AT524389A2 - Auszugsführung - Google Patents
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Abstract
Eine Auszugsführung (1) umfasst mindestens zwei relativ zueinander verfahr- bare Schienen (2, 3), wobei in mindestens einer der Schienen (2) mindestens 5 eine Kurvenführung (4) ausgebildet ist, entlang der mindestens ein Mitnehmer (5) zwischen einer Endposition und einer Parkposition bewegbar ist, der durch einen Kraftspeicher (9) in die Endposition vorgespannt ist und bei gespanntem Kraftspeicher (9) in der Parkposition an der mindestens einen Kurvenführung (4) ablegbar ist, wobei zwischen dem Mitnehmer (5) und einem integral mit der 10 Schiene (2) ausgebildeten Halter (12) eine Dämpfereinheit (11) angeordnet ist, die die Bewegung des mindestens einen Mitnehmers (5) in die Endposition ab- bremst. Dadurch kann ein Selbsteinzug an der Auszugsführung mit nur wenigen Bauteilen in kompakter Bauweise bereitgestellt werden.
Description
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Auszugsführung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auszugsführung mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen, wobei in mindestens einer der Schienen eine Kurvenführung ausgebildet ist, entlang der ein Mitnehmer zwischen einer Endposition und einer Parkposition bewegbar ist, der durch einen Kraftspeicher in die Endposition vorgespannt ist und bei gespanntem Kraftspeicher in der Parkposition an der Kurvenführung ablegbar ist.
Die DE 10 2010 016 179 A1 offenbart eine Auszugsführung mit einem Selbsteinzug, der einen entlang einer Kurvenführung verfahrbaren Mitnehmer aufweist. Die Kurvenführung ist dabei durch einen Schlitz oder eine Perforierung in einem Metallblech hergestellt. Dadurch lässt sich der Selbsteinzug auch unter hohen Temperaturen, beispielsweise bei Backöfen, einsetzen. Durch den Selbsteinzug wird ein bewegbares Bauteil in einer Endposition gehalten, wobei am Ende des Einziehvorgangs Anschlaggeräusche entstehen und die anschlagenden Kontaktflächen einem Verschleiß unterliegen.
Für Möbel sind zudem Selbsteinzüge für Auszugsführungen bekannt, beispielsweise gemäß EP 2 299 872 oder DE 10 2006 058 639, bei denen ein Mitnehmer an einer Führungsbahn eines Gehäuses geführt ist. An dem Gehäuse ist zudem ein Dämpfer gehalten, so dass der Mitnehmer vor Erreichen der Endposition abgebremst werden kann. Der bauliche Aufwand durch das zusätzliche Gehäuse ist nachteilig, auch wenn die Bauteile des Selbsteinzuges an dem Gehäuse vormontiert werden können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Auszugsführung zu schaffen, bei der die Bewegung einer Schiene mit einfachen Mitteln gesteuert und gebremst werden kann.
Diese Aufgabe wird mit einer Auszugsführung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist an einer Schiene der Auszugsführung mindestens eine Kurvenführung ausgebildet, entlang der mindestens ein Mitnehmer zwischen einer Endposition und einer Parkposition bewegbar ist, der durch einen Kraftspeicher vorgespannt ist. Zudem ist zwischen dem mindes-
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tens einen Mitnehmer und einem integral mit der Schiene ausgebildeten Halter eine Dämpfereinheit angeordnet, der die Bewegung des mindestens einen Mitnehmers in eine Endposition abbremst. Die Dämpfereinheit ist somit unmittelbar zwischen einem integral ausgebildeten Halter an der Schiene und dem Mitnehmer angeordnet, so dass auf die Herstellung und Montage eines zusätzlichen Gehäuses verzichtet werden kann. Dies reduziert den Montageaufwand und die Anzahl notwendiger Bauteile zur Herstellung des Selbsteinzuges.
