AT525832A2 - Hebearrangement mit schnellverschluss und papier- oder kartonmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Hebearrangement mit Schnellverschluss zum Tragen des Lagergehäuses (20) der Walze (12) einer Faserbahnmaschine (100) und zur Montage, welche Walze (12) eine mit einem Riemenmantel (16) und Lagergehäuse (20) ausgestattete Walze (12) ist, zum Beispiel eine Schuhwalze (12), zu welchem Hebearrangement (10) folgendes gehört - Hebepunkt (18) am Lagergehäuse (20), - ein mit einem Hebeorgan (22) zu betreibender Hebearm (24), der einen Stützpunkt (28) umfasst, - mindestens ein Stützarm (30), - Stiftverbindungsorgane (40) an dem Hebepunkt (18) des Lagergehäuses (20) welche mindestens eine Richtöse (42) am besagten Lagergehäuse (20) und eine Öffnung (44) an dem Stützarm (30) sowie einen Richtstift umfasst, und zu der besagten Richtöse (42) eine gebogene Stützfläche (45) gehört, gegen die der besagte Richtstift (46) beim Heben der Walze (12) gestützt wird, - Ablenkorgane (38) zum Verschieben des Hebepunkts (18) des Lagergehäuses (20) seitlich durch Verschieben des besagten Richtstifts (46) in der besagten Richtöse (42). Die Erfindung betrifft auch eine Papier- oder Kartonmaschine.
Description
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1 HEBEARRANGEMENT MIT SCHNELLVERSCHLUSS UND PAPIER- ODER KARTON-
MASCHINE
Gegenstand der Erfindung ist ein Hebearrangement mit Schnellverschluss zum Tragen des Lagergehäuses der Walze einer Faserbahnmaschine und zur Montage auf den Anschlag in einem gewählten Winkel, welche Walze eine mit einem Riemenmantel und einem Lagergehäuse ausgestattete Walze ist, zum Beispiel eine Schuhwalze,
zu welchem Hebearrangement folgendes gehört
— Hebepunkt am Lagergehäuse,
— ein mit dem Hebeorgan zu betreibender Hebearm, der einen durch die Richtöse gebildeten Stützpunkt umfasst,
— mindestens ein Stützarm angepasst, um den Stützpunkt des Hebearms und den Hebepunkt des Lagergehäuses miteinander zu verbinden,
— Stiftverbindungsorgane an dem Hebepunkt des Lagergehäuses, die mindestens eine Richtöse am Lagergehäuse und eine Öffnung an dem Stützarm sowie einen Richtstift umfassen, der die Richtöse und die Öffnung verbindet, und zu der Richtöse gehört eine Stützfläche, gegen die der besagte Richtstift beim Heben der Walze gestützt wird, und
—- Ablenkorgane zur Verlegung des Hebepunkts des Lagergehäuses in seitlicher Richtung, angepasst an die Stiftanschlussorgane, welche Ablenkorgane angepasst sind, um den Richtstift in der Richtöse zu verschieben.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Papier- oder Kartonma-
schine.
In dem Herstellungsprozess von Papier oder Karton wird in der Pressenpartie im Allgemeinen mindestens eine mit Riemenmantel ausgestattete Walze verwendet, zum Beispiel eine Schuhwalze. Bei der Wartung einer Schuhwalze wird der Riemenmantel von den
Enden der Schuhwalze ausgebaut und in Längsrichtung des Rah-
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2 mens der Schuhwalze aus dem Ende der Schuhwalze herausgezogen.
Für die Dauer der Wartung wird die Schuhwalze von der Gegenwalze abgehoben, die zusammen in der Betriebssituation den Pressnip bilden. Die Hebung findet mithilfe des Hebearrangements mit Schnellverschluss statt, indem an den Lagergehäusen
der Schuhwalze gehoben wird.
Wenn die Schuhwalze wieder an den Lagergehäusen an die Gegenwalze zurück gesenkt wird, müssen die Anschlagflächen der Lagergehäuse der Schuhwalze und der Gegenwalze in Bezug aufeinander ausgerichtet werden. Häufig sind die Schuhwalze und Gegenwalze in Bezug aufeinander im Pressnip so ausgerichtet, dass die Linie nicht direkt vertikal ist, sondern in Bezug auf das Vertikale schräg. Dabei befinden sich auch die Anschlagflächen der Lagergehäuse in Bezug auf das Horizontale schräg. Des Weiteren müssen die zwischen den Lagergehäusen der Schuhwalze und der Gegenwalze befindlichen Verriegelungsorgane in
Bezug aufeinander ausgerichtet werden.
Vom Stand der Technik kennt man die frühere Patentveröffentlichung FI 125072 des Anmelders, die ein Hebearrangement mit Schnellverschluss darstellt, in dem an den Hebearm der Hebeorgane mithilfe einer Richtöse ein seitlich verschiebbarer Stützpunkt gebildet worden ist. Durch die seitliche Einstellung können die Lagergehäuse aufeinander ausgerichtet werden. Andererseits gehört zum Lagergehäuse ein zwischen dem Hebearm und dem Lagergehäuse vorhandener Hebepunkt des Stützarms, der auch seitlich verschiebbar ist. Den Stützpunkt bildet ein Richtstift, der in der Richtöse des Lagergehäuses verschiebbar ist. Mithilfe dieser Einstellung kann der Hebepunkt der Aufhängung der Walze auf den gewünschten Punkt in Bezug auf den Schwerpunkt der Walze ausgerichtet werden, wobei die Walze um
den Hebepunkt herum in den gewünschten Winkel geschwenkt wer-
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3 den kann, je nach gegenseitiger Anordnung des Hebepunkts und
des Schwerpunkts.
Das der oben genannten Patentveröffentlichung entsprechende Hebearrangement weist Jedoch das Problem auf, dass die Einstellungen des Winkels des Lagergehäuses sehr begrenzt sind, denn die Richtöse kann in Maschinenrichtung aufgrund der auf die Lagergehäuse wirkenden großen Spannungen nicht unbegrenzt vergrößert werden. Aus diesem Grund muss das Lagergehäuse für verschiedene Anwendungspunkte entsprechend dem gesondert verwendeten Einbauwinkel ausgelegt werden, sowohl für die Triebals auch die Führerseite. Die Kosten des Planungsprojekts einer einzelnen Walze hinsichtlich der Lagergehäuse können mehrere Tausende von Euros betragen, und diese Kosten wiederholen sich wieder in weiteren Projekten. Somit gibt es für diese Walzen keinen Nutzen aufgrund Serienproduktion, bei denen auf der Basis einer Konstruktion Mehrzweckwalzen mit optimiertem
Produktionsprozess gefertigt werden können.
