AT524109A1 - Vorrichtung und ein Verfahren zur Kommissionierung von Artikeln - Google Patents

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AT524109A1 ATA50367/2021A AT503672021A AT524109A1 AT 524109 A1 AT524109 A1 AT 524109A1 AT 503672021 A AT503672021 A AT 503672021A AT 524109 A1 AT524109 A1 AT 524109A1
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Abstract

Es wird ein eine Vorrichtung (100, 101) und ein Verfahren (200) zur Kommissionierung von Artikeln (1) gemäß zumindest einem Auftrag aus Lagerbehältern (2) in zumindest einen Auftragsbehälter (3) gezeigt, bei dem: Lagerbehälter (2) mittels jeweils eines einer Vielzahl von Lagerfahrzeugen (10) aus einem Artikel-Lager (4) entnommen werden, wobei die Lagerbehälter (2) in dem Artikel-Lager (4) zu mehreren aneinander angeordneten vertikalen Stapeln (5) übereinander gelagert sind, und wobei die Lagerfahrzeuge (10) auf einem über den vertikalen Stapeln (5) des Artikel-Lagers (4) angeordneten Schienensystem (7) bewegbar und über den vertikalen Stapeln (5) zur Entnahme der Lagerbehälter (2) positionierbar sind; die entnommenen Lagerbehälter (2) an zumindest eine Übergabestation (11) zugeführt werden; Artikel (1) aus den zugeführten Lagerbehältern (2) an ein Sortiersystem (17) übergeben werden; und die Artikel (1) mittels des Sortiersystems (17) an einem Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zur Kommissionierung des Auftrags in den zumindest einen Auftragsbehälter (3) bereitgestellt werden. Um die Effizienz und den Durchsatz des Verfahrens auf kostengünstige Weise zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Artikel (1) des zumindest einen Auftrags in der Reihenfolge des Bereitstellens der Lagerbehälter (2) an der Übergabestation (11) an das Sortiersystem (17) übergeben werden und in dem Sortiersystem (17) unabhängig von der Reihenfolge der Übergabe der Artikel (1) in eine vorgesehene Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) sortiert werden und die Artikel (1) in der Reihenfolge der vorgesehenen Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) an den Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zugeführt werden.

Description

Vorrichtung und ein Verfahren zur Kommissionierung von Artikeln
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Kommissionierung von Artikeln aus Lagerbehältern gemäß zumindest einem Auftrag in zumindest einen Auftragsbehälter, bei dem: Lagerbehälter mittels jeweils eines einer Vielzahl von Lagerfahrzeugen aus einem Artikel-Lager entnommen werden, wobei die Lagerbehälter in dem Artikel-Lager zu mehreren aneinander angeordneten vertikalen Stapeln übereinander gelagert sind, wobei die Lagerfahrzeuge auf einem über den vertikalen Stapeln des Artikel-Lagers angeordneten Schienensystem bewegbar und über den vertikalen Stapeln zur Entnahme der Lagerbehälter positionierbar sind; die entnommenen Lagerbehälter an zumindest eine Übergabestation zugeführt werden; Artikel aus den zugeführten Lagerbehältern an ein Sortiersystem übergeben werden; und die Artikel mittels des Sortiersystems an einem Kommissionierplatz zur
Kommissionierung des Auftrags in den zumindest einen Auftragsbehälter bereitgestellt werden.
Stand der Technik
Aus dem Stand der Technik (DE 10 2018 251 752 A1, WO 2016/198467 A1) sind sogenannte Grid-Lagersysteme bekannt, in welchen Lagerbehälter übereinandergestapelt, gitterförmig nebeneinander angeordnet sind. Auf einem Gitter über dem Lager bewegen sich Lagerfahrzeuge fort, die Lagerbehälter von oben entnehmen und entlang dem Gitter transportieren können. Solche Grid-Lagersysteme leiden allerdings daran, dass zur Bereitstellung eines bestimmten Artikels, der zugehörige Lagerbehälter durch das Lagerfahrzeug erst „ausgegraben“ werden muss. Sollen die Artikel nun in einer bestimmten Sequenz kommissioniert werden, so müssen die Lagerbehälter zunächst in einem Puffer zwischengelagert werden, was die Lagerbehälter jedoch für lange Zeit blockiert und den Durchsatz stark begrenzt. Die Lagerbehälter werden daher in der Regel unsequenziert in Puffer an den Kommissionierplätzen bereitgestellt, wobei das Kommissionierpersonal die benötigten
Artikel aus den entsprechenden Lagerbehältern entnimmt.
Weiters ist aus WO 2017/097724 A1 bekannt, zur Bildung einer Sequenz, die Lagerbehälter aus einem Grid-Lagersystem an mehrere Förderrutschen zu übergeben, wobei die Lagerbehälter in den Förderrutschen jeweils eine vorgegebene Reihenfolge aufweisen können. Zur Bildung der Sequenz in den Förderrutschen müssen die Lagerbehälter allerdings in der korrekten Reihenfolge bereitgestellt werden, was wiederum den Durchsatz des System stark begrenzt, da einige Lagerbehälter unter Umständen aus einer tiefen Position im Lager ausgegraben werden
müssen und eine entsprechend lange Zeitspanne für die Bereitstellung benötigen.
Aus WO 2019/238664 A1 sind ebenso Grid-Lagersysteme bekannt, in denen vertikale Schächte vorgesehen sind, die zum Übergeben von Lagerbehältern von einem Gitter über dem GridLagersystem an ein darunterliegendes Transportgitter ausgebildet sind. Die Lagerfahrzeuge können dabei die Lagerbehälter in den Schächten nach unten lassen und so auf einem Lagerfahrzeug im unteren Transportgitter ablegen bzw. an dieses übergeben. Das untere Gitter weist dabei Kommissionierplätze auf, an denen die Lagerbehälter mittels der Lagerfahrzeuge bereitgestellt werden können. An den Kommissionierplätzen kann dann die Kommissionierperson aus den bereitgestellten Lagerbehältern die Artikel gemäß eines Auftrags
in den Auftragsbehälter kommissionieren.