Vorzugsweise ist der Halter an der Schiene durch einen umgebogenen Vorsprung ausgebildet. Die Schiene kann beispielsweise aus einem Metallblech hergestellt sein, so dass der Vorsprung durch Stanzen und Biegen eines Abschnittes der Schiene mit einfachen Mitteln herstellbar ist. An dem Halter kann bevorzugt eine Aufnahme oder Öffnung zum Einfügen eines Endes der Dämpfereinheit ausgebildet sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann der Vorsprung an der Schiene eine Hakenform aufweisen. Auf diesen Haken kann das Gehäuse der Dämpfereinheit aufgeschoben werden. Alternativ oder zusätzlich weist die Schiene eine Aussparung auf und ein Ende der Dämpfereinheit ist über einen Halter, insbesondere einen integral ausgebildeten Halter festgelegt. Die Fixierung der Dämpfereinheit kann durch Einstecken, Verrasten oder Klemmen erfolgen, so dass eine werkzeugfreie Montage möglich ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform sieht zur Halterung der Dämpfereinheit anstelle der Vorsprünge in der Schiene ausgestanzte Konturen bzw. Fenster in der Schiene vor. Das Dämpfergehäuse der Dämpfereinheit weist dabei einen Absatz oder eine Rastnase auf, um in dieses Fenster eingeschwenkt, bzw. eingeclipst zu werden.
Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann die Schiene auch eine Ausstanzung in der Größe des Dämpfergehäuses der Dämpfereinheit aufweisen, sodass das gesamte Dämpfergehäuse in der Ebene der Korpusschiene gehalten wird.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Dämpfereinheit ein Dämpfergehäuse und einen in dem Dämpfergehäuse linear geführten Kolben auf, der über eine Kolbenstange mit dem Mitnehmer verbunden ist. Die Kolbenstange kann endseitig eine Kupplung, beispielsweise eine Kugelkupplung, aufweisen, um den Mitnehmer gelenkig mit der Kolbenstange zu verbinden. Dadurch kann der
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Mitnehmer relativ zu der Kolbenstange verschwenkt werden, beispielsweise wenn er in einen abgewinkelten Endabschnitt einfährt. Es ist jedoch auch möglich die Kolbenstange ohne Kupplung auszustatten und direkt auf einen Anschlag im Mitnehmer wirken zulassen. Hierbei würde ein interner Kraftspeicher in der Dämpfereinheit die Rückführung in die ausgefahrene Position übernehmen und für eine Anlage am Mitnehmer Sorge tragen. Alternativ kann der Mitnehmer auch zweiteilig ausgebildet sein und einen linear verfahrbaren und einen relativ dazu verschwenkbaren Teil umfassen.
Zur Fixierung des Dämpfergehäuses an der Schiene ist vorzugsweise neben dem Halter ein integral mit der Schiene ausgebildeter Stützabschnitt vorgesehen, so dass das Dämpfergehäuse in Längsrichtung zwischen Stützabschnitt und Halter fixiert ist und sich nur die Kolbenstange mit dem Mitnehmer bewegt. Für diese Fixierung des Dämpfergehäuses sind auch andere Verbindungen denkbar, beispielsweise ein gestanztes Fenster in der Korpusschiene und ein Einhängehaken am Dämpfergehäuse.
Alternativ oder zusätzlich kann am vorderen und/ oder hinteren Ende des Dämpfungsgehäuses ein Verstellmechanismus integriert sein, mit dessen Hilfe eine lineare Verstellung des Dämpfungsgehäuses und in Folge dessen eine Verstellung der Dämpfleistung ermöglicht wird.
Für eine gute Führung des Mitnehmers kann dieser zwei beabstandete Führungselemente aufweisen, die in die Kurvenführung eingreifen und wobei mindestens eines der Führungselemente den Rand der Kurvenführung zumindest teilweise hintergreift, so dass ein Anheben des Mitnehmers aus der Kurvenführung verhindert wird. Dabei kann an einem äußeren Bogen, anschließend an einem abgewinkelten Endabschnitt und entfernt von einem linearen Abschnitt der Kurvenführung, eine Montageöffnung für mindestens ein Führungselement des Mitnehmers ausgespart sein. An dem äußeren Bogen kann somit das Einfädeln des Mitnehmers erfolgen, ohne dass die Führung des Mitnehmers beeinträchtigt wird.
Vorzugsweise ist integral mit der Schiene ein Steg ausgebildet, an dem ein Ende des Kraftspeichers fixiert ist. Alternativ kann die Fixierung auch gemeinsam mit dem Halter für die Dämpfereinheit ausgebildet sein. Dadurch ist es möglich, einen Selbsteinzug auszubilden, der nur aus dem Mitnehmer, einer Feder als Kraftspeicher und einer Dämpfereinheit besteht, die an der Schiene gehalten sind. Dadurch wird die Anzahl der Bauteile auf ein Minimum begrenzt.
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Für eine einfache Herstellung der Kurvenführung ist diese durch einen ausgestanzten Schlitz in der Schiene gebildet. Es ist auch möglich, einen abgewinkelten Steg an der Schiene integral als Kurvenführung auszubilden.
