AT525185A1 - Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage - Google Patents
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Abstract
Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung (1) für eine Kokille (3) einer Stranggießanlage. Die Stützvorrichtung (1) umfasst eine Oszilliervorrichtung (9) mit einem Stützrahmen (19), einem Hubtisch (21), der an dem Stützrahmen (19) derart gelagert ist, dass er gegenüber dem Stützrahmen (19) oszillierend bewegbar ist, und einem Oszillationsantrieb (23), der eingerichtet ist, den Hubtisch (21) gegenüber dem Stützrahmen (19) oszillierend zu bewegen. Ferner umfasst die Stützvorrichtung (1) einen Kokillenträger (11), der zwischen einer ersten Kokillenträgerendstellung und einer zweiten Kokillenträgerendstellung um eine Schwenkachse (27) schwenkbar an dem Hubtisch (21) angeordnet ist, in der ersten Kokillenträgerendstellung an dem Hubtisch (21) fixierbar ist und eingerichtet ist, in der ersten Kokillenträgerendstellung die Kokille (3) zu tragen.
Description
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Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage
Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung für eine Kokille
einer Stranggießanlage.
In einer Stranggießanlage wird eine metallische Schmelze in eine gekühlte Kokille, in der die Erstarrung der Schmelze beginnt, gefördert. Innerhalb der Kokille erstarren Oberflächenbereiche der Schmelze zu einer so genannten Strangschale, die einen noch flüssigen Metallkern umschließt. Aus der Kokille wird ein die Strangschale aufweisender metallischer Gießstrang ausgegeben, der
danach weiter abgekühlt wird.
Oft wird die Kokille beim Stranggießen in eine oszillierende Bewegung versetzt, damit der Gießstrang nicht an einer
Innenoberfläche der Kokille anhaftet.
Zur Verbesserung der Produktqualität des Gießstrangs kann ferner eine elektromagnetische Rührvorrichtung eingesetzt werden. Eine derartige Rührvorrichtung weist elektrische Spulen auf, mit denen Magnetfelder erzeugt werden, die die Strömungsverhältnisse
innerhalb der Schmelze in der Kokille beeinflussen.
Des Weiteren wird unter der Kokille oft ein Strangführungssegment zum Führen des aus der Kokille austretenden Gießstrangs
angeordnet.
Für einen Gießformatwechsel, das heißt für einen Wechsel der Dicke und/oder Breite des zu produzierenden Gießstrangs, muss eine Stranggießanlage entsprechend umgebaut werden. Dieser Umbau ist in der Regel sehr zeitaufwändig. Beispielsweise muss dabei das Strangführungssegment ausgetauscht werden, was den Ausbau und Einbau vieler Bauteile notwendig machen kann. Wenn eine elektromagnetische Rührvorrichtung verwendet wird, erfordert ein
Gießformatwechsel in der Regel auch den Ausbau und Einbau dieser
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Rührvorrichtung, beispielsweise um auf das Strangführungssegment
zugreifen und dieses austauschen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage anzugeben, die flexibel verschiedenen Gießformaten anpassbar ist und insbesondere einen
Gießformatwechsel erleichtert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Stützvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Eine erfindungsgemäße Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage umfasst eine Oszilliervorrichtung mit einem Stützrahmen, einem Hubtisch, der an dem Stützrahmen derart gelagert ist, dass er gegenüber dem Stützrahmen oszillierend bewegbar ist, und einem Oszillationsantrieb, der eingerichtet ist, den Hubtisch gegenüber dem Stützrahmen oszillierend zu bewegen. Ferner umfasst die Stützvorrichtung einen Kokillenträger, der zwischen einer ersten Kokillenträgerendstellung und einer zweiten Kokillenträgerendstellung um eine Schwenkachse schwenkbar an dem Hubtisch angeordnet ist, in der ersten Kokillenträgerendstellung an dem Hubtisch fixierbar ist und eingerichtet ist, in der ersten
Kokillenträgerendstellung die Kokille zu tragen.
Die erfindungsgemäße Stützvorrichtung ermöglicht in der ersten Kokillenträgerendstellung ein oszillierendes Bewegen einer von dem Kokillenträger getragenen Kokille durch die Fixierung des Kokillenträgers an dem Hubtisch und das oszillierende Bewegen des Hubtisches mittels des Oszillationsantriebs. Zum Umbauen der Stranggießanlage, insbesondere bei einem Gießformatwechsel, kann der Kokillenträger nach der Demontage der Kokille in die zweite Kokillenträgerendstellung geschwenkt werden. Dadurch kann der Umbau vereinfacht und verkürzt werden. Beispielsweise kann durch das Schwenken des Kokillenträgers der Zugriff auf ein
auszutauschendes Strangführungssegment erleichtert werden.