Des Weiteren sind aus EP3650374 Al Grid-Lagersystem mit angeschlossenem Sequenzierpuffer bekannt. Der Sequenzierpuffer kann dabei rotiert werden, wobei das Bedienpersonal am Kommissionierplatz die Bereitstellung eines bestimmten Lagerbehälters aus dem Sequenzierpuffer anfordern kann. Solche Systeme leiden allerdings wieder unter den begrenzten Plätzen im Sequenzierpuffer und unter der langen Bereitstellungszeit, wenn ein
Lagerbehälter nicht im Sequenzierpuffer vorrätig ist.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Kommissionierung von Artikeln der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, dass die Effizienz bei der Kommissionierung von Artikeln aus dem Artikel-Lager und der Durchsatz
des Verfahrens auf kostengünstige Weise weiter erhöht werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe hinsichtlich des Verfahrens dadurch, dass die Artikel des zumindest einen Auftrags in der Reihenfolge des Bereitstellens der Lagerbehälter an der Übergabestation in einem ersten Kommissionierschritt an ein Sortiersystem übergeben werden und in dem Sortiersystem unabhängig von der Reihenfolge der Übergabe der Artikel in eine vorgesehene Sequenz sortiert und die Artikel in der Reihenfolge der vorgesehenen Sequenz an
den Kommissionierplatz zugeführt werden.
Werden die Artikel des zumindest einen Auftrags in der Reihenfolge des Bereitstellens der Lagerbehälter an der UÜbergabestation an das Sortiersystem übergeben und in dem Sortiersystem unabhängig von der Reihenfolge der Übergabe der Artikel in eine vorgesehene Sequenz sortiert, so kann das Verfahren beim Bereitstellen der Lagerbehälter deutlich vereinfacht und der Durchsatz erhöht werden, da die Bereitstellung der Lagerbehälter an der Übergabestation mittels der Lagerfahrzeuge aus dem Artikel-Lager in einer beliebigen Reihenfolge erfolgen kann. Auf diese Weise können Zwischenpuffer für Lagerbehälter
vermieden und aufwändige Umlagerungen der Lagerbehälter im Artikel-Lager reduziert
werden und die Lagerbehälter durch die unabhängig voneinander und parallel fahrenden Lagerfahrzeuge einfach in der der Reihenfolge ihres Eintreffens an der Übergabestation bereitgestellt werden. Die gewünschten Artikel können dann unmittelbar nach dem Eintreffen der Lagerbehälter an der Übergabestation ohne größere Verzögerungen an das Sortiersystem übergeben werden und mittels des Sortiersystems unabhängig von der Reihenfolge der Übergabe der Artikel in eine vorgegebene Sequenz sortiert werden. Da die Artikel nicht in einer bestimmten Sequenz von den Lagerfahrzeugen bereitgestellt werden müssen, können
insbesondere Staus und Weg-Kollisionen zwischen den Lagerfahrzeugen vermieden werden.
Vorzugsweise kann eine Vielzahl an Übergabestationen vorgesehen sein, wobei ein Lagerbehälter stets an die ihm am nähesten liegenden Übergabestation zugeführt wird und
somit die Fahrwege der Lagerfahrzeuge reduziert werden.
Vorzugsweise werden die Artikel dann weiter in der Reihenfolge der vorgesehenen Sequenz an den Kommissionierplatz zugeführt und können unmittelbar in den bzw. die Auftragsbehälter kommissioniert werden. Insbesondere können die Artikel dabei einfach maschinell oder händisch in die Auftragsbehälter kommissioniert werden, ohne dass dabei erst eine besondere Reihenfolge hergestellt werden muss. So können insbesondere auch Kommissionierungsfehler, die durch die Sortierung am Kommissionierplatz entstehen, zuverlässig vermieden werden. Eine besonders einfache und schnelle Kommissionierung der Artikel in die Auftragsbehälter am Kommissionierplatz kann so erreicht werden. Erfindungsgemäß kann somit ein technisch einfaches Verfahren zur Kommissionierung von Artikeln mit hohem Durchsatz geschaffen
werden, welches zudem kosteneffizient in der Durchführung ist.
Unter einem Auftrag im Sinne der vorliegenden Erfindung wird beispielsweise ein Kundenauftrag für die Auslieferung von Artikeln an den Kunden, ein Filialauftrag für die Lieferung von Artikeln an eine Filiale (bspw. zur Nachbestückung), ein Stücklistenauftrag für die Assemblierung eines Artikels aus mehreren Teilartikeln, ein Umlagerungsauftrag zur Konsolidierung (bspw. von Retouren) oder dergl. verstanden. Solche Aufträge können unter anderem die Lieferung der Artikel in einer bestimmten Reihenfolge bzw. Sequenz im Auftragsbehälter fordern. Insbesondere bei Filialaufträgen kann ein Packbild vorgegeben und eine Lieferung der Artikel sortiert nach Größe, Farbe, Art, etc. gewünscht sein, um die Artikel
ohne größeren Aufwand in der Filiale weiterverarbeiten zu können.
Unter einem Lagerfahrzeug im Sinne der vorliegenden Erfindung wird jedes manuell, fern- oder computergesteuerte Fahrzeug verstanden, welches zur Aufnahme und zum Transport von Lagerbehältern aus dem bzw. in das Artikel-Lager ausgebildet ist. Bei einem solchen Lagerfahrzeug kann es sich beispielsweise um ferngesteuerte Fahrzeuge, um Fahrzeuge mit
zwei Sätzen von Rädern, die sich entlang zwei orthogonalen Richtungen fortbewegen können,
um schienengebundene Fahrzeuge oder dgl. handeln. Solche Lagerfahrzeuge können etwa mit Lastaufnahmemittel ausgestattet sein, welche zum Anheben und Bewegen von Lagerbehältern
ausgebildet sind.
