AT522727A1 - Fege- und Wildverbissschutzvorrichtung - Google Patents

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AT522727A1 ATA50806/2019A AT508062019A AT522727A1 AT 522727 A1 AT522727 A1 AT 522727A1 AT 508062019 A AT508062019 A AT 508062019A AT 522727 A1 AT522727 A1 AT 522727A1
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Abstract

Vorrichtung zum Schutz von Bäumen umfassend ein Stabelement (1) mit einer Stabachse (2) und Stablänge (3) sowie ein flächiges Element (4) , welches flächige Element (4) entlang einer ersten Line (5) im flächigen Element (4) an dem Stabelement (1) in eine Richtung parallel zu der Stabachse (2) verschiebbar angebracht ist, wobei das Stabelement (1) an zwei Punkten (6, 7) einer zweiten Linie (8) im flächigen Element (4) durch das flächige Element (4) steckbar ist, welche zweite Linie (5) von der ersten Linie (8) beabstandet ist.

Description

Beschreibung
Die hier offenbarte Vorrichtung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz von Jungbäumen gegen Wildverbiss. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist auch als Fegeschutzvorrichtung geeignet.
Die hier offenbarte Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung mit den eingangs angeführten Funktionen bereitzustellen, welche Vorrichtung leicht zum Schutz eines
Jungbaumes installierbar ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ein Stabelement mit einer Stabachse und Stablänge sowie ein flächiges Element, welches flächige Element entlang einer ersten Line im flächigen Element an dem Stabelement in eine Richtung parallel zu der Stabachse verschiebbar angebracht ist, wobei das Stabelement an zwei Punkten einer zweiten Linie im flächigen Element durch das flächige Element steckbar ist, welche zweite Linie von der ersten Linie beabstandet ist.
Das Stabelement kann ein durch Biegen elastisch deformierbarer Stab aus Metall oder einem Kunststoff oder ein Pflock sein. Ein Pflock wie beispielsweise ein Holzpflock ist im Regelfall nicht
elastisch verformbar.
Das flächige Element kann entlang der ersten Linie so am Stabelement befestigt sein, dass Teilbereiche des flächigen
Elements das Stabelement umhüllen.
Weiters kann das flächige Element mit dem Stabelement verkreuzt sein, wobei das Stabelement durch Ausnehmungen im Fflächigen Element entlang der ersten Line geführt ist. Ein durch Biegen plastisch verformbares Stabelement kann durch das Verkreuzen mit dem Fflächigen Element eine Vorspannung erfahren, über welche
Vorspannung das flächige Element ausgesteift wird.
Das flächige Element kann auch mittels mechanischem
Verbindungsmittel am Stabelement angebracht sein.
Das flächige Element kann auch eine Bewehrung umfassen oder aus einem Gitter hergestellt sein, wobei ein Bewehrungselement oder
ein Gitterstab das Stabelement ausbildet.
Das flächige Element wird im Grundriss zu der Form eines Bogens, welcher Bogen sich von der ersten Linie bis zu der zweiten Linie erstreckt, gebogen, sodass das flächige Element an der zweiten Linie an der Stabachse angebracht wird. Durch das Biegen des flächigen Elementes wird eine Vorspannung auf das flächige Element aufgebracht, wodurch die gebogene Form des flächigen Elementes
gegen weitere Kräfte formstabil ist.
Das flächige Element wird an der zweiten Linie an zwei, von einander beanstandeten Punkten befestigt, wobei das Stabelement
durch das flächige Element geschoben wird.
Die auf das flächige Element aufgebrachte Vorspannung und die Befestigung des flächigen Elementes entlang der zweiten Linie an zwei Punkten hat den Vorteil, dass eine in oder benachbart zu einem Zentrumspunkt des Bogens angeordnete Pflanze sich unter einer
Deformation des flächigen Elementes ausdehnen kann.
Das flächige Element kann aus einem Gitter hergestellt sein. Das Gitter kann aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein. In vorteilhafter Weise ist das flächige Element aus einem
verrottbaren Werkstoff hergestellt.
