AT523675A1 - Modulare Installationsbox - Google Patents

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AT523675A1
AT523675A1 ATA50290/2020A AT502902020A AT523675A1 AT 523675 A1 AT523675 A1 AT 523675A1 AT 502902020 A AT502902020 A AT 502902020A AT 523675 A1 AT523675 A1 AT 523675A1
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Abstract

Eine modulare Installationsbox (1) mit einer Grundplatte (2), einer Deckplatte (3) und voneinander beabstandeten Längsseitenwänden (4), die die Grundplatte (2) und die Deckplatte (3) voneinander im Abstand halten, zeichnet sich dadurch aus, dass die Grundplatte (2), die Deckplatte (3) und die Längsseitenwände (4) aus feuchtigkeitsbeständigen, mechanisch bearbeitbare Materialien bestehen, dass die Installationsbox (1) sowohl zur Unterputzmontage als auch zur Aufputzmontage ausgebildet ist, und dass jede Längsseitenwand (4) an ihren beiden Enden mit durch Ausnehmungen (4c, 4e) und Vorsprünge (4b, 4d) gebildeten Formschlusselementen (4a) versehen ist, die eine formschlüssige Verbindung mit weiteren Wandelementen der Installationsbox (1) bereitstellen. Die Formschlusselemente (4a) der Längsseitenwände (4) sind so angeordnet, dass sie eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung (h) der Längsseitenwände (4) zulassen, jedoch eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen (l, b) sperren.

Description

Modulare Installationsbox
Die Erfindung betrifft eine modulare Installationsbox gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere für die Aufnahme von Elektroinstallationsvorrichtungen, wie Kabel, Schalter, Steckdosen, Lampen, Lautsprecher, etc., von Druckluftapparaturen, wie Schläuche,
Verteiler, Ventile, Anschlüsse, etc..
Der Begriff „Installationsbox“, wie hierin verwendet, umfasst nicht nur allseitig geschlossene Gehäuse, sondern auch Installationskanäle im Sinne von Installationsboxen mit
zumindest einer offenen Wand.
Es gibt am Markt unterschiedliche Installationsboxen, die zumeist für spezifische Zwecke ausgelegt sind. Dabei handelt es sich einerseits um einteilige Vorrichtungen, andererseits auch um modulare Vorrichtungen mit einem Gehäusekörper und einem auf den Gehäusekörper aufschraubbaren oder aufschnappbaren Deckel. Solche Installationsboxen werden in unterschiedlichen Größen und Formen angeboten. Diese Installationsboxen sind teilweise nur für den Innenbereich oder für den Außenbereich geeignet und können teilweise auch nicht in Feuchträumen eingesetzt werden. Außerdem ist gerade diese große Vielfalt der herkömmlichen Installationsboxen äußerst nachteilig, da sie die Produzenten zum kostenintensiven Herstellen unterschiedlicher Teile und die Verkäufer zum Halten eines
großen Lagers zwingt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine modulare Installationsbox bereitzustellen, die aus wenigen Grundelementen besteht, die miteinander variabel kombinierbar sind, und so unterschiedliche Anforderungen der Kunden mit einer gegenüber den bekannten Installationsboxen beträchtlich verringerten Zahl an unterschiedlichen
Einzelteilen erfüllen zu können.
Die vorliegende Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch Bereitstellen einer Installationsbox mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dargelegt. Die erfindungsgemäße modulare Installationsbox umfasst eine Grundplatte, eine Deckplatte
und voneinander beabstandete Längsseitenwänden, die die Grundplatte und die Deckplatte
voneinander im Abstand halten. Die Grundplatte, die Deckplatte und die Längsseitenwände
verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen sperren.
Unter dem Begriff „mechanisch bearbeitbares Material“ ist allgemein ein schneidbares und
bohrbares Material zu verstehen.
Unter dem Begriff „feuchtigkeitsbeständig“, wie hierin verwendet, ist zu verstehen, dass die Installationsbox zumindest für einen beschränkten Zeitraum von mehreren Stunden, vorzugsweise mehreren Tagen, gegenüber feuchten Umgebungsbedingungen widerstandsfähig ist, ohne dauerhaften Schaden zu nehmen. Solche feuchten Umgebungsbedingungen liegen z.B. vor, wenn die Installationsbox im Unterputz- Verfahren in eine Wand oder Decke eingebaut wird, oder wenn die Installationsbox nach dem Einbau
mit Beschichtungen versehen wird, insbesondere bemalt oder lackiert wird.