Die Schiene ist vorzugsweise im Querschnitt mit einem U-förmigen Abschnitt versehen, wobei ein Schenkel zur Fixierung der Schiene an einer Seitenwand dient und ein anderer Schenkel Laufbahnen für Wälzkörper aufweist, wobei an dem verbindenden Abschnitt zwischen den Schenkeln die Kurvenführung ausgebildet ist. Dadurch kann die Schiene kompakt aufgebaut sein.
Vorzugsweise ist der Mitnehmer als Formteil aus Kunststoff hergestellt, so dass ein leichtgängiges Verfahren des Mitnehmers entlang der Kurvenführung möglich ist.
Im Stand der Technik werden die Aktivatoren für einen Selbsteinzug in der Regel als separates Bauteil beispielsweise an die Laufschiene angeschweißt. In einem vorteilhaften Anwendungsbeispiel kann ein aus der Laufschiene ausgestanzter Aktivator oder Mitnehmer für den Schubkasten vorgesehen werden. Dazu wird ein Teil aus einer vertikalen Fläche der Laufschiene ausgestanzt und ein- oder mehrmals umgebogen. Dadurch kann der Aktivator kostengünstig und ohne weitere Bauteile für die entsprechende Anwendung bereitgestellt werden.
Die Anwendung kann weitergehend mit einer push-to-open Baugruppe mit einer Rastmechanik ergänzt werden, um ein griffloses Öffnen des Schubkastens zu ermöglichen. Die push-to-open Baugruppe kann dabei entweder in Reihe oder Parallel zur Dämpfereinheit montiert werden. Dadurch ergibt sich eine ähnliche Öffnungsvorrichtung wie in der EP 2 174 571 B1 beschrieben ist. In einer weiteren Ausführungsform kann die push-to-open Baugruppe anstelle der Dämpfereinheit montiert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Auszugsführung;
Figur2 eine Explosionsansicht einer Schiene der Auszugsführung der Figur 1 mit einem Selbsteinzug;
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Figur3 eine Ansicht der Schiene mit einem Selbsteinzug in einer montierten Position;
Figur4 eine Ansicht der Unterseite der Schiene;
Figur5 eine Explosionsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, und
Figur6 eine Detailansicht der Schiene mit einem Selbsteinzug aus Fig. 1 mit in dem Mitnehmer in Eingriff befindlichem Aktivator.
Eine Auszugsführung 1 umfasst eine Schiene 2, die an einem Korpus eines Möbels oder eines Haushaltsgerätes festlegbar ist und eine verfahrbare Schiene 3, die über Wälzkörper an der Schiene 2 verfahrbar ist. Optional können zwischen der Schiene 2 und der Schiene 3 noch eine oder mehrere Schienen zur Auszugsverlängerung vorgesehen sein.
An der Schiene 2 ist integral eine Kurvenführung 4 ausgebildet, die durch eine schlitzförmige Ausstanzung hergestellt ist. Die Kurvenführung 4 umfasst einen linearen Abschnitt 7 und einen abgewinkelten Endabschnitt 6, so dass ein Mitnehmer 5 zwischen einer Endposition an dem linearen Abschnitt 7 und einer Parkposition an dem abgewinkelten Endabschnitt 6 verfahrbar ist. An einem äußeren Rand entfernt von dem linearen Abschnitt 7 und anschließend an den abgewinkelten Endabschnitt 6 ist eine Montageöffnung 8 ausgespart, damit Führungselemente des Mitnehmers 5 in die Kurvenführung 4 eingefädelt werden können.
Der Mitnehmer 5 ist durch einen Kraftspeicher 9 in Form einer Feder, insbesondere einer Zugfeder, zu der Endposition hin vorgespannt. Neben dem Kraftspeicher 9 ist eine Dämpfereinheit 11 angeordnet, die den Mitnehmer 5 vor Erreichen der Endposition abbremst.
In Figur 2 und 3 ist der Selbsteinzug im Detail gezeigt. Die Dämpfereinheit 11 umfasst ein Dämpfergehäuse 21, in dem ein Kolben verschiebbar geführt ist, der mit einer Kolbenstange 22 verbunden ist. Ein Ende der Kolbenstange ist mit einer Kupplung 23 verbunden, die in eine Aufnahme 26 an dem Mitnehmer 5 koppelbar ist. Die Kupplung 23 kann als Kugelkupplung ausgebildet sein, so dass der Mitnehmer 5 relativ zu der Kupplung 23 verschwenkbar ist.