Der Zweck der Erfindung ist es, ein Hebearrangement mit Schnellverschluss zu erzeugen, welches die Verwendung der gleichen Walze in verschiedenen Stellungen ohne Änderungen an der Konstruktion der Walze ermöglicht. Die kennzeichnenden Eigenschaften dieser Erfindung sind in dem beiliegenden Patentanspruch 1 ersichtlich. Der Zweck der Erfindung ist es, eine von den Investitionskosten her günstigere Papier- oder Faserbahnmaschine zu erzeugen. Die kennzeichnenden Eigenschaften dieser Erfindung sind in dem beiliegenden Patentanspruch
1l ersichtlich.
Dieser Zweck kann mit einem Hebearrangement mit Schnellverschluss zum Tragen des Lagergehäuses einer Walze der Faserbahnmaschine und zum Montieren an den Anschlag im gewünschten
Winkel zu erzielen, für welches Hebearrangement kennzeichnend
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4 ist, dass zu der Richtöse eine gebogene Stützfläche gehört,
gegen die der Richtstift beim Heben der Walze gestützt wird.
In dem der Erfindung entsprechenden Hebearrangement wird die Einstellmöglichkeit der Neigung der Walze mithilfe der gebogenen Oberfläche der Richtöse deutlich größer, wenn die Einstellung auf der Strecke der gebogenen Fläche stattfindet, die länger als die entsprechende gerade Stützfläche ist. Andererseits passt sich die gebogene Oberfläche für die Oberfläche an die Richtung des Außenumfangs an, mit dem auch die beim Heben der Walze stattfindenden Belastungen die gleiche Richtung aufweisen, und reduzieren somit die auf die Ränder der Richtöse gerichteten Belastungen. Das gleiche Lagergehäuse kann bei mehreren Betriebswinkeln der Walze eingesetzt werden. Dieses ermöglicht für die Lagergehäuse der Walzen des Pressnips eine Serienproduktion mit geringen Varianten, mithilfe derer die
Fertigungskosten deutlich gesenkt werden können.
In dem der Erfindung entsprechenden Arrangements sind die Stiftverbindungsorgane entsprechend der Einbauposition zentrisch oder exzentrisch anzupassen, in Bezug auf den Schwerpunkt der Walze. Durch die exzentrische Anordnung wird erreicht, dass das Lagergehäuse mithilfe des eigenen Gewichts durch Schwerkraft in den richtigen Winkel geschwenkt werden kann, wenn die Stiftverbindungsorgane an dem Massenmittelpunkt
des Lagergehäuses seitlich abgelenkt werden.
Vorteilhaft ist der Koordinatenanfang des Krümmungsradius der gebogenen Stützfläche im Lagergehäuse auf der über die Richtöse und den Schwerpunkt der Walze verlaufenen Strecke angeordnet. Dabei passt sich die gebogene Stützfläche mit dem Bogen
an die Form des Außenumfangs des Lagergehäuses an.
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5 Vorteilhaft ist der Koordinatenanfang auf der Strecke in Bezug
auf den Mittelpunkt der Welle auf der entgegengesetzten Seite
in Bezug auf die Richtöse angeordnet.
Wenn in diesem Zusammenhang über die Faserbahnmaschine gesprochen wird, wird gemeint, dass es entweder eine Papier- oder eine Kartonmaschine ist, oder alternativ ein Kalander, bei dem auch das der Erfindung entsprechende Hebearrangement verwendet werden kann.
Der Krümmungsradius der Richtöse kann um 5 - 10 % größer als der Radius der Walze sein. Somit kann sich zum Beispiel bei einem Durchmesser von 1300 mm der Krümmungsradius in der Grö-
Bßenordnung von 700 mm befinden.
Vorteilhaft gehört zum Richtstift eine Gegenstützfläche, die gebogen ist und angepasst, sich an die Stützfläche anzupassen. Dabei ist die Gegenstützfläche von der Oberfläche her sehr groß, was den Oberflächendruck zwischen den Oberflächen im Kontakt reduziert und vermindert dadurch die Festigkeitsanfor-
derungen und den Verschleiß der Teile.
Die Gegenstützfläche kann in den Querschnitt des Richtstifts eine Sekante bilden, deren Breite 10 - 20 % vom Umfang des gesamten Querschnitts betragen kann. Dabei ist der Richtstift jedoch von der Hauptform des Querschnitts her rund, was in Bezug auf die Festigkeit des Richtstifts eine vorteilhafte
Form ist.
Die Breite der Richtöse kann 130 - 250 mm betragen. Somit ist die Breite der Richtöse derart, dass ein ausreichendes Einstellspiel für die Neigung der Walze erzielt wird, ohne andererseits die Richtöse zu viel zu verbreiten, was die Konstruk-
tion des Lagergehäuses verschlechtern könnte.
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Vorteilhaft ist der Hebepunkt mit dem Lagergehäuse aus demselben Guss oder ein dazu fest dimensioniertes Teil mit entsprechender Form. Somit kann die Befestigung des Lagergehäuses an
dem Stützarm ohne gesonderte Zwischenstücke arrangiert werden.
Vorteilhaft gehören darüber hinaus obere Stiftverbindungsorgane am Stützpunkt zum Hebearrangement und umfassen eine Richtöse am Hebearm sowie am Stützarm der entgegengesetzten Längsöse sowie einen Richtstift, der diese Richtöse und Längsöse miteinander verbindet. Mit den oberen Stiftverbindungsorganen kann auch die Verbindung des Stützarms an den Hebearm von den Kos-
ten her vorteilhaft und einstellbar arrangiert werden.
Vorteilhaft sind die unteren Ablenkorgane an das Lagergehäuse integriert. Somit müssen sie in keiner Phase vom Lagergehäuse
ausgebaut werden, wobei der Einstellungsbedarf reduziert wird.
Die Form des Lagergehäuses kann angepasst sein, der Oberflächenform des Querschnitts der Schuhwalze wesentlich zu folgen, mindestens in dem Drittel, vorteilhaft mindesten in der oberen Hälfte vom Umfang des Riemenmantels der Schuhwalze. Dabei folgen die Teile des Lagergehäuses, die eventuell mit dem Riemenmantel beim Wechseln im Kontakt sind, der Form der Oberfläche der Schuhwalze und beschädigen das Material des Riemenmantels
nicht.
Entsprechend einer Anwendungsform ist die Längsöse des Stützarms von der Höhe her mindestens dreimal so lang wie der Durchmesser der Richtöse. Dabei, wenn die Walze wieder in Position zurück gesenkt wird, kann die Beschädigung der Walze am Hebearm vermieden werden, wenn aus Versehen versucht wird, die Walze mithilfe des Hebearms gegen die untere Walze zu drücken.
Dabei kann sich der Richtstift in Längsrichtung der Längsöse
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7 bewegt werden, wobei die Belastung des Hebearms nicht auf die
Walze gerichtet wird.
Vorteilhaft ist der Stützarm direkt mit dem Lagergehäuse verbunden. Dadurch wird eine einfache Konstruktion erzielt, die
leicht zu fertigen und einzustellen ist.