Die oben definierte formschlüssige Verbindung kann im Sinne von zueinander passenden
und ineinander eingreifenden „Puzzle-Teilen“ verstanden werden.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Installationsbox liegt darin, dass sie sowohl für eine Unterputz-Montage als auch für eine Aufputz-Montage sowie zum Montieren im Außenbereich und im Innenbereich ausgebildet und daher universell verwendbar ist. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Installationsbox liegt darin, dass die wenigen Einzelteile Grundplatte, Deckplatte und Längsseitenwände miteinander beliebig kombinierbar sind und daher mit Einheits-Einzelteilen durch Kombination auf einfachste und rasche Weise Installationsboxen unterschiedlicher Dimensionen und Formen herstellbar sind. Insbesondere können die Installationsboxen in der gewünschten Form und Größe auch
an der Baustelle zusammengebaut werden. Um die erfindungsgemäße Installationsbox, sei es als geschlossenes Gehäuse oder als
Kabelkanal, auch in Querrichtung erweitern zu können, sieht die Erfindung für die
Installationsbox auch zumindest eine Querseitenwand aus feuchtigkeitsbeständigem,
komplementär zu den Formschlusselementen der Längsseitenwände ausgebildet sind.
Um die erfindungsgemäße Installationsbox in Längsrichtung zu erweitern, sind Längsverbindungselemente aus feuchtigkeitsbeständigem, vorzugsweise mechanisch bearbeitbaren, Material vorgesehen, wobei jedes Längsverbindungselement mit durch Ausnehmungen und Vorsprünge gebildeten Formschlusselementen versehen ist, die eine formschlüssige Verbindung mit benachbarten Längsseitenwänden der Installationsbox bereitstellen. Die Formschlusselemente sind so angeordnet, dass sie eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung der Längsseitenwände zulassen, jedoch eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen sperren, wobei die Formschlusselemente der Längsverbindungselemente
komplementär zu den Formschlusselementen der Längsseitenwände ausgebildet sind.
Für eine besonders sichere formschlüssige Verbindung ist vorgesehen, dass die
Formschlusselemente Ausnehmungen in Form von Hinterschneidungen umfassen.
Bevorzugt sind die Grundplatte und die Deckplatte als Gipsfaserplatten oder zementgebundene Platten oder aus Kunststoff ausgebildet, wobei die Gipsfaserplatten optional mit einer wasserabweisenden Beschichtung versehen sind. Gipsfaserplatten oder zementgebundene Platten oder Kunststoffplatten sind mechanisch leicht bearbeitbar, insbesondere sägbar, bohrbar oder auf andere Weise spanabhebend bearbeitbar, sie sind sowohl im Unterputz- als auch im Aufputzverfahren montierbar und können nach ihrer
Montage verputzt oder bemalt werden.
Weiters ist es bevorzugt, dass die Längsseitenwände und gegebenenfalls die Querseitenwände und/oder die Längsverbindungselemente der erfindungsgemäßen Installationsbox aus einem formstabilen Schaumstoff, vorzugsweise Polystyrol-Hartschaum,
hergestellt sind. Der formstabile Schaumstoff ist gut bearbeitbar und feuchtigkeits- oder
mechanische Festigkeit bei geringem Gewicht auf.
Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der erfindungsgemäßen Installationsbox können hülsenförmige Abstandshalter mit axialen Löchern an beiden Enden vorgesehen sein, wobei die Abstandshalter vorzugsweise in die Längsseitenwände eingebettet sind. Die Abstandshalter dienen einerseits dazu, die Grundplatte und die Deckplatte in definiertem Abstand voneinander zu halten. Andererseits dienen sie aber auch dazu, Schrauben aufzunehmen, mit denen die Grundplatte und die Deckplatte zur Herstellung der
Installationsbox angeschraubt werden.
Für eine einfache Montage der Installationsbox auf unterschiedlichsten Untergründen kann
die Grundplatte mit Montage-Durchgangslöchern versehen sein.
