AT525950A1 - Transferfolie mit einer elektrisch leitfähigen Schicht und Verfahren zur Herstellung - Google Patents

Transferfolie mit einer elektrisch leitfähigen Schicht und Verfahren zur Herstellung Download PDF

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AT525950A1
AT525950A1 ATA50774/2022A AT507742022A AT525950A1 AT 525950 A1 AT525950 A1 AT 525950A1 AT 507742022 A AT507742022 A AT 507742022A AT 525950 A1 AT525950 A1 AT 525950A1
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electrically conductive
conductive layer
carrier film
separating layer
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ATA50774/2022A
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English (en)
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Aigner Georg
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Hueck Folien Gmbh
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    • C08J7/04Coating
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Transferfolie (1) umfassend eine Trägerfolie (2) und eine auf die Trägerfolie (2) aufgebrachte elektrisch leitfähige Schicht (3). Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Beschichtung. Dabei ist vorgesehen, dass zwischen der Trägerfolie (2) und der elektrisch leitfähigen Schicht (3) eine Trennschicht (4) mit einer ersten Seite (5) und einer zweiten Seite (6) angeordnet ist, welche erste Seite (5) der Trennschicht (4) mit der Trägerfolie (2) verbunden ist und welche zweite Seite (6) der Trennschicht (4) gegenüber der elektrisch leitfähigen Schicht (3) lösbar ist.

Description

auch ein Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Beschichtung.
Transferfolien werden beispielsweise für den Transfer von Sicherheitselementen auf Wertpapiere oder Sicherheitspapiere, wie Banknoten, Ausweise, Kreditkarten, Bankomatkarten, Tickets etc. verwendet. Sicherheitselemente werden üblicherweise verwendet, um die Fälschungssicherheit von Wertpapieren oder Sicherheitspapieren zu erhöhen. Ferner finden Transferfolien bei der Herstellung elektronischer Bauelemente, insbesondere Leiterplatten, Anwendung. Ein weiteres Anwendungsgebiet für Transferfolien ist der Einsatz bei der dekorativen Veredlung von Oberflächen. Transferfolien werden zudem zur Herstellung von Etiketten ver-
schiedenster Art verwendet.
Transferfolien der oben genannten Art werden verwendet, um elektrisch leitfähige Schichten auf Oberflächen aufzubringen, welche nicht oder nur schwer auf direkte
Art und Weise mit elektrisch leitfähigen Schichten versehen werden können.
Eine gattungsgemäße Transferfolie mit einer elektrisch leitfähigen Schicht ist beispielsweise aus der EP3211027A1 der gleichnamigen Anmelderin bekannt geworden. Die darin offenbarte Transferfolie hat jedoch den Nachteil, dass eine Haftwirkung zwischen der Trägerfolie und der auf diese aufgebrachten metallischen Schicht so groß ist, dass ein Ablösen der metallischen Schicht von der Trägerfolie
nicht zufriedenstellend funktioniert.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine verbesserte Transferfolie mit ei-
ner elektrisch leitfähigen Schicht zur Verfügung zu stellen.
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lösbar ist.
Mit dem Begriff Trennschicht ist im Kontext der Erfindung eine Releaseschicht gemeint. Releaseschichten sind dem Durchschnittsfachmann hinlänglich bekannt. Bei der Trennschicht bzw. bei der Releaseschicht kann es sich bevorzugt um eine
Antihaftbeschichtung, insbesondere um einen Lack, handeln.
Bevorzugt ist die erste Seite der Trennschicht mit der Trägerfolie unlösbar, also dauerhaft und irreversibel verbunden, während die zweite Seite der Trennschicht gegenüber der elektrisch leitfähigen Schicht lösbar, also abziehbar, ablösbar oder releasefähig ist. Dadurch kann ein Transfer der elektrisch leitfähigen Schicht auf eine Oberfläche eines Gegenstandes rückstandsfrei oder zumindest im Wesentlichen rückstandsfrei erfolgen, während die Trennschicht vollständig auf der Träger-
folie verbleibt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung einer Transferfolie hat den Vorteil, dass damit elektrisch leiträhige Schichten, beispielsweise metallisierte Schichten wie Kupferschichten, besonders gut, insbesondere vollständig oder im Wesentlichen vollständig oder bei partieller Applikation besonders konturgenau, also ohne unerwünschte Rückstände nach dem Ablösen der Trägerfolie, auf eine Oberfläche eines Gegenstandes übertragbar sind. Darüber hinaus ermöglicht der erfindungsgemäße Aufbau einer Transferfolie, dass ein Release bzw. eine Releasekraft der Trennschicht einstellbar ist, also dass der Release an die jeweilige Oberfläche eines zu beschichtenden Gegenstandes oder auch an die Beschaffenheit der
elektrisch leiträhigen Schicht anpassbar ist.
