AT524287B1 - Schubladenwandelement für eine Schublade - Google Patents

Schubladenwandelement für eine Schublade

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AT524287B1
AT524287B1 ATA50713/2021A AT507132021A AT524287B1 AT 524287 B1 AT524287 B1 AT 524287B1 AT 507132021 A AT507132021 A AT 507132021A AT 524287 B1 AT524287 B1 AT 524287B1
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Abstract

Es wird ein Schubladenwandelement (11) für eine Schublade (4) vorgeschlagen. Erfindungsgemäß ist das Schubladenwandelement (11) als ein Kunststoffelement ausgebildet, wobei das Schubladenwandelement (11) eine Dekorschicht umfasst, wobei das Schubladenwandelement (11) in einer Weise ausgestaltet ist, dass die Dekorschicht durch ein Heißprägeverfahren auf das Kunststoffelement aufgebracht ist, wobei die Dekorschicht (22) einen transluzenten Bereich (23) und einen opaken Bereich (24) umfasst, wobei das Kunststoffelement (14) aus einem transparenten und/oder transluzenten Kunststoff gebildet ist.

Description

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Beschreibung
SCHUBLADENWANDELEMENT FÜR EINE SCHUBLADE
STAND DER TECHNIK
[0001] Es sind Wandelemente für Schubladen bzw. Schubladenwandelemente bereits bekannt, die meistens aus Glas oder Holz bestehen. Weiter sind Schubladenwandelemente bekannt, bei denen eine Designfolie zwischen zwei Schichten, wie z.B. Glasplatten, eingeklemmt ist.
[0002] Die DE 202019102277 U1 offenbart eine Schubladenkonstruktion, umfassend zumindest zwei Möbelplatten, die miteinander rechtwinklig über ein Verbindungselement verbunden werden können. Weiters wird offenbart, dass die Möbelplatten vorzugsweise als MDF-Platten, Spanplatten oder Multiplexplatten ausgeführt werden. Diese holzbasierten Platten weisen allesamt Schichten auf, wodurch die Spitze des Verhakungselements besser in die Möbelplatte eindringen kann, weil sie sich zwischen die Schichten bohrt.
[0003] Die WO 2018140992 A1 offenbart eine Schublade mit zumindest einer Schubladenwand, die durch zumindest eine Dekorplatte und einen dazugehörigen Rahmen gebildet wird. Die Schubladenwand wird unmittelbar durch die Dekorplatte gebildet.
AUFGABE UND VORTEILE DER ERFINDUNG
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein alternatives Schubladenwandelement für eine Schublade bereitzustellen, insbesondere im Hinblick auf ein individualisiertes Design des Schubladenwandelements.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0006] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
[0007] Die Erfindung betrifft ein Schubladenwandelement für eine Schublade, wobei das Schubladenwandelement als ein Kunststoffelement ausgebildet ist, wobei das Schubladenwandelement eine Dekorschicht umfasst, wobei das Schubladenwandelement in einer Weise ausgestaltet ist, dass die Dekorschicht durch ein Heißprägeverfahren auf das Kunststoffelement aufgebracht ist.
[0008] Das Schubladenwandelement ist vorzugsweise zumindest ein Teil einer Schubladenseitenwand. Dabei kann die Schubladenseitenwand der Schublade eine Rückwand, eine Frontwand und/oder eine Seitenwand der Schublade sein. Bevorzugterweise ist das erfindungsgemäße Schubladenwandelement ein Teil einer Seitenwand oder beider Seitenwände der Schublade.
[0009] Vorstellbar ist auch, dass das Schubladenwandelement ein Teil der Frontwand und/oder der Rückwand der Schublade ist.
[0010] Von Vorteil ist, wenn die Dekorschicht von einer Trägerfolie durch Druck und mit einer Temperatur über 30° C auf das Kunststoffelement geprägt wird. Die Trägerfolie ist bevorzugterweise aus Kunststoff. Danach ist vorteilhafterweise die Dekorschicht fest mit dem mechanisch stabilen Kunststoffelement verbunden und kann nicht von dem Kunststoffelement, z.B. durch Wasser, gelöst werden. Beispielsweise ist das Heißprägeverfahren, ein Hubprägeverfahren und/oder ein Abrollprägeverfahren.
[0011] Von Vorteil ist, dass das Kunststoffelement leicht und kaum zerbrechlich ist. Vorteilhafterweise ist das Kunststoffelement ein einstückiges, starres oder flexibles Element bzw. Bauteil.
[0012] Das Kunststoffelement weist bevorzugterweise eine quaderförmige Form mit 6 Seiten auf, wobei 2 Seiten Hauptseiten sind, welche sich in Länge und Breite erstrecken, wobei 2 Seiten Nebenseiten sind, welche sich in Länge und Höhe erstrecken und wobei 2 Seiten vergleichsweise schmale Stirnseiten sind, welche sich in Länge und Breite erstrecken.