Zur geordneten Anordnung von Kabeln, Leitungen und/oder Schläuchen bzw. um diese in der Installationsbox in definiertem Abstand voneinander zu platzieren, kann die erfindungsgemäße Installationsbox im Inneren der Installationsbox angeordnete Kabel- bzw.
Leitungshalter und/oder Kabel- bzw. Leitungsführungen aufweisen.
Die erfindungsgemäße Installationsbox kann unter anderem für den Einbau von Lichtschaltern, Anschlussdosen, Lampen, Lautsprechern, Touchpanels etc. in der Deckplatte
verwendet werden.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Installationsbox unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhaft beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Installationsbox in einer perspektivischen Ansicht.
Fig. 2 zeigt die Installationsbox von Fig. 1 mit abgenommener Deckplatte.
Fig. 3 zeigtdie Installationsbox von Fig. 1 und Fig. 2 beim Zusammenbau.
Fig. 4 zeigt die Installationsbox der Figuren 1 bis 3 mit eingebauten Kabelhaltern und Kabeln.
Fig. 5A und 5B zeigen zwei erfindungsgemäße Installationsboxen jeweils ohne und mit Deckplatte mit eingebauten Lautsprechern, Lampen, Schaltern und Steckdosen.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Installationsbox in einer
perspektivischen Ansicht mit abgenommener und mit aufgesetzter Deckplatte.
Fig. 8A und 8B zeigen zwei zusammengesetzte Längsseitenwände der erfindungsgemäßen Installationsbox in Draufsicht und in der Perspektive.
Fig. 9A, 9B und 9C zeigen eine mit einer Querseitenwand verbundene Längsseitenwand der
erfindungsgemäßen Installationsbox in Draufsicht, Vorderansicht und in der Perspektive.
Zunächst wird auf die Figuren 1 bis 3 Bezug genommen. In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße modulare Installationsbox 1 mit einer Grundplatte 2, einer Deckplatte 3 und voneinander beabstandeten Längsseitenwänden 4 dargestellt. Fig. 2 zeigt diese Installationsbox 1 mit abgenommener Deckplatte 3. Man erkennt aus Fig. 2, dass die Längsseitenwände 4 voneinander beabstandet auf der Grundplatte 2 angeordnet sind und die Grundplatte 2 und die Deckplatte 3 voneinander im Abstand halten. Eine Querseitenwand 5 ist an einem Ende der Längsseitenwände 4 zwischen den Längsseitenwänden 4 angeordnet und mit den beiden Längsseitenwänden 4 verbunden. Die vierte Seite ist offen, wodurch die Installationsbox 1 als Kabelkanal konfiguriert ist. Allerding könnte an der vierten Seite (auch nachträglich) eine zweite Querseitenwand 5 zwischen die Längsseitenwände 4 eingesetzt und mit den Längsseitenwänden 4 verbunden werden, wodurch sich eine allseits geschlossene
Installationsbox 1 ergibt.
Die Grundplatte 2 und die Deckplatte 3 bestehen aus einem feuchtigkeitsbeständigen, mechanisch bearbeitbaren Material, das optional mit einer wasserabweisenden Beschichtung versehen sein kann. Bevorzugt bestehen die Grundplatte 2 und die Deckplatte 3 aus Gipsfaserplatten oder zementgebundenen Platten, wobei die Gipsfaserplatten optional mit einer wasserabweisenden Beschichtung versehen sind. In der Grundplatte 2 sind Montage-
Durchgangslöcher 6 zur Befestigung der Grundplatte 2 an einem Untergrund ausgebildet.
Die Längsseitenwände 4 und Querseitenwand 5 besteht ebenfalls aus einem feuchtigkeitsbeständigen, mechanisch oder thermisch bearbeitbaren Material, wobei als Material ein formstabiler Schaumstoff, insbesondere Polystyrol-Hartschaum, bevorzugt ist. In die Längsseitenwände 4 sind in Richtung der Höhe h der Längsseitenwände 4 hülsenförmige Abstandshalter 7 mit axialen Löchern 7a an ihren beiden Enden eingebettet. Die axialen Löcher 7a dienen zum Einführen von Schrauben 8, mit denen die Grundplatte 2 und die Deckplatte 3 am Abstandshalter 7 fixiert werden.
Die Installationsbox 1 ist sowohl zur Unterputzmontage als auch zur Aufputzmontage
ausgebildet.