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Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung umfasst einen Rührvorrichtungsträger, der zwischen einer ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung und einer zweiten Rührvorrichtungsendstellung um die Schwenkachse schwenkbar an dem Stützrahmen angeordnet ist, in der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung an dem Stützrahmen anliegt und eingerichtet ist, in der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung eine elektromagnetische Rührvorrichtung zum elektromagnetischen Rühren einer metallischen Schmelze in der Kokille zu tragen, und einen Koppelmechanismus, der den Rührvorrichtungsträger beim Schwenken des Kokillenträgers an den Kokillenträger koppelt, so dass der Rührvorrichtungsträger mit dem Kokillenträger geschwenkt wird, wobei der Rührvorrichtungsträger jedoch in der ersten Kokillenträgerendstellung und beim oszillierenden Bewegen des Kokillenträgers in der ersten Kokillenträgerendstellung von dem
Kokillenträger entkoppelt ist.
Bei der vorgenannten Ausgestaltung der Erfindung weist die Stützvorrichtung also einen Rührvorrichtungsträger auf, der zusammen mit dem Kokillenträger geschwenkt werden kann. Dadurch braucht eine von dem Rührvorrichtungsträger getragene elektromagnetische Rührvorrichtung zum Umbau der Stranggießanlage, insbesondere bei einem Gießformatwechsel, nicht ausgebaut und später wieder eingebaut werden, beispielsweise um ein Strangführungssegment auszutauschen. Dadurch wird der Umbau weiter vereinfacht. Dadurch, dass der Rührvorrichtungsträger in der ersten Kokillenträgerendstellung von dem Kokillenträger entkoppelt ist, wird erreicht, dass durch das oszillierende Bewegen des Hubtisches in dieser Kokillenträgerendstellung nur der Kokillenträger, nicht jedoch der Rührvorrichtungsträger bewegt
wird.
Der Koppelmechanismus weist beispielsweise wenigstens einen an dem Kokillenträger angeordneten Koppelbolzen und für jeden Koppelbolzen eine an dem Rührvorrichtungsträger angeordnete, dem Koppelbolzen zugeordnete Bolzenaufnahme auf. Dabei ist der
Koppelbolzen mit Spiel in der ihm zugeordneten Bolzenaufnahme
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aufgenommen, so dass der Koppelbolzen in der ersten Kokillenträgerendstellung und beim oszillierenden Bewegen des Kokillenträgers in der ersten Kokillenträgerendstellung von der Bolzenaufnahme entkoppelt ist. Durch das Spiel des Koppelbolzens in der Bolzenaufnahme wird vorteilhaft auf einfache Weise erreicht, dass der Koppelbolzen in der ersten Kokillenträgerendstellung von der Bolzenaufnahme entkoppelt ist und somit auch der Rührvorrichtungsträger von dem Kokillenträger entkoppelt ist. Beim Schwenken des Kokillenträgers koppelt dagegen der Koppelbolzen an die Bolzenaufnahme, so dass der Rührvorrichtungsträger zusammen mit dem Kokillenträger geschwenkt
wird.
Der Rührvorrichtungsträger weist beispielsweise rohrartige Führungen für mit der elektromagnetischen Rührvorrichtung verbindbare Kühlmittelleitungen und Kabel auf. Dadurch wird vorteilhaft erreicht, dass die Kühlmittelleitungen und Kabel in den rohrartigen Führungen des Rührvorrichtungsträgers geführt und beim Schwenken des Rührvorrichtungsträgers mitgeschwenkt werden können, so dass die Kühlmittelleitungen und Kabel zum Umbau der Stranggießanlage nicht demontiert werden müssen. Außerdem werden die Kühlmittelleitungen und Kabel durch die rohrartigen Führungen gegen Beschädigungen geschützt und sind dennoch im Bedarfsfall
einfach austauschbar.
Ferner weist der Rührvorrichtungsträger beispielsweise eine gabelartige Rührvorrichtungshalterung mit zwei Rührvorrichtungshaltearmen für die elektromagnetische Rührvorrichtung auf. Durch die Rührvorrichtungshaltearme kann eine elektromagnetische Rührvorrichtung zweckmäßig von dem
Rührvorrichtungsträger getragen werden.
Der Rührvorrichtungsträger ist beispielsweise lösbar an dem Stützrahmen montierbar. Dies ermöglicht vorteilhaft, den Rührvorrichtungsträger zu demontieren, wenn er nicht benötigt wird. Die Stützvorrichtung ist dadurch modular mit einem
bedarfsweise montierbaren Rührvorrichtungsträger ausgebildet.
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Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung ist an dem Stützrahmen an zwei sich entlang der Schwenkachse gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Loslager für ein Strangführungssegment zum Führen eines aus der Kokille austretenden Gießstrangs angeordnet. Beispielsweise ist Jedes Loslager lösbar an dem Stützrahmen montierbar. Die Loslager ermöglichen die Montage und Demontage eines Strangführungssegments an dem Stützrahmen der Stützvorrichtung. Eine lösbare Montierbarkeit der Loslager an dem Stützrahmen erweitert die oben genannte modulare Ausführung der Stützvorrichtung um bedarfsweise
montierbare Loslager für ein Strangführungssegment.
Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung weist mindestens zwei, bevorzugt vier Stangenpaare von Stabilisierungsstangen auf, wobei jede Stabilisierungsstange zwischen zwei sich entlang der Schwenkachse gegenüberliegenden Seiten der Oszilliervorrichtung verläuft und einen mit dem Stützrahmen verbundenen ersten Endbereich und einen mit dem Hubtisch verbundenen zweiten Endbereich aufweist. Die ersten Endbereiche der beiden Stabilisierungsstangen eines jeden Stangenpaares sind mit voneinander verschiedenen Seiten des Stützrahmens und die zweiten Endbereiche der beiden Stabilisierungsstangen eines jeden Stangenpaares sind mit
voneinander verschiedenen Seiten des Hubtisches verbunden.
Bei der vorgenannten Ausgestaltung der Erfindung werden der Hubtisch und der Stützrahmen unter anderem durch Stangenpaare von Stabilisierungsstangen gekoppelt. Die Stabilisierungsstangen sind dabei jeweils an sich gegenüberliegenden Seiten der Stützvorrichtung mit dem Hubtisch beziehungsweise dem Stützrahmen verbunden. Dadurch kann erreicht werden, dass die Stabilisierungsstangen beim oszillierenden Bewegen des Hubtisches relativ zu dem Stützrahmen elastisch verformt werden. Dadurch, dass die mit dem Stützrahmen verbundenen Endbereiche der Stabilisierungsstangen eines Stangenpaares mit verschiedenen Seiten des Stützrahmens verbunden sind, wird ferner eine
beidseitig gleichmäßige elastische Lagerung des Hubtisches an dem
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Stützrahmen durch die Stabilisierungsstangen eines Stangenpaares
erreicht.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung weist der Oszillationsantrieb einen innerhalb des Stützrahmens angeordneten ersten Hydraulikzylinder zum oszillierenden Bewegen des Hubtisches auf. Ein Hydraulikzylinder eignet sich besonders vorteilhaft zur Erzeugung oszillierender Bewegungen des Hubtisches und damit des Kokillenträgers und einer von diesem getragenen Kokille, da ein Hydraulikzylinder mit relativ einfachen Mitteln und hohen Wirkungsgraden die Erzeugung großer Antriebskräfte sowie eine stufenlose Änderung der Antriebskräfte ermöglicht. Die Anordnung des ersten Hydraulikzylinders innerhalb des Stützrahmens ermöglicht vorteilhaft, dass der erste Hydraulikzylinder an dem von dem Hubtisch, dem Kokillenträger und der Kokille gebildeten System in der Nähe des Schwerpunkts dieses Systems angreift. Alternativ ist der Oszillationsantrieb beispielsweise als ein elektromechanischer
Antrieb ausgebildet.
Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung weist einen Schwenkantrieb auf, der eingerichtet ist, den Kokillenträger zwischen den Kokillenträgerendstellungen zu schwenken. Beispielsweise weist der Schwenkantrieb einen innerhalb des Stützrahmens angeordneten zweiten Hydraulikzylinder zum Schwenken des Kokillenträgers auf. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht das Schwenken des Kokillenträgers (und des Rührvorrichtungsträgers, wenn dieser an dem Stützrahmen montiert ist) mittels eines innerhalb des Stützrahmens angeordneten Schwenkantriebs. Dadurch wird keine separate Vorrichtung zum
Schwenken des Kokillenträgers benötigt.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung weist der Kokillenträger eine gabelartige Kokillenhalterung mit zwei Kokillenhaltearmen für die Kokille auf. Durch die Kokillenhaltearme kann eine Kokille zweckmäßig von dem
Kokillenträger getragen werden.
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Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Dabei
zeigen:
FIG Ll1eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer Stützvorrichtung,
FIG 2eine perspektivische Schnittdarstellung der in Figur 1
gezeigten Stützvorrichtung,
FIG 3eine Seitenansicht der in Figur 1 gezeigten Stützvorrichtung auf einem Fundament mit dem Kokillenträger und dem Rührvorrichtungsträger in deren zweiten Endstellungen und eines
Strangführungssegments,
FIG 4eine Seitenansicht der in Figur 1 gezeigten Stützvorrichtung,
einer Kokille und einer elektromagnetischen Rührvorrichtung,
FIG 5eine Schnittdarstellung der in Figur 1 gezeigten
Stützvorrichtung, FIG 6einen vergrößerten Ausschnitt von Figur 1 im Bereich von den Kokillenträger und den Rührvorrichtungsträger koppelnden
Koppelelementen,
FIG 7einen vergrößerten Ausschnitt von Figur 2 im Bereich eines
Stangenpaares von Stabilisierungsstangen,
FIG 8eine Seitenansicht der in Figur 1 gezeigten Stützvorrichtung
ohne den Rührvorrichtungsträger und einer Kokille.
Einander entsprechende Teile sind in den Figuren mit denselben
Bezugszeichen versehen.
