AT524733A1 - Türbetätigung - Google Patents
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Abstract
Türbetätigung (1), eingerichtet zur Übermittlung eines Türöffnungsbefehls (10) an eine Türsteuerung (9) eines Verkehrsmittels, wobei die Türbetätigung (1) eine Detektionseinrichtung (2) zum Erkennen, dass ein Körper (5) in ein bestimmtes Raumvolumen (4) eingebracht ist umfasst und ein die Erfassung anzeigendes Signal (6) ausgibt.
Description
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Türbetätigung.
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Türbetätigung, insbesondere für
eine kraftbetätigte Tür eines Verkehrsmittels.
Stand der Technik
Passagiere von Öffentlichen Verkehrsmitteln sind gezwungen verschiedene Einrichtungen des Verkehrsträgers zu berühren. Dies betrifft beispielsweise Türgriffe von Stationsgebäuden, Bedienelemente von Fahrkartenverkaufsautomaten, Handläufe von Fahrtreppen, insbesondere aber die Verkehrsmittel selbst, in welchen Griffschlaufen, Haltestangen oder Türbetätigungen berührt werden. Ein gestiegenes Hygienebedürfnis der Passagiere und die Angst vor durch Kontakt mit Oberflächen übertragenen Krankheitsüberträgern bewirken ein geändertes Verhalten der Passagiere, welche öffentliche Verkehrsmittel aus diesen Gründen meiden. Es gilt, die erforderlichen Berührungen mit den genannten Einrichtungen zu reduzieren. Dabei ist es in der Praxis kaum möglich, das Festhalten der stehenden Passagiere bei Beschleunigungen des Fahrzeugs berührungslos zu gestalten, allenfalls können diese Bauteile regelmäßig desinfiziert werden und mit die Krankheitserreger abtötenden Beschichtungen, typischerweise mit Kupfergehalt, versehen werden. Seitens der Passagiere wird das Berühren von Türgriffen als besonders unangenehm und überflüssig aufgefasst, insbesondere da anderenorts Türgriffe vollständig
durch automatische Türöffner ersetzt wurden. Diese
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automatischen Türöffner setzen zur Erkennung von Personen im Allgemeinen Radarstrahlung ein. Manche Verkehrsträger umgehen das genannte Problem dadurch, dass die Verkehrsmittel an jeder Haltestelle alle Passagiertüren automatisch ffnen und kurz vor Abfahrt wieder schließen, sodass keine Betätigung eines Türgriffs, bzw. eines Türtasters erforderlich ist. Diese Betriebsweise verhindert jedoch einen energieeffizienten Fahrbetrieb, da dabei die erwärmte oder gekühlte Luft in dem Passagierraum entweicht und durch die Heizung- bzw. Klimaanlage entsprechend temperiert nachgeliefert werden muß. Herkömmliche berührungslose Türöffner, wie sie in Gebäuden zum Einsatz kommen, sind bei Verkehrsmitteln nicht einsetzbar, da sie eine unbeabsichtigte Türöffnung nicht verhindern können. So würde an einem Bahnsteig aufhältige Personen, ohne den Wunsch einzusteigen trotzdem eine Türöffnung auslösen. Dieses Problem stellt sich in wesentlich stärkerem Ausmaß bei der Türöffnung vom Fahrzeuginneren, wobei im Einstiegsbereich aufhältige Passagiere bei Einsatz herkömmlicher Türöffner kontinuierlich eine Öffnung der Türe auslösen würden. Aus dem Stand der Technik sind keine berührungslosen Einrichtungen zur Betätigung eines Türantriebs bekannt, welche einen hinreichenden Schutz vor Fehlauslösung und eine gesicherte Erkennung eines Betätigungswunsches vereinen. Des Weiteren muß eine für die gegenständliche Anwendung geeignete Einrichtung intuitiv und ohne Erklärungserfordernis bedienbar
sein.
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Darstellung der Erfindung
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Türbetätigung anzugeben, welche berührungslos und somit ohne Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern bedienbar ist und welche die Nachteile von berührungslosen Türöffnern aus dem Stand der Technik vermeidet und dabei insbesondere
Fehlauslösungen verhindert.
Die Aufgabe wird durch eine Türbetätigung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind
Gegenstand untergeordneter Ansprüche.