Zustand mit einer Querseitenwand 5 zeigen, Bezug genommen.
Jede Längsseitenwand 4 ist an ihren beiden Enden mit durch Ausnehmungen 4c, 4e und Vorsprünge 4b, 4d gebildeten Formschlusselementen 4a versehen, die eine formschlüssige Verbindung mit weiteren Wandelementen der Installationsbox 1, nämlich mit den Querseitenwänden 5 und weiter unten beschriebenen Längsverbindungselementen 9 bereitstellen. Die Formschlusselemente 4a der Längsseitenwand 4 sind so angeordnet, dass sie eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung h der Längsseitenwände 4 zulassen, jedoch eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen (Längsrichtung 1 und Breitenrichtung b) sperren. Die Ausnehmung 4e ist als Hinterschneidung der Vorsprünge 4b und 4d
ausgebildet.
Auch die Querseitenwand 5 ist an ihren beiden Enden mit durch Ausnehmungen 5b, 5d und Vorsprünge 5c gebildeten Formschlusselementen 5a versehen, die eine formschlüssige Verbindung mit den Formschlusselementen 4a der Längsseitenwände 4 der Installationsbox 1 bereitstellen. Dabei sind die Formschlusselemente 5a der Querseitenwand 5 so angeordnet, dass sie eine Bewegung relativ zur Höhenrichtung h der mit ihnen verbundenen Längsseitenwände 4 zulassen, jedoch eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen sperren, indem die Formschlusselemente 5a der Querseitenwand 5 komplementär zu den Formschlusselementen 4a der Längsseitenwände 4 ausgebildet sind. Die komplementäre Ausbildung der Formschlusselemente 4a und der Formschlusselemente 5a in Bezug auf einander bewirkt, dass im zusammengebauten Zustand die Vorsprünge 4b und 4d des Formschlusselements 4a der Längsseitenwand 4 in die Ausnehmungen 5b und 5d des Formschlusselements 5a der Querseitenwand 5 eingreifen und der Vorsprung 5c des Formschlusselements 5a der Querseitenwand 5 in die Ausnehmungen 4c, 4e des Formschlusselements 4a der
Längsseitenwand 4 eingreifen.
Dass die Formschlusselemente 5a der Querseitenwand 5 nur in Bezug auf die Höhenrichtung h der Längsseitenwand 4 beim Verbinden mit den Formschlusselementen 4a der Längsseitenwand 4 verschiebbar sind, ist am besten in der perspektivischen Darstellung von
Fig. 3 zu sehen, die die Installationsbox 1 während ihres Zusammenbaus zeigt.
sind.
Fig. 5A und Fig. 5B zeigt zwei quadratische Installationsboxen 1, in deren Deckplatten 3 nach vorheriger mechanischer Ausbildung von Ausnehmungen Lampen 13, Lautsprecher 14, (siehe Fig. 5A), Schalter 15 und Anschlussdosen 16 (siehe Fig. 5B) angeordnet worden sind. Diese Installationsboxen 1 können in Unterputz oder Aufputz an Wänden und Decken
angebracht werden.
Fig. 6 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Installationsbox 1, die gegenüber der in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Installationsbox 1 doppelt so lang ist, indem zwei hintereinander angeordnete Längsseitenwände 4 an ihren einander zugewandten Formschlusselementen 4a mit einem Längsverbindungselement 9 miteinander verbunden werden. Zur weiteren Erläuterung wird nun auch auf die Figuren 8A und 8B Bezug genommen, die zwei zusammengesetzte Längsseitenwände 4, 4 in Draufsicht und in der Perspektive zeigen. Die Längsverbindungselemente 9 bestehen aus einem feuchtigkeitsbeständigen, vorzugsweise mechanisch bearbeitbarem, Material, insbesondere einem formstabilen Schaumstoff, vorzugsweise Polystyrol-Hartschaum. Jedes Längsverbindungselement 9 ist mit zwei durch Ausnehmungen 9c, 9d und Vorsprünge 9b gebildeten Formschlusselementen 9a versehen, die eine formschlüssige Verbindung mit den benachbarten Längsseitenwänden 4 der Installationsbox 1 bereitstellen. Die Formschlusselemente 9a des Längsverbindungselements 9 sind so angeordnet, dass sie bei der Verbindung mit den Formschlusselementen 4a der der Längsseitenwände 4 eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung h der Längsseitenwände 4 zulassen, jedoch eine Relativ-Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen sperren, wobei die Formschlusselemente 9a der Längsverbindungselemente 9 komplementär zu den
Formschlusselementen 4a der Längsseitenwände 4 ausgebildet sind.

