AT522849A2 - Verfahren und system zum sieben einer beschichtungsmischung in einer faserbahnmaschine - Google Patents

Verfahren und system zum sieben einer beschichtungsmischung in einer faserbahnmaschine Download PDF

Info

Publication number
AT522849A2
AT522849A2 ATA50476/2020A AT504762020A AT522849A2 AT 522849 A2 AT522849 A2 AT 522849A2 AT 504762020 A AT504762020 A AT 504762020A AT 522849 A2 AT522849 A2 AT 522849A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coating mixture
screening
application device
machine
machine tank
Prior art date
Application number
ATA50476/2020A
Other languages
English (en)
Other versions
AT522849A3 (de
AT522849B1 (de
Inventor
NAATTI Iikka
Prinz Christian
J Nieminen Teemu
Original Assignee
Valmet Technologies Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valmet Technologies Oy filed Critical Valmet Technologies Oy
Publication of AT522849A2 publication Critical patent/AT522849A2/de
Publication of AT522849A3 publication Critical patent/AT522849A3/de
Application granted granted Critical
Publication of AT522849B1 publication Critical patent/AT522849B1/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/24Addition to the formed paper during paper manufacture
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/04Controlling the filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/10Storage, supply or control of liquid or other fluent material; Recovery of excess liquid or other fluent material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/32Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine. In dem Verfahren wird die Beschichtungsmischung von einem Maschinentank (10) mittels einer Zuführpumpe (15) zu einer Auftragseinrichtung (12) gepumpt. Die Beschichtungsmischung wird vor der Auftragseinrichtung (12) gesiebt. Der gesamte Strom der Beschichtungsmischung von dem Maschinentank (10) wird mehr als einmal vor der Auftragseinrichtung (12) gesiebt. Die Erfindung betrifft auch ein System zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine.