Dem Grundgedanken der Erfindung nach wird eine zur Übermittlung eines Türöffnungsbefehls an eine Türsteuerung eines Verkehrsmittels eingerichtete Türbetätigung beschrieben, welche eine Detektionseinrichtung zum Erkennen, dass ein Körpers in ein bestimmtes Raumvolumen eingebracht ist umfasst, und ein die Erfassung anzeigendes Signal
ausgibt.
Dadurch ist der Vorteil erzielbar, eine berührungslose Betätigung einer Verkehrsmitteltür sicherstellen zu können, wobei durch die Anordnung des bestimmten Raumvolumens, in welchen eine Betätigung (Auslösung) erfolgen kann, die Gefahr einer Fehlauslösung verhindert wird. Insbesondere ist ein zufälliges, ungewolltes Betätigen der Tür, d.h. des kraftbetätigten Türantriebs, weitgehend ausgeschlossen. Solcherart kann ein zur Abfahrt bereitstehendes Verkehrsmittel nicht durch wiederholtes Öffnen der Passagierraumtüren durch Passagiere im Einstiegsbereich oder
am Bahnsteig blockiert werden.
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Erfindungsgemäß umfasst die Türbetätigung eine Detektionseinrichtung zum Erkennen, dass ein Körpers in ein bestimmtes Raumvolumen eingebracht ist. Diese Detektionseinrichtung kann auf verschiedene Arten aufgebaut
sein und unterschiedliche Technologien einsetzen.
Eine Ausführungsform der Erfindung setzt eine Detektionseinrichtung ein, welche das Unterbrechen mindestens eines Lichtstrahls zur Erkennung des Einbringens eines Körpers in ein bestimmtes Volumen nutzt. Dieses Funktionsprinzip ist als sogenannte Lichtschranke bekannt, bei welcher mindestens ein Lichtstrahl ausgesandt und von einem Empfänger, beispielsweise einer Photodiode aufgenommen wird. Eine Unterbrechung dieses Lichtstrahls bewirkt ein Erkennen, dass ein Körper in das Raumvolumen zwischen dem Sender des Lichtstrahls und dem Empfänger eingetreten ist. Dies stellt ein sehr betriebssicheres System dar, welches durch geeignete Wahl der Frequenz des eingesetzten Lichts noch weiter verbessert werden kann, sodass sich das Umgebungslicht nicht auf die Erkennungssicherheit auswirken kann, beispielsweise durch den Einsatz von infrarotem Licht in einer Umgebung ohne Licht dieser Frequenz.
Es ist vorteilhaft, das Unterbrechen des Lichtstrahls erst dann als Auslösung der Türbetätigung zu detektieren, wenn es länger als einen bestimmten Zeitraum andauert. Solcherart können sehr kurze Unterbrechungen, welche meist unbeabsichtigt erfolgen nicht zu einer Betätigung des Türantriebs führen. Es ist vorteilhaft, eine Mehrzahl von Lichtstrahlen parallel zueinander auszustrahlen und jeweils getrennt zu detektieren, da dabei sehr kleine Körper, die z.B. nur einen von zehn parallelen Lichtstrahlen unterbrechen, nicht zu einer Auslösung der Türbetätigung
führen.
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Diese Ausführungsform der Erfindung, beruhend auf der Unterbrechung eines oder mehrerer Lichtstrahlen ist sehr betriebssicher und führt praktisch zu keinen Fehlauslösungen, es ist jedoch das zur Detektion führende Raumvolumen nur durch einen aufwendigen mechanischen Aufbau für den Einsatz in Verkehrsmitteln einzusetzen. Um eine Betätigung einer Tür durch Einbringen einer Hand in ein bestimmtes Volumen zu erreichen ist dieses Volumen typischerweise vor einer Wand bzw. einem Türblatt eines Verkehrsmittels oder in einer Ausnehmung in den genannten Bauteilen anzuordnen. Dabei sind aus der Wand herausragende Ausformungen, umfassend die Lichtquelle und den Lichtempfänger anzuordnen. Die lichtabstrahlenden bzw. lichtempfangenden Oberflächen an diesen Ausnehmungen sind entsprechend der Anforderungen robust und ggf. wasserdicht oder vandalismussicher
auszuführen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, das Einbringen eines Körpers in das bestimmte Raumvolumen mittels Bestimmung der Laufzeit eines von der Detektionseinrichtung ausgesandten und von einem eingebrachten Körper reflektierten Lichtstrahls zu erkennen. Dabei werden durch die Detektionseinrichtung Lichtimpulse ausgesandt, welche an beliebigen Oberflächen reflektiert wieder von der Detektionseinrichtung empfangen werden. Die Laufzeit dieser Lichtimpulse beschreibt den Abstand zu dem nächstliegenden Körper. Dabei ist ein genaues Bestimmen des zur Auslösung führenden Raumvolumens möglich, indem nur Reflexionen, welche innerhalb eines bestimmten Zeitfensters nach dem Aussenden des Lichtimpulses eintreffen zur Auslösung führen und später eintreffende nicht.