Insbesondere können in einer weiteren Ausführungsvariante nur jene Artikel in der vorgegebenen Sequenz an den Kommissionierplatz zugeführt werden, die zu einem zusammenhängenden Auftrag gehören. So kann die Fehleranfälligkeit durch
Kommissionierung von Artikeln in falsche Auftragsbehälter weiter verringert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch besonders zur vollständigen Automatisierung, insbesondere in dem die Übergabe von Artikeln aus den Lagerbehältern an die Sortiervorrichtung und die Kommissionierung der Artikel in die Auftragsbehälter am
Kommissionierplatz durch Roboter erfolgen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich insbesondere weiter dadurch aus, dass die Zuführung der Artikel in der vorgesehenen Sequenz an den Kommissionierplatz eine unterbrechungsfreie Kommissionierung aller Artikel des zumindest einen Auftrags in den zumindest einen Auftragsbehälter am Kommissionierplatz ermöglicht. Insbesondere findet bei dem erfindungsgemäßen Verfahren keine weitere Sortierung der Artikel am Kommissionierplatz mehr statt. Die Fehleranfälligkeit des Verfahrens beim Endschritt der Kommissionierung kann somit deutlich gegenüber aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren reduziert werden. Ein besonders einfaches und zuverlässiges Verfahren kann so
geschaffen werden.
Entspricht zur Kommissionierung von Artikeln mehrerer Aufträge aus Lagerbehältern in mehrere Auftragsbehälter die vorgesehene Sequenz einer ununterbrochenen Folge von zu jeweils einem Auftrag gehörenden Artikeln, so kann das erfindungsgemäße Verfahren weiter verbessert werden. Insbesondere kann dabei die Sortiervorrichtung die Artikel in eine vorgesehene Sequenz bringen, die einer Aneinanderreihung von zu jeweils einem Auftrag gehörenden Artikeln entspricht. So können am Kommissionierplatz die Artikel einfach in der Reihenfolge ihres Eintreffens ohne weitere Sortierung in die Auftragsbehälter mehrerer Aufträge kommissioniert werden. Ein besonders zuverlässiges Kommissionierverfahren kann so geschaffen werden, da die Fehleranfälligkeit bei der Kommissionierung der Artikel in die
Auftragsbehälter deutlich reduziert wird.
Entspricht weiters die vorgesehene Sequenz zumindest teilweise einer gemäß einem Auftrag einzuhaltenden Reihenfolge der Artikel im Auftragsbehälter, so kann die Zuverlässigkeit des Verfahrens weiter erhöht werden. Im Besonderen können dabei zuverlässig und einfach Aufträge kommissioniert werden, bei denen eine bestimmte Abfolge bzw. Reihenfolge im
Auftragsbehälter einzuhalten ist. Dies kann beispielsweise bei der Kommissionierung von
Artikeln unterschiedlicher Größen und/oder Farben, Varianten, etc. in einen Auftragsbehälter von Nutzen sein, wobei die vorgegebene Reihenfolge der Artikel in dem Auftragsbehälter bspw. jener Reihenfolge entspricht, in welcher die Artikel in einem Geschäft präsentiert
werden, oder in einem Lager vorgehalten werden.
Das Verfahren kann sich im Besonderen durch hohe Effizienz und hohen Durchsatz auszeichnen, wenn zur im Wesentlichen parallelen Kommissionierung von Artikeln einer Gruppe von Aufträgen, die Lagerbehälter zur Erfüllung aller Aufträge mittels einer Vielzahl von Lagerfahrzeugen aus dem Artikel-Lager entnommen und in beliebiger Reihenfolge ihres Eintreffens an der zumindest einen Übergabestation an das Sortiersystem übergeben werden. Dabei kann aus einer Vielzahl zu kommissionierender Aufträge eine Gruppe von Aufträgen gebildet werden, welche im Wesentlichen parallel abgearbeitet wird. So müssen insbesondere zur Erfüllung mehrerer Aufträge aus der Gruppe, welche dieselben Artikel umfassen, die Lagerbehälter nur einmal an der Übergabestation bereitgestellt werden. Die Artikel werden dann bevorzugt jeweils einzeln an das Sortiersystem übergeben und in einer vorgegebenen Reihenfolge am Kommissionierplatz bereitgestellt, so dass die Aufträge aus der Gruppe in die
jeweiligen Auftragsbehälter kommissioniert werden können.
Die benötigten Lagerbehälter mit den Artikeln zur Erfüllung aller Aufträge aus der Gruppe werden dann von den Lagerfahrzeugen parallel und unabhängig voneinander aus dem ArtikelLager entnommen und in der Reihenfolge ihres Eintreffens an der UÜbergabestation
bereitgestellt.
Wird zudem eine entsprechende Anzahl von Artikeln zur Erfüllung aller Aufträge aus der Gruppe von Aufträgen aus den jeweiligen Lagerbehältern entnommen und dem Sortiersystem zugeführt, so kann der Bereitstellungsaufwand durch die Lagerfahrzeuge weiter reduziert werden. So kann etwa, wenn ein und derselbe Artikel zur Erfüllung von mehreren Aufträgen benötigt wird, der Lagerbehälter mit diesen Artikeln nur einmal an der zumindest einen Übergabestation bereitgestellt werden und dabei auf einmal die entsprechende Anzahl von
Artikeln entnommen werden.
Nach der Bereitstellung der Lagerbehälter an der Übergabestation mittels der jeweiligen Lagerfahrzeuge können die Artikel des zumindest einen Auftrags aus den Lagerbehältern entnommen und einzeln in Transportgebinde des Sortiersystems übergeben werden. Durch die Vereinzelung der Artikel in die Transportgebinde kann die Sortierung der Artikel in die vorgegebene Sequenz weiter vereinfacht werden. Des Weiteren kann durch die Zuführung von einzelnen Artikeln in jeweils einem Transportgebinde an den Kommissionierplatz die Kommissionierung der Artikel und insbesondere eine Automatisierung der Kommissionierung
vereinfacht werden.
Die Transportgebinde können gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante Fördertaschen sein, die mittels eines Hängeförderers befördert werden. So kann die Sortiervorrichtung einen solchen Hängeförderer zur Förderung der Fördertaschen aufweisen. Ein besonders kompaktes
und platzsparendes System kann so geschaffen werden.
Nach der Entnahme der Artikel und deren Bereitstellung an der Übergabestation bzw. deren Übergabe an entsprechende Transportgebinde, können die Lagerbehälter mittels der jeweiligen
Lagerfahrzeugte wieder im Artikel-Lager eingelagert werden.
