist "dabei mit Widerhaken 15, welche an dem Aufnahmevolumen zugewandten Außenflächen der Vorsprünge > vorgesehen sind, verpresst und mittels einer Klebeschicht 14 mit dem innenseitigen Profilelement 2 und dem außenseitigen Profilelement 3, nämlich mit dessen Basisprofilteil, verklebt, nämlich so, dass das Kunststofffüllteil 4 das Aufnahmevolumen, soweit technisch möglich, vollständig ausfüllt. Der Begriff „vollständig ausgefüllt“ bedeutet im Zusammenhang mit der gegenständlichen Erfindung, dass in dem jeweiligen „vollständig. ausgefüllten“ Volumen höchstens solche Hohlräume verbleiben dürfen, die nicht größer als 5 mm’, vorzugsweise nicht größer als 3 mm’, besonders bevorzugt nicht größer als
1 mm}, sind.
In einem an das Aufnahmevolumen in Höhenrichtung anschließenden Glasauflagerbereich 7 sind, im Betriebszustand des Profils, zumindest zwei Glasauflager 9 angeordnet, auf welchen Glasauflagern 9 die Verbundglasscheibe 11 im Profil 1 gelagert ist; je Verbundglasscheibe 11 kommen dabei jeweils genau . zwei Glasauflager 9 zum Einsatz. Das nicht von den Glasauflagern 9 eingenommene Innenvolumen des Glasauflagerbereiches 7 ist durch Quellband 10, welches die Glasauflager 9 wumlaufend angeordnet ist und aus mehreren Einzelquellbändern bestehen kann, ausgefüllt. Damit ist im Betriebszustand des Profils 1 auch der Glasauflagerbereich 7,
soweit dies technisch möglich ist, vollständig ausgefüllt.
Eine innenseitige Fuge zwischen innenseitigem Profilelement 2 und der Verbundglasscheibe 11 und eine außenseitige Fuge zwischen außenseitigem Profilelement 3 bzw. dessen
Steckprofilteil 6, und der Verbundglasscheibe 11 ist mittels
„u
be el ml
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einer Nassverglasung 12 versiegelt, um Wassereintritt in den Glasauflagerbereich 7 zu verhindern. Dabei stellt die Nassverglasung 12 keine Wartungsfuge dar, weil durch eine Fugenbreite von Jeweils zumindest 4 mm eine ausreichende Flankenhaftung gewährleistet werden kann; zudem ist die Nassverglasung unter einem Winkel von etwa 15° abgezogen, was
die auf die Nassverglasung 12 wirkenden Belastungen ebenfalls
verringert. Dadurch, dass die Verglasung somit im Betriebszustand vollkommen wasserdicht ausgeführt ist und eine
Kondensatbildung im Inneren des Profils 1 aufgrund des vollständig ausgefüllten . Aufnahmevolumens bzw. Glasauflagerbereichs 7 verhindert ist, werden keinerlei Entwässerungsmittel im Profil 1 benötigt. Somit ist ein bündiger Verbau des erfindungsgemäßen Profils 1 mit einem Boden 16 möglich, ohne Entwässerungsrinnen oder
Konvektionsheizungen vorsehen zu müssen.
Um das Profil 1 mit anderen Bauteilen verbinden und/oder auf einem Untergrund, gegebenenfalls unter Zwischenlage entsprechender Lagerungsklötze, lagern zu können, umfasst das Profil 1 einen Anbindungsbereich 8. Der Anbindungsbereich 8 ist dabei durch einen dem Aufnahmevolumen in Höhenrichtung des Profils 1 vorgelagerten Höhenabschnitt des Profils 1 ausgebildet und seitlich durch das innenseitige Profilelement 2 und das außenseitige Profilelement 3 bzw. dessen
Basisprofilteil abgeschlossen.
Im Anbindungsbereich 8 sind zwei parallele in Längsrichtung des Profils 1 verlaufende Nuten 13 zur Aufnahme von Verbindungselementen vorgesehen, wobei das innenseitige Profilelement 2 eine innenseitige Nutwand und das außenseitige Profilelement 3 bzw. dessen Basisprofilteil eine außenseitige
Nutwand jeweils einer der Nuten 13 ausbildet. Insgesamt erfüllt eine Verglasung, die mit dem
erfindungsgemäßen Profil eingerahmt ist, sämtliche
Erfordernisse der ÖNORM EN 14351-1, ÖNORM B 5300
(Widerstandsfähigkeit gegen MWindlast, Luftdurchlässigkeit), ÖNORM EN 13049
Abschnitt 6.2.1
(Tragfähigkeit unter
sowie des Entwurfes der Richtlinie
Anschluss an
He/Rs/50896
Schlagregendichtheit, und ÖNORM B 3716-3, stoßartiger Einwirkung)
„Bauwerksabdichtung -
bodentiefe Fenster und Türen — Teil 2:
Ausführung“, jeweils in der am 30.