Gegenstände, auf deren Oberfläche elektrisch leitfähige Schichten nicht oder nicht gut direkt aufgebracht werden können, können mittels der erfindungsgemäßen
Transferfolie auf qualitativ hochwertige Art und Weise mit elektrisch leitfähigen
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ßen Transferfolie mit einer elektrisch leitfrähigen Schicht ausgestattet werden.
Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße Ausbildung einer Transferfolie den Vorteil, dass diese im Vergleich zu bekannten gattungsgemäßen Transferfolien dünne Beschichtungsdicken erlaubt. Damit ist gemeint, dass der transferierte Schichtaufbau, also jener Schichtaufbau, welcher nach dem Ablösen der Trägerfolie auf der Oberfläche des beschichteten Gegenstandes verbleibt und die elektrisch leitfähige Schicht umfasst, vergleichsweise dünn ist. Insbesondere kann eine Schutzschicht, eine Schutzlackschicht oder ein Primer auf der der Trennschicht abgewandten Seite der elektrisch leitfähigen Schicht, also auf einer Außenseite der Transferfolie, besonders dünn aufgetragen werden. Wenn eine Schutzschicht vergleichsweise dünn ist, kann dies ein besonders genaues Ausbrechen des Schichtaufbaus
bei partiellem Transfer begünstigen.
Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn die erste Seite der Trennschicht die Trägerfolie kontaktiert, insbesondere direkt kontaktiert. Alternativ oder zusätzlich kann es auch zweckmäßig sein, wenn die zweite Seite der Trennschicht die
elektrisch leitfähige Schicht kontaktiert, insbesondere direkt kontaktiert.
Mit kontaktiert ist gemeint, dass zwischen der Trennschicht und der elektrisch leitfähigen Schicht bzw. zwischen der Trennschicht und der Trägerfolie jeweils keine weitere Schicht, also keine Zwischenschicht, vorgesehen ist, also ein unmittelba-
rer Kontakt der jeweiligen einander zugewandten Außenflächen der Schichten ge-
geben ist.
Insbesondere wenn die Trennschicht und die Trägerfolie einander kontaktieren,
kann eine gute, insbesondere unlösbare bzw. permanente Verbindung zwischen
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genüber der Trennschicht auswirken.
Insbesondere wenn die Trennschicht und die elektrisch leitfähige Schicht einander kontaktieren, kann von den der Trennschicht inhärenten Release-Eigenschaften bzw. Antihaft-Eigenschaften besonders profitiert werden, sodass eine rückstandsfreie Ablösbarkeit der elektrisch leitfähigen Schicht gegenüber der Trennschicht auswirken gewährleistet sein kann. Darüber hinaus kann, insbesondere wenn die Trennschicht und die elektrisch leitfähige Schicht einander kontaktieren, die elektrisch leitfähige Schicht nach einem Transfer auf eine Oberfläche eines Gegenstandes frei liegen und damit elektrisch kontaktierend sein. Damit ist gemeint, dass die übertragene, also transferierte, elektrisch leitfähige Schicht auf dem Gegenstand frei liegt. Dies kann beispielsweise bei der Anwendung auf Leiterplatten
zweckmäßig sein.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Trennschicht ein Silikon, insbesondere ein Silikonacrylat, umfasst, und dass ein Anteil des Silikons zwischen 1% und 100%, insbesondere zwischen 1% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 30% und 95%, beträgt.
Das hat den Vorteil, dass damit eine Trennschicht mit einem einstellbaren Release, also mit einer an die jeweilige Oberfläche eines zu beschichtenden Gegenstandes oder an die Beschaffenheit der elektrisch leitfrähigen Schicht anpassbaren Releasekraft, also Ablösekraft, bereitgestellt werden kann. Ein Silikon, insbesondere ein Silikonacrylat, kann zur Verminderung oder zur Reduktion des Releases bzw. einer Releasekraft beitragen. Damit kann ein erforderlicher Kraftaufwand beim Ablösen der Trägerfolie und der Trennschicht von der elektrisch leitfähigen
Schicht verringert werden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Trennschicht ein Bindemittel, ins-
besondere ein säuremodifiziertes Bindemittel umfasst, und dass ein Anteil des
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sonders bevorzugt zwischen 30% und 95%, beträgt.
