AT523581A1 - Wohnungsstation, Gehäuse für eine Wohnungsstation, Gebäudetechniksystem für ein Gebäude, Gebäude, Verfahren zum Herstellen und/oder Betreiben einer Wohnungsstation sowie Verwendung eines Wärmeübertragers - Google Patents

Wohnungsstation, Gehäuse für eine Wohnungsstation, Gebäudetechniksystem für ein Gebäude, Gebäude, Verfahren zum Herstellen und/oder Betreiben einer Wohnungsstation sowie Verwendung eines Wärmeübertragers Download PDF

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AT523581A1 ATA51160/2020A AT511602020A AT523581A1 AT 523581 A1 AT523581 A1 AT 523581A1 AT 511602020 A AT511602020 A AT 511602020A AT 523581 A1 AT523581 A1 AT 523581A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wohnungsstation zum Übertragen von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation mit einem Installationsraum, in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeordnet sind, wobei die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und die heizungstechnischen Installationseinrichtungen innerhalb des Installationsraums mittels eines Trennbereichs räumlich voneinander getrennt sind.

Description

PATENTANWÄLTE KG EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
A-1200 WIEN, BRIGITTENAUER LANDE 50 TELEFON: (+43 1) 532 41 80-0
DIPL.-ING. DR. TECHN. ELISABETH SCHOBER TELEFAX: (+43 1) 532 41 31 DIPL.-PHYS. DR. PHIL. TOBIAS FOX E-MAIL: MAIL@PATENT.AT
Die Erfindung betrifft eine Wohnungsstation zum Übertragen von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation, mit einem Installationsraum, in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch
heizungstechnische Installationseinrichtungen angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft ferner eine Wohnungsstation zum Übertragen von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation, mit einem Installationsraum, in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeordnet sind, und mit einem Wärmeübertrager, an welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeschlos-
sen sind.
Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Gehäuse für eine Wohnungsstation zum Übergeben von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation mit einer Rückwand, mit einer Vorderwand und mit Seitenwänden, mittels welchen ein Installationsraum zum Anordnen von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen, von heizungstechnischen Installationseinrichtungen und von mindestens einem Wär-
meübertrager eingehaust ist.
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wirkverbunden sind.
Die Erfindung betrifft ebenso ein Gebäude, wie insbesondere ein Wohn-, Büro- und/oder Geschäftsgebäude, mit einer Gebäudeheißwasserbereitungsanlage umfassend einen Primärheizkreis zum allgemeinen Bereitstellen von Wärmeenergie an dem Gebäude, und mit wenigstens einer Wohnungsbrauchwasseranlage zum Bereitstellen von Brauchwasser an einer Wohnung des Gebäudes und/ oder mit wenigstens einer einen Sekundärheizkreis umfassenden
Wohnungsheizungsanlage.
Die Erfindung betrifft außerdem noch ein Verfahren zum Herstellen einer einen Installationsraum umfassenden Wohnungssta-
tion zum Erzeugen von Warmbrauchwasser.
Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Betreiben einer Wohnungsstation einer Wohnung eines Gebäudes, bei welchem innerhalb eines Installationsraums der Wohnungsstation mittels Primärheizwasser eines Primärheizkreises einer allgemeinen Gebäudeinstallation des Gebäudes Brauchwarmwasser für eine Wohnungsinstallation der Wohnung erzeugt wird, und bei welchem
mittels eines innerhalb dieses Installationsraums angeordneten
Wohnung bereitzustellen.
Die Erfindung betrifft auch noch eine Verwendung eines Wärmeübertragers und/oder eines Montageraums für einen Wärmeüber-
trager an einer Wohnungsstation.
Insbesondere gattungsgemäße Wohnungsstationen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Solche Wohnungsstationen dienen dazu, von einer Gebäudeinstallation einer Zentralheizung erzeugtes Primärheizwasser in einer Wohnung für eine Warmbrauchwasseraufbereitung innerhalb der Wohnung und/oder für die Wohnungsheizung dieser Wohnung bereitzustellen. Hierbei wird die Wärmeenergie des durch die Zentralheizung erhitztes Primärheizwassers an Brauchwasser für die Wohnung bzw. an ein Sekundärheizwasser der Wohnungsheizung übertragen, so dass mithilfe des Primärheizwassers einerseits Brauchwarmwasser in der Wohnung und andererseits bevorzugt auch Wohnungsheizungswarmwasser erzeugt werden können. Um die dem Primärheizwasser innewohnende Wärmeenergie an das Brauchwasser und/oder an das Primärheizwasser übertragen zu können, ist die Wohnungsstation
mit geeigneten Wärmeübertragern ausgestattet.
Problematisch bei bekannten Wohnungsstationen ist es, dass sich in der Wohnungsstation befindliches Brauchwasser häufig auch dann durch von dem Primärheizwasser in die Wohnungsstation hineingetragene Wärmeenergie aufwärmt, obwohl kein Brauchwarmwasser an einer Wohnungszapfstelle angefordert ist. Durch diese Wärmeenergie kann sich das in der Wohnungsstation „ste-
hende“ Brauchwasser unerwünschter Weise derart erwärmen, dass
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energie, welche es idealerweise zu minimieren gilt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, gattungsgemäße Wohnungsstationen weiterzuentwickeln, um insbesondere die vorge-
nannten Nachteile überwinden zu lassen.
Die Aufgabe der Erfindung wird nach einem ersten Aspekt der Erfindung von einer Wohnungsstation zum Übertragen von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation mit einem Installationsraum gelöst, in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeordnet sind, wobei die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und die heizungstechnischen Installationseinrichtungen innerhalb des Installationsraums mittels eines Trennbereichs räum-
lich voneinander getrennt sind.
Durch die räumliche Trennung von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen innerhalb der Wohnungsstation, insbesondere innerhalb des Installationsraums, gelingt es konstruktiv sehr einfach, die Wohnungsstation in eine Kaltseite und in eine Warmseite zu unterteilen, wobei die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen im Wesentlichen auf der Kaltseite und die heizungstechnischen Installationseinrichtungen entsprechend im
Wesentlichen auf der Warmseite verortet sind.
reich möglichst kühl gehalten werden.
Der Begriff „Warmseite“ hingegen kennzeichnet denjenigen Bereich der Wohnungsstation, welcher durch heizungstechnische Installationseinrichtungen, wie speziell durch einen Primärheizkreis und gegebenenfalls noch einen Sekundärheizkreis, falls vorhanden, stets durch einen Wärmeeintrag thermisch be-
lastet ist als die Kaltseite.
Hierbei ist zumindest der Primärheizkreis als Hochtemperaturkreis mit Heißwassertemperaturen oberhalb von 55 °C oder bevorzugt oberhalb von 60 °C oder mehr ausgebildet. Der Sekundärheizkreis kann mit ähnlichen Temperaturen betrieben werden, um Heizkörper der Wohnung mit ausreichend Wärme zu beschicken. Oftmals liegen die Temperaturen des Sekundärheizkreises deutlich unterhalb der Heißwassertemperaturen des Primärheizkreises, beispielsweise um die 30 °C zum Versorgen einer Fußboden-
heizung der Wohnung mit entsprechender Wärme.
Insofern ist im Sinne der Erfindung die Warmseite häufiger
bzw. zeitlich länger wärmer als die Kaltseite.
Jedenfalls kann mittels der vorliegenden Erfindung die Temperatur des Brauchwassers innerhalb der Wohnungsstation an den sanitärtechnischen Installationseinrichtungen unterhalb von 40
°C gehalten werden, selbst dann, wenn längere Zeit kein
und das Brauchwasser insofern in der Wohnungsstation steht.
Somit ist mittels der räumlichen Trennung an der vorliegenden Wohnungsstation die Gefahr signifikant verringert, dass eine insbesondere einem Primärheizwasser innewohnende Wärmeenergie aus einem Primärheizkreis der heizungstechnischen Installationseinrichtungen der allgemeinen Gebäudeinstallation unbeabsichtigt an sanitärtechnische Installationseinrichtungen der Wohnung übergeben wird. Somit entstehen an der Wohnungsstation weniger unbeabsichtigte energetische Verluste, wodurch die vorliegende Wohnungsstation energieeffizienter betrieben wer-
den kann.
Besonders vorteilhaft ist darüber hinaus auch die Gefahr verringert, dass auf Seiten der sanitärtechnischen Installationseinrichtungen der Wohnungsinstallation innerhalb der Wohnung hierbei insbesondere in der Wohnungsstation temporär „stehendes“ Brauchwasser durch die Wärmeenergie des Primärheizwassers bzw. gegebenenfalls auch von Sekundärheizwasser unbeabsichtigt kritisch erwärmt wird. Hierdurch ist auch die Verkeimungsgefahr von Brauchwasser, insbesondere die Gefahr einer kritischen Legionellenbildung, innerhalb der Wohnungsstation zumin-
dest signifikant reduziert.
Mit anderen Worten gesagt, ist mittels der vorgeschlagenen räumlichen Trennung die Wohnungsstation, insbesondere der Installationsraum, zumindest in einen kühleren Sanitärinstallationsbereich, in welchem sich im Wesentlichen sanitärtechnische Installationseinrichtungen befinden, und in einen wärme-
ren Heizungsinstallationsbereich, in welchem sich im Wesentli-
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unterteilt.
Insbesondere ist vorliegend baulich einfach eine thermische Trennung hinsichtlich unterschiedlicher Funktionsbereiche innerhalb der Wohnungsstation erzielt, nämlich eine Trennung eines Heißbereichs, der durch Primärheizwasser der allgemeinen Gebäudeinstallation vorzugsweise immer erwärmt ist, und eines Kaltbereichs, der nur bedarfsweise durch speziell das Primärheizwasser bzw. gegebenenfalls von Sekundärheizwasser erwärmt wird, und zwar dann, wenn Brauchwarmwasser an einer Wohnungs-
zapfstelle angefordert wird.
Ein solcher Trennbereich kann beispielsweise bauteillos bereits mit größeren Abständen zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und heizungstechnischen ZInstallationseinrichtungen erzielt werden. Ein thermisch effektiverer Trennbereich kann innerhalb der Wohnungsstation kumulativ oder alternativ auch durch geeignete körperliche Trennmittel erzielt werden, beispielsweise mittels entsprechender Isolationsmittel, welche an sanitärtechnischen Installationseinrichtungen bzw. an heizungstechnischen Installationseinrichtungen
angebracht werden, oder dergleichen.
Der Begriff „Wohnungsstation“ beschreibt im Sinne der Erfindung eine Wärmeenergie-Übergabestation, welche bevorzugt innerhalb der Wohnung angeordnet ist. Dies bedeutet, dass Jeder Wohnung eines Gebäudes eine solche Wohnungsstation zugeordnet ist, wobei mithilfe der Wohnungsstation wohnungsspezifisch Wärmeenergie aus einem Primärheizkreis einer allgemeinen Ge-
bäudeinstallation entnommen und an ein der Wohnung zugeordne-
wärmt werden kann.
An dieser Stelle sei sogleich auch noch der Begriff „Wohnung“ näher erläutert, wie er im Sinne vorliegender Erfindung zu verstehen ist. Eine Wohnung stellt vorliegend eine eigenständige Gebäudeeinheit eines Gebäudes dar, welche sich von übrigen Teilen bzw. Gebäudeeinheiten des Gebäudes individuell abgrenzt, insbesondere hiervon räumlich getrennt ist, und welche bevorzugt insofern auch eine eigenständige Funktionseinheit innerhalb des Gebäudes darstellt. Insofern gilt die Wohnung vorliegend auch als gegenüber anderen Bereichen des Gebäudes als eigenständige, abgeschlossene Gebäudeeinheit. Hierbei kann eine Wohnung im Sinne der Erfindung eine privat genutzte Gebäudeeinheit, eine &ffentliche genutzte Gebäudeeinheit, eine gewerblich genutzte Gebäudeeinheit, oder dergleichen sein. Hierbei findet eine Wohnung im Sinne der Erfindung nicht nur allein für Wohnzwecke Verwendung, sondern kumulativ oder alternativ auch für Effentliche Zwecke, gewerbliche Zwecke, um hier nur wesentliche Zweckbestimmung einer Wohnung zu verdeut-
lichen.
Der Einfachheit halber wird im Rahmen der vorliegenden Beschreibung, Patentansprüche, Figuren usw. durchgehend jedoch nur von einer Wohnung gesprochen, wobei im Sinne der Erfindung
entsprechende Varianten stets impliziert sind.
bäude eingebunden.
In diesem Zusammenhang bezeichnet der Ausdruck „Gebäude“ ein Bauwerk, welches zumindest temporär fest mit einem Baugrund bzw. Untergrund verbunden ist, also im Speziellen eine Immobilie. Das Gebäude besitzt zumindest einen Raum, der im Sinne der Erfindung als Wohnung dient. Im Sinne der Erfindung kann ein Gebäude vorliegend auch als Mehrgebäudekomplex ausgebildet
sein.
Die Begrifflichkeit „Gebäudetechniksystem“ beschreibt vorliegend insbesondere hinsichtlich einer Bauchwasser- und/oder Heizungswassererwärmung eine Grundversorgungsinstallation für ein Gebäude, wobei dieses Gebäudetechniksystem eine allgemeine Gebäudeinstallation mit zumindest einem Primärheizkreis, und mindestens eine einer Wohnung zugeordnete Wohnungsinstallation aufweist, und wobei Wärmeenergie aus dem Primärheizkreis der Gebäudeinstallation in die mindestens eine Wohnungsinstallation einspeisbar ist, nämlich mittels einer der Wohnung zugeordneten, bevorzugt einer innerhalb der Wohnung angeordneten,
Wohnungsstation.
Insofern ist vorgesehen, dass das Gebäudetechniksystem gebäudeinstallationsseitige Anschlusseinrichtungen eines Primärheizkreis einerseits sowie wohnungsinstallationsseitige Anschlusseinrichtungen einer Brauchwasseranlage und/oder woh-
nungsinstallationsseitige Anschlusseinrichtungen eines Sekun-
weist, welche innerhalb der Wohnungsstation angeordnet sind.
Die Begrifflichkeit „Installationsraum“ beschreibt im Sinne der Erfindung einen von einer Umhüllenden umgrenzten Bauraum der Wohnungsstation, in bzw. durch welchen sanitärtechnische Installationseinrichtungen und heizungstechnische Installationseinrichtungen zumindest teilweise hinein- bzw. hindurchgeführt, also angeordnet, sind. Insofern besitzt die Wohnungsstation eine Umhüllende, welche diesen Installationsraum um-
baut.
Eine solche Umhüllende kann innerhalb einer Wohnung unterschiedlichst zumindest teilweise ausgebildet sein, beispielsweise auch durch ein Mauerwerk, wobei der umbaute Installationsraum durch eine verschließbare Wandöffnung von außen zu-
gänglich ist.
