AT522813A2 - Schalungselement - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schalungselement (2) mit beabstandet zueinander gegenüberliegend angeordneten rechteckigen Schalungsplatten (4), die durch Verbindungselemente (6) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungselemente (6) den Zwischenraum (8) zwischen den gegenüberliegenden Schalungsplatten (4) überbrücken, die Verbindungselemente (6) einen verbindenden Schenkel (10) und zwei seitliche freie Schenkel (12) aufweisen, die sich in einer zur Schalungsplattenebene zumindest annähernd parallelen Richtung erstrecken, und die Schalungsplatten (4) von den freien Schenkeln (12) in ihrer räumlichen Lage gehalten sind. Um die Herstellung einer Schalung für Betonwandabschnitte im Bereich eines Kniestocks zu vereinfachen, wird vorgeschlagen, dass die Schalungsplatten (4) in den Bereichen ihrer vier Ecken (14) durch Verbindungselemente (6) miteinander verbunden sind.
Description
freien Schenkeln in ihrer räumlichen Lage gehalten sind.
Ein gattungsgemäßes Schalungselement ist aus der Schrift DE 20 2004 004 965 U1 bekannt. Diese werden zur Schalung eines Ringbalkens verwendet, der auf eine Mauerkrone aufgesetzt wird, bevor darauf eine Betondecke gegossen wird. Ein Ringbalken ist ein horizontal in der Wandebene liegendes Bauteil zur Aufnahme und Abtragung von Horizontallasten, z.B. aus Wind, Erdbeben und Gebäudeschiefstellung. Der auf Biegung und Zug beanspruchte Ringbalken trägt die Lasten auf die aussteifenden Querwände ab. Zur Herstellung eines Ringbalkens werden die Schalungselemente aneinander aufgereiht auf eine Mauerkrone gestellt, um dann den Beton in den Zwischenraum einzugießen. Als Material für den Ringbalken wird üblicherweise Stahlbeton verwendet, der mit einer geeigneten Bewehrung in den Zwischenraum zwischen den Schalungsplatten eingebracht wird. Damit die Bewehrung insbesondere in Form von langen Stahlstangen in den Zwischenraum zwischen den Schalungsplatten eingelegt werden kann, sind die Schalungsplatten der zur Herstellung einer Ringbalkenschalung verwendeten Schalungselemente nur an ihrer nach
unten weisenden Seite durch Verbindungselemente miteinander verbunden, so dass
her in die Schalungselemente eingelegt werden können.
Bei Gebäuden wird die Außenwand auf der Traufseite eines Hauses häufig über die Rohdecke des Dachgeschosses hinaus hochgemauert, um unter der Dachschräge mehr Stehhöhe und mehr Stellfläche in den Räumen zu erhalten. Die Dachkonstruktion liegt dann auf der Oberkante der einen Kniestock bildenden Außenwand auf. Da ein Mauerwerk aber häufig nicht die erforderliche Druck- und/oder Scherfestigkeit Festigkeit aufweist, um die Kräfte aufnehmen zu können, die aus den aufliegenden Dachbalken auf den Kontaktflächen zum Mauerwerk einwirken, ist es häufig erforderlich, Wandteile eines Kniestocks über dessen Höhe hinweg aus Beton herzustellen, die abschnittweise zwischen dem Mauerwerk stehen. Diese Betonwandabschnitte dienen dann dazu, als Auflager für die Dachkonstruktion, wie beispielsweise einer Pfette oder den Sparren, zu dienen. Für die Betonwandabschnitte wird die Schalung heute noch jeweils individuell gebaut, weil vorgefertigte Schalungselemen-
te fehlen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Herstellung einer Schalung für
Betonwandabschnitte im Bereich eines Kniestocks zu vereinfachen.
Die Aufgabe wird mit einem gattungsgemäßen Schalungselement gelöst, bei dem
die Schalungsplatten in den Bereichen ihrer vier Ecken durch Verbindungselemente
miteinander verbunden sind.
des Schalungselements.
Die Festigkeit eines einzelnen Schalungselements ist dabei durch die im Bereich ihrer vier Ecken angeordneten Verbindungselemente so groß, dass auch das unterste Schalungselement in einem Stapel mehrerer aufeinander aufgestapelten Schalungselemente dem Druck aus dem eingefüllten Beton zu widerstehen vermag, der sich aus einer aus mehreren übereinander gestapelten Schalungselementen resultierenden Füllhöhe ergibt. Insbesondere können sich die Schalungsplatten des Schalungselements nicht unter dem einwirkenden Druck des Betons in eine Richtung nach außen aufweiten. Die leer passend aufeinander gestapelten Schalungselemente blei-
ben dann auch in dem Fall ausreichend sicher aufeinander stehen, in dem der Zwi-
stahl und eingegossenem Beton ausgefüllt werden kann.
