AT525443A4 - Pyrotechnischer Aktuator - Google Patents
Pyrotechnischer Aktuator Download PDFInfo
- Publication number
- AT525443A4 AT525443A4 ATA50816/2021A AT508162021A AT525443A4 AT 525443 A4 AT525443 A4 AT 525443A4 AT 508162021 A AT508162021 A AT 508162021A AT 525443 A4 AT525443 A4 AT 525443A4
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- piston rod
- further component
- actuator according
- projection
- housing
- Prior art date
Links
- 239000011343 solid material Substances 0.000 claims abstract description 3
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 4
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 238000010009 beating Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/19—Pyrotechnical actuators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/02—Riveting procedures
- B21J15/04—Riveting hollow rivets mechanically
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K25/00—Uniting components to form integral members, e.g. turbine wheels and shafts, caulks with inserts, with or without shaping of the components
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/34—Protecting non-occupants of a vehicle, e.g. pedestrians
- B60R21/38—Protecting non-occupants of a vehicle, e.g. pedestrians using means for lifting bonnets
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B15/00—Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
- F15B15/08—Characterised by the construction of the motor unit
- F15B15/14—Characterised by the construction of the motor unit of the straight-cylinder type
- F15B15/1423—Component parts; Constructional details
- F15B15/1457—Piston rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Actuator (AREA)
Abstract
Ein pyrotechnischer Aktuator (1), der insbesondere zum Anheben einer Motorhaube dient, weist ein Gehäuse (2) und einen im Gehäuse (2) mittels eines Zünders (11) verschiebbaren Kolben (6') mit Kolbenstange (6) auf, die am zünderfernen Ende durch eine Austrittsöffnung des Gehäuses (2) aus diesem ragt und an der außerhalb des Gehäuses (2) ein weiteres Bauteil (14), beispielsweise eine gestanzte Scheibe, befestigt ist. Das weitere Bauteil (14) ist durch plastische Deformation an der Kolbenstange (6) formschlüssig fixiert. Die Kolbenstange (6) besteht aus Vollmaterial und am zünderfernen Ende der Kolbenstange (6) ist ein Vorsprung (13) vorgesehen, der durch eine Öffnung des weiteren Bauteils (14) ragt, wobei dieser Vorsprung (13) durch plastische Deformation verbreitert ist, sodass das weitere Bauteil (14) formschlüssig fixiert ist. Erfindungsgemäß weist das weitere Bauteil (14) zur Vergrößerung der Auftrefffläche einen Durchmesser auf, der geringer ist als der Durchmesser des Gehäuses (2) im Bereich der Austrittsöffnung für die Kolbenstange (6). Dadurch wird die Motorhaube auch dann zuverlässig angehoben, wenn nicht die Kolbenstange (6), sondern nur das weitere Bauteil (14) den Auftreffpunkt der Motorhaube trifft.
Description
Deformation an der Kolbenstange formschlüssig fixiert ist.
Pyrotechnische Aktuatoren finden in der automotiven Sicherheitstechnik weite Verbreitung, wenn es darum geht, in kurzer Zeit hohe Kräfte freizusetzen. Eine typische Anwendung sind aktive Fußgängerschutzsysteme, die im Falle eines Zusammenpralls des Fahrzeugs mit einem Fußgänger die Motorhaube anstellen und so einen zusätzlichen Deformationsraum zu den harten Komponenten im Motorraum bereitstellen. Vor der eigentlichen Anstellung muss eine Fixierung der Ausgangslage gelöst werden, hierbei handelt es sich oft um
Abreißelemente im Scharnier.
In der EP 2699455 B1 von Autoliv ist eine kostengünstige Lösung für einen Aktuator dargestellt, die Jedoch nur einen kleinen Durchmesser des Endes der Kolbenstange zulässt. Durch Toleranzen im Rohbau der Karosserie und Montage des Aktuators ist es schwierig, die Auslösepositionen im Scharnier immer zuverlässig zu treffen. Um dem entgegenzuwirken, wird die Kolbenspitze oft vergrößert, was mit großem Aufwand verbunden ist. In der US 9956938 B2 von Takata ist beispielsweise eine Mutter geoffenbart, die auf ein Gewinde am Ende der Kolbenstange geschraubt wird. Ebenso sind umgekehrte Lösungen bekannt, bei denen ein weiteres Bauteil in den Kolben geschraubt oder
gecrimpt wird.