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Das Dämpfergehäuse 21 ist zwischen einem als umgebogenen Vorsprung ausgebildeten Halter 12 und einem Stützabschnitt 16 fixiert, die beide integral mit der Schiene 2 ausgebildet sind. In dem Halter 12 ist eine Öffnung 14 ausgespart, an der ein gestuftes Ende an dem Dämpfergehäuse 21 festlegbar ist. Der Stützabschnitt 16 umfasst eine nach oben offene Aussparung 18, in die das zur Kolbenstange 22 offene Ende des Dämpfergehäuses 21 einfügbar ist. Dadurch ist das Dämpfergehäuse 21 in Längsrichtung unverschieblich zwischen dem Halter 12 und dem Stützabschnitt 16 gehalten, während die Kolbenstange 22 in Längsrichtung bewegbar ist.
Der Kraftspeicher 9 in Form einer Feder ist mit einem Ende 27 an einem Vorsprung 10 fixiert, in dem eine Aussparung 13 ausgebildet ist, so dass ein verjJüngter Abschnitt an dem Ende 27 in die Aussparung 13 einsteckbar ist. Ein gegenüberliegendes Ende 24 des Kraftspeichers 9 ist in eine Aufnahme 25 an dem Mitnehmer 5 einfügbar.
In Figur 2 ist zur Fixierung des Kraftspeichers 9 und des Dämpfergehäuses 21 jeweils eine stegförmige Biegung ausgebildet, in der der Vorsprung 10 und der Halter 12 integral ausgebildet sind. In der Schiene 2 ist dadurch eine Aussparung 15 gebildet. Es ist auch möglich, nur einen zusammenhängenden Vorsprung vorzusehen, in dem dann eine Aussparung 13 und eine Öffnung 14 ausgebildet sind.
Auch der Stützabschnitt 16 ist integral aus der Schiene 2 geformt, so dass neben dem Stützabschnitt 16 eine Aussparung 17 ausgebildet ist. Der Vorsprung 10 und der Halter 12, der Stützabschnitt 16 und die Kurvenführung 4 sind in einem verbindenden Abschnitt 28 ausgebildet, zwischen einem Schenkel 20, der an einer Seitenwand eines Möbelkorpus oder Haushaltsgerätes festlegbar ist, und einem Schenkel 19, an dem die Laufbahnen für Wälzkörper ausgebildet sind.
Der Mitnehmer 5 ist mit zwei Führungselementen 50 und 51 versehen, von denen mindestens einer pilzkopfartig ausgebildet sein kann und mindestens einen Rand der Kurvenführung 4 in der montierten Position hintergreift, wie dies in Figur 4 gezeigt ist. Dadurch ist der Mitnehmer 5 gegen ein Anheben aus der Kurvenführung 4 gesichert. Die Montageöffnung 8 besitzt daher einen größeren Querschnitt als die Breite der Kurvenführung 4. Der Mitnehmer 5 ist vorzugs-
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weise als Formteil aus Kunststoff hergestellt, kann aber auch aus Metall bestehen.
In Figur 5 ist ein modifiziertes Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem das Dämpfergehäuse 21 einen integral ausgebildeten Halter 29 aufweist, der in eine Aussparung 15‘ an der Schiene 2 zur Fixierung einfügbar ist. Der Halter 29 ist hakenförmig ausgebildet, kann aber auch eine andere Form haben. Die Anbindung zwischen der Schiene 2 und dem Dämpfergehäuse 21 kann auch anders erfolgen, beispielsweise über Einhängehaken oder Rastelemente.
Wie in Figur 6 gezeigt ist, weist die verfahrbare Schiene 3 einen ausgestanzten Aktivator 32 oder Mitnehmer auf, der in Eingriff mit dem Mitnehmer 5 bringbar ist. Der Mitnehmer 5 weist zur Kopplung mit dem Aktivator 32 eine Aufnahme 31 auf, so dass der Mitnehmer 5 mit dem Aktivator 32 über mindestens eine Teilstrecke des linearen Abschnitts 7 miteinander gekoppelt ist und an dem abgewinkelten Endabschnitt 6 voneinander entkoppelt wird. In der verfahrbaren Schiene 3 ist an einem in der montierten Position vertikalen Abschnitt eine Aussparung 33 ausgebildet, aus dessen Material der Aktivator 32 und ein hervorstehender Steg 30 hergestellt sind. Die Aussparung 33 und der hervorstehende Steg 30 können zur Fixierung weiterer Bauteile verwendet werden.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Mitnehmer 5 einteilig ausgebildet. Es ist auch möglich, den Mitnehmer 5 mehrteilig auszubilden oder mehr als nur einen Mitnehmer 5 an der mindestens einen Kurvenführung verfahrbar
zu lagern.