Das hat den Vorteil, dass damit eine Trennschicht mit einem einstellbaren Release, also mit einer an die jeweilige Oberfläche eines zu beschichtenden Gegenstandes oder an die Beschaffenheit der elektrisch leitfähigen Schicht anpassbaren Releasekraft, also Ablösekraft, bereitgestellt werden kann. Ein Bindemittel, insbesondere ein Carbamat, kann zu einem höheren oder stärkeren Release bzw. zur Erhöhung einer Releasekraft beitragen. Damit kann ein erforderlicher Kraftaufwand beim Ablösen der Trägerfolie und der Trennschicht von der elektrisch leitfä-
higen Schicht erhöht werden.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass
die Trennschicht durch einen UV-härtbaren Lack gebildet ist.
Das hat den Vorteil, dass damit eine Trennschicht mit einem einstellbaren Release, also mit einer an die jeweilige Oberfläche eines zu beschichtenden Gegenstandes oder an die Beschaffenheit der elektrisch leitfrähigen Schicht anpassbaren Releasekraft, also Ablösekraft bereitgestellt werden kann. Zudem haben UV-härtbare Lacke den Vorteil, dass sie chemisch und auch thermisch sehr bzw. vergleichsweise stabil sind, sodass diese im Zuge einer Metallisierung bzw. Aufbringung einer metallischen Schicht unverändert oder im Wesentlichen unverändert
bleiben.
Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass die elektrisch leitfähige Schicht eine metallisierte Schicht ist, und dass die elektrisch leitfähige Schicht zumindest ein metallisches Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Aluminium, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere KobaltNickel-Legierungen umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien herge-
stellt ist.
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nen elektrisch leitfähigen graphithaltigen Lack.
Die elektrisch leitfähige Schicht kann auch aus Kombinationen der genannten me-
tallischen und nichtmetallischen Materialien gebildet sein.
Insbesondere kann die elektrisch leitfähige Schicht eine vollflächige oder eine partielle metallisierte Schicht sein. Damit ist gemeint, dass die elektrisch leitfähige Schicht auf der Transferfolie vollflächig oder partiell aufgebracht sein kann. Die elektrisch leitfähige Schicht kann, insbesondere wenn diese partiell ausgebildet ist, ein Porträt, eine Landschaft, ein abstraktes geometrisches Zeichen, Logo oder ein alphanumerisches Zeichen und/oder ein Ikon und/oder eine Codierung und/oder
eine Abfolge von Zeichen darstellen.
Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn auf einer der Trägerfolie abgewandten Seite der elektrisch leitfähigen Schicht eine Verbindungsschicht aufgebracht ist. Bei der Verbindungsschicht kann es sich um eine Schicht umfassend einen Kle-
ber, beispielsweise einen Kaschierkleber, handeln.
Die Verbindungsschicht kann dabei sowohl vollflächig, als auch partiell auf der der Trägerfolie abgewandten Seite der elektrisch leitfähigen Schicht aufgebracht sein. Zum Transferieren der elektrisch leitfähigen Schicht bzw. des zu transferierenden Schichtaufbaus kann die Transferfolie Verbindungsschicht-seitig auf die Oberfläche eines Gegenstandes aufgebracht bzw. aufgeklebt werden. Anschließend werden die Trägerfolie und die Trennschicht gemeinsam vom restlichen Schichtauf-
bau entfernt.
Die Verbindungsschicht kann aber auch vollflächig oder partiell auf der Oberfläche des Gegenstandes aufgebracht sein. Hierbei wird die Transferfolie mit ihrer der Trägerfolie abgewandten Seite auf die Verbindungsschicht aufgebracht bzw. aufgeklebt, sodass sich die Verbindungschicht mit dieser Seite verbindet. AnschlieRend werden die Trägerfolie, sowie die Trennschicht gemeinsam vom restlichen
Schichtaufbau entfernt.
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rung und/oder eine Abfolge von Zeichen darstellen.
