AT523409A4 - Gleichspannungswandler mit konstantem Eingangsstrom - Google Patents

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AT523409A4
AT523409A4 ATA164/2020A AT1642020A AT523409A4 AT 523409 A4 AT523409 A4 AT 523409A4 AT 1642020 A AT1642020 A AT 1642020A AT 523409 A4 AT523409 A4 AT 523409A4
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    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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    • GPHYSICS
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    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/56Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices

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Abstract

Gleichspannungswandler mit hoch- und tiefsetzenden Verhalten mit konstantem Eingangsstrom, bestehend aus einem ersten aktiven Schalter (S1) mit Treiberstufe und antiparallel geschalteter Diode, einem zweiten aktiven Schalter (S2) mit Treiberstufe und antiparallel geschalteter Diode, die jeweils einen strombidirektionalen Schalter bilden, einem ersten (C1) und einem zweiten Kondensator (C2), einer ersten (L1) und einer zweiten Spule (L2), einer ersten positiven (1) und einer zweiten negativen (2) Eingangsklemme, an denen die Eingangsspannung (U1) angeschlossen ist und einer ersten negativen (3) und einer zweiten positiven Ausgangsklemme (4), an denen die Last (R) angeschlossen wird. Der Konverter ist besonders geeignet für Solar-, Batterie-, Brennstoffzellenanwendungen und zur Kopplung von Gleichspannungsnetzen, zum Antrieb von Gleichstrommaschinen und zur Anwendung in Gleichspannungsmikronetzen.

Description

Die Erfindung betrifft Gleichspannungswandler, bestehend aus einem aktiven Schalter (S) mit Treiberstufe, einem passiven Schalter (D), bzw. bestehend aus einem ersten aktiven Schalter (S:) mit Treiberstufe und antiparallel geschalteter Diode, einem zweiten aktiven Schalter (S2) mit Treiberstufe und antiparallel geschalteter Diode, die jeweils einen strombidirektionalen Schalter bilden, und einem ersten (C;) und einem zweiten Kondensator (C,), einer ersten (L;) und einer zweiten Spule (L;), einer ersten positiven (1) und einer zweiten negativen (2) Eingangsklemme, an denen die Eingangsspannung (U1) angeschlossen ist und einer ersten negativen (3) und einer zweiten positiven
Ausgangsklemme (4), an denen die Last (R) angeschlossen wird.
Der Konverter besteht in seiner Grundstruktur (Fig. 1) aus einem aktiven Schalter, hier beispielhaft in mit einem MOSFET Transistor gezeichnet, einem passiven Schalter (Diode), zwei Spulen und zwei Kondensatoren. Im Gegensatz zu anderen Hoch-Tiefsetzer Strukturen ergibt sich ein konstanter Strom am Eingang der Schaltung. Die Schaltung eignet sich daher besonders gut für
Solargeneratoren, Brennstoffzellen oder Batterien als Quelle.
Für höhere Leistungen und Spannungen wird man an Stelle von MOSFETs IGBTs verwenden. Die
Schaltung ist natürlich für alle anderen Schalter beruhend auf anderen Technologien geeignet.
Die Schaltung eignet sich stromgeregelt zum Laden von Batterien, Supercaps und zur Kopplung von Gleichspannungsnetzen. In der bidirektionalen Variante (Fig. 2) auch zum Umdrehen der Energieflussrichtung d.h. zur Entladung der Energiespeicher. Besonders im Bereich der DC Microgrids ergibt sich hier eine Anwendung, ebenfalls bei der Anwendung in kurzfristigen Energiespeichern. Als eine weitere Anwendung kann der Antrieb von DC Motoren angeführt werden. In der Variante 2
(Fig. 2) kann sie auch als Zweiquadrantenstellglied (fahren und bremsen in einer Richtung) verwendet
werden.
Die Funktion wird im eingeschwungenen Zustand bei kontinuierlichen Betrieb und mit idealen Bauelementen erklärt. Betrachtet man das Schaltbild Fig. 1, so erkennt man, dass der Mittelwert der Spannung an C: gleich der Ausgangsspannung ist und dass der Mittelwert der Spannung an C, gleich
der Summe von Eingangs- und Ausgangsspannung ist Un =U, Um =U+U, .