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Bezugszeichenliste
Auszugsführung Schiene
Schiene Kurvenführung Mitnehmer abgewinkelter Endabschnitt linearer Abschnitt Montageöffnung Kraftspeicher Vorsprung Dämpfereinheit Halter Aussparung Öffnung Aussparung Stützabschnitt Aussparung Aussparung Schenkel Schenkel Dämpfergehäuse Kolbenstange Kupplung
Ende
Aufnahme Aufnahme
Ende verbindender Abschnitt Halter
Steg
Aufnahme Aktivator Aussparung Führungselement Führungselement
Claims (1)
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Patentansprüche
Auszugsführung (1) mit mindestens zwei relativ zueinander verfahrbaren Schienen (2, 3), wobei in mindestens einer der Schienen (2) mindestens eine Kurvenführung (4) ausgebildet ist, entlang der mindestens ein Mitnehmer (5) zwischen einer Endposition und einer Parkposition bewegbar ist, der durch einen Kraftspeicher (9) in die Endposition vorgespannt ist und bei gespanntem Kraftspeicher (9) in der Parkposition an der Kurvenführung (4) ablegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem mindestens einen Mitnehmer (5) und einem integral mit der Schiene (2) ausgebildeten Halter (12) eine Dämpfereinheit (11) angeordnet ist, die die Bewegung des mindestens einen Mitnehmers (5) in eine Endposition abbremst.
Auszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (12) durch einen umgebogenen Vorsprung ausgebildet ist.
Auszugsführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Halter (12) eine Aufnahme oder Öffnung (14) zum Festlegen eines Endes der Dämpfereinheit (11) ausgebildet ist.
Auszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) eine Aussparung (15°) aufweist und ein Ende der Dämpfereinheit (11) über einen Halter (29) festgelegt ist.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfereinheit (11) ein Dämpfergehäuse (21) und einen in dem Dämpfergehäuse (21) geführten Kolben aufweist, der über eine Kolbenstange (22) mit dem Mitnehmer (5) koppelbar ist.
Auszugsführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (21) zwischen dem Halter (12) und einem integral mit der Schiene (2) ausgebildeten Stützabschnitt (16) fixiert ist.
Auszugsführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfergehäuse (21) am vorderen und / oder hinteren Ende einen Verstellmechechanismus für die Verstellung der Dämpfleistung der Dämpfereinheit (11) aufweist.
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Auszugsführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (22) eine Kupplung (23), beispielsweise eine Kugelkupplung, aufweist, die schwenkbar mit dem Mitnehmer (5) verbunden ist.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (5) zwei beabstandete Führungselemente (50, 51) aufweist, die in die Kurvenführung (4) eingreifen und von denen mindestens einer den Rand der Kurvenführung (4) zumindest teilweise hintergreift.
Auszugsführung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem äußeren Rand entfernt von einem linearen Abschnitt (7) und anschließend an einen abgewinkelten Endabschnitt (6) der Kurvenführung (4) eine Montageöffnung (8) für mindestens ein Führungselement (50, 51) des Mitnehmers (5) ausgespart ist.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass integral mit der Schiene (2) ein Steg (10) ausgebildet ist, an dem ein Ende des Kraftspeichers (9) fixiert ist.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Selbsteinzug der Auszugsführung nur aus dem Mitnehmer (5), dem Kraftspeicher (9), insbesondere einer Feder, und der Dämpfereinheit (11) besteht, die an der Schiene (2) gehalten sind.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenführung (4) durch einen ausgestanzten Schlitz in der Schiene (2) gebildet ist.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu der Dämpfereinheit (11) eine Pushto-Open Baugruppe vorgesehen ist.
Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (2) einen U-förmigen Abschnitt aufweist, wobei ein Schenkel (20) zur Fixierung der Schiene (2) an einer Seitenwand vorgesehen ist und der andere Schenkel (19) Laufbahnen für Wälzkörper ausbildet, wobei in dem verbindenden Abschnitt (28) zwischen den beiden Schenkeln (19, 20) die Kurvenführung (4) ausgebildet ist.
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