AT525152A1 - Vorrichtung zum Befestigen eines Sensenblatts an einem Sensenbaum - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen eines Sensenblatts an einem Sensenbaum Download PDF

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AT525152A1
AT525152A1 ATA50450/2021A AT504502021A AT525152A1 AT 525152 A1 AT525152 A1 AT 525152A1 AT 504502021 A AT504502021 A AT 504502021A AT 525152 A1 AT525152 A1 AT 525152A1
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Kainz Peter
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Georg Gasteiger Mag
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zum Befestigen eines Sensenblatts (2) mit Hamme (3) an einem Sensenbaum, um- fassend einen Augbolzen (4) mit einem Auge (9) für die Hamme (3), ein Spannelement (7), welches an der dem Auge (9) abgewandten Seite des Augbolzens (4) angreift, eine Schale (5) mit einem Rand (11) zur Anlage der Hamme (3) und einer kugelsegmentförmige Außenoberfläche (12), und eine Pfanne (6) mit einer Innenoberfläche (15) zur Anlage der Außenoberfläche (12) der Schale (5) und einer Verankerung (17) für den Sensenbaum, wobei das Spannelement (7) dazu ausgebildet ist, den Augbolzen (4) von einer entspannten Stellung, in welcher die Schale (5) und der Augbolzen (4) gegenüber der Pfanne (6) beweglich sind, in eine gegenüber der Pfanne (6) gespannte Stellung zu versetzen, in welcher die Hamme (3) zwischen dem Auge (9) und dem Rand (11) der Schale (5) und zugleich die Schale (5) in der Pfanne (6) festgeklemmt sind.

Description

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08851 Mag. Georg Gasteiger 1120 Wien
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Sensenblatts mit Hamme an einem Sensenbaum.
Das Sensenblatt hat zum Befestigen am Sensenbaum (auch: „Wurf“ order „Worb“) im Allgemeinen einen einseitigen, zum Sensenbaum gerichteten, klingenlosen, quaderförmigen oder konisch zulaufenden Fortsatz, die Hamme, mit einem von dieser quer abstehenden Dorn. Ferner hat der Sensenbaum meist einen Beschlag, in welchen zunächst der Dorn gesteckt wird, worauf ein schraubklemmenartiger, am Sensenbaum verschieblicher Sensenring über die Hamme gezogen wird. Vor dem Festziehen der Schrauben am Sensenring gegen die Hamme zu ihrer Befestigung am Sensenbaum werden einerseits der zwischen Sensenblatt und Sensenbaum um den Dorn aufgespannte Winkel und andererseits die Neigung des Sensenblatts gegenüber dem Sensenbaum und dem Boden, d.h. quer zum Sensenbaum und zum Dorn, mithilfe z.B. eines Unterlagskeils zwischen Hamme und Sensenbaum an die Körpergröße der mähenden Person und das zu mähende - z.B. ebene oder hanglagige - Terrain angepasst, d.h. eingestellt.
Soll das Sensenblatt, z.B. bei Lagerung oder für einen gefahrlosen Transport der Sense, geschützt werden, ist der Sensenring zu lösen, sodass beim nächsten Befestigen die Einstel-
lungen schrittweise erneut vorzunehmen sind.