Ist die Detektionseinrichtung beispielsweise in einer Höhe
von 1 Meter über dem Bahnsteigniveau angeordnet, so beträgt
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die Laufzeit des Licht über die Gesamtstrecke vom 2 Metern ca. 6,7 Nanosekunden. Werden zur Erkennung nur Reflexionen innerhalb von 1,5 Nanosekunden herangezogen, so verkleinert sich der Erfassungsbereich, d.h. das erfassende Raumvolumen reicht nicht bis zum Bahnsteig, sondern ist einer Höhe, in welcher Passagiere typischerweise auch zu einem Türgriff oder Türtaster greifen würden.
Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass die Detektionseinrichtung zu einem großen Teil in einer Wand oder einem Türblatt eines Verkehrsmittels versenkt angeordnet sein kann und das Aussenden des Lichtstrahls aus gewinkelt zu der Wand erfolgen kann. Dadurch kann das zur Auslösung führende Raumvolumen vor der Wand bzw. dem Türblatt angeordnet werden und die Türbetätigung somit ergonomischer
erfolgen.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, die Detektionseinrichtung mit einer verfeinerten Einrichtung zur Detektion reflektieren Lichts auszustatten, welche als LIDAR bekannt ist. LIDAR (englisch für "LIght Detection And Ranging") beruht auf einer Vielzahl von ausgesandten Lichtstrahlen, wobei die Laufzeit jedes einzelnen reflektierten Lichtstrahls bestimmt und dadurch ein Tiefenprofil der Umgebung erstellt wird. Somit ist eine genaue Erfassung der Geometrie und der Entfernung eines in dem Erfassungsbereichs der Detektionseinrichtung eingebrachten Körpers möglich und es kann dabei einfach ermittelt werden, ob dieser Körper in dem bestimmten Raumvolumen aufhältig ist und ob seine Größe ausreichend ist um eine Auslösung der Türbetätigung auszuführen. Konventionelle LIDAR umfassen zur Aussendung der Vielzahl von Lichtstrahlen einen Drehspiegel, sind also mechanisch
empfindlich gegenüber Vibrationen. Neuerdings werden LIDAR
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angeboten, welche diesen Nachteil nicht aufweisen und die Reflexionen eines ausgesandten Lichtimpuls £flächig erfassen, sodass keine beweglichen Bauteile erforderlich sind. Diese Ausführung eines LIDAR ist demnach robust genug für den
Einsatz in Verkehrsmitteln und auch deutlich preisgünstiger.
Die zuletzt genannte Ausführungsform einer Detektionseinrichtung ermöglicht es besonders exakt, das die Erfassung eines Körpers in dem bestimmten Raumvolumen anzeigende Signal nur dann abzugeben, wenn der Körper eine bestimmte Ausdehnung überschritten hat. Solcherart können Fehlauslösungen, beispielsweise durch kurzfristig in das bestimmte Raumvolumen ragende Teile von Kleidung oder Gepäckstücke gut von bewußten Auslösehandlungen unterschieden
werden.