Die Erfindung hat sich weiters die Aufgabe gestellt, ein System zur Kommissionierung von Artikeln der eingangs erwähnten Art mit hohem Durchsatz bereitzustellen, dass eine kostengünstige und zuverlässige Kommissionierung von Artikeln in Auftragsbehälter in einer
vorgegebenen Sequenz ermöglicht.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Sortiersystem Matrixsortierer ist, welcher an der Übergabestation mit dem Transportsystem zur Übergabe von Artikeln aus den Lagerbehältern an die Transportgebinde des Matrixsortierers gekoppelt ist und welcher zur Sortierung der
Transportgebinde und zur Bildung der vorgesehenen Sequenz an Artikeln ausgebildet ist.
Ist das Sortiersystem ein Matrixsortierer, so können die Transportgebinde mit den Artikeln auf einfache und zuverlässige Weise beim Durchlauf durch den Matrixsortierer in die vorgesehene Sequenz gebracht werden. Insbesondere kann durch den Einsatz des Matrixsortierers die Notwendigkeit für Pufferplätze für die Lagerbehälter an der Übergabestation vollständig entfallen. Dabei kann die Zeit, während derer ein Lagerfahrzeug mit einem Lagerbehälter belegt ist und während derer der Lagerbehälter zwischen Artikel-Lager und Übergabestation unterwegs ist, deutlich verringert werden. So kann der Durchsatz bei der Bereitstellung von
Lagerbehältern aus dem Artikel-Lager weiter erhöht werden.
Insbesondere der Durchsatz in der Bereitstellung von Lagerbehältern aus vertikal angeordneten Artikel-Lagern wird in der Regel durch die zur Verfügung stehenden Pufferplätze und Anzahl an Lagerfahrzeugen begrenzt, welche zur Sequenzbildung der Artikel benötigt wird. Durch den vollständigen Entfall der Pufferplätze und die Nachschaltung eines Matrixsortierers nach dem Artikel-Lager kann die Sequenzierung vollständig auf den Matrixsortierer verschoben werden,
womit ein System mit hohem Durchsatz geschaffen werden kann.
Erfindungsgemäß ist dabei der Matrixsortierer an der Übergabestation mit dem Transportsystem des Artikel-Lagers gekoppelt, so dass Artikel aus den bereitgestellten Lagerbehältern an Transportgebinde des Matrixsortierers übergeben werden können. Die
Artikel in den Transportgebinden können dann mittels des Matrixsortierers zuverlässig in die
vorgesehene Sequenz gebracht werden und in dieser Sequenz an dem Kommissionierplatz
bereitgestellt werden.
Der Matrixsortierer kann dabei zumindest eine Sortierschleife mit zugehörigen Weichen für die Transportgebinde aufweisen, so dass bei entsprechender Schaltung der Weichen eine beliebige
Sequenz von Artikeln in eine vorgesehene Sequenz sortiert werden kann.
Sind gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung die Transportgebinde als Fördertaschen ausgebildet, und weist der Matrixsortierer ein Hängefördersystem (Taschenfördersystem) zur Beförderung und Sortierung der Fördertaschen auf, so kann ein besonders platzsparendes und kosteneffizientes System geschaffen werden. Die Fördertaschen können insbesondere flexibel beliebige Arten und Größen von Artikeln aufnehmen, wobei auf
aufwändige Fördersysteme mit Förderbändern und Transportbehältern verzichtet werden kann.
Ist das Sortiersystem weiters mit dem Kommissionierplatz verbunden und weist der Kommissionierplatz eine Entladestelle zur Entnahme der Artikel aus den Transportgebinden auf, so können die Fördertaschen nach dem Durchlaufen des Matrixsortierers in der vorgesehenen Sequenz ohne weitere Schritte direkt an der FEntladestelle des Kommissionierplatzes bereitgestellt werden. Dadurch kann die Effizienz der Vorrichtung
weiter erhöht werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann der Matrixsortierer mit einer zweiten Fördertechnik verbunden sein, um zweite Artikel aus einem zweiten Artikel-Lager am Matrixsortierer bereitzustellen. So können parallel zu der Bereitstellung der Artikel aus dem ersten Artikel-Lager an der Übergabestation auch zweite Artikel aus einem zweiten ArtikelLager bereitgestellt werden, wobei danach alle Artikel mittels des Matrixsortierers in die vorgesehene Sequenz gebracht werden. Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn ebenso Artikel kommissioniert werden sollen, die in den Lagerbehältern in dem Artikel-Lager nicht zweckmäßig gelagert werden können (beispielsweise im Fall von Hängeware, wie etwa
Kleidungsstücke oder dgl.).
Die zweite Fördertechnik kann dabei ebenso zur Übergabe der zweiten Artikel aus zweiten Lagerbehältern in die Transportgebinde an der Übergabestation ausgebildet sein. So können auch zweite Artikel, die in zweiten Lagerbehältern im zweiten Artikel-Lager gelagert werden einfach an der Übergabestation in die Transportgebinde übergeben werden um im
Matrixsortierer gemeinsam mit den Artikeln aus dem ersten Artikel-Lager sortiert werden.
In einer weiteren Ausführungsvariante kann die zweite Fördertechnik beispielsweise ebenso ein Hängefördersystem sein, welches die beförderten zweiten Artikel direkt in das
Hängefördersystem des Matrixsorters einleiten kann.
In wieder einer weiteren Ausführungsvariante kann der Kommissionierplatz mit einer dritten Fördertechnik verbunden sein, um dritte Artikel aus einem dritten Artikel-Lager an den Kommissionierplatz zur Kommissionierung der Artikel gemäß dem zumindest einen Auftrag in den zumindest einen Auftragsbehälter zuzuführen. Dies kann sich insbesondere dann als vorteilhaft erweisen, wenn zusätzlich Artikel kommissioniert werden sollen, die sich nicht in den Transportgebinden, insbesondere in den Fördertaschen, des Matrixsortierers befördern lassen, oder die nicht in dem Hängefördersystem des Matrixsortierers beförderbar sind. Bei diesen dritten Artikeln kann es sich beispielsweise um große sperrige Artikel oder um besonders schwere Artikel handeln. Diese dritten Artikel werden dann bevorzugt direkt mittels der dritten Fördertechnik in eigenen Lagerbehältern aus dem dritten Artikel-Lager an den Kommissionierplatz zugeführt, wo sie in den entsprechenden Auftragsbehälter kommissioniert werden können. Ein besonders flexibles System, welches eine Vielzahl von verschiedenen
Artikeln kommissionieren kann, kann somit geschaffen werden.