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Die Figuren zeigen verschiedene Darstellungen eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Stützvorrichtung 1 für eine Kokille 3 einer Stranggießanlage. In den Figuren 4 und 8 ist außerdem die Kokille 3 dargestellt. In den Figuren 3 bis 5 ist auch eine elektromagnetische Rührvorrichtung 5 dargestellt, in Figur 3 zusätzlich ein Strangführungssegment 7. Die elektromagnetische Rührvorrichtung 5 ist zum elektromagnetischen Rühren einer metallischen Schmelze in der Kokille 3 eingerichtet. Das Strangführungssegment 7 ist zum Führen eines aus der Kokille 3
austretenden Gießstrangs eingerichtet.
Die Stützvorrichtung 1 umfasst eine Oszilliervorrichtung 9, einen Kokillenträger 11, einen Rührvorrichtungsträger 13, einen Schwenkantrieb 15 und zwei Loslager 17 für ein Strangführungssegment 7. Der Kokillenträger 11, der Rührvorrichtungsträger 13, der Schwenkantrieb 15 und die
Loslager 17 sind lösbar an der Oszilliervorrichtung 9 montierbar, so dass sie bedarfsweise an der Oszilliervorrichtung 9 montiert und demontiert werden können. Dadurch ist die Stützvorrichtung 1 modular aufgebaut und kann verschiedenen Anforderungen angepasst
werden.
Die Oszilliervorrichtung 9 umfasst einen Stützrahmen 19, einen Hubtisch 21 und einen Oszillationsantrieb 23. Der Hubtisch 21 ist in dem Stützrahmen 19 angeordnet und an dem Stützrahmen 19 derart gelagert, dass er entlang einer vertikalen Oszillationsrichtung 25 gegenüber dem Stützrahmen 19 bewegbar ist. Der
Oszillationsantrieb 23 ist eingerichtet, den Hubtisch 21 gegenüber dem Stützrahmen 19 entlang der Oszillationsrichtung 25 oszillierend zu bewegen. Alternativ zum oszillierenden Bewegen des Hubtisches 21 entlang der vertikalen Oszillationsrichtung 25 kann der Oszillationsantrieb 23 eingerichtet sein, den Hubtisch 21 entlang einer gekrümmten Kurve, beispielsweise entlang eines
Kreisbogens, oszillierend zu bewegen. Der Kokillenträger 11 ist zwischen einer ersten
Kokillenträgerendstellung und einer zweiten
Kokillenträgerendstellung um eine Schwenkachse 27, die orthogonal
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zu der Oszillationsrichtung 25 ist, schwenkbar an dem Hubtisch 21 angeordnet. In der ersten Kokillenträgerendstellung liegt der Kokillenträger 11 auf dem Hubtisch 21 und ist mit vier Schraubverbindungen 29 an dem Hubtisch 21 fixierbar. In der zweiten Kokillenträgerendstellung ist der Kokillenträger 11 um die Schwenkachse 27 nach oben von dem Hubtisch 21 weggeschenkt. Der Kokillenträger 11 ist eingerichtet, in der ersten
Kokillenträgerendstellung die Kokille 3 zu tragen.
Der Rührvorrichtungsträger 13 ist zwischen einer ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung und einer zweiten Rührvorrichtungsendstellung um die Schwenkachse 27 schwenkbar an dem Stützrahmen 19 angeordnet. In der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung liegt der Rührvorrichtungsträger 13 an dem Stützrahmen 19, genauer an einer Oberseite des Stützrahmens 19, an. In der zweiten Rührvorrichtungsträgerendstellung ist der
Rührvorrichtungsträger 13 um die Schwenkachse 27 nach oben von dem Stützrahmen 19 weggeschwenkt. Der Rührvorrichtungsträger 13 ist eingerichtet, in der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung die
elektromagnetische Rührvorrichtung 5 zu tragen.
Der Kokillenträger 11 und der Rührvorrichtungsträger 13 sind durch einen Koppelmechanismus 31 gekoppelt. Der Koppelmechanismus 31 koppelt den Rührvorrichtungsträger 13 beim Schwenken des Kokillenträgers 11 an den Kokillenträger 11, so dass der Rührvorrichtungsträger 13 mit dem Kokillenträger 11 geschwenkt wird, wobei der Rührvorrichtungsträger 13 jedoch in der ersten Kokillenträgerendstellung und beim oszillierenden Bewegen des Kokillenträgers 11 in der ersten Kokillenträgerendstellung von dem Kokillenträger 11 entkoppelt ist, siehe dazu Figur 6 und deren
Beschreibung.
Figur 1 (FIG 1) und Figur 2 (FIG 2) zeigen verschiedene perspektivische Darstellungen der Stützvorrichtung 1 mit dem Kokillenträger 11 in der ersten Kokillenträgerendstellung und dem Rührvorrichtungsträger 13 in der ersten
Rührvorrichtungsträgerendstellung. In Figur 2 ist ein Ende der
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Stützvorrichtung 1 geschnitten dargestellt, um die Anordnung des
Hubtisches 21 in dem Stützrahmen 19 zu zeigen.