Beispielsweise beschreiben die Schriften AT 134 314, CH 150 826 und EP 0 254 761, einen Kugelkopf an der Hamme und eine gelochte Kalotte am Sensenbaum zu verschrauben; mithilfe einer zusätzlichen Pfanne und einer die Pfanne, das Loch der Kalotte und den Kugelkopf durchsetzenden Schraube wird die Kalotte zwischen der Pfanne und dem Kugelkopf festgeklemmt. Aus den Schriften CH 150 826, US 1 968 340 und CH 46 273 sind jeweils Varianten dazu bekannt, bei welchen die Hamme selbst zum Kugelkopf bzw. Kugelkopfsegment geformt ist. Die Schrift DE 66 519 zeigt eine Umkehrung der AT 134 314, wobei die Pfanne am Sensenbaum und die gelochte Kalotte an der Hamme verankert sind und der Kugelkopf (in diesem Fall: ein scheibenförmiger Kugelabschnitt) die Kalotte gegen die Pfanne drückt. Die Schrift AT 185 599 betrifft eine Variante dazu, bei welcher die Hamme selbst zur Kalotte geformt ist. Aus der US 478 889 ist eine weitere Variante bekannt, bei welcher der Kugelkopf am Sensenbaum verankert ist und zwischen den Innenoberflächen zweier einander gegenüberliegender Pfannen festgeklemmt wird, wobei die eine Pfanne eine besondere Außenoberflächengeometrie für die Anlage der Hamme hat und alle Teile von einem Augbol-
zen durchsetzt sind, in dessen Auge die Hamme gehalten und
Die vorgeschlagenen Befestigungsvorrichtungen auf Kugelkopfbasis erfordern entweder eine besonders geformte Hamme (CH 150 826, US 1 968 340, CH 46 273, AT 185 599 und), was die Erzeugung des Sensenblatts verkompliziert und seine Einsetzbarkeit wesentlich beschränkt, oder mehrere Bauteile und zumindest eine Bohrung durch die Hamme (AT 134 314, CH 150 826 und EP 0 254 761 ), was eine werkzeuglose Handhabung verunmöglicht, das Befestigen erschwert und die Befestigungsvorrichtung schwerer werden lässt, oder sie haben mehrere besonders komplex geformte Bauteile (DE 66 519, US 478 889 und CH 44 469), was die Erzeugung der Vorrichtung verkompliziert und das Gewicht der Sense gerade im Bereich der Hamme erhöht und damit die Handhabung der Sense erschwert.
Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine leichtgewichtige, aus wenigen, einfachen Teilen aufgebaute, werkzeuglos handhabbare Befestigungsvorrichtung zu schaffen, welche flexibel einsetzbar ist und das Einstellen des Sensenblatts vereinfacht.
Das Ziel wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung zum Befestigen eines Sensenblatts mit Hamme an einem Sensenbaum
erreicht, welche sich auszeichnet durch eine Kombination aus
Die Vorrichtung ist aus wenigen, vergleichsweise einfach geformten Bauteilen aufgebaut und bereits dadurch lLeichtgewichtig. Sie ist mit Sensenblättern und Hammen sowie Sensenbäumen jeder Art flexibel verwendbar und kann beim Einführen der Hamme, beim Einstellen und beim Versetzen zwischen der ungespannten und der gespannten Stellung ganz einfach, auch werkzeuglos gehandhabt werden. Zugleich ist in der gespannten Stellung eine sichere, stabile Befestigung des Sensenblatts am
Sensenbaum gewährleistet. Zum Schutz des Sensenblatts bei La-
Besonders günstig ist, wenn die Verankerung ein seitlich von der Pfanne abstehender Arm ist. Die Pfanne kann über diesen Arm besonders sicher am Sensenbaum verankert werden, was auch ein stabiles Befestigen des Sensenblatts am Sensenbaum weiter fördert.
Um eine besonders stabile Verankerung der Pfanne am Sensenbaum sicherzustellen, ist vorteilhaft, wenn der Arm eine köcherförmige Aufnahme für den Sensenbaum hat.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist die Öffnung ein zum Arm im Wesentlichen paralleles Langloch. Gegenüber einer z.B. runden oder quadratischen Spiel-behafteten Öffnung beeinträchtigt ein Langloch bei gleichem Einstellbereich der Neigung des Sensenblatts gegenüber dem Sensenbaum die Festigkeit der Pfanne weniger. Ferner bietet das Langloch dem Spannelement eine bessere Anlage an der Pfanne und somit ein besonders sicheres und dauerhaftes Befestigen.
Günstiger ist dabei ferner, wenn der Rand der Pfanne an seiner dem Arm zugewandten Seite zur Öffnung hin abgeschrägt oder eingekerbt ist. Dies erlaubt - im Zusammenspiel mit der Öffnung - einen weiten Einstellbereich der Neigung des Sensen-
blatts gegenüber dem Sensenbaum.
Besonders günstig ist, wenn der Rand der Schale für eine formschlüssige Anlage der Hamme zumindest ein Paar einander gegenüberliegender Vertiefungen hat. Dies ermöglicht einen sicheren Sitz der Hamme an der Schale auch bei geringerer Spannkraft des Spannelements in der gespannten Stellung.