Bevorzugt weist das erfindungsgemäße System eine Steuerung auf, welche derart programmiert
ist, anhand des Systems ein Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 9 durchzuführen.
Kurzbeschreibung der Figuren
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsvarianten der Erfindung anhand der Figuren
näher dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht des erfindungsgemäßen Systems gemäß einer ersten Ausführungsvariante,
Fig. 2 eine schematische perspektivische 3d-Ansicht des erfindungsgemäßen Systems gemäß der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsvariante, und
Fig. 2 eine schematische perspektivische 3d-Ansicht des erfindungsgemäßen Systems gemäß
einer zweiten Ausführungsvariante.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Die im Folgenden konkret beschriebenen Ausführungsvarianten der Erfindung stellen lediglich einige mögliche Ausführungsvarianten dar und sind nicht als einschränkend für den
Schutzumfang gemäß den Ansprüchen zu verstehen.
Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht des erfindungsgemäßen Systems 100 zur Kommissionierung von Artikeln 1 gemäß zumindest einem Auftrag aus Lagerbehältern 2 in zumindest einen Auftragsbehälter 3. Anhand des Systems 100 wird dabei zur
Kommissionierung der Artikel 1 ein Verfahren 200 gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9
ausgeführt. Bevorzugte Ausführungsvarianten des Systems 100 und des Verfahrens 200
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Wie in Fig. 1 und in der perspektivischen Darstellung des Systems 100 in Fig. 2 gezeigt, weist das System 100 zumindest ein Artikel-Lager 4 auf, in welchem die Lagerbehälter 2 zu mehreren nebeneinander angeordneten vertikalen Stapeln 5 übereinander gelagert sind. Die Lagerbehälter 2 sind dabei bevorzugt als quaderförmige Kisten ausgeführt, die direkt übereinandergestapelt werden können und somit einen vertikalen Stapel 5 bilden. In den Lagerbehältern 2 sind bevorzugt immer Artikel 1 einer einzelnen Art enthalten, wobei die Artikel 1 einer Art in
mehreren Lagerbehältern 2 über dem Artikel-Lager 4 verteilt enthalten sein können.
Mit dem Artikel-Lager 4 ist ein Transportsystem 6 gekoppelt, welches ein Schienensystem 7 aufweist, das über den vertikalen Stapeln 5 des Artikel-Lagers 4 angeordnet ist. Das Schienensystem 7 weist dabei Schienen 8 in x-Richtung und Schienen 9 in y-Richtung auf, entlang derer sich Lagerfahrzeuge 10 bewegen können. Die Lagerfahrzeuge 10 sind zur Entnahme, zur Einlagerung und zum Transport von Lagerbehältern 2 ausgebildet, wobei ein
Lagerfahrzeug 10 bevorzugt nur jeweils einen Lagerbehälter 2 handhaben kann.
Wird ein Lagerbehälter 2 aus einer unteren Position in einem Stapel 5 angefordert, so muss dieser durch die Lagerfahrzeuge 10 zunächst „ausgegraben“ werden; die darüber liegenden Lagerbehälter 2 müssen also zuerst entfernt werden, bevor ein Lagerfahrzeug 10 den gewünschten Lagerbehälter 2 aufnehmen kann. Dabei können gemäß einer Ausführungsvariante, die darüber liegenden Lagerbehälter 2 jeweils von einem Lagerfahrzeug 10 aufgenommen werden und temporär in diesem gehalten werden, bis der gewünschte Lagerbehälter 2 von einem anderen Lagerfahrzeug 10 aufgenommen werden kann. Nach der Entnahme des gewünschten Lagerbehälters 2 werden die temporär gehaltenen Lagerbehälter 2 wieder in dem Stapel 5 eingelagert. In einer weiteren Ausführungsvariante können die darüber liegenden Lagerbehälter 2 auch von jeweils einem Lagerfahrzeug 10 in andere Stapel 5 umgelagert werden, bis der gewünschte Lagerbehälter 2 entnommen werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens 200 werden die beiden zuvor beschriebenen Ausführungsvarianten dynamisch je nach verfügbaren (freien) Lagerfahrzeugen 10 und verfügbaren Plätzen in Stapeln 5 abwechselnd bzw. gleichzeitig durchgeführt.
Das System 100 ist vorzugsweise mit einer Steuerung 50 ausgestattet, welche die Position der Lagerbehälter 2 im Artikel-Lager 4 erfasst und speichert. Die Steuerung 50 ist dabei bevorzugt drahtlos mit den Lagerfahrzeugen 10 verbunden, so dass Positionsänderungen der Lagerbehälter 2 durch Entnahme, Einlagerung und Umlagerung erfasst werden können. Die
Steuerung 50 ist dabei so ausgestaltet, dass sie zu jeder Zeit die momentane Position jedes
Lagerbehälters 2 im Artikel-Lager 4 bzw. im Transportsystem 6 nachverfolgt. Zudem speichert die Steuerung 50 gemäß einer weiteren Ausführungsvariante die momentane Anzahl, sowie die Art der Artikel 1 in den Transportbehältern 2. Bei Anforderung eines bestimmten Artikels 1 gemäß einem Auftrag kann die Steuerung 50 so denjenigen Lagerbehälter 2 anfordern, welcher
die effizienteste Erledigung des Auftrags ermöglicht.