Bevorzugt ist die Umhüllende jedoch durch ein eigenständiges Gehäuse der Wohnungsstation ausgebildet, so dass die Wohnungsstation vor der Installation mobil ist, und bevorzugt werks-
seitig auch mit Installationen vorinstalliert werden kann.
Bevorzugt umbaut ein Gehäuse den Installationsraum der Wohnungsstation, wobei dieses Gehäuse vorzugsweise eine Rückwand, einen durch Seitenwände gebildeten umlaufenden Rahmen, sowie eine Vorderwand aufweist, wobei die Vorderwand eine verschließbare Zugangsmöglichkeit zu dem Installationsraum realisiert, beispielsweise in Gestalt einer schwenkbaren Türe und
eines abnehmbaren Deckelteils.
mittels eines Trennbereichs räumlich getrennt sind.
Mit anderen Worten ist der Installationsraum in eine Sanitärseite und in eine Heizungsseite aufgeteilt ist, wobei die Heizungsseite (Warmseite) und die Sanitärseite (Kaltseite) räumlich und thermisch voneinander getrennt sind, nämlich durch einen Trennbereich (neutrale Zone) räumlich voneinander beab-
standet.
Ferner definiert der Ausdruck „sanitärtechnische Installationseinrichtungen“ vorliegend der Wohnungsinstallation zugehörige Installationseinrichtungen, welche zumindest teilweise oder zur Gänze innerhalb der Wohnungsstation angeordnet sind. Im Besonderen umfassen diese sanitärtechnische Installationseinrichtungen auch Installationseinrichtungen für eine Warm-
brauchwasserbereitung innerhalb der Wohnung.
Der Ausdruck „heizungstechnische Installationseinrichtungen“ beschreibt hingegen Installationseinrichtungen für eine Primärheizung (allgemeine Gebäudeinstallation) und gegebenenfalls einer Sekundärheizung (Wohnungsinstallation), welche zumindest
teilweise innerhalb der Wohnungsstation angeordnet sind.
Die Wohnungsstation ist insofern dazu eingerichtet, dass einerseits Wärmeenergie aus dem Primärheizkreis der allgemeinen Gebäudeinstallation insbesondere auf in dieser Wohnung verwen-
detes Brauchwasser sowie andererseits vorzugsweise auch auf
wirkverbunden.
Vorliegend sind innerhalb der Wohnungsstation heizungstechnische Installationseinrichtungen zumindest teilweise derart mit sanitärtechnischen Installationseinrichtungen thermisch wirkverbunden, dass innerhalb der Wohnungsstation Wärmeenergie aus Primärheizwasser und/oder Sekundärheizwasser von heizungstechnischen Installationseinrichtungen kontrolliert an Brauchwasser der Wohnungsinstallation übergeben werden kann, um innerhalb der Wohnungsstation Brauchwarmwasser bedarfsweise zu er-
zeugen.
Bevorzugt erfolgt eine solche Wärmeenergieübertragung mittels eines geeigneten Wärmeübertragers, welcher innerhalb der Wohnungsstation angeordnet ist, genauer gesagt in dem Installationsraum der Wohnungsstation. In der Regel handelt es sich hierbei um einen Wasser-Wasser-Wärmeübertrager, der bevorzugt
nach dem allgemein bekannten Gegenstromprinzip arbeitet.
An diesem Wärmeübertrager sind sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installa-
tionseinrichtungen fluidisch angeschlossen.
Diesbezüglich geeignete Wärmeübertrager sind aus dem Stand der Technik bekannt, so dass deren Aufbau, Funktionsweise, Anschlüsse oder dergleichen vorliegend nicht weiter beschrieben
werden.
tagebereichs räumlich voneinander getrennt sind.
Dadurch, dass eine räumliche Trennung von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen innerhalb der Wohnungsstation, insbesondere innerhalb des Installationsraums, durch wenigstens einen Wärmeübertrager-Montagebereich erfolgt, baut die Wohnungsstation besonders kompakt. Somit kann die Wohnungsstation konstruktiv vorteilhaft ebenfalls in eine Kaltseite und in eine Warmseite unterteilt werden, wobei wiederum die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen im Wesentlichen auf der Kaltseite und die heizungstechnischen Installationseinrichtungen im Wesent-
lichen entsprechend auf der Warmseite verortet sind.
Mittels der bewussten räumlichen Anordnung des Wärmeübertrager-Montagebereichs, nämlich zwischen hierdurch geschaffene Sanitär- und Heizungsinstallationsbereiche, ist auch an dieser Wohnungsstation die Gefahr signifikant verringert, dass eine insbesondere einem Primärheizwasser innewohnende Wärmeenergie aus einem Primärheizkreis der heizungstechnischen Installati-
onseinrichtungen der allgemeinen Gebäudeinstallation unbeab-
zienter betrieben werden kann.
Besonders vorteilhaft ist darüber hinaus auch die Gefahr verringert, dass an hierbei sanitärtechnischen Installationseinrichtungen der Wohnungsinstallation innerhalb der Wohnung, insbesondere in der Wohnungsstation temporär „stehendes“ Brauchwasser, durch die Wärmeenergie des Primärheizwassers bzw. gegebenenfalls auch von Sekundärheizwasser unbeabsichtigt kritisch erwärmt wird. Hierdurch ist auch die Verkeimungsgefahr von Brauchwasser, insbesondere die Gefahr einer kritischen Legionellenbildung, innerhalb der Wohnungsstation zumin-
dest signifikant reduziert.
Mit anderen Worten gesagt, ist die Wohnungsstation, insbesondere der Installationsraum, mittels der vorgeschlagenen Anordnung des Wärmeübertrager-Montagebereichs innerhalb des Installationsraums bewusst in einen Sanitärinstallationsbereich, in welchem sich im Wesentlichen sanitärtechnische Installationseinrichtungen befinden, und in einen Heizungsinstallationsbereich, in welchem sich im Wesentlichen heizungstechnische In-
stallationseinrichtungen befinden, unterteilt.
Dabei ist baulich einfach wieder eine thermische Trennung hinsichtlich unterschiedlicher Funktionsbereiche innerhalb der Wohnungsstation erzielt, nämlich eine Trennung eines Heißbereichs, der durch Primärheizwasser der allgemeinen Gebäudein-
stallation vorzugsweise immer erwärmt ist, und eines Kaltbe-
einer Wohnungszapfstelle angefordert wird.
Vorteilhafterweise kann durch den hier vorgeschlagenen Wärmeübertrager-Montagebereich der dort installierte Wärmeübertrager sogleich auch als räumliches Trennmittel im Sinne der Er-
findung verwendet werden.
Eine noch effektivere räumliche Trennung zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen innerhalb der Wohnungsstation kann erzielt werden, wenn der Trennbereich oder der Wärmeübertrager-Montagebereich mindestens eine Trennwand, vorzugsweise zwei voneinander beabstandet angeordnete Trennwände, aufweist. Weist der Trennbereich eine derartige Trennwand auf, kann innerhalb der Wohnungsstation eine verbesserte thermische Trennung zwischen einem Sanitärinstallationsbereich und einem Hei-
zungsinstallationsbereich realisiert werden.
Beispielsweise kann hierbei ein Wärmeübertrager im Sanitärinstallationsbereich der Wohnungsstation angeordnet sein, und der kühlere Sanitärinstallationsbereich sowie der Wärmeübertrager sind mittels einer Trennwand von dem wärmeren Heizungsinstallationsbereich räumlich und thermisch getrennt. Hierbei kann der Sanitärinstallationsbereich den Trennbereich bzw. den Wärmeübertrager-Montagebereich umfassen, während der Trennbereich bzw. der Wärmeübertrager-Montagebereich durch die Trennwand von dem wärmeren Heizungsinstallationsbereich getrennt
sind.
net sein.
In anderen Beispielen kann der Wärmeübertrager sowohl gegenüber dem Sanitärinstallationsbereich als auch gegenüber dem Heizungsinstallationsbereich mittels Jeweils einer Trennwand
abgetrennt sein.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Trennbereich bzw. der Wärmeübertrager-Montagebereich hierbei belüftet ist, wie an
anderer Stelle noch ausführlicher erläutert.
Die Aufgabe wird nach einem dritten Aspekt der Erfindung auch von einer Wohnungsstation zum Übertragen von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation mit einem Installationsraum, in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeordnet sind, und mit einem Wärmeübertrager, an welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeschlossen sind, gelöst, wobei innerhalb des Installationsraums fluidische Anschlüsse von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und fluidische Anschlüsse von heizungstechnischen Installationseinrichtungen an unterschiedlichen Seiten des Wärmeübertragers, insbesondere an gegenüber-
liegenden Seiten des Wärmeübertragers, angeordnet sind.
technischen Installationseinrichtungen.
Insbesondere kann mit einem derartigen konstruktiven Aufbau, insbesondere mit dem innerhalb des Installationsraums entsprechend platzierten Wärmeübertrager, innerhalb der Wohnungsstation vorteilhaft ein Trennbereich im Sinne der Erfindung zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und hei-
zungstechnischen Installationseinrichtungen geschaffen werden.
Jedenfalls ist auch hierbei die Gefahr verringert, dass eine insbesondere einem Primärheizwasser innewohnende Wärmeenergie aus einem Primärheizkreis der heizungstechnischen Installationseinrichtungen der allgemeinen Gebäudeinstallation unbeabsichtigt an sanitärtechnische Installationseinrichtungen der Wohnung übergeben wird. Somit entstehen an der Wohnungsstation weniger unbeabsichtigte energetische Verluste, wodurch die vorliegende Wohnungsstation energieeffizienter betrieben wer-
den kann.
Besonders vorteilhaft ist durch die unterschiedlichen Anschlussseiten auch die Gefahr verringert, dass auf Seiten der sanitärtechnischen Installationseinrichtungen der Wohnungsinstallation innerhalb der Wohnung hierbei insbesondere in der Wohnungsstation temporär „stehendes“ Brauchwasser durch die
Wärmeenergie des Primärheizwassers bzw. gegebenenfalls auch
innerhalb der Wohnungsstation zumindest signifikant reduziert.
Mit anderen Worten gesagt, ist die Wohnungsstation, insbesondere der Installationsraum, zumindest in einen Sanitärinstallationsbereich, in welchem sich im Wesentlichen sanitärtechnische Installationseinrichtungen befinden, und in einen Heizungsinstallationsbereich, in welchem sich im Wesentlichen heizungstechnische Installationseinrichtungen befinden, leich-
ter unterteilbar.
Insbesondere ist mittels der unterschiedlichen Anschlussseiten baulich einfach bereits eine verbesserte thermische Trennung hinsichtlich unterschiedlicher Funktionsbereiche innerhalb der Wohnungsstation erzielt, nämlich eine Trennung eines Heißbereichs, der durch Primärheizwasser der allgemeinen Gebäudeinstallation vorzugsweise immer erwärmt ist, und eines Kaltbereichs, der durch insbesondere das Primärheizwasser nur bedarfsweise erwärmt wird, und zwar dann, wenn Brauchwarmwasser
an einer Wohnungszapfstelle angefordert wird.
Fluidische Anschlüsse können im Sinne von Anschlusseinrichtungen vielfältig ausgestaltet sein, beispielsweise als An-
schlussstutzen, Anschlussflasche oder dergleichen.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn die Wohnungsstation,
insbesondere der Installationsraum, partiell, vorzugsweise ein
Trennbereich oder ein Wärmeübertrager-Montagebereich, unabhän-
einrichtungen passiv oder aktiv kühlbar ist.
Ist die Wohnungsstation zumindest partiell kühlbar, kann speziell der Sanitärinstallationsbereich kühler gehalten werden als umliegende Bereiche innerhalb der Wohnungsstation. Insofern lässt sich der Installationsraum entsprechend in klimatisierbare und nicht klimatisierbare Funktionsbereiche untertei-
len.
Die Beschreibung „unabhängig von sanitär- und/oder heizungstechnischen Installationseinrichtungen“ verdeutlicht hierbei, dass nicht gemeint ist, dass die Wohnungsstation bzw. der Installationsraum, und insbesondere sanitärtechnische Installationseinrichtungen der Wohnungsstation, wie etwa ein Wärmeübertrager, von frisch zugeführtem Brauchwasser gekühlt wer-
den. Vielmehr soll hierbei eine Luftkühlung verstanden sein.
Mit anderen Worten ist die Wohnungsstation zumindest teilweise passiv oder aktiv kühlbar, und zwar in Unabhängigkeit von zu-
geführtem Brauchwasser bzw. Frischwasser bzw. Heizungswasser.
Bevorzugt ist hierbei der Trennbereich bzw. der Wärmeübertrager-Montagebereich im Sinne der Erfindung klimatisierbar bzw.
kühlbar.
Eine passive Kühlung innerhalb der Wohnungsstation kann konstruktiv einfach beispielsweise durch eine geeignete Luftführung, insbesondere durch einen entsprechend strömungstechnisch gestalteten Luftleitkanal bzw. Belüftungskanal, durch Luft-
leitbleche und/oder durch Belüftungsschlitze, oder derglei-
lingt.
Die Begrifflichkeiten Belüftungskanal und Luftleitkanal werden
im Sinne der Erfindung synonym verwendet.
Eine aktive Kühlung kann im Sinne der Erfindung innerhalb der Wohnungsstation beispielsweise durch eine aktivierbare Lüftereinrichtung bewerkstelligt werden, mittels welcher eine schaltbare Luftströmung innerhalb der Wohnungsstation etab-
liert werden kann.
Jedenfalls ist es vorliegend vorteilhaft, wenn der Trennbereich bzw. der Wärmeübertrager-Montagebereich, insbesondere der Wärmeübertrager, von kühlerer Umgebungsluft durchspült
bzw. umspült werden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird nach einem vierten Aspekt insofern auch noch von einer Wohnungsstation zum Übertragen von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation mit einem Installationsraum gelöst, in welchem sowohl sanitärtechnische ZInstallationseinrichtungen als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen angeordnet sind, gelöst, wobei die Wohnungsstation eine aktivierbare Temperiervorrichtung aufweist, welche von wärmeeintragenden und/oder wärmeaustragenden, sanitär- und/oder heizungstechnischen Installationseinrichtungen verschieden ist, und
mittels welcher der Installationsraum unabhängig von sanitär-
dest teilweise aktiv temperierbar ist.
Durch die hier vorgeschlagene aktivierbare Temperiervorrichtung kann der Installationsraum bedarfsweise gekühlt bzw. eine Kühlung kann aktiv verstärkt werden. Insbesondere lässt sich die Wohnungsstation besonders betriebssicher in eine Kaltseite und in eine Warmseite unterteilen, nämlich in eine Kaltseite mit sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und in eine
Warmseite mit heizungstechnischen Installationseinrichtungen.
Mittels der aktivierbaren Temperiervorrichtung kann innerhalb der Wohnungsstation vorteilhaft auch ein Trennbereich im Sinne der Erfindung zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen
geschaffen werden.