Das Gitter weist Öffnungen auf, welche Öffnungen hinreichend
klein sind, um die Pflanze von einem Tier zu trennen.
Das Stabelement kann aus Kunststoff oder Fiberglas oder Metall hergestellt sein. Die Oberfläche des Stabelementes kann eine Oberflächenfarbe aufweisen, welche Oberflächenfarbe sich von den Farben der Umgebung für das menschliche Auge deutlich sichtbar unterscheidet. Die Oberflächenfarbe kann beispielsweise Gelb
oder Blau sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird anhand von Figur 1 veranschaulicht, wobei die folgenden Bezugszeichen die
nachstehenden Elemente kennzeichnen.
1 Stabelement
2 Stabachse
3 Stablänge
4 flächiges Element 5 erste Linie
6 erster Punkt
7 zweiter Punkt
8 zweite Linie
9 Bogen
10 Innere
11 Anfangspunkt 12 Endpunkt 13 Knick
Die Figur 1 zeigt eine Ansicht einer möglichen Ausführungsform einer Vorrichtung zum Schutz von Bäumen, welche erfindungsgemäße Vorrichtung ein Stabelement 1 mit einer Stabachse 2 und
Stablänge 3 sowie ein flächiges Element 4 umfasst.
Das flächige Element 4 umfasst eine gedachte erste Linie 5, entlang welcher ersten Line 5 das flächige Element 4 an dem Stabelement 1 in eine Richtung parallel zu der Stabachse 2 verschiebbar angebracht ist. Die Figur 1 zeigt den Sonderfall, dass die erste Linie 5 eine Kante des flächigen Elementes 4 ist. Der Anwender kann das flächige Element 4 entlang einer beliebigen ersten Linie 5 an dem Stabelement 1 anbringen. Bei der in Figur 1 gezeigten Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die erste Linie 5 durch das Stabelement 1 verdeckt, weshalb das Bezugszeichen 5 nur die ungefähre Lage der
ersten Linie angibt.
Bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das flächige Element 4 ein Gitter, wobei das Gitter nur im Bereich eines ersten Punktes 6 und eines Punktes 7 eingetragen ist, um die Übersichtlichkeit der Figur zu wahren. Das Stabelement 1
kann durch die Ausnehmungen des Gitters das flächige Element 4
kreuzend geführt sein, wie dies im Bereich des ersten Punktes 6 und des zweiten Punktes 7 dargestellt ist. Das Stabelement 1 ist in eine Richtung parallel zu der Stabachse 2 relativ zum
flächigen Element 4 verschiebbar.
Das flächige Element 4 umfasst eine gedachte zweite Linie 8 mit den zwei Punkten 6, 7, welche zweite Linie 8 im deformierten Zustand des flächigen Elementes 4 von der ersten Linie 5 beabstandet ist. Der Benutzer kann das flächige Element 4 so deformieren, dass das flächige Element 4 das Stabelement 1 an der zweiten Linie 8 kontaktiert. Der Benutzer biegt hierzu das flächige Element bogenförmig, sodass das flächige Element 4 im Grundriss einen Bogen 9 aufweist, wobei am Anfangspunkt 11 und im Bereich des Endpunktes 12 des Bogens 9 die erste Linie 5 beziehungsweise die zweite Linie 8 angeordnet sind. Das im Grundriss zu einem Bogen 9 deformierte flächige Element 4 definiert ein Inneres 10, in welchem Inneren 10 eine Pflanze
geschützt anordenbar ist.
Der Bogen 9 weist einen sich übe die gesamte Höhe des flächigen Elementes 4 erstreckenden Knick 13 auf, durch welchen Knick 13 das flächige Element 4 gegen eine Belastung mittels einer Kraft von außen auf das flächige Element 4 ausgesteift wird. Der Knick 13 kann jedoch eine Deformation des flächigen Elementes 4 durch einen erhöhten Platzbedarf eines im Inneren 10 wachsenden Baumes
erlauben.
