AT523731A4 - Motorik- und erlebnispark - Google Patents
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Abstract
Motorik- und Erlebnispark (1) zur Anordnung in einem Gewässer umfassend mehrere rasterartig angeordnete Stützpfeiler (2.ij; i=1,2,...N; j=1,2,...M)) und mehrere Querverstrebungen (7,8), wobei jeder Stützpfeiler (2.ij) ein Außenrohr (3) und zumindest einen Schwimmer (5) umfasst, wobei der zumindest eine Schwimmer (5) am Außenrohr (3) angeordnet ist und jeweils zwei Außenrohre (3) benachbarter Stützpfeiler (2.ij) mittels zumindest einer oberen Querverstrebung (7) miteinander verbunden sind. Um den Motorik- und Erlebnispark einfach und schnell aufbauen zu können und dennoch eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass jeder Stützpfeiler (2.ij) weiters ein Innenrohr (4) umfasst, das innerhalb des Außenrohrs (3) axial verschiebbar ist, und an einem unteren Ende des Innenrohrs (4) ein Gegengewicht (6) angeordnet ist, wobei zwei Innenrohre (4) benachbarter Stützpfeiler (2.ij) im Bereich ihrer Gegengewichte (6) mittels zumindest einer unteren Querverstrebung (8) miteinander verbunden sind.
Description
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F/Lm/S00332 MOTORIK- UND ERLEBNISPARK
GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft einen Motorik- und Erlebnispark zur Anordnung in einem Gewässer umfassend mehrere rasterartig angeordnete Stützpfeiler und mehrere Querverstrebungen, wobei jeder Stützpfeiler ein Außenrohr und zumindest einen Schwimmer umfasst, wobei der zumindest eine Schwimmer am Außenrohr angeordnet ist und jeweils zwei Außenrohre benachbarter Stützpfeiler mittels zumindest einer oberen Querverstrebung
miteinander verbunden sind.
STAND DER TECHNIK
Bei einem Motorik- und Erlebnispark müssen unterschiedliche Stationen mit sportlichen und/oder motorischen Herausforderungen bewältigt werden. Wird solch ein Motorikund Erlebnispark in einem Gewässer verwirklicht, beispielsweise in einem See, sinkt die Verletzungsgefahr erheblich, da ein Benutzer bei einem Scheitern an den sportlichen und/oder motorischen Herausforderungen sicher im
Gewässer landet.
Ein grundsätzliches Problem in der Verwirklichung von Motorikund Erlebnisparks in Gewässern besteht darin, dass diese von den zuständigen Behörden als baulicher Eingriff in das Gewässer gesehen werden und entsprechende Genehmigungen daher aus Naturschutzgründen bzw. aus wasserrechtlichen Gründen schwer zu bekommen sind. Eine Möglichkeit die entsprechenden behördlichen Genehmigungen zu erlangen besteht darin, anstelle von permanenten baulichen Einrichtungen temporäre Einrichtungen zu verwirklichen, die beispielsweise im Frühjahr aufgebaut und im Herbst wieder abgebaut werden können, ohne dass bauliche Eingriffe wie Fundamente und dergleichen im Gewässer verbleiben. Zusätzlich muss freilich auch die
Sicherheit während des Betriebes gewährleistet sein und eine
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sicherer technischer Aufbau gegeben sein. Die bloß temporäre Errichtung solcher Motorik- und Erlebnisparks bedingt aber auch, dass die baulichen Elemente des Motorik- und Erlebnisparks rasch und umweltschonend auf- und abgebaut werden können, ohne dass es hier aufwändiger Gerätschaften wie
Krane und dergleichen bedarf.