Besonders vorteilhaft ist dabei, wenn in zumindest einer der Vertiefungen eine zusätzliche schmälere Vertiefung ausgebildet ist. Die Vorrichtung ist dadurch für verschieden geformte Hammen, z.B. konische oder quaderförmige, breitere oder schmälere etc., gleichermaßen geeignet.
Um die Reibung zwischen Innenoberfläche der Pfanne und AuBßenoberfläche der Schale zu erhöhen, ist besonders günstig, wenn zumindest eines der Elemente Innenoberfläche der Pfanne und Außenoberfläche der Schale aufgeraut, gerändelt, genoppt oder gerippt ist. Die für ein sicheres Festklemmen der Schale in der Pfanne erforderliche Spannkraft in der gespannten Stellung ist dadurch reduziert.
Zum kippsicheren, stabilen Festklemmen der Hamme zwischen dem Auge und dem Rand der Schale hat das Auge des Augbolzens für eine £flächige Anlage der Hamme bevorzugt eine Abflachung.
Dazu kann das Auge des Augbolzens insbesondere steigbügelför-
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Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ergibt sich, wenn der Augbolzen ein Außengewinde hat und das Spannelement eine dazu korrespondierende, gegenüber der Außenoberfläche der Pfanne wirkende Flügel- oder Rändelmutter ist. In einer alternativen Ausführungsform hat der Augbolzen an seiner dem Auge abgewandten Seite eine Stirnbohrung mit einem Innengewinde und das Spannelement eine dazu korrespondierende, gegenüber der Außenoberfläche der Pfanne wirkende Flügel- oder Rändelschraube. Augbolzen und Spannelement sind dadurch jeweils einfach aufgebaut und handhabbar. In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist das Spannelement ein an der dem Auge abgewandten Seite des Augbolzens gelagerter, gegenüber der Außenoberfläche der Pfanne wirkender Exzenter, welcher mit einem Bedienhebel versehen ist. In dieser Ausführungsform ist das Spannelement besonders rasch und einfach spann- und entspannbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung und ein Sensenblatt mit Hamme in einer teilweise transparenten Ex-
plosionsdarstellung von der Seite;
die Fig. 3a und 3b die Vorrichtung und das Sensenblatt von Fig. 2 in einer stärker (Fig. 3a) bzw. einer weniger stark (Fig. 3b) geneigten Stellung des Sensenblatts jeweils in einer teilweise transparenten Seitenansicht;
die Fig. 4a und 4b die Vorrichtung und das Sensenblatt von Fig. 2 in einer ausgeklappten (Fig. 4a) bzw. einer eingeklappten (Fig. 4b) Stellung jeweils in teilweise transparenter Draufsicht;
Fig. 5 eine Variante der Vorrichtung von Fig. 2 und das Sensenblatt in einer teilweise transparenten Seitenansicht; und
die Fig. 6a bis 6c eine konische (Fig. 6a) und eine etwa quaderförmige (Fig. 6b) Hamme eines Sensenblatts jeweils in einer Perspektivansicht von schräg oben bzw. eine Variante einer Schale (Fig. 6c) der Vorrichtung von Fig. 2 in einer Seitenansicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung 1 zum Befestigen eines Sensenblatts 2, das eine Hamme 3 - d.h. einen einseitigen, zum Sensenbaum gerichteten, klingenlosen, quaderförmigen oder konisch zulaufenden Fortsatz - hat, an einem Sensenbaum (nicht dargestellt). Die Vorrichtung 1 umfasst einen Augbolzen
4, eine Schale 5, eine Pfanne 6 und ein Spannelement 7.
Die Schale 5 hat einen Rand 11, welcher zur Anlage an der Hamme 3 ausgebildet ist, wie weiter unten unter Bezugnahme auf Fig. 6c näher erläutert wird. Ferner hat die Schale 5 eine kugelsegmentförmige Außenoberfläche 12 und eine Bohrung 13. Die Bohrung 13 ist im montierten Zustand der Vorrichtung 1 vom Augbolzen 4 (Fig. 2) oder vom Spannelement 7 durchsetzt; dabei ist der Augbolzen 4 zumindest teilweise im Inneren der Schale 5 aufgenommen, wozu die Schale 6 eine korrespondierende Ausnehmung 14 hat. In der dargestellten Ausführungsform ist die Schale 5 insbesondere eine Kugelkalotte, d.h. ein Segment einer Hohlkugel; die Höhe h der Schale 5 bzw. Kugelkalotte ist optional gleich dem Kugelradius r (Fig. 6c) oder kleiner als der Kugelradius r, d.h. die Schale 5 ist eine Kugelhalbschale oder ein Teil einer solchen.