Die Verbindungselemente können dabei als U-förmige Bügel ausgebildet sein, deren freie Schenkel mit den Schalungsplatten verschraubt oder auf sonstige Weise miteinander verbunden sind. Der verbindende Schenkel eines solchen Verbindungselements hält dabei die gegenüberliegenden Schalungsplatten auf Abstand zueinander, baut aber auch die Haltekräfte auf, mit der die Schalungsplatten bei eingefülltem Beton in ihrer Sollposition gehalten werden. Die einzelnen Schenkel der Verbindungselemente können wiederum selbst einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Durch die U-förmigen Querschnitte der Schenkel vermögen diese höhere Lasten aufzuneh-
men, woraus sich eine höhere Stabilität des Schalungselements insgesamt ergibt.
Bei dem Schalungselement handelt es sich um eine verlorene Schalung. Das bedeutet, dass das Schalungselement nach dem Aushärten des in den Zwischenraum eingefüllten Betons im Bauwerk verbleibt. Es ist nicht erforderlich, den betonierten Wandabschnitt nach dem Aushärten des Betons zu entschalen, wie das bei herkömmlichen Schalungsverfahren erforderlich ist. Die nach außen weisenden Seiten
der Schalungsplatten sind bevorzugt bündig zum umgebenden Mauerwerk.
auf der Oberfläche der Schalungsplatten gehalten werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die freien Schenkel gegenüberliegender Verbindungselemente versetzt oder schräg zueinander verlaufend angeordnet. Die Verbindungselemente können dazu in einer geeigneten Ausrichtung im Schalungselement angeordnet sein. Insbesondere dann, wenn die freien Schenkel gegenüberliegender Verbindungselemente zusammen länger sind als die Kantenlänge der Schalungsplatten in diesem Bereich, ist die vorgeschlagene Anordnung und Ausrichtung vorteilhaft. So können Verbindungselemente verbaut werden, die über eine größere Länge der freien Schenkel mit den Schalungsplatten verbunden wer-
den können, wodurch sich die Stabilität des Schalungselements insgesamt erhöht.
den, die über ein HöhenmaRß von 500 mm verfügen, das dann zu zwei Lagen von
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angepasste Höhe der Mörtelschicht ausgeglichen werden.
Wenn die Mauersteine in einem Kreuzverbund oder zumindest mit einem Versatz der einzelnen Lagen zueinander vermauert werden, können die Schalungselemente, die eine gleiche Höhe wie die Mauersteine aufweisen, auch in den verschiedenen Mauerlagen in vertikaler Richtung um einen Teil ihrer Baulänge versetzt zueinander angeordnet werden. Bei einem Teilversatz bleibt immer noch eine Überschneidung übrig, die einen sich über die Höhe mehrerer Schalungselemente erstreckenden Zwischenraum ermöglicht, der mit Beton ausgefüllt werden kann. Auch hier ist keine
maßliche Anpassung des Schalungselements oder der Mauersteine erforderlich.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die freien Schenkel und die verbindenden Schenkel der Verbindungselemente einwärts gerichtete Schenkel auf, über die in den Zwischenraum eingestellte Bewehrungselemente in einem Abstand zu den Schalungsplatten gehalten sind. Wenn ein Beton mit einer Bewehrung versehen wird, sind nach außen hin Mindestüberdeckungsmaße des Betons über den Bewehrungselementen zu beachten. Die Mindestüberdeckungsmaße sind davon abhängig, wie stark der Beton Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Werden die Mindestüberdeckungsmaße nicht eingehalten, kann Wasser, das sich auf der Außenoberfläche des Betonbauteils befindet, bis zum Material der Bewehrung vordringen und dort korrosive
Prozesse im Bewehrungsstahl auslösen, wodurch letztlich das gesamte Betonbauteil
können, in dem die Mindestüberdeckungsmaße sicher eingehalten sind.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind ein oder mehrere Verbindungselemente im Bereich ihres verbindenden Schenkels mit jeweils einer Lasche verbunden, die in genau oder zumindest annähernd der Höhe der oberen und/oder unteren Kanten von Schalungsplatten seitlich über die vertikale Kante der Schalungsplatten hervorstehen. Die Lasche bildet bei einer Einbettung in einen Mörtel oder Kleber eine Mauerwerksverbindung, durch die das Schalungselement über die Lasche vom Mauerwerk in seiner Einbaulage gehalten ist. Dadurch wird ein Schalungselement in seiner Einbaulage zumindest so lange ortsfest gehalten, bis der Zwischenraum mit Beton befüllt und dieser ausgehärtet ist. Auch darüber hinaus bleiben der betonierte Mauerabschnitt und das angrenzende Mauerwerk über die Lasche miteinander form- und kraftschlüssig miteinander verbunden. Das Risiko, das sich auf Dauer zwischen dem betonierten Wandabschnitt und dem angrenzenden Mauerwerk Setzrisse bilden
