AT525278B1 - Schienenanordnung für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine - Google Patents
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Abstract
Schienenanordnung (1) für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine, wobei die Schienenanordnung (1) zumindest zwei Schienenabschnitte (2, 3) aufweist, welche in einer Ecke (4) der Schienenanordnung (1) in einem rechten Winkel (5) oder einem stumpfen Winkel aufeinandertreffen, wobei innerhalb der in der Ecke (4) aufeinandertreffenden Schienenabschnitte (2, 3) ein Leitkörper (6) angeordnet oder ausgebildet ist, wobei der Leitkörper (6) zumindest eine gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche (7) zum Umlenken von in der Schienenanordnung (1) geführten, an dem Vorhang oder der Gardine angebrachten oder anbringbaren, Gleiterkörpern (8) von dem einen der Schienenabschnitte (2) über die Ecke (4) hinweg in den anderen der Schienenabschnitte (3) aufweist.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schienenanordnung für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine, wobei die Schienenanordnung zumindest zwei Schienenabschnitte aufweist, welche in einer Ecke der Schienenanordnung in einem rechten Winkel oder einem stumpfen Winkel aufeinandertreffen. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch einen Gleiterkörper zum verschiebbaren Lagern von zumindest einem Vorhang oder zumindest einer Gardine in einer Schienenanordnung.
[0002] Bei Schienenanordnungen, bei denen zwei Schienenabschnitte eine Ecke ausbilden und in einem rechten oder stumpfen Winkel relativ zueinander angeordnet sind, ist es in der Regel schwierig, den an Gleiterkörpern in der Schienenanordnung aufgehängten Vorhang oder die an Gleiterkörpern in der Schienenanordnung aufgehängte Gardine um die Ecke zu führen.
[0003] Beim Stand der Technik gibt es zahlreiche Lösungen, bei denen die Schienenanordnung anstelle einer Ecke einen wie auch immer gearteten gerundeten Übergang aufweist. Dieser bildet aber beim Stand der Technik eben keine Ecke aus, was oft von der Optik her Nachteile nach sich zieht. Beispiele für gattungsfremde Schienenanordnungen mit gerundeten Ubergängen anstelle von Ecken finden sich z.B. in der CN 202355153 U oder auch in der CN 210276818 U.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schienenanordnung der oben genannten Art, bei der die Schienenabschnitte in einem rechten oder stumpfen Winkel angeordnet sind und so tatsächlich eine Ecke ausbilden, dahingehend zu verbessern, dass die an den Gleiterkörpern hängenden Vorhänge und/oder Gardinen besser um die Ecke geführt werden können.
[0005] Bei einer erfindungsgemäßen Schienenanordnung ist hierfür vorgesehen, dass innerhalb der in der Ecke aufeinandertreffenden Schienenabschnitte ein Leitkörper angeordnet oder ausgebildet ist, wobei der Leitkörper zumindest eine gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche zum Umlenken von in der Schienenanordnung geführten, an dem Vorhang oder der Gardine angebrachten oder anbringbaren, Gleiterkörpern von dem einen der Schienenabschnitte über die Ecke hinweg in den anderen der Schienenabschnitte aufweist.
[0006] Eine Grundidee der Erfindung ist es also, die Schienenabschnitte tatsächlich in einer Ecke in einem rechten Winkel oder einem stumpfen Winkel aufeinander treffen zu lassen, innerhalb der Schienenabschnitte im Bereich der Ecke aber einen Leitkörper vorzusehen, welcher die Gleiterkörper an denen der Vorhang oder die Gardine hängt bzw. angebracht ist, entlang einer gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche von einem der Schienenabschnitte über die Ecke hinweg in den anderen der Schienenabschnitte führt. Selbstredend ist dabei natürlich gemeint, dass man die Gleiterkörper sowohl in die eine Richtung als auch in die andere Richtung über die Ecke hinweg in die jeweiligen Schienenabschnitte verschieben kann.