In weiterer Fortbildung der Erfindung kann bei Einsatz von LIDAR auch eine Analyse der Bewegungsrichtung eines in dem bestimmten Raumvolumen befindlichen Körpers erfolgen. Dadurch können Bewegungsmuster, wie sie typischerweise bei einer gewollten Betätigung einer Türbetätigung ausgeführt werden von zufälligen Bewegungsmustern unterschieden werden. Beispielsweise ist das Eintreten eines Körpers von Richtung des Einstiegsbereichs in das bestimmte Volumen, gefolgt von einer konstanten Bewegung in Richtung des Türblatts ein Indiz für eine erwünsche Betätigung, ein Eintreten von unten oder ein sehr rasches Bewegen quer durch das bestimmte Raumvolumen
hingegen nicht.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform den Erfindung sieht vor, dass die Detektionseinrichtung das Einbringen eines Körpers in das bestimmte Raumvolumen mittels Bestimmung der
Laufzeit eines von der Detektionseinrichtung ausgesandten und
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von einem eingebrachten Körper reflektierten Schallsignals erkennt. Eine solche Lösung nach dem Prinzip des akustischen Echolots kann in kostenkritischen Anwendungen zum Einsatz kommen, da entsprechende akustische Schallgeber und Empfänger außerordentlich preisgünstig sind und die Laufzeitmessung aufgrund der niedrigen Schallgeschwindigkeit nicht so anspruchsvoll ist wie die Laufzeitmessung reflektierten Lichts. Die zur Auswertung erforderlichen elektronischen Schaltungen bzw. die digitale Signalverarbeitungen sind somit
wesentlich einfacher und kostengünstiger.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht kapazitive Sensoren zur Erkennung des Eintretens eines Körpers in ein bestimmtes Raumvolumen vor. Die Erkennungsgenauigkeit kann durch den Einsatz mehrerer Sensoren an einer Türbetätigung gesteigert werden, da solcherart das bestimmte Raumvolumen exakter definiert werden kann. Insbesondere können die kapazitiven Sensoren so angeordnet sein, dass eine Auslösung dann stattfindet, wenn mehr als ein Sensor das Eindringen
eines Körpers erkannt.
Die erfindungsgemäße Türbetätigung ist zur Anordnung an einer Seitenwand eines Verkehrsmittels oder eines Türblatts einer Verkehrsmitteltür auszubilden, wobei auch die Detektionseinrichtung getrennt von weiteren Teilen der Türbetätigung angeordnet sein kann. Jedenfalls ist die Detektionseinrichtung so anzuordnen, dass das zur Erfassung dienende Raumvolumen in jener Greifposition der Passagiere ist, in welcher sie auch herkömmliche Türgriffe oder Türtaster betätigen würden.
In Sonderfällen kann auch eine Anordnung in Bodennähe erwogen werden, sodass eine Türöffnung durch eine Fußbewegung
ausgelöst werden kann.
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Die Türbetätigung ist aufgrund des ihr eigenen Fehlens herkömmlicher Bedienelemente für ungeübte Passagiere in der Bedienung zu erklären. Dies ist mit entsprechenden Aufschriften und Piktogrammen möglich, besonders vorteilhaft ist es ein erfolgreiches Auslösen der Türbetätigung an den Passagier zu melden. Dies erfolgt vorzugsweise mittels eines Licht- oder Tonsignals, welche das Erkennen des Öffnungswunsches anzeigt, sodass der Passagier die Zeit bis zum Beginn der Bewegung eines Türblatts abwartet und nicht nach weiteren Bedienelementen sucht und etwa versucht an der
Detektionseinrichtung zu drücken.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Es zeigen beispielhaft:
Fig.1 Türbetätigung, Blockschaltbild.
Fig.2 Türblatt mit Türbetätigung, Lichtschrankenprinzip. Fig.3 Türblatt mit Türbetätigung, Lichtschrankenprinzip, Seitenansicht.
Fig.4 Türblatt mit Türbetätigung.
Fig.5 Türblatt mit Türbetätigung, Seitenansicht.
Ausführung der Erfindung
Fig.1 zeigt beispielhaft und schematisch ein Blockschaltbild einer Türbetätigung. Eine Türbetätigung 1 umfasst eine Steuereinrichtung 3 und eine mit der Steuereinrichtung 3 zur bidirektionalen Kommunikation verbundene
Detektionseinrichtung 2. Die Detektionseinrichtung 2 ist mit
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Mitteln zur Erkennung eines Objekts (Körpers) in einem bestimmten Raumvolumen 4 ausgestattet. Diese Mitteln können eine Lichtschranke, ein gepulster Lichtstrahl mit Laufzeitmessung des an einem Körper reflektieren Anteils des Lichtstrahls, ein LIDAR oder ein akustischer Entfernungsmesser sein. Wird durch die Detektionseinrichtung 2 ein solcher Körper erfasst, so wird ein Signal 6 an die Steuereinrichtung 3 abgegeben. Die Steuereinrichtung 6 umfasst eine Schnittstelle zur Datenkommunikation mit einer Türsteuerung 9 und ist zur Übermittlung eines Türöffnungsbefehls 10 an die Türsteuerung 9 eingerichtet. Weiters ist die Türbetätigung mit einer akustischen Rückmeldung 7 und einer optischen Rückmeldung 8 ausgestattet, welche es erlaubt, ein erfolgreiches Erkennen eines Körpers in dem Raumvolumen 4 rückzumelden, sodass einem Passagier, welcher die Türöffnung ausgelöst hat, dies bestätigt wird. Es ist möglich, die Rückmeldungen 7, 8 auch durch die Türsteuerung 9 über die Steuereinrichtung 3 vorzugeben, sodass beispielsweise auch negative Rückmeldungen dem Passagier mitgeteilt werden können. Ist ein Fahrzeug bereits abgefertigt und die Türsteuerung 9 durch eine Fahrzeugsteuerung bereits gesperrt, so kann dies dem Passagier über diese Rückmeldungen 7, 8 mitgeteilt werden, etwa durch ein Blinken oder andersfarbiges Leuchte der
optischen Rückmeldung 8.
