AT523445A1 - Etagenbeet - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/02—Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
- A01G9/022—Pots for vertical horticulture
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Abstract
Es wird ein Etagenbeet (1) mit mehreren Pflanzkästen (2) beschrieben. Um ein Etagenbeet zu schaffen, das trotz kompakter Bauweise und geringem Bodenflächenbedarf einen großen Pflanzraum ermöglicht und dabei unabhängig von der Geometrie und den Abmessungen der Pflanzkästen eine anwenderfreundliche sowie rasche Anpassung der Gestaltungs- und Anbaumöglichkeiten bietet, wird vorgeschlagen, dass das Etagenbeet (1) einen sich in einer Aufbauhöhe entlang einer Vertikalachse (V) erstreckenden Standrahmen (3) aufweist, von dem zur Befestigung jedes Pflanzkastens (2) jeweils quer zur Vertikalachse (V) ausgerichtete Haltearme (4) wenigstens paarweise abragen, die in Aufnahmen (5) des Standrahmens (3) einsetzbar sind.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Etagenbeet mit mehreren Pflanzkästen.
Es sind bereits Anbausysteme in Form von Etagenbeeten bekannt, wobei mehrere, in der Regel trogartige Pflanzkästen parallel übereinander zwischen zwei Stehern angeordnet sind. Die von den Stehern aufgespannte Standfläche gibt dabei den Höchstbedarf an Bodenfläche vor, die zum Aufstellen eines solchen Etagenbeets notwendig ist. Durch eine derartige Bauweise wird somit bei relativ geringem Bodenflächenbedarf dennoch viel Pflanzraum zufolge der übereinander angeordneten Pflanzkästen ermöglicht, wobei der Pflanzraum hauptsächlich über die Aufbauhöhe des Etagenbeets variiert und gegebenenfalls vergrößert werden
kann.
Nachteilig an den bisher bekannten Etagenbeeten ist allerdings, dass die Pflanzkästen jeweils gleich dimensioniert sein müssen, um entsprechend zwischen den Stehern angeordnet werden zu können. Dadurch ist der Anwender in seinen Gestaltungsmöglichkeiten der vorzunehmenden Pflanzungen stark eingeschränkt, weil pro Etagenbeet jeweils nur Pflanzkästen mit gleicher Geometrie und gleichen Abmaßen eingesetzt werden können. Darüber hinaus besteht ein weiterer Nachteil darin, dass insbesondere bei unmittelbar übereinander angeordneten Pflanzkästen die Wuchshöhe der Pflanzen in den jeweiligen Pflanzkästen, mit Ausnahme der Pflanzen im obersten Pflanzkasten, durch den vorgegebenen Abstand zwischen den einzelnen Pflanzkästen stark begrenzt ist. Würde man daher einen für den gesunden Pflanzenwuchs notwendigen Abstand zwischen den jeweiligen übereinander angeordneten Pflanzkästen einhalten wollen, so würde sich die
Aufbauhöhe des gesamten Etagenbeets so weit erhöhen, dass ein
müsste.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Etagenbeet zu schaffen, das trotz kompakter Bauweise und geringem Bodenflächenbedarf einen großen Pflanzraum ermöglicht und dabei unabhängig von der Geometrie und den Abmessungen der Pflanzkästen eine anwenderfreundliche sowie rasche Anpassung
der Gestaltungs- und Anbaumöglichkeiten bietet.
Ausgehend von einem Etagenbeet der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe durch einen sich in einer Aufbauhöhe entlang einer Vertikalachse erstreckenden Standrahmen, von dem zur Befestigung eines Pflanzkastens jeweils quer zur Vertikalachse ausgerichtete Haltearme wenigstens paarweise abragen, die in Aufnahmen des Standrahmens einsetzbar sind. Zufolge dieser Maßnahmen wird eine modulare Bauweise und somit ein hoher Gestaltungsspielraum des Etagenbeetes ermöglicht. Dadurch, dass erfindungsgemäß eine Vielzahl an Aufnahmen für die Haltearme am Standrahmen vorgesehen ist, wird die Voraussetzung geschaffen, die Haltearme wenigstens paarweise sowohl an unterschiedlichen Höhenniveaus und in unterschiedlichen Abständen zueinander, als auch in unterschiedliche Richtungen und quer zur Vertikalachse abragend am Standrahmen zu befestigen und so die jeweiligen Geometrien und Abmessungen der verwendeten Pflanzkästen individuell zu berücksichtigen. Der Standrahmen kann vorzugsweise einen mehreckigen Querschnitt bzw. eine mehreckige, insbesondere quadratische Grundfläche aufweisen, es sind aber auch runde oder ovale Querschnittsformen möglich. Wesentlich ist dabei lediglich, die Möglichkeit zu schaffen, dass die Haltearme wenigstens paarweise quer zur Vertikalachse vom Standrahmen abragen können. Durch die erfindungsgemäßen Merkmale wird somit im Vergleich zu den bekannten Etagenbeeten mit übereinander angeordneten Pflanzkästen bei gleicher Aufbauhöhe und bei kaum größerem Bodenflächenbedarf ein wesentlich höherer
Pflanzraum geschaffen.