[0007] Die Erfindung hat den Vorteil, dass in der Schienenanordnung optisch von außen betrachtet tatsächlich eine Ecke in Form eines rechten Winkels oder stumpfen Winkels ausbildet ist, innerhalb der aufeinandertreffenden Schienenabschnitte der Leitkörper aber dafür sorgt, dass die Gleiterkörper in einfacher Weise mit relativ wenig Widerstand von einem Schienenabschnitt über die Ecke hinweg in den anderen Schienenabschnitt geschoben oder gezogen werden können. Hierdurch können Ecken mit einem rechten Winkel, also einem 90°-Winkel, aber auch Ecken mit einem stumpfen Winkel, also einem Winkel größer 90° und kleiner 180° realisiert werden. Bei den stumpfen Winkeln handelt es sich bevorzugt um Winkel zwischen 90° und 175°. Besonders bevorzugte stumpfe Winkel sind 135°, 157,5° und 175°.
[0008] Bei einer Ecke im Sinne der Erfindung handelt es sich also nicht um einen gerundeten Bereich sondern um eine in einem rechten Winkel oder einem stumpfen Winkel spitz ausgebildete Ecke.
[0009] Der Leitkörper kann einstückig oder mehrteilig ausgebildet sein. Der Leitkörper kann in die Schienenabschnitte der Schienenanordnung integriert sein. Es kann sich bei dem Leitkörper aber auch um ein zunächst separates Teil handeln, welches dann mit den Schienenabschnitten der Schienenanordnung verbunden wird, um so die Ecke auszubilden. Besonders bevorzugt ist
vorgesehen, dass der Leitkörper ein Einsteckteil zum Einstecken in die Schienenabschnitte ist. Das Einsteckteil und die Schienenabschnitte sind dabei günstigerweise so ausgeführt, dass die Schienenabschnitte mittels des Leitkörpers spielfrei miteinander formschlüssig verbindbar sind.
[0010] Erfindungsgemäße Schienenanordnungen können einläufig aber auch mehrläufig ausgebildet sein. Einläufig bedeutet dabei, dass die Schienenanordnung nur einen Laufkanal aufweist, in dem nur ein Vorhang oder nur eine Gardine mit entsprechenden Gleiterkörpern geführt werden kann. Bei mehrläufigen erfindungsgemäßen Schienenanordnungen können, wie an sich bekannt in zwei oder mehr, in der Regel zueinander parallelen, Laufkanälen der Schienenanordnung mehrere Vorhänge und/oder Gardinen an entsprechenden Gleiterkörpern geführt sein.
[0011] Der Leitkörper kann aus Kunststoff wie z.B. POM (Polyoxymethylene) oder PETG (mit Glycol modifiziertes Polyethylenterephthalat) oder aus Metall oder aus Holz oder aus einem Verbundwerkstoff bestehen. Er kann z.B. im Spritzguss aber bei Sonderanfertigen z.B. auch im 3DDruck hergestellt werden. Dieselben Materialien und Herstellungsmethoden können auch für die Gleitkörper verwendet werden.
[0012] Die Schienenabschnitte, welche man grundsätzlich auch als Schienen bezeichnen könnte, werden vorzugsweise aus, gegebenenfalls beschichtetem, Metall z.B. als Strangpressprofil hergestellt. Die Schienenabschnitte bzw. Schienen können aber auch aus Kunststoff, Holz oder Verbundwerkstoff hergestellt werden.
[0013] Die Schienenabschnitte der erfindungsgemäßen Schienenanordnung werden bevorzugt nicht gebogen. Zur Ausbildung der Ecke ist vielmehr bevorzugt vorgesehen, dass die Schienenabschnitte jeweils auf Gehrung geschnittene Enden aufweisen und mit ihren auf Gehrung geschnittenen Enden zur Ausbildung der Ecke zusammengefügt sind. Die Gehrungswinkel entsprechen dabei günstigerweise dem halben Winkel, in dem die Ecke ausgebildet ist. Handelt es sich bei der Ecke der Schienenanordnung um einen rechten Winkel, so betragen die Gehrungswinkel eben dann günstigerweise 45°. Für stumpfe Winkel gilt bevorzugt entsprechendes.
[0014] In bevorzugten Ausgestaltungsformen weist der Leitkörper zwei frei auskragende Leitkörperschenkel auf, wobei jeder der Leitkörperschenkel in einen der Schienenabschnitte einsteckbar oder bereits eingesteckt ist. Durch das Zusammenstecken von Leitkörper und Schienenabschnitten ergibt sich, wie gesagt, günstigerweise eine spielfreie, formschlüssige Verbindung zwischen den zur Ecke zusammengeführten Schienenabschnitten.