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[0013] Dabei ist vorzugsweise die Hauptseite des Kunststoffelements mit einer Dekorschicht geprägt. Bevorzugterweise können beide Hauptseiten des Kunststoffelements mit einer Dekorschicht durch Prägen versehen sein. Bevorzugterweise ist die Dekorschicht auf den beiden Hauptseiten bevorzugt identisch gestaltet. Damit ist bevorzugterweise die Dekorschicht innenseitig und außenseitig an der Schubladenseitenwand gleich bzw. identisch ausgebildet.
[0014] Die Prägung, das heißt die stoffschlüssige Verbindung der Dekorschicht mit dem Kunststoffelement, der beiden Hauptseiten des Kunststoffelements kann in einem einzigen oder in zwei oder in mehr als zwei Prägeschritten stattfinden.
[0015] Die Dekorschicht ist, wenn beide Hauptseiten des Kunststoffelements geprägt werden, vorzugsweise spiegelsymmetrisch auf den beiden Hauptseiten des Kunststoffelements ausgebildet. Die Spiegelebene verläuft bevorzugterweise Mittig durch die Fläche der Nebenseiten und der Stirnseiten des Kunststoffelements.
[0016] Von Vorteil ist, dass die Dekorschicht eine Farbschicht ist.
[0017] Von Vorteil ist, dass die Gestaltung der Dekorschicht individuell auf Kundenwünsche erfolgen kann. der Kunde kann zwischen Metallic-Effekten, einfarbig, mehrfarbig, matt, hochglänzend, brushed oder Holzdesign und vielen mehr wählen.
[0018] Durch die Dekorschicht kann vorteilhafterweise eine Vielzahl an Designs bereitgestellt werden. Von Vorteil ist, dass von einem Kunden gewünschtes Design einfach umgesetzt werden kann, so dass individuelle Design möglich sind.
[0019] Beispielsweise kann ein Design für ein Schubladenwandelement von dem Kunden an einem Rechner ausgesucht und/oder selbst entworfen werden, so dass der Kunde die Schublade mit dem Schubladenwandelement mit seinem ausgewählten und/oder selbst entworfenen Design erhält.
[0020] Erfindungsgemäß umfasst die Dekorschicht einen transluzenten Bereich und einen opaken Bereich.
[0021] Die transluzenten Bereiche der Dekorschicht sind teildurchlässig für Licht und die opaken Bereiche der Dekorschicht sind lichtundurchlässig. Damit kann vorteilhafterweise erreicht werden, dass die transluzenten Bereiche der Dekorschicht bei Lichteinstrahlung, durch z.B. Sonne, Zimmerbeleuchtung oder durch ein Leuchtmittel, erhellt werden. Somit sind die transluzenten Bereiche dunkel, wenn kein Licht auf diese Bereiche trifft und können immer heller werden, um so stärker die Lichteinstrahlung ist. Die opaken Bereiche der Dekorschicht sind vorteilhafterweise nicht lichtdurchlässig und werden nicht erhellt durch eine Zimmerbeleuchtung oder durch Leuchtmittel. Dadurch ergibt sich, dass Bereiche der Dekorschicht teildurchlässig oder undurchlässig für Licht sind, so dass ästhetisch anschauliche Effekte in dem Schubladenwandelement erreicht werden. Dies ermöglicht vorteilhafterweise ein z.B. ästhetisch ansprechendes Design.
[0022] Vorteilhafterweise ist die Dekorschicht unter 0,6 mm, unter 0,4 mm, insbesondere unter 0,2 mm dick. Die beim Heißprägen übertragene Dekorschicht hat vorzugsweise eine Dicke von 1 bis 50 Mikrometer.
[0023] Die Hauptseite bzw. die Hauptseiten des Kunststoffelements kann vollständig oder nur teilweise mit der Dekorschicht bedeckt sein.
[0024] Vorteilhafterweise ist die Dekorschicht von einer äußeren Oberfläche des Kunststoffelements überstehend vorhanden.
[0025] Bei der äußeren Oberfläche handelt es sich vorteilhafterweise um die Hauptseite des Kunststoffelements.
[0026] Die Dekorschicht kann von der flachen Ebene der Hauptseite des Kunststoffelements überstehen. Dabei kann die Dekorschicht nur teilweise von der Hauptseite des Kunststoffelements überstehen oder über die komplette Hauptseite des Kunststoffelements. Der Höhenunterschied zwischen dem Kunststoffelement und dem Kunststoffelement mit Dekorschicht beträgt vorteilhafterweise z.B. 1-50 Mikrometer.
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[0027] Vorstellbar ist aber auch, dass die Hauptseite des Kunststoffelements Erhebungen von der flachen Ebene des Kunststoffelements aufweist, so dass nur diese Erhebungen beim Prägen mit der Dekorschicht bedeckbar sind.
[0028] Erfindungsgemäß ist das Kunststoffelement aus einem transparenten und/oder transluzenten Kunststoff gebildet.