Description

38111
Verfahren und System zum Sieben einer Beschichtungsmischung in ei-
ner Faserbahnmaschine
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine, wobei in dem Verfahren die Beschichtungsmischung von einem Maschinentank zu einer Auftragseinrichtung gepumpt wird und die Beschichtungsmischung vor der Auftragseinrichtung gesiebt wird. Die Erfindung betrifft auch ein System zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine.
Die bekannten Faserbahnmaschinen weisen unterschiedliche Arten von Beschichtungsstationen, wie Leimpressen und Beschichter, auf. Die Beschichtungsstation weist einen Maschinenkreislauf auf, in dem eine Beschichtungsmischung gesiebt und dann zu einer Auftragseinrichtung gepumpt wird, und die überschüssige Beschichtungsmischung wird von der
Beschichtungsstation zu einem Maschinentank zurückgeführt.
38111
Die Siebeinrichtung entfernt fremdes Material von der in dem Maschinenkreislauf umlaufenden Beschichtungsmischung. Die Beschichtungsmischung, wie beispielsweise ein Leimungsmittel, wie zum Beispiel Stärke oder Beschichtungsfarbe, wird mittels der Auftragseinrichtung auf die Faserbahn aufgetragen. Bei fremden Materialien handelt es sich um Unreinheiten und Fasern, die von der Faserbahn in die umlaufende Beschichtungsmischung gelangen. Insbesondere recycelte Pulpe weist vie-
le Unreinheiten, wie Sand und Tinte, auf.
Die Beschichtungsmischung wird nach dem Pumpen gesiebt. Hierzu ist die Siebvorrichtung in der Nähe der Beschichtungsstation angeordnet, während eine Zuführpumpe sich bei dem Maschinentank befindet. Dabei beeinflusst das Sieben die Strömung der Beschichtungsmischung und das Siebergebnis ist schlecht. In der Praxis verringert sich der Durchfluss in der Zuführleitung, weil die Siebvorrichtung verstopft. In ähnlicher Weise muss die Beschichtungsstation während des Reinigens der Siebvorrichtung angehalten werden. Einige Maschinenkreisläufe weisen eine zusätzliche Siebvorrichtung auf, diese haben jedoch nur eine begrenzte Siebkapazität. Gleichzeitig führen zusätzliche Bauteile zu zusätzlichen
Kosten.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein neuartiges Verfahren zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahn zu schaffen, wobei das Verfahren effizienter und zuverlässiger als zuvor ist und keine Produktionsunterbrechungen auftreten. Ein weiteres Ziel ist es, ein neuartiges System zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine zu schaffen, wobei das System effizienter als zuvor
ist, Jedoch einfacher und kostengünstiger in der Herstellung und der
38111
Verwendung. Die charakteristischen Merkmale des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung sind in dem beigefügten Anspruch 1 und diejenigen des Systems in Anspruch 7 angegeben. Das Verfahren und das System sind einfach bei einer Faserbahnmaschine einzusetzen. Die erste Installation ist einfach, das System kann jedoch auch problemlos nachgerüstet werden. Durch das Verfahren wird das Siebergebnis bes-
ser, während gemeinsame Bauteile verwendet werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detailliert beschrieben, welche einige der Ausführungsfor-
men der Erfindung zeigen, wobei
Fig. 1 das System gemäß der Erfindung zeigt,
Fig. 2 eine Variante des Systems von Figur 1 zeigt,
Fig. 3 eine weitere Variante des Systems von Figur 1 zeigt,
Fig. 4 eine teilweise Vergrößerung des Systems gemäß der Erfindung zeigt,
Fig 5 eine weitere Variante des Systems von Figur 1 zeigt.
In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes System zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine dargestellt. Hierbei sind nur die Hauptbestandteile des Systems beinhaltet. Für die Beschichtungsmischung ist ein Maschinentank 10 vorhanden, der üblicherweise im unteren Bereich der Faserbahnmaschine vorgesehen ist, d. h. unter
einem Maschinenniveau 11. Hierbei ist nur eine Auftragseinrichtung 12
38111