[0015] Der Leitkörper weist günstigerweise zwei, zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche hinführende, Führungskanäle auf. In diesen Führungskanälen können die Gleiterkörper zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche hin und von dieser weggeführt werden. Günstigerweise befindet sich in jedem Leitkörperschenkel einer bzw. zumindest einer der Führungskanäle.
[0016] Bei besonders bevorzugten Ausgestaltungsformen ist vorgesehen, dass die Öffnungsweiten der Führungskanäle in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche jeweils abnehmen. Dies führt zu einer besonders guten Führung der Gleiterkörper in den Führungskanälen des Leitkörpers, sowohl wenn sie in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche als auch von dieser weg bewegt werden.
[0017] Bevorzugte Varianten der Erfindung sehen vor, dass die Führungskanäle jeweils von einer äußeren Kanalbegrenzungswand und jeweils von einer, der jeweiligen äußeren Kanalbegrenzungswand gegenüberliegenden, inneren Kanalbegrenzungswand begrenzt sind, wobei die gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche einen Übergang zwischen den äußeren Kanalbegrenzungswänden bildet und an den inneren Kanalbegrenzungswänden Führungsrampen ausgebildet sind, welche in einem der gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkflächen gegenüberliegenden, inneren Scheitelbereich des Leitkörpers aufeinandertreffen und deren Rampenbreite in Richtung hin zum inneren Scheitelbereich zunimmt. Durch diese Führungsrampen werden die Gleiterkörper besonders gut in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche geführt.
[0018] Der innere Scheitelbereich ist bevorzugt ebenfalls gerundet ausgebildet. Dabei ist der Krümmungsradius des inneren Scheitelbereichs günstigerweise kleiner als der Krümmungsradius der gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche.
[0019] Neben der Schienenanordnung an sich betrifft die Erfindung auch einen Gleiterkörper zum verschiebbaren Lagern von zumindest einem Vorhang oder zumindest einer Gardine in einer Schienenanordnung. Diese Schienenanordnung kann bevorzugt erfindungsgemäß ausgebildet sein. Der Gleiterkörper weist dabei einen Gleiterkopf, einen Gleiterhals und eine Gleiterbasis auf, wobei der Gleiterkopf mittels des Gleiterhalses mit der Gleiterbasis verbunden ist und an der Gleiterbasis zumindest eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung des Vorhangs oder der Gardine am Gileiterkörper ausgebildet ist. Die Befestigungsvorrichtungen können in Form von Haken, Ösen und dergleichen, wie dies an sich bekannt ist, ausgebildet sein. Bei erfindungsgemäßen Gileiterkörpern ist nun vorgesehen, dass der Gleiterkopf auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten von gerundeten, vorzugsweise von abschnittsweise elliptischen, Außenseiten und auf zwei anderen einander gegenüberliegenden Seiten von ebenen Außenseiten begrenzt ist. Diese spezielle Ausformung des Gleiterkopfs hat den Vorteil, dass die gerundeten Außenseiten besonders gut an der gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche entlanggleiten können, um so die Umlenkung des Gileiterkörpers im Bereich der Ecke zu unterstützen. Durch die auf einander gegenüberliegenden Seiten ausgebildeten ebenen Außenseiten liegen die hintereinander aufgereihten Gleiterkörper besonders gut aneinander an, sodass sie sich gegenseitig führen. Hierdurch wird insbesondere erreicht, dass der Vorhang bzw. die Gardine mit den daran befestigten Gleiterkörpern von dem einen der Schienenabschnitte über die Ecke hinweg in den anderen der Schienenabschnitte nicht nur gezogen sondern auch besonders gut geschoben werden kann.
[0020] Im Sinne eines einfachen Ziehens und Schiebens sehen besonders bevorzugte Varianten vor, dass der Gleiterkopf und/oder die Gleiterbasis, vorzugsweise jeweils, zum Gleiterhals hin abgeschrägt ausgebildet sind.
[0021] Diese Art der Gleiterkörper wirkt besonders gut mit erfindungsgemäßen Schienenanordnungen zusammen. Bevorzugte Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen Schienenanordnung sehen also vor, dass in den Schienenabschnitten eine Vielzahl von erfindungsgemäßen Gleiterkörpern mit ihren Gleiterköpfen gelagert und mittels des Leitkörpers von dem einen der Schienenabschnitte über die Ecke hinweg in den anderen der Schienenabschnitte verschiebbar sind.