[0029] Das Kunststoffelement ist einheitlich ausschließlich aus einem transparenten und/oder transluzenten Kunststoff. Somit ist das Kunststoffelement einheitlich lichtdurchlässig, so dass Licht durch das Kunststoffelement in die Dekorschicht gelangen kann. Dadurch können beispielsweise die Farben der Dekorschicht einseitig oder beidseitig erhellt werden, wobei wenn opaken Bereiche an der Dekorschicht vorhanden sind diese nicht erhellt werden. Nicht nur die Dekorschicht sondern auch das Kunststoffelement kann farbig ausgebildet sein.
[0030] Weiter kann dadurch, dass das Kunststoffelement und Bereiche der Dekorschicht lichtdurchlässig sind, erreicht werden, dass der Innenraum der Schublade bei geöffneter Schublade erhellt werden kann. Dabei kann beispielsweise Licht von der Außenseite der Schublade durch die transluzenten Bereiche der Dekorschicht bzw. Dekorschichten und dem transparenten oder transluzenten Kunststoffelement in den Innenraum der Schublade gelangen.
[0031] Das Kunststoffelement ist vorzugsweise aus einem thermoplastischen Kunststoff, welche sich besonders gut für ein Heißprägeverfahren eignen. Bekannte thermoplastische Kunststoffe sind Polystyrol, Polyvinylchlorid, Styrol-Acrylnitril-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer und Polymethylmethacrylat oder dergleichen. Von Vorteil ist, dass Kunststoff ein leichtes Material mit einer geringen Dichte ist.
[0032] Von Vorteil ist, dass das Kunststoffelement Lichtleitungsorgane aufweist.
[0033] Die Lichtleitungsorgane sind beispielsweise Prismen oder Linsen. Hierdurch ist möglich das Kunststoffelement aufgrund des eingekoppelten Lichts entlang eines Flächenbereichs in unterschiedlichen Intensitäten leuchten zu lassen. Weiter ist es möglich Licht nur durch bestimmte Bereiche des Kunststoffelements austreten zu lassen. Diese Bereiche sind unterschiedliche zu anderen weniger lichtdurchlässigen Bereichen gestaltet.
[0034] Vorteilhafterweise weist das Schubladenwandelement ein Trägermaterial auf.
[0035] Das Kunststoffelement kann vorzugsweise mit dem Trägermaterial verbunden sein, wobei das Kunststoffelement zumindest einseitig eine Dekorschicht aufweist. Das Trägermaterial kann dabei beispielsweise aus einem opaken und/oder transluzenten und/oder transparenten Material sein. Das Trägermaterial besteht beispielsweise aus Holz und/oder Kunststoff und/oder Glas.
[0036] Das Trägermaterial ist vorzugsweise an der Innenseite der Schublade angeordnet, wobei die Innenseite der Schublade zum Schubladeninnenraum ausgerichtet ist.
[0037] Das Trägermaterial und das Kunststoffelement können in einer Längsrichtung des Schubladenwandelements benachbart zueinander angeordnet sein. Damit könnte erreicht werden, dass ein Teil des Schubladenwandelements mit dem Trägermaterial lichtundurchlässig und ein Teil des Schubladenwandelements mit dem Kunststoffelement lichtdurchlässig ist.
[0038] Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Schubladenseitenwand mit einem Schubladenwandelement nach einem der oben beschriebenen Varianten, wobei die Schubladenseitenwand einen Zargenkörper umfasst, wobei am Zargenkörper das Schubladenwandelement angeordnet ist.
[0039] Der Zargenkörper ist vorzugsweise als eine Hohlkammerzarge oder als ein Seitenwandprofil ausgebildet. Der Zargenkörper ist als U-Profil ausgestaltet, wobei zwei Seitenplatten durch eine Verbindungsplatte verbunden werden und im Nutzzustand der Zargenkörper nach unten offen ist. Der Zargenkörper ist beispielsweise aus Metall und/oder Kunststoff gebildet.
[0040] Von Vorteil ist, dass das Schubladenwandelement von den Zargenkörper stabilisierend gehalten ist. Das Schubladenwandelement kann in den Zargenkörper lösbar eingesteckt und/ oder eingeklemmt und/oder eingeklebt werden. Vorzugsweise ist eine Nebenseite des Kunststoff-
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elements, mit dem Zargenkörper verbunden.
[0041] Dabei kann nur das Kunststoffelement alleine oder das Kunststoffelement und das Trägermaterial zusammen am Zargenkörper angeordnet sein.
[0042] Es ist auch von Vorteil, wenn in einem Innenraum des Zargenkörpers eine Führungsschiene angeordnet ist. Der Innenraum ist z.B. ein umschlossener Hohlraum. Die Führungsschiene umfasst vorteilhafterweise eine Schubladenschiene, eine Mittel- bzw. Zwischenschiene und eine Korpusschiene. Bevorzugterweise ist die Schubladenschiene im Innenraum des Zargenkörpers aufgenommen. Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Korpusschiene mit dem Möbelkorpus verbunden ist, so dass die Schublade relativ zum Möbelkorpus bewegt werden kann.