Jedenfalls ist auch bei dieser Lösung die Gefahr verringert, dass Wärmeenergie aus einem Primärheizkreis bzw. einem Sekundärheizkreis der heizungstechnischen Installationseinrichtungen unbeabsichtigt innerhalb der Wohnungsstation angeordnete sanitärtechnische ZInstallationseinrichtungen erwärmt. Somit entstehen an der Wohnungsstation weniger unbeabsichtigte energetische Wärmeverluste, wodurch die vorliegende Wohnungsstati-
on energieeffizienter betrieben werden kann.
Besonders vorteilhaft ist auch die Gefahr verringert, dass auf Seiten der sanitärtechnischen Installationseinrichtungen der Wohnungsinstallation innerhalb der Wohnungsstation temporär „stehendes“ Brauchwasser durch die Wärmeenergie des Pri-
märheizwassers bzw. gegebenenfalls auch von Sekundärheizwasser
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station signifikant reduziert.
Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die aktivierbare Temperiervorrichtung innerhalb des Installationsraums einen Kühlbereich aufweist, welcher von einem Sanitärinstallationsbereich des Installationsraums und/oder einem Heizungsinstallationsbereich des Installationsraums verschieden, vorzugsweise räumlich getrennt, besonders vorzugsweise thermisch getrennt, angeordnet, ist. Beispielsweise umfasst dieser Kühlbereich den vorliegenden Trennbereich oder Wärmeübertrager-Montagebereich. Der Kühlbereich kann ferner durch innerhalb des Installationsbereichs verlaufende Trennwände besonders effektiv von umlie-
genden Bereichen der Wohnungsstation abgetrennt werden.
Insofern ist es von Vorteil, wenn die aktivierbare Temperier-
vorrichtung sich durch eine Kühleinrichtung auszeichnet.
Eine einfache Kühlung kann bereits dadurch erzielt werden, wenn die aktivierbare Temperiervorrichtung eine Ventilatoreinrichtung oder Lüftereinrichtung umfasst. Denkbar ist auch eine
Klimatisiereinrichtung. Die aktivierbare Temperiervorrichtung kann besonders effektiv arbeiten, wenn sie innerhalb des Kühlbereichs in der Wohnungs-
station angeordnet ist.
Beispielsweise sind hierbei die Ventilatoreinrichtung und/oder
die Klimatisiereinrichtung innerhalb der Wohnungsstation an
stärkt werden.
Zweckmäßig ist es, wenn die aktivierbare Temperiervorrichtung temperatursteuerbar ist, insbesondere in Abhängigkeit von einem Temperatursensor, welcher insbesondere innerhalb eines Trennbereichs oder eines Wärmeübertrager-Montagebereichs angeordnet ist. Hierdurch kann beispielsweise eine Ventilatoreinrichtung nur dann eingeschaltet werden, wenn ein bloßer Kamineffekt allein für eine Kühlung nicht ausreicht. Insofern kann eine entsprechend ausgerüstete Wohnungsstation energetisch
sinnvoller betrieben werden.
Die Aufgabe wird nach einem fünften Aspekt der Erfindung ebenfalls noch von einem Gehäuse für eine Wohnungsstation zum Übergeben von Wärmeenergie von einer allgemeinen Gebäudeinstallation an eine Wohnungsinstallation mit einer Rückwand, mit einer Vorderwand und mit Seitenwänden, mittels welchen ein Installationsraum des Gehäuses zum Anordnen von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen, von heizungstechnischen Installationseinrichtungen und von mindestens einem Wärmeübertrager eingehaust ist, gelöst, wobei der Installationsraum des Gehäuses mittels wenigstens einer Trennwand in einen Sanitärinstallationsbereich und einen Heizungsinstallationsbereich
räumlich unterteilt ist.
onseinrichtungen.
Mit dem vorliegenden Gehäuse ist der Wohnungsstation die Gefahr signifikant verringert, dass eine insbesondere einem Primärheizwasser innewohnende Wärmeenergie aus einem Primärheizkreis der heizungstechnischen Installationseinrichtungen der allgemeinen Gebäudeinstallation unbeabsichtigt an sanitärtechnische Installationseinrichtungen der Wohnung übergeben wird. Somit entstehen an dem Gehäuse der Wohnungsstation weniger unbeabsichtigte energetische Verluste, wodurch die mit einem solchen Gehäuse konstruierte Wohnungsstation energieeffizien-
ter betrieben werden kann.
Besonders vorteilhaft ist darüber hinaus auch die Gefahr verringert, dass auf Seiten der sanitärtechnischen Installationseinrichtungen innerhalb des Gehäuses temporär „stehendes“ Brauchwasser durch Wärmeenergie von Primärheizwasser bzw. gegebenenfalls auch von Sekundärheizwasser unbeabsichtigt kritisch erwärmt wird. Hierdurch ist auch die Verkeimungsgefahr von Brauchwasser, insbesondere die Gefahr einer kritischen Legionellenbildung, innerhalb des Gehäuses der Wohnungsstation
reduziert.
se eine mobile Umhüllende für die vorliegende Wohnungsstation.
Ist zwischen einem Sanitärinstallationsbereich und einem Heizungsinstallationsbereich ein Trennbereich und/oder ein Wärmeübertrager-Montagebereich angeordnet, kann auch eine thermische Trennung von einem Sanitärinstallationsbereich und einen Heizungsinstallationsbereich effektiv realisiert werden. Wie eingangs bereits beschrieben, kann ein solcher Trennbereich und/oder Wärmeübertrager-Montagebereich an dem vorliegenden Wärmeübertrager unterschiedlich ausgestaltet sein, insbesonde-
re mit einer Trennwand oder bevorzugt mehreren Trennwänden.
Die Wohnungsstation und insbesondere der Installationsraum einer solchen Wohnungsstation kann räumlich unterschiedlich aufgeteilt sein, beispielsweise hinsichtlich des Sanitärinstallations- und Heizungsinstallationsbereich symmetrisch. Das heißt, dass der Sanitärinstallationsbereich und der Heizungsinstallationsbereich eine im Wesentlichen gleichgroße Grund-
fläche aufweisen.
nischen Installationseinrichtungen bereitgestellt werden.
Ist der Trennbereich und/oder der Wärmeübertrager-Montagebereich außermittig innerhalb des Installationsraums angeordnet, wobei der Sanitärinstallationsbereich kleiner ist als der Heizungsinstallationsbereich, ist auf Seiten des Heizungsinstallationsbereichs aufgrund einer größer zur Verfügung stehenden Grundfläche mehr Bauraum für die Montage von heizungstechnischen Installationseinrichtungen vorhanden. Dies ist beispielsweise vorteilhaft, wenn die Wohnungsstation in dem Heizungsinstallationsbereich Komponenten sowohl eines Primärheiz-
kreises als auch eines Sekundärheizkreises usw. beherbergt.
In der Regel ist an dem Sanitärinstallationsbereich weniger Bauraum erforderlich, da dort im Wesentlichen „nur“ Komponen-
ten der Brauchwarmwasseraufbereitung untergebracht sind.
Es versteht sich, dass aber auch umgekehrte Bauraumverhältnisse an der Wohnungsstation eingerichtet werden können, so dass etwa der Sanitärinstallationsbereich größer ausgestaltet sein kann. Dies kann beispielsweise dann vorteilhaft sein, wenn auf Seiten des Sanitärinstallationsbereichs optional noch eine Nachheizeinrichtung, insbesondere eine elektrische Nachheizeinrichtung, wie etwa ein elektrischer Durchlauferhitzer oder dergleichen, angeordnet bzw. nachgerüstet werden soll, um
Brauchwarmwasser vor oder end zu erwärmen.
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fügung gestellt werden kann.
Die Grundfläche bezieht sich vorliegend bevorzugt auf die
Rückwand der Wohnungsstation.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn ein Trennbereich, insbesondere ein Wärmeübertrager-Montagebereich zum Anordnen eines Wärmeübertragers und/oder ein Wärmeübertrager, gegenüber dem Installationsraum thermisch isoliert ist, insbesondere gegenüber einem Sanitär- und/oder Heizungsinstallationsbereich
des Installationsraums.
Eine thermische Isolation einer Kaltseite mit sanitärtechnischen Installationseinrichtungen der Wohnungsstation von einer Warmseite mit heizungstechnischen Installationseinrichtungen der Wohnungsstation gelingt besonders effektiv, wenn ein Trennbereich innerhalb des Installationsraums thermisch isoliert ist, so dass bevorzugt ein Sanitärinstallationsbereich und ein Heizungsinstallationsbereich innerhalb der Wohnungs-
station voneinander beabstandet angeordnet werden können.
Für eine verbesserte thermische Isolierung können geeignet in
dem Installationsraum angeordnete Trennwände, insbesondere
des Installationsraums gezielt gesteuert werden kann.
Kumulativ oder alternativ können auch andere isolierende Bauteile innerhalb der Wohnungsstation angeordnet werden, beispielsweise ein oder mehrere Schalenteile, welche bevorzugt aus thermisch isolierenden Materialien hergestellt sind, wie
etwa hochporöse Kunststoffmaterialen.
Allgemein können thermisch isolierende Materialien an der Wohnungsstation eingesetzt werden, beispielsweise synthetische Dämmmaterialien, wie etwa expandierter Polystyrol-Hartschaum (EPS), extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS), Polyurethan (PU) oder dergleichen, mineralische Dammmaterialien, wie zum Beispiel Glas-, Steinwolle, Schaumglas oder dergleichen, naturnahe Dämmmaterialien, wie etwa Holzfasern, Zellulose usw.,
um insgesamt nur einige Beispiele exemplarisch zu nennen.
Des Weiteren ist es von Vorteil, wenn wenigstens eine Trennwand zwischen sanitärtechnischen ZInstallationseinrichtungen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen, insbesondere bereichsweise, ein Doppelstegwandbereich mit einer Kavität aufweist. Mittels einer Doppelstegwand bzw. eines derartigen Doppelstegwandbereichs können thermisch isolierende Effekte nochmals verstärkt werden. Ist hierbei kumulativ eine entsprechende Kavität vorgesehen, kann neben der thermischen Wirkung eines thermisch isolierenden Trennwandmaterials ein weiterer Isolator an der wenigstens einen Trennwand innerhalb der Wohnungsstation und zwischen dem Sanitärinstallationsbereich
und dem Heizungsinstallationsbereich eingesetzt werden, näm-
chen.
Ist die Kavität mit einer Kavitätsöffnung zu wenigstens einer Gehäuseaußenseite hin geöffnet, kann sich in der Kavität gegebenenfalls etwas aufgewärmte Luft sehr einfach mit Umgebungsluft austauschen, wodurch innerhalb der Wohnungsstation, insbesondere innerhalb der wenigstens einen Trennwand, eine pas-
sive Kühlung realisieren lässt.
Konstruktiv lässt sich eine derartige passive Kühlung an der Wohnungsstation verwirklichen bzw. verbessern, wenn die Kavitätsöffnung und eine Belüftungsöffnung der Wohnungsstation deckungsgleich angeordnet sind. Dies trifft insbesondere auf eine entsprechende Belüftungsöffnung an dem Gehäuse der Woh-
nungsstation zu.
Ferner ist es auch in diesem Zusammenhang von Vorteil, wenn die Rückwand und oder die Vorderwand der Wohnungsstation wenigstens eine Belüftungsöffnung aufweist, welche deckungsgleich mit einer Öffnung einer Kavität eines Doppelstegwandbereichs wenigstens einer Trennwand angeordnet ist, da hierdurch Umgebungsluft von außerhalb der Wohnungsstation gut in einen Trennbereich, einem Wärmeübertrager-Montagebereich, oder einem Belüftungskanal bzw. Luftleitkanal der Wohnungsstation einströmen kann. Hierdurch kann eine Kühlwirkung nochmals ver-
stärkt werden. Kumulativ oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn ein Trenn-
bereich und/oder ein Wärmeübertrager-Montagebereich dazu ein-
gerichtet sind, einen Luftvorhang zwischen einem Sanitärin-
und dem Heizungsinstallationsbereich geschaffen werden kann.
Der Begriff „Luftvorhang“ beschreibt im Sinne der Erfindung eine thermisch isolierende Einrichtung der Wohnungsstation, insbesondere innerhalb des Installationsraums, mittels welcher ein Übergang von Wärmeenergie von der Warmseite der Wohnungsstation zu der Kaltseite der Wohnungsstation unterbunden oder zumindest signifikant reduziert werden kann, wobei der Luftvorhang insbesondere aus einem Luftvolumenstrom besteht, welcher zumindest anteilig durch die Wohnungsstation hindurch ge-
leitet wird.
Es versteht sich, dass ein solcher Luftvorhang konstruktiv verschieden an der vorliegenden Wohnungsstation umgesetzt werden kann. So kann der Luftvorhang Leitelemente fBeispielsweise kann ein Luftvorhang passiv erzeugt werden, etwa durch einen Kamineffekt aufgrund aufsteigender warmer Luft, oder ein Luftvorhang kann bedarfsweise auch aktiv erzeugt oder aktiv verstärkt werden, etwa durch eine elektrisch arbeitende und
schaltbare Lüftereinrichtung. Begünstigt kann der Luftvorhang mittels zwei in geeigneter
Weise voneinander beabstandet angeordneter Trennwände inner-
halb der Wohnungsstation geleitet werden.
trennt werden.
In diesem Zusammenhang ist es insofern vorteilhaft, wenn der Trennbereich und/oder der Wärmeübertrager-Montagebereich zu den Außenseiten der Wohnungsstation, insbesondere eines Gehäuses der Wohnungsstation, hin geöffnet ist, so dass genügend Zuluft bzw. Frischluft von außerhalb der Wohnungsstation für das Erzeugen eines Luftvorhangs mittels der Wohnungsstation angesaugt werden kann. Insofern ist die Wohnungsstation dazu eingerichtet, Umgebungsluft von außerhalb der Wohnungsstation anzusaugen und als Luftvolumenstrom bereichsweise durch die Wohnungsstation hindurchzuleiten und anschließend wieder aus
der Wohnungsstation abzugeben.
Ist vorliegend ein Belüftungskanal innerhalb des Installationsraums vorgesehen, welcher wenigstens eine Belüftungsöffnung in der Wohnungsstation, insbesondere in einem Gehäuse der Wohnungsstation, aufweist, können zu kühlende Bereiche innerhalb der Wohnungsstation beispielsweise mit Umgebungsluft gezielter
beschickt werden, um entsprechende Kühleffekte zu erzielen.
Somit ist es zweckmäßig, wenn die Wohnungsstation und/oder das Gehäuse einen derartigen Belüftungskanal aufweist. Hierdurch kann insbesondere auch ein Luftvorhang zur thermischen Isola-
tion zielgerichteter durch die Wohnungsstation geführt werden.
Vorzugsweise ist der Belüftungskanal an seinen Schmalseiten zu
den Außenseiten der Wohnungsstation, insbesondere eines Gehäu-
nungsstation realisiert sein kann.