könnten, wird dadurch vermindert.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Lasche Materialdurchbrechungen
auf. Die Durchbrechungen ermöglichen es, dass Mörtel oder Kleber durch die
Durchbrechungen hindurchtreten kann, so dass sich dort Materialbrücken des Mör-
zu den angrenzenden Mauersteinen und der Lasche erheblich vergrößert.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das verbindungselementseitige Ende der Lasche U-förmig umgebogen und ist mit der so gebildeten Tasche auf den verbindenden Schenkel des Verbindungselements aufgesteckt. Für die Lasche kann dadurch zunächst ein einfaches Flachmaterial wie beispielsweise ein Metallblech als Ausgangsmaterial verwendet werden, das kostengünstig zu beschaffen ist. Durch ein einfaches Umbiegen des verbindungselementseitigen Endes der Lasche wird eine einfache, aber schnell herzustellende und werkzeuglos umsetzbare Befestigungsmöglichkeit der Lasche am Verbindungselement geschaffen. In Zugrichtung wird die Lasche durch den umgebogenen Schenkel fest an dem Verbindungselement gehalten. Die Lasche kann auf der Baustelle dort an einem Verbindungselement befestigt werden, wo das als sinnvoll und erforderlich erscheint. Die Verbin-
dungsmöglichkeit ist dadurch sehr flexibel und kostengünstig.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Verbindungselemente aufeinander gestapelter Schalungselemente mit Verbindern miteinander verbunden und gegen ein seitliches Verschieben blockiert. Die Verbinder können klammerartig ausgebildet sein, insbesondere auch mit Rastnasen an den einwärts gerichteten Enden, über die sich die Verbinder an den Verbindungselementen hakenartig verkrallen und so festlegen lassen. Die Verbindungselemente können aber auch Einstecklöcher aufwei-
sen, über die aufeinander gestapelte Schalungselemente mit von der Seite her in die
die sich im Verbindungselement eines benachbarten Schalungselements befinden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Zwischenraum zwischen gegenüberliegend angeordneten Schalungsplatten stirnseitig durch eine dort angeordnete Schalungsplatte geschlossen abgedeckt. Durch die stirnseitige Abdeckung des Zwischenraums kann ein Schalungselement auch im Eckbereich oder an einer sonstigen Seitenkante eines Mauerwerks verwendet werden, ohne dass zusätzliche Arbeitsgänge erforderlich sind, um den Zwischenraum im Bereich der offenen Stirnseite zu verschalen. Die Schalungsplatten können auch im Verbund mit einem Mauerwerk wechselweise mit dem von der Ecke weg weisenden Ende in einer Lage mit dem traufseitigen Teil des Mauerwerks und in einer weiteren Lage mit dem giebelseitigen Teil des Mauerwerks vermauert werden, wenn jeweils die mit dem zusätzlichen Schalungselement verschlossene Stirnseite des Schalungselements nach außen weisend in der Mauer angeordnet wird. Bei einer solchen Stapelung befindet
sich der durch alle Schalungselemente durchgehende Zwischenraum im Eckbereich.
schleunigt werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der gegenständlichen Beschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombinati-
on, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung verwendbar.
Die Erfindung wird nun anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1: eine Draufsicht von oben auf ein Schalungselement, und Fig. 2: eine Seitenansicht auf drei aufeinander gestapelte Schalungsele-
mente in einem Mauerverbund.
In Fig. 1 ist eine Draufsicht von oben auf ein Schalungselement 2 gezeigt. Die beiden Schalungsplatten 4 sind beabstandet zueinander und gegenüberliegend angeordnet. Sie sind durch Verbindungselemente 6 miteinander verbunden. Aus der Draufsicht von oben sind nur zwei Verbindungselemente 6 sichtbar, darunter befinden sich aber nochmals zwei weitere Verbindungselemente 6. Die Schalungsplatten 4 begrenzen den Zwischenraum 8, in den eine Bewehrung eingestellt und Flüssigbeton eingefüllt werden kann. Wenn unmittelbar an die stirnseitigen Enden des Schalungselements 2 ein Mauerwerk ansteht, ist der Zwischenraum 8 umfangseitig abgedichtet. Im Ausführungsbeispiel befindet sich an einem stirnseitigen Ende eine zusätzliche Schalungsplatte 26, so dass bei dem in Fig. 1 gezeigten Schalungselement 2 drei der vier Seiten des Zwischenraums 8 durch Schalungselemente 2, 26 seitlich
begrenzt sind.