Die Transferfolie kann, wie an sich bekannt, eine oder mehrere zusätzliche Schichten aufweisen, welche zusätzlichen Schichten insbesondere Schutzschichten, Schutzlacke, Primer, Heißsiegellacke, Kleber, und/oder Folien umfassen. Je nach Anwendungsgebiet kann es insbesondere auch sein, dass die zusätzlichen Schichten funktionelle Schichten und Effektschichten für Sicherheitsmerkmale bzw. Sicherheitselemente sind. Ebenso kann es sein, dass die elektrisch leitfähige Schicht eine Schicht bzw. Teilschicht einer funktionellen Schicht oder einer Effektschicht ist. Die weiteren bzw. zusätzlichen Schichten können dabei bevorzugt auf der der Trägerfolie abgewandten Seite des Transferfolie aufgebracht sein. Derartige Schichten sind dem Durchschnittsfachmann hinlänglich bekannt, weshalb sich
eine detaillierte Anführung von Beispielen erübrigt.
Die Trägerfolie bzw. die Trägerschicht kann einen Kunststoff umfassen, wobei der Kunststoff insbesondere aus einem lichtdurchlässigen und/oder thermoplastischen Kunststoff gebildet sein kann. Die Trägerfolie kann bevorzugt zumindest eines der Materialien aus der Gruppe Polyimid (Pl), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon, (PEEK) Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), PoIyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT), Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitrilbutadi-
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dieser Materialien hergestellt sein.
Die Aufgabe der Erfindung wird auch durch ein Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Beschichtung gelöst.
Das Verfahren umfasst die Verfahrensschritte:
- Herstellen einer Transferfolie durch:
- Bereitstellen einer Trägerfolie und Beschichten der Trägerfolie mit einer Trennschicht, wobei eine erste Seite der Trennschicht mit der Trägerfolie verbunden wird,
- Auftragen einer lösbaren elektrisch leitfähigen Schicht auf eine zweite Seite der Trennschicht,
- optionales Auftragen einer oder mehrerer weiterer Schichten auf die der Trägerfolie abgewandte Seite der elektrisch leitfrähigen Schicht,
- Auftragen einer Verbindungsschicht auf die der Trägerfolie abgewandten
Seite der elektrisch leitfähigen Schicht,
- Anbringen der Transferfolie auf einer Oberfläche eines Gegenstandes durch Kontaktieren der Oberfläche des Gegenstandes mit der Verbindungsschicht der
Transferfolie,
- Verbinden der Verbindungsschicht der Transferfolie mit der Oberfläche des Ge-
genstandes, - gemeinsames Ablösen der Trägerfolie und der Trennschicht von der Transferfo-
lie.
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während die Trennschicht vollständig auf der Trägerfolie verbleibt.
Die erfindungsgemäße Durchführung des Verfahrens zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Beschichtung hat den Vorteil, dass damit elektrisch leitfähige Schichten, beispielsweise metallisierte Schichten, besonders gut, insbesondere vollständig oder im Wesentlichen vollständig oder bei partieller Applikation besonders konturgenau, also ohne unerwünschte Rückstände nach dem Ablösen der
Trägerfolie, auf eine Oberfläche eines Gegenstandes übertragbar sind.
Gegenstände, auf deren Oberfläche elektrisch leitfähige Beschichtungen nicht oder nicht gut direkt aufgebracht werden können, können mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens auf qualitativ hochwertige Art und Weise mit solchen elektrisch leitfähigen Beschichtungen versehen werden. Beispielsweise können temperaturempfindliche Oberflächen bzw. Gegenstände, etwa aus Polyethylen, mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einer elektrisch leitfähigen Schicht, insbesondere mit einer metallisierten Schicht beschichtet werden. Auch besonders dünne Folien, Gewebe, dreidimensionale bzw. stark strukturierte oder auch formflexible Oberflächen, Leiterplatten usw., um nur einige Beispiele zu nennen, können mittels der Transferfolie mit einer elektrisch leitfähigen Schicht ausgestattet
werden.
Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße Durchführung des Verfahrens den Vorteil, dass dieses im Vergleich zu bekannten Verfahren dünne Beschichtungsdicken ermöglicht. Damit ist gemeint, dass der transferierte Schichtaufbau, also jener Schichtaufbau, welcher nach dem Ablösen der Trägerfolie auf der Oberfläche des beschichteten Gegenstandes verbleibt, vergleichsweise dünn ist. Insbesondere kann eine Schutzschicht, eine Schutzlackschicht oder ein Primer auf der der Trennschicht abgewandten Seite der elektrisch leitfähigen Schicht, also auf einer
Außenseite der Transferfolie, besonders dünn aufgetragen werden. Wenn eine
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Schutzschicht vergleichsweise dünn ist, kann dies ein besonders genaues Ausbre-
chen des Schichtaufbaus bei partiellem Transfer begünstigen.