dargestellt. Es können in einer Beschichtungsstation eine oder zwei Auftragseinrichtungen vorgesehen sein. Zum Beispiel kann eine Auftragseinrichtung für jede Seite der Faserbahn vorgesehen sein. Mit der Auftragseinrichtung wird die Beschichtungseinrichtung auf eine Faserbahn aufgetragen. Zusätzlich kann die Faserbahnmaschine eine oder mehrere Beschichtungsstationen aufweisen. Jede Beschichtungsstation weist einen eigenen Maschinenkreislauf mit einem Maschinentank auf. Die Auftragseinrichtung ist ein Teil einer Beschichtungsstation, wie eine Vorhangbeschichtungsstation, eine Klingenbeschichtungsstation mit Walzenauftrag oder eine Leimpartie mit Filmbeschichtung. Andere Auftragsverfahren bei Klingenbeschichtungsköpfen sind Düsenauftragseinrichtungen und Short-Duell Auftragseinrichtungen. Die überschüssige Beschichtungsmischung wird über eine Rückführleitung 13 zu dem Maschinentank 10 zurückgeführt. Es kann ein separater Rückführtank vorgesehen sein, in den die überschüssige Beschichtungsmischung zuerst geleitet und dann über ein Rückführsieb (nicht dargestellt) zu dem Maschinentank gepumpt wird. Das Rückführsieb ist häufig ein vibrierendes Sieb oder ein Drucksieb ohne einen separaten Sammeltank und ohne Pumpe.
Das System weist auch eine Siebausrüstung 14 zum Sieben der Beschichtungsmischung auf. Zusätzlich ist eine Zuführleitung 25 von dem Maschinentank 10 zu der Auftragseinrichtung 12 vorgesehen. Des Weiteren ist eine Zuführpumpe 15 an bzw. in der Zuführleitung 25 angeordnet, um die Beschichtungsmischung von dem Maschinentank 10 zu der Auftragseinrichtung 12 zu pumpen. Mit anderen Worten, die Beschichtungsmischung wird mittels der Zuführpumpe 15 von dem Maschinentank 10 zu der Auftragseinrichtung 12 gepumpt. Wie der Maschinentank 10 ist die Zuführpumpe in dem unteren Bereich in der Nähe des Maschinen-
tanks 10 angeordnet. Gemäß der Erfindung ist die Siebausrüstung 14 als
38111
ein Bypass an der Zuführleitung 25 angeordnet und die Siebausrüstung 14 weist einen Durchflusskoeffizienten bzw. -faktor von größer als 1 auf, um den gesamten Strom der Beschichtungsmischung von dem Maschinentank 10 vor der Auftragseinrichtung 12 mehr als einmal zu sieben. Entsprechend wird in dem Verfahren die Beschichtungsmischung vor der Auftragseinrichtung 12 gesiebt. Mit anderen Worten, der gesamte Strom der Beschichtungsmischung von dem Maschinentank 10 wird vor der Auftragseinrichtung 12 mehr als einmal gesiebt. Dadurch ist die Beschichtungsmischung sicher gereinigt, vorteilhafterweise bereits vor der Zuführpumpe. Zusätzlich bleibt der Strom der Beschichtungsmischung von der Zuführpumpe zu der Auftragseinrichtung konstant.
Die Siebausrüstung 14 ist in der Zuführleitung 25 angeordnet. Auf diese Weise wird der gesamte Strom gesiebt. Die Beschichtungsmischung wird mehr als einmal gesiebt, vorzugsweise vor der Zuführpumpe 15. Auf diese Art und Weise ist eine sichere Reinigung der Beschichtungsmischung gewährleistet und der Bypasskreislauf ist kurz. In der Praxis weist die Siebausrüstung 14 eine Einlassleitung 16 und eine Akzeptleitung 17 auf, die zusammen mit einem Teil 18 der Zuführleitung 25 als ein Kreislauf 19 ausgebildet sind. Dieser Bypasskreislauf kann dann auf einfache Weise mit grundlegenden Bauteilen, wie beispielsweise T-Verbindungen, mit der Zuführleitung 25 verbunden werden. Dies kann auch in der teilweisen Vergrößerung des Systems gemäß der Erfindung in Figur 4 erkannt werden. Auf diese Art und Weise ist das System einfach zu installieren und kann auch nachgerüstet werden. In ähnlicher Weise kann die Siebausrüstung auf einfache Weise in der Nähe des Maschinentanks 10 angeordnet werden. Üblicherweise steht im unteren Bereich mehr Raum zur Verfügung als in der Nähe der Auftragseinrichtung. Der Kreislauf ist des
Weiteren auch so kurz wie möglich.
38111
Zusätzlich zu der Position der Siebausrüstung ist die Kapazität der Siebausrüstung neu und überraschend. Wie oben erwähnt, wird die Beschichtungsmischung vor der Zuführpumpe mehr als einmal gesiebt. Mit anderen Worten, der Kreislauf 19 weist eine Durchflusskapazität auf, die größer ist als die Durchflusskapazität der Zuführleitung 25. Auf diese Art und Weise wird die Beschichtungsmischung konstant und mehr als einmal gesiebt. Die tatsächliche Beschichtungsmischung wird mehrmals gesiebt, bevor sie zu der Auftragseinrichtung gepumpt wird. Gemäß der Erfindung beträgt die Durchflusskapazität des Kreislaufs 19 1,1 — 6, vorzugweise 2 — 4, Mal der Strömungskapazität der Zuführleitung 25. Die Beschichtungsmischung läuft konstant im Kreislauf und wird gesiebt und der notwendige Strom wird zu der Auftragseinrichtung gepumpt. Die überschüssige Beschichtungsmischung wird über den Teil 18 der Zuführleitung 25 zu dem Kreislauf 19 zurückgeführt.