würde.
Besonders günstige konstruktive Bedingungen und eine einfache Fertigungsweise ergeben sich, wenn der Standrahmen quer zur Vertikalachse von Balken paarweise durchsetzt ist, die an einander bezüglich des Standrahmes gegenüberliegenden Seiten paarweise von diesem abragende Haltearme bilden. Der Standrahmen kann dabei entsprechend Hohlräume aufweisen, die einerseits die Aufnahmen für Haltearme bilden und andererseits vollständig von Balken durchsetzt werden können, die dann in Einbaulage die Haltearme bilden. Dadurch können auf einfache Weise und mit nur wenigen unterschiedlichen Bauteilen pro Etage wenigstens an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Standrahmens Pflanzkästen angeordnet und somit insgesamt ein erheblicher Zuwachs an Pflanzraum erzielt
werden.
Um einen besonders hohen gestalterischen Spielraum für den Anwender bei einfacher Herstellung und einfacher Handhabung zu ermöglichen, empfiehlt es sich, dass der Standrahmen aus mehreren, in Aufbauhöhe übereinander stapelbaren Gleichteilen gebildet ist, die jeweils quer zur Vertikalachse ausgerichtete Aufnahmen für die Haltearme aufweisen und gegebenenfalls vollständig von den
Haltearmen quer zur Vertikalachse durchsetzbar sind. Zufolge dieser Maßnahmen
gestapelter Gleichteile ermöglicht.
Um unter guter Ausnützung des durch das erfindungsgemäße Etagenbeet geschaffenen Platzangebotes bei möglichst viel Pflanzraum die eingesetzten Pflanzen dennoch nicht zu sehr in ihrer Wuchshöhe einzuschränken, können die entlang der Vertikalachse unmittelbar aufeinanderfolgenden, paarweise vom Standrahmen abstehenden Haltearme zueinander um die Vertikalachse winkelversetzt angeordnet sein. Damit wird ein für eine ausreichende Wuchshöhe der Pflanzen erforderlicher Vertikalabstand zwischen jenen entlang der Vertikalachse übereinander angeordneten Pflanzkästen ermöglicht, die bezogen auf die Vertikalachse gleich bzw. ohne Winkelversatz ausgerichtet sind. So können die entlang der Vertikalachse unmittelbar aufeinanderfolgenden und wenigstens paarweise abstehenden Haltearme bei beispielsweise viereckigem Querschnitt des Standrahmens einen Winkelversatz von jeweils 90° aufweisen. Da der Anwender zufolge der erfindungsgemäßen Merkmale in der Gestaltung relativ frei ist, kann die Anordnung der Haltearme am Standrahmen insbesondere so gewählt werden, dass einerseits an allen Seiten des Standrahmens die Haltearme quer zur Vertikalachse abragen und dennoch genügend Abstand zwischen den entlang der Vertikalachse
übereinander angeordneten Pflanzkästen geschaffen wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar
in einem schematischen Schrägriss eines erfindungsgemäßen Etagenbeetes.
Ein erfindungsgemäßes Etagenbeet 1 weist mehrere Pflanzkästen 2 auf, die im gezeigten Ausführungsbeispiel als quaderförmige Tröge ausgebildet sind. Das Etagenbeet 1 umfasst einen sich in einer Aufbauhöhe entlang einer Vertikalachse V erstreckenden Standrahmen 3, von dem zur Befestigung eines Pflanzenkastens 2 jeweils quer zur Vertikalachse V ausgerichtete, auf gleichem Vertikalachsenniveau
angeordnete, Haltearme 4 wenigstens paarweise abragen. Die Haltearme 4 sind
schematisch gezeigt wird.