Beispielsweise kann Umgebungsluft an der Unterseite der Wohnungsstation in die Wohnungsstation bzw. in den Belüftungskanal einströmen und durch die Wohnungsstation, insbesondere durch den Trennbereich bzw. den Wärmeübertrager-Montagebereich, hindurch strömen und anschließend an der Oberseite der Wohnungsstation wieder aus der Wohnungsstation austreten. Bevorzugt wird hierbei ein Wärmeübertrager, der innerhalb der Wohnungsstation angeordnet ist, von dem Volumenstrom außen umströmt bzw. umspült. Hierdurch kann insbesondere der Trennbereich bzw. der Wärmeübertrager-Montagebereich und bevorzugt
auch der Wärmeübertrager gekühlt werden.
Kumulativ oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn der Belüftungskanal an seinen Langseiten zu den Außenseiten der Wohnungsstation, insbesondere eines Gehäuses der Wohnungsstation, hin partiell geöffnet, so dass hierüber ausschließlich oder zusätzlich Umgebungsluft in den Installationsraum hineinströ-
men kann.
Insofern ist es Vorteilhaft, wenn die Wohnungsstation und/oder das Gehäuse eine Vielzahl an Belüftungsöffnungen aufweist, um den Installationsraum zu belüften, wobei die Belüftungsöffnungen Durchbrüche von außerhalb der Wohnungsstation insbesondere in den Trennbereich bzw. den Wärmeübertrager-Montagebereich,
und im Speziellen in den Belüftungskanal, darstellen.
gebildet werden.
Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Seitenwände durch ein Gehäuse der Wohnungsstation und/oder durch ein Mauerwerk einer
die Wohnungsstation umgebenen Wohnung ausgebildet sind.
Auch ist es vorteilhaft, wenn wenigstens eine Trennwand oder bevorzugt mehrere Trennwände eines Trennbereichs oder eines Wärmeübertrager-Montagebereichs zwischen zwei sich gegenüberliegenden Gehäusewänden der Wohnungsstation verlaufend angeordnet sind. Hierdurch kann ebenfalls ein Luftvorhang und insbesondere auch ein Belüftungskanal von unten nach oben zwischen zwei Gehäusewänden der Wohnungsstation vorteilhaft aus-
gebildet werden.
Um innerhalb der Wohnungsstation eine fluidische Verbindung zwischen dem Trennbereich und dem Sanitärinstallationsbereich einerseits und dem Heizungsinstallationsbereich andererseits baulich einfach herstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn wenigstens eine Trennwand zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen einen Anschlussdurchbruch oder vorzugsweise zwei Anschlussdurchbrüche zum Durchführen von Installationseinrich-
tungen aufweist.
von Doppelstegwandbereichen, angeordnet ist.
Außerdem kann die thermische Isolierung an der wenigstens einen Trennwand weiter verbessert werden, wenn Anschlussdurchbrüche für Installationseinrichtungen innerhalb der Wohnungsstation mittels sich an die Konturen von Installationseinrichtungen und/oder Trennwandkanten flexibel anpassenden Dichtungsmitteln, wie etwa Glas- oder Steinwolle, oder später aus-
härtende Schaummaterialien, verschlossen sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn innerhalb des Installationsraums, insbesondere innerhalb eines Trennbereichs, eines Wärmeübertrager-Montagebereich und/oder eines Belüftungskanals, der Wohnungsstation bzw. des Gehäuses eine Montageeinrichtung für eine aktivierbare Temperiervorrichtung, insbesondere für eine Lüftereinrichtung, angeordnet ist. Mittels einer solchen Montageeinrichtung können eine aktivierbare Temperiervorrichtung bzw. eine Lüftereinrichtung präzise ortsfest in dem Installationsraum angeordnet werden, so dass etwa ein Luftvolumenstrom innerhalb des Installationsraums betriebssi-
cher erzeugt oder zusätzlich verstärkt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante sieht vor, dass in einem Sanitärinstallationsbereich des Installationsraums eine Innenraumkalttemperatur T,; vorherrscht, welche 5 %, vorzugsweise 10 % oder 15 %, oder idealerweise 20 % geringer ist als eine Innenraumwarmtemperatur T, in einem Heizungsinstalla-
tionsbereich des Installationsraums.
Bereits bei einer um 5 % geringeren Innenraumkalttemperatur Tx in Bezug auf die Innenraumwarmtemperatur T, des Heizungsinstallationsbereichs kann ein energetisch effektiverer Betrieb der Wohnungsstation erzielt werden.
Liegt die Innenraumkalttemperatur Tx etwa 10 % oder 15 % unterhalb der Innenraumwarmtemperatur Tw, kann die Gefahr einer Verkeimung von innerhalb der Wohnungsstation stehendem Brauchwas-
ser noch weiter reduziert werden.
Bei einer um 20 % oder mehr geringeren Innenraumkalttemperatur Tx bezogen auf die Innenraumwarmtemperatur T„ kann eine Bildung insbesondere von gesundheitsschädlichen Legionellen selbst in länger in der Wohnungsstation stehendem Brauchwasser nahezu
vollständig ausgeschlossen werden.
Die vorliegenden prozentualen Werte können durch die Vermeidung bzw. Reduzierung eines unerwünschten Wärmeübergangs von dem Heizungsinstallationsbereich zu dem Sanitärinstallationsbereich erreicht werden, welcher allein aufgrund der vorliegenden Konstruktion der neuen Wohnungsstation bzw. des neuen
Gehäuses erzielbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird nach einem sechsten Aspekt der Erfindung von einem Gebäudetechniksystem für ein Gebäude, umfassend mindestens eine allgemeine Gebäudeinstallation mit wenigstens einem Primärheizkreis zum Bereitstellen von Primärheizwasser an dem Gebäude, umfassend mindestens eine Wohnungsinstallation mit einer Brauchwasseranlage für eine Wohnung des Gebäudes und/oder mit einem Sekundärheizkreis für die mindes-
tens eine Wohnung des Gebäudes, und umfassend wenigstens eine
fasst.
Insbesondere ausgerüstet mit der vorliegenden Wohnungsstation kann das Gebäudetechniksystem effizienter betrieben werden als dies bisher der Fall ist. Speziell ist hierbei auch die Verkeimungsgefahr von Brauchwasser innerhalb des Gehäuses der Wohnungsstation nahezu vollständig ausgeschlossen, insbesonde-
re im Hinblick auf eine kritische Legionellenbildung.
Insbesondere an Gebäuden mit einer Vielzahl an Wohnungen werden Gebäudetechniksysteme immer häufiger mit einer Gebäudeinstallation ausgerüstet, welche mittels einer einen Primärheizkreis umfassenden zentralen Gebäudeheißwasserbereitungsanlage an den einzelnen Wohnungen des Gebäudes allgemein Wärmeenergie bereitstellt. Diese mittels des Heißwassers bzw. Primärheizwassers allgemein bereitgestellte Wärmeenergie kann hierbei Jeweils mithilfe der Jeder Wohnung zugeordneten Wohnungsstation abgegriffen und individuell an die Wohnungsbrauchwasseranlage bzw. an die Wohnungsheizung, insbesondere an deren Sekun-
därkreislauf, übergeben werden.
Mit anderen Worten gesagt, kann mittels der vorliegenden Wohnungsstation vorteilhaft an einem allgemeinen Gebäudetechniksystem bereitgestellte Wärmeenergie wohnungsspezifisch abge-
griffen werden.
cCkeln.
Die Aufgabe der Erfindung wird nach einem siebten Aspekt auch von einem Gebäude, wie insbesondere einem Wohn-, Büro- und/ oder Geschäftsgebäude, mit einer Gebäudeheißwasserbereitungsanlage umfassend einen Primärheizkreis zum allgemeinen Bereitstellen von Wärmeenergie an dem Gebäude, und mit wenigstens einer Wohnungsbrauchwasseranlage zum Bereitstellen von Brauchwasser an einer Wohnung des Gebäudes und/oder mit wenigstens einer Wohnungsheizungsanlage für eine Wohnung des Gebäudes gelöst, wobei das Gebäude wenigstens eine vorliegend beschriebene Wohnungsstation und/oder ein vorliegend beschriebenes Gehäuse für eine derartige Wohnungsstation, und/oder ein vorlie-
gend beschriebenes Gebäudetechniksystem umfasst.
Auch ein Gebäude jeglicher Art kann energetisch wesentlich effektiver betrieben bzw. hinsichtlich seiner Installationen vor Verkeimung erfolgreicher geschützt werden, wenn das Gebäude mit entsprechenden Wohnungsstationen bzw. Gehäusen bzw. einem Gebäudetechniksystem im Sinne der Erfindung ausgerüstet oder
nachgerüstet ist.
Die vorliegende Aufgabe wird nach einem achten Aspekt der Erfindung auch von einem Verfahren zum Herstellen einer einen Installationsraum umfassenden Wohnungsstation zum Erzeugen von Warmbrauchwasser gelöst, bei welchem der Installationsraum mittels Anordnens von Trennbauteilen in einen Sanitärinstallationsbereich mit sanitärtechnischen Installationseinrichtungen
und in einen Heizungsinstallationsbereich mit heizungstechni-
unterteilt wird.
Mittels einer derart hergestellten Wohnungsstation werden unerwünschte wärmeenergetische Übergänge von einer Warmseite der Wohnungsstation zu einer Kaltseite der Wohnungsstation unterbunden oder zumindest signifikant verringert, so dass insbesondere die Gefahr einer Verkeimung an brauchwassergeführten Installationseinrichtungen der Wohnungsstation reduziert wer-
den kann.
Eine räumliche bzw. thermische Unterteilung kann unterschiedlich erzielt werden, wie vorliegend an anderen Stellen bereits
ausführlich beschrieben ist.
Des Weiteren wird die Aufgabe nach einem neunten Aspekt der Erfindung auch von einem Verfahren zum Betreiben einer Wohnungsstation einer Wohnung eines Gebäudes, bei welchem innerhalb eines Installationsraums der Wohnungsstation mittels Primärheizwasser eines Primärheizkreises einer allgemeinen Gebäudeinstallation des Gebäudes Brauchwarmwasser für eine Wohnungsinstallation der Wohnung erzeugt wird, und bei welchem mittels eines innerhalb dieses Installationsraums angeordneten Wärmeübertragers Wärmeenergie von dem Primärheizwasser an Brauchwasser übertragen wird, um das Brauchwarmwasser für die Wohnung bereitzustellen, wobei die Wohnungsstation zumindest bereichsweise mittels eines Luftvolumenstroms durchströmt wird, um den Installationsraum in einen Sanitärinstallationsbereich mit sanitärtechnischen Installationseinrichtungen und
in einen Heizungsinstallationsbereich mit heizungstechnischen
terteilen.
Durch die neue Aufteilung des Installationsraums in einen Sanitärinstallationsbereich und in einen Heizungsinstallationsbereich gelingt im Besonderen eine thermische Unterteilung des Installationsraums der Wohnungsstation, nämlich in eine Kaltseite der Wohnungsstation und in eine Warmseite der Wohnungsstation. Hierdurch kann die Gefahr eines unbeabsichtigten kritischen Wärmeenergieübergangs von der Warmseite zur Kaltseite hin signifikant reduziert werden, so dass einerseits ein vorteilhafter energetischer Betrieb und andererseits eine Reduzierung einer Verkeimungsgefahr von stehendem Brauchwasser in-
nerhalb der Wohnungsstation gewährleistet sind.
Ein solcher unerwünschter kritischer Übergang an Wärmeenergie von der Warmseite (Heizungsinstallationsbereich mit heizungstechnischen Installationseinrichtungen) zu der Kaltseite (Sanitärinstallationsbereich mit sanitärtechnischen Installationseinrichtungen) liegt im Sinne der Erfindung beispielsweise dann vor, wenn die Brauchwassertemperatur von innerhalb der Wohnungsstation „stehendem“ Bauchwasser nie einen Wert von über 45 °C, insbesondere über 50 °C oder 55 °C, allein aufgrund einer in der Wohnungsstation vorherrschenden Innenraumtemperatur erreicht oder übersteigt, also unter Umgehung des Betriebs des in der Wohnungsstation angeordneten Wärmeübertragers, welcher für eine reguläre Brauchwassererwärmung vorgese-
hen ist.
Eine auch unabhängig von den übrigen Merkmalen der Erfindung
vorteilhafte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Wohnungs-
tet wird.
Insofern ist in diesem Zusammenhang auch ein Verfahren zum Betreiben einer Wohnungsstation äußerst vorteilhaft, wenn die Rauminnentemperatur innerhalb der Wohnungsstation zumindest bereichsweise unterhalb von 45 °C oder 40 °C, bevorzugt unterhalb von 35 °C und besonders bevorzugt unterhalb von 30 °C, gehalten wird, insbesondere dann, wenn Brauchwarmwasser mit-
tels des Wärmeübertragers nicht erzeugt wird.
Eine solche thermische Unterteilung der Wohnungsstation gelingt konstruktiv und insbesondere verfahrenstechnisch bereits sehr einfach durch einen entsprechend gezielt durch die Wohnungsstation geleiteten Luftvolumenstrom, etwa in Gestalt eines Luftvorhangs, welcher im Installationsraum etabliert wird, vorzugsweise von einer ersten Gehäuseseite der Wohnungsstation zu einer der ersten Gehäuseseite gegenüberliegenden weiteren
Gehäuseseite der Wohnungsstation.
Besonders vorteilhaft, ist es, wenn das vorliegende Verfahren innerhalb einer einer Wohnungsstation zugeordneten Wohnung durchgeführt wird, so dass ein wohnungsspezifischer Betrieb
der Wohnungsstation immer gesichert ist. Insofern ist das Ver-
ten.
Eine bevorzugte Verfahrensvariante sieht vor, dass mittels eines Luftvolumenstroms ein zwischen dem Sanitärinstallationsbereich und dem Heizungsinstallationsbereich angeordneter Trennbereich und/oder Wärmeübertrager-Montagebereich durchströmt
wird.
Des Weiteren hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Luftvolumenstrom die Wohnungsstation, insbesondere einen Trennbereich, einen Wärmeübertrager-Montagebereich, und/oder einen Wärmeübertrager, kühlt, insbesondere gegenüber anderen Bereichen des Installationsraums. Vorzugsweise erfolgt die Kühlung durch Ansaugen von Umgebungsluft außerhalb der Woh-
nungsstation.
Eine Verringerung der Legionellengefahr hinsichtlich Brauchwasser innerhalb des Wärmeübertragers kann besonders effektiv erreicht werden, wenn der Wärmeübertrager an seiner Außenseite und/oder ein Wärmeübertrager-Montagebereich zumindest teilwei-
se von einem Luftvolumenstrom von außen umspült wird.