[0022] Die Form und Größe des Gleiterkörpers ist günstigerweise so auf die Form und insbesondere die Höhe und Breite des die Gleiterkörper aufnehmenden Laufkanals der Schienenabschnitte abgestimmt, dass hintereinander angeordnete Gleiterkörper nicht so weit aufeinander aufgeschoben werden können, dass sie sich übereinander oder nebeneinander im jeweiligen Schienenabschnitt verklemmen können. In diesem Sinne ist günstigerweise vorgesehen, dass die Höhe des Gleiterkopfes mehr als 50% der Höhe des Innenraums des Laufkanals des jeweiligen Schienenabschnitts beträgt. Weiters ist es in diesem Zusammenhang günstig, dass die Breite des Gleiterkopfes mehr als 50% der des Innenraums des Laufkanals des jeweiligen Schienenabschnitts beträgt. Die Breite des Gleiterkopfes beträgt günstigerweise zumindest 80%, besonders bevorzugt zumindest 90%, der minimalen Öffnungsweite der Führungskanäle des Leitkörpers.
[0023] Weitere Merkmale und Einzelheiten bevorzugter Ausgestaltungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figurenbeschreibung exemplarisch erläutert. Es zeigen:
[0024] Fig. 1 eine Ansicht von unten auf eine erfindungsgemäße Schienenanordnung, welche an einer Decke montiert ist;
[0025] Fig. 2 die Schienenanordnung aus Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung; [0026] Fig. 3 und 4 entsprechende Ansichten des hier verwendeten Leitkörpers;
[0027] Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Gileiterkörpers; [0028] Fig. 6 den Bereich A aus Fig. 5 vergrößert;
[0029] Fig. 7 eine Seitenansicht auf den Gleiterkörper aus Fig. 5;
[0030] Fig. 8 den Bereich B aus Fig. 7 vergrößert;
[0031] Fig. 9 eine Draufsicht auf den Gleiterkopf dieses Gleiterkörpers;
[0032] Fig. 10 eine Veranschaulichung, wie die Gleiterkörper in den Führungskanälen und insbesondere entlang der Umlenkfläche im Leitkörper geführt sind;
[0033] Fig. 11 eine Schnittdarstellung durch einen Schienenabschnitt einer erfindungsgemäßen Schienenanordnung mit einem darin angeordneten Gleiterkörper;
[0034] Fig. 12 den Bereich C aus Fig. 11 vergrößert.
[0035] Fig. 1 zeigt eine Ansicht auf eine erfindungsgemäße Schienenanordnung 1, so wie sie z.B. an einer Gebäudedecke montiert sein kann. Die erfindungsgemäße Schienenanordnung 1 weist zwei Schienenabschnitte 2 und 3 auf, die in diesem Beispiel in einem rechten Winkel 5 aufeinander treffen, um so eine Ecke 4 der Schienenanordnung 1 auszubilden. Die beiden Schienenabschnitte 2 und 3 weisen jeweils auf Gehrung geschnittene Enden 9 und 10 auf. Mit diesen auf Gehrung geschnittenen Enden 9 und 10 sind sie zur Ausbildung der Ecke 4 zusammengefügt. Wie eingangs bereits erläutert, könnte eine entsprechende Ecke 4 der Schienenanordnung 1 aber auch in einem stumpfen Winkel 5 ausgebildet sein. Bevorzugte Winkelbereiche für solche stumpfe Winkel wurden eingangs bereits genannt.
[0036] Erfindungsgemäß ist innerhalb der in der Ecke 4 aufeinander treffenden Schienenabschnitte 2 und 3 ein Leitkörper 6 angeordnet, welcher in den Fig. 3 und 4 losgelöst von den Schienenabschnitten 2 und 3 dargestellt ist. Der Leitkörper 6 weist eine gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche 7 zum Umlenken von in der Schienenanordnung 1 geführten, an dem Vorhang oder der Gardine angebrachten oder anbringbaren Gleiterkörpern 8 auf. Mittels des Leitkörpers 6 werden die Gleiterkörper 8 von dem einen der Schienenabschnitte 2 über die Ecke 4 hinweg in den anderen der Schienenabschnitte 3 aufgeführt. Jeder Schienenabschnitt 2 bzw. 3 weist einen Laufkanal 32 auf. Dieser ist von den Seitenwänden 29 und den Tragschultern 30 begrenzt. Zwischen den Tragschultern 30 befindet sich eine längserstreckte, schlitzartig bzw. nutartig ausgeführte Laufkanalöffnung 31.