Die DE 20 2016 007 626 U1 offenbart einen schwimmenden Seilgarten umfassend eine Anordnung von Stützen mit Auftriebskörpern, wobei die Auftriebskörper unterhalb der Wasseroberfläche mittels Ankerseilen an einem Anker befestigt sind. Nachteilig hierbei ist jedoch, dass sich ein Aufbau des Seilgartens im Gewässer mitunter schwierig und zeitaufwändig gestalten kann, da die Stützen, insbesondere bei stärkerem Wind und/oder Wellengang, noch bevor diese miteinander mit horizontalen Trägern verbunden sind, zum Umkippen neigen. Zudem sind die Stützen dem Wellengang ausgesetzt, sodass sie ständig schwanken, was die sichere Benutzung beeinträchtigt. Auch aufgrund der Benutzung selbst kann ein ständiges Schwanken der Stützen nicht vermieden werden, da die Benutzer Drehmomente auf die Stützen ausüben, die von der Stütze selbst
nicht abgeführt werden können.
AUFGABE DER ERFINDUNG
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Motorik- und Erlebnispark vorzuschlagen, der die Nachteile des Stands der Technik überwindet. Insbesondere soll der erfindungsgemäße Motorik- und Erlebnispark in einem Gewässer einfach und schnell - unabhängig von Wind und/oder Wellengang — auf- und abbaubar sein und gleichzeitig eine gute Stabilität aufweisen, ohne dass ein baulicher Eingriff in das Gewässer
erfolgt.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Diese Aufgabe wird bei einem Motorik- und Erlebnispark zur Anordnung in einem Gewässer umfassend mehrere rasterartig
angeordnete Stützpfeiler und mehrere Querverstrebungen, wobei
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jeder Stützpfeiler ein Außenrohr und zumindest einen Schwimmer umfasst, wobei der zumindest eine Schwimmer am Außenrohr angeordnet ist und jeweils zwei Außenrohre benachbarter Stützpfeiler mittels zumindest einer oberen Querverstrebung miteinander verbunden sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass Jeder Stützpfeiler weiters ein Innenrohr umfasst, das innerhalb des Außenrohrs axial verschiebbar ist, und an einem unteren Ende des Innenrohrs ein Gegengewicht angeordnet ist, wobei zwei Innenrohre benachbarter Stützpfeiler im Bereich ihrer Gegengewichte mittels zumindest einer unteren
Querverstrebung miteinander verbunden sind.
Die erfindungsgemäßen Merkmale reduzieren zunächst die Kippneigung der Stützpfeiler, welche insbesondere bei starkem Wind und/oder Wellengang auftritt, da das Gegengewicht eines Stützpfeilers über das Innenrohr mit dem Schwimmer verbunden ist und den Schwerpunkt eines Stützpfeilers dadurch absenkt. Das Gegengewicht befindet sich dabei naturgemäß unterhalb des Schwimmers und ist dadurch in Gebrauchslage im Wasser angeordnet. Das Außenrohr erstreckt sich oberhalb des Schwimmers oberhalb der Wasseroberfläche. Das Gegengewicht kann aufgrund der axialen Verschiebbarkeit des Innenrohres von einer oberen, schwimmernahen Position in eine abgesenkte Position verschoben werden. Wie noch näher ausgeführt werden wird, erfolgt der Zusammenbau der einzelnen Stützpfeiler zur rasterartigen Anordnung vorwiegend bei angehobenen Gegengewichten. In dieser Position bewirkt das Gegengewicht über das Innenrohr ein rückstellendes Drehmoment bei Auslenkungen aus der vertikalen Gleichgewichtslage des Stützpfeilers, beispielsweise aufgrund von Wind oder Wellengang, was die Montagearbeiten erleichtert. Des Weiteren wird die Stabilität der gesamten Anordnung mehrerer Stützpfeiler durch die starren, unteren Querverstrebungen erhöht. Die unteren Querverstrebungen verlaufen dabei ebenso wie die starren, oberen Querverstrebungen quer zu den Stützpfeilern, insbesondere rechtwinkelig zur Längsachse der
Stützpfeiler.
