AT524167A2 - Verfahren zur herstellung von holzpellets - Google Patents

Verfahren zur herstellung von holzpellets Download PDF

Info

Publication number
AT524167A2
AT524167A2 AT602762020A AT602762020A AT524167A2 AT 524167 A2 AT524167 A2 AT 524167A2 AT 602762020 A AT602762020 A AT 602762020A AT 602762020 A AT602762020 A AT 602762020A AT 524167 A2 AT524167 A2 AT 524167A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mill
cold air
tumbling
comminution
fraction
Prior art date
Application number
AT602762020A
Other languages
English (en)
Other versions
AT524167A3 (de
Inventor
Johannes Schörkhuber
Original Assignee
Johannes Schörkhuber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johannes Schörkhuber filed Critical Johannes Schörkhuber
Priority to AT602762020A priority Critical patent/AT524167A3/de
Publication of AT524167A2 publication Critical patent/AT524167A2/de
Publication of AT524167A3 publication Critical patent/AT524167A3/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/34Other details of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/36Shape
    • C10L5/363Pellets or granulates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/40Solid fuels essentially based on materials of non-mineral origin
    • C10L5/44Solid fuels essentially based on materials of non-mineral origin on vegetable substances
    • C10L5/442Wood or forestry waste
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E50/00Technologies for the production of fuel of non-fossil origin
    • Y02E50/10Biofuels, e.g. bio-diesel
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E50/00Technologies for the production of fuel of non-fossil origin
    • Y02E50/30Fuel from waste, e.g. synthetic alcohol or diesel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Abstract