Claims (9)

1. Modulare Installationsbox (1) mit einer Grundplatte (2), einer Deckplatte (3) und voneinander beabstandeten Längsseitenwänden (4), die die Grundplatte (2) und die Deckplatte (3) voneinander im Abstand halten, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2), die Deckplatte (3) und die Längsseitenwände (4) aus feuchtigkeitsbeständigen, mechanisch bearbeitbare Materialien bestehen, dass die Installationsbox (1) sowohl zur Unterputzmontage als auch zur Aufputzmontage ausgebildet ist, und dass jede Längsseitenwand (4) an ihren beiden Enden mit durch Ausnehmungen (4c, 4e) und Vorsprünge (4b, 4d) gebildeten Formschlusselementen (4a) versehen ist, die eine formschlüssige Verbindung mit weiteren Wandelementen der Installationsbox (1) bereitstellen, wobei die Formschlusselemente (4a) so angeordnet sind, dass sie eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung (h) der Längsseitenwände (4) zulassen, jedoch eine Bewegung der miteinander verbundenen
Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen (l, b) sperren.
2. Installationsbox nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest eine Querseitenwand (5) aus feuchtigkeitsbeständigem, mechanisch bearbeitbarem Material, die quer zwischen zwei voneinander beabstandeten Längsseitenwänden (4) anordenbar ist, wobei die Querseitenwand (5) an ihren beiden Enden mit durch Ausnehmungen (5b, 5d) und Vorsprünge (5c) gebildeten Formschlusselementen (5a) versehen ist, die eine formschlüssige Verbindung mit weiteren Wandelementen der Installationsbox (1) bereitstellen, wobei die Formschlusselemente (5a) so angeordnet sind, dass sie eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung (h) der Längsseitenwände (4) zulassen, jedoch eine Bewegung der miteinander verbundenen Wandelemente in den übrigen Raumrichtungen (l, b) sperren, wobei die Formschlusselemente (5a) der Querseitenwand (5) komplementär zu den Formschlusselementen (4a) der Längsseitenwände (4) ausgebildet
sind.
3. Installationsbox nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Längsverbindungselemente (9) aus feuchtigkeitsbeständigem, vorzugsweise mechanisch bearbeitbarem, Material, wobei jedes Längsverbindungselement (9) mit durch Ausnehmungen 9c, 9d und Vorsprünge 9b gebildeten Formschlusselementen 9a versehen, die eine formschlüssige Verbindung mit benachbarten Längsseitenwänden (4) der Installationsbox (1) bereitstellen, wobei die Formschlusselemente (9b) des Längsverbindungselements (9) so angeordnet sind, dass sie eine Bewegung der miteinander
verbundenen Wandelemente in Höhenrichtung (h) der Längsseitenwände (4) zulassen,
Längsseitenwände (4) ausgebildet sind.
4. Installationsbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlusselemente (4a) Ausnehmungen (4e) in Form von Hinterschneidungen
umfassen.
5. Installationsbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) und die Deckplatte (3) als Gipsfaserplatten oder zementgebundene Platten oder Kunststoffplatten ausgebildet sind, wobei die Gipsfaserplatten optional mit einer
wasserabweisenden Beschichtung versehen sind.
6. Installationsbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseitenwände (4) und gegebenenfalls die Querseitenwände (5) und/oder die Längsverbindungselemente (9) aus einem formstabilen Schaumstoff, vorzugsweise
Polystyrol-Hartschaum, hergestellt sind.
7. Installationsbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass hülsenförmige Abstandshalter (7) mit axialen Löchern (7a) an beiden Enden vorgesehen sind, wobei die Abstandshalter (7) vorzugsweise in die Längsseitenwände (4) eingebettet
sind.
8. Installationsbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundplatte (2) mit Montage-Durchgangslöchern (6) versehen ist.
9. Installationsbox nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch im
Inneren der Installationsbox (1) angeordnete Kabel- bzw. Leitungshalter (10) und/oder
Kabel- bzw. Leitungsführungen (11).
10719
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