[0043] Weiter kann an dem Zargenkörper eine Einsteckhülse, vorzugsweise zwei Einsteckhülsen, angeordnet sein, welche mit dem Schubladenwandelement verbindbar sind. Die Einsteckhülsen sind vorteilhafterweise an der Verbindungsplatte des Zargenkörpers angeordnet.
[0044] Die Einsteckhülsen haben vorzugsweise 5 Flächen, welche einen Hohlraum bilden. In den Hohlraum der Einsteckhülse ist das Schubladenwandelement vorzugsweise lösbar einschiebbar bzw. einsteckbar. Somit umgibt die Einsteckhülse bevorzugterweise im eingeschobenen Zustand des Schubladenwandelements eine Stirnseite des Kunststoffelements vollständig und die beiden Hauptseiten und die beiden Nebenseiten des Kunststoffelements teilweise. Vorteilhafterweise sind die beiden Einsteckhülsen an den beiden in Längsrichtung gegenüberliegenden Enden des Schubladenwandelements angeordnet.
[0045] Ebenfalls von Vorteil ist, dass die Schubladenseitenwand eine Schubladenreling umfasst, wobei die Schubladenreling an einer horizontalen Längsseite der Schubladenseitenwand angeordnet ist.
[0046] Von Vorteil ist, dass die Schubladenreling und der Zargenkörper das Schubladenwandelement stabilisierend hält. Die längliche vergleichsweise schlanke Schubladenreling ist vorzugsweise als Hohlprofil oder als U-Profil ausgebildet. Das Hohlprofil ist vorzugsweise so ausgebildet, dass zwei ineinandergeschobene U-Profile miteinander verbunden sind. Damit kann das innere U-Profil auf der horizontalen Längsseite des Schubladenwandelements bzw. auf der oberen Nebenseite des Kunststoffelements aufliegen. Ist die Schubladenreling nur ein U-Profil liegt diese vorzugsweise direkt auf der horizontalen Längsseite des Schubladenwandelements bzw. auf der oberen Nebenseite des Kunststoffelements auf. Vorzugsweise haben zwei Seiten der Schubladenreling Kontakt mit den Hauptseiten des Kunststoffelements und eine Seite Kontakt mit einer Nebenseite des Kunststoffelements.
[0047] Die Schubladenreling ist vorzugsweise aus einem einzigen umgebogenen oder abgekanteten Stück Metall, wie z.B. Blech, gebildet. Beispielsweise kann die Schubladenreling durch Umformen eines zusammenhängenden Flachmaterials in Endform gebracht werden. Die Schubladenreling ist bevorzugterweise aus Metall und/oder Kunststoff. Vorzugsweise ist die Schubladenreling aus einem transluzenten und/oder opaken Material.
[0048] Die Schubladenreling ist vorzugsweise an der oberen Nebenseite des Kunststoffelementes angeordnet. Vorteilhafterweise bedeckt die Schubladenreling vollständig die obere schmale Nebenseite des Kunststoffelements. Die Schubladenreling kann auch vollständig die obere Nebenseite und die Einsteckhülse bzw. Einsteckhülsen bedecken.
[0049] Die Schubladenreling kann auf das Schubladenwandelement bzw. das Kunststoffelement gesteckt und/oder geklebt und/oder geklemmt werden.
[0050] Damit ist an der oberen Nebenseite des Kunststoffelements die Schubladenreling und an der unteren Nebenseite des Kunststoffelements der Zargenkörper angeordnet, wobei dadurch das Schubladenwandelement bzw. Kunststoffelement stabilisierend gehalten wird.
[0051] Weiter wird vorteilhafterweise das Schubladenwandelement bzw. Kunststoffelement an den Stirnseiten entweder durch Einsteckhülsen oder durch die Rückwand und Frontwand der Schublade gehalten.
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[0052] Auch ist vorteilhaft, wenn an der Schubladenreling eine Leuchtmitteleinheit angeordnet ist, wobei Licht von der Leuchtmitteleinheit in das Schubladenwandelement einkoppelbar ist.
[0053] Die Leuchtmitteleinheit ist vorteilhafterweise als Lichtleiste mit einer Leuchtdioden-Anordnung ausgebildet. Vorzugsweise kann durch die Leuchtdioden-Anordnung eine Farbe, wie z.B. grün und/oder blau und/oder rot, ausgewählt werden. Weiter ist es möglich, dass die Farben der Leuchtdioden-Anordnung zeitweise wechseln.
[0054] Die Leuchtmitteleinheit ist vorteilhafterweise in dem Innenvolumen des Hohlprofils oder des U-Profils der Schubladenreling aufgenommen. Vorteilhafterweise ist die Leuchtmitteleinheit zwischen der Schubladenreling, wenn diese als ein U-Profil ausgebildet ist, und der Nebenseite des Kunststoffelements angeordnet. Ist die Leuchtmitteleinheit im Innenvolumen des Hohlprofils aufgenommen, weist das Hohlprofil Ausnehmungen auf, so dass die Leuchtmitteleinheit in das Kunststoffelement Licht einkoppeln kann. Das Licht von der Leuchtmitteleinheit kann ausschließlich nach einer Seite, vorzugsweise nach unten in Richtung des Schubladenbodens, abgestrahlt werden.