[0037] Wie weiter hinten noch anhand von Fig. 11 und 12 erläutert, werden die Gleiterkörper 8 mit ihren Gleiterköpfen 21 in der Laufkanalöffnung 31 verschiebbar gelagert. Zusätzlich weisen die Schienenabschnitte 2 und 3 noch Befestigungskanäle 33 auf, mit denen sie in an sich bekannter Art und Weise an einer Decke oder Wand befestigt werden können.
[0038] Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Leitkörper 6 handelt es sich in diesem Ausführungsbeispiel um ein Einsteckteil, welches in die Schienenabschnitte 2 und 3 bzw. konkret in deren Laufkanalöffnungen 31 eingesteckt werden kann. Hierzu weist der Leitkörper 6 die Leitkörperschenkel 11 und 12 auf. Jeder der Leitkörperschenkel 11 und 12 kann in eines der auf Gehrung geschnittenen Enden 9 bzw. 10 der Schienenabschnitte 2 bzw. 3 eingeschoben werden. Günstigerweise sind die Schienenabschnitte 2 und 3 und der Leitkörper 6 dabei so in ihrer Größe und Ausformung aufeinander abgestimmt, dass die Schienenabschnitte 2 und 3 spielfrei und formschlüssig mittels des Leitkörpers 6 miteinander verbunden werden können.
In den Leitkörperschenkeln 11 und 12 befindet sich in diesem Ausführungsbeispiel jeweils ein Führungskanal 13 bzw. 14. Diese beiden Führungskanäle 13 und 14 führen zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche 7 des Leitkörpers 6 hin. In Fig. 3 ist zu sehen, wie die Öffnungsweiten 15 der Führungskanäle 13 und 14 in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche 7 jeweils abnehmen. Jeder Führungskanal 13 bzw. 14 wird von einer äußeren Begrenzungswand 16 und einer inneren Begrenzungswand 17 begrenzt. Die gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche 7 bildet den Ubergang zwischen den äußeren Kanalbegrenzungswänden 16. Die inneren Kanalbegrenzungswände 17 treffen im inneren Scheitelbereich 19 aufeinander. Auch der innere Scheitelbereich 19 ist günstigerweise, wie hier auch dargestellt, gerundet ausgebildet. Der Krümmungsradius des Scheitelbereichs 19 ist aber bevorzugt deutlich kleiner als der Krümmungsradius der gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche 7. An den
inneren Kanalbegrenzungswänden 17 sind, wie hier auch dargestellt, günstigerweise jeweils Führungsrampen 18 ausgebildet. Diese treffen im inneren Scheitelbereich 19 des Leitkörpers 6 aufeinander. Ihre Rampenbreite 20 nimmt in Richtung hin zum inneren Scheitelbereich 19 zu. Durch diese Führungsrampen 18 und die damit einhergehende Verjüngung der Führungskanäle 13, 14 in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche 7 werden die Gleiterkörper 8 auf ihrem Weg hin zur Ecke 4 zur Umlenkfläche 7 geführt und hintereinander in einer Linie ausgerichtet, sodass sie besonders gut entlang der Umlenkfläche 7 um die Ecke 4 geführt werden können.