Insbesondere zeigen die Figuren 1 und 2, dass der
Kokillenträger 11 eine gabelartige Kokillenhalterung mit zwei Kokillenhaltearmen 35 für die Kokille 3 aufweist und der Rührvorrichtungsträger 13 eine gabelartige Rührvorrichtungshalterung mit zwei Rührvorrichtungshaltearmen 37 für die elektromagnetische Rührvorrichtung 5 aufweist. In der ersten Kokillenträgerendstellung des Kokillenträgers 11 verlaufen die Rührvorrichtungshaltearme 37 unterhalb der
Kokillenhaltearme 35 und von den Kokillenhaltearmen 35 beabstandet. An Jedem Kokillenhaltearm 35 ist ein
Positionierdorn 39 angeordnet, der dem Positionieren der Kokille 3
an dem Kokillenträger 11 dient.
Der Hubtisch 21 und der Stützrahmen 19 sind durch vier Stangenpaare 41 von Stabilisierungsstangen 42, 43 verbunden, wobei in Figur 2 nur zwei Stangenpaare 41 sichtbar sind. Die Positionen der beiden anderen Stangenpaare 41 sind in Figur 5 gezeigt. Die Verbindung der Stabilisierungsstangen 42, 43 mit dem Hubtisch 21
und dem Stützrahmen 19 ist in Figur 7 gezeigt.
Die beiden Loslager 17 sind außen an sich entlang der Schwenkachse 27 gegenüberliegenden Seiten des Stützrahmens 19 angeordnet. Jedes Loslager 17 weist einen nach außen von dem Stützrahmen 19 abstehenden Zapfen 45 auf und ist mit
Schraubverbindungen 47 lösbar an dem Stützrahmen 19 montiert.
Der Kokillenträger 11 ist an den Hubtisch 21 durch zwei Kokillenträgerschwenkgelenke 49 gekoppelt, durch die der Kokillenträger 11 um die Schwenkachse 27 schwenkbar ist. Der Der Rührvorrichtungsträger 13 ist an den Stützrahmen 19 durch zwei Rührvorrichtungsträgerschwenkgelenke 51 gekoppelt, durch die der
Rührvorrichtungsträger 13 um die Schwenkachse 27 schwenkbar ist.
Der Rührvorrichtungsträger 13 weist rohrartige Führungen 53 für
mit der elektromagnetischen Rührvorrichtung 5 verbindbare
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Kühlmittelleitungen 55 und Kabel 57 (siehe Figur 3) auf. Die Führungen 53 verlaufen jeweils von einem
Rührvorrichtungshaltearm 37 zu einem dem
Rührvorrichtungshaltearm 37 gegenüberliegenden Endbereich des Rührvorrichtungsträgers 13. An einer Rückseite des Stützrahmens 19 ist jeweils in der Nähe eines
Rührvorrichtungsträgerschwenkgelenks 51 eine gebogene rinnenartige Führung 59 für die Kühlmittelleitungen 55 und Kabel 57 angeordnet, über die die Kühlmittelleitungen 55 und Kabel 57 dem
Rührvorrichtungsträger 13 zuführbar ist.
Figur 3 (FIG 3) zeigt eine Seitenansicht der Stützvorrichtung 1 auf einem Fundament 33 mit dem Kokillenträger 11 in der zweiten Kokillenträgerendstellung und dem Rührvorrichtungsträger 13 in der zweiten Rührvorrichtungsträgerendstellung. Ferner zeigt Figur 3 ein Strangführungssegment 7 und die von dem
Rührvorrichtungsträger 13 getragene elektromagnetische Rührvorrichtung 5 sowie eine Kühlmittelleitung 55 und ein
Kabel 57, die über eine rinnenartige Führung 59 an dem Stützrahmen 19 und durch eine rohrartige Führung 53 des Rührvorrichtungsträgers 13 zu der elektromagnetischen
Rührvorrichtung 5 geführt sind.
Das Strangführungssegment 7 weist zwei voneinander beabstandete Führungsrollenreihen von Führungsrollen 61 auf, zwischen denen ein aus der Kokille 3 austretender Gießstrang geführt wird. Der Abstand der Führungsrollenreihen korrespondiert zu einer Dicke des Gießstrangs. Daher muss das Strangführungssegment 7 bei einem Gießformatwechsel, bei dem die Dicke des Gießstrangs geändert wird, ausgetauscht werden. Das Strangführungssegment 7 ist über die Loslager 17 mit dem Stützrahmen 19 und über an dem
Fundament 33 angeordnete Fundamentlager 63 mit dem Fundament 33 verbunden. Das Schwenken des Kokillenträgers 11 in die zweite Kokillenträgerendstellung und das damit einhergehende Schwenken des Rührvorrichtungsträgers 13 in die zweite Rührvorrichtungsträgerendstellung ermöglicht einen Austausch des Strangführungssegments 7, ohne den Kokillenträger 11 oder den
Rührvorrichtungsträger 13 demontieren zu müssen. Auch die
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Kühlmittelleitungen 55 und Kabel 57 müssen beim Austausch des Strangführungssegments 7 nicht demontiert werden, da sie mit dem
Rührvorrichtungsträger 13 geschwenkt werden.