All diese Lösungen sind jedoch sehr aufwändig.
Die Vergrößerung der Trefferfläche kann nämlich bei vielen Aktuatorkonzepten erst nach Verbau des Kolbens samt Kolbenstange im
Gehäuse stattfinden, weil nämlich meist weder der Kolben noch das
weitere Bauteil durch das Gehäuse geschoben werden kann. Das macht
Sicherungslacks.
Aus der gattungsbildenden AT 522245 Bl ist bereits bekannt, eine Art Stopfen auf einer rohrförmigen Kolbenstange zu fixieren. Dabei ragt der Stopfen mit einem Zapfen in das Innere der Kolbenstange. Dieser Zapfen hat einen Außendurchmesser, der im Wesentlichen dem Innendurchmesser der rohrförmigen Kolbenstange entspricht. Dieser Zapfen weist einen Hals mit verringertem Durchmesser auf, und in diesem Bereich ist das Ende der rohrförmigen Kolbenstange nach innen gebogen, sodass der Stopfen formschlüssig fixiert ist. Diese Lösung ist jedoch für massive Kolbenstangen nicht geeignet. Bei vielen Aktuatorkonzepten darf außerdem der Kolben während der Montage nicht über seine Startposition hinaus gedrückt werden, z.B. weil sonst die Verriegelung der Ausgangslage der Kolbenstange zerstört würde
- dadurch ist ein seitliches Verpressen mit großen
Designeinschränkungen verbunden.
ES ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Art der Befestigung des weiteren Bauteils auf der Kolbenstange zu finden, die für massive Kolbenstangen geeignet ist und die weniger aufwändig ist als die
bekannten Lösungen.
Diese Aufgabe wird durch einen Aktuator der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Kolbenstange aus Vollmaterial besteht, dass am zünderfernen Ende der Kolbenstange ein Vorsprung vorgesehen ist, der durch eine Öffnung des weiteren Bauteils ragt, wobei dieser Vorsprung durch plastische Deformation verbreitert ist,
sodass das weitere Bauteil formschlüssig fixiert ist.
Die formschlüssige Fixierung erfolgt erfindungsgemäß also auf der (aus
dem Gehäuse vorstehenden) Stirnfläche der Kolbenstange, und dieser
in einen Inneneinstich des weiteren Bauteils erfolgt.
Wenn der Vorsprung rohrförmig ist, kann man ihn auf der zünderabgewandten Seite des weiteren Bauteils nach außen umbiegen, was ganz einfach z.B. durch Einführen eines kegelförmigen Werkzeugs in das Innere des rohrförmigen Vorsprungs möglich ist. Dieses kegelförmige Werkzeug liegt bei der Verformung außerhalb und in der Verlängerung
des Aktuators, wo es keinerlei Platzprobleme gibt.
Alternativ dazu kann der Vorsprung auch vollzylindrisch, also massiv (nicht hohl) sein und vertaumelt oder vernietet werden, sodass das weitere Bauteil formschlüssig fixiert ist. Taumeln und Nieten sind ähnliche Kaltumformverfahren. Beim Taumeln wird durch eine taumelnde Bewegung des oberen Gesenks an einem rotationssymmetrischen Werkstück immer nur eine Teilfläche des Werkstückes verformt, dadurch lässt sich mit relativ geringem Kraftaufwand eine große Umformung verwirklichen. Beim Nieten wird hingegen das gesamte Werkstück gleichzeitig verformt,
was einen entsprechend höheren Kraftaufwand benötigt.
In beiden Fällen ist die formschlüssige Verbindung dann besonders effektiv, wenn die Öffnung im weiteren Bauteil angesenkt ist, sich also konisch verbreitert. Dadurch kann der deformierte Vorsprung
vollflächig in dieser Ansenkung des weiteren Bauteils anliegen.
Günstigerweise erfolgt die Herstellung der Kolbenstange durch Kaltumformung, wobei die Herstellung aus einem Aluminiumdraht durch sogenanntes "Schlagen" besonders bevorzugt ist. Klassisches
Fließpressen von beispielsweise Edelstahl ist ebenfalls möglich. Das weitere Bauteil ist bevorzugt scheibenförmig und kann durch einen
Stanzprozess günstig erzeugt werden. Ggf. kann diese Scheibe auch
durchgebogen sein. Dabei ist bevorzugt, dass der Aussendurchmesser der
Durchmesser der Kolbenstange ist.