Die Pfanne 6 hat eine Innenoberfläche 15, welche mit der Außenoberfläche 12 der Schale 5 korrespondiert, d.h. ebenfalls
kugelsegmentförmig ist, sodass die Innenoberfläche 15 der
Pfanne 6 zur flächigen Anlage der Außenoberfläche 12 der Schale 5 ausgebildet ist. Bei dieser Anlage steht der Rand 11 der Schale 5 - an zumindest einem Teil seines Umfangs - über den Rand 16 der Pfanne 6 vor. Die Pfanne 6 hat ferner eine Verankerung 17 für den Sensenbaum und eine Öffnung 18, welche mit Spiel vom Augbolzen 4 (Fig. 2) oder vom Spannelement 7 durchsetzt ist, d.h. die lichte Weite der Öffnung 18 ist größer als der Durchmesser des Augbolzens 4 bzw. des Spannelements 7.
Die Verankerung 17 kann z.B. eine Montagefläche, ein Gewindebolzen etc. sein; im dargestellten Beispiel ist die Verankerung 17 ein seitlich von der Pfanne 6 abstehender Arm 19, welcher am Sensenbaum geklemmt, verschraubt, verklebt od.dgl. werden kann; optional hat der Arm 19 eine köcherförmige Aufnahme 20 für den Sensenbaum. Ferner ist die Öffnung 18 optional ein Langloch, welches im Wesentlichen, d.h. bis auf eine allfällige Krümmung der Pfanne 6, parallel zum Arm 19 und damit zum Sensenbaum verläuft. Das Spiel zwischen dem Augbolzen 4 bzw. dem Spannelement 7 einerseits und der Öffnung 18 andererseits ist in diesem Fall im Wesentlichen eindimensional.
Die Pfanne 6 selbst hat optional selbst die Form einer Kugelkalotte bzw. zumindest eines Teils einer Kugelkalotte (Fig. 1l und 2), könnte alternativ an ihrer Außenoberfläche 21 jedoch z.B. quaderförmig oder anders geformt sein.
Das Spannelement 7 greift am Augbolzen 4 an seiner dem Auge 9 abgewandten Seite an und ist dazu ausgebildet, den Aug-
bolzen 4 von einer entspannten Stellung (nicht dargestellt) in
Die Fig. 3a, 3b, 4a und 4b zeigen die Beweglichkeit der Schale 5 und des Augbolzens 4 gegenüber der Pfanne 6 in seiner entspannten Stellung.
Im Beispiel der Fig. 3a beträgt ein Neigungswinkel «@ der Neigung des Sensenblatts 2 gegenüber dem Arm 19 bzw. dem Sensenbaum um eine zur Achse 24 des Augbolzens 4 und zum Arm 19 bzw. Sensenbaum normale Achse 25 (Fig. 4b) etwa 30°. Demgegenüber können in der entspannten Stellung des Aufbolzens 4 die Schale 5 und der Augbolzen 4 gegenüber der Pfanne 6 um die ge-
nannte normale Achse 25 geneigt werden, sodass der Neigungs-
Um die Einstellung des Neigungswinkels x zu vereinfachen, ist optional die Außenoberfläche 12 der Schale 5 mit einer Skala für den Neigungswinkel «x versehen, welche z.B. gegenüber dem Rand 16 der Pfanne 6 ablesbar ist. In einer Variante dazu kann die Pfanne 6 ein Sichtfenster 26 haben, durch welches hindurch die Skala bequemer ablesbar ist.
In ähnlicher Weise kann in der entspannten Stellung des Augbolzens 4 das Sensenblatt 2 von seiner in Fig. 4a dargestellten ausgeklappten bzw. Mäh-Stellung, in welcher ein Ausstellwinkel ß zwischen dem Sensenblatt 2 und dem Arm 19 bzw. dem Sensenbaum etwa 80° bis 90° beträgt, und einer eingeklappten oder Transport-Stellung (Fig. 4b), in welcher der Ausstellwinkel ß etwa 0° bis 10° beträgt, um die Achse 24 des Augbolzens 4 geklappt werden.