Figur 4 (FIG 4) zeigt eine Seitenansicht der Stützvorrichtung 1, der von dem Kokillenträger 11 getragenen Kokille 3 und der von dem Rührvorrichtungsträger 13 getragenen elektromagnetischen Rührvorrichtung 5. Die elektromagnetische Rührvorrichtung 5
verläuft ringförmig um die Kokille 3 herum.
Figur 5 (FIG 5) zeigt eine Schnittdarstellung der
Stützvorrichtung 1 mit dem Kokillenträger 11 in der ersten Kokillenträgerendstellung und dem Rührvorrichtungsträger 13 in der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung. Ferner ist wieder die von dem Rührvorrichtungsträger 13 getragene elektromagnetische Rührvorrichtung 5 gezeigt. Figur 5 zeigt insbesondere den Schwenkantrieb 15 zum Schwenken des Kokillenträgers 11 und des Rührvorrichtungsträgers 13 und den Oszillationsantrieb 23 zum oszillierenden Bewegen des Hubtisches 21, des Kokillenträgers 11
und der Kokille 3.
Der Oszillationsantrieb 23 weist einen innerhalb des
Stützrahmens 19 angeordneten ersten Hydraulikzylinder 65 auf. Der erste Hydraulikzylinder 65 ist über eine Antriebsstange 67 mit dem Hubtisch 21 verbunden. Die Antriebstange 67 überträgt von dem ersten Hydraulikzylinder 65 erzeugte Kräfte auf den Hubtisch 21, um diesen zusammen mit dem an ihm fixierten Kokillenträger 11 und einer von dem Kokillenträger 11 getragenen Kokille 3 oszillierend zu bewegen. Der erste Hydraulikzylinder 65 ist zwischen zwei Lastausgleichsfedern 69 angeordnet. Jede Lastausgleichsfeder 69 ist als eine entlang der Oszillationsrichtung 25 elastische Schraubenfeder ausgebildet, die den Hubtisch 21 und den Stützrahmen 19 koppelt. Die Lastausgleichsfedern 69 entlasten den ersten Hydraulikzylinder 65, indem sie vertikal gerichtete Kräfte
auf den Hubtisch 21 ausüben.
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Der Hubtisch 21 kann ferner in aus dem Stand der Technik bekannter Weise mit (hier nicht dargestellten) Federbändern elastisch an dem
Stützrahmen 19 aufgehängt sein.
Der Schwenkantrieb 15 weist einen innerhalb des Stützrahmens 19 angeordneten zweiten Hydraulikzylinder 71 auf, der über ein Gelenk 73 mit dem Kokillenträger 11 gekoppelt ist. Der zweite Hydraulikzylinder 71 ist eingerichtet, den Kokillenträger 11 zusammen mit dem Rührvorrichtungsträger 13 und der von dem Rührvorrichtungsträger 13 getragenen elektromagnetischen Rührvorrichtung 5 zu schwenken (in Figur 3 ist der zweite
Hydraulikzylinder 71 nicht dargestellt).
Figur 6 (FIG 6) zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von Figur 1 im Bereich von Koppelelementen 75, 77 des Koppelmechanismus 31. Der Koppelmechanismus 31 weist zwei an sich entlang der Schwenk-
achse 27 gegenüberliegenden Seiten des Kokillenträgers 11 angeordnete Koppelbolzen 75 auf, die von dem Kokillenträger 11 nach außen abstehen. Ferner weist der Koppelmechanismus 31 für jeden Koppelbolzen 75 eine an dem Rührvorrichtungsträger 13 angeordnete, dem Koppelbolzen 75 zugeordnete Bolzenaufnahme 77 auf, wobei der Koppelbolzen 75 mit Spiel in der ihm zugeordneten Bolzenauf-
nahme 77 aufgenommen ist, so dass der Koppelbolzen 75 in der ersten Kokillenträgerendstellung und beim oszillierenden Bewegen des Kokillenträgers 11 in der ersten Kokillenträgerendstellung von der Bolzenaufnahme 77 entkoppelt ist. Dadurch kann der Kokillenträger 11 in der ersten Kokillenträgerendstellung durch den Oszillationsantrieb 23 oszillierend bewegt werden, ohne den
Rührvorrichtungsträger 13 mitzubewegen.
Figur 7 (FIG 7) zeigt einen vergrößerten Ausschnitt von Figur 2 im Bereich eines Stangenpaares 41 von Stabilisierungsstangen 42, 43. Jede Stabilisierungsstange 42, 43 verläuft zwischen zwei sich entlang der Schwenkachse 27 gegenüberliegenden Seiten der Oszilliervorrichtung 9 und weist einen mit dem Stützrahmen 19 verbundenen ersten Endbereich 42.1, 43.1 und einen mit dem Hubtisch 21 verbundenen zweiten Endbereich 42.2, 43.2 auf. Dabei
sind die ersten Endbereiche 42.1, 43.1 der beiden
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Stabilisierungsstangen 42, 43 mit voneinander verschiedenen Seiten des Stützrahmens 19 verbunden, und die zweiten Endbereiche 42.2, 43.2 der beiden Stabilisierungsstangen 42, 43 sind mit voneinander verschiedenen Seiten des Hubtisches 21 verbunden. Dadurch koppeln die Stabilisierungsstangen 42, 43 des Stangenpaares 41 den Hubtisch 21 mit dem Stützrahmen 19. Beim oszillierenden Bewegen des Hubtisches 21 gegenüber dem Stützrahmen 19 werden die
Stabilisierungsstangen 42, 43 elastisch verformt.