Alternativ kann das weitere Bauteil auch ein (£fließ-)gepresster oder geschlagener Teil sein, hier wird eine Formgebung mit zumindest
einseitiger Bombierung bevorzugt.
Der Vorsprung der Kolbenstange hat bei der Herstellung den Vorteil, dass die Kolbenstange mit einem Dorn "geholt" werden kann. Das Gehäuse hat eine Öffnung für die Kolbenstange. Durch diese Öffnung steckt man von außen einen Dorn in das Gehäuse und verschiebt ihn so lange, bis er am zünderseitigen Ende des Gehäuses wieder hervorkommt. In dieser Lage drückt man den Vorsprung der Kolbenstange gegen den Dorn und bewegt dann beide Teile gleichzeitig in die Gegenrichtung, bis die
Kolbenstange durch die Öffnung gleitet.
Ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Aktuators ist daher dadurch gekennzeichnet, dass man durch die Öffnung des Gehäuses für die Kolbenstange von außen einen Dorn in das Gehäuse einführt und ihn so lange verschiebt, bis er am zünderseitigen Ende des Gehäuses hervorkommt, dass man in dieser Lage den Vorsprung der Kolbenstange gegen den Dorn drückt und dann beide Teile gleichzeitig in die Gegenrichtung bewegt, bis die Kolbenstange durch die Öffnung gleitet, wonach man das weitere Bauteil mit seiner Öffnung auf den Vorsprung legt und den überstehenden Teil des Vorsprungs umformt, sodass ein umgebogener Bereich entsteht und das weitere Bauteil formschlüssig mit der Kolbenstange verbunden ist, und dass man vor oder nach der Fixierung des weiteren Bauteils in üblicher Weise die Treibladung und
den Zünder montiert. In einer Variante dieses Ablaufs können Durchführen und formschlüssiges Verbinden durch Umformen in einem Arbeitsgang
erfolgen.
An Hand der beiliegenden Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung
näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Aktuator im
Aktuators.
Gemäß Fig. 1 besteht der Aktuator 1 aus einem rohrförmigen Gehäuse 2, in dem eine Kolbenstange 6 verschiebbar ist. Diese Kolbenstange 6 ist unten zu einem Kolben 6' erweitert. An ihrem dem Kolben 6' gegenüberliegenden Ende ist die Kolbenstange 6 in einem Zwischenstück 3 geführt. Das Zwischenstück 3 besitzt zwei O-Ringe 5a, 5b (siehe
Fig. 2) zur Abdichtung zwischen dem Gehäuse 2 und der Kolbenstange 56.
Hinter dem der Kolbenstange 6 abgewandten Ende des Kolbens 6' (siehe Fig. 1) befindet sich ein Zünder 11 mit Anschlussdrähten 18, die in einem Kabel 17 weitergeführt werden. Dem Zünder 11 benachbart befindet
sich eine Treibladung 16.
Wird der Zünder 11 gezündet, indem über das Kabel 17 bzw. die Anschlussdrähte 18 ein entsprechender Spannungsimpuls angelegt wird, explodiert auch die Treibladung 16 und erzeugt dadurch einen hohen Druck, sodass der Kolben 6' samt Kolbenstange 6 ausfährt (nach oben,
wie in Fig. 1 und 2 dargestellt).
Da die Kolbenstange 6 einen relativ geringen Durchmesser hat (er muss wegen des Zwischenstücks 3 deutlich geringer sein als der Durchmesser des Kolbens 6'), besteht die Gefahr, dass das zu betätigende Element
nicht getroffen wird. Aus diesem Grund ist ein weiteres Bauteil 14
vorgesehen, das einen größeren Durchmesser hat als die Kolbenstange 6.
Zur Fixierung dieses weiteren Bauteils 14 (siehe Fig. 2) hat die dem Kolben 6' abgewandte Stirnfläche der Kolbenstange 6 einen Vorsprung 13, der durch eine entsprechende Öffnung des weiteren Bauteils 14 ragt. Im Ausführungsbeispiel ist dieser Vorsprung rohrförmig (hohlzylindrisch). Oberhalb der Öffnung (so wie in Fig. 1 und 2 gesehen) ist der Vorsprung 13 nach außen umgebogen, er bildet einen umgebogenen Bereich 15. Dadurch ist das Bauteil 14 formschlüssig
gehalten.
ein umgebogener Bereich 22 ergibt.