Eine thermische Trennung und in gewisser Weise auch eine konstruktive Trennung im Sinne der Erfindung kann innerhalb der Wohnungsstation realisiert werden, wenn der Luftvolumenstrom mittels eines und/oder Luftleitblechen, und/oder Zuluftöffnungen und/oder Abluftöffnungen konstruktiv gezielt durch den Installationsraum der Wohnungsstation geführt wird. Ein solcher Belüftungskanal kann beispielsweise durch eine Trennwand, vor-
zugsweise durch mehrere Trennwände, innerhalb der Wohnungssta-
Wohnungsstation in geeigneter Weise angeordnet sind.
Kumulativ oder alternativ ist es vorteilhaft, wenn der Luftvolumenstrom mittels Luftleitbleche konstruktiv gezielt durch den Installationsraum der Wohnungsstation geführt wird. Auch hierdurch können eine thermische und/oder eine konstruktive
Trennung innerhalb der Wohnungsstation bewerkstelligt werden.
Mittels des Belüftungskanals und/oder mittels derartiger Luftleitbleche kann insbesondere ein Trennbereich bzw. ein Wärmeübertrager-Montagebereich vorteilhaft innerhalb der Wohnungs-
station ausgebildet werden.
Der Luftvolumenstrom kann ferner mittels Belüftungsöffnungen, insbesondere Zuluftöffnungen und/oder Abluftöffnungen, beein-
flusst werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn solche Zuluftöffnungen und/ oder Abluftöffnungen in Seitenwänden eines Gehäuses der Wohnungsstation angeordnet sind. Bevorzugt sind Abluftöffnungen
oberhalb Zuluftöffnungen angeordnet, zumindest teilweise.
Insofern ist es vorteilhaft, wenn Umgebungsluft von außen durch eine untere Seitenwand der Wohnungsstation strömt, um im Inneren der Wohnungsstation einen Luftvolumenstrom zu bewirken
oder zu verstärken.
Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn der Luftvolumenstrom
von innen durch eine obere Seitenwand der Wohnungsstation
strom zu bewirken oder zu verstärken.
Zweckmäßig ist es auch, wenn Umgebungsluft von außen durch eine Vorderwand und/oder Rückwand eines Gehäuses der Wohnungsstation strömt, um im Inneren der Wohnungsstation einen Luft-
volumenstrom zu bewirken oder zu verstärken.
Je nach Verfahrensführung und Konstruktion ist es vorteilhaft, wenn kumulativ oder alternativ der Luftvolumenstrom von innen durch eine Vorder- bzw. Rückwand der Wohnungsstation strömt, um im Inneren der Wohnungsstation einen Luftvolumenstrom zu
bewirken oder zu verstärken.
Insbesondere eine thermische Trennung von Kalt- und Warmseite der Wohnungsstation kann bedarfsweise besonders gut manipuliert werden, wenn der Luftvolumenstrom mittels einer Lüfter-
einrichtung erzeugt und/oder verstärkt wird.
Hierbei kann die Lüftereinrichtung oder dergleichen temperaturabhängig gesteuert sein, so dass insbesondere die Lüftereinrichtung bevorzugt zugeschaltet wird, wenn die Temperatur an der Kaltseite sich einen kritischen Temperaturwert nähert oder einen kritischen Temperaturwert erreicht bzw. überschrei-
tet.
Im Sinne der Erfindung kann die Kaltseite insbesondere einen Sanitärinstallationsbereich und/oder einen Trennbereich und/ oder einen Wärmeübertrager-Montagebereich und/oder einen Wärmeübertrager und/oder einen Belüftungs- bzw. Luftleitkanal der
Wohnungsstation umfassen.
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sers begünstigt ist oder vorliegt.
Insbesondere liegt ein solcher kritischer Temperaturwert oberhalb von 40 °C oder 45 °C, bevorzugt oberhalb 50 °C, Installationsraumtemperatur und/oder Brauchwassertemperatur, wobei sich die Brauchwassertemperatur auf innerhalb der Wohnungsstation stehendes Brauchwasser bezieht, welches länger als 5 min oder als 10 min, vorzugsweise als länger als 15 min, innerhalb
der Wohnungsstation steht.
Vorzugsweise ist die Lüftereinrichtung stufenlos regelbar, so dass einerseits ein ausreichender Luftvolumenstrom im Sinne der Erfindung erzeugt werden kann, aber andererseits die Lüftereinrichtung nicht unnötig betrieben wird, so dass hierdurch bedarfsgerecht elektrische Energie für die Lüftereinrichtung
verbraucht wird.
An dieser Stelle sei noch beansprucht, dass die beschriebenen Verfahren auch noch durch weitere hier beschriebene technische Merkmale, insbesondere durch Merkmale der Wohnungsstation, ergänzt werden können, um die Verfahren vorteilhaft weiterzuentwickeln bzw. Verfahrensspezifikationen noch präziser darstel-
len bzw. formulieren zu können. Außerdem wird die Aufgabe nach einem zehnten Aspekt der Erfin-
dung von einer Verwendung eines Wärmeübertragers und/oder ei-
nes Montageraums für einen Wärmeübertrager an einer Wohnungs-
stallationsraums der Wohnungsstation.
Mittels eines solchen Wärmeschutzbereichs innerhalb der Wohnungsstation kann nicht nur ein energieeffizienterer Betrieb, sondern auch ein erhöhter Verkeimungsschutz im Sinne der Er-
findung an der Wohnungsstation gewährleistet werden.
Im Allgemeinen kann mittels der vorliegenden Erfindung eine gewünschte bzw. eine optimierte Wärmeverteilung innerhalb ei-
ner Wohnungsstation erzielt werden.
Ein geeigneter Wärmeschutzbereich kann beispielsweise durch den vorliegenden Trennbereich, den Wärmeübertrager-Montagebereich, den Wärmeübertrager, den Belüftungskanal, den Luftvorhang und/oder sonstigen Bauteilen, wie beispielsweise Wärme-
leitbleche oder dergleichen, realisiert sein.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass im Rahmen der hier vorliegenden Patentanmeldung der Ausdruck „insbesondere“ immer So zu verstehen sei, dass mit diesem Ausdruck ein optionales, bevorzugtes Merkmal eingeleitet wird. Der Ausdruck ist nicht
als „und zwar“ und nicht als „nämlich“ zu verstehen. Ferner sei auch noch darauf hingewiesen, dass im Rahmen der
hier vorliegenden Patentanmeldung unbestimmte Artikel und un-
bestimmte Zahlenangaben wie „ein..“, „zwei...“ usw. im Regelfall
A
„mindestens ein...“, „mindestens zwei...“ usw., sofern sich nicht etwa aus dem Kontext oder dem konkreten Text einer bestimmten Stelle ergibt, dass etwa dort nur „genau ein...“, „genau zwei...“
usw. gemeint sein soll.
Es versteht sich, dass Merkmale der vorstehend bzw. in den Ansprüchen beschriebenen Lösungen gegebenenfalls auch kombiniert werden können, um die vorliegend erzielbaren Vorteile und Ef-
fekte entsprechend kumuliert umsetzen zu können.
Weitere Merkmale, Effekte und Vorteile vorliegender Erfindung sind anhand anliegender Zeichnung und nachfolgender Beschreibung erläutert, in welchen beispielhaft Wohnungsstationen dar-
gestellt und beschrieben sind.
Komponenten, welche in den einzelnen Figuren wenigstens im Wesentlichen hinsichtlich ihrer Funktionen übereinstimmen, können hierbei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sein, wobei die Komponenten nicht in allen Figuren beziffert und er-
läutert sein müssen.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 schematisch eine Vorderansicht einer ersten offenen
Wohnungsstation mit Wärmeübertrager;
Figur 2 schematisch eine Vorderansicht einer alternativen,
zweiten offenen Wohnungsstation mit Wärmeübertrager;
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schlossener Vorderseite;
Figur 4 schematisch eine perspektivische Vorderansicht eines Gehäuses aus EPP (expandiertes Polypropylen) für eine
Wohnungsstation;
Figur 5 schematisch eine perspektivische Rückansicht des Ge-
häuses aus der Figur 4; und
Figur 6 schematisch eine perspektivische Vorderansicht eines
weiteren Gehäuses für eine Wohnungsstation.
Das in der Figur 1 gezeigte erste Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt eine Wohnungsstation 1 zum Übertragen von Wärmeenergie 2 von einer allgemeinen Gebäudeinstallation 3 eines Gebäudes 4 an eine Wohnungsinstallation 5 einer einzelnen Wohnung 6 des Gebäudes 4, wobei die Wohnungsstation 1 in dieser Wohnung 6 angeordnet ist. Diese zu übertragene Wärmeenergie 2 dient der Erzeugung von Brauchwarmwasser in der Wohnung 6, wie
später noch ausführlicher erläutert ist.
In diesem Ausführungsbeispiel kann die von der allgemeinen Gebäudeinstallation 3 gelieferte Wärmeenergie 2 darüber hinaus
auch für die Beheizung der Wohnung 6 gebraucht werden. Die Wohnung 6 ist im Sinne der Erfindung als eine abgeschlos-
sene Gebäudeeinheit (nicht nochmals beziffert) des Gebäudes 4
zu verstehen.
bäudes 4.
Die Wohnungsstation 1 verkörpert hierbei eine Schnittstelleneinrichtung (nicht explizit beziffert) zwischen der allgemei-
nen Gebäudeinstallation 3 und der Wohnungsinstallation 5.
Die Wohnungsstation 1 besitzt einen Installationsraum 7, in welchem einerseits sanitärtechnische Installationseinrichtungen 10 und andererseits heizungstechnische Installationsein-
richtungen 11 verortet sind.
Der Installationsraum 7 wird von einem Gehäuse 15 der Wohnungsstation 1 umgrenzt. Insofern stellt das Gehäuse 15 in diesem Ausführungsbeispiel eine Umhüllende (nicht gesondert dargestellt und beziffert) der Wohnungsstation 1 dar, mittels welcher der Installationsraum 7 der Wohnungsstation 1 von der
Umgebung 16 abgegrenzt ist.
Das Gehäuse 15 weist hierbei eine Rückwand 18, eine abnehmbare Vorderwand 19 (siehe Figur 3), eine untere Seitenwand 20, eine obere Seitenwand 21 sowie eine linke Seitenwand 22 und eine rechte Seitenwand 23 auf, wobei die Seitenwände 20, 21 22 und 23 insgesamt einen umlaufenden Rahmen 24 des Gehäuses 15 bzw.
der Wohnungsstation 1 bilden.
Der Installationsraum 7 ist in einen Sanitärinstallationsbe-
reich 26 und in einen Heizungsinstallationsbereich 27 unter-
teilt, wobei in dem Sanitärinstallationsbereich 26 die sanli-
der Wohnungsstation 1 zuzuordnen sind.
Vorteilhafterweise ist zwischen dem Sanitärinstallationsbereich 26 und dem Heizungsinstallationsbereich 27 ein Trennbereich 30 angeordnet, mittels welchem die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen 10 von den heizungstechnische Installationseinrichtungen 11 sowohl räumlich als auch thermisch
voneinander getrennt sind.
Durch diese mittels des Trennbereichs 30 erzielte Trennung gelingt es in dem Sanitärinstallationsbereich 26 immer eine signifikant geringere Innenraumtemperatur T%x zu halten als in dem Heizungsinstallationsbereich 27, in welchem durch den Wärmeeintrag der heizungstechnischen Installationseinrichtungen 11 eine höhere Innenraumtemperatur Tw„ vorherrscht. Mit anderen Worten gesagt, mittels des Trennbereichs 30 wird erreicht, dass die Innenraumtemperatur des Sanitärinstallationsbereichs 26 stets unterhalb der Innenraumtemperatur des Heizungsinstal-
lationsbereichs 27 liegt.
Insofern ist die Wohnungsstation 1 und damit auch der Installationsraum 7 in eine Kaltseite 31, auf welcher der Sanitärinstallationsbereich 26 mit seinen sanitärtechnischen Installationseinrichtungen 10 liegt, und in eine Warmseite 32, auf welcher der Heizungsinstallationsbereich 27 mit seinen heizungstechnischen Installationseinrichtungen 11 angeordnet ist,
aufgeteilt.
der oberen Seitenwand 21 der Wohnungsstation 1.
Hierbei schließt die erste Trennwand 33 sowohl an der unteren
Seitenwand 20 als auch an der oberen Seitenwand 21 an.
Entlang dieser ersten Trennwand 33 verläuft eine erste räumlich bzw. thermische Trennung, wobei die Aufteilung zwischen Kaltseite 31 und Warmseite 32 der Wohnungsstation 1 bzw. des Installationsraums 7 bereits durch diese erste Trennwand 33
bewerkstelligt ist.
Die erste Trennwand 33 zeichnet sich des Weiteren dadurch aus, dass sie bereichsweise doppelwandig ausgestaltet ist. Genauer gesagt, besitzt die erste Trennwand 33 drei Doppelstegwandbereiche 35, 36 und 37 mit Jeweils einer hierin angeordneten Ka-
vität 38 (nur exemplarisch beziffert).
Die Kavitäten 38 weisen an ihren der abnehmbaren Vorderwand 19 zugewandten Seiten jeweils eine Kavitätsöffnung 39 auf, welche bei ordnungsgemäß an der Wohnungsstation 1 montierter Vorderwand 19 deckungsgleich mit in der Vorderwand 19 befindlichen
Belüftungsöffnungen 40 (siehe Figur 3) angeordnet sind.
Durch diese Konstruktion gelingt eine innere Belüftung insbesondere der ersten Trennwand 33 mit Umgebungsluft aus der Umgebung 16 der Wohnungsstation 1, so dass die erste Trennwand
33 zumindest bereichsweise gekühlt ist.
realisiert.
Jedenfalls durchstoßen die insgesamt an der Wohnungsstation 1 vorgesehenen Belüftungsöffnungen 40 die Gehäuseaußenseite 42
der Wohnungsstation 1.
Insgesamt kann durch den teilweise doppelwandigen Aufbau die thermische Isolationsleistung des Trennbereichs 30, insbeson-
dere der ersten Trennwand 33, nochmals verbessert werden.
Die erste Trennwand 33 weist außerdem noch zwei Anschlussdurchbrüche 43 und 44 zum Durchführen von heizungstechnischen
Anschlusseinrichtungen 45 und 46 auf.
Hierbei sind die erste heizungstechnische Anschlusseinrichtung 45 zwischen dem unteren Doppelstegwandbereich 35 und dem mittleren Doppelstegwandbereich 36, und die zweite heizungstechnische Anschlusseinrichtung 46 zwischen dem mittleren Doppelstegwandbereich 36 und dem oberen Doppelstegwandbereich 37 an-
geordnet.
Ferner weist der Trennbereich 30 noch eine zweite Trennwand 47 auf, welche um einen Abstand 49 von der ersten Trennwand 33 entfernt angeordnet ist, und welche sich ebenfalls vertikal von der unteren Seitenwand 20 der Wohnungsstation 1 vertikal hochwärts bis zu der oberen Seitenwand 21 der Wohnungsstation
1 durch den Installationsraum 7 hindurch erstreckt.
und 11 nochmals verbessert ist.