Aus der Gleichheit der Spannungszeitflächen an Lı
U, +U, - Ur )d = |- U |( —d)
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d US Die Spannung an der Spule L, ist, wenn die Kondensatoren entsprechend groß gewählt werden und
daher nur geringe Schwankungen der Spannung aufweisen, praktisch null.
Der Strom durch den Kondensator C: setzt sich immer aus der Differenz der Spulenströme zusammen km Sin de
Daraus folgt, dass die Mittelwerte der Ströme durch L; und L; gleich groß sein müssen
In=T12 .
Aus dem Ladungsgleichgewicht an C, ergibt sich
Irssrd = (- Iiasr + I12 X - d)
In = 112 ST st .
Die Figuren zeigen die beiden Grundschaltungen, Fig. 1 mit einem Transistor (beispielhaft als MOSFET gezeichnet) und einer Diode, Fig. 2 mit zwei aktiven Schaltern in der bidirektionalen Ausführung bzw. mit aktiver Gleichrichtung. In Fig. 3 sind zum besseren Verständnis die Spannungs- und Stromverläufe an den Bauelementen im eingeschwungenen kontinuierlichen Betrieb bei einem Tastverhältnis von 1/3 gezeichnet. Die Beschreibung erfolgt spaltenweise von oben nach unten und dann von links nach rechts. Die Kurvenverläufe sind entsprechend Fig. 1 beschriftet, sehen aber für Fig. 2 genauso aus,
nur müsste man statt up us? schreiben und den Verlauf positiv zeichnen und statt ip isz schreiben.
Ausgehend von der Eingangsspannung u, und den obigen Überlegungen kann man die Spannung an den Kondensatoren und am Ausgang angeben. Damit kann man die Spannung an den Spulen skizzieren. Die Spannung muss immer im Mittel null sein. Die Spannung an L, ist nicht nur im Mittel null, sondern immer praktisch null (im eingeschwungenen Zustand), dadurch gibt es in L; auch keinen
Stromrippel.
Die Spannungsbelastung an den Halbleitern zeigen die beiden folgenden Bilder. Es tritt betragsmäßig
immer die Summe aus Ein-und Ausgangsspannung auf.
Die zweite Spalte zeigt die Stromverläufe ausgehend von einem angenommenen Laststrom. Man
zeichnet zunächst die Ströme durch die Kondensatoren und aus diesen Ladungsgleichgewichten
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konstante Eingangsstrom abgebildet.
Es sei auch noch angemerkt, dass man die Schaltverluste auf bekannter Weise mit
Entlastungsnetzwerken oder durch Nullspannungsschalten reduzieren bzw. minimieren kann.
Die Aufgabe einen Gleichspannungswandler mit hoch- und tiefsetzenden Verhalten mit konstantem Eingangsstrom zu realisieren wird erfindungsgemäß dadurch bewerkstelligt, dass der positive Anschluss des aktiven Schalters (S) an die positive Eingangsklemme (1) geschaltet ist, der negative Anschluss des aktiven Schalters (S) an die Kathode des passiven Schalters (D) und den ersten Anschluss der ersten Spule (L;) geschaltet ist, der zweite Anschluss der ersten Spule (L1) an den ersten Anschluss der zweiten Spule (L>) und an den ersten Anschluss des ersten Kondensators (C:ı) geschaltet ist, der zweite Anschluss der zweiten Spule (L2) an die negative Eingangsklemme (2) und die positive Ausgangsklemme (4) geschaltet ist, der zweite Anschluss des ersten Kondensators (C1) an die negative Ausgangsklemme (3) und an die Anode des passiven Schalters (D) geschaltet ist, und dass der erste Anschluss des zweiten Kondensators (C,) an den positiven Anschluss des aktiven Schalters (S) geschaltet ist und dass der zweite Anschluss des zweiten Kondensators (C,) an die Anode des passiven Schalters (D) geschaltet ist, oder dass der positive Anschluss des ersten aktiven Schalters (S1) an die positive Eingangsklemme (1) geschaltet ist, der negative Anschluss des ersten aktiven Schalters (S:) an den positiven Anschluss des zweiten aktiven Schalters (S,) und den ersten Anschluss der ersten Spule (L:) geschaltet ist, der zweite Anschluss der ersten Spule (L:) an den ersten Anschluss der zweiten Spule (L2) und an den ersten Anschluss des ersten Kondensators (C:;) geschaltet ist, der zweite Anschluss der zweiten Spule (L,) an die negative Eingangsklemme (2) und die positive Ausgangsklemme (4) geschaltet ist, der zweite Anschluss des ersten Kondensators (C1) an die negative Ausgangsklemme (3) und an den negativen Anschluss des zweiten aktiven Schalters (S2) geschaltet ist, und dass der erste Anschluss des zweiten Kondensators (C,) an den positiven Anschluss des ersten aktiven Schalters (S:) geschaltet ist und dass der zweite Anschluss des zweiten
Kondensators (C,) an den negativen Anschluss des zweiten aktiven Schalters (S,) geschaltet ist.