Fig.2 zeigt beispielhaft und schematisch ein Türblatt mit einer Türbetätigung nach dem Lichtschrankenprinzip. Es ist ein Türblatt 11 eines Verkehrsmittels, beispielsweise einer U-Bahn dargestellt, welche eine Türbetätigung 1 nach dem Prinzip der Lichtschranke umfasst. Dazu ist das Türblatt 11 mit einer oberen Ausformung 12 und einer unteren Ausformung
13 ausgestattet, in welche jeweils Teile der Türbetätigung 1,
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bzw. der Detektionseinrichtung 2 angeordnet sind. Die Ausformungen 12, 13 sind vertikal zueinander beabstandet, sodass zwischen ihnen ein Raumvolumen 4 besteht. Ein in das Raumvolumen 4 eindringender Körper unterbricht einen zwischen den Ausformungen 12, 13 übertragenen Lichtstrahl und führt zu einer Abgabe eines Signals 6 von der Detektionseinrichtung 2
an die Steuereinrichtung 3.
Fig.3 zeigt beispielhaft und schematisch ein Türblatt mit einer Türbetätigung nach dem Lichtschrankenprinzip in einer Seitenansicht. Es ist das Ausführungsbeispiel aus Fig.2 in einer Seitenansicht dargestellt, wobei ein Körper 5 (eine Hand eines Passagiers) in das Raumvolumen 4 ragt. Fig.3 macht anschaulich, dass eine Türbetätigung nach dem Lichtschrankenprinzip eine beträchtliche Aufbauhöhe erfordert, wenn eine berührungslose Bedienung gewährleistet sein soll. Allenfalls ist es möglich, zwischen den den Ausformungen 12, 13 eine Einbuchtung in dem Türblatt, bzw. einer Seitenwand vorzusehen und damit den Griffbereich teilweise in die Wand zu verlegen. Bei den üblichen geringen Dicken von Türblättern oder Seitenwänden ist jedoch keine
wesentliche Auswirkung dieser Maßnahme erzielbar.
Fig.4 zeigt beispielhaft und schematisch ein Türblatt mit einer Türbetätigung. Es ist ein Türblatt 11 gezeigt, welches zur Betätigung seines Türantriebs eine Türbetätigung 1 umfasst, deren Detektionseinrichtung 2 in einer Ausformung 14 angeordnet ist. Die weiteren Bauteile der Türbetätigung 1 können ebenso in der Ausformung 14 angeordnet sein oder an beliebiger weiterer Position, beispielsweise in der Nähe der Türsteuerung oder zusammen mit der Türsteuerung eine Einheit bilden. An der Ausformung 14 ist eine optische Rückmeldung
angeordnet, welche einem die Türbetätigung 1 nutzenden
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Passagier eine optische Rückmeldung, insbesondere über das erfolgreiche Erkennen eines Betätigungswunsches oder auch über einen Status der Tür darstellt. Im Gegensatz dem in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel nach dem Prinzip der Lichtschranke ist in diesem Ausführungsbeispiel die Detektionseinrichtung nach einer Art ausgebildet, welche auf der Reflexion ausgesandter Signale, insbesondere Lichtsignale, beruht. Dadurch ist das bestimmte Raumvolumen 4 in seiner Ausdehnung so begrenzt, dass Reflexionen, die außerhalb dieses Raumvolumens 4 erfolgen zwar von der Detektionseinrichtung 2 erfasst werden, jedoch nicht zu einer Betätigung der Tür führen. So können beispielsweise unterhalb der Ausformung 14 abgestellte Gepäckstücke, auch wenn sie reflektieren sind, nicht zu ungewollten Betätigungen der Tür
führen.