Das Beschichten der Trägerfolie mit der Trennschicht kann mittels eines Druckverfahrens erfolgen. Auch das Auftragen weiterer Schichten kann mittels Druckverfahren erfolgen. Dabei ist insbesondere eine Applikation mittels eines Tiefdruck-
verfahrens vorteilhaft.
Die elektrisch leitfähige Schicht kann durch Drucken Lackieren, Tauchbeschichten, Sprühbeschichten oder Walzenbeschichten aufgetragen werden. Insbesondere ein Auftragen der elektrisch leitfähigen Schicht mittels Metallisierungsverfahren oder mittels vakuumbasierten Beschichtungsverfahren, wie beispielsweise Plasmabeschichten oder PVD- und CVD-Beschichten, ist vorteilhaft.
Das Auftragen einer lösbaren elektrisch leitfähigen Schicht kann direkt und unmit-
telbar auf die Trennschicht erfolgen.
Das Auftragen einer lösbaren elektrisch leitfähigen Schicht kann vollflächig oder
partiell erfolgen.
Das optionale Auftragen einer oder mehrerer weiterer Schichten kann beispielsweise Schutzlacke, Heißsiegellacke, Kleber, Primer und/oder Folien, sowie funkti-
onelle Schichten und Effektschichten umfassen.
Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Trägerfolie direkt mit der Trennschicht beschichtet wird, und dass die elektrisch leitfähige Schicht direkt auf die
Trennschicht aufgebracht wird.
Insbesondere wenn die Trennschicht und die Trägerfolie einander kontaktieren, kann eine gute, insbesondere unlösbare bzw. permanente Verbindung zwischen diesen Schichten ermöglicht werden. Eine dadurch erzielbare besonders gute Verbindung zwischen Trägerfolie und Trennschicht kann sich wiederum überaus vorteilhaft auf eine rückstandsfreie Ablösbarkeit der elektrisch leitfähigen Schicht ge-
genüber der Trennschicht auswirken.
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Insbesondere wenn die Trennschicht und die elektrisch leitfähige Schicht einander kontaktieren, kann von den der Trennschicht inhärenten Release-Eigenschaften bzw. Antihaft-Eigenschaften besonders profitiert werden, sodass eine rückstandsfreie Ablösbarkeit der elektrisch leitfähigen Schicht gegenüber der Trennschicht auswirken gewährleistet sein kann. Darüber hinaus kann, insbesondere wenn die Trennschicht und die elektrisch leitfähige Schicht einander kontaktieren, die elektrisch leitfähige Schicht nach einem Transfer auf eine Oberfläche eines Gegenstandes frei liegen und damit elektrisch kontaktierend sein. Damit ist gemeint, dass die übertragene, also transferierte, elektrisch leitfähige Schicht auf dem Gegenstand frei liegt. Dies kann beispielsweise bei der Anwendung auf Leiterplatten
zweckmäßig sein.
Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, dass vor dem Beschichten der Trägerfo-
lie mit der Trennschicht eine Releasekraft der Trennschicht eingestellt wird.