Figur 1 zeigt ein grundlegendes System gemäß der Erfindung. Dabei weist die Siebausrüstung 14 eine einzelne Siebvorrichtung 20 auf, die in der Nähe des Maschinentanks 10 angeordnet ist. Mit anderen Worten, die Beschichtungsmischung wird mit einer einzelnen Siebvorrichtung 20 gesiebt. Zusätzlich ist der Kreislauf 19 mit einer Kreislaufpumpe 21 ausgestattet. Dadurch wird die Beschichtungsmischung zwangsweise mittels der Siebausrüstung im Kreislauf geführt und auf diese Weise wird die Beschichtungsmischung mehrere Male gesiebt, bevor sie zu der Auftragseinrichtung gepumpt wird. Falls die Siebvorrichtung verstopft ist, strömt die Beschichtungsmischung trotzdem über die Zuführleitung zu der Auftragseinrichtung.
38111
Figur 2 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die Siebausrüstung 14 zwei parallele Siebvorrichtungen 20 und 20' aufweist. Dabei wird die Beschichtungsmischung mit den zwei Siebvorrichtungen 20 und 20', die parallel angeordnet sind, gesiebt. Es können dabei mehr als zwei parallel angeordnete Siebvorrichtungen vorgesehen sein. Auf diese Weise bleibt die Siebwirkung konstant und das Verstopfen der Siebvorrichtungen wird verzögert. Des Weiteren können die parallelen Siebvorrichtungen 20 und 20' abwechselnd verwendet werden. Dadurch ist, wenn eine Siebvorrichtung gereinigt wird, die andere Siebvorrichtung in Betrieb. Auf diese Weise kann die Beschichtung kontinuierlich durchgeführt werden. Die zu reinigende Siebvorrichtung kann durch Schließen der Einlassventile 22 0der 22' und der entsprechenden Auslassventile 23 oder 23' auf einfache Weise umgangen werden. Vorzugsweise weist die Siebausrüstung 14 ein oder mehrere Drucksiebe auf, die eine hohe Kapazität aufweisen und
leicht zu reinigen sind.
In Figur 3 weist das System auch eine Siebeinheit 24 auf, die in der Zuführleitung 25 zwischen der Zuführpumpe 15 und der Auftragseinrichtung 12 angeordnet ist. Diese Situation kann auftreten, wenn das System gemäß der Erfindung nachträglich eingebaut wird. Die sich bereits in Verwendung befindende Siebeinheit 24 wird beibehalten, aber die Zuführleitung 25 wird vorzugsweise vor der Zuführpumpe 15 mit einer Siebausrüstung 14 ausgestattet.
Die Zuführpumpe 15, die Siebvorrichtungen 20 und 20', die Kreislauf-
pumpe 21 und die Siebeinheit 24 weisen ihren eigenen Motor auf, die mit einem Buchstaben M dargestellt sind.
38111
In Figur 5 befindet sich die Siebausrüstung 14 ebenfalls in dem unteren Bereich in der Nähe des Maschinentanks 10, mit nun jedoch nach der Zuführpumpe 15 angeordnet.
In dem erfindungsgemäßen System wird die Beschichtungsmischung von der Siebvorrichtung zurück zu der Zuführleitung geführt und die Beschichtungsmischung wird mehr als einmal gesiebt. Wenn die Beschichtungsmischung vor der Zuführpumpe gesiebt wird, bleibt die Strömung von der Zuführpumpe zu der Auftragseinrichtung konstant und ungestört. Dann wird die Beschichtungsmischung gleichmäßig auf der Faserbahn verteilt. Auch der gesamte Strom der Beschichtungsmischung wird sicher gesiebt.
In den Figuren sind nur die Zuführleitung 25 und die Rückführleitung 13 ohne Ventile und Sensoren dargestellt. Auch die Belüftungs- und Reinigungsleitungen der Siebvorrichtungen sind nicht dargestellt. Somit weist in diesem Fall das Sieb einen Einlass, einen Akzept bzw. Annahme und
einen Rejekt bzw. Zurückweisung auf.
Durch das System wird das bestmögliche Reinigungsergebnis für den Zuführstrom der Zuführpumpe erreicht. Es besteht keine Notwendigkeit, Maschinenkreisläufe zu verändern, was die Investitionen niedrig hält. Zusätzlich läuft der Maschinenkreislauf wie zuvor ohne Änderungen an den Ventilen oder der Maschinensteuerung. Durch das Verfahren und das System ist es möglich, zwei oder mehr Durchläufe durch die Siebausrüstung vorzunehmen, bevor die Beschichtungsmischung an der Auftragseinrichtung verwendet wird. Des Weiteren ist im unteren Bereich Raum
für die Siebausrüstung und die Installation des Systems ist einfacher als
38111
in der Nähe der Auftragseinrichtung. Das System kann sogar dann instal-
liert werden, wenn die Faserbahnmaschine läuft.