Entsprechend einer Anwendungsform gehört zu den oberen Ablenkorgangen mindestens ein Stellglied zur Bewegung des Richtstifts in der Richtöse und der Richtstift kann innerhalb eines gesonderten Schlittens angeordnet sein, welcher Schlitten mithilfe des Stellglieds bewegt wird. Mithilfe des Schlittens können die Stiftverbindungsorgane exakt in der Richtöse bewegt werden, um eine geeignete Einstellung für das Ausrichten der
Lagergehäuse zu finden.
Entsprechend einer Anwendungsform gehört zu den unteren Ablenkorganen mindestens ein Regelorgan zur Bewegung des Richtstifts in der Richtöse und der Richtstift kann innerhalb eines zweiten gesonderten Schlittens angeordnet sein, welcher zweite Schlitten mithilfe des Regelorgans bewegt wird. Mithilfe des zweiten Schlittens können die Stiftverbindungsorgane exakt in der Richtöse bewegt werden, um eine geeignete Einstellung zur
Ausrichtung der Lagergehäuse zu finden.
Vorteilhaft gehören zu dem Lagergehäuse Ösen in einem Abstand voneinander, zwischen welche Ösen der Stützarm angepasst ist, um mithilfe von Stiftverbindungsösen angeschlossen zu werden. Die Ösen ermöglichen die Befestigung des Stützarms direkt an dem Lagergehäuse. Es ist möglich, dass es nur eine feste Öse
des Lagergehäuses gibt.
Das der Erfindung entsprechende Hebearrangement kann aus her-
kömmlichen Eisenverbindungen ohne sonderfeste Konstruktionen
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8 hergestellt werden, weil das Hebearrangement direkt in den
Guss des Lagergehäuses oder ansonsten als festes Teil des La-
gergehäuses gebildet worden ist.
Vorteilhaft ist die Breite der Richtöse 2 - 3-mal so breit wie der Durchmesser der Richtöse. Dabei wird ausreichend Einstell-
spiel in Bezug auf die Ausrichtung erhalten.
Das der Erfindung entsprechende Hebearrangement eignet sich für die Ausführung bei allen Walzendurchmessern und in ver-
schiedenen Einbauwinkeln.
Für die der Erfindung entsprechende Papier- oder Kartonmaschine ist kennzeichnend, dass in der Papier- oder Kartonmaschine ein Hebearrangement entsprechend einer der oben genannten Anwendungsformen der Erfindung verwendet wird und die Pressenpartie der Maschine insgesamt zwei oder mehrere Pressnips aufweist. Dabei ist es besonders vorteilhaft, das der Erfindung entsprechende Hebearrangement zu verwenden, denn im Fall von mehreren Pressnips werden mehrere verschiedene Einbauwinkel für identische Walzen oder zumindest für identische Lagergehäuse verwendet. Bei Verwendung des der Erfindung entsprechenden Hebearrangements kann das gleiche Lagergehäuse bei sämtlichen Schuhwalzen in allen Pressnips derselben Fasermaschine ohne strukturelle Umbauten nur durch Verändern der Einstellun-
gen verwendet werden.
Vorteilhaft gibt es 2 - 4 Pressnips.
Die Neigungen der Pressnips können zwischen 0 - 15° liegen. Sämtliche dieser Einbauwinkel können unter Verwendung des der Erfindung entsprechenden Hebearrangements erzielt werden. Vorteilhaft wird ein schmalerer Neigungsbereich verwendet, wobei
eine genauere Einstellung erzielt wird. Am vorteilhaftesten
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9 kann eine Differenz von nur 5° bei den Neigungen der Nips ver-
wendet werden.
Vorteilhaft ist das Lagergehäuse in Jeweiligem Pressnip jeder Walze identisch. Somit kann bei der Herstellung von Walzen
Serienproduktion verwendet werden.
Das der Erfindung entsprechende Hebearrangement ermöglicht bei der Fertigung der Walzen eine Serienproduktion für Lagergehäuse, denn das gleiche Lagergehäuse kann in verschiedenen Betriebspositionen ohne Änderungen aufgrund des größeren Einstellspiels verwendet werden, das durch das der Erfindung ent-
sprechende Hebearrangement ermöglicht wird.
Die Erfindung wird im Folgenden detailliert beschrieben, indem auf beiliegende, die Anwendungen der Erfindung beschreibende
Zeichnungen hingewiesen wird, bei denen
Abbildung 1 die Verbindung zwischen der Schuhwalze und der Gegenwalze seitlich abgebildet darstellt,
Abbildung 2 den Stützarm des der Erfindung entsprechenden Hebearrangements und die damit verbundene Teile in Richtung der Schuhwalze vergrößert darstellt,
Abbildung 3 den Stützarm des der Erfindung entsprechenden Hebearrangements und die damit verbundene Teile in Querrichtung der Schuhwalze als Schnittbild vergrößert darstellt,
Abbildung 4a eine Vergrößerung der Richtöse und des Richtstifts als Prinzipbild darstellt, wobei der Richtstift sich in der Mitte der Richtöse befindet,
Abbildung 4b eine Vergrößerung der Richtöse und des Richtstifts als Prinzipbild darstellt, wobei der Richt-
stift sich am Rand der Richtöse befindet,
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10 Abbildungen 5a und 5b als Prinzipbild von der Seite die
Anordnung des Hebepunkts im Lagergehäuse in verschiedenen Anwendungsformen darstellt, Abbildung 6 die Pressenpartie einer Papier- oder Kartonmaschi-
ne von der Seite als Prinzipbild darstellt.
In Abbildung 1 ist auf allgemeiner Ebene die Verbindung zwischen der Schuhwalze 12 und der Gegenwalze 14 dargestellt, wobei die Verriegelungsorgane 110 verschlossen sind. In der verschlossenen Stellung sind das Lagergehäuse 20 der Schuhwalze 12 und das Lagergehäuse 20' der Gegenwalze 14 von ihren Anschlagflächen 100 aufeinander angeordnet, wobei auch die zu den Verriegelungsorganen 110 gehörenden Ösen 104 der Lagergehäuse 20 und 20' mit den zwischen den Ösen 104 befindlichen Verbindungsarme 102 aufeinander angeordnet sind. Damit der Riemenmantel der Schuhwalze 12 von dem Umfang der Schuhwalze 12 beim Wechseln des Riemenmantels ausgebaut werden kann, müssen die Verriegelungsorgane 110 geöffnet und die Schuhwalze 12 in die Luft gehoben werden. Der Riemenmantel 16 ist in Abbildung 2 dargestellt. Zumindest das Senken der Schuhwalze 12 zurück auf die Gegenwalze 14 muss mit dem der Erfindung entsprechenden Hebearrangement 10 vorgenommen werden, denn das Passen der Anschlagflächen 100 aufeinander mit einem normalen Kran ist praktisch unmöglich oder mindestens sehr schwierig und zeitraubend. Vorteilhaft wird auch das Heben mit dem der
Erfindung entsprechenden Hebearrangement ausgeführt.