Um die Auswirkung der parasitären Induktivität der Zuleitung zu vermeiden, wird man zwischen der
ersten (1) und der zweiten Eingangsklemme (2) einen Kondensator (Cın) schalten.
Um die parasitären Induktivitäten bei den schaltenden Elementen klein zu halten, wird die Serienschaltung des aktiven Schalters (S) und des passiven Schalters (D) oder die Serienschaltung des ersten (Sı) und des zweiten strombidirektionalen Schalters (S,) jeweils in Form von
Halbbrückenmodulen verschaltet sein.
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Folien- oder Keramikkondensatoren realisiert sind.
Die aktiven Schalter bei der Variante nach Fig. 2 kann man auf verschiedene Weisen ansteuern, so dass bei Energieflussrichtung von den Eingangsklemmen (1, 2) zu den Ausgangsklemmen (3, 4) nur der erste aktive Schalter (S:) getaktet wird und der zweite (S,) gesperrt bleibt, bei Energieflussrichtung von den Ausgangsklemmen (3, 4) zu den Eingangsklemmen (1, 2) nur der zweite
aktive Schalter (S2) getaktet wird und der erste strombidirektionale Schalter (S1) gesperrt bleibt.
Bei aktiver Gleichrichtung gilt allgemein, unabhängig von der Energieflussrichtung, dass der erste
aktive Schalter (S;) getaktet und der zweite aktive Schalter (S,) invertiert getaktet wird.
Um die Schaltverluste klein zu halten, kann man bei der Variante nach Fig. 2 parallel zu den aktiven Schaltern (S,, Sı) Kondensatoren zum Erzielen des Schaltens bei null schalten. Mit diesem bekannten Konzept und entsprechender Ansteuerung kann man das sogenannte „zero voltage switching ZVS“
erzielen und so die Schaltverluste vermeiden.
Die Schaltung eignet sich für viele Anwendung wie zum Koppeln von Gleichspannungsnetzen, zum Laden und Entladen von Batterien und Superkaps, zum Antrieb von Gleichstrommaschinen und
Aktuatoren.