Nach der Entnahme eines gewünschten bzw. eines gemäß einem Auftrag angeforderten Lagerbehälters 2 durch das Lagerfahrzeug 10, wird der Lagerbehälter 2 durch das Lagerfahrzeug 10 zu einer Übergabestation 11 des Systems 100 gebracht und dort bereitgestellt. Die Übergabestation 11 ist mit dem Transportsystem 6 so gekoppelt, dass das Lagerfahrzeug 10 die Übergabestation 11 direkt über das Schienensystem 7 erreichen und die Lagerbehälter 2
an der Übergabestation 11 abladen kann.
Wie in Fig. 2 dargestellt, sind die Übergabestationen 11 als an das Schienensystem 7 angeschlossene Schächte 12 ausgebildet in denen die Lagerbehälter 2 von Lagerfahrzeugen 10 hinabgelassen, zur Entnahme der Artikel 1 bereitgestellt und nach Entnahme der Artikel 1 wieder durch ein Lagerfahrzeug 10 aufgenommen werden können. Danach werden die Lagerbehälter 2 durch die Lagerfahrzeuge 10 wieder in dem Schacht 12 nach oben transportiert und an einer freien Position in einem Stapel 5 eingelagert. Im Stand der Technik sind unterschiedliche Ausführungsformen der Behälterbereitstellung bekannt, welche alternativ zur beschriebenen Variante zur Behälterbereitstellung der Übergabestation 11 eingesetzt werden
können.
An der Übergabestation 11 werden die Artikel 1 gemäß dem Auftrag einzeln in Transportgebinde 14 eines Hängefördersystems 15 übergeben. Die Transportgebinde 14 sind dabei als Fördertaschen 16 ausgebildet, die in dem Hängefördersystem 15 hängend transportiert werden. Als Ausführungsvariante können in der Übergabestation 11 die Artikel 1 auch in der gemäß dem Auftrag angeforderten Menge in ein Transportgebinde 14 übergeben werden, was insbesondere bei kleinen Artikeln besonders vorteilhaft ist. Die Übergabe der Artikel 1 aus den Lagerbehältern 2 in die Transportgebinde 14 kann dabei wahlweise manuell durch eine
Kommissionierperson oder maschinell durch einen Kommissionierroboter erfolgen.
Die Übergabe der Artikel 1 in die Fördertaschen 16 des Hängefördersystems 15 erfolgt dabei in der Reihenfolge, in welcher die Lagerbehälter 2 an der Übergabestation 11 bereitgestellt werden. Die Lagerbehälter 2 können dabei von der Steuerung 50 zur Erfüllung eines Auftrags oder einer Gruppe von Aufträgen in der effizientesten Weise angefordert werden, so dass keine Wartezeiten für die Lagerbehälter 2 an den Übergabestationen 11 entstehen. So können beispielsweise alle Lagerbehälter 2, die in oberen Positionen in Stapeln 5 lagern schnell an einer
Übergabestation 11 bereitgestellt werden, während andere in Stapeln 5 tiefer liegende
Lagerbehälter 2 längere Zeit zur Bereitstellung in Anspruch nehmen. Alle Artikel 1 die zur Erfüllung eines Auftrags oder einer Gruppe von Aufträgen benötigt werden können so in beliebiger Reihenfolge in Fördertaschen 16 des Hängefördersystems 15 übergeben werden und werden dann in einem nachfolgenden Schritt in die benötigte Sequenz 23, 23.1, 23.2, 23.3 sortiert.
Wie in der Draufsicht in Fig. 1 gezeigt, weist das System 100 ein Sortiersystem 17 zur Sortierung der Transportgebinde 14 auf. In der gezeigten Ausführungsvariante ist das Sortiersystem 17 als Matrixsortierer 18 ausgebildet, welcher in dem Hängefördersystem 15 integriert ist. Die Fördertaschen 16 können somit direkt im Durchlauf des Hängefördersystem
15 den Matrixsortierer 18 passieren und somit in eine gewünschte Sequenz sortiert werden.
Der Matrixsortierer 18 weist zur Sortierung der Fördertaschen 16 zumindest eine Sortierschleife 19 auf, welche über Weichen 20 mit dem Hängefördersystem 15 verbunden ist. Die Sortierschleife 19 kann dabei sowohl zur Bildung einer Sequenz 23, als auch als Puffer für die Fördertaschen 16 dienen. Weiters weist der Matrixsortierer 18 mehrere Weichen 21 auf, an denen die Fördertaschen 16 über mehrere parallele Förderbahnen 22 geführt werden können. Die Weichen 21 können dabei wiederum mit der Steuerung 50 verbunden sein, welche so programmiert und ausgebildet ist, dass die Weichen 21 abwechselnd geschaltet werden um eine gewünschte Sequenz 23.1, 23.2, 23.3 an Artikeln 1 gemäß einem Auftrag, insbesondere aus
einer Gruppe von Aufträgen, in den Fördertaschen 16 herzustellen.
Wie in Fig. 1 weiter gezeigt, weist das System 100 weiters Kommissionierplätze 24.1, 24.2, 24.3 auf, welche über das Hängefördersystem 15 mit dem Matrixsortierer 18 verbunden sind. Nach der Bildung einer Sequenz 23.1, 23.2, 23.3 an Artikeln 1 bzw. Fördertaschen 16 gemäß einem Auftrag, werden die Fördertaschen 16 an dem jeweiligen Kommissionierplatz 24.1, 24.2, 24.3 bereitgestellt. Die Kommissionierplätze 24.1, 24.2, 24.3 weisen dazu entsprechende Entladestellen 25 auf, an denen die Artikel 1 aus den Fördertaschen 16 entnommen und in die Auftragsbehälter 3 übergeben werden können. Die Übergabe der Artikel 1 aus den Fördertaschen 16 in die Auftragsbehälter 3 kann dabei wahlweise manuell durch eine
Kommissionierperson oder maschinell durch einen Kommissionierroboter erfolgen.
Am ersten Kommissionierplatz 24.1 werden dabei Artikel 1 gemäß einer ersten Sequenz 23.1 eines ersten Auftrags bereitgestellt. Am zweiten und dritten Kommissionierplatz 24.2, 24.3 werden entsprechend Artikel 1 gemäß einer zweiten und dritten Sequenz 23.2, 23.3 eines zweiten und dritten Auftrags bereitgestellt. An den Kommissionierplätzen 24.1, 24.2, 24.3 werden die Artikel 1 dann in der Reihenfolge ihres Eintreffens, also in der Reihenfolge der
jeweiligen Sequenz 23.1, 23.2, 23.3 in den jeweiligen Auftragsbehälter 3 kommissioniert.