Das bedeutet, dass ein Release bzw. eine Releasekraft der Trennschicht derart eingestellt werden kann, dass der Release an die jeweilige Oberfläche eines zu beschichtenden Gegenstandes oder auch an die Beschaffenheit der elektrisch leitfähigen Schicht anpassbar ist. Dies beispielsweise durch Anpassung der Zusammensetzung der Trennschicht zur Erhöhung oder Verringerung der Releasekraft. Durch einen höheren Anteil an beispielsweise Silikon kann die Releasekraft reduziert werden. Durch einen höheren Anteil an beispielsweise Bindemittel kann die
Releasekraft erhöht werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 einen Schichtaufbau einer Transferfolie; Fig. 2 die Transferfolie aus der Fig. 1 auf einer Oberfläche eines Gegenstandes;
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Fig. 3 die Transferfolie aus der Fig. 2 nach dem Ablösen von der Oberfläche eines Gegenstandes, sowie der Gegenstand mit einer vollständig trans-
ferierten elektrisch leitfähige Schicht;
Fig. 4 die Transferfolie aus der Fig. 1 auf einer Oberfläche eines Gegenstandes; Fig. 5 die Transferfolie aus der Fig. 4 nach dem Ablösen von der Oberfläche
eines Gegenstandes, sowie der Gegenstand mit einer partiell transfe-
rierten elektrisch leitfähige Schicht; Fig. 6 einen weiteren Schichtaufbau einer Transferfolie.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lage-
angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Einführend sei erwähnt, dass der Schichtaufbau, sowie die Anordnung weiterer Schichten abhängig von der Art der Anbringung des Sicherheitselementes auf einem Sicherheitsgegenstand ist, da hierbei die zu betrachtende Seite des Sicherheitselementes nach der Anbringung ausschlaggebend ist. Somit kann die Sichtseite wie in den Figuren dargestellt, von oben betrachtet sein, es ist aber auch möglich, das Sicherheitselement von einer Sichtseite von unten zu betrachten,
z.B. durch einen Träger.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Formulierung „eine Schicht ist auf etwas aufgebracht“ so zu verstehen ist, dass die Schicht direkt aufgebracht sein kann, oder dass sich zwischen der aufgebrachten Schicht und dem, worauf
die Schicht aufgebracht ist, noch eine oder mehrere Zwischenschichten befinden
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können. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass zwischen den in diesem Dokument beschriebenen Schichten eine oder auch mehrere Zwischenschichten angeordnet sein können. Es ist somit, wenn nicht anders angegeben, nicht zwingend erforderlich, dass die beschriebenen Schichten einander kontaktieren. Weiters sei darauf hingewiesen, dass der Begriff Schicht in diesem Dokument so zu verstehen ist, dass eine Schicht auch aus mehreren Teilschichten aufgebaut
sein kann.
„Abgedeckt“, „bedeckt“ oder „überdeckt“ bedeutet in dem vorliegenden Zusammenhang, dass die jeweilige Schicht von ein und derselben Seite aus betrachtet entweder über oder unter bzw. vor oder hinter einer weiteren Schicht angeordnet
sein kann.
Die nachfolgend beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele sind beispielhaft und stellvertretend für eine Vielzahl an möglichen Varianten zu verstehen. Dem Durchschnittsfachmann ist zudem bewusst, dass die in den Figuren gezeigten Schichtaufbauten stark vereinfacht und grob schematisch sind. So versteht es sich beispielsweise von selbst, dass etwa die gezeigten Schichtdicken nicht unbedingt maßstäblich sind, und dass die Schichten nicht unbedingt
wie dargestellt eine ebene Oberfläche aufweisen.
In der Fig. 1 ist ein Schichtaufbau eines Ausführungsbeispiels einer Transferfolie 1 in Schnittansicht gezeigt. Die Transferfolie 1 umfasst eine Trägerfolie 2 und eine auf die Trägerfolie 2 aufgebrachte elektrisch leitfähige Schicht 3. Dabei ist vorgesehen, dass zwischen der Trägerfolie 2 und der elektrisch leitfähigen Schicht 3 eine Trennschicht 4 mit einer ersten Seite 5 und einer zweiten Seite 6 angeordnet ist. Die erste Seite 5 der Trennschicht 4 ist mit der Trägerfolie 2 verbunden und die zweite Seite 6 der Trennschicht 4 ist gegenüber der elektrisch leitfähigen Schicht 3
lösbar.
In der Fig. 1 ist auch gezeigt, dass es sein kann, dass die Trägerfolie 2 direkt mit der Trennschicht 4 beschichtet wird, sodass dass die erste Seite 5 der Trennschicht
4 die Trägerfolie 2 direkt kontaktiert. In der Fig. 1 ist auch gezeigt, dass es sein
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kann, dass die elektrisch leitfähige Schicht 3 direkt auf die Trennschicht 4 aufgebracht wird, sodass die zweite Seite 6 der Trennschicht 4 die elektrisch leitfähige Schicht 3 direkt kontaktiert.
Auf der von der Trennschicht 4 abgewandten Seite 7 der elektrisch leitfähigen Schicht 3, also auf der Sichtseite bzw. in der in Fig. 1 gezeigten Lageorientierung auf der Unterseite der Transferfolie 1 ist zudem eine Schutzschicht 8, beispiels-
weise eine Schutzlackschicht oder ein Primer aufgebracht.