Fig.5 zeigt beispielhaft und schematisch ein Türblatt mit einer Türbetätigung in einer Seitenansicht. Es ist das Türblatt 11 aus Fig.4 dargestellt, wobei insbesondere ersichtlich ist, dass das bestimmte Raumvolumen 4 in seiner Lage und Form flexibel bestimmt werden kann. Im Gegensatz zu dem Prinzip des Lichtschrankens kann durch den Einsatz von einem der Reflexionsprinzipien, insb. LIDAR, das Raumvolumen sich weiter von dem Türblatt 11 aus erstrecken, sodass eine
bequeme Bedienung erfolgen kann.
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Liste der Bezeichnungen
Türbetätigung Detektionseinrichtung Steuereinrichtung Raumvolumen
Körper
Signal
Akustische Rückmeldung Optische Rückmeldung Türsteuerung Türöffnungsbefehl Türblatt
Obere Ausformung Untere Ausformung
Ausformung
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Claims (9)
1. Türbetätigung (1), eingerichtet zur Übermittlung eines Türöffnungsbefehls (10) an eine Türsteuerung (9) eines Verkehrsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass die Türbetätigung (1) eine Detektionseinrichtung (2) zum Erkennen, dass ein Körper (5) in ein bestimmtes Raumvolumen (4) eingebracht ist umfasst und ein die
Erfassung anzeigendes Signal (6) ausgibt.
2. Türbetätigung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (2) das Einbringen eines Körpers (5) in das bestimmte Raumvolumen (4) durch das
Unterbrechen mindestens eines Lichtstrahls erkennt.
3. Türbetätigung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (2) das Einbringen eines Körpers (5) in das bestimmte Raumvolumen (4) mittels Bestimmung der Laufzeit eines von der Detektionseinrichtung (2) ausgesandten und von einem eingebrachten Körper (5) reflektierten Lichtstrahls
erkennt.
4. Türbetätigung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (2) das Einbringen eines Körpers (5) in das bestimmte Raumvolumen (4) mittels
LIDAR erkennt.
5. Türbetätigung (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
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die Detektionseinrichtung (2) ein die Erfassung eines Körpers (5) in dem bestimmten Raumvolumen (4) anzeigendes Signal (6) nur dann abgibt, wenn der Körper
(5) eine bestimmte Ausdehnung überschritten hat.
6. Türbetätigung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (2) das Einbringen eines Körpers (5) in das bestimmte Raumvolumen (4) mittels Bestimmung der Laufzeit eines von der Detektionseinrichtung (2) ausgesandten und von einem eingebrachten Körper (5) reflektierten Schallsignals
erkennt.
7. Türbetätigung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (2) das Einbringen eines Körpers (5) in das bestimmte Raumvolumen (4) mittels
mindestens einem kapazitiven Sensor erkennt.
8. Türbetätigung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Türbetätigung (1) zur Anordnung an einer Seitenwand eines Verkehrsmittels oder eines Türblatts (11) einer
Verkehrsmitteltür ausgebildet ist.
9. Türbetätigung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (2) bei Erkennung, dass ein Körpers (5) in ein bestimmtes Raumvolumen (4) eingebracht ist, ein Lichtsignal oder ein Tonsignal
ausgibt.
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50024/2021A AT524733A1 (de) | 2021-01-20 | 2021-01-20 | Türbetätigung |
| PCT/EP2022/051089 WO2022157176A1 (de) | 2021-01-20 | 2022-01-19 | Türbetätigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50024/2021A AT524733A1 (de) | 2021-01-20 | 2021-01-20 | Türbetätigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT524733A1 true AT524733A1 (de) | 2022-08-15 |
Family
ID=80446270
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50024/2021A AT524733A1 (de) | 2021-01-20 | 2021-01-20 | Türbetätigung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT524733A1 (de) |
| WO (1) | WO2022157176A1 (de) |
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2022
- 2022-01-19 WO PCT/EP2022/051089 patent/WO2022157176A1/de not_active Ceased
Patent Citations (6)
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Also Published As
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