Die Verbindungselemente 6 überbrücken den Zwischenraum 8 zwischen den Scha-
lungsplatten 4. Die Verbindungselemente 6 weisen jeweils einen verbindenden
Schenkel 10 und zwei seitliche freie Schenkel 12 auf, die sich in einer zur Ebene der
ihrer räumlichen Lage gehalten.
Die beiden Verbindungselemente 6a, 6b sind jeweils in Ecken 14 der Schalungsplatten 4 angeordnet. Sie stützen somit die Schalungsplatten 4 im Bereich der oberen,
unteren und vertikalen Kanten 18, 20, 22 ab.
In Fig. 1 ist in der Draufsicht eine Lasche 16 erkennbar, die in einen Schenkel des verbindenden Schenkels 10 eingehakt worden ist. Die Lasche 16 verfügt über Materialdurchbrechungen 19, durch die die Lasche 16 und damit auch das Schalungselement 2 insgesamt gut in einem Mörtel oder Kleber lagefixiert ist, der sich in der Fuge eines anstehenden Mauerwerks befindet. Die Lasche 16 ragt in ihrer Einsteckposition seitlich über die vertikale Kante 22 der Schalungsplatten 4 hervor. Mit ihrem Überstand reicht sie bis in den Bereich eines anstehenden benachbarten Mauerwerks hinein. Im Ausführungsbeispiel ist das verbindungselementseitige Ende 24 der Lasche 16 U-förmig umgebogen, so dass sich eine Art Hakenform ergibt, mit der die Lasche 16 über einen Schenkel des verbindenden Schenkels 10 eines Verbindungselements 6 geschoben und auf diese Weise befestigt werden kann. In Auszugrichtung ist die Lasche 16 durch den Umschlag des Laschenendes 24 formschlüssig blockiert. Über eine oder mehrere Laschen 16 kann ein Stapel von Schalungselementen 2 gut mit dem anstehenden Mauerwerk verbunden und gegen ein sonst drohendes Umkippen gesichert werden. Durch die mechanische Verbindung zwi-
schen den Schalungselementen 2 und dem anstehenden Mauerwerk ist auch das
Betonwandteil Risse bilden könnten.
In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Verbindungselemente 6 über eine Anzahl von Schrauben 28 mit den Schalungsplatten 4 verbunden. Anstelle
von Schrauben können auch andere Verbindungshilfsmittel verwendet werden.
Die Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht auf drei aufeinandergestapelte Schalungselemente 2 in einem Verbund mit einer benachbarten Mauer 30. In der Seitenansicht sind von den Schalungselementen 2 nur die nach außen weisenden Flächen der jeweili-
gen Schalungsplatten 4 sichtbar.
In den Ecken 14a, b, c, d der Schalungsplatten 4 sind auf der Innenseite die Verbindungselemente 6a, b, c, d angeordnet, die die Schalungsplatten 4 auch nach dem Einfüllen des Betons in den Zwischenraum 8 in ihrer Einbaulage halten. Die Verbindungselemente 6a, b, c, d sind in gestrichelten Linien angedeutet. In die Fig. 2 eingezeichnet sind die Konturen der freien Schenkel 12. Im Ausführungsbeispiel sind die freien Schenkel 12 der Verbindungselemente 6a, b auf gleicher Höhe und einander zugewandt angeordnet. Abweichend von dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel können die freien Schenkel 12 aber auch versetzt oder schräg zueinander
verlaufend angeordnet sein.
meinsam begrenzte Säule zu betonieren.
In Fig. 2 ist exemplarisch eine Lasche 16 gezeigt, die in ein Verbindungselement 6 des mittleren Schalungselements 2 eingehakt ist und seitlich bis in eine Fuge des angrenzenden Mauerwerks 30 hineinragt. Die Lasche 16 befindet sich im Ausführungsbeispiel zumindest annähernd in der Höhe der oberen Kante 18 der mittleren Schalungsplatte 4 und zumindest annähernd in der Höhe der unteren Kante 20 der Schalungsplatte 4 des obersten Schalungselements 2. In der Seitenansicht ist auch durch eine gepunktete Linie angedeutet, dass das verbindungselementseitige Ende 24 der Lasche 16 hakenartig zu einer U-Form umgebogen ist, so dass es einen Schenkel einer U-Querschnittsform des verbindenden Schenkels 10 eines Verbin-
dungselements 6 umgreifen kann.
In dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 ist noch ein Beispiel für einen Verbinder 34 angedeutet, der ein oberes Verbindungselement 6 des unteren Schalungselements 2 mit einem unteren Verbindungselement 6 des mittleren Schalungselements 2 klammerartig miteinander verbindet. Durch einen Verbinder 34 werden aufeinandergestapelte Schalungselemente 2 miteinander verbunden und aufeinander gehalten. Die Verbinder 34 sichern die aufeinandergestapelten Schalungselemente auch gegen ein seitliches Verschieben. Die Verbinder 34 können als Klammern seitlich auf die Verbindungselemente 6 aufgeschoben werden. Es ist auch möglich, Verbinder 34 in Einstecklöcher einzustecken, die sich in den Schenkeln der Verbindungselemente 6
befinden. Ein Beispiel dafür ist ebenfalls in Fig. 2 gezeigt.
Wenn in Fig. 2 der Mauerteil 30a oder 30b fehlen würde, würden die Schalungselemente 2 einen guten Eckabschluss bilden, wenn sich an der offenen Stirnseite der Schalungselemente 2 eine Schalungsplatte 26 bzw. 4 befände. Es wäre dann auch möglich, die aufeinandergestapelten Schalungselemente 2 abwechselnd auf die beiden in der Ecke auslaufenden Mauern auszurichten, so dass sich ein gemeinsamer Zwischenraum nur im Bereich der Ecke ausbilden würde und die in die jeweilige Mauerrichtung weisenden Teile der Schalungselemente 2 jeweils mit der zugehörigen Mauer vermauert sind. Über eine solche Eckausbildung kann aber eine ausreichend belastbare Auflage für eine darauf zumindest teilweise abgestützte Dachkon-
struktion geschaffen werden.
dungsfall anzupassen.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Schalungselement (2) mit beabstandet zueinander gegenüberliegend angeordneten rechteckigen Schalungsplatten (4), die durch Verbindungselemente (6) miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungselemente (6) den Zwischenraum (8) zwischen den gegenüberliegenden Schalungsplatten (4) überbrücken, die Verbindungselemente (6) einen verbindenden Schenkel (10) und zwei seitliche freie Schenkel (12) aufweisen, die sich in einer zur Schalungsplattenebene zumindest annähernd parallelen Richtung erstrecken, und die Schalungsplatten (4) von den freien Schenkeln (12) in ihrer räumlichen Lage gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsplatten (4) in den Bereichen ihrer vier Ecken (14) durch Verbin-dungselemente (6) miteinander verbunden sind.2. Schalungselement (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Schenkel (12) gegenüberliegender Verbindungselemente (6) versetzt oderschräg zueinander verlaufend angeordnet sind.3. Schalungselement (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsplatten (4) ein HöhenmaRß (H) aufweisen, die der ganzzahligen Mauer-höhe von Mauersteinen (32) entspricht.4. Schalungselement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge-kennzeichnet, dass die Schalungsplatten (4) auf Ihrer nach innen und/oder außenweisenden Oberfläche eine oberflächenvergrößernde Beschichtung aufweisen.5. Schalungselement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Schenkel (12) und die verbindenden Schenkel (10) der Verbindungselemente (6) einwärts gerichtete Schenkel aufweisen, über die in denZwischenraum (8) eingestellte Bewehrungselemente in einem Abstand zu den Scha-lungsplatten (4) gehalten sind.6. Schalungselement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Verbindungselemente (6) im Bereich ihres verbindenden Schenkels (10) mit einer Lasche (16) verbunden sind, die in genau oder zumindest annähernd der Höhe der oberen und/oder unteren Kanten (18, 20) von Schalungsplatten (4) seitlich über die vertikale Kante (22) der Schalungsplatten (4)hervorstehen.7. Schalungselement (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die La-sche (16) Materialdurchbrechungen (19) aufweist.8. Schalungselement (2) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das verbindungselementseitige Ende (24) der Lasche (16) U-förmig umgebogen ist und mit der so gebildeten Tasche auf den verbindenden Schenkel (10) des Verbin-dungselements (6) aufgesteckt ist.ches Verschieben blockiert sind.10. Schalungselement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (8) zwischen gegenüberliegend angeordneten Schalungsplatten (4) stirnseitig durch eine dort angeordnete Schalungsplatte(26) geschlossen abgedeckt ist.11. Schalungselement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge-kennzeichnet, dass zumindest eine Schalungsplatte (4) mit einer Schicht aus einemwärmedämmenden Material versehen ist.
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