[0055] Durch die Kombination des Schubladenwandelements mit der Leuchtmitteleinheit können vorteilhafterweise verschiedenste Licht-, Farb- und Mustereffekte, welche optisch bzw. ästhetisch wirksam sind, in dem Schubladenwandelement realisiert werden.
[0056] Mit der Leuchtmitteleinheit kann beispielsweise Licht in das Kunststoffelement des Schubladenwandelements über Einkoppelflächen, durch welche das Licht in das Innere der Schublade strahlt, eingekoppelt werden. Weiter kann das Licht im Kunststoffelement an unterschiedlichen Stellen weiter geleitet werden, wo es über Auskoppelflächen des Kunststoffelements wieder austreten kann. Dabei kann die Lichtleitung beispielsweise über Totalreflexion und/oder teilweiser Lichtreflexion erfolgen. Richtung und Intensität des austretenden Lichtes und damit die erzeugte Lichtwirkung wird vorteilhafterweise durch die Leuchtmitteleinheit und das Kunststoffelement bestimmt. Die Leuchtmitteleinheit ist bevorzugterweise derart angeordnet, dass beispielsweise der Innenraum der Schublade oder ein Bereich außerhalb der Schublade beleuchtbar ist.
[0057] Vorteilhafterweise ist eine Beleuchtungseinrichtung vorhanden, mit welcher eine Lichtwirkung in dem Schubladenwandelement einrichtbar ist.
[0058] Die Beleuchtungseinrichtung umfasst vorteilhafterweise die Leuchtmitteleinheit und einen Energiespeicher zur Versorgung der Beleuchtungseinrichtung mit elektrischer Energie.
[0059] Vorzugsweise ist der Energiespeicher an einer dem Möbelkorpus zugewandten Seite der Rückwand der Schublade angeordnet, so dass der Energiespeicher von einem Benutzer nicht sichtbar ist. Bevorzugterweise befindet sich an der Rückwand der Schublade eine Halterung, in die der Energiespeicher lösbar eingesteckt werden kann. Damit kann vorzugsweise der Energiespeicher jederzeit aus der Halterung entfernt werden, z.B. zum Laden. Der Energiespeicher ist vorteilhafterweise ein Akku, der über eine Einsteckstelle geladen werden kann. Vorzugsweise ist die Einsteckstelle eine normierte Einsteckstelle, wie z.B. USB, mini-USB, micro-USB. Weiter weist der Energiespeicher vorzugsweise zwei Einsteckstellen auf, eine zum Laden des Energiespeichers und eine weitere Einsteckstelle für ein elektrisches Kabel, womit die Leuchtmitteleinheit mit Strom versorgt werden kann. Dafür weist die Leuchtmitteleinheit vorzugsweise eine Einsteckstelle auf.
[0060] Vorteilhafterweise ist die Beleuchtungseinrichtung ausgebildet, abhängig von einem mit einer Sensoranordnung erfassten Bewegungszustand der Schubladenseitenwand und damit der Schublade die Leuchtmitteleinheit ein- und/oder auszuschalten.
[0061] Die Beleuchtungseinrichtung weist weiterhin eine Kontrolleinheit zur Betriebskontrolle der Leuchtmitteleinheit und eine Sensoranordnung auf.
[0062] Die Sensoren der Sensoranordnung sind vorzugsweise Beschleunigungssensoren und/ oder Vibrationssensoren und/oder Gyrosensoren. Bei den Beschleunigungssensoren können optische Beschleunigungssensoren und/oder piezoelektrische Sensoren und/oder magnetische Sensoren und/oder induktive Sensoren verwendet werden.
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[0063] Die Kontrolleinheit umfasst vorzugsweise eine programmierbare Rechnereinheit, z.B. auf eine Platine implementierte elektronische Elemente. Die Kontrolleinheit ist vorzugsweise im Gehäuse des Energiespeichers untergebracht.
[0064] Die Sensoranordnung kommuniziert vorzugsweise zumindest zeitweise mit der Kontrolleinheit. Dabei kann vorteilhafterweise die Kontrolleinheit steuern, ob die Leuchtmitteleinheit mit Strom versorgt wird. Dafür weist die Kontrolleinheit bevorzugterweise einen elektrischen Schalter auf. Von Vorteil ist, wenn die Kontrolleinheit bei einer Öffnungsbewegung der Schublade den Schalter schließt, damit die Leuchtmitteleinheit mit Strom versorgt wird. Somit wird durch die Leuchtmitteleinheit das Schubladenwandelement bei einer Öffnungsbewegung der Schublade, welche mit der Sensoranordnung erfasst wird, mit Licht erhellt. Bei einer SchlieRbewegung der Schublade ist vorteilhafterweise der Schalter offen, so dass die Leuchtmitteleinheit nicht leuchtet.