Figur 8 (FIG 8) zeigt eine Seitenansicht der Stützvorrichtung 1 und der von dem Kokillenträger 11 getragenen Kokille 3 in der ersten Kokillenträgerendstellung des Kokillenträgers 11, wobei der
Rührvorrichtungsträger 13 demontiert ist.
Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Ausführungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu
verlassen.
Bezugszeichenliste
1 Stützvorrichtung
3 Kokille
5 elektromagnetische Rührvorrichtung 7 Strangführungssegment 9 Oszilliervorrichtung 11 Kokillenträger
13 Rührvorrichtungsträger 15 Schwenkantrieb
17 Loslager
19 Stützrahmen
21 Hubtisch
23 Oszillationsantrieb
25 Oszillationsrichtung
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15 27 Schwenkachse 29 Schraubverbindung 31 Koppelmechanismus 33 Fundament 35 Kokillenhaltearm 37 Rührvorrichtungshaltearm 39 Positionierdorn 41 Stangenpaar 42, 43 Stabilierungsstange 42.1, 43.1 erster Endbereich 42.2, 43.2 zweiter Endbereich 45 Zapfen 47 Schraubverbindung 49 Kokillenträgerschwenkgelenk 51 Rührvorrichtungsträgerschwenkgelenk 53 rohrartige Führung 55 Kühlmittelleitung 57 Kabel 59 rinnenartige Führung 61 Führungsrolle 63 Fundamentlager 65 erster Hydraulikzylinder 67 Antriebsstange 69 Lastausgleichsfeder 71 zweiter Hydraulikzylinder 73 Gelenk 75 Koppelbolzen 77 Bolzenaufnahme
Claims (13)
1. Stützvorrichtung (1) für eine Kokille (3) einer Stranggießanlage, die Stützvorrichtung (1) umfassend
- eine Oszilliervorrichtung (9) mit einem Stützrahmen (19), einem Hubtisch (21), der an dem Stützrahmen (19) derart gelagert ist, dass er gegenüber dem Stützrahmen (19) oszillierend bewegbar ist, und einem Oszillationsantrieb (23), der eingerichtet ist, den Hubtisch (21) gegenüber dem Stützrahmen (19) oszillierend zu bewegen, und
- einen Kokillenträger (11), der zwischen einer ersten Kokillenträgerendstellung und einer zweiten Kokillenträgerendstellung um eine Schwenkachse (27) schwenkbar an dem Hubtisch (21) angeordnet ist, in der ersten Kokillenträgerendstellung an dem Hubtisch (21) fixierbar ist und eingerichtet ist, in der ersten Kokillenträger-
endstellung die Kokille (3) zu tragen.
2. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 1 mit einem Rührvorrichtungsträger (13), der zwischen einer ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung und einer zweiten Rührvorrichtungsendstellung um die Schwenkachse (27) schwenkbar an dem Stützrahmen (19) angeordnet ist, in der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung an dem Stützrahmen (19) anliegt und eingerichtet ist, in der ersten Rührvorrichtungsträgerendstellung eine elektromagnetische Rührvorrichtung (5) zum elektromagnetischen Rühren einer metallischen Schmelze in der Kokille (3) zu tragen, und einen Koppelmechanismus (31), der den Rührvorrichtungsträger (13) beim Schwenken des Kokillenträgers (11) an den Kokillenträger (11) koppelt, so dass der Rührvorrichtungsträger (13) mit dem Kokillenträger (11) geschwenkt wird, wobei der Rührvorrichtungsträger (13) Jedoch in der ersten Kokillenträgerendstellung und beim oszillierenden Bewegen des Kokillenträgers (11) in der ersten Kokillen-
trägerendstellung von dem Kokillenträger (11) entkoppelt ist.
3. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 2, wobei der Koppelmechanismus (31) wenigstens einen an dem Kokillenträger (11) angeordneten Koppelbolzen (75) und für jeden Koppelbolzen (75)
eine an dem Rührvorrichtungsträger (13) angeordnete, dem
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Koppelbolzen (75) zugeordnete Bolzenaufnahme (77) aufweist, wobei
der Koppelbolzen (75) mit Spiel in der ihm zugeordneten Bolzenauf-
nahme (77) aufgenommen ist, so dass der Koppelbolzen (75) in der
ersten Kokillenträgerendstellung und beim oszillierenden Bewegen
des Kokillenträgers (11) in der ersten Kokillenträgerendstellung
von der Bolzenaufnahme (77) entkoppelt ist.
4. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 2 oder 3, wobei der
Rührvorrichtungsträger (13) rohrartige Führungen (53) für mit der
elektromagnetischen Rührvorrichtung (5) verbindbare
Kühlmittelleitungen (55) und Kabel (57) aufweist.
5. Stützvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei
der Rührvorrichtungsträger (13) eine gabelartige Rührvorrichtungshalterung mit zwei Rührvorrichtungshaltearmen
für die elektromagnetische Rührvorrichtung (5) aufweist.
(37)
6. Stützvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei
der Rührvorrichtungsträger (13) lösbar an dem Stützrahmen (19)
montierbar ist.
7. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei an dem Stützrahmen (19) an zwei sich entlang der
Schwenkachse (27) gegenüberliegenden Seiten jeweils ein
Loslager (17) für ein Strangführungssegment zum Führen eines aus
der Kokille (3) austretenden Gießstrangs angeordnet ist.
8. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 7, wobei jedes Loslager
lösbar an dem Stützrahmen (19) montierbar ist.
(17)
9. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche
mit mindestens zwei Stangenpaaren (41) von Stabilisierungsstangen (42, 43), wobei Jede Stabilisierungsstange (42, 43)
zwischen zwei sich entlang der Schwenkachse (27)
gegenüberliegenden Seiten der Oszilliervorrichtung (9) verläuft
und einen mit dem Stützrahmen (19) verbundenen ersten
Endbereich (42.1, 43.1) und einen mit dem Hubtisch (21)
verbundenen zweiten Endbereich (42.2, 43.2) aufweist, und wobei
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die ersten Endbereiche (42.1,
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43.1) der beiden Stabilisierungs-
stangen (42, 43) eines jeden Stangenpaares (41) mit voneinander
verschiedenen Seiten des Stützrahmens (19) und die zweiten
Endbereiche (42.2, 43.2)
der beiden Stabilisierungsstangen (42,
43) eines jeden Stangenpaares
Seiten des Hubtisches (21)
10. Stützvorrichtung (1)
nach
wobei der Oszillationsantrieb
(41) mit voneinander verschiedenen
verbunden sind.
einem der vorhergehenden Ansprüche,
(23) einen innerhalb des
Stützrahmens (19) angeordneten ersten Hydraulikzylinder (65) zum
oszillierenden Bewegen des Hubtisches (21) aufweist oder als ein
elektromechanischer Antrieb ausgebildet ist.
11. Stützvorrichtung (1)
mit einem Schwenkantrieb
nach
(15),
einem der vorhergehenden Ansprüche
der eingerichtet ist, den Kokillen-
träger (11) zwischen den Kokillenträgerendstellungen zu schwenken.
12. Stützvorrichtung (1)
nach Anspruch 11, wobei der
Schwenkantrieb (15) einen innerhalb des Stützrahmens (19)
angeordneten zweiten Hydraulikzylinder (71) zum Schwenken des
Kokillenträgers (11) aufweist.
13. Stützvorrichtung (1)
wobei der Kokillenträger
mit zwei Kokillenhaltearmen
nach
(11)
einem der vorhergehenden Ansprüche,
eine gabelartige Kokillenhalterung
(35) für die Kokille (3) aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50487/2021A AT525185B1 (de) | 2021-06-16 | 2021-06-16 | Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage |
| EP22178444.0A EP4104949A1 (de) | 2021-06-16 | 2022-06-10 | Stützvorrichtung für eine kokille einer stranggiessanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50487/2021A AT525185B1 (de) | 2021-06-16 | 2021-06-16 | Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT525185A1 true AT525185A1 (de) | 2023-01-15 |
| AT525185B1 AT525185B1 (de) | 2024-02-15 |
Family
ID=82019750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50487/2021A AT525185B1 (de) | 2021-06-16 | 2021-06-16 | Stützvorrichtung für eine Kokille einer Stranggießanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4104949A1 (de) |
| AT (1) | AT525185B1 (de) |
Citations (3)
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| DE2000294A1 (de) * | 1970-01-05 | 1971-09-02 | Demag Ag | Giesseinrichtung fuer Metall-,insbesondere Stahlstranggiessanlagen |
| EP3575015B1 (de) * | 2018-05-31 | 2021-01-20 | Sama Impianti S.r.l. | Oszilliervorrichtung für eine form einer kontinuierlichen giessanlage |
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| AT508395B1 (de) * | 2009-06-16 | 2014-08-15 | Tbr Casting Technologies Gmbh | Mittel zum oszillieren einer stranggiesskokille |
| JP5431438B2 (ja) * | 2011-11-10 | 2014-03-05 | 高橋 謙三 | 攪拌装置付き連続鋳造用鋳型装置 |
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2021
- 2021-06-16 AT ATA50487/2021A patent/AT525185B1/de active
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2022
- 2022-06-10 EP EP22178444.0A patent/EP4104949A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT525185B1 (de) | 2024-02-15 |
| EP4104949A1 (de) | 2022-12-21 |
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