Jänner 2020 geltenden
Fassung. Insbesondere wurde die Stauwasserprüfung bis zur
Oberkante des Profils bestanden.
nl
in mt anal
He/Rs/50896
13 BEZUGSZEICHENLISTE 1 Profil 2 innenseitiges Profilelement 5 3 außenseitiges Profilelement 4 Kunststofffüllteil 5 Vorsprung 6 Steckprofilteil 7 Glasauflagerbereich 10 8 Anbindungsbereich 9 Glasauflager 10 Quellband 11 Verbundglasscheibe 12 Nassverglasung 15 13 Nut 14 Klebeschicht 15 Widerhaken 16 Boden
20

Claims (1)

  1. ANSPRÜCHE
    Profil (1) für eine Verglasung, wie etwa eine Fixverglasung, eine Nurglas-Fassade oder eine Fenster-,
    Schiebetür- oder Isolierverglasung, umfassend — ein innenseitiges Profilelement (2),
    z_ein_außenseitiges, Profilelement_ (3). sowie
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    30
    4%
    - ein sich zwischen innenseitigem Profilelement (2) und außenseitigem Profilelement (3) in Breitenrichtung des
    Profils (1) erstreckendes Kunststofffüllteil (4),
    wobei das innenseitige Profilelement (2) und das außenseitige Profilelement (3) Jeweils zwei in Höhenrichtung des *“ Profils voneinander beabstandete Vorsprünge (5) aufweisen, sodass der zwischen den Vorsprüngen (5) verlaufende Höhenabschnitt des Profils (1) ein Aufnahmevolumen ausbildet, wobei das Kunststofffüllteil (4) das Aufnahmevolumen über die gesamte Länge des Profils (1) vollständig ausfüllt, und wobei das Kunststofffüllteil (4) mit den Vorsprüngen (5) verbunden, nämlich vorzugsweise
    verklebt und verpresst, ist.
    Profil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststofffüllteil (4) aus einem expandierten
    Polystyrol gefertigt ist.
    Profil (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das expandierte Polystyrol eine Dichte im Bereich von 100
    bis 400 kg/m? aufweist.
    Profil (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass das expandierte Polystyrol eine Wärmeleitfähigkeit im
    Bereich von 0,035 bis 0,046 W/mK, vorzugsweise 0,0459 W/mK,
    aufweist.
    Profil (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststofffüllteil (4) aus
    COMPACFOAM® CF200 gefertigt ist.
    10
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    25
    30
    ln ke m
    Profil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das innenseitige Profilelement (2) und das außenseitige Profilelement (3) aus Aluminium oder einer
    Aluminiumlegierung gefertigt sind.
    Profil (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das innenseitige Profilelement (2) und/oder das
    außenseitige Profilelement (3) eloxiert sind.
    Profil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das innenseitige Profilelement (2) und/oder das außenseitige Profilelement (3) ein die Vorsprünge (5) aufweisendes Basisprofilteil sowie ein lösbar mit dem Basisprofilteil verbundenes Steckprofilteil
    (6) umfasst.
    Profil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Höhenrichtung des Profils (1) über dem Aufnahmevolumen angeordneter, vorzugsweise an das Aufnahmevolumen anschließender, Höhenabschnitt des Profils (1) einen Glasauflagerbereich (7) zur Aufnahme zumindest eines Glasauflagers (9) ausbildet, welcher Glasauflagerbereich (7) seitlich durch das innenseitige Profilelement (2) und das außenseitige Profilelement (3)
    abgeschlossen ist.
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    15
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    12.
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    Profil (1) nach e
    gekennzeichnet,
    Verbindung des
    16 He/Rs/50896
    inem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch dass ein Anbindungsbereich (8) zur Profils (1) mit anderen Bauelementen
    und/oder zur Lagerung des Profils (1) an einem Untergrund
    vorgesehen ist,
    welcher Anbindungsbereich (8) durch einen
    dem Aufnahmevolumen in Höhenrichtung des Profils (1)
    mag A bg ma
    vorgelagerten Höhenabschnitt des Profils (1) ausgebildet
    und seitlich durch das innenseitige Profilelement (2) und
    das außenseitige Profilelement (3) abgeschlossen ist.