Claims (15)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faserbahnmaschine, wobei in dem Verfahren die Beschichtungsmischung mittels einer Zuführpumpe (15) von einem Maschinentank (10) zu einer Auftragseinrichtung (12) gepumpt wird, und die Beschichtungsmischung vor der Auftragseinrichtung (12) gesiebt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Strom der Beschichtungsmischung von dem Maschinentank (10) mehr als einmal vor der Auftragseinrichtung (12) gesiebt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtungsmischung vor der Zuführpumpe (15) gesiebt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtungsmischung mit einer einzelnen Siebvorrichtung (20) gesiebt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtungsmischung mit zwei oder mehr Siebvorrichtungen
(20,20') gesiebt wird, die parallel zueinander angeordnet sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen Siebvorrichtungen (20,20') abwechselnd verwendet
werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 — 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelne Siebvorrichtung (20) oder die parallelen Siebvorrichtungen (20,20') in der Nähe des Maschinentanks (10) angeordnet
sind.
7. System zum Sieben einer Beschichtungsmischung in einer Faser-
bahnmaschine, wobei das System Folgendes aufweist:
- einen Maschinentank (10) für die Beschichtungsmischung,
- eine Auftragseinrichtung (12) zum Aufbringen der Beschichtungsmischung auf eine Faserbahn,
- eine Siebausrüstung (14) zum Sieben der Beschichtungsmischung,
- eine Zuführleitung (25) von dem Maschinentank (10) zu der Auftragseinrichtung (12), und
- eine Zuführpumpe (15), die in der Zuführleitung (25) angeordnet ist, zum Pumpen der Beschichtungsmischung von dem Maschinentank (10) zu der Auftragseinrichtung (12),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Siebausrüstung (14) als ein Bypass zu der Zuführleitung (25)
angeordnet ist und die Siebausrüstung (14) einen Durchflusskoeffi-
zienten von größer als 1 aufweist, um den gesamten Strom der Be-
schichtungsmischung von dem Maschinentank (10) vor der Auf-
tragseinrichtung (12) mehr als einmal zu sieben.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebausrüstung (14) auf bzw. in der Zuführleitung (25) angeordnet ist.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebausrüstung (14) eine Einlassleitung (16) und Akzeptleitung (17) aufweist, welche zusammen mit einem Teil (18) der Zuführleitung (25) als ein Kreislauf (19) gebildet sind.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreislauf (19) mit einer Kreislaufpumpe (21) ausgestattet ist.
11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreislauf (19) eine Durchflusskapazität aufweist, die größer ist als die Kapazität der Zuführleitung (25).
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflusskapazität 1,1 — 6, vorzugsweise 2 — 4, Mal der Durchflusskapazität der Zuführleitung (25) ist.
13. System nach einem der Ansprüche 7 — 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Siebausrüstung (14) ein oder mehrere Drucksiebe aufweist.
14. System nach einem der Ansprüche 7 — 13, dadurch gekennzeichnet, dass das System eine Siebeinheit (24) aufweist, die in der Zuführleitung (25) zwischen der Zuführpumpe (15) und der Auftragseinrichtung
(12) angeordnet ist.
15. System nach einem der Ansprüche 7 — 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Siebausrüstung (14) vor der Zuführpumpe (15) angeordnet ist.
ATA50476/2020A 2019-06-14 2020-06-02 Verfahren und system zum sieben einer beschichtungsmischung in einer faserbahnmaschine AT522849B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI20195521A FI129217B (en) 2019-06-14 2019-06-14 Method and system for sieving coating mixture in a fiber web machine