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Claims (10)

1. Gleichspannungswandler, bestehend aus einem aktiven Schalter (S) mit Treiberstufe, einem passiven Schalter (D), einem ersten (C,) und einem zweiten Kondensator (C;), einer ersten (L:) und einer zweiten Spule (L,), einer ersten positiven (1) und einer zweiten negativen (2) Eingangsklemme, an denen die Eingangsspannung (U1) angeschlossen ist und einer ersten negativen (3) und einer zweiten positiven Ausgangsklemme (4), an denen die Last (R) angeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der positive Anschluss des aktiven Schalters (S) an die positive Eingangsklemme (1) geschaltet ist, der negative Anschluss des aktiven Schalters (S) an die Kathode des passiven Schalters (D) und den ersten Anschluss der ersten Spule (L1) geschaltet ist, der zweite Anschluss der ersten Spule (L;) an den ersten Anschluss der zweiten Spule (L,) und an den ersten Anschluss des ersten Kondensators (Ci) geschaltet ist, der zweite Anschluss der zweiten Spule (L2) an die negative Eingangsklemme (2) und die positive Ausgangsklemme (4) geschaltet ist, der zweite Anschluss des ersten Kondensators (C1) an die negative Ausgangsklemme (3) und an die Anode des passiven Schalters (D) geschaltet ist, und dass der erste Anschluss des zweiten Kondensators (C,) an den positiven Anschluss des aktiven Schalters (S) geschaltet ist und dass der zweite Anschluss des zweiten Kondensators (C,) an die Anode des passiven Schalters (D) geschaltet ist.
2. Gleichspannungswandler, bestehend aus einem ersten aktiven Schalter (S:) mit Treiberstufe und antiparallel geschalteter Diode, einem zweiten aktiven Schalter (S,) mit Treiberstufe und antiparallel geschalteter Diode, die jeweils einen strombidirektionalen Schalter bilden, einem ersten (C1) und einem zweiten Kondensator (C,), einer ersten (L:) und einer zweiten Spule (L,), einer ersten positiven (1) und einer zweiten negativen (2) Eingangsklemme, an denen die Eingangsspannung (U1) angeschlossen ist und einer ersten negativen (3) und einer zweiten positiven Ausgangsklemme (4), an denen die Last (R) angeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der positive Anschluss des ersten aktiven Schalters (Sı) an die positive Eingangsklemme (1) geschaltet ist, der negative Anschluss des ersten aktiven Schalters (S:) an den positiven Anschluss des zweiten aktiven Schalters (S») und den ersten Anschluss der ersten Spule (L;) geschaltet ist, der zweite Anschluss der ersten Spule (L1) an den ersten Anschluss der zweiten Spule (L2) und an den ersten Anschluss des ersten Kondensators (C1) geschaltet ist, der zweite Anschluss der zweiten Spule (L,) an die negative Eingangsklemme (2) und die positive Ausgangsklemme (4) geschaltet ist, der zweite Anschluss des ersten Kondensators (C:) an die negative Ausgangsklemme (3) und an den negativen Anschluss des zweiten aktiven
Schalters (S2) geschaltet ist, und dass der erste Anschluss des zweiten Kondensators (C2) 5
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3. Gleichspannungswandler gemäß Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten (1) und der zweiten Eingangsklemme (2) ein Kondensator (Cın) geschaltet ist.
4. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Serienschaltung des aktiven Schalters (S) und des passiven Schalters (D) oder die Serienschaltung des ersten (Sı) und des zweiten strombidirektionalen Schalters (S,) jeweils in Form eines Halbbrückenmoduls verschaltet ist.
5. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren durch Elektrolytkondensatoren mit parallel liegenden Folienoder Keramikkondensatoren oder durch Folien- oder Keramikkondensatoren realisiert sind.
6. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass bei Energieflussrichtung von den Eingangsklemmen (1, 2) zu den Ausgangsklemmen (3, 4) nur der erste aktive Schalter (S;) getaktet wird und der zweite (S,) gesperrt bleibt.
7. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass bei Energieflussrichtung von den Ausgangsklemmen (3, 4) zu den Eingangsklemmen (1, 2) nur der zweite aktive Schalter (S;) getaktet wird und der erste strombidirektionale Schalter (S:) gesperrt bleibt.
8. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass der erste aktive Schalter (Sı) getaktet und der zweite aktive Schalter (S,) invertiert getaktet wird.
9. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass parallel! zu den aktiven Schaltern (S,, Sı) Kondensatoren zum Erzielen des Schaltens bei null geschaltet sind.
10. Gleichspannungswandler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass er zum Koppeln von Gleichspannungsnetzen, zum Laden und Entladen von Batterien
und Superkaps, zum Antrieb von Gleichstrommaschinen und Aktuatoren verwendet wird.
P120/fh/20200722 779
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