Der Abstand 49 zwischen den beiden Trennwänden 33 und 47 ist hierbei derart gewählt, dass zwischen den beiden Trennwänden 33 und 47 problemlos ein Wärmeübertrager-Montagebereich 50 zum
Anordnen eines Wärmeübertragers 51 platziert ist.
Insofern zeichnet sich die Wohnungsstation 1 zusätzlich auch dadurch aus, dass der Sanitärinstallationsbereich 26 und der Heizungsinstallationsbereich 27 mittels des WärmeübertragerMontagebereichs 50 räumlich voneinander getrennt sind. Allein hierdurch kann eine thermische Isolationsleistung insbesondere hinsichtlich sanitärtechnischer und heizungstechnischer In-
stallationseinrichtungen 10 und 11 weiter verbessert werden.
Darüber hinaus weist die zweite Trennwand 47 ebenfalls zwei Anschlussdurchbrüche 53 und 54 auf, welche zum Durchführen von sanitärtechnischen Anschlusseinrichtungen 55 und 56 ausgelegt
sind.
Durch diesen Aufbau gelingt es, den Wärmeübertrager 51 einerseits mit den sanitärtechnischen Installationseinrichtungen 10 und andererseits mit den heizungstechnischen Installationseinrichtungen 11 fluidisch zu verbinden, so dass Wärmeenergie 2 von den heizungstechnische Installationseinrichtungen 11 an
die sanitärtechnische Installationseinrichtungen 10 übertragen
Wohnungsstation 1 erzeugen zu können.
Insbesondere befinden sich fluidische Anschlüsse von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen 10, nämlich die sanitärtechnischen Anschlusseinrichtungen 55 und 56, und fluidische Anschlüsse von heizungstechnischen Installationseinrichtungen 11, nämlich die heizungstechnischen Anschlusseinrichtungen 45 und 46, an gegenüberliegenden Seiten 57 und 58 des Wärmeübertragers 1 angeordnet. Allein hierdurch gelingt - auch ohne die übrigen Merkmale der Erfindung - eine räumlich und/ oder thermische Trennung des Sanitärinstallationsbereichs 26 und des Heizungsinstallationsbereichs 27 innerhalb des Installationsraums 7. Hierbei könnte auch auf die beiden Trennwände 33 und 47 in der hier gezeigten Form verzichtet werden, beispielsweise wenn der Wärmeübertrager 1 alternativ mittels geeigneter Anschlussteile (hier nicht gezeigt) körperlich bis an die unteren und oberen Seitenwände 20 und 21 angeschlossen ist. Ferner ist auch denkbar, dass der Wärmeübertrager 1 derart ausgebildet ist, dass der Wärmeübertrager 1 an sich körperlich von der unteren Seitenwand 20 bis zu der oberen Seitenwand 21 reicht, um hierdurch eine um hier nur kurz einige
weitere alternative Ausgestaltungen der Erfindung anzuregen.
Jedenfalls zeichnen sich der Trennbereich 30 bzw. der Wärmeübertrager-Montagebereich 50 durch zwei voneinander beabstandete Trennwände 33 und 47 aus, wodurch die thermische Isolierung zwischen dem Sanitärinstallationsbereich 26 mit seinen sanitärtechnische Installationseinrichtungen 10 und demgegen-
über stets wärmeren Heizungsinstallationsbereich 27 mit seinen
nungsstation 1 nochmals verbessert ist.
Die beiden Trennwände 33 und 47 des Trennbereichs 30 sind hierbei nebeneinander angeordnet, wobei sich deren Abstand be-
reichsweise zueinander ändert.
Die beiden Trennwände 33 und 47 des Trennbereichs 30 verlaufen
im Wesentlichen parallel zueinander.
Ferner sind die beiden Trennwände 33 und 47 rechtwinkelig zu der Rückwand 18 ausgerichtet in dem Installationsraum 7 ange-
ordnet.
Hierbei ist die erste Trennwand 33 dem Heizungsinstallationsbereich 27 und die zweite Trennwand 47 dem Sanitärinstallationsbereich 26 zugewandt innerhalb des Installationsraums 7 an-
geordnet.
Insofern begrenzt die erste Trennwand 33 den Heizungsinstallationsbereich 27 räumlich zu weiteren Funktionsbereichen (nicht gesondert beziffert) des Installationsraums 7, während die zweite Trennwand 47 den Sanitärinstallationsbereich 26 räumlich zu weiteren Funktionsbereichen (nicht gesondert bezif-
fert) des Installationsraums 7 begrenzt.
Darüber hinaus weist die Wohnungsstation 1 noch einen Belüftungskanal 60 auf, mittels welchem der Installationsraum 7 der Wohnungsstation 1 zumindest bereichsweise belüftet werden kann, um die Wohnungsstation 1 etwa auch in die Kaltseite 31
und in die Warmseite 32 zusätzlich noch betriebssicherer un-
Merkmalen der Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der Belüftungskanal 60 durch die beiden Trennwände 33 und 47 ausgestaltet und der Belüftungskanal 60 führt von einer unteren Belüftungsöffnung bzw. Zuluftöffnungen 61 in der unteren Seitenwand 20 zu einer oberen Belüftungsöffnung bzw. Abluftöffnungen 62 in der oberen Seitenwand 21. Ferner sind in der Vorderwand 19 weitere Belüftungsöffnungen 63 angeordnet, welche deckungsgleich mit dem Belüftungskanal 60 übereinander liegen, wenn die in der Figur 3 gezeigte Vorderwand 19 ordnungsgemäß an der Wohnungsstation
1l montiert ist.
Mittels des Belüftungskanals 60 wird ein Luftvolumenstrom 65 gezielt durch den Trennbereich 30 hindurch geleitet; hier auch durch den Wärmeübertrager-Montagebereich 50, so dass auch der
Wärmeübertrager 1 von diesem Luftvolumenstrom 65 umspült wird.
Durch den schmaleren Belüftungskanal 60 wird innerhalb des Trennbereichs bzw. des Wärmeübertrager-Montagebereichs ein Kamineffekt erreicht und der Luftvolumenstrom 65 wird durch thermische Konvektion innerhalb dieses Belüftungskanals 65 be-
günstigt.
Neben hierbei auftretenden Kühlungseffekten insbesondere auch an den Trennwänden 33 und 47 und/oder dem Wärmeübertrager 51 entsteht durch den Luftvolumenstrom 65 zwischen dem Sanitärinstallationsbereich 26 und dem Heizungsinstallationsbereich 27
ebenfalls ein Luftvorhang 66, welcher die räumlich und/oder
Heizungsinstallationsbereich 27 nochmals verstärkt.
Ferner kann in dem Belüftungskanal 60 kumulativ auch noch eine aktivierbare Temperiereinrichtung (nicht gezeigt) angeordnet werden, beispielsweise in Gestalt einer Lüftereinrichtung (ebenfalls nicht gezeigt), um den Luftvolumenstrom 65 beispielsweise temperaturgesteuert zu erzeugen bzw. zu verstärken, so dass insbesondere der Trennbereich 30 temperaturabhängig kühlbar bzw. durch einen Luftvolumenstrom 65 durchströmbar
ist.
Der Luftvolumenstrom 65 wird vorliegend hauptsächlich von Umgebungsluft aus der Umgebung 16 gespeist, welche durch die Belüftungsöffnungen 61, 62 und 63 in die Wohnungsstation 1 ein-
bzw. ausströmen kann.
Es versteht sich, dass derartige Belüftungsöffnungen (hier nicht explizit beziffert) bei geeigneter Ausgestaltung der Wohnungsstation 1 auch an dem Sanitärinstallationsbereich 26 und/oder dem Heizungsinstallationsbereich 27 vorgesehen sein können, um dort insbesondere die Gefahr eines Wärmestaus in-
nerhalb der Wohnungsstation 1 weiter verringern zu können.
Die Wohnungsstation 1 bzw. deren Gehäuse 15 kann vorteilhaft hergestellt werden, wenn das Gehäuse 15 und die beiden Trennwände 33 und 47 gemeinsam aus einem einzigen geschäumten Körper, beispielsweise aus EPP oder einem vergleichbaren Werkstoff, hergestellt sind. Alternativ können Trennwände 33 bzw. 47 bei der Herstellung einer Wohnungsstation 1 auch nachträg-
lich als eigenständige Trennbauteile (hier nicht nochmals ge-
lässt.
Jedenfalls sind in dem Sanitärinstallationsbereich 26 sanitärtechnische Installationseinrichtungen 10 angeordnet, wie eingangs bereits erläutert, wobei diese sanitärtechnischen Installationseinrichtungen 10 im Wesentlichen eine Installationsverrohrung 70 für die wohnungsseitige Kalt- und Warmwasser-
versorgung umfasst.
Die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen 10 umfassen im Wesentlichen eine Kaltwasserleitung 70A, eine zu der Wohnungsinstallation 5 führende Brauchkaltwasserleitung 70B und eine zu der Wohnungsinstallation 5 führende Brauchwarmwasserleitung 70C, sowie einen Brauchkaltwasserdurchflussmengenzähler 70D mit einer integrierten elektronischen Reglereinrich-
tung.
Hierbei ist die Kaltwasserleitung 70A an einer Hauptwasserleitung 71 der allgemeinen Gebäudeinstallation 3 angeschlossen und die Kaltwasserleitung 70A führt durch den Brauchkaltwasserdurchflussmengenzähler 70D hindurch weiter zu dem Wärmeübertrager 51, an welchem die Kaltwasserleitung 70A mittels der oberen sanitärtechnischen Anschlusseinrichtung 56 an dem
Wärmeübertrager 51 fluidisch angeschlossen ist.
ren Brauchwasserzapfstellen geführt.
Die Brauchwarmwasserleitung 70C ist mittels der unteren sanitärtechnischen Anschlusseinrichtung 55 an dem Wärmeübertrager 51 £fluidisch angeschlossen und wird aus der Wohnungsstation 1 hieraus zu der Wohnungsinstallation 5 bzw. deren Brauchwasser-
zapfstellen (nicht gezeigt) geführt.
Wie eingangs ebenfalls bereits erläutert, sind in dem Heizungsinstallationsbereich 27 heizungstechnische Installationseinrichtungen 11 angeordnet, wobei diese heizungstechnische Installationseinrichtungen 11 im Wesentlichen eine weitere Installationsverrohrung 75 für die Primärheizwasserversorgung des Wärmeübertragers 51 und der wohnungsseitigen Heizung (hier
nicht gezeigt) umfasst.
Die heizungstechnischen Installationseinrichtungen 11 umfassen im Wesentlichen einen Primärvorlauf 75A und einen Primärrücklauf 75B eines Primärheizkreises 76 der allgemeinen Gebäudeinstallation 3, einen Sekundärvorlauf 75C und einen Sekundärrücklauf 75D eines Sekundärheizkreises 77 einer Wohnungsheizung (hier nicht gezeigt) der Wohnungsinstallation 5, sowie einen ersten Stellantrieb 75E für die Regelung des Primärheizkreises 76 und einen zweiten Stellantrieb 75F für die Regelung
des Sekundärheizkreises 77.
richtung 45 an dem Wärmeübertrager 51 £fluidisch angeschlossen.
Stromauf vor dem Wärmeübertrager 51 zweigt an einem T-Stück 75G der Sekundärvorlauf 75C aus dem Primärvorlauf 75A ab und der Sekundärvorlauf 75C wird aus der Wohnungsstation 1 hinaus zu der wohnungsseitigen Heizung der Wohnungsinstallation 5 ge-
führt.
Der Primärrücklauf 75B ist einerseits mittels der oberen heizungstechnischen Anschlusseinrichtung 46 an dem Wärmeübertrager 51 und andererseits mittels eines weiteren T-Stücks 75H an
dem Sekundärrücklauf 75D £fluidisch angeschlossen.
Die Durchflussmenge an Primärheizwasser durch den Wärmeübertrager 51 wird hierbei mittels des ersten Stellantriebs 75E in Abhängigkeit von der an dem Brauchkaltwasserdurchflussmengenzähler 70D gemessenen Durchflussmenge an Brauchkaltwasser eingestellt, welches letztendlich für die Erzeugung von Brauchwarmwasser durch den Wärmeübertrager 51 strömt. Mittels des zweiten Stellantriebs 75F wird der Durchfluss an dem Sekundärheizkreises 77 in Abhängigkeit von der an der Wohnungshei-
zung angeforderten Wärme eingestellt.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass anstelle der hier beschriebenen elektronischen Durchflussmengenregelungen auch mechanische Durchflussmengenregelungen auf Basis von mechanisch arbeitenden PM-Regeleinrichtungen (Proportionalmengenreglern) an der vorliegenden Wohnungsstation 1 eingesetzt
werden können. Derartige PM-Regeleinrichtungen sind aus dem
durch den Sekundärheizkreis 77 hindurch.
Das in der Figur 2 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt eine alternative Wohnungsstation 100 in einer etwas anderen Ausführungsvariante der Wohnungsstation 1 aus der Figur 1. Um Wiederholungen zu vermeiden, werden insofern hinsichtlich der Wohnungsstation 100 nur die Unterschiede zu der Wohnungsstation 1 eingezeichnet und erläutert. Ansonsten wird hinsichtlich der Wohnungsstation 100 auf die Erläuterungen der Wohnungsstation 1 verwiesen, insbesondere auf die dort
beschriebenen Merkmale und Effekte sowie Vorteile.
Die Wohnungsstation 100 ist hinsichtlich ihrer heizungstechnischen Installationseinrichtungen 11 zusätzlich noch mit einem Sekundärhochtemperaturheizkreis 80 für eine Radiatorheizung (nicht gezeigt) der Wohnungsinstallation 5 und mit einem Sekundärniedertemperaturheizkreis 81 für eine Fußbodenheizung
(nicht gezeigt) der Wohnungsinstallation 5 ausgerüstet.
Insofern ist in dem Heizungsinstallationsbereich 27 noch ein zusätzlicher Sekundär-hochtemperaturvorlauf 751, ein Sekundärhochtemperaturrücklauf 75J, ein Sekundärniedertemperaturvorlauf 75K und ein Sekundärniedertemperaturrücklauf 75L vor-
gesehen.
Ansonsten baut die alternative Wohnungsstation 100 aus der Fi-
gur 2 gleich der Wohnungsstation 1 aus der Figur 1. Insofern
station 1 verwiesen.
Die in der Figur 3 gezeigte abnehmbare Vorderseite 19 ist für beide Wohnungsstationen 1 und 100 passend ausgelegt, wobei die abnehmbare Vorderseite 19 gemäß der Darstellung nach der Figur
3 beispielhaft an der Wohnungsstation 100 montiert ist.
Das in den Figuren 4 und 5 gezeigte alternative Gehäuse 215 weist eine Rückwand 218, eine untere Seitenwand 220, eine obere Seitenwand 221, eine linke Seitenwand 222, eine rechte Seitenwand 223 sowie eine hier nicht gezeigte abnehmbare Vorder-
wand 219 auf.