Um in der gespannten Stellung des Augbolzens 4 eine besonders feste Klemmung der Schale 5 in der Pfanne 6 zu erzielen, ist optional zumindest eines der Elemente Innenoberfläche 15 der Pfanne 6 und Außenoberfläche 12 der Schale 5 aufgeraut,
gerändelt, genoppt und/oder gerippt, d.h. entweder die Innen-
oberfläche 15 der Pfanne 6 oder die Außenoberfläche 12 der Schale 5 oder beide. Zur Erhöhung der Reibung zwischen der AuBßenoberfläche 12 der Schale 5 und der Innenoberf£fläche 15 der Pfanne 6 könnte alternativ oder ergänzend eine Folie bzw. Zwischenschale, z.B. aus Kautschuk od.dgl., mit hohem Reibungskoeffizient eingelegt werden.
In den optionalen Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 4 hat der Augbolzen 4 jeweils ein Außengewinde. Das Spannelement 7 ist dabei eine dazu korrespondierende Flügelmutter 27, welche auf den Augbolzen 4 geschraubt wird und gegenüber der AuBßenoberfläche 21 der Pfanne 6 wirkt, d.h. sich daran abstützt. Alternativ ist das Spannelement 7 z.B. eine Rändel-, Vierkantoder Sechskantmutter od.dgl. In einer weiteren Alternative hat der Augbolzen 4 an seiner dem Auge 9 abgewandten Seite eine Stirnbohrung mit einem Innengewinde (nicht dargestellt). Dabei ist das Spannelement 7 eine dazu korrespondierende, gegenüber der Außenoberfläche 21 der Pfanne 6 wirkende Flügel-, Rändeloder andere Schraube.
In der in Fig. 5 dargestellten weiteren alternativen Ausführungsform ist das Spannelement 7 ein Exzenter 28, welcher an der dem Auge 9 abgewandten Seite des Augbolzens 4 gelagert ist und gegenüber der Außenoberfläche 21 der Pfanne 6 wirkt; im dargestellten Beispiel ist der Exzenter mit einem optionalen Bedienhebel 29 versehen.
Gemäß den in den Fig. 6a und 6b dargestellten Beispielen
kann eine Hamme 3 mehr oder weniger breit und/oder mehr oder
weniger konisch (Fig. 6a) oder überhaupt etwa quaderförmig (Fig. 6b) sein.
Zur Anlage der Hamme 3 oder verschiedener Hammen 3 kann der Rand 11 der Schale 5 gehärtet und/oder aufgeraut bzw. gerändelt, gerippt oder gezahnt und dabei insbesondere wulstartig vergrößert sein. In den dargestellten Beispielen hat der Rand 11 der Schale 5 alternativ oder ergänzend ein Paar einander gegenüberliegender Vertiefungen 30, in welchen eine Hamme 3 formschlüssig zur Anlage gebracht werden kann. Optional kann der Rand 11 der Schale 5 auch zwei oder mehr z.B. verschieden breite Paare von Vertiefungen 30 haben, die einander jeweils gegenüberliegend über den Umfang des Randes 11 verteilt sind, sodass in den verschiedenen Vertiefungen 30 unterschiedliche Hammen 3 formschlüssig zur Anlage gebracht werden können.
Gemäß dem Beispiel der Fig. 6c hat alternativ dazu oder ergänzend die Schale 5 optional in zumindest einer der Vertiefungen 30 ihres Randes 11 eine zusätzliche schmälere Vertiefung 31, sodass in den Vertiefungen 30 Jeweils verschieden breite Hammen 3 formschlüssig anliegen können. Es versteht sich, dass in der zumindest einen Vertiefung 30 neben oder sogar in der genannten zusätzlichen schmäleren Vertiefung 31 noch eine oder mehrere weitere, noch schmälere Vertiefungen angeordnet sein können (nicht dargestellt).