Hergestellt wird der Aktuator 1 wie folgt: zunächst wird das Gehäuse 2 mit seiner Verjüngung 21 in die Öffnung des Halters 12 gesteckt. Dann wird das Gehäuse deformiert, um den umgebogenen Bereich 22 zu bilden. Das Gehäuse ist nun mit dem Halter 12 fest (formschlüssig) verbunden. Dann wird das Zwischenstück 3 mit den O-Ringen 5a, 5b in das Gehäuse (von unten, wie in Fig. 1 gesehen) eingeschoben, danach wird der Kolben 6' mit der Kolbenstange 6 voraus in das Gehäuse 2 eingeführt (wieder von unten, wie in Fig. 1 gesehen). Dies kann wie oben beschrieben mit Hilfe eines Dorns durchgeführt werden. Wenn die Kolbenstange 6 die in Fig. 1 und 2 dargestellte Position erreicht hat, also aus dem Gehäuse 2 etwas vorsteht, wird das weitere Bauteil 14 mit seiner Öffnung auf den Vorsprung 13 gelegt, danach wird der überstehende Teil des Vorsprungs 13 nach außen gebogen, sodass der umgebogene Bereich 15 entsteht und das weitere Bauteil 14 fest (formschlüssig) mit der Kolbenstange 6 verbunden ist. Schließlich
werden in üblicher Weise die Treibladung und der Zünder montiert.
Claims (1)
- Pyrotechnischer Aktuator (1) mit einem Gehäuse (2) und einem im Gehäuse (2) mittels eines Zünders (11) verschiebbaren Kolben (6') mit Kolbenstange (6), an deren zünderfernem Ende außerhalb des Gehäuses (2) ein weiteres Bauteil (14) befestigt ist, dessen Querschnitt größer als der Querschnitt der Kolbenstange (6) im Bereich des zünderfernen Endes ist, wobei das weitere Bauteil (14) durch plastische Deformation an der Kolbenstange (6) formschlüssig fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (6) aus Vollmaterial besteht, dass am zünderfernen Ende der Kolbenstange (6) ein Vorsprung (13) vorgesehen ist, der durch eine Öffnung des weiteren Bauteils (14) ragt, wobei dieser Vorsprung (13) durch plastische Deformation verbreitert ist, sodass das weitere Bauteil(14) formschlüssig fixiert ist.Pyrotechnischer Aktuator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (13) rohrförmig und auf der zünderabgewandtenSeite des weiteren Bauteils (14) nach außen umgebogen ist.Pyrotechnischer Aktuator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (13) vollzylindrisch ist und das weitere Bauteil (14) durch Vertaumeln oder Vernieten des Vorsprungs (13)formschlüssig fixiert ist.Pyrotechnischer Aktuator nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung des weiteren Bauteils (14)angesenkt ist.Pyrotechnischer Aktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, dass die Kolbenstange (6) aus Aluminium besteht. Pyrotechnischer Aktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurchgekennzeichnet, dass die Kolbenstange (6) ein Fließpressteil oderein geschlagener Teil ist.11.12.13Pyrotechnischer Aktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (14) ein Stanzteil ist.Pyrotechnischer Aktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (14) ein gepresster odergeschlagener Teil ist.Pyrotechnischer Aktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurchgekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (14) eine Scheibe ist.Pyrotechnischer Aktuator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser der Scheibe zumindest 1 mm, besondersbevorzugt 2 mm größer als der Durchmesser der Kolbenstange (6) ist.Pyrotechnischer Aktuator nach Anspruch 9 oder 10, dadurchgekennzeichnet, dass die Scheibe gebogen ist.Pyrotechnischer Aktuator nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bauteil (14) auf zumindest einerSeite bombiert ist.. Verfahren zur Herstellung eines Aktuators nach einem der Ansprüche1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man durch die Öffnung des Gehäuses (2) für die Kolbenstange (6) von außen einen Dorn in das Gehäuse (2) einführt und ihn so lange verschiebt, bis er am zünderseitigen Ende des Gehäuses (2) hervorkommt, dass man in dieser Lage den Vorsprung der Kolbenstange (6) gegen den Dorn drückt und dann beide Teile gleichzeitig in die Gegenrichtung bewegt, bis die Kolbenstange (6) durch die Öffnung gleitet, wonach man das weitere Bauteil (14) mit seiner Öffnung auf den Vorsprung (13) legt und den überstehenden Teil des Vorsprungs (13) umformt, sodass ein umgebogener Bereich (15) entsteht und das weitere Bauteil (14) formschlüssig mit der Kolbenstange (6) verbunden ist, und dass man vor oder nach der Fixierung des weiteren Bauteils (14) in üblicher Weise die Treibladung (16) und den Zünder (11)montiert.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50816/2021A AT525443B1 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Pyrotechnischer Aktuator |