Das alternative Gehäuse 215 bildet, ebenso wie bei den Wohnungsstationen 1 und 100 aus den Figuren 1 bis 3, ebenfalls einen Installationsraum 207 für sanitärtechnische und heizungstechnische Installationseinrichtungen (nicht gezeigt) aus, wobei das Gehäuse 215 bzw. dessen Installationsraum 207 durch einen Trennbereich 230 in einen Sanitärinstallationsbereich 226 und in einen Heizungsinstallationsbereich 227 unter-
teilt ist.
Der Trennbereich 230 besteht in seinem unteren ca. Ein-Drittel 285 aus einer einzigen Trennwand 233, welche mit einer Kavität 238 im Sinne einer Kühltasche 241 ausgestattet ist, wie vor-
stehend bereits erläutert.
Diese einzige Trennwand 233 ist in diesem zweiten Ausführungs-
beispiel L-förmig ausgebildet, und zwar mit einem Langschenkel
(nicht gesondert beziffert) und mit einem Kurzschenkel (eben-
nander verlaufend angeordnet sind.
In dem darüber liegenden oberen ca. Zwei-Drittel 286 besteht der Trennbereich 230 aus zwei parallel zueinander verlaufenden weiteren Trennwänden 247A und 247B, welche unterseitig in den Kurzschenkel der einzigen im unteren Ein-Drittel 285 angeordneten Trennwand 233 übergehen. Oberseitig schließen die zwei
Trennwände 247A und 247B an die obere Seitenwand 221 an.
Zwischen den zwei Trennwänden 247A und 247B liegt ein Wärmeübertrager-Montagebereich 250, so dass dort ein Wärmeübertrager (nicht gezeigt, vgl. aber Figuren 1 und 2 bzw. 6) verortet
werden kann.
Beide Trennwände 247A und 247B besitzen ebenfalls Jeweils eine
Kavität 238 im Sinne von Kühltaschen 241.
Gemäß der Darstellung nach Figur 5 sind an der Rückwand 218 des alternativen Gehäuses 215 darin eingelassene BelüftungsÖffnungen 240 noch gut zu erkennen, welche Zugänge zu den in den Trennwänden 233, 247A und 247B angeordneten Kavitäten 238 von außen sicher stellen, wobei die Kavität 238 der einzigen Trennwand 233 auch noch an der unteren Seitenwand 220 durch
eine entsprechende Belüftungsöffnung 240 zugänglich ist.
Um außerdem einen Wärmeübertrager (vgl. insbesondere Figuren 1 und 2) mit sanitärtechnischen und heizungstechnischen Installationseinrichtungen (vgl. insbesondere Figuren 1 und 2) £luidisch wirkverbinden zu können, umfassen auch die zwei Trenn-
wände 247A und 247B Heizungsinstallation seitig entsprechende
tungen (hier nicht gezeigt; vgl. Figuren 1 und 2).
Ferner sind in dem Installationsraum 207 noch etliche Positionier- und Montagehilfen 287 (nur exemplarisch beziffert) für hier nicht gezeigte sanitärtechnische und heizungstechnische Installationseinrichtungen vorhanden, welche im Einzelnen
nicht nochmals näher erläutert werden.
An der unteren Seitenwand 220 ist ferner noch eine Vielzahl an Aussparungen 288 zu erkennen, welche dem Durchführen von Anschlüssen (nicht gezeigt) zu einer allgemeinen Gebäudeinstallation (siehe Figuren 1 und 2) bzw. zu einer Wohnungsinstalla-
tion (siehe Figuren 1 und 2) dienen.
Gemäß der Darstellung nach der Figur 6 ist noch ein weiteres Gehäuse 315 mit einem Installationsraum 307 beispielhaft für eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung illustriert, wobei der Aufbau des weiteren Gehäuses 315 im Wesentlichen dem Aufbau des Gehäuses 215 aus den Figuren 4 und 5 entspricht, bis auf die Tatsache, dass das untere Ein-Drittel 385 des Trennbereichs 330 nicht durch eine einzige Trennwand (nicht beziffert) gekennzeichnet ist, sondern dass die zwei Trennwände 347A und 347B aus dem oberen Zwei-Drittel 386 des Trennbereichs 330 hierbei bis an die untere Seitenwand 320 des
weiteren Gehäuses 315 reichen.
onsbereich 326 hingegen leer dargestellt ist.
Ferner ist zwischen den zwei Trennwänden 347A und 347B oberhalb des unteren Ein-Drittel 385 noch ein Wärmeübertrager 351 dargestellt, wodurch klar ist, dass dort im oberen ZweiDrittel 386 ein Wärmeübertrager-Montagebereich 350 angeordnet
ist.
Insgesamt befindet sich der Wärmeübertrager 351 in einem Be-
lüftungskanal 360 des Gehäuses 315 angeordnet.
In dem weiteren Gehäuse 315 ist außerdem exemplarisch noch eine aktivierbare Temperiervorrichtung 390 angeordnet, wie sie auch in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen zum Einsatz
kommen kann.
Die Temperiervorrichtung 390 kann innerhalb des Belüftungskanals 360 nahezu beliebig angeordnet werden. Auch kann die Temperiervorrichtung 390 uwunterschiedlichst ausgestaltet sein. Beispielsweise kann die Temperiervorrichtung 390 eine Klimaanlage (nicht gezeigt) umfassen, um den Trennbereich 330 noch
gezielter kühlen zu können.
Die aktivierbare Temperiervorrichtung 390 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel eine Lüftereinrichtung 391, mittels welcher ein Luftvolumenstrom 365 innerhalb des Belüftungskanals
360 etabliert oder verstärkt werden kann, so dass insbesondere
351 von außen hervorragend gekühlt werden kann.
Des Weiteren umfasst die aktivierbare Temperiervorrichtung 390 noch wenigstens einen Temperatursensor 392, so dass die aktivierbare Temperiervorrichtung 390 auch temperaturgesteuert betrieben werden kann. Insbesondere kann die Lüftereinrichtung 391 in Abhängigkeit von mittels des Temperatursensors 392 ge-
messenen Temperaturwerten geregelt werden.
Es versteht sich, dass auch mehrere Temperaturmesssensoren 392 vorgesehen sein können, und dass ein Temperaturmesssensor 392 kumulativ oder alternativ auch innerhalb des Sanitärinstalla-
tionsbereichs 326 angeordnet sein kann.
Um auch hinsichtlich des weiteren Gehäuses 315 Wiederholungen zu vermeiden, wird bezüglich weiterer gleicher oder ähnlicher Merkmale, erzielbarer Effekte und Vorteile insbesondere auf
die Erläuterungen der übrigen Ausführungsbeispiele verwiesen.
An dieser Stelle sei explizit darauf hingewiesen, dass Merkmale der vorstehend bzw. in den Ansprüchen und/oder Figuren beschriebenen Lösungen gegebenenfalls auch kombiniert werden können, um die erläuterten Merkmale, Effekte und Vorteile ent-
sprechend kumuliert umsetzen bzw. erzielen zu können.
Es versteht sich, dass es sich bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen lediglich um erste Ausgestaltungen der Erfindung, insbesondere erfindungsgemäßer Wohnungsstationen, handelt. Insofern beschränkt sich die Ausgestaltung der Erfin-
dung nicht auf diese Ausführungsbeispiele.
Technik neu sind.
1 Wohnungsstation
2 Wärmeenergie
3 allgemeine Gebäudeinstallation
4 Gebäude
5 Wohnungsinstallation
6 einzelne Wohnung
7 Installationsraum
8 Gebäudetechniksystem
10 sanitärtechnische Installationseinrichtungen 11 heizungstechnische Installationseinrichtungen 15 Gehäuse
16 Umgebung
18 Rückwand
19 Vorderwand
20 untere Seitenwand
21 obere Seitenwand
22 linke Seitenwand
23 rechte Seitenwand
24 umlaufender Rahmen
26 Sanitärinstallationsbereich 27 Heizungsinstallationsbereich 30 Trennbereich
31 Kaltseite
32 Warmseite
33 erste Trennwand
35 unterer Doppelstegwandbereich 36 mittlerer Doppelstegwandbereich 37 oberer Doppelstegwandbereich 38 Kavitäten
40 Belüftungsöffnungen
41 Kühltaschen
42 Gehäuseaußenseite
43 erster Anschlussdurchbruch
44 zweiter Anschlussdurchbruch
45 untere heizungstechnische Anschlusseinrichtung 46 obere heizungstechnische Anschlusseinrichtung 47 zweite Trennwand
49 Abstand
50 Wärmeübertrager-Montagebereich
51 Wärmeübertrager
53 erster Anschlussdurchbruch
54 zweiter Anschlussdurchbruch
55 untere sanitärtechnische Anschlusseinrichtung
56 obere sanitärtechnische Anschlusseinrichtung
57 erste Seite
58 der ersten Seite gegenüberliegende, zweite Seite
60 Belüftungskanal
61 untere Belüftungsöffnung bzw. Zuluftöffnungen 62 obere Belüftungsöffnung bzw. Abluftöffnungen 63 weitere Belüftungsöffnungen
65 Luftvolumenstrom
66 Luftvorhang
70 Installationsverrohrung
702 Kaltwasserhauptleitung
70B Brauchkaltwasserleitung
70C Brauchwarmwasserleitung
70D Brauchkaltwasserdurchflussmengenzähler 70E T-Stück
71 Hauptwasserleitung
75B Primärrücklauf
75C Sekundärvorlauf
75D Sekundärrücklauf
75E erster Stellantrieb
75F zweiter Stellantrieb
75G T-Stück
75H weiteres T-Stück
751 Sekundärhochtemperaturvorlauf 75J Sekundärhochtemperaturrücklauf 75K Sekundärniedertemperaturvorlauf
75L Sekundärniedertemperaturrücklauf
76 Primärheizkreis
77 Sekundärheizkreis
80 Sekundärhochtemperaturheizkreis 81 Sekundärniedertemperaturheizkreis
100 Wohnungsstation
207 Installationsraum
215 alternatives Gehäuse
218 Rückwand
220 untere Seitenwand
221 obere Seitenwand
222 linke Seitenwand
223 rechte Seitenwand
226 Sanitärinstallationsbereich 227 Heizungsinstallationsbereich 230 Trennbereich
233 einzige Trennwand
240 Belüftungsöffnungen
241 Kühltaschen
243 erster Anschlussdurchbruch
244 zweiter Anschlussdurchbruch 247A weitere Trennwand
247B weitere Trennwand
250 Wärmeübertrager-Montagebereich 253 erster Anschlussdurchbruch
254 zweiter Anschlussdurchbruch 285 unteres Ein-Drittel
286 oberes Zwei-Drittel
287 Positionier- und Montagehilfen
288 Aussparungen
307 Installationsraum
311 heizungstechnische Installationseinrichtungen 315 weiteres Gehäuse
320 untere Seitenwand
326 designierter Sanitärinstallationsbereich 327 designierter Heizungsinstallationsbereich 330 Trennbereich
3/74A erste Trennwand
347B zweite Trennwand
350 Wärmeübertrager-Montagebereich
351 Wärmeübertrager
360 Belüftungskanal
365 Luftvolumenstrom
385 unteres Ein-Drittel
386 oberes Zwei-Drittel
390 aktivierbare Temperiervorrichtung
392 Temperatursensor
Tx geringere Innenraumtemperatur bzw. Innenraumkalttemperatur
Try höhere Innenraumtemperatur bzw. Innenraumwarmtemperatur
72189

Claims (1)

  1. Wohnungsstation (1; 100) zum Übertragen von Wärmeenergie (2) von einer allgemeinen Gebäudeinstallation (3) an eine Wohnungsinstallation (5) mit einem Installationsraum (7; 207; 307), in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen (10) als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen (11; 311) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die sanitärtechnischen Installationseinrichtungen (10) und die heizungstechnischen Installationseinrichtungen (11; 311) innerhalb des Installationsraums (7; 207; 307) mittels eines Trennbereichs (30; 230;
    330) räumlich voneinander getrennt sind.
    Wohnungsstation (1; 100) zum Übertragen von Wärmeenergie (2) von einer allgemeinen Gebäudeinstallation (3) an eine Wohnungsinstallation (5), mit einem Installationsraum (7; 207; 307), in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen (10) als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen (11; 311) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Installationsraum (7; 207; 307) in einen Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326) und in einen Heizungsinstallationsbereich (27; 227; 327) unterteilt ist, wobei der Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326) und der Heizungsinstallationsbereich (27; 227; 327) mittels eines Wärmeübertrager-Montagebereichs (50; 250;
    350) räumlich voneinander getrennt sind. Wohnungsstation (1; 100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
    gekennzeichnet, dass der Trennbereich (30; 230; 330) oder
    der Wärmeübertrager-Montagebereich (50; 250; 350) mindes-
    73189
    weist.
    Wohnungsstation (1; 100) zum Übertragen von Wärmeenergie (2) von einer allgemeinen Gebäudeinstallation (3) an eine Wohnungsinstallation (5), mit einem Installationsraum (7; 207; 307), in welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen (10) als auch heizungstechnische Installationseinrichtungen (11; 311) angeordnet sind, und mit einem Wärmeübertrager (51; 351), an welchem sowohl sanitärtechnische Installationseinrichtungen (10) als auch heizungstechnische ZInstallationseinrichtungen (11; 2311) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Installationsraums (7; 207; 307) £luidische Anschlüsse (55, 56; 255, 256) von sanitärtechnischen Installationseinrichtungen (10) und £fluidische Anschlüsse (45, 46; 245, 246) von heizungstechnischen Installationseinrichtungen (11; 311) an unterschiedlichen Seiten (57, 58) des Wärmeübertragers (51; 351), insbesondere an gegenüberliegenden Seiten (57, 58) des Wärmeübertragers (51; 351), angeordnet
    sind.
    Wohnungsstation (1; 100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wohnungsstation (1; 100), insbesondere der Installationsraum (7; 207; 307), partiell, vorzugsweise ein Trennbereich (30; 230; 330) oder ein Wärmeübertrager-Montagebereich (50; 250; 350), unabhängig von sanitär- und/oder heizungstechnischen Installations-
    einrichtungen (10, 11; 311) passiv oder aktiv kühlbar ist.
    74189
    11; 311) zumindest teilweise aktiv temperierbar ist.
    Wohnungsstation (1; 100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aktivierbare Temperiervorrichtung (390) innerhalb des Installationsraums (7; 207; 307) einen Kühlbereich aufweist, welcher von einem Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326) des Installationsraums (7; 207; 307) und/oder einem Heizungsinstallationsbereich (27; 227; 327) des Installationsraums (7; 207; 307) verschieden, vorzugsweise räumlich getrennt, besonders vorzugsweise
    thermisch getrennt, angeordnet, ist.