[0039] Die Fig. 5 bis 9 zeigen nun Darstellungen eines bevorzugten erfindungsgemäßen Gileiterkörpers 8, welcher besonders gut in erfindungsgemäßen Schienenanordnungen 1 eingesetzt werden kann. Der Gleiterkörper 8 weist einen Gleiterkopf 21 und eine Gleiterbasis 23 auf. Der Gleiterkopf 21 ist über den Gileiterhals 22 mit der Gleiterbasis 23 verbunden. An der Gleiterbasis 23 befindet sich eine Befestigungsvorrichtung 24 z.B. in Form eines Hakens oder einer Öse. An dieser an sich bekannten Befestigungsvorrichtung 24 können in an sich bekannter Art und Weise Gardinen oder Vorhänge befestigt werden. Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht auf den Gleiterkörper 8, Fig. 6 den Bereich A aus Fig. 5 vergrößert. Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht und Fig. 8 den Bereich B aus Fig. 7 vergrößert. Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf den Gleiterkopf 21. In den Fig. 5 bis 9 ist gut sichtbar, dass der Gleiterkopf 21 auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten von gerundeten Außenseiten 25 und auf zwei anderen einander gegenüberliegenden Seiten von ebenen Außenseiten 26 begrenzt ist. Die gerundeten Außenseiten 25 können z.B. abschnittsweise elliptisch bzw. in Ellipbsenabschnitten ausgeformt sein. Die Krümmung der Außenseiten 25 ist bevorzugt an den Krümmungsradius der Umlenkfläche 7 angepasst. Insbesondere in den Fig. 7 und 8 ist gut zu sehen, dass in bevorzugten Ausgestaltungsformen wie der hier gezeigten, der Gleiterkopf 21 und/oder die Gleiterbasis 23, vorzugsweise jeweils, zum Gleiterhals 32 hin abgeschrägt ausgebildet sind. Die entsprechenden Schrägflächen am Gleiterkopf 21 und an der Gleiterbasis 23 tragen hier das Bezugszeichen 28. Im Gleiterkopf 21 kann zusätzlich ein Schlitz 27 angeordnet sein.
[0040] Fig. 10 zeigt nun eine Abfolge, von im Leitkörper 6 bzw. dessen Führungskanälen 13 und 14 angeordneten Gleiterkörpern 8. Es ist gut zu sehen, wie die hintereinander angeordneten Gleiterkörper 8 mit ihren ebenen Außenseiten 26 aneinander anliegen. Dies ermöglicht es besonders gut, die Gleiterkörper 8 und damit auch die daran befestigte Gardine oder den daran befestigten Vorhang schiebend um die Ecke 4 der Schienenanordnung 1 zu bewegen. Die Verengung der Führungskanäle 13 und 14 in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche 7 und die Führungsrampen 18 an den inneren Kanalbegrenzungswänden 17 sorgen dafür, dass die Gleiterkörper 8 mit ihren Gleiterköpfen 21 und deren gerundeten Außenseiten 25 zur Umlenkfläche 7 geführt und dann entsprechend an dieser umgelenkt werden. Dies funktioniert in beiden Richtungen gleich gut. Darüber hinaus kann der an den Gleiterkörpern 8 hängende Vorhang bzw. die entsprechende Gardine sowohl um die Ecke 4 geschoben als auch gezogen werden. Dies ist bei der Erfindung mit sehr wenig Kraftaufwand und mit sehr geringem Widerstand möglich.
[0041] Fig. 11 zeigt exemplarisch nun noch in einer Schnittdarstellung den Schienenabschnitt 3 mit dem darin angeordneten Leitkörper 6 und einem im Laufkanal 32 angeordneten Gleiterkörper 8. Der Gleiterkopf 21 dieses Gleiterkörpers 8 befindet sich im Laufkanal 32 und auch im Führungskanal 14 des Leitkörpers 6. Der Gleiterkopf 21 liegt mit seinen Schrägflächen 28 auf den Tragschultern 30 des Schienenabschnitts 3 auf. Die Tragschultern 30 können, wie hier dargestellt, ebenfalls abgeschrägt ausgebildet sein. Die Seitenwände 29 und die Tragschultern 30 begrenzen den Laufkanal 32, wobei zwischen den Tragschultern 30, wie an sich bekannt, die Laufkanalöffnung 31 angeordnet ist. Durch diese Laufkanalöffnung 31 hindurch verbindet der Gleiterhals 22 die außerhalb des Schienenabschnitts 3 angeordnete Gleiterbasis 23 mit dem im Laufkanal 32 angeordneten Gleiterkopf 21. Auf der dem Gleiterkopf 21 entgegengesetzten Seite der Gleiterbasis 23 befindet sich die Befestigungsvorrichtung 24, an der der Vorhang oder die Gardine in an sich bekannter Weise aufgehängt werden kann. All dies ist in Fig. 12 vergrößert dargestellt. Zu sehen ist auch der Befestigungskanal 33, mit dem der Schienenabschnitt 3 durch an
sich bekannte Mittel an einer Gebäudedecke oder dergleichen befestigt werden kann.