| DE102022126359.2A DE102022126359A1 (de) | 2021-10-12 | 2022-10-11 | Pyrotechnischer Aktuator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50816/2021A AT525443B1 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Pyrotechnischer Aktuator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT525443B1 AT525443B1 (de) | 2023-04-15 |
| AT525443A4 true AT525443A4 (de) | 2023-04-15 |
Family
ID=85705681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA50816/2021A AT525443B1 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Pyrotechnischer Aktuator |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT525443B1 (de) |
| DE (1) | DE102022126359A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT526868B1 (de) * | 2023-06-23 | 2024-08-15 | Astotec Automotive Gmbh | Pyrotechnischer Aktuator sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999057450A1 (de) * | 1998-05-04 | 1999-11-11 | Lukas Matt | Einrichtung mit einer welle und mit zumindest einer auf dieser welle angebrachten nabe sowie ein verfahren zur herstellung dieser einrichtung |
| GB2395693A (en) * | 2002-11-28 | 2004-06-02 | Autoliv Dev | A motor vehicle bonnet lifting device |
| WO2008026423A1 (en) * | 2006-08-31 | 2008-03-06 | Takata Corporation | Actuator, hood lifter, hood lifting system, and method of absorbing impact on actuator |
| EP2394870A1 (de) * | 2010-06-08 | 2011-12-14 | Stabilus GmbH | Federeinrichtung an einer schwenkbaren Klappe eines Kraftfahrzeugs |
| US20140079505A1 (en) * | 2012-09-14 | 2014-03-20 | Chicony Electronics Co., Ltd. | Riveting assembly |
| WO2014064430A1 (en) * | 2012-10-22 | 2014-05-01 | Bae Systems Plc | Hybrid joint manufacutring |
| GB2515097A (en) * | 2013-06-14 | 2014-12-17 | Rolls Royce Plc | Rivetable attachment |
| DE102015102052A1 (de) * | 2015-02-12 | 2016-08-18 | Innomotive Safety Systems GmbH & Co. KG | Überrollschutzsystem für Kraftfahrzeuge |
| US20190170168A1 (en) * | 2016-08-10 | 2019-06-06 | Smc Corporation | Method for producing piston assembly and hydraulic fluid device |
| WO2020124267A1 (en) * | 2018-12-21 | 2020-06-25 | 8082464 Canada Inc. | Hydraulic cylinder assembly, lifting apparatus and method for lifting a heavy machinery |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2699455B1 (de) | 2011-04-18 | 2016-03-30 | Autoliv Development AB | Hebeanordnung für eine motorhaube |
| US9956938B2 (en) | 2016-01-20 | 2018-05-01 | Takata Corporation | Vehicular pop-up hood device |
| AT522245B1 (de) | 2019-07-26 | 2020-09-15 | Hirtenberger Automotive Safety Gmbh & Co Kg | Aktuator, insbesondere zum Anstellen von Motorhauben |
-
2021
- 2021-10-12 AT ATA50816/2021A patent/AT525443B1/de active
-
2022
- 2022-10-11 DE DE102022126359.2A patent/DE102022126359A1/de active Pending
Patent Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999057450A1 (de) * | 1998-05-04 | 1999-11-11 | Lukas Matt | Einrichtung mit einer welle und mit zumindest einer auf dieser welle angebrachten nabe sowie ein verfahren zur herstellung dieser einrichtung |
| GB2395693A (en) * | 2002-11-28 | 2004-06-02 | Autoliv Dev | A motor vehicle bonnet lifting device |
| WO2008026423A1 (en) * | 2006-08-31 | 2008-03-06 | Takata Corporation | Actuator, hood lifter, hood lifting system, and method of absorbing impact on actuator |
| EP2394870A1 (de) * | 2010-06-08 | 2011-12-14 | Stabilus GmbH | Federeinrichtung an einer schwenkbaren Klappe eines Kraftfahrzeugs |