Die in die Auftragsbehälter 3 kommissionierten Artikel 1 bilden dabei jeweils die Sequenzen 23.1, 23.2, 23.3 nach. So kann die Sequenz 23, in der die Artikel 1 in den Fördertaschen 16 an die Kommissionierplätze 24.1, 24.2, 24.3 zugeführt werden, beispielsweise die Sequenzen 23.1, 23.2, 23.3 als Teilsequenzen aufweisen und die einzelnen Aufträge in einer Gruppe von Aufträgen widerspiegeln. Die Teilsequenzen 23.1, 23.2, 23.3 wiederum können eine Reihenfolge der Artikel 1 in dem Auftragsbehälter 3 widerspiegeln. Die Artikel 1 können dabei beispielsweise im Auftragsbehälter 3 entsprechend der Sequenz 23.1, 23.2, 23.3 nach Größe, Farbe, Varianten oder anderen Eigenschaften gruppiert sein. Andererseits können die Artikel 1 im Auftragsbehälter 3 auch in einer Reihenfolge vorliegen in welcher die Artikel 1 in einem
Geschäft präsentiert werden, oder in einem Lager aufgereiht werden.
Schließlich können die Auftragsbehälter 3 nach der Kommissionierung der Artikel 1 entsprechend dem Auftrag und in der Reihenfolge der jeweiligen Sequenz 23.1, 23.2, 23.3
mittels eines Förderbandes 26 an ein Warenausgangssystem 27 abtransportiert werden.
Fig. 3 zeigt ein System 101 gemäß einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung. Das System 101 weist dabei sämtliche Merkmale des zuvor beschriebenen Systems 100, welches in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, auf. Es wird daher auf die obige Beschreibung zu den Figuren
1 und 2 verwiesen.
Das System 101 weist zudem eine zweite Fördertechnik 28 auf, welche mit einem zweiten Artikel-Lager 29 verbunden ist. Das zweite Artikel-Lager 29 enthält dabei zweite Artikel 30, die sich aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht in den Lagerbehältern 2 des Artikel-Lagers 4 lagern lassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die zweiten Artikel 30 hängbare Artikel, wie etwa Kleidungsstücke. Die zweiten Artikel 30 können dann direkt über die zweite Fördertechnik 28 dem Hängefördersystem 15 zugeführt werden und ebenso wie die Fördertaschen 16 mit dem Matrixsortierer 18 sortiert werden. Die durch den Matrixsortierer 18 gebildete Sequenz 23 kann dann entsprechend dem Auftrag neben den Artikeln 1, die in den Fördertaschen 16 transportiert werden, auch zweite Artikel 30 aufweisen. Die Artikel 1 und zweiten Artikel 30 werden dann entsprechend der jeweiligen Sequenz 23.1, 23.2, 23.3 den Kommissionierplätzen 24.1, 24.2, 24.3 zugeführt und dort am Entladeplatz 25 zur
Kommissionierung in die Auftragsbehälter 3 bereitgestellt werden.
In einer alternativen Ausführungsvariante, die in den Figuren jedoch nicht näher dargestellt wurde, können die zweiten Artikel 30 auch in zweiten Lagerbehältern an die Übergabestationen 11 zugeführt werden, wo diese ebenso wie die Artikel 1 aus dem Artikel-Lager an die
Fördertaschen 16 übergeben werden und so am Matrixsortierer 18 bereitgestellt werden.
Das System 101 weist, wie in Fig. 3 weiters dargestellt, zudem ein drittes Artikel-Lager 31 zur Bereitstellung von dritten Artikeln 32 auf. Das dritte Artikel-Lager ist dabei über eine dritte
Fördertechnik 33 mit den Kommissionierplätzen 24.1, 24.2, 24.3 verbunden, so dass neben den Artikeln 1, 30 aus den Artikel-Lagern 4, 29, die in Form der Sequenzen 23.1, 23.2, 23.3 bereitgestellt werden, ebenso die dritten Artikel 32 zur Kommissionierung in die Auftragsbehälter 3 bereitgestellt werden. Die dritten Artikel 32 können dabei bspw. Artikel sein, die sich nicht über die Transportbehälter 10 transportieren und im Artikel-Lager 4 lagern lassen, beispielsweise, weil es sich um besonders große, besonders schwere und/oder besonders sperrige Artikel 32 handelt. Durch die direkte Bereitstellung der dritten Artikel 32 an den Kommissionierplätzen 24.1, 24.2, 24.3 können diese manuell in die Auftragsbehälter
kommissioniert werden.
Die zuvor beschriebene Ausführungsvariante eignet sich auch beispielsweise für Artikel, die sich zwar in dem Artikel-Lager 4 lagern lassen und mittels der Lagerbehälter 4 und der Fördertaschen 16 transportiert werden können, die allerdings sehr selten angefordert werden. Solche sehr selten angeforderten Artikel sind dann meist an unterster Stelle in den Stapeln 5 des Artikel-Lagers 4 gelagert und benötigen deshalb einen großen Aufwand zur Umlagerung der darüber liegenden Lagerbehälter 2, was den Durchsatz des Artikel-Lagers 4 begrenzt. Diese selten angeforderten Artikel können somit in anderen Lagerformen im zweiten oder dritten Lager 29, 31 vorgehalten werden und somit indirekt den Durchsatz des Artikel-Lagers 4
erhöhen.