Aus Gründen der besseren Übersicht wurde davon abgesehen, in der vorliegenden Zeichnung sämtliche Pflanzenkästen 2, Haltearme 4, Aufnahmen 5, Balken 6 und Abstellflächen 7 mit ihren entsprechenden Bezugszeichen zu versehen, wiewohl
jene Merkmale ohnehin eindeutig aus der Zeichnung hervorgehen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Standrahmen 3 aus mehreren, in Aufbauhöhe übereinander gestapelten Gleichteilen 8 gebildet. Für einfache konstruktive Verhältnisse und günstige Fertigungsbedingungen können die Gleichteile 8 beispielsweise Paletten sein, die von den Balken 6 unter Ausbildung der Haltearme 4 durchsetzt werden. Dies bedeutet, dass der Querschnitt bzw. die Grundfläche des Standrahmens 3 entsprechend der Bauform der beispielhaft als Gleichteil 8 angeführten Palette viereckig ausfällt. Der Standrahmen 3 ist im vorliegenden Beispiel so aufgebaut, dass zwischen zwei balkentragenden Gleichteilen 8 jeweils ein Gleichteil 8 angeordnet ist, welches nicht von Balken 6 durchsetzt ist und demnach keine Haltearme 4 aufweist. Die entlang der Vertikalachse V aufeinanderfolgenden, paarweise vom Standrahmen 3 abstehenden Haltearme 4 sind zueinander um die Vertikalachse V winkelversetzt
angeordnet, im vorliegenden Fall um 90°.
Das erfindungsgemäße Etagenbeet 1 kann, wie beispielhaft dargestellt, an seiner obersten Etage eine Überdachung 9 aufweisen, sodass zwischen der Überdachung 9 und der Deckfläche 10 des Standrahmens 3 bzw. des obersten Gleichteils 8 ein
zusätzlicher Zwischenraum zur Ablage von gegebenenfalls weiteren Pflanzkästen
bzw. als Futterplatz für Vögel dienen.
Claims (5)
1. Etagenbeet (1) mit mehreren Pflanzkästen (2), gekennzeichnet durch einen sich in einer Aufbauhöhe entlang einer Vertikalachse (V) erstreckenden Standrahmen (3), von dem zur Befestigung jedes Pflanzkastens (2) jeweils quer zur Vertikalachse (V) ausgerichtete Haltearme (4) wenigstens paarweise abragen, die in
Aufnahmen (5) des Standrahmens (3) einsetzbar sind.
2. Etagenbeet (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens paarweise vom Standrahmen (3) abragenden Haltearme (4) jeweils Abstellflächen (7) für einen Pflanzkasten (2) bilden.
3. Etagenbeet (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Standrahmen (3) quer zur Vertikalachse (V) von Balken (6) paarweise durchsetzt ist, die an einander bezüglich des Standrahmes (3) gegenüberliegenden Seiten
paarweise von diesem abragende Haltearme (4) bilden.
4. Etagenbeet (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Standrahmen (3) aus mehreren, in Aufbauhöhe übereinander stapelbaren Gleichteilen (8) gebildet ist, die jeweils quer zur Vertikalachse (V) ausgerichtete
Aufnahmen (5) für die Haltearme (4) aufweisen und gegebenenfalls vollständig von
den Haltearmen (4) quer zur Vertikalachse (V) durchsetzbar sind.
5. Etagenbeet (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die entlang der Vertikalachse (V) unmittelbar aufeinanderfolgenden, paarweise vom Standrahmen (3) abstehenden Haltearme (4)
zueinander um die Vertikalachse (V) winkelversetzt angeordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50045/2020A AT523445B1 (de) | 2020-01-22 | 2020-01-22 | Etagenbeet |
| PCT/AT2021/060006 WO2021146762A1 (de) | 2020-01-22 | 2021-01-11 | Etagenbeet |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50045/2020A AT523445B1 (de) | 2020-01-22 | 2020-01-22 | Etagenbeet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT523445A1 true AT523445A1 (de) | 2021-08-15 |
| AT523445B1 AT523445B1 (de) | 2022-07-15 |
Family
ID=74186364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50045/2020A AT523445B1 (de) | 2020-01-22 | 2020-01-22 | Etagenbeet |
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- 2020-01-22 AT ATA50045/2020A patent/AT523445B1/de active
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2021
- 2021-01-11 WO PCT/AT2021/060006 patent/WO2021146762A1/de not_active Ceased
- 2021-01-11 EP EP21700478.7A patent/EP4093184A1/de not_active Withdrawn
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