Verfahren zur Herstellung von Holzpellets, bei dem Holzmaterial in mehrere Fraktionen (6, 25a, 25b, 26) gesiebt wird, mindestens eine Grobfraktion (6) zur Weiterverarbeitung abgetrennt wird, mindestens eine Mittelfraktion (25a, 25b) zu Brennstoffpellets weiterverarbeitet wird und mindestens eine Feinstfraktion (26) zur Erzeugung von Wärme unmittelbar verbrannt wird. Ein hochwertiges Endprodukt wird dadurch erreicht, dass die Grobfraktion (6) mit Kaltluft vorbehandelt und danach in mindestens einer ersten Mühle (12) zerkleinert wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Holzpellets, bei dem Holzmaterial in mehrere Fraktionen gesiebt wird, mindestens eine Grobfraktion zur Weiterverarbeitung abgetrennt wird, mindestens eine Mittelfraktion zu Brennstoffpellets weiterverarbeitet wird und mindestens eine Feinstfraktion zur
Erzeugung von Wärme unmittelbar verbrannt wird,
Es ist bekannt, Holzpellets aus Holzmaterial herzustellen, indem Holzmaterial zerkleinert und gesiebt wird, um Asche und Rindenanteile abzutrennen, zu verbrennen und mit der so erzeugten Wärme die hochwertigen Anteile zu trocknen und zu Holzpellets zu verarbeiten, die einen extrem hochwertigen Brennstoff darstellen, der insbesondere einen sehr niedrigen Ascheanteil aufweist. Die in einem Schubboden erhaltenen Feinanteile enthalten die Hauptmenge an Rindenbestandteilen, Asche und dgl. und stellen somit den minderwertigsten Materialstrom dar, der zur Erzeugung von Prozesswärme sofort
verbrannt wird.
Die Grobfraktion stellt das höchstwertige Material dar, das die geringsten Fremdstoffanteile enthält und die längsten Faseranteile aufweist. Häufig wird
dieses Material zu Pellets mit hoher Qualität weiterverarbeitet.
Obgleich dieses Verfahren in technischer Hinsicht hervorragende Ergebnisse liefert, besteht in wirtschaftlicher Hinsicht der Bedarf, neben Brennstoffen auch höherwertige Endprodukte zu erzeugen, die insbesondere eine stoffliche Verwertung des eingesetzten Materials ermöglichen. Dies geschieht im Rahmen der vorliegenden Erfindung durch die zusätzliche Herstellung von fein gemahlenen Fasermaterialien, die als hochwertiger Rohstoff beispielsweise in der WPC-Herstellung eingesetzt werden können, also zusammen mit Kunststoff, typischerweise Polypropylen, aber auch Polyethylen oder PVC zu einem
Baumaterial für Profile oder Platten verarbeitet werden.
Derzeit ist kein Verfahren bekannt, mit dem eine optimale Ausnutzung des
Rohmaterials in dieser Art möglich ist.
effizient ablaufen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Grobfraktion mit Kaltluft vorbehandelt
und danach in mindestens einer ersten Mühle zerkleinert wird.
Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass durch eine möglichst schnelle Abkühlung unmittelbar vor einem Mahlschritt die Qualität des Produkts erheblich gesteigert werden kann. Dabei wird einerseits eine feine Mahlung erreicht, bei der aber andererseits die wertvollen Faserstrukturen weitgehend erhalten bleiben. Daher ist ein solches Material besonders gut für die Herstellung von WPC o.dgl. geeignet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Vorbehandlung mit Kaltluft über Vortexdüsen erfolgt. Dabei handelt es sich um spezielle Druckluftdüsen, die einen Kaltluftstrahl und einen Strom erwärmter Abluft erzeugen. Der besondere Vorteil solcher Düsen liegt darin, dass diese lediglich mit Druckluft versorgt werden müssen und keinerlei Kältemaschine o.dgl. benötigen. Mit solchen Düsen ist es möglich, einen Kaltluftstrom zu erzeugen, der 40°C oder mehr unterhalb der Temperatur der Druckluftversorgung liegt. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung hat sich eine Temperatur von etwa -10°C für den Kaltluftstrom als vorteilhaft herausgestellt.
Es ist dabei von besonderem Vorteil, wenn die Vorbehandlung mit Kaltluft in einem geschlossenen Behälter mit Zellradschleusen erfolgt. Auf diese Weise ist es möglich, eine Staubbelastung der Umgebung zuverlässig zu verhindern, wobei insbesondere eine entsprechende Absaugung mit Abluftreinigung effizient installiert werden kann. Ein Nebeneffekt der beschriebenen Vorgangsweise besteht darin, dass die Explosionsgefahr deutlich verringert werden kann. Die aus den Düsen strömende Kaltluft kann auf bis zu -40°C abgekühlt sein, wobei
jeder Mühle eine Behandlung mit Kaltluft vorgesehen ist.
Es hat sich als besonders günstig herausgestellt, dass in der ersten Mühle eine Zerkleinerung auf eine Teilchengröße von etwa 150 um erfolgt. Dies ist problemlos in einem Schritt möglich, ohne die Faserstruktur nennenswert zu beeinträchtigen. Als Mühlen können insbesondere Hammermühlen, Steinmühlen
oder Keramikmühlen eingesetzt werden.
Insbesondere hat sich herausgestellt, dass es günstig ist, nicht die gesamte Zerkleinerung nach der Hackervorrichtung in einem einzigen Verfahrensschritte durchzuführen. Vorzugsweise ist daher vorgesehen, dass stromabwärts der ersten Mühle eine weitere Zerkleinerung erfolgt. Durch ein solches zumindest zweistufiges Verfahren kann ein Endprodukt mit besonders hoher Qualität
erreicht werden.