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Der Aufbau des erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks erfolgt, indem zuerst zwei Stützpfeiler in Ufernähe stehend im Gewässer positioniert werden, wobei das Innenrohr in das Außenrohr eingeschoben ist, sodass sich das Gegengewicht in seiner oberen, schwimmernahen Position befindet. Dadurch befindet sich der Schwerpunkt eines jeden Stützpfeilers im Bereich des Schwimmers, sodass Jeder Stützpfeiler aufrecht im Wasser schwimmt. In weiterer Folge werden die Innenrohre zweier benachbarter Stützpfeiler im Bereich ihrer Gegengewichte mittels einer unteren Querverstrebung verbunden. Die Querverstrebung kann dabei am Gegengewicht selbst oder knapp oberhalb des Gegengewichts am Innenrohr befestigt sein. Dies wird insofern erleichtert, als sich die Gegengewichte nah am Schwimmer befinden und ein Monteur daher nahe an der Oberfläche des Gewässers die entsprechende Verbindung herstellen kann. Gleichzeitig wird das Außenrohr des ersten Stützpfeilers mit dem Außenrohr des zweiten Stützpfeilers vorzugsweise in ihren oberen Bereichen mittels einer oberen Querverstrebung verbunden. In diesem Montagezustand könnten die beiden Stützpfeiler nur mehr in eine zu den Querverstrebungen senkrechte Richtung umfallen. Daher wird anschließend ein dritter Stützpfeiler in Ufernähe stehend im Gewässer so positioniert und mit einem der beiden ersten Stützpfeiler mittels weiterer Querverstrebungen so verbunden, dass die drei Stützpfeiler einen rechten Winkel bilden. Auch das Innenrohr des dritten Stützpfeilers ist dabei in das Außenrohr des dritten Stützpfeilers eingeschoben. In weiterer Folge kann der Aufbau Stützpfeiler um Stützpfeiler erweitert werden, wobei sich eine rasterartige Anordnung ergibt, die immer weiter in das Gewässer gezogen oder geschoben werden kann. Nach dem Aufbau von beispielsweise 20 Stützpfeilern, die in einem Raster von 5 mal 4 Stützpfeilern angeordnet sind, kann diese Anordnung an eine gewünschte Position im Gewässer mit ausreichender Wassertiefe transportiert werden. Abschließend werden die Gegengewichte der Stützpfeiler in eine Tiefe von etwa 3-4m abgesenkt. Dieses Absenken hat einerseits den Vorteil, dass der so verwirklichte Stützpfeilerraster auch bei starkem Wind und/oder Wellengang sowie Belastungen durch
die Benutzer sehr stabil im Wasser steht, und stelit
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andererseits auch sicher, dass sich ins Wasser fallende Benutzer nicht an den unteren Querverstrebungen verletzen
können.
Der Abbau der Anordnung erfolgt durch Umkehrung der oben beschriebenen Vorgehensweise und kann ebenso wie der Aufbau innerhalb eines kurzen Zeitraums, beispielsweise innerhalb
eines Tages, bewältigt werden.
Um Bewegungen des Stützpfeilerrasters aufgrund des Wellengang abzudämpfen, ist in einer Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, dass die jeweils zwei Außenrohre benachbarter Stützpfeiler mittels der zumindest einen oberen Querverstrebung gelenkig miteinander verbunden sind, und die zwei Innenrohre benachbarter Stützpfeiler mittels der zumindest einen unteren Querverstrebung gelenkig miteinander
verbunden sind.
Somit sind sowohl die oberen Querverstrebungen als auch die unteren Querverstrebungen beweglich mit den jeweiligen Stützpfeilern verbunden. Es ist vorstellbar, dass die entsprechenden Gelenke eine Verschiebebeweglichkeit (Schubgelenk) und/oder eine Rotationsbeweglichkeit (Drehgelenk) zulassen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Übertragung von Bewegungen eines Stützpfeilers aufgrund von Wind und Wellengang auf die anderen Stützpfeiler abgedämpft
wird.
In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass das Außenrohr und das Innenrohr eines Stützpfeilers verdrehsicher zueinander angeordnet sind. Dadurch wird der Aufbau stabiler, da eine ungewollte relative Verdrehung zwischen dem Außenrohr und dem Innenrohr, beispielsweise aufgrund des Wellengangs, verhindert wird. Eine verdrehsichere Anordnung kann beispielsweise dadurch sichergestellt werden, indem sowohl das Außenrohr als auch das Innenrohr einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt
aufweisen.