Publications (3)

Publication Number Publication Date
AT522849A2 true AT522849A2 (de) 2021-02-15
AT522849A3 AT522849A3 (de) 2022-08-15
AT522849B1 AT522849B1 (de) 2022-11-15

Family

ID=73546971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50476/2020A AT522849B1 (de) 2019-06-14 2020-06-02 Verfahren und system zum sieben einer beschichtungsmischung in einer faserbahnmaschine

Country Status (4)

Country Link
CN (1) CN112080961B (de)
AT (1) AT522849B1 (de)
DE (1) DE102020114450A1 (de)
FI (1) FI129217B (de)

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5401899A (en) * 1993-04-15 1995-03-28 Westvaco Corporation Paper machine coating system
FI103290B1 (fi) * 1997-11-13 1999-05-31 Valmet Raisio Oy Menetelmä ja sovitelma epäpuhtauksien erottelemiseksi päällystysaseman konekierrosta
FI117059B (fi) * 2004-09-21 2006-05-31 Metso Paper Inc Menetelmä ja sovitelma epäpuhtauksien erottelemiseksi päällystysaseman konekierrosta
DE502005006055D1 (de) * 2005-03-10 2009-01-08 Sappi Alfeld Ag Verfahren zur Reinigung und Wiederverwertung von Streichfarben
CN202766905U (zh) * 2012-08-30 2013-03-06 东莞理文造纸厂有限公司 一种造纸精筛系统
CN204973245U (zh) * 2015-08-11 2016-01-20 东莞玖龙纸业有限公司 一种净化回流涂料的装置
CN205741768U (zh) * 2016-06-29 2016-11-30 玖龙纸业(太仓)有限公司 一种涂料处理系统
CN207401239U (zh) * 2017-10-31 2018-05-25 玖龙纸业(太仓)有限公司 一种涂料净化系统
CN208533261U (zh) * 2017-12-12 2019-02-22 玖龙纸业(东莞)有限公司 一种对回流涂料的筛选净化装置
CN207828686U (zh) * 2018-01-23 2018-09-07 台山市邦泰鞋材有限公司 一种纸浆分筛装置

Also Published As

Publication number Publication date
FI20195521A1 (en) 2020-12-15
AT522849A3 (de) 2022-08-15
FI129217B (en) 2021-09-30
AT522849B1 (de) 2022-11-15
DE102020114450A1 (de) 2020-12-17
CN112080961B (zh) 2023-02-28
CN112080961A (zh) 2020-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0533035A1 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Streichfarbe auf eine Faserstoffbahn
DE69419606T2 (de) Filtrationssystem
DE3129736C2 (de) Verfahren zum Aufbringen einer Schicht aus Filterhilfs- oder Precoat-Mittel auf Filtertücher einer Plattenfilterpresse, sowie Plattenfilterpresse zur Durchführung des Verfahrens
DE69804283T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wegtrennung von Fremdmaterial vom Maschinenkreislauf einer Beschichtungsmischung in einer Streichanlage
DE2809142C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen einer Faserstoffsuspension
DE3942724C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Filtern von Suspensionen
DE68914666T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Cellulosebreis von verbesserter Qualität.
AT522849B1 (de) Verfahren und system zum sieben einer beschichtungsmischung in einer faserbahnmaschine
DE4239647C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Vergleichmäßigung des Flächengewichtsquerprofils mittels Siebkreislaufsektionierung
DE9111669U1 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Streichfarbe auf eine Faserstoffbahn
EP3535453B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur herstellung einer faserstoffbahn
DE69711746T2 (de) Vorrichtung zur Vermeidung von Verstopfen einer Streichanlagendüse
DD209491A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum sieben einer fasersuspension
EP2596171B1 (de) Vorhangauftragswerk
DE102020005686B4 (de) Windstreuvorrichtung
DE102012012302A1 (de) Bypass Filtration
AT397213B (de) Verfahren und anlage zur rückgewinnung von feststoffen
DE4133501C2 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Streichfarbe auf eine Faserstoffbahn
DE212007000068U1 (de) Vorrichtung zum Ermitteln der Menge an Beschichtungsmittel in einzelnen Beschichtungsmittelschichten beim mehrschichtigen Vorhangbeschichten
DE9416731U1 (de) Stoffauflauf für eine Papiermaschine
DE2053701B2 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Vlies- oder Stoffbahn aus einer Suspension
EP1733802A1 (de) Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen bis pastösen Suspensionen auf Papier- oder Kartonbahnen
DE102016215039A1 (de) Düsenvorrichtung
DE87482C (de)
EP1521643A1 (de) Beschichtungskopf