AT526323B1 - Kopfpolsterhalterung insbesondere für Spitalbetten - Google Patents

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AT526323B1
AT526323B1 ATA60239/2021A AT602392021A AT526323B1 AT 526323 B1 AT526323 B1 AT 526323B1 AT 602392021 A AT602392021 A AT 602392021A AT 526323 B1 AT526323 B1 AT 526323B1
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Podirsky Mag Peter
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Podirsky Mag Peter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/05Parts, details or accessories of beds
    • A61G7/065Rests specially adapted therefor
    • A61G7/07Rests specially adapted therefor for the head or torso, e.g. special back-rests
    • A61G7/072Rests specially adapted therefor for the head or torso, e.g. special back-rests for the head only
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C21/00Attachments for beds, e.g. sheet holders or bed-cover holders; Ventilating, cooling or heating means in connection with bedsteads or mattresses
    • A47C21/02Holders for loose bed elements, e.g. sheet holders; bed cover holders
    • A47C21/026Pillow holders; Mattress holders

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Abstract

Eine Kopfpolsterhalterung, insbesondere für Spitals- und Pflegebetten, weist einen auf eine Matratze (2) aufschiebbaren, abgewinkelten Bügel (3) auf. Erfindungsgemäß weist der Bügel (3) einen im Wesentlichen rechteckigen, U-förmigen Querschnitt auf. Von einer Kante des Bügels (3), also einer Ecke des U, steht ein Haken (5) ab, und weiters ist ein Streifen (13) mit mehreren Querausnehmungen (16) vorgesehen, der mit einer der Querausnehmungen (16) in den Haken (5) eingehängt ist. Der Streifen (13) weist an einem Ende einen Knopf (15) auf, der in ein entsprechendes Knopfloch (14) eines Kopfpolsterüberzugs (12) einknöpfbar ist. Weiters kann an der Stirnseite des Bügels (3), also an der Basis des U, ein weiterer Haken (4) zur Aufnahme von Kabeln und Schläuchen (18) vorgesehen sein sowie ein Verbindungselement (10) zu einem Gestänge (8), welches Gestänge (8) am anderen Ende eine Aufnahmevorrichtung (9) für medizinische Geräte aufweist.