Claims (15)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Kommissionierung von Artikeln (1) gemäß zumindest einem Auftrag aus Lagerbehältern (2) in zumindest einen Auftragsbehälter (3), bei dem:
- Lagerbehälter (2) mittels jeweils eines einer Vielzahl von Lagerfahrzeugen (10) aus einem Artikel-Lager (4) entnommen werden, wobei die Lagerbehälter (2) in dem Artikel-Lager (4) zu mehreren aneinander angeordneten vertikalen Stapeln (5) übereinander gelagert sind, und wobei die Lagerfahrzeuge (10) auf einem über den vertikalen Stapeln (5) des Artikel-Lagers (4) angeordneten Schienensystem (7) bewegbar und über den vertikalen Stapeln (5) zur Entnahme der Lagerbehälter (2) positionierbar sind,
- die entnommenen Lagerbehälter (2) an zumindest eine Übergabestation (11) zugeführt werden,
- Artikel (1) aus den zugeführten Lagerbehältern (2) an ein Sortiersystem (17) übergeben werden,
- die Artikel mittels des Sortiersystems (17) an einem Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zur Kommissionierung des Auftrags in den zumindest einen Auftragsbehälter (3) bereitgestellt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel (1) des zumindest einen Auftrags in der Reihenfolge des Bereitstellens der Lagerbehälter (2) an der Übergabestation (11) an das Sortiersystem (17) übergeben werden und in dem Sortiersystem (17) unabhängig von der Reihenfolge der Übergabe der Artikel (1) in eine vorgesehene Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) sortiert werden und die Artikel (1) in der Reihenfolge der vorgesehenen Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) an den Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Artikel (1) in der vorgesehenen Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) an den Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) eine unterbrechungsfreie Kommissionierung aller Artikel (1) des zumindest einen Auftrags, insbesondere ohne weitere Sortierung der Artikel (1), in den zumindest einen Auftragsbehälter (3) am Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) ermöglicht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2
Kommissionierung von Artikeln (1) mehrerer Aufträge aus Lagerbehältern (2) in mehrere
dadurch gekennzeichnet, dass zur
>
Auftragsbehälter (3) die vorgesehene Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) einer ununterbrochenen Folge
von zu jeweils einem Auftrag gehörenden Artikeln (1) entspricht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgesehene Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) zumindest teilweise einer gemäß einem Auftrag einzuhaltenden Reihenfolge der Artikel (1) im Auftragsbehälter (3) entspricht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur im Wesentlichen parallelen Kommissionierung von Artikeln (1) einer Gruppe von Aufträgen, die Lagerbehälter (2) zur Erfüllung aller Aufträge mittels einer Vielzahl von Lagerfahrzeugen (10) aus dem Artikel-Lager (4) entnommen und in beliebiger Reihenfolge ihres Eintreffens an der
zumindest einen Übergabestation (11) an das Sortiersystem (17) übergeben werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine entsprechende Anzahl von Artikeln (1) zur Erfüllung aller Aufträge aus der Gruppe von Aufträgen aus den jeweiligen
Lagerbehältern (2) entnommen und dem Sortiersystem (17) zugeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Bereitstellung der Lagerbehälter (2) mittels der jeweiligen Lagerfahrzeuge (10) die Artikel (1) des zumindest einen Auftrags aus den Lagerbehältern (2) entnommen und einzeln in
Transportgebinde (14) des Sortiersystems (17) übergeben werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel (1) durch Sortierung der Transportgebinde (14) im Sortiersystem (17) in die vorgesehene Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) gebracht werden und in den Transportgebinden (14) dem Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zugeführt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbehälter (2) nach der Entnahme der Artikel (1) mittels der jeweiligen Lagerfahrzeuge (10) wieder im Artikel-Lager (4) eingelagert werden.
10. System zur Kommissionierung von Artikeln (1) gemäß zumindest einem Auftrag aus Lagerbehältern (2) in zumindest einen Auftragsbehälter (3), aufweisend - zumindest ein Artikel-Lager (4) in welchem die Lagerbehälter (2) zu mehreren nebeneinander angeordneten vertikalen Stapeln (5) übereinander gelagert sind, mit einem mit dem Artikel-Lager (4) gekoppelten Transportsystem (6), welches zur Entnahme, Einlagerung und zum Transport von Lagerbehältern (2) ausgebildete Lagerfahrzeuge (10) aufweist, die auf einem über den vertikalen Stapeln (5) angeordneten Schienensystem (7) bewegbar sind, - zumindest eine Übergabestation (11) zur Übergabe von Artikeln (1) aus den Lagerbehältern (1) in Transportgebinde (14),
- einen Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zur Kommissionierung der Artikel (1) gemäß dem zumindest einen Auftrag in den zumindest einen Auftragsbehälter (3) und - ein Sortiersystem zur Bereitstellung der Artikel (1) in den Transportgebinden (14) am Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) in einer Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) zur zumindest teilweisen Kommissionierung des zumindest einen Auftrags in den zumindest einen Auftragsbehälter (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Sortiersystem (17) ein Matrixsortierer (18) ist, welcher an der Übergabestation (11) mit dem Transportsystem (6) zur Übergabe von Artikeln (1) aus den Lagerbehältern (2) an die Transportgebinde (14) gekoppelt ist und welcher zur Sortierung der Transportgebinde (14) und zur Bildung der vorgesehenen Sequenz (23.1, 23.2, 23.3) an Artikeln (1) ausgebildet ist.
11. System gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportgebinde (14) Fördertaschen (16) sind und der Matrixsortierer (18) ein Hängefördersystem (15) zur
Beförderung und Sortierung der Fördertaschen (16) aufweist.
12. System gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortiersystem (17) mit dem Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) verbunden ist und der Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) eine Entladestelle (25) zur Entnahme der Artikel (1) aus den Transportgebinden (14) aufweist.
13. System gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Matrixsortierer (18) mit einer zweiten Fördertechnik (28) verbunden ist, um zweite Artikel (30)
aus einem zweiten Artikel-Lager (29) am Matrixsortierer (18) bereitzustellen.
14. System gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Fördertechnik (28) zur Übergabe der zweiten Artikel (30) aus zweiten Lagerbehältern in die Transportgebinde (14) an der Übergabestation (11) ausgebildet ist.
15. System gemäß einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) mit einer dritten Fördertechnik (33) verbunden ist, um dritte Artikel (32) aus einem dritten Artikel-Lager (31) an den Kommissionierplatz (24.1, 24.2, 24.3) zur Kommissionierung der dritten Artikel (32) gemäß dem zumindest einen Auftrag in
den zumindest einen Auftragsbehälter (3) zuzuführen.
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