Die Trennschicht 4 kann ein Silikon, insbesondere ein Silikonacrylat, umfassen, und ein Anteil des Silikons kann zwischen 1% und 100%, insbesondere zwischen 1% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 30% und 95%, betragen. Es kann auch sein, dass die Trennschicht 4 ein Bindemittel, insbesondere ein säuremodifiziertes Bindemittel umfasst, und dass ein Anteil des Bindemittels zwischen 1% und 100%, insbesondere zwischen 1% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 30% und 95%, beträgt. Es kann auch sein, dass die Trennschicht 4 durch einen UV-härtbaren Lack gebildet ist.
Es kann auch sein, dass die elektrisch leitfähige Schicht 3 eine metallisierte Schicht ist, und dass die elektrisch leitfähige Schicht 3 zumindest ein metallisches Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Aluminium, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierun-
gen umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt ist.
In der Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Transferfolie 1 gezeigt. Deren Aufbau ist im Wesentlichen wie der in der Fig. 1 gezeigte Schichtaufbau. Die Transferfolie kann zusätzlich, eine oder mehrere weitere Schichten 10 aufweisen. Die weiteren Schichten 10 sind in der Fig. 6 strichliert dargestellt, um damit zu veranschaulichen, dass diese je nach speziellem Anwendungsgebiet gewählt werden können. Die zusätzlichen Schichten 10 insbesondere Heißsiegellacke, Kleber, und/oder Folien umfassen. Je nach Anwendungsgebiet kann es insbesondere auch sein, dass die zusätzlichen Schichten 10 funktionelle Schichten und Effekt-
schichten für Sicherheitsmerkmale bzw. Sicherheitselemente sind. Die weiteren
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bzw. zusätzlichen Schichten 10 können dabei bevorzugt, wie in der Fig. 6 gezeigt ist, auf der der Trägerfolie 2 abgewandten Seite 7 der elektrisch leitfähigen Schicht
3 aufgebracht sein.
In den Fig. 2 und 3, sowie Fig. 4 und 5 sind jeweils Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitfähigen Beschichtungen gezeigt. Die Fig. 2 und 3 zeigen jeweils eine Transferfolie 1, welche auf der Oberfläche 12 eines Gegenstandes 11 aufbracht ist. Die Fig. 4 und 5 zeigen jeweils die abgelöste Trägerfolie 2 mit der auf dieser vollständig zurückbleibenden bzw. verbleibenden Trennschicht 4, und den mit einer elektrisch leitfähigen Schicht 3 versehenen, also beschichteten Gegenstand 11.
In den Fig. 2 und 3, sowie Fig. 4 und 5 ist dabei Jeweils gezeigt, dass es sein kann, dass auf einer der Trägerfolie 2 abgewandten Seite 7 der elektrisch leitfähigen Schicht 3 eine Verbindungsschicht 9 aufgebracht ist. In den Fig. 2 und 3 ist die Verbindungsschicht 9 vollständig aufgebracht. In den Fig. 4 und 5 ist die Verbindungsschicht 9 partiell aufgebracht. In beiden Beispielen ist gezeigt, dass überall dort, wo die Verbindungsschicht 9 aufgebracht ist, eine vollständige Ablösung, insbesondere eine konturgenaue Ablösung der elektrisch leitfähigen Schicht 3 von
der Trennschicht 4 erfolgt.
Das durch die Fig. 1, 2 und 3, sowie durch die Fig. 1, 4 und 5 gezeigte Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Beschichtung, umfasst somit die Verfahrensschritte: - Herstellen einer Transferfolie 1 durch
- Bereitstellen einer Trägerfolie 2 und Beschichten der Trägerfolie 2 mit einer Trennschicht 4, wobei eine erste Seite 5 der Trennschicht 4 mit der Trägerfolie 2 verbunden wird,
- Auftragen einer lösbaren elektrisch leitfähigen Schicht 3 auf eine zweite Seite 6 der Trennschicht 4,
- optionales Auftragen einer oder mehrerer weiterer Schichten 10 auf die der Trägerfolie 2 abgewandte Seite 7 der elektrisch leitfähigen Schicht 3,
- Auftragen einer Verbindungsschicht 9 auf die der Trägerfolie 2 abgewand-
ten Seite 7 der elektrisch leitfähigen Schicht 3,
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- Anbringen der Transferfolie 1 auf einer Oberfläche 12 eines Gegenstandes 11 durch Kontaktieren der Oberfläche 12 des Gegenstandes 11 mit der Verbindungsschicht 9 der Transferfolie 1,
- Verbinden der Verbindungsschicht 9 der Transferfolie 1 mit der Oberfläche 12 des Gegenstandes 11,
- gemeinsames Ablösen der Trägerfolie 2 und der Trennschicht 4 von der Transferfolie 1.