Description

Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kopfpolsterhalterung, insbesondere für Spitals- und Pflegebetten, mit einem auf eine Matratze aufschiebbaren, abgewinkelten Bügel.
[0002] Speziell in Krankenhäusern besteht häufig der Bedarf, bei bettlägerigen Patienten die Matratzen im Kopfbereich etwas schräg zu stellen, damit gegebenenfalls gesundheitsförderndes Liegen ermöglicht wird. Außerdem ist zur Essenseinnahme eine aufrechte Position des Oberkörpers gewünscht. In dieser und ähnlichen Situationen rutscht der Kopfpolster unkontrolliert nach unten, wodurch die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Patienten häufig überfordert sind, die Polster selbstständig in die ursprüngliche Position zu bringen oder zu richten. Häufig ist es notwendig, das Pflegepersonal zu rufen, um die nötige Hilfestellung zu erhalten, was unnötige, vermeidbare Arbeitsabläufe verursacht.
[0003] Aus der gattungsbildenden KR 102014115706 A ist bereits bekannt, einen Kopfpolster in eine zusätzlich vorgesehene Hülle einzulegen. Die Hülle weist zwei schlauchartige Abschnitte auf. In den unteren Abschnitt wird der Kopfpolster eingeschoben, in den oberen Abschnitt eine Stange, die sich am Ende der Matratze befindet. Diese Hülle umgibt dann den Kopfpolster, sodass aus hygienischen Gründen diese Hülle regelmäßig gewaschen werden muss, denn der Kopf der Person, die das Bett benützt, liegt auf dieser Hülle, nicht auf dem eigentlichen Kopfpolster. Die Stange weist an ihren beiden Enden zwei abgewinkelte Bügel auf, von denen jeweils ein Schenkel unter die Matratze geklemmt werden kann. Die Vorrichtung ist somit relativ schwer, der Kopfpolster kann jederzeit seitlich aus der Hülle herausrutschen, und zum Wechseln der Hülle muss ein Winkel von der Stange demontiert werden.
[0004] In CN 103976835 B ist eine Auflage für einen Polster gezeigt. Diese Auflage hat eine Frontplatte, die normal auf die Oberfläche der Matratze steht und die das Hinunterrutschen des Kopfpolsters verhindern soll. Auch wenn diese Frontplatte in der Mitte eine Vertiefung aufweist, so drückt jedenfalls dann, wenn die Person nicht genau mittig liegt, diese Frontplatte unangenehm in das Genick dieser Person. Außerdem kann der Kopfpolster leicht über diese Frontplatte rutschen, und dann ist diese bekannte Vorrichtung wirkungslos.
[0005] Gemäß JP 3224795 U wird der Kopfpolster in zwei Schlaufen eingeschoben. Verschiebt sich der Polster auch nur ein wenig seitlich, rutscht er aus einer der beiden Schlaufen heraus, rutscht mit dieser Seite nach unten, sodass er schräg liegt, und dann rutscht er auch aus der anderen Schlaufe heraus. Außerdem ist zur Befestigung der Schlaufen eine Querstange am Kopfende des Bettes erforderlich, die zumindest bei Betten, wie man sie zu Hause verwendet, selten vorhanden, zumindest nicht leicht zugänglich ist.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Kopfpolsterhalterung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Bügel im Wesentlichen rechteckigen, U-förmigen Querschnitt aufweist, dass von einer Kante des Bügels, also einer Ecke des U, ein Haken absteht, und dass weiters ein Streifen mit mehreren Querausnehmungen vorgesehen ist, der mit einer der Querausnehmungen in den Haken eingehängt ist, und dass der Streifen an einem Ende einen Knopf aufweist, der in ein entsprechendes Knopfloch eines Kopfpolsterüberzugs einknöpfbar ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit herkömmlichen Kopfpolsterüberzügen verwendet werden, und zwar wie folgt: Man steckt den Bügel auf das Kopfende der Matratze. Herkömmliche Polsterüberzüge sind (wenn sie keinen Reißverschluss aufweisen) an ihrem offenen Ende üblicherweise zugeknöpft, sodass Knopflöcher vorhanden sind. In eines dieser Knopflöcher knöpft man den Knopf am Ende des Streifens ein, und mit einem der Schlitze im Streifen fixiert man den Streifen am Bügel, je nach gewünschter Position des Kopfpolsters.
[0009] Es ist zweckmäßig, wenn an der Stirnseite des Bügels, also an der Basis des U, ein weiterer Haken zur Aufnahme von Kabeln und Schläuchen vorgesehen ist. Das ist insbesondere in Spitälern zweckmäßig, um ein Kabelgewirr (Schlauchgewirr) zu vermeiden.
[0010] Weiters ist es zweckmäßig, wenn an der Stirnseite des Bügels, also an der Basis des U, ein Verbindungselement vorgesehen ist, an dem ein erstes Ende eines Gestänges befestigt ist, welches Gestänge am anderen Ende eine Aufnahmevorrichtung für medizinische Geräte aufweist. Diese Ausführung ist bei Betten ohne Galgen sinnvoll, weil dann kein eigenes Gestell für Infusionen oder dergleichen notwendig ist.
[0011] Damit das Gestänge bei verschieden stark angehobenem Kopfende des Bettes immer etwa senkrecht steht, ist es zweckmäßig, wenn das Gestänge am ersten Ende einen Winkel aufweist, welcher mit dem Verbindungselement lösbar und verstellbar verbunden ist. Somit kann das Gestänge stets senkrecht gestellt werden.
[0012] An Hand der beiliegenden Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
[0013] Fig. 1 ein Kopfkissen mit aufgestellter Matratze und einer erfindungsgemäßen Kopfpolsterhalterung im Schrägriss;
[0014] Fig. 2 eine Rückansicht davon im Schrägriss;
[0015] Fig. 3 Im Auf- und Kreuzriss die Rückseite einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kopfpolsterhalterung, angebracht an der Matratze; und
[0016] Fig. 4 einen Schrägriss davon.
[0017] Die in einem Bettrahmen 1 bzw. auf einem Lattenrost befindliche Matratze 2 wird stirnseitig im Kopfbereich zumindest mit einem dem Matratzenquerschnitt nachgebildeten, jedoch etwas schmäleren für stabilen Halt, Bügel 3 versehen, der vorzugsweise mittig und/oder beidseitig aufgeschoben ist. In einem nach oben offenen Haken 5, der sich an der oberen Kante des Bügels 3 befindet, ist ein mit mehreren Querausnehmungen 16 ausgestatteter Streifen 13 in begrenzt verschiebbarer Höhe eingehängt. Dieser Streifen 13 weist am unteren Ende einen Knopf 15 auf, der zur Aufnahme eines Knopflochs 14 bestimmt ist. Solch ein Knopfloch 14 befindet sich oft auf einem verstärkten eingesäumten Streifen 17 am oberen Ende eines Polsterüberzuges 12. In den Polsterüberzug 12 ist ein Kopfkissen 11 eingeschoben. Wird der Bettrahmen 1, ausgestattet mit entsprechenden Kippmechanismen, kopfseitig hochgestellt, so kann das ungewollte Herunterrutschen des Kopfkissens 11 verhindert werden.
[0018] Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 ist auf der Stirnseite des Bügels 3 einerseits ein weiterer Haken 4 für Kabel und Schläuche 18 von technischen Geräten und andererseits ein Verbindungselement 10 angebracht, das zur Aufnahme eines Winkels 6 dient, auf dem ein Gestänge 8 angebracht ist, welches am oberen Ende eine Aufnahmevorrichtung 9 für unterschiedliche medizinische Geräte aufweist. Das Gestänge 8 ist mittels des Winkels 6 mit dem Verbindungselement 10 lös- und verstellbar verbunden, vorzugsweise mittels Flügelmuttern 7.