[0065] Von Vorteil ist, dass die Beleuchtungseinrichtung ausgebildet ist, nach dem mit der Sensoranordnung erfassten Bewegungszustand der Schubladenseitenwand die Leuchtmitteleinheit einzuschalten, wenn eine Bewegung der Schubladenseitenwand in eine erste Bewegungsrichtung erfolgt, und die Leuchtmitteleinheit nach Ablauf einer mit einer Kontrolleinheit vorgebbaren Zeitspanne auszuschalten.
[0066] Die Kontrolleinheit ist vorzugsweise ausgebildet, den Bezugszeitpunkt auf den Zeitpunkt des Erreichens der Stillstandposition nach einer Bewegung der Schublade in die erste Bewegungsrichtung zu setzen. Bevorzugterweise ist die erste Bewegungsrichtung eine Öffnungsbewegung der Schublade.
[0067] Die Leuchtmitteleinheit ist vorzugsweise nach einer bestimmten Zeitspanne von der Kontrolleinrichtung ausschaltbar. Die Zeitspanne ist vorteilhafterweise variabel vorgebbar. Nach Ablauf der Zeitspanne wird ein selbsttätiges Ausschalten der Leuchtmitteleinheit bewirkt. Der Nutzer muss nicht an das Abschalten denken bzw. muss nicht selbst aktiv die Beleuchtung ausschalten. Ein versehentlicher längerer Energieverbrauch wird vorteilhaft vermieden.
[0068] Die vorgebbare Zeitspanne ist vorzugsweise ein Zeitglied, welches als passives Zeitglied implementiert ist. Die vorgebbare Zeitspanne ist bevorzugt ohne Anschluss an eine externe Stromquelle einrichtbar. Dies ermöglicht insbesondere einen energie-autarken Funktion des Zeitglieds bzw. einen Zeitspannen-Betrieb allein mit dem Energiespeicher.
[0069] Die Erfindung erstreckt sich auf ein Möbel z.B. Schrankmöbel, insbesondere mit einer Schublade, mit einem Schubladenwandelement nach einem der oben beschriebenen Varianten oder einer Schubladenseitenwand nach einem der oben beschriebenen Varianten.
[0070] Vorteilhafterweise umfasst das Möbel einen Möbelkorpus mit mehreren Schublade und Führungsschienen zur beweglichen Führung der Schubladen relativ zum Möbelkorpus. FIGURENBESCHREIBUNG
[0071] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand von in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0072] Im Einzelnen zeigt:
[0073] Fig. 1 von vorne ein Möbel mit einem Möbelkorpus, mit einer Führungsschiene und einer unteren Schublade perspektivisch schräg von oben, wobei die Schublade im vollständig geöffneten Zustand dargestellt ist,
[0074] Fig. 2 schräg von oben eine perspektivische seitliche Ansicht auf eine Schublade mit erfindungsgemäßen Schubladenwandelementen,
[0075] Fig. 3 eine Draufsicht von oben auf das erfindungsgemäße Schubladenwandelement gemäß Fig. 2,
[0076] Fig. 4 eine Seitenansicht einer Schublade mit Schubladenwandelement,
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[0077] Fig. 5a eine Seitenansicht einer Schublade mit einem Schubladenwandelement gemäß Fig. 4 ohne Lichteinstrahlung,
[0078] Fig. 5b eine Seitenansicht einer Schublade mit einem Schubladenwandelement gemäß Fig. 5a bei Tageslicht oder Zimmerbeleuchtung,
[0079] Fig. 5c eine Seitenansicht einer Schublade mit einem Schubladenwandelement gemäß Fig. 5a, b mit angeschalteter Beleuchtung,
[0080] Fig. 6 eine Außenseite einer Rückwand der Schublade von außen mit einer Beleuchtungseinrichtung.
[0081] Ein erfindungsgemäßes Möbel 1 mit einem vorne offenen kastenförmigen Möbelkorpus 2 und einer unteren über Führungsmittel 3 beweglich geführten Schublade 4 ist in Figur 1 dargestellt. Eine weitere obere Schublade wird in Figur 1 nicht gezeigt um einen Blick auf die Führungsmittel 3 zu ermöglichen. Die Schublade 4 ist in Figur 1 in einer geöffneten Position relativ zum Möbelkorpus 2 dargestellt. Die Schublade 4 umfasst einen Schubladenboden 5 und eine Schubladenseitenwand 31, welche eine Frontwand 6, zwei gegenüberliegende Seitenwände 7, 8 und eine Rückwand 9 sein kann. Die Schubladenseitenwand 31 der Schublade 4 umfasst vorteilhafterweise einen Zargenkörper 10, ein erfindungsgemäßes Schubladenwandelement 11 und eine Schubladenreling 12.
[0082] Für die Führung der Schublade 4 sind zwei gleichwirkende Führungsmittel 3 jeweils zwischen jeder Seitenwand 7, 8 der Schublade 4 und einer dazugehörigen Korpusseitenwand 13 vorhanden. Die Führungsmittel 3 an den Seitenwänden 7, 8 der Schublade 4 sind vorzugsweise in den Innenvolumen des Zargenkörpers 10 aufgenommen. Die Schublade 4 ist über die Führungsmittel 3, beispielsweise zwei gleichartige Teil- oder Vollauszüge, am Möbelkorpus 2 in eine Öffnungsrichtung M1 und in eine Schließrichtung M2 verschiebbar gelagert.