    Wohnungsstation (1; 100) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die aktivierbare Temperiervorrichtung (390) temperatursteuerbar ist, insbesondere in Abhängigkeit von einem Temperatursensor (392), welcher insbesonde-
    re innerhalb eines Trennbereichs (30; 230; 330) oder eines
    75189
    11.
    Wärmeübertrager-Montagebereichs (50; 250; 350) angeordnet
    ist.
    Gehäuse (15;
    215; 315) für eine Wohnungsstation (1; 100)
    zum Übergeben von Wärmeenergie (2) von einer allgemeinen
    Gebäudeinstallation (3) an eine Wohnungsinstallation (5),
    insbesondere
    für eine Wohnungsstation (1; 100) nach einem
    der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Rückwand (18;
    218), mit einer Vorderwand (19) und mit Seitenwänden (20,
    21, 22, 23),
    mittels welchen ein Installationsraum (7;
    207; 307) des Gehäuses (15; 215; 315) zum Anordnen von sa-
    nitärtechnischen Installationseinrichtungen (10), von hei-
    zungstechnischen Installationseinrichtungen (11; 311) und
    von mindestens einem Wärmeübertrager (51; 351) eingehaust
    ist, dadurch (7; 207; 307)
    gekennzeichnet, dass der Installationsraum
    des Gehäuses (15; 215; 315) mittels wenigs-
    tens einer Trennwand (33, 47; 233, 247A, 247B; 347A, 347B)
    in einen Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326) und
    einen Heizungsinstallationsbereich (27; 227; 327) räumlich
    unterteilt ist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder Gehäuse (15; 215; 315) nach
    einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
    zwischen einem Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326)
    und einem Heizungsinstallationsbereich (27; 227; 327) ein
    Trennbereich
    (30; 230; 330) und/oder ein Wärmeübertrager-
    Montagebereich (50; 250; 350) angeordnet ist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder Gehäuse (15; 215; 315) nach
    Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Trennbereich
    (30; 230; 330) und/oder der Wärmeübertrager-Montagebereich
    13.
    14.
    (50; 250; 350) außermittig innerhalb des Installations-
    raums (7; 207; 307) angeordnet ist, wobei der Sanitärin-
    stallationsbereich (26; 226; 326) kleiner ist als der Hei-
    zungsinstallationsbereich (27;
    Wohnungsstation (1; 100) oder
    einem der Ansprüche 1 bis 11,
    227; 327).
    Gehäuse (15; 215; 315) nach
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein Trennbereich (30; 230; 330), insbesondere ein Wärme-
    übertrager-Montagebereich (50;
    250; 350) zum Anordnen ei-
    nes Wärmeübertragers (51; 351) und/oder ein Wärmeübertra-
    ger (51; 351), gegenüber dem
    307) thermisch isoliert ist,
    Installationsraum (7; 207;
    insbesondere gegenüber einem
    Sanitär- und/oder Heizungsinstallationsbereich (26; 226;
    326; 27, 227, 327) des Install
    Wohnungsstation (1; 100) oder
    einem der Ansprüche 1 bis 12,
    ationsraums (7; 207; 307).
    Gehäuse (15; 215; 315) nach
    dadurch gekennzeichnet, dass
    wenigstens eine Trennwand (33, 47; 233, 247A, 247B; 347A,
    347B) zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtun-
    gen (10) und heizungstechnisc
    hen Installationseinrichtun-
    gen (11; 311), insbesondere bereichsweise, ein Doppelsteg-
    wandbereich (35, 36, 37) mit einer Kavität (38; 238) auf-
    weist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder
    Gehäuse (15; 215; 315) nach
    Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kavität (38;
    238) mit einer Kavitätsöffnung (39) zu wenigstens einer
    Gehäuseaußenseite (42) hin geöffnet ist, wobei insbesonde-
    re die Kavitätsöffnung (39)
    (40; 240) der Wohnungsstation
    77189
    und eine Belüftungsöffnung
    (1; 100), insbesondere eine
    16.
    17.
    18.
    Belüftungsöffnung (40; 240) des Gehäuses (15; 215; 315),
    deckungsgleich angeordnet sind
    Wohnungsstation (1; 100) oder einem der Ansprüche 1 bis 14,
    ein Trennbereich (30; 230; 330
    Gehäuse (15; 215; 315) nach dadurch gekennzeichnet, dass
    ) und/oder ein Wärmeübertra-
    ger-Montagebereich (50; 250; 350) dazu eingerichtet sind,
    einen Luftvorhang (66) zwischen einem Sanitärinstallati-
    onsbereich (26; 226; 326) und
    einem Heizungsinstallations-
    bereich (27; 227; 327) bereitzustellen.
    Wohnungsstation (1; 100) oder
    einem der Ansprüche 1 bis 15,
    Gehäuse (15; 215; 315) nach
    gekennzeichnet durch einen
    Belüftungskanal (60; 360), welcher wenigstens eine Belüf-
    tungsöffnung (40; 240) in der Wohnungsstation (1; 100),
    insbesondere in einem Gehäuse
    station (1; 100), aufweist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder einem der Ansprüche 1 bis 16, der Belüftungskanal (60; 360)
    oder an seinen Langseiten zu d
    (15; 215; 315) der Wohnungs-
    Gehäuse (15; 215; 315) nach dadurch gekennzeichnet, dass an seinen Schmalseiten und/
    en Außenseiten (42) der Woh-
    nungsstation (1; 100), insbesondere eines Gehäuses (15;
    215; 315) der Wohnungsstation öffnet ist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder einem der Ansprüche 1 bis 17,
    wenigstens eine Trennwand (33,
    (1; 100), hin partiell ge-
    Gehäuse (15; 215; 315) nach dadurch gekennzeichnet, dass
    47; 233, 247A, 247B; 347A,
    347B), bevorzugt mehrere Trennwände (33, 47; 233, 247A,
    247B; 347A, 347B), von einer
    78189
    ersten Seitenwand (20; 220;
    20.
    21.
    320) zu einer anderen Seitenwand (21; 221), insbesondere
    von einer ersten Seitenwand
    ersten Seitenwand (20; 220;
    (20; 220; 320) zu einer der
    320) gegenüberliegenden Sei-
    tenwand (21; 221), verlaufend angeordnet ist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder Gehäuse (15; 215; 315) nach
    einem der Ansprüche 1 bis 18,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    wenigstens eine Trennwand (33, 47; 233, 247A, 247B; 347A,
    347B) zwischen sanitärtechnischen Installationseinrichtun-
    gen (10) und heizungstechnischen Installationseinrichtun-
    gen (11; 311) einen Anschlussdurchbruch oder vorzugsweise
    zwei Anschlussdurchbrüche (43, 44, 53, 54; 243, 244, 253,
    254) zum Durchführen von Installationseinrichtungen (10,
    11; 311) aufweist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder Gehäuse (15; 215; 315) nach
    Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschluss-
    durchbruch (43, 44, 53, 54; zwei Doppelstegwandbereichen
    zwischen zwei Kavitäten (38;
    243, 244, 253, 254) zwischen (35, 36, 37), insbesondere
    238) von Doppelstegwandberei-
    chen (35, 36, 37), angeordnet ist.
    Wohnungsstation (1; 100) oder Gehäuse (15; 215; 315) nach
    einem der Ansprüche 1 bis 20,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    innerhalb des Installationsraums (7; 207; 307), insbeson-
    dere innerhalb eines Trennbereichs (30; 230; 330), eines
    Wärmeübertrager-Montagebereich (50; 250; 350) und/oder ei-
    nes Belüftungskanals (60; 360, der Wohnungsstation (1;
    100) bzw. des Gehäuses (15; 215; 315) eine Montageeinrich-
    tung für eine aktivierbare
    79189
    Temperiervorrichtung (390),
    23.
    24.
    insbesondere für eine Lüfter
    ist.
    einrichtung (391), angeordnet
    Wohnungsstation (1; 100) oder Gehäuse (15; 215; 315) nach
    einem der Ansprüche 1 bis 21,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    in einem Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326) des
    Installationsraums (7; 207;
    307) eine Innenraumkalttempe-
    Q
    ratur (Tx%) vorherrscht, welche 5 %, vorzugsweise 10 % oder
    Q
    15 %, oder idealerweise 20 %
    raumwarmtemperatur (T.) ine
    geringer ist als eine Innen-
    inem Heizungsinstallationsbe-
    reich (27; 227; 327) des Installationsraums (7; 207; 307).
    Gebäudetechniksystem (8) für ein Gebäude (4), umfassend
    mindestens eine allgemeine Gebäudeinstallation (3) mit we-
    nigstens einem Primärheizkreis (76) zum Bereitstellen von
    Heißwasser an dem Gebäude (4), umfassend mindestens eine
    Wohnungsinstallation (5) mit die mindestens eine Wohnung
    mit einem Sekundärheizkreis
    einer Brauchwasseranlage für (6) des Gebäudes (4) und/oder
    (77) für eine Wohnung (6) des
    Gebäudes (4), und umfassend wenigstens eine Wohnungsstati-
    on (1; 100), mittels welcher die Gebäudeinstallation (3)
    und die mindestens eine Wohnungsinstallation (5) thermisch
    miteinander wirkverbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Gebäudetechniksystem (8) wenigstens eine Woh-
    nungsstation (1; 100) und/oder ein Gehäuse (15; 215; 315)
    für eine Wohnungsstation (1;
    den Ansprüche umfasst.
    100) nach einem der vorgehen-
    Gebäude (4), wie insbesondere Wohn-, Büro- und/oder Ge-
    schäftsgebäude, mit einer Gebäudeheißwasserbereitungsanla-
    ge umfassend einen Primärheizkreis (76) zum allgemeinen
    26.
    Bereitstellen von Wärmeenergie (2) an dem Gebäude (4), mit wenigstens einer Wohnungsbrauchwasseranlage zum
    reitstellen von Brauchwasser an einer Wohnung (6) des
    und BeGe-
    bäudes (4)und/oder mit wenigstens einer Wohnungsheizungs-
    anlage für eine Wohnung (6) des Gebäudes (4), dadurch
    ge”
    kennzeichnet, dass das Gebäude (4) wenigstens eine Woh-
    nungsstation (1; 100) und/oder ein Gehäuse (15; 215; 315)
    für eine Wohnungsstation (1; 100) nach einem der Ansprüche
    1 bis 22, und/oder ein Gebäudetechniksystem (8) nach
    spruch 23 umfasst.
    Verfahren zum Herstellen einer einen Installationsraum
    An-
    (7;
    207; 307) umfassenden Wohnungsstation (1; 100) zum Erzeu-
    gen von Brauchwarmwasser, dadurch gekennzeichnet, dass Installationsraum (7; 207; 307) mittels Anordnens
    Trennbauteilen in einen Sanitärinstallationsbereich
    der von
    (26;
    226; 326) mit sanitärtechnischen Installationseinrichtun-
    gen (10) und in einen Heizungsinstallationsbereich
    (27;
    227; 327) mit heizungstechnischen Installationseinrichtun-
    gen (11; 311) räumlich und/oder thermisch unterteilt wird.
    Verfahren zum Betreiben einer Wohnungsstation (1; 100)
    ei-
    ner Wohnung (6) eines Gebäudes (4), bei welchem innerhalb
    eines Installationsraums (7; 207; 307) der Wohnungsstation
    (1; 100) mittels Primärheizwasser eines Primärheizkreises
    (76) einer allgemeinen Gebäudeinstallation (3) des Gebäu-
    des (4) Brauchwarmwasser für eine Wohnungsinstallation der Wohnung (6) erzeugt wird, und bei welchem mittels nes innerhalb dieses Installationsraums (7; 207; 307) geordneten Wärmeübertragers (51; 351) Wärmeenergie (2)
    dem Primärheizwasser an Brauchwasser übertragen wird,
    (5) eianvon
    um
    28.
    29.
    das Brauchwarmwasser für die Wohnung (6) bereitzustellen,
    insbesondere nach einem Verfahren nach Anspruch 25,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Wohnungsstation (1; 100)
    zumindest bereichsweise mittels eines Luftvolumenstroms
    (65; 365) durchströmt wird, um den
    Installationsraum (7;
    207; 307) in einen Sanitärinstallationsbereich (26; 226;
    326) mit sanitärtechnischen Inst
    allationseinrichtungen
    (10) und in einen Heizungsinstallationsbereich (27; 227;
    327) mit heizungstechnischen Inst
    allationseinrichtungen
    (11; 311) räumlich und/oder thermisch zu unterteilen.
    Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass
    mittels des Luftvolumenstroms (65;
    Sanitärinstallationsbereich (26; 22
    365) ein zwischen dem
    6; 326) und dem Hei-
    zungsinstallationsbereich (27; 227; 327) angeordneter
    Trennbereich (30; 230; 330) und/oder Wärmeübertrager-
    Montagebereich (50; 250; 350) durchströmt wird.
    Verfahren nach Anspruch 26 oder 27,
    net, dass der Luftvolumenstrom (65;
    dadurch gekennzeich-
    365) die Wohnungssta-
    tion (1; 100), insbesondere einen Trennbereich (30; 230;
    330), einen Wärmeübertrager-Montageb
    und/oder einen Wärmeübertrager (51;
    ereich (50; 250; 350), 351), kühlt, insbeson-
    dere gegenüber anderen Bereichen des Installationsraums
    (7; 207; 307).
    Verfahren nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch ge-
    kennzeichnet, dass der Luftvolumenstrom (65; 365) mittels
    eines Belüftungskanals (60) und/oder
    Luftleitblechen, und/
    oder Zuluftöffnungen (40, 61; 240) und/oder Abluftöffnun-
    gen (40, 62; 240) konstruktiv gezielt durch den Installa-
    31.
    tionsraum (7; 207; 307) der Wohnungsstation (1; 100) geführt wird.
    Verfahren nach Anspruch 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftvolumenstrom (65; 365) mittels einer Lüfter-
    einrichtung (391) erzeugt und/oder verstärkt wird.
    Verwendung eines Wärmeübertragers (51; 351) und/oder eines Montageraums (50; 250; 350) für einen Wärmeübertrager (51; 351) an einer Wohnungsstation (1; 100) zum Errichten eines Wärmeschutzbereichs zwischen einem heizungstechnische Installationseinrichtungen (11; 311) umfassenden Heizungsinstallationsbereich (27; 227; 327) der Wohnungsstation (1; 100) und einem sanitärtechnische Installationseinrichtungen (10) umfassenden Sanitärinstallationsbereich (26; 226; 326) der Wohnungsstation (1; 100) innerhalb eines Instal-
    lationsraums (7; 207; 307) der Wohnungsstation (1; 100).
ATA51160/2020A 2020-01-02 2020-12-30 Wohnungsstation, Gehäuse für eine Wohnungsstation, Gebäudetechniksystem für ein Gebäude, Gebäude, Verfahren zum Herstellen und/oder Betreiben einer Wohnungsstation sowie Verwendung eines Wärmeübertragers AT523581B1 (de)

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