In Abbildung 2 wird das der Erfindung entsprechende Hebearrangement 10 dargestellt. Von der Schuhwalze 12 ist nur ein Ende abgebildet, Jedoch muss verstanden werden, dass die Schuhwalze 12 natürlich zwei Enden aufweist. Das Hebearrangement ist hauptsächlich bestimmt, die Schuhwalze auf die Gegenwalze kontrolliert zu senken, Jedoch wird das Hebearrangement auch für
das Abheben der Schuhwalze von der Gegenwalze genutzt.
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Entsprechend den Abbildungen 1 und 2 wird die Schuhwalze 12 von der Welle 62 an das Lagergehäuse 20 gestützt. Zu dem Hebearrangement 10 gehört eine Hebepunkt 18 am Lagergehäuse 20 und der mit dem Hebeorgan 22 zu verwendende Hebearm 24 und der durch die Richtöse 26 gebildete Stützpunkt 28 am Hebearm 24. Der Hebearm 24 kann mit einem der Abbildung entsprechenden Gelenk 72 und den Hebeorganen 22 an dem Rahmen 200 der Faserbahnmaschine befestigt sein. Zwischen dem Hebearm 24 und dem Hebepunkt 18 des Lagergehäuses 20 befindet sich mindestens ein Stützarm 30, mit dem der Stützpunkt 28 des Hebearms 24 und die Hebepunkt 18 des Lagergehäuses 20 miteinander verbunden werden. Der Stützarm 30 ist in Abbildung 2 dargestellt. Mit anderen Worten wird die Schuhwalze 12 an dem Hebepunkt 18 des Lagergehäuses 20 mithilfe des Stützarms 30 an den Hebearm 24 gehängt. Damit das Lagergehäuse 20 in Bezug auf das Lagergehäuse 20 der Gegenwalze 14 ausgerichtet werden kann, gehören zum Hebearrangement 10 Ablenkorgane 38 zur Verschiebung des Hebepunkts 18 des Lagergehäuses 20 seitlich und Stiftverbindungsorgane 40 an dem Hebepunkt 18 des Lagergehäuses 20 und umfassen mindestens eine Richtöse 42 am Lagergehäuse 20 und die in Abbildung 3 dargestellte Öffnung 44 am Stützarm 30 sowie einen Richtstift 46 und verbindet die Richtöse 42 und die Öffnung 44. Mit der Seitenrichtung oder Seitenrichtung der Querschnittsebene wird in diesem Zusammenhang die Richtung der in Abbildungen 1 und 2 dargestellten, im Zusammenhang mit Neigungs- und Richtstiften vorhandenen doppelköpfigen Pfeilern,
bzw. die Längsrichtung des Hebearms gemeint.
Die Öffnung 44 ist in Abbildungen 2 und 3 dargestellt. Die Ablenkorgane 38 sind an die Stiftverbindungsorgane 40 zum seitlichen Verschieben des Hebepunkts 18 angepasst. Vorteilhaft wird in dem der Erfindung entsprechenden Hebearrangement
ein Stützarm verwendet, Jedoch können bei Bedarf auch mehrere
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12 gleich zentral zwischen dem Hebearm und dem Lagergehäuse mit
Gelenk befestigte Stützarme verwendet werden.
Entsprechend Abbildung 3 kann der Hebearm 24 ein aus zwei parallelen Metallscheiben 92 gebildeter Kombinationsarm sein, der entsprechend Abbildung 1 an einem Ende 70 mithilfe eines Gelenks 72 an dem Rahmen 200 der Faserbahnmaschine und an anderem Ende 74 wiederum mithilfe des Gelenks 76 an dem Hebeorgan 22 befestigt. Vorteilhaft ist der Stützarm 30 zwischen den Metallscheiben 92 des Hebearms 24 am Stützpunkt 28 mit einem Gelenk entsprechend Abbildung 3 befestigt. Das Hebeorgan 22 kann zum Beispiel ein hydraulischer Zylinder oder eine entsprechende Konstruktion sein, die wiederum an einem Ende an dem Rahmen 200 der Faserbahnmaschine mit einem Gelenk befestigt ist. Durch Verändern der Länge des Hebeorgans 22 kann der Hebearm 24 gehoben oder gesenkt werden, bzw. kann der Stützpunkt 28 in Bezug auf die Gegenwalze weiter weg oder näher verschoben werden. Die Konstruktion der in den Abbildungen dargestellten Hebeorgane des Hebearms ist nur eine beispielhafte Anwendungsform und es soll verstanden werden, dass der Hebearm auch mit verschiedenen strukturellen Lösungen verwendet werden kann, zum Beispiel mithilfe von zwei hydraulischen Zylindern. Die Konstruktion des Hebearms kann sich auch von der in den Abbildungen Dargestellten abweichen, wenn die Kon-
struktion nur für die Hebung der Schuhwalze geeignet ist.
Vorteilhaft gehören zum Hebearm 24 auch die oberen Ablenkorgane 48 aus der Abbildung 2, mit denen der Stützpunkt 28 zwischen dem Stützarm 30 und Hebearm 24 seitlich verschoben werden kann. Mit anderen Worten wird damit gemeint, dass der Stützpunkt 28 wesentlich in Längsrichtung des Hebearms 24 vor und zurück verschoben werden kann. Mithilfe der oberen Ablenkorgane 48 kann das Lagergehäuse 20 der Schuhwalze 12 seit-
lich in Bezug auf das Lagergehäuse der Gegenwalze verschoben
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13 werden, d. h. kann die Schuhwalze 12 auf die Gegenwalze 14
ausgerichtet werden. Vorteilhaft können Ablenkorgane von der Konstruktion her in Hauptzügen oder vollständig gleich sowie in Bezug auf die oberen Ablenkorgane 48 als auch die unten angeordneten Ablenkorgane 38 sein. Vorteilhaft werden auch zwischen dem Stützarm 30 und dem Hebearm 24 obere Stiftverbindungsorgane 32 verwendet. Zu den oberen Stiftverbindungsorganen 32 können mindestens die Richtöse 26 am Hebearm 24 und die LängsÖöse 34 am Stützarm 30 sowie der Richtstift 36 gehören und
sie verbinden die Richtöse 26 und LängsöÖöse 34 miteinander.