In einer besonders Begünstigten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens kann vorgesehen sein, dass das Material vor der weiteren Zerkleinerung zu Presslingen verpresst wird. Insbesondere können die Presslinge als Plättchen mit einem Durchmesser zwischen 1 mm und 5 mm hergestellt werden. Auf diese Weise wird eine hohe Effizienz im Betrieb einer weiteren Mühle erreicht.
Besonders günstig ist es, wenn die weitere Zerkleinerung in einer weiteren Mühle auf eine Teilchengröße zwischen 25 um und 80 um erfolgt. Diese Endprodukte können besonders vorteilhaft bei der Herstellung von WPC oder ähnlichen Produkten eingesetzt werden.
Ähnlich wie im Fall der ersten Mühle ist es von Vorteil, wenn das Material vor der weiteren Zerkleinerung einer Vorbehandlung mit Kaltluft unterworfen wird, die auf das Material gerichtet wird.
Teilchengrößen, einer ersten Mühle zur Zerkleinerung einer Grobfraktion.
Erfindungsgemäß ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass eine Kaltluftbehandlungseinrichtung stromaufwärts der ersten Mühle vorgesehen ist. Auf diese Weise wird eine erhebliche Qualitätssteigerung erreicht. Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass der Energieaufwand für den Betrieb der ersten Mühle durch die Kaltluftbehandlung des Materials deutlich verringert
werden kann.
Es hat sich herausgestellt, dass es im Hinblick auf die Effizienz günstig ist, wenn die Klassiereinrichtung als Anordnung von Taumelsieben ausgebildet ist. Damit können in einfacher Weise verschiedene Fraktionen mit unterschiedlichen Teilchengrößen hergestellt werden.
Günstig ist es, wenn ein erstes Taumelsieb eine Maschenweite zwischen 0,5 mm und 1,2 mm, ein zweites Taumelsieb eine Maschenweite zwischen 0,3 mm und 0,9 mm und ein drittes Taumelsieb eine Maschenweite zwischen 0,2 mm und 0,6 mm aufweist. Bei Bedarf können auch zusätzliche Taumelsiebe vorgesehen sein, oder in bestimmten Fällen auch nur zwei. Selbstverständlich wird die Maschenweite innerhalb der oben dargestellten Bereiche so gewählt, dass die Maschenweite kontinuierlich abnimmt. Bei einer Ausführung mit drei Taumelsieben betragen die Maschenweiten beispielsweise 0,9 mm, 0,7 mm und 0,5 mm. Die im ersten Taumelsieb abgeschiedene Grobfraktion wird der erfindungsgemäßen Weiterbehandlung in mindestens einer Mühle unterzogen. Die im zweiten und dritten Taumelsieb abgeschiedenen Fraktionen werden zu Pellets unterschiedlicher Qualität weiterverarbeitet und die Durchgangsfraktion des letzten Taumelsiebs wird unmittelbar der Verbrennung zugeführt, um Prozesswärme erhalten, die beispielsweise für die Trocknung des Materials
benötigt wird.
Holzmaterialien eingesetzt werden.
Es ist weiters günstig, wenn stromabwärts der weiteren Mühle ein weiteres stromabwärtiges Taumelsieb mit Rückspeisung vorgesehen ist, das vorzugsweise eine Maschenweite zwischen 25 um und 80 um aufweist. Die Mühle ist dabei so eingestellt, dass der Großteil des gemahlenen Materials eine Teilchengröße kleiner als die Maschenweite des stromabwärtigen Taumelsiebs aufweist. Nur die im stromabwärtigen Taumelsieb abgeschiedenen gröberen Teilchen werden zurückgeführt, um erneut dem Mahlvorgang unterworfen zu werden. Auf diese Weise kann eine sehr einheitliche Korngrößenverteilung werden, die bei der Weiterverarbeitung erwünscht ist.
In der Folge wird die vorliegende Erfindung anhand des in der Figur dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
e Fig. 1 ein Diagramm, das eine Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung darstellt.
Aus dem Verfahrensschema von Fig. 1 ist ersichtlich, dass das Rohmaterial, nämlich Äste und Stämme von Bäumen, in eine Hackvorrichtung 1 aufgegeben wird und einer ersten Zerkleinerung unterzogen wird. In einer Klassiereinrichtung, nämlich einem Schubboden 2 mit einem ersten Taumelsieb 3 einem zweiten Taumelsieb 4 und einem dritten Taumelsieb 5 wird das gehackte
Material klassiert.
Das im ersten Taumelsieb 3 abgeschiedene Material, die Grobfraktion 6 wird über ein erstes Förderband 7 in einen Trichter 8 aufgegeben. Über eine
Zellenradschleuse 9 wird dieses Material in einem geschlossenen Behälter 10
sind.
In weiterer Folge ist eine erste Mühle 12 vorgesehen, in der eine weitere Zerkleinerung auf eine Teilchengröße von etwa 150 um erfolgt. In einem daran anschließenden Walzenstuhl werden aus dem Material kleine Plättchen mit etwa 3 mm Durchmesser geformt, die über eine weitere Zellenradschleuse 14 in einen weiteren Behälter 15 mit weiteren Vortexdüsen 16 eingebracht werden, um in einer weiteren Mühle 17 auf eine Teilchengröße von etwa 50 um verkleinert zu
werden.
Die Vortexdüsen 11 im Behälter 10 sind so eingestellt, dass die Luft mit einer Temperatur von etwa -10°C austritt. Die weiteren Vortexdüsen 16 sind auf eine Austrittstemperatur von etwa -20°C eingestellt.
Ein stromabwärtiges Taumelsieb 18 dient zur Abscheidung von unzureichend gemahlenem Material, das von einem Sammelbehälter 19 zur weiteren Mühle zurückgeführt wird, um erneut gemahlen zu werden. Das fertige Endprodukt tritt durch das stromabwärtige Taumelsieb 18 hindurch und wird über ein Förderband 19 in ein Produkt 27 eingebracht.
Allenfalls kann bei Bedarf ein hier nicht dargestellte Trocknungsvorgang zwischengeschaltet sein.