In einem weiteren Verfahrensschritt kann vorgesehen sein, dass vor dem Beschichten der Trägerfolie 2 mit der Trennschicht 4 eine Releasekraft der Trenn-
schicht 4 eingestellt wird.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt.
Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zu-
grundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
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Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert
und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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Bezugszeichenliste
1 Transferfolie
2 Trägerfolie
3 elektrisch leitfähige Schicht 4 Trennschicht
5 erste Seite
6 zweite Seite
7 Seite
8 Schutzschicht
9 Verbindungsschicht 10 weitere Schicht
11 Gegenstand
12 Oberfläche
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Claims (10)

Patentansprüche
1. Transferfolie (1) umfassend eine Trägerfolie (2) und eine auf die Trägerfolie (2) aufgebrachte elektrisch leitfähige Schicht (3),
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Trägerfolie (2) und der elektrisch leitfähigen Schicht (3) eine Trennschicht (4) mit einer ersten Seite (5) und einer zweiten Seite (6) angeordnet ist, welche erste Seite (5) der Trennschicht (4) mit der Trägerfolie (2) verbunden ist und welche zweite Seite (6) der Trennschicht (4) ge-
genüber der elektrisch leitfähigen Schicht (3) lösbar ist.
2. Transferfolie (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seite (5) der Trennschicht (4) die Trägerfolie (2) kontaktiert, und dass die zweite Seite (6) der Trennschicht (4) die elektrisch leitfähige Schicht (3) kontaktiert.
3. Transferfolie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht (4) ein Silikon, insbesondere ein Silikonacrylat, umfasst, und dass ein Anteil des Silikons zwischen 1% und 100%, insbesondere zwischen 1% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 30% und 95%, be-
trägt.
4. Transferfolie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht (4) ein Bindemittel, insbesondere ein säuremodifiziertes Bindemittel umfasst, und dass ein Anteil des Bindemittels zwischen 1% und 100%, insbesondere zwischen 1% und 95%, besonders bevorzugt zwischen 30% und 95%, beträgt.
5. Transferfolie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht (4) durch einen UV-härtbaren Lack gebildet ist.
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6. Transferfolie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitfähige Schicht (3) eine metallisierte Schicht ist, und dass die elektrisch leitfähige Schicht (3) zumindest ein metallisches Material, Insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Aluminium, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen
umfasst oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt ist.
7. Transferfolie (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer der Trägerfolie (2) abgewandten Seite (7) der
elektrisch leitfähigen Schicht (3) eine Verbindungsschicht (9) aufgebracht ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Beschichtung, umfassend die Verfahrensschritte: - Herstellen einer Transferfolie (1) durch
- Bereitstellen einer Trägerfolie (2) und Beschichten der Trägerfolie (2) mit einer Trennschicht (4), wobei eine erste Seite (5) der Trennschicht (4) mit der Trägerfolie (2) verbunden wird,
- Auftragen einer lösbaren elektrisch leitfähigen Schicht (3) auf eine zweite Seite (6) der Trennschicht (4),
- optionales Auftragen einer oder mehrerer weiterer Schichten (10) auf die der Trägerfolie (2) abgewandte Seite (7) der elektrisch leitfähigen Schicht (3),
- Auftragen einer Verbindungsschicht (9) auf die der Trägerfolie (2) abgewandten Seite (7) der elektrisch leitfähigen Schicht (3), - Anbringen der Transferfolie (1) auf einer Oberfläche (12) eines Gegenstandes (11) durch Kontaktieren der Oberfläche (12) des Gegenstandes (11) mit der Verbindungsschicht (9) der Transferfolie (1), - Verbinden der Verbindungsschicht (9) der Transferfolie (1) mit der Oberfläche (12) des Gegenstandes (11), - gemeinsames Ablösen der Trägerfolie (2) und der Trennschicht (4) von der
Transferfolie (1).
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9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (2) direkt mit der Trennschicht (4) beschichtet wird, und dass die elektrisch leitfähige Schicht (3) direkt auf die Trennschicht (4) aufgebracht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Beschichten der Trägerfolie (2) mit der Trennschicht (4) eine Releasekraft der
Trennschicht (4) eingestellt wird.
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