In den dargestellten Beispielen ist die Vorrichtung 1 aus Metall, z.B. Stahl, Messing oder Aluminium. Alternativ kann
die Vorrichtung 1 aus Kunststoff, insbesondere Verbundstoff,
oder anderem Material sein. Ferner können die verschiedenen Teile Augbolzen 4, Schale 5, Pfanne 6 und Spannelement 7 aus unterschiedlichem Metall bzw. überhaupt aus unterschiedlichem Material gefertigt sein.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern umfasst alle Varianten, Modifikationen und deren Kombinationen, die in den Rahmen der ange-
schlossenen Ansprüche fallen.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Befestigen eines Sensenblatts
(2) mit Hamme (3) an einem Sensenbaum, gekennzeichnet durch eine Kombination aus
einem Augbolzen (4), in dessen Auge (9) die Hamme (3) einführbar ist,
einem Spannelement (7), welches an der dem Auge (9) abgewandten Seite des Augbolzens (4) angreift,
einer Schale (5), deren Rand (11) zur Anlage der Hamme (3) ausgebildet ist und die eine kugelsegmentförmige Außenoberfläche (12) und eine Bohrung (13) hat, welche vom Augbolzen (4) oder vom Spannelement (7) durchsetzt ist, und
einer Pfanne (6), deren Innenoberfläche (15) zur Anlage der Außenoberfläche (12) der Schale (5) ausgebildet ist, wobei der Rand (11) der Schale (5) über den Rand (16) der Pfanne (6) vorsteht, welche Pfanne (6) eine Verankerung (17) für den Sensenbaum und eine Öffnung (18) hat, die mit Spiel vom Augbolzen (4) oder vom Spannelement (7) durchsetzt ist,
wobei das Spannelement (7) dazu ausgebildet ist, den Augbolzen (4) von einer entspannten Stellung, in welcher die Schale (5) und der Augbolzen (4) gegenüber der Pfanne (6) beweglich sind, in eine gegenüber der Pfanne (6) gespannte Stellung zu versetzen, in welcher die Hamme (3) zwischen dem Auge (9) und dem Rand (11) der Schale (5) und zugleich die Schale
(5) in der Pfanne (6) festgeklemmt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerung (17) ein seitlich von der Pfanne abstehender Arm (19) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (19) eine köcherförmige Aufnahme (20) für den Sensenbaum hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (18) ein zum Arm (19) im Wesentlichen paralleles Langloch ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (16) der Pfanne (6) an seiner dem Arm (19) zugewandten Seite zur Öffnung (18) hin abgeschrägt oder eingekerbt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (5) eine Kugelkalotte ist, deren Höhe (h) kleiner oder gleich dem Kugelradius (r) ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (11) der Schale (5) für eine formschlüssige Anlage der Hamme (3) zumindest ein Paar einander gegenüberliegender Vertiefungen (30) hat.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer der Vertiefungen (30) eine zusätzliche schmälere Vertiefung (31) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass zumindest eines der Elemente Innenober-
£Eläche (15) der Pfanne (6) und Außenoberfläche (12) der Schale (5) aufgeraut, gerändelt, genoppt oder gerippt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Auge (9) des Augbolzens (4) für eine £lächige Anlage der Hamme (3) eine Abflachung (10) hat.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auge (9) des Augbolzens (4) steigbügelförmig ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auge (9) des Augbolzens (4) dreieckig ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Augbolzen (9) ein Außengewinde hat und das Spannelement (7) eine dazu korrespondierende, gegenüber der Außenoberfläche (21) der Pfanne (6) wirkende Flügel- oder Rändelmutter (27) ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Augbolzen (9) an seiner dem Auge (4) abgewandten Seite eine Stirnbohrung mit einem Innengewinde hat und das Spannelement (7) eine dazu korrespondierende, gegenüber der Außenoberfläche (21) der Pfanne (6) wirkende Flügel- oder Rändelschraube ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (7) ein an der dem Auge (9) abgewandten Seite des Augbolzens (4) gelagerter, gegenüber der Außenoberfläche (21) der Pfanne (6) wirkender Exzenter (28) ist, welcher mit einem Bedienhebel (29) versehen
ist.
ATA50450/2021A 2021-06-02 2021-06-02 Vorrichtung zum Befestigen eines Sensenblatts an einem Sensenbaum AT525152A1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE106764C1 (de) *
CH150826A (de) * 1930-06-30 1931-11-30 Heiniger August Sense.
GB478889A (en) * 1936-07-28 1938-01-27 Percy Mountford Improvements in means for adjustably securing scythe blades to handles or sneads
EP0254761A1 (de) * 1986-07-30 1988-02-03 Julius Cronenberg o.H. Sense mit einstellbarer Befestigungsvorrichtung

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