Das flächige Element 4 ist entlang der zweiten Linie 8 in zwei Punkten 6,7 an dem Stabelement angebracht. Die Verbindung wird geschaffen, indem das Stabelement 1 durch das flächige Element 4, das flächige Element 4 kreuzend geschoben wird. Der Fachmann kann dies insbesondere durchführen, als dass das flächige Element 4 als ein Gitter ausgebildet ist. Die verschiebbare Anbindung des flächigen Elementes 4 entlang der ersten Linie 5
erleichtert dem Benutzer das Verkreuzen des flächigen Elementes
4 an den Punkten 6, 7 mit dem Stabelement 2. Vorzugsweise ist
die Stabelementlänge 3 größer als die erste Linie 6.
Durch das Anbringen des Stabelementes 1 an den Punkten 6, 7, insbesondere das Verkreuzen des Stabelementes 1 mit dem flächigen Element 4 kann hervorgerufen werden, dass die Distanz zwischen den Punkten 6, 7 geringer ist als eine Stabelementteillänge, wodurch das Stabelement 1 gebogen wird, wobei die Biegung des Stabelementes 1 zwischen den Punkten 6, 7 durch Reibung zwischen dem Stabelement 1 und dem flächigen Element 4 an den Punkten 6, 7 aufrechterhalten wird. Die in Figur 1 nicht dargestellte Biegung des Stabelementes 1 erhöht
die Steifigkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Im deformierten Zustand des flächigen Elementes 4 ist die erste
Linie 5 von der zweiten Linie beabstandet.
Das flächige Element 4 kann - wie oben beschrieben - aus einem Gitter hergestellt sein. Zur Herstellung der Anbindung des flächigen Elementes 4 wird das Stabelement 1 durch die Ausnehmungen des Gitters unter Herstellung einer Verkreuzung zwischen dem flächigen Element 4 und dem Stabelement 1 geführt. Die Anbindung entlang der ersten Linie 5 kann durch mehrfaches Verkreuzen hergestellt werden, während die Anbindung an den zwei Punkten 6, 7 auf ein im Wesentlichen bereichsweises Verkreuzen beschränkt ist. Durch das Verkreuzen des Stabelementes 1 mit dem flächigen Element 4 wird das Stabelement mit einer Vorspannung beaufschlagt, welche Vorspannung eine Aussteifung des £flächigen
Elementes 4 bewirkt.
Falls das flächige Element 4 keine Ausnehmungen aufweist, so können diese Ausnehmungen durch ein Durchstoßen des flächigen
Elementes 4 geschaffen werden.
Das Gitter kann ein Metallgitter sein, welches Metallgitter beim
Herstellen der Bogenform 9 eine Vorspannung erfährt. Hierdurch
ist einerseits das Gitter formstabil gegen Kräfte von außen. Andererseits kann das deformierte flächige Element 4 weiter deformiert werden, sodass sich ein im Inneren 10 angeordneter Baum weiter ausbreiten kann. Ebenso begünstigt die Anbindung des Stabelementes 1 entlang der zweiten Linie 8 an den Punkten 6, 7, dass das deformierte flächige Element 4 weiter deformiert wird. Die Ausbildung des Gitters aus einem Metallgitter kann den Vorteil haben, dass das Gitter verrottbar ist. Der Fachmann ist in der Lage, das Gitter auch aus anderen verrottbaren
Materialien herzustellen.
Das Stabelement 1 kann aus Kunststoff oder Fiberglas hergestellt
sein. Das Stabelement 1 kann biegbar sein.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Schutz von Bäumen umfassend ein Stabelement (1) mit einer Stabachse (2) und Stablänge (3) sowie ein flächiges Element (4) , welches £flächige Element (4) entlang einer ersten Line (5) im flächigen Element (4) an dem Stabelement (1) in eine Richtung parallel zu der Stabachse (2) verschiebbar angebracht ist, wobei das Stabelement (1) an zwei Punkten (6, 7) einer zweiten Linie (8) im £flächigen Element (4) durch das flächige Element (4) steckbar ist, welche zweite Linie (5) von der ersten Linie (8) beabstandet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das flächige Element (4) aus einem Gitter hergestellt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das flächige Element (4) aus Metall oder aus Kunststoff hergestellt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabelement (1) aus Kunststoff oder Fiberglas hergestellt ist.
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