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In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Winde zur axialen Verschiebung des Innenrohrs innerhalb des Außenrohrs vorgesehen ist. Mittels der Winde kann also das Innenrohr innerhalb des Außenrohrs
ohne großen Aufwand abgesenkt und/oder angehoben werden.
Um die Verletzungsgefahr eines Benutzers beim Hinabfallen in das Gewässer weiter zu minimieren, ist in einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, dass der zumindest eine Schwimmer in einem oberen Bereich konisch ausgebildet ist. Somit stellt der Schwimmer keine Gefahr für einen herabstürzenden Benutzer des erfindungsgemäßen Motorik-
und Kletterparks dar, da Kanten vermieden werden.
Um einem Benutzer eine sichere Bewegung innerhalb des Aufbaus des erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks zu ermöglichen, ist in einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, dass das Außenrohr zumindest eine Plattform aufweist. Die Plattform befindet sich oberhalb des Schwimmers und stellt den Ausgangspunkt für die Benutzer für die Bewältigung der zwischen den Plattformen vorgesehenen Stationen mit sportlichen und/oder motorischen Herausforderungen dar. Abhängig von den einzelnen Herausforderungen können die Plattformen auf den jeweiligen Stützpfeilern auf unterschiedlicher bzw. variabler Höhe montiert sein, wobei die Plattformen beispielsweise mittels einer Steckverbindung oder Klemmschellen auf den
entsprechenden Außenrohren befestigt sein können.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls
einengen oder gar abschließend wiedergeben.
Dabei zeigt:
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Fig. 1 eine schematische Seitenansicht zweier in einem Gewässer angeordnete Stützpfeiler eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Motorik-
und Erlebnisparks;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf rasterförmig angeordnete Stützpfeiler eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht zweier in einem Gewässer angeordnete Stützpfeiler 2.11,2.12 eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks 1. Die beiden Stützpfeiler 2.11,2.12 sind dabei aus einer rasterförmigen Anordnung von Stützpfeilern 2.ij] (1=1,2,..N; 7j=1,2,..M) von i Reihen und ] Spalten des erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks 1 herausgegriffen, um deren strukturellen Aufbau zu veranschaulichen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel der Fig. 2 weist der Motorik- und Erlebnispark 1 beispielsweise vier Reihen (N=4) und fünf Spalten (M=5) auf.
Beide Stützpfeiler 2.11,2.12 umfassen jeweils ein Außenrohr 3 und ein im Außenrohr 3 axial verschiebbares Innenrohr 4, wobei am Außenrohr 3 ein Schwimmer 5 angeordnet ist, während das Innenrohr 4 an einem unteren Ende ein Gegengewicht 6 aufweist. Um die Verletzungsgefahr eines Benutzers beim Hinabfallen in das Gewässer zu minimieren, ist der Schwimmer 5 in einem oberen Bereich konisch ausgebildet. Zur Erhöhung der Stabilität sind zwischen den beiden Stützpfeilern 2.11,2.12 eine obere Querverstrebung 7 mittels Gelenken 11 an den oberen Bereichen zweier benachbarter Außenrohre 3 sowie eine untere Querverstrebung 8 mittels weiterer Gelenke 11 an zwei benachbarten Gegengewichten 6 angeordnet. Des Weiteren weist jedes Außenrohr 3 eine Plattform 9 auf, wobei die Plattformen 9 der beiden in Fig. 1 sichtbaren Stützpfeiler 2.11,2.12 auf
unterschiedlichen Höhen angeordnet sind.
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Die Außenrohre 3 und die Innenrohre 4 sind im ersten Ausführungsbeispiel verdrehsicher zueinander angeordnet, indem sowohl das Außenrohr 3 als auch das Innenrohr 4 einen
rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Stützpfeiler 2.11,2.12 bereits in einer gewünschten Position in einem Gewässer, wobei sich die Schwimmer 5 in einem Bereich einer Wasseroberfläche 10 des Gewässers befinden und die Gegengewichte 6 in einer abgesenkten Position von etwa 3-4m unter der Wasseroberfläche 10 angeordnet sind. Hierfür wurden die Innenrohre 4 bereits mittels einer Winde (nicht
dargestellt) axial innerhalb der Außenrohre 3 abgesenkt.