Das der Erfindung entsprechende Hebearrangement wird im Allgemeinen so verwendet, dass das Hebearrangement 10 kontinuierlich am Lagergehäuse 20 der Schuhwalze 12 befestigt ist. Dadurch kann die Hebung der Schuhwalze mit dem Hebearrangement sehr schnell ausgeführt werden, wenn die Verriegelungsmittel zwischen den Lagergehäusen geöffnet sind. Das Hebearrangement wird stets beim Ausbau/Heben der Schuhwalze verwendet, obwohl auch beim Wechsel des Riemenmantels das Hebearrangement des ersten Endes der Führerseite nach dem Heben auf die Unterstützung der Wechselvorrichtung verschoben wird (im Allgemeinen mithilfe des Hallenkrans). Das Hebearrangement wird jedoch nicht für die Belastung der Walze während des Betriebs verwendet. Dabei wird die untere Stiftverbindung des Stützarms ausgebaut und der Stützarm wird an den Hebearm gehoben, damit er nicht im Wege steht. Beim Ausbau der Schuhwalze werden die Hebearrangements beider Enden nach dem Heben ausgebaut und die Walze wird mit anderen Hebevorrichtungen aus der Maschine abtransportiert. Die Hebephase ist in Bezug auf die Richtung nicht so kritisch, denn die Schuhwalze kann sich frei in die Position legen. Wenn die Schuhwalze an die Lagergehäuse der Gegenwalze zurück gesenkt wird, wird das der Erfindung entsprechende Hebearrangement benötigt. Mithilfe des Hebearrange-
ments kann das Senken sehr genau kontrolliert ausgeführt wer-
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14 den und deutlich genauer als mithilfe eines Hallenkrans. Beim
Senken ist wesentlich, dass das Lagergehäuse der Schuhwalze in Bezug auf das Lagergehäuse der Gegenwalze mithilfe der Ablenkorgane ausgerichtet werden kann. Für die Ausrichtung kann die seitliche Ausrichtung und Ausrichtung der Anschlagflächen der Lagergehäuse in gewünschter Reihenfolge eingestellt wer-
den.
Entsprechend Abbildung 2 kann mithilfe des Hebearrangements 10 das Lagergehäuse 20 mindestens 10 %, vorteilhaft über 15 % vom Durchmesser des Lagergehäuses gehoben werden. Hebespiel kann zum Beispiel 100 - 300 mm betragen. In Abbildung 1 ist die eventuelle Anordnung des Lagergehäuses 20 mit einer gestrichelten Linie in gehobener Stellung dargestellt. Vorteilhaft wird mit den oberen Ablenkorganen 48 das seitliche Verschieben des Lagergehäuses 20 der Schuhwalze 12 in Bezug auf die Längsrichtung des Hebearms 24 eingestellt und mit den Ablenkorganen 38 wiederum die Neigung des Lagergehäuses 20 in Bezug auf die Stiftverbindungen 40. Das Hebearrangement 10 befindet sich an beiden Enden der Schuhwalze 12 am Rahmen 200 der Faserbahnmaschine, Das der Erfindung entsprechende Hebearrangement eignet sich zur Verwendung bei Walzen verschiedener Breiten und die Länge der Walze kann zwischen 4 - 12 m variieren, wobei mit der Länge die Breite der Bahn die Querrichtung für die
Laufrichtung des Papiers oder Kartons gemeint ist.
In Abbildung 2 dargestellte Stiftverbindungsorgane 40 sind von der Konstruktion her derart, dass zu denen ein Richtstift 46 gehört, der entsprechend der Abbildung in der in dem Lagergehäuse 20 gebildeten Richtöse 42 angeordnet ist. Der Richtstift 46 kann in Längsrichtung der Richtöse 42 verschoben werden. Entsprechend der Erfindung gehört zur Richtöse 42 eine gebogene Stützfläche 45, gegen die der Richtstift 46 beim Heben der
Walze 12 gestützt wird. Zum oberen Rand des Lagergehäuses 20
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15 gehören vorteilhaft entsprechend Abbildung 3 zwei flächenför-
mige parallele Ösen 94, bzw. Plattenflächen in einem Abstand voneinander, zwischen welchen Ösen 94 der Stützarm 30 des Hebearrangements mithilfe der Stiftverbindungsorgane 40 verriegelt wird. Mithilfe der Ösen 94 ist es möglich gewesen, innerhalb des Umfangs des Lagergehäuses 20 einen Raum für den Stützarm 30 zu schaffen und die Verwendung der Stiftverbindungsorgane 40 zu ermöglichen. Zu beiden Ösen 94 gehören in Bezug aufeinander identische Ösenöffnungen, die zusammen die Richtöse 42 für den Richtstift 46 bilden. Vorteilhaft ist das Maß des Richtstifts 46 in Längsrichtung so, dass der Richtstift 46 sich zwischen beide Ösenöffnungen der Richtöse 42 erstreckt und zugleich durch die am Stützarm 30 vorhandene Öffnung 44 entsprechend Abbildung 3 durchgeht. Vorteilhaft ist
der Richtstift ein wenig dünner als die Öffnung.
In Abbildungen 4a und 4b ist die Konstruktion und die Funktion der Richtöse 42 genauer dargestellt. Die Stützfläche 45 der Richtöse 42 ist gebogen gebildet, damit das Einstellspiel der Neigung des Lagergehäuses erhöht werden kann, ohne die Länge der Richtöse 42 in Maschinenrichtung zu vergrößern. Es ist wichtig, damit die Größe der Richtöse nicht zu groß wird, wobei sie das Lagergehäuse abschwächen könnte, was zum Beispiel durch Verwendung von größeren Materialstärken oder gesonderten Verstärkungen kompensiert werden müsste. Die gebogene Stützfläche 45 ist von der Länge her länger als die im Stand der Technik verwendete gerade Stützfläche und dadurch wird das Verschiebungsspiel vergrößert, wenn der Richtstift der geboge-
nen Stützfläche folgt.
Die gebogene Stützfläche 45 folgt mit der Form der Form der vorteilhaften oberen Fläche des Lagergehäuses, die auch gebogen ist. Auf das Lagergehäuse wirkende Belastungen werden im
Lagergehäuse in Richtung der gebogenen Außenfläche verschoben,
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16 wobei auch die gebogene Stützfläche in der Richtöse dieser
Form entspricht. Dabei richten sich auf die Ecken 47 der Richtöse 42 kleinere Belastungen, was die Beständigkeit des Lagergehäuses verbessert. Entsprechend Abbildung 2 ist der Krümmungsradius R der gebogenen Stützfläche 45 vorteilhaft um 5- 10 % länger als der Durchmesser der Walze 12 und der Koordinatenanfang o des Krümmungsradius R befindet sich auf der Strecke y, die den Mittelpunkt der Richtöse 46 und der Welle 62 der Walze 12 durchläuft. Mit anderen Worten wird die gebo-
gene 45 Fläche in Richtung der Welle 62 der Walze 12 gebogen.
Die Breite der Richtöse kann 10 - 20 %, vorteilhaft 13 - 18 % vom Durchmesser der Walze betragen, wobei im Lagergehäuse auf die die Richtöse umgebenden Teile ausreichen Abstand zum Rand des Lagergehäuses bleibt, damit diese Teile bzw. Stege den auf sie gerichteten Belastungen standhalten. Die Anordnung der Richtöse in Bezug auf die Welle der Walze kann 60 - 80 % vom
Radius der Walze betragen, von der Welle der Walze aus gese-
hen.