Das vom zweiten Taumelsieb 4 und vom dritten Taumelsieb 5 abgeschiedene Material, nämlich die Mittelfraktionen 25a und die Mittelfraktionen 25b, wird über Förderbänder 21 bzw. 22 zu einer hier nicht dargestellten Pellets-Produktion gefördert.
Die durch das dritte Taumelsieb 5 hindurchtretende Feinstfraktion 26 wird in einen Trichter 23 aufgenommen und einem Zwischenbehälter 24 zugeführt, um in einer hier nicht dargestellten Feuerungseinrichtung verbrannt zu werden, die die erforderliche Prozesswärme für die Pellets-Produktion liefert. Überschüssige Wärme kann zur Erzeugung elektrischer Energie in einem entsprechenden
Kreisprozess benutzt werden.
Endprodukte mit maximal möglicher Qualität erzeugt werden können.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von Holzpellets, bei dem Holzmaterial in mehrere Fraktionen (6, 25a, 25b, 26) gesiebt wird, mindestens eine Grobfraktion (6) zur Weiterverarbeitung abgetrennt wird, mindestens eine Mittelfraktion (25a, 25b) zu Brennstoffpellets weiterverarbeitet wird und mindestens eine Feinstfraktion (26) zur Erzeugung von Wärme unmittelbar verbrannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Grobfraktion (6) mit Kaltluft vorbehandelt und danach in mindestens einer ersten Mühle (12) zerkleinert
    wird,
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Holzmaterial durch eine Hackvorrichtung (1) zerkleinert und in einem Schubboden (2) in die mehreren Faktionen (6, 25a, 25b, 26) gesiebt wird.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlung mit Kaltluft über Vortexdüsen (11) erfolgt.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlung mit Kaltluft in einem geschlossenen Behälter (10)
    mit Zellradschleusen (9) erfolgt.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbehandlung mit Kaltluft in mehreren Stufen erfolgt.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Mühle (12) eine Zerkleinerung auf eine Teilchengröße von
    etwa 150 um erfolgt.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
    dass nach der ersten Mühle (12) eine weitere Zerkleinerung erfolgt.
    Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Material
    vor der weiteren Zerkleinerung zu Presslingen verpresst wird.
    11.
    12.
    13.
    14.
    15.
    16.
    Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Presslinge als Plättchen mit einem Durchmesser zwischen 1 mm und 5 mm
    hergestellt werden.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Zerkleinerung in einer weiteren Mühle (17) auf eine
    Teilchengröße zwischen 25 um und 80 um erfolgt.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Material vor der weiteren Zerkleinerung einer Vorbehandlung mit
    Kaltluft unterworfen wird.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
    dass bei der Zerkleinerung Luft abgesaugt und gefiltert wird.
    Vorrichtung zur Herstellung von Holzpellets, mit einer Hackvorrichtung (1) zur Zerkleinerung des Ausgangsmaterials, einer Klassiereinrichtung (2) zur Trennung des zerkleinerten Materials nach Teilchengrößen, einer ersten Mühle (12) zur Zerkleinerung einer Grobfraktion (6), dadurch gekennzeichnet, dass eine Kaltluftbehandlungseinrichtung stromaufwärts
    der ersten Mühle (12) vorgesehen ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klassiereinrichtung (2) als Schubboden mit einer Anordnung von
    Taumelsieben (3, 4, 5) ausgebildet ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Taumelsieb (3) eine Maschenweite zwischen 0,5 mm und 1,2 mm, ein zweites Taumelsieb (4) eine Maschenweite zwischen 0,3 mm und 0,9 mm und ein drittes Taumelsieb (5) eine Maschenweite zwischen 0,2 mm und
    0,6 mm aufweist.
    Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaltluftbehandlungseinrichtung Vortexdüsen (11) aufweist.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Vortexdüsen (11) in einem in einem geschlossenen Behälter (10) mit Zellradschleusen (9) angeordnet sind.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts der ersten Mühle (12) eine weitere
    Mühle (17) vorgesehen ist.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass stromaufwärts der weiteren Mühle (17) ein Walzenstuhl (13) zur Erzeugung
    von Presslingen vorgesehen ist.
    20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass stromaufwärts der weiteren Mühle (17) eine weitere Kaltluftbehandlungseinrichtung vorgesehen ist.
    21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Mühle (12) und gegebenenfalls die weiteren Mühlen (17) als Hammermühlen, Steinmühlen oder
    Keramikmühlen ausgebildet sind.
    22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts der weiteren Mühle (17) ein stromabwärtiges Taumelsieb (18) mit Rückspeisung vorgesehen ist, das vorzugsweise eine Maschenweite zwischen 25 um und 80 um vorzugsweise
    zwischen 25 um und 50 um aufweist.
    2020 09 07 BA
AT602762020A 2020-09-07 2020-09-07 Verfahren zur herstellung von holzpellets AT524167A3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT602762020A AT524167A3 (de) 2020-09-07 2020-09-07 Verfahren zur herstellung von holzpellets