[0042] Fig. 12 zeigt anschaulich, dass in bevorzugten Ausgestaltungsformen die Breite des Gleiterkopfes 21 mehr als 50% der Breite des Laufkanals 32 beträgt. Auch die Höhe des Gleiterkopfes 21 beträgt günstigerweise mehr als 50% der Höhe des Laufkanals 32. Hierdurch wird verhindert, dass beim Zusammenschieben von Gleiterkörpern 8 in dem jeweiligen Schienenabschnitt 2 oder 3 diese übereinander oder nebeneinander geschoben und so verklemmt werden können.
[0043] Die Breite des Gleiterhalses 22 und die Breite der Laufkanalöffnung 31 sind bevorzugt so aufeinander abgestimmt, dass der Gleiterkörper 8 mit seinem Gileiterkopf 21 nicht an den Stirnseiten der äußeren oder inneren Kanalbegrenzungswänden 16 bzw. 17 anstoßen kann, wenn der Gleiterkopf 21 entlang des jeweiligen Schienenabschnitts 2 oder 3 in den jeweiligen Führungskanal 13 oder 14 des Leitkörpers 6 eingeschoben wird.
[0044] Bei einem Schnitt durch den Schienenabschnitt 2 ergibt sich ein zu den Fig. 11 und 12 analoges Bild, sodass dies hier nicht noch einmal dargestellt werden muss.
[0045] Zur Montage der erfindungsgemäßen Schienenanordnung 11 können die Schienenabschnitte 2 und 3 mit dem Leitkörper 6 zunächst zusammengesteckt und dann in dieser, die Ecke 4 bereits ausbildenden Form an der Decke montiert werden. Bevorzugt ist aber vorgesehen, dass zunächst einer der Schienenabschnitte 2 in an sich bekannter Weise an der Gebäudedecke befestigt wird. Anschließend wird der Gleitkörper 6 mit dem entsprechenden Gleitkörperschenkel 11 oder 12 in diesem bereits an der Gebäudedecke befestigten Schienenabschnitt 2 oder 2 eingeführt. Dieser Schritt kann natürlich alternativ auch vor der Befestigung des ersten der Schienenabschnitte 2 oder 3 an der Gebäudedecke erfolgen. Daraufhin kann dann der zweite Schienenabschnitt 2 oder 3 auf den noch frei auskragenden Leitkörperschenkel 11 oder 12 aufgeschoben werden, bis die auf Gehrung geschnittenen Enden 9 und 10 der Schienenabschnitte 2 und 3 aufeinander treffen und so die Ecke 4 ausbilden. Daran anschließend kann dann der noch nicht an der Gebäudedecke befestigte Schienenabschnitt 2 bzw. 3 an dieser in an sich bekannter Art und Weise befestigt werden.
[0046] Das Einziehen der Gleiterkörper 8 in den Laufkanal 32 kann über ein freies Ende der Schienenabschnitte 2 oder 3 oder durch eine entsprechend große Aufweitung zwischen den Tragschultern 30 in an sich bekannter Art und Weise erfolgen.
LEGENDE ZU DEN HINWEISZIFFERN:
1 Schienenanordnung 28 Schrägfläche
2 Schienenabschnitt 29 Seitenwand
3 Schienenabschnitt 30 Tragschulter
4 Ecke 31 Laufkanalöffnung 5 Winkel 32 Laufkanal
6 Leitkörper 33 —Befestigungskanal
7 Umlenkfläche
8 Gileiterkörper
9 Ende
10 Ende
11 Leitkörperschenkel 12 Leitkörperschenkel 13 Führungskanal
14 Führungskanal
15 Öffnungsweite
16 äußere Kanalbegrenzungswand
17 innere Kanalbegrenzungswand
18 Führungsrampe
19 Scheitelbereich
20 Rampenbreite
21 Gileiterkopf
22 Gleiterhals
23 Gleiterbasis
24 Befestigungsvorrichtung 25 gerundete Außenseite 26 ebene Außenseite
27 Schlitz
Claims (7)
1. Schienenanordnung (1) für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine, wobei die Schienenanordnung (1) zumindest zwei Schienenabschnitte (2, 3) aufweist, welche in einer Ecke (4) der Schienenanordnung (1) in einem rechten Winkel (5) oder einem stumpfen Winkel aufeinandertreffen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der in der Ecke (4) aufeinandertreffenden Schienenabschnitte (2, 3) ein Leitkörper (6) angeordnet oder ausgebildet ist, wobei der Leitkörper (6) zumindest eine gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche (7) zum Umlenken von in der Schienenanordnung (1) geführten, an dem Vorhang oder der Gardine angebrachten oder anbringbaren, Gleiterkörpern (8) von dem einen der Schienenabschnitte (2) über die Ecke (4) hinweg in den anderen der Schienenabschnitte (3) aufweist.
2. Schienenanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenabschnitte (2, 3) jeweils auf Gehrung geschnittene Enden (9, 10) aufweisen und mit ihren auf Gehrung geschnittenen Enden (9, 10) zur Ausbildung der Ecke (4) zusammengefügt sind.
3. Schienenanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (6) ein Einsteckteil zum Einstecken in die Schienenabschnitte (2, 3) ist.
4. Schienenanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (6) zwei frei auskragende Leitkörperschenkel (11, 12) aufweist, wobei jeder der Leitkörperschenkel (11, 12) in einen der Schienenabschnitte (2, 3) einsteckbar oder eingesteckt ist.
5. Schienenanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitkörper (6) zwei, zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche (7) hinführende Führungskanäle (13, 14) aufweist.
6. Schienenanordnung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungsweiten (15) der Führungskanäle (13, 14) in Richtung hin zur gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkfläche (7) jeweils abnehmen.
7. Schienenanordnung (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskanäle (13, 14) jeweils von einer äußeren Kanalbegrenzungswand (16) und jeweils von einer, der jeweiligen äußeren Kanalbegrenzungswand (16) gegenüberliegenden, inneren Kanalbegrenzungswand (17) begrenzt sind, wobei die gerundet verlaufend ausgebildete Umlenkfläche (7) einen Ubergang zwischen den äußeren Kanalbegrenzungswänden (16) bildet und an den inneren Kanalbegrenzungswänden (17) Führungsrampen (18) ausgebildet sind, welche in einem der gerundet verlaufend ausgebildeten Umlenkflächen (7) gegenüberliegenden, inneren Scheitelbereich (19) des Leitkörpers (6) aufeinandertreffen und deren Rampenbreite (20) in Richtung hin zum inneren Scheitelbereich (19) zunimmt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA166/2021A AT525278B1 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Schienenanordnung für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine |
| DE102022125121.7A DE102022125121A1 (de) | 2021-10-12 | 2022-09-29 | Schienenanordnung für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA166/2021A AT525278B1 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Schienenanordnung für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT525278A4 AT525278A4 (de) | 2023-02-15 |
| AT525278B1 true AT525278B1 (de) | 2023-02-15 |
Family
ID=85175624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA166/2021A AT525278B1 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Schienenanordnung für zumindest einen Vorhang und/oder zumindest eine Gardine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT525278B1 (de) |
| DE (1) | DE102022125121A1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3331095A (en) * | 1963-07-16 | 1967-07-18 | Stoerzbach Rudolf | Curtain rail, preferably of synthetic plastic material, having curved end sections |
| EP0948922A2 (de) * | 1998-04-11 | 1999-10-13 | Cedargrove Limited | Gardinenlaufschiene |
| CN212689365U (zh) * | 2020-09-17 | 2021-03-12 | 广东五羊美特新型建材有限公司 | 一种龙骨弯头结构及吊顶龙骨系统 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN202355153U (zh) | 2011-11-02 | 2012-08-01 | 杭州威仕达智能科技有限公司 | 一种直角开合帘轨道系统 |
| CN210276818U (zh) | 2019-03-20 | 2020-04-10 | 李俊 | 一种转角器 |
-
2021
- 2021-10-12 AT ATA166/2021A patent/AT525278B1/de active
-
2022
- 2022-09-29 DE DE102022125121.7A patent/DE102022125121A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
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| CN212689365U (zh) * | 2020-09-17 | 2021-03-12 | 广东五羊美特新型建材有限公司 | 一种龙骨弯头结构及吊顶龙骨系统 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT525278A4 (de) | 2023-02-15 |
| DE102022125121A1 (de) | 2023-04-13 |
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