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf rasterförmig angeordnete Stützpfeiler 2.ij eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks 1, wobei i=1,2,...N für die Reihen der Anordnung steht und j=1,2,...M die Position des entsprechenden Stützpfeilers 2.i] innerhalb einer Reihe angibt. Die Stützpfeiler 2.i]) sind in diesem Ausführungsbeispiel in einem Raster von vier mal fünf Stützpfeilern 21ij angeordnet, d.h. es gibt vier Reihen mit jeweils fünf Stützpfeilern 2.1ij. Ein erster Stützpfeiler 2.11 der ersten Reihe und ein erster Stützpfeiler 2.21 der zweiten Reihe sind mittels unteren und oberen Querverstrebungen 7,8 gelenkig miteinander verbunden. Ein zweiter Stützpfeiler 2.12 der ersten Reihe ist mittels unteren und oberen Querverstrebungen 7,8 gelenkig mit dem ersten Stützpfeiler 2.11 der ersten Reihe, einem zweiten Stützpfeiler 2.22 der zweiten Reihe und einem dritten Stützpfeiler 2.13 der ersten Reihe verbunden. Der zweite Stützpfeiler 2.22 der zweiten Reihe ist - neben der zuvor erwähnten Verbindung mit dem zweiten Stützpfeiler 2.12 der ersten Reihe - weiters mittels unteren und oberen Querverstrebungen 7,8 gelenkig mit dem ersten Stützpfeiler 2.21 der zweiten Reihe, einem dritten Stützpfeiler 2.23 der zweiten Reihe und einem zweiten Stützpfeiler 2.32 der dritten Reihe verbunden. Entsprechend den obigen Ausführungen ist die gesamte in Fig. 2 sichtbare
Anordnung aufgebaut.
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Der Aufbau des erfindungsgemäßen Motorik- und Erlebnisparks 1 in Fig. 2 erfolgt, indem zuerst die ersten beiden Stützpfeiler 2.11,2.21 der ersten und zweiten Reihe in Ufernähe stehend im Gewässer positioniert werden, wobei das Innenrohr 4 in das Außenrohr 4 eingeschoben ist, sodass der Schwimmer 5 und das Gegengewicht 6 in diesem Zustand nah beieinander angeordnet sind. Dadurch befindet sich der Schwerpunkt eines jeden Stützpfeilers 2.11,2.21 im Bereich des Schwimmers 5, sodass jeder Stützpfeiler 2.11,2.21 aufrecht im Wasser schwimmt. In weiterer Folge wird das Gegengewicht 6 des ersten Stützpfeilers 2.11 der ersten Reihe mit dem Gegengewicht 6 des ersten Stützpfeilers 2.21 der zweiten Reihe mittels einer unteren Querverstrebung 8 verbunden. Dies wird insofern erleichtert, als sich die Gegengewichte 6 nah am Schwimmer 5 befinden und ein Monteur nahe an der Oberfläche des Gewässers die entsprechende Verbindung herstellen kann. Gleichzeitig wird ein oberer Bereich des Außenrohrs 3 des ersten Stützpfeilers 2.11 der ersten Reihe mit einem oberen Bereich des Außenrohrs 3 des ersten Stützpfeilers 2.21 der zweiten Reihe mittels einer oberen Querverstrebung 8 verbunden. Anschließend wird der zweite Stützpfeiler 2.12 der ersten Reihe in Ufernähe stehend im Gewässer im Wesentlichen in einem rechten Winkel zu der oberen und unteren Querverstrebung 7, 8 der ersten Stützpfeiler 2.11,2.21 der ersten und zweiten Reihe positioniert, wobei das Innenrohr 4 wiederum in das entsprechende Außenrohr 3 eingeschoben ist. Danach werden das Gegengewicht 6 sowie der obere Bereich des Außenrohrs 3 des zweiten Stützpfeilers 2.12 der ersten Reihe mittels einer oberen Querverstrebung 7 und einer unteren Querverstrebung 8 mit dem Gegengewicht 6 sowie dem oberen Bereich des Außenrohrs 8 des ersten Stützpfeilers 2.11 der ersten Reihe verbunden. Dieser Aufbau kann nun nicht mehr umfallen. In weiterer Folge kann der Aufbau Stützpfeiler 2.1ij um Stützpfeiler 2.ij erweitert werden, wobei sich eine rasterartige Anordnung ergibt, die immer weiter in das Gewässer gezogen oder geschoben werden kann. Nach dem Aufbau kann diese Anordnung an eine gewünschte Position im Gewässer mit ausreichender
Wassertiefe transportiert werden und über Haltemittel wie
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Stangen, Seile und dergleichen in einer fixierte Position gehalten und mit dem Ufer verbunden werden. Abschließend werden die Gegengewichte 6 der Stützpfeiler 2.1ij abgesenkt. Das so verwirklichte Stützpfeilerraster 2.i]j ist sehr stabil und steht auch bei starkem Wind und/oder Wellengang ruhig im
Gewässer.