    Profil (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
    im Anbindungsbereich (8) zumindest eine in Längsrichtung
    des Profils (1 parallele Nuten
    vorgesehen ist,
    ) verlaufende Nut (13), vorzugsweise zwei
    (13), zur Aufnahme von Verbindungselementen
    wobei das innenseitige Profilelement (2)
    eine innenseitige
    Profilelement (
    Nut ausbildet.
    Nutwand und/oder das außenseitige
    3) eine außenseitige Nutwand jeweils einer
    Verglasung umfassend eine Glas- oder Verbundglasscheibe
    (11) sowie zumindest ein Profil (1) nach einem der
    Ansprüche 1
    Glasauflager (9)
    bis
    Glasauflagerbereich
    Länge des Profils
    11, dadurch gekennzeichnet, dass
    und zumindest ein Quellband (10) den
    (7) des Profils (1) über die gesamte
    (1) vollständig ausfüllen.
    Verglasung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Glas- oder Verbundglasscheibe (11) auf Jeweils zwei
    Glasauflagern,
    (9)
    gelagert ist, wobei eine innenseitige
    Fuge zwischen innenseitigem Profilelement (2) und der Glas-
    oder Verbundglasscheibe (11) und eine außenseitige Fuge
    zwischen außenseitigem Profilelement (3) und der Glas- oder
    ii
    Verbundglasscheibe (11) mittels einer Nassverglasung (12)
    versiegelt ist.
    14. Verglasung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
    5 gekennzeichnet, dass die Glasauflager (9) aus einem
    expandierten Polystyrol, vorzugsweise aus COMPACFOAM®
    CF300, gefertigt sind, wobei eine Festigkeit der
    Glasauflager (9) höher ist als eine Festigkeit des
    Kunststofffüllteils (4).
    10
    15. Verfahren zur Herstellung einer Verglasung umfassend zumindest die folgenden Verfahrensschritte:
    —- Bereitstellen eines Profils (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 11;
    15 —- gegebenenfalls Entfernen zumindest eines Steckprofilteils (6) des Profils (1), sofern das Steckprofilteil (6) bereits mit dem Jeweiligen Basisprofilteil verbunden ist;
    - Einsetzen zweier Glasauflager (9) sowie eines
    20 Quellbandes (10) in den Glasauflagerbereich (7) des Profils (1);
    - Aufsetzen einer Glas- oder Verbundglasscheibe (11) auf die Glasauflager (9), gegebenenfalls unter Zwischenlage eines Butylbandes;
    25 - Einsetzen des Steckprofilteils (6) in das Basisprofilteil des Profils (1), um das Profil (1) zu verschließen.
    16. Verfahren zur Herstellung einer Verglasung umfassend
    30
    zumindest die folgenden: Verfahrensschritte:
    — Bereitstellen eines ersten Profils (1) nach einem der
    Ansprüche 8 bis 11 und zumindest eines dem ersten Profil
    15
    20
    18 He/Rs/50896
    (1) gegenüberliegenden weiteren Profils (1) nach einem
    der Ansprüche 8 bi
    s 11;
    gegebenenfalls Entfernen des Steckprofilteils (6) des
    ersten Profils (1) das Steckprofilte
    Basisprofilteil ve
    und des weiteren Profils (1), sofern il (6) bereits mit dem jeweiligen
    rbunden ist;
    Einsetzen zweier Glasau£lager__ (9) sowie eines
    Quellbandes (10)
    ersten Profils (1)
    in den Glasauflagerbereich (7) des
    . Fr
    Aufsetzen einer Glas- oder Verbundglasscheibe (11) auf
    die Glasauflager
    (9), gegebenenfalls unter Zwischenlage
    eines Butylbandes, sodass die Glas- oder
    Verbundglasscheibe
    und dem weiteren P
    (11) zwischen dem ersten Profil (1)
    rofil (1) angeordnet ist;
    Einsetzen eines Quellbandes (10) in den
    Glasauflagerbereich (7) des weiteren Profils (1);
    Einsetzen des Steckprofilteils (6) in das erste Profil
    (1) und in das weitere Profil (1), um die Profile (1) zu
    verschließen.
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