| US20140079505A1 (en) * | 2012-09-14 | 2014-03-20 | Chicony Electronics Co., Ltd. | Riveting assembly |
| WO2014064430A1 (en) * | 2012-10-22 | 2014-05-01 | Bae Systems Plc | Hybrid joint manufacutring |
| GB2515097A (en) * | 2013-06-14 | 2014-12-17 | Rolls Royce Plc | Rivetable attachment |
| DE102015102052A1 (de) * | 2015-02-12 | 2016-08-18 | Innomotive Safety Systems GmbH & Co. KG | Überrollschutzsystem für Kraftfahrzeuge |
| US20190170168A1 (en) * | 2016-08-10 | 2019-06-06 | Smc Corporation | Method for producing piston assembly and hydraulic fluid device |
| WO2020124267A1 (en) * | 2018-12-21 | 2020-06-25 | 8082464 Canada Inc. | Hydraulic cylinder assembly, lifting apparatus and method for lifting a heavy machinery |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT525443B1 (de) | 2023-04-15 |
| DE102022126359A1 (de) | 2023-04-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2756228A1 (de) | Einrichtung und verfahren zum haltern bzw. festlegen eines kugelgelenks | |
| EP3103560B1 (de) | Verfahren zum befestigen eines nietelements und entsprechendes befestigungssystem | |
| DE102008052383A1 (de) | Zusammenbauteil bestehend aus einem Befestigungselement und einem Blechteil sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Zusammenbauteils | |
| DE4316164C2 (de) | Stoßfängeranordnung für ein Kraftfahrzeug | |
| DE1500864A1 (de) | Blind-Niet | |
| EP3475589B1 (de) | Gelenkanordnung, vorgefertigte baugruppe sowie verfahren zur herstellung einer vorgefertigten baugruppe einer gelenkanordnung | |
| DE3610675C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen eines Hohlkörpers an einem tafelförmigen Werkstück | |
| DE102016204619A1 (de) | Einpressverbindung zwischen einem hochfesten Bauteil und einem Einpresselement, Verfahren zur Ausbildung einer solchen Einpressverbindung sowie Einpresselement für eine solche Einpressverbindung | |
| WO2023102589A1 (de) | Pyrotechnischer aktuator | |
| DE102016119479A1 (de) | Funktionselement zur fluiddichten Anbringung an ein Blechteil, Zusammenbauteil und Verfahren | |
| DE1116482B (de) | Niet zum Blindnieten | |
| DE102016219474B4 (de) | Aktuator und Verfahren zur Herstellung eines Aktuators | |
| AT525443B1 (de) | Pyrotechnischer Aktuator | |
| DE102006061611A1 (de) | Anschlagpuffer, insbesondere für die Heckklappe von Kraftfahrzeugen, sowie Verfahren zum Einstellen des Anschlagpuffers | |
| WO2002077468A1 (de) | Funktionselement, zusammenbauteil bestehend aus einem blechteil und einem funktionselement sowie verfahren zur anbringung eines funktionselementes an ein blechteil | |
| WO2007065398A1 (de) | Verfahren zum anbringen eines funktionselementes an einem flachmaterial sowie verbindung zwischen einem funktionselement und einem flachmaterial | |
| DE102008031050A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Ansatzes, insbesondere am Rahmen eines Sicherheitsgurtaufrollers, sowie Rahmen mit Ansatz für einen Sicherheitsgurtaufroller | |
| EP3054182B1 (de) | Verfahren zur herstellung einer fügeverbindung zwischen einem gelenkgehäuse und einem anbindungsbauteil, sowie verfahrensgemäss hergestelltes fahrwerkbauteil | |
| EP2906372B1 (de) | Verfahren zum verschliessen einer öffnung in einem türbetätiger | |
| EP3877105B1 (de) | Befestigungseinheit | |
| DE102020006613A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Verbindung zwischen einem Einpresselement und einer plastisch verformbaren Durchgangsöffnung in einer Wandung eines Hohlprofils | |
| DE10324276B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines mit einem endseitigen Abschlussdeckel versehenen Hohlprofils und eine Wagenheberkonsole | |
| AT526868B1 (de) | Pyrotechnischer Aktuator sowie Verfahren zu seiner Herstellung | |
| WO2019201489A1 (de) | Trägerelement zum befestigen eines innenverkleidungsteils an einem bauteil eines fahrzeugs, befestitungsanordnung sowie fahrzeug | |
| DE10162392A1 (de) | Verfahren zum Verbinden von Bauteilen |