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT602762020A AT524167A3 (de) 2020-09-07 2020-09-07 Verfahren zur herstellung von holzpellets

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT524167A2 true AT524167A2 (de) 2022-03-15
AT524167A3 AT524167A3 (de) 2022-08-15

Family

ID=80560798

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT602762020A AT524167A3 (de) 2020-09-07 2020-09-07 Verfahren zur herstellung von holzpellets

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT524167A3 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011080375A1 (de) * 2011-08-03 2013-02-07 Vescon System Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von organischen Faserstoffen oder Granulaten
CA2990958A1 (en) * 2015-07-02 2017-01-05 Valery Detzel Method and plant for processing and drying of wood shavings, woodchips or other solid materials in small pieces that are of organic and/or mineral origin
CN106622597B (zh) * 2016-12-02 2019-11-19 清远市德容纳米材料科技有限公司 一种用于生产纳米颗粒的粉碎机系统以及生产纳米颗粒的方法

Also Published As

Publication number Publication date
AT524167A3 (de) 2022-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0243747B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Haushalts-, Gewerbe- und anderen dergleichen Abfällen
DE19512509A1 (de) Verfahren zur Zerkleinerung von Erzmaterial
WO2010072276A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum zerkleinern von mineralischem mahlgut
EP1020224A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Abfällen mit mehrstufiger Sichtungsabtrennung von Leichtfraktionen aus getrocknetem Material
EP4169689A1 (de) Verfahren zur herstellung eines partikulären rezyklats aus quarzkomposit
DE102017111134B4 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung einer Spanplatte
EP4408633A2 (de) Anlage und verfahren zur herstellung von werkstoffplatten
EP2560503B1 (de) Verfahren und anlage zur aufbereitung von sonnenblumen-extraktionsschrot
AT505516B1 (de) Verfahren zur herstellung von holzpellets aus hackgut
DE102012106307B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Ersatzbrennstoffes
AT524167A2 (de) Verfahren zur herstellung von holzpellets
EP4408632A2 (de) Vorrichtung und verfahren zur aufbereitung von altholz, insbesondere zur herstellung von werkstoffplatten
DE69323425T2 (de) Verfahren zum herstellen von holzspänen mit niedrigem rindengehalt aus baumscheiben
EP0747126A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Faserbestandteile und Fremdbestandteile enthaltenden Faserstoffen, insbesondere von Alt-Mineralwolle
DE3313872C1 (de) Verfahren und Anlage zur Aufbereitung von mit einer Oberflaechenbeschichtung versehenen Metallteilen
WO2022053297A1 (de) Verfahren und vorrichtung (anlage) zur herstellung einer werkstoffplatte, werkstoffplatte, sowie verwendung einer werkstoffplatte
DE102017120043C5 (de) Anlage und Verfahren zur Herstellung von beleimten Pflanzenpartikeln
DE102020005511A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Spanplatte, Anlage zur Herstellung von Spanplatten und Spanplatte
DE102015101530A1 (de) Zerkleinerungsvorrichtung zur Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen aus entsorgtem Material sowie Verfahren zu deren Steuerung
EP0330046A2 (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von Kunststoffen aus Metall-/Kunststoffabfällen
DE19807622C1 (de) Verfahren und Anlage zur wahlweisen Aufbereitung von Preßgut aus unterschiedlichen Rohstoffen im Zuge der Herstellung von Preßgutmatten, insbesondere Spanplatten
EP0715892B1 (de) Verfahren und Anlage zur gemeinsamen Mahlung von wenigstens zwei unterschiedlich mahlbaren Stoffen
EP4153368A1 (de) Verfahren zur herstellung von schrottprodukten mit hohem reinheitsgrad aus inhomogenem inputmaterial
DE102021006583A1 (de) Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Schrottprodukten
DE102020005512B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer OSB- oder Waferplatte, Anlage zur Herstellung von OSB- oder Waferplatten und OSB- oder Waferplatte

Legal Events

Date Code Title Description
REJ Rejection

Effective date: 20231215