Vorteilhaft gehört auch zu der oberen Fläche der Richtöse 46 eine gebogene Gegenstützfläche 51, die der Form der gebogenen Stützfläche 45 entsprechend den Abbildungen 4a und 4b folgt. Mit anderen Worten ist der Krümmungsradius der Gegenstützfläche wesentlich gleich wie der der gebogenen Stützfläche. Wesentlich ist mit dem gleichen Krümmungsradius das gemeint, dass die Differenz der Krümmungsradien mindestens 2 % vom Gesamtmaß des Krümmungsradius beträgt. Praktisch ist eine einheitliche Krümmung vorteilhaft. Vorteilhaft wird aufgrund der gebogenen Gegenstützfläche 51 die Kontaktfläche zwischen dem Richtstift 46 und der Richtöse 42 vervielfacht, was den Druck an den Kontaktflächen zwischen den Teilen und dadurch Belas-
tungen reduziert, die sich auf die Kontaktflächen richten.
Dieses wiederum reduziert den Verschleiß des Richtstifts und
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17 der Richtöse. Andererseits erhöht eine große Kontaktfläche die
Reibungsfläche zwischen dem Richtstift und der Richtöse und die für die Verschiebung benötigte Kraft, wobei auf die unteren Ablenkorgane kleinere Belastungen gerichtet werden, um die Stiftverbindungsorgane nach der Ausrichtung vor der Verriegelung zwischen der Schuhwalze und der Gegenwalze mithilfe der
Verbindungsarme in Position zu halten.
Sowohl die gebogene Stützfläche als auch die gebogene Gegenstützfläche können mit dem Krümmungsradius R gebildet sein,
der um 5 - 10 % größer als der Radius der Walze ist.
Vorteilhaft gibt es von dem der Erfindung entsprechenden Hebearrangement zwei gesonderte Ausführungsversionen, bei denen der einzige Unterschied untereinander die Anordnung der RichtSöse in Maschinenrichtung in Bezug auf den Massenmittelpunkt der Walze ist. Wenn gedacht wird, dass der Massenmittelpunkt sich auf einer imaginären Strecke befindet, die den Außenumfang des Lagergehäuses am Punkt 0° trifft, d. h. vertikal ist, kann die erste Anwendungsform auf der Strecke angeordnet sein, deren Verdrehung am Umfang 7,5° entsprechend Abbildung 5a beträgt und die zweite Anwendungsform wiederum am Punkt, deren Verdrehung am Umfang 345° im Uhrzeigersinn entsprechend Abbildung 5b beträgt. Mit der ersten Anwendungsform wird die Einbaumöglichkeit der Walze auf einen Montagewinkel von 0 - 5° erreicht, wenn wiederum mit der zweiten Anwendungsform die
Montage in den Winkel von 5 - 10° im Pressnip stattfindet.
Für die Stiftverbindungsorgane 40 ist der Richtstift 46 vorteilhaft ausziehbar, wobei der Stützarm 30 vom Lagergehäuse 20 der Schuhwalze 12 ausgebaut werden kann, um den Riemenmantel zu wechseln, wenn die Schuhwalze 12 an die Riemenwechselorgane gestützt wird. Für den Richtstift 46 kann zu dem Lagergehäuse
20 ein Stütztrog 82 (in Abbildung 3) gehören, an den der
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18 Richtstift 46 teilweise gestützt werden kann. Der Trog 82 ver-
hindert den Richtstift 46 vom Herunterfallen, wenn ausgezogen, denn zum Beispiel ein mit 100 mm Durchmesser ausgestatteter Stahlstift kann beim Herunterfallen eine große Gefahr verursachen. Entsprechend Abbildung 3 können an dem Richtstift 46 Verriegelungsorgane 73 befestigt sein, zu denen ein Verriegelungsarm 75 gehört, der in die Verriegelungsposition in die zu dem Stütztrog 82 gehörenden, die Position verriegelnden Vertiefungen 79 geschwenkt werden kann. Der Verriegelungsarm 75 ist vorteilhaft mit einem Bolzen 81 an den Richtstift 46 verbolzt worden. Mit deren Hilfe kann der Richtstift in der Längsrichtung in Verriegelungs- und Offenstellungen in Position verriegelt werden. Zugleich dient der Verriegelungsarm als ein Stück, an dem der Richtstift 46 in den Stütztrog 82 gezo-
gen werden kann.
Vorteilhaft ist das Verbleiben des Richtstifts im Trog mit einer zwischen dem Lagergehäuse und dem Richtstift angepassten Sicherungskette sichergestellt. Vorteilhaft ist der Stütztrog mit der um den Richtstift herum gebildeten Rahmenplatte verbunden, die zum Beispiel innerhalb des Lagergehäuses angeordnet sein kann. Die Rahmenplatte kann mit dem Richtstift seitlich bewegt werden, wobei auch der Stütztrog mit dem Richtstift bewegt wird und steht stets für das Ausziehen des Richtstifts in beliebiger Betriebsposition des Richtstifts in einer
anderen Öse zur Verfügung.
An den Stützarm 30 können manuelle Stellglieder gehören, zum Beispiel die Kurbel 80 der Abbildung 1, mit dem der Stützarm 30 wesentlich in Richtung Hebearm 24 gedreht werden kann, wo-
bei für den Wechsel des Riemenmantels mehr Platz übrigbleibt.
Ablenkorgane 38 können zum Beispiel die auf beiden Seiten des
Richtstifts 46 vorhandenen Spannschrauben oder nur ein der
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19 Abbildung 2 entsprechendes Regelorgan bzw. Spannschraube 96
sein, mit dem der Richtstift 46 verschoben werden kann. Entsprechend einer Anwendungsform kann der Richtstift innerhalb eines gesonderten Schlittens angeordnet sein, wobei nur der Schlitten mithilfe der Spannschrauben geschoben wird und der Richtstift mit dem Schlitten bewegt wird. Vorteilhaft ist die Spannschraube 96 der unteren Ablenkorgane 38 von einem Ende am Lagergehäuse 20 fest mit einem Gelenk befestigt oder nur befestigt und von dem anderen Ende um den Richtstift 46 herum an die Richtöse 42. Das Regelorgan bzw. vorteilhaft die Spannschraube 90 der oberen Ablenkorgane 48 ist wiederum vorteilhaft an einem Ende fest an dem Hebearm 24 mit einem Gelenk befestigt und an dem anderen Ende am Stützarm 30 an die Längsöse 34 mithilfe des Richtstifts 36. Sowohl die oberen Stiftverbindungsorgane 32 als auch die unteren Stiftverbindungsorgane 40 können beide von der Konstruktion her gleich sein. Entsprechend können auch die oberen Ablenkorgane 48 und die
unteren Ablenkorgane 38 von der Konstruktion her gleich sein.