[0083] Die Schublade 4, welche gemäß der Fig. 1 und 2 den gleichen Grundaufbau aufweist, ist in Fig. 2 in anderen Proportionen dargestellt.
[0084] Das Schubladenwandelement 11 ist vorzugsweise als Kunststoffelement 14 ausgebildet (s. Fig. 3). Dabei hat das Kunststoffelement 14 insgesamt 6 Seiten, zwei flächenmäßige Hauptseiten 15, 16, die sich in Länge und Breite erstrecken, zwei schmalseitige Nebenseiten 17, 18 die sich in Länge und Höhe erstrecken und zwei schmalseitige Stirnseiten 19, 20 die sich in Breite und Höhe erstrecken (s. Fig. 2). An der oberen Nebenseite 17 des Kunststoffelements 14 ist die Schubladenreling 12 angeordnet. Die Schubladenreling 12 bedeckt bevorzugterweise die komplette obere Nebenseite 17 des Kunststoffelements 14 und die Hauptseiten 15, 16 des Kunststoffelements 14 vorzugsweise teilweise. An der unteren Nebenseite 18 ist der Zargenkörper 10 angeordnet. Auch der Zargenkörper 10 bedeckt vorzugsweise die komplette untere Nebenseite 18 des Kunststoffelements 14. Die linke Stirnseite 19 des Kunststoffelements 14 grenzt an der Frontwand 6 der Schublade 4 an und die rechte Stirnseite 20 des Kunststoffelements 14 grenzt an der Rückwand 9 der Schublade 4 an.
[0085] Die Schubladenreling 12 ist bevorzugterweise als z.B. geschlossenen Hohlprofil oder offenes U-Hohlprofil ausgebildet, wobei im Innenvolumen des Hohlprofils eine Leuchtmitteleinheit 21 aufgenommen werden kann. Damit ist die Schubladenseitenwand 31 mit Leichtmitteleinheit 21 oder ohne Leuchtmitteleinheit 21 ausgebildet. Die Leuchtmitteleinheit 21 kann Licht in das Kunststoffelement 14 einkoppeln.
[0086] Das Kunststoffelement 14 des Schubladenwandelements 11 ist mit einer Dekorschicht 22 heißgeprägt, wobei die Dekorschicht 22 vorzugweise auf beiden Hauptseiten 15, 16 des Kunststoffelements 14 angeordnet ist (s. Fig. 3). Die Dekorschicht 22 kann unterschiedlichen Farben und Muster aufweisen. Weiter weist die Dekorschicht 22 transluzente Bereiche 23 und opake Bereiche 24 auf, so dass ein Bereich der Dekorschicht lichtdurchlässig ist und ein Bereich lichtundurchlässig ist (s. Fig. 4). Das Kunststoffelement 14 ist aus einem transparenten oder transluzenten Kunststoff.
[0087] Wenn Licht von einer Außenseite der Schublade 4 auf das Schubladenwandelement 11
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trifft, kann das Licht durch die transluzenten Bereiche 23 der Dekorschichten 22 und das transparente Kunststoffelement 14 in den Innenraum der Schublade gelangen. Das Licht kann von einer natürlichen Lichtquelle, wie z.B. der Sonne, und/oder von einer künstlichen Lichtquelle, wie z.B. eine elektrisch betriebene Zimmerbeleuchtung oder einer Leuchtmitteleinheit 21, stammen.
[0088] Der transluzente Bereich 23 der Dekorschicht 22 kann dunkel sein, wenn auf das Schubladenwandelement 11 kein Licht fällt (s. Fig. 5a), leicht erhellt sein, wenn das Schubladenwandelement 11 durch Tageslicht erhellt wird (s. Fig. 5b) und vergleichsweise stärker hell sein, wenn das Schubladenwandelement 11 mit der Leuchtmitteleinheit 21 beleuchtet wird (s. Fig. 5c). Die Leuchtmitteleinheit 21 ist vorzugsweis als LED-Leiste ausgebildet, welche in verschiedenen Farben leuchten kann. Beispielsweise kann die Leuchtmitteleinheit 21 unterschiedlich stark leuchten z.B. durch ein Dimmelement.
[0089] An der Schublade 4 kann vorteilhafterweise eine Beleuchtungseinrichtung 25 angeordnet sein, wobei die Beleuchtungseinrichtung 25 eine Leuchtmitteleinheit 21, eine Kontrolleinheit 26, ein Energiespeicher 27 und eine Sensoranordnung umfasst (s. Fig. 6).