Der Abbau der Anordnung erfolgt durch Umkehrung der oben beschriebenen Vorgehensweise und kann ebenso wie der Aufbau innerhalb eines kurzen Zeitraums, beispielsweise innerhalb
eines Tages, bewältigt werden.
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BEZUGSZEICHENLISTE
Motorik- und Erlebnispark (i=1,2,...N; j=1,2,...M) Außenrohr
Innenrohr
Schwimmer
Gegengewicht
obere Querverstrebung untere Querverstrebung Plattform Wasseroberfläche
Gelenk
Stützpfeiler
Claims (1)
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PATENTANSPRÜCHE
Motorik- und Erlebnispark (1) zur Anordnung in einem
Gewässer umfassend mehrere rasterartig angeordnete
Stützpfeiler (2.1); 1=1,2,...N; 7J=1,2,...M) und mehrere
Querverstrebungen (7,8),
wobei jeder Stützpfeiler (2.1ij) ein Außenrohr (3) und
zumindest einen Schwimmer (5) umfasst,
wobei der zumindest eine Schwimmer (5)
angeordnet ist und jeweils zwei Außenrohre
am Außenrohr (3)
(3)
benachbarter Stützpfeiler (2.ij]) mittels zumindest einer
oberen Querverstrebung (7) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Stützpfeiler (2.ij) weiters ein Innenrohr (4)
umfasst, das innerhalb des Außenrohrs
(3)
axial
verschiebbar ist, und an einem unteren Ende des
Innenrohrs (4) ein Gegengewicht (6) angeordnet ist, wobei
zwei Innenrohre (4) benachbarter Stützpfeiler (2.i]) im
Bereich ihrer Gegengewichte (6) mittels zumindest einer
unteren Querverstrebung (8) miteinander verbunden sind.
Motorik- und Erlebnispark (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Jeweils zwei Außenrohre (3)
benachbarter Stützpfeiler (2.1i]) mittels der zumindest
einen oberen Querverstrebung (7) gelenkig miteinander
verbunden sind und die zwei Innenrohre
(4)
benachbarter
Stützpfeiler (2.ij) mittels der zumindest einen unteren
Querverstrebung (8) gelenkig miteinander verbunden sind.
Motorik- und Erlebnispark (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (3) und
(2.13)
das Innenrohr (4) eines Stützpfeilers
verdrehsicher zueinander angeordnet sind.
Motorik- und Erlebnispark (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Winde zur
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axialen Verschiebung des Innenrohrs (4) innerhalb des
Außenrohrs
(3)
vorgesehen ist.
Motorik- und Erlebnispark (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine
Schwimmer
ist.
(5)
in einem oberen Bereich konisch ausgebildet
Motorik- und Erlebnispark (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (3)
zumindest eine Plattform (9) aufweist.
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| ATA50879/2020A AT523731B1 (de) | 2020-10-13 | 2020-10-13 | Motorik- und erlebnispark |
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2021
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