Entsprechend Abbildung 2 kann mithilfe der Ablenkorgane die Hebepunkt 18 des Stützarms 30 und den Stützpunkt 28 seitlich ca. 30 mm in beide Richtungen in Bezug auf die Mitte der Öse verschoben werden. Mithilfe der tiefer gelegenen Ablenkorgane 38 kann die Hebepunkt 18 seitlich von der vertikalen Linie des Massenmittelpunkts des Lagergehäuses 20 verschoben werden, wobei das Lagergehäuse 20 gedreht wird, je nachdem der Massenmittelpunkt sich in Bezug auf Aufhängung in der vertikalen Linie befindet. Wenn das Lagergehäuse 20 so aufgehängt werden soll, dass die Anschlagfläche 100 vollständig waagerecht angeordnet ist, muss der Hebepunkt 18 mit dem Massenmittelpunkt des Lagergehäuses 20 auf dieselbe vertikale Linie verschoben werden. Wenn das Lagergehäuse 20 wiederum geneigt werden soll, wird der Hebepunkt 18 von der vertikalen Linie des Massenmit-
telpunkts mithilfe Ablenkorgane 38 abgelenkt. Die Neigung des
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20 Lagergehäuses kann sich in Größenordnung von 0 - 30° befinden,
vorteilhaft von 0 - 15°, womit der Winkel der Anschlagfläche des Lagergehäuses in Bezug auf die horizontale Ebene gemeint ist. Der Winkel kann sich gegen den Uhrzeigersinn oder im Uhr-
zeigersinn befinden.
In Abbildung 3 ist der Querschnitt des Stützarms 30 in Längsrichtung des Hebearms 30 dargestellt. In diesem Querschnitt wird der Hebearm 24 aus zwei in Bezug aufeinander in einem Abstand befindlichen Metallplatten 92 gebildet, von denen beide Ösenöffnungen aufweisen, die die Richtöse 26 (Abbildung 2) für den Richtstift 36 der oberen Stiftverbindungsorgane 32 bilden. Entsprechend Abbildung 2 erstreckt sich der Richtstift 36 zwischen den Metallplatten 92. Innerhalb der Metallplatten 92 des Hebearms 24 befinden sich die um den Richtstift 36 herum befestigten als oberes Ablenkorgan dienenden Platten 91 der Spannschraube. Mithilfe der Platten 91 kann der Richtstift 36 in Längsrichtung der Richtöse des Hebearms 24 frei bewegt werden. Entsprechend befinden sich zwischen den Ösen 94 des Lagergehäuses 20 um den Richtstift 46 herum angepasste Platten 93 der unteren Spannschrauben 96 (Abbildung 2). Mithilfe der Platten 93 kann der Richtstift 46 in Längsrichtung der Richtöse 42 des Lagergehäuses 20 frei bewegt werden. In Abbildung 3 ist auch ersichtlich, wie die Längsöse 34 vorteilhaft deutlich höher als der Durchmesser der Richtöse 36 ist und ermöglicht, dass eine kleine vertikale Bewegung des Stützarms 30 die Teile
des Hebearrangements nicht bricht.
Entsprechend einer Anwendungsform können die Ablenkorgane die auf beiden Seiten des den Neigungs- oder Richtstift tragenden Schlittens vorhandenen Schrauben der Neigungs- oder Richtöse in Längsrichtung sein, mit denen der Schlitten in der betreffenden Öse bewegt werden können. Entsprechend einer weiteren
Anwendungsform können die oberen Ablenkorgane auch vollständig
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21 von den Abbildungen abweichend sein, zum Beispiel eine Schiene
und ein Schlitten, wobei der Schlitten der Stützpunkt des Stützarms mit Gelenk ist und der Schlitten sich auf den Schie-
nen in Längsrichtung des Hebearms bewegt wird.
Entsprechend Abbildungen 1 und 2 ist das Lagergehäuse 20 vorteilhaft so ausgeführt, dass der dem Umfang des Riemenmantels der Schuhwalze 12 folgende Außenumfang des Oberteils des Lagergehäuses mindestens auf einer Drittel-, vorteilhaft mindestens auf der halben Strecke angepasst, wesentlich der Form des Umfangs des Riemenmantels der Schuhwalze zu folgen. Vorteilhaft ist dieser Abschnitt in Kreis- oder Ellipsenform eben die in Betriebsposition befindliche Oberseite 99 des Lagergehäuses 20, wobei zum Beispiel beim Wechseln des Riemenmantels die Wahrscheinlichkeit, den Riemenmantel an die Formen des Lagergehäuses zu beschädigen, deutlich reduziert wird. Entsprechend der Erfindung kann mit dem Lagergehäuse des Hebearrangements der Riemenmantel bei dem Einbau gestützt werden. Die gebogene Fläche des Lagergehäuses enthält keine scharfen Flächenformen, Ansätze oder Ecken mit Flächenbearbeitung, die in der Wechselsituation des Riemenmantels den Riemenmantel beschädigen könnten. Somit bleibt der Anteil von Riemenmänteln aus, die im Zusammenhang mit dem Wechsel der Riemenmäntel gegen das Lagergehäuse beschädigt werden, im Vergleich zu den dem Stand der Technik entsprechenden Konstruktionen der scharfe Winkel aufweisenden Lagergehäuse. In dem der Erfindung entsprechenden Hebearrangement kann die obere Fläche des Lagergehäuses geformt werden, der Form des Querschnitts der Walze mithilfe der
Verwendung von Stiftverbindungsorganen zu folgen.
Vorteilhaft kann das der Erfindung entsprechende Hebearrangement in der Pressenpartie einer Papier- oder Kartonmaschine verwendet werden, Jedoch ist eine bei einer Papier- oder Kar-
tonmaschine vorhandene oder eine gesonderte Kalandereinheit in
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22 Bezug auf das der Erfindung entsprechenden Hebearrangements
auch ein vorteilhafter Verwendungsgegenstand. In der vorteilhaftesten Ausführungsform wird das der Erfindung entsprechende Hebearrangement 10 an einer der Erfindung entsprechenden Papier- oder Kartonmaschine verwendet, zu der eine Pressenpartie 106 gehört, die zwei bis vier Pressnips 108 aufweist, bei allen das der Erfindung entsprechende Hebearrangement 10 entsprechend Abbildung 6 verwendet wird. Dabei ist es vorteilhaft, für die Pressnips 108 ein Arrangement zu verwenden, in dem der erste und zweite Pressnip in Bezug auf die Montage der Schuhwalze 12 in einem Winkel von 5° angeordnet sind und der letzte Pressnip in einem Winkel von 0°, d. h. vollständig ver-
tikal.