[0090] An der Rückwand 9 der Schublade 4 kann vorteilhafterweise der Energiespeicher 27 angeordnet sein. Der Energiespeicher 27 ist mit der Leuchtmitteleinheit 21 verbunden, um die Leuchtmitteleinheit 21 mit Strom zu versorgen. Vorteilhafterweise weisen der Energiespeicher 27 und die Leuchtmitteleinheit 21 jeweils eine Einsteckstelle 28, 29 auf, um über eine elektrische Leitung 30 miteinander verbunden zu werden.
[0091] In einem Gehäuse des Energiespeichers 27 ist beispielsweise die Kontrolleinheit 26 vorhanden, welche einen elektrischen Schalter aufweist. Mit dem elektrischen Schalter kann die Kontrolleinheit 26 steuern, ob die Leuchtmitteleinheit 21 mit Strom versorgt wird oder nicht.
[0092] Weiter weist die Beleuchtungseinrichtung 25 eine Sensoranordnung auf, um eine Bewegung der Schublade 4 zu messen. Die Sensoranordnung ist mit der Kontrolleinheit 26 verbunden, um mit einer Bewegung der Schublade 4 die Leuchtmitteleinheit 21 ein- oder ausschalten zu können.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Möbel
2 Möbelkorpus
3 Führungsmittel
4 Schublade
5 Schubladenboden 6 Frontwand
7 Seitenwand
8 Seitenwand
9 Rückwand
10 Zargenkörper
11 Schubladenwandelement 12 Schubladenreling
13 Korpusseitenwand
14 Kunststoffelement
15 Hauptseite
16 Hauptseite
17 Nebenseite
18 Nebenseite
19 Stirnseite
20 Stirnseite
21 Leuchtmitteleinheit 22 Dekorschicht
23 Bereiche
24 Bereiche
25 Beleuchtungseinrichtung 26 Kontrolleinheit
27 Energiespeicher
28 Einsteckstelle
29 Einsteckstelle
30 Leitung
31 Schubladenseitenwand

Claims (12)

x bes AT 524 287 B1 2025-12-15 Ss N Patentansprüche
1. Schubladenwandelement (11) für eine Schublade (4), wobei das Schubladenwandelement (11) als ein Kunststoffelement (14) ausgebildet ist, wobei das Schubladenwandelement (11) eine Dekorschicht (22) umfasst, wobei das Schubladenwandelement (11) in einer Weise ausgestaltet ist, dass die Dekorschicht (22) durch ein Heißprägeverfahren auf das Kunststoffelement (14) aufgebracht ist, wobei die Dekorschicht (22) einen transluzenten Bereich (23) und einen opaken Bereich (24) umfasst, wobei das Kunststoffelement (14) aus einem transparenten und/oder transluzenten Kunststoff gebildet ist.
2. Schubladenwandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorschicht (22) eine Farbschicht ist.
3. Schubladenwandelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorschicht (22) von einer äußeren Oberfläche des Kunststoffelements (14) überstehend vorhanden ist.
4. Schubladenwandelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffelement (14) Lichtleitungsorgane aufweist.
5. Schubladenwandelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubladenwandelement (11) ein Trägermaterial aufweist.
6. Schubladenseitenwand (31) mit einem Schubladenwandelement (11) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenseitenwand (31) einen Zargenkörper (10) umfasst, wobei am Zargenkörper (10) das Schubladenwandelement (11) angeordnet ist.
7. Schubladenseitenwand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenseitenwand (31) eine Schubladenreling (12) umfasst, wobei die Schubladenreling (12) an einer horizontalen Längsseite der Schubladenseitenwand (31) angeordnet ist.
8. Schubladenseitenwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schubladenreling (12) eine Leuchtmitteleinheit (21) angeordnet ist, wobei Licht von der Leuchtmitteleinheit (21) in das Schubladenwandelement (11) einkoppelbar ist.
9. Schubladenseitenwand nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beleuchtungseinrichtung (25) vorhanden ist, mit welcher eine Lichtwirkung in dem Schubladenwandelement (11) einrichtbar ist.
10. Schubladenseitenwand nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (25) ausgebildet ist, abhängig von einem mit einer Sensoranordnung erfassten Bewegungszustand der Schubladenseitenwand (31) und damit der Schublade (4) die Leuchtmitteleinheit (21) ein- und/oder auszuschalten.
11. Schubladenseitenwand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (25) ausgebildet ist, nach dem mit der Sensoranordnung erfassten Bewegungszustand der Schubladenseitenwand (31) die Leuchtmitteleinheit (21) einzuschalten, wenn eine Bewegung der Schubladenseitenwand (31) in eine erste Bewegungsrichtung erfolgt, und die Leuchtmitteleinheit (21) nach Ablauf einer mit einer Kontrolleinheit (26) vorgebbaren Zeitspanne auszuschalten.
12. Möbel z.B. Schrankmöbel, mit einer Schublade, mit einem Schubladenwandelement (11) nach Anspruch 1 bis 5 oder einer Schubladenseitenwand (31) nach Anspruch 6 bis 11.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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ATA50713/2021A 2020-10-08 2021-09-09 Schubladenwandelement für eine Schublade AT524287B1 (de)

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