Es ist vorteilhaft, das der Erfindung entsprechende Hebearrangement bei Walzen mit einem Durchmesser von 800 - 1500 mm zu
verwenden, deren Länge zwischen 4000 - 9000 mm variieren kann.
Die Erfindung betrifft ein Hebearrangement mit Schnellverschluss zum Tragen des Lagergehäuses (20) der Walze (12) einer Faserbahnmaschine (100) und zur Montage, welche Walze (12) eine mit einem Riemenmantel (16) und Lagergehäuse (20) ausgestattete Walze (12) ist, zum Beispiel eine Schuhwalze (12),
zu welchem Hebearrangement (10) folgendes gehört
— Hebepunkt (18) am Lagergehäuse (20),
— ein mit einem Hebeorgan (22) zu betreibender Hebearm (24), der einen Stützpunkt (28) umfasst,
— mindestens ein Stützarm (30),
— Stiftverbindungsorgane (40) an dem Hebepunkt (18) des Lagergehäuses (20) welche mindestens eine Richtöse (42) am besagten Lagergehäuse (20) und eine Öffnung (44) an dem Stützarm (30) sowie einen Richtstift umfasst, und zu der besagten
Richtöse (42) eine gebogene Stützfläche (45) gehört, gegen die
wird,
—- Ablenkorgane (38) zum Verschieben des Hebepunkts (18) des Lagergehäuses (20) seitlich durch Verschieben des besagten Richtstifts (46) in der besagten Richtöse (42).
Die Erfindung betrifft auch eine Papier- oder Kartonmaschine.
Claims (13)
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PATENTANSPRÜCHE
1 Hebearrangement mit Schnellverschluss (10) zum Tragen
des Lagergehäuses (20) der Walze (12) einer Faserbahnmaschine
(100) und zur Montage in Anschlag in einem gewählten Winkel,
welche Walze
gehäuse (20)
Schuhwalze
(12)
(12) eine mit einem Riemenmantel (16) und Lager-
ausgestattete Walze (12) ist, zum Beispiel eine
r
zu welchem Hebearrangement (10) folgendes gehört
— Hebepunkt (18) am Lagergehäuse (20),
— ein mit einem Hebeorgan (22) zu betreibender Hebearm
(24), der einen durch die Richtöse (26) gebildeten Stützpunkt
(28) umfas
st,
— mindestens ein Stützarm (30), der daran angepasst ist,
den Stützpunkt
(28) des Hebearms (24) und den Hebepunkt (18)
des Lagergehäuses (20) miteinander zu verbinden,
— Stiftverbindungsorgane (40) an dem Hebepunkt (18) des
Lagergehäu
sSCcs
(20), die mindestens eine Richtöse (42) am be-
sagten Lagergehäuse (20) und eine Öffnung (44) an dem Stützarm
(30) sowie einen Richtstift (46) umfassen, und die die Richtö-
se (42) und die Öffnung (44) verbinden, und zu der besagten
Richtöse (
42) eine Stützfläche (45) gehört, gegen die der be-
sagte Richtstift (46) beim Heben der Walze (12) gestützt wird,
—- Ablenkorgane
Lagergehäu besagten
lenkorgane
sSCcs
(38) zur Verschiebung des Hebepunkts (18) des
(20) in seitlicher Richtung angepasst an die
Stiftverbindungsorgane (40), welche besagten Ab-
(38)
daran angepasst sind, den besagten Richtstift
(46) in der besagten Richtöse (42) zu verschieben,
dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Stützfläche (45) ge-
bogen ist.
2 Hebearrangement gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet,
dass
der Koordinatenanfang (o) des Krümmungsradius
(R) der gebogenen Stützfläche (45) im Lagergehäuse (20) auf
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der über den Schwerpunkt (G) der Richtöse (42) und der Walze
(12) verlaufenden Strecke (y) angeordnet ist.
3 Hebearrangement gemäß Patentanspruch 2, dadurch gekenn-
o
zeichnet, dass der Krümmungsradius (R) um 5 - 10 % größer als
der Radius der Walze (12) ist.
4 Hebearrangement gemäß einem der Patentansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, dass zu dem besagten Richtstift (46)
eine Gegenstützfläche (51) gehört, die gebogen ist und daran
angepasst ist, der besagten Stützfläche (45) zu folgen.
5 Hebearrangement gemäß einem der Patentansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstützfläche (51) in dem
Querschnitt der Richtöse (46) eine Sekante bildet, deren Brei-
te 10 - 20 % vom Umfang des gesamten Querschnitts beträgt.
6 Hebearrangement gemäß Patentanspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet,
stützfläche (51)
dass der Krümmungsradius der besagten Gegen-
im wesentlichen gleich wie der Krümmungsradi-
us (R) der Stützfläche (45) ist.
7 Hebearrangement gemäß einem der Patentansprüche 1- 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Richtöse (42) 130
— 250 mm beträgt.
8 Hebearrangement gemäß einem der Patentansprüche 1 - 7,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Richtstift (46) Verriege-
lungsorgane (73)
befestigt sind, zu denen ein Verriegelungsarm
(75) und vom Lagergehäuse (20) herausragender Stütztrog (82)
gehört, bei dem
der besagte Verriegelungsarm (75) in die Ver-
riegelungsstellung, in die zu dem Stütztrog (82) gehörenden
die Stellung verriegelnden Vertiefungen (79) gedreht werden
kann.
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9 Hebearrangement gemäß einem der Patentansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Richtöse (42) im Lagergehäuse (20) in einem Abstand (d) von der zur Walze (12) gehörenden Welle (62) in Richtung des Radius der Walze (12) ist, wobei der Abstand (d) 60 - 80 % vom Radius der Walze (12) beträgt.
10 Hebearrangement gemäß einem der Patentansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der besagten Richtöse (42) 2-3-mal so breit ist wie der Durchmesser des Richtstifts
(46) .
11 Papier- oder Kartonmaschine, zu der eine Pressenpartie (106) gehört und die mindestens zwei Pressnips (108) umfasst, wobei zu jedem Pressnip (108) folgendes gehört
— Walze (12), die einen Riemenmantel (16) und ein Lagergehäuse (20) umfasst,
— Hebearrangement mit Schnellverschluss zum Tragen des Lagergehäuses (20) einer Walze (12) und zum Einbau an Anschlag in einem gewünschten Winkel, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte Hebearrangement (10) das Hebearrangement (10) gemäß einem der Patentansprüche 1 - 10 ist, und mindestens zwei oder
mehr der besagten Pressnips (108) vorhanden sind.
12 Papier- oder Kartonmaschine gemäß Patentanspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Neigungen der Pressnips (108)
in Bezug auf das Vertikale zwischen 0 - 15° betragen, vorteilhafterweise 0 - 10°.
13 Papier- oder Kartonmaschine gemäß Patentanspruch 11 oder
12, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Walze (12) das La-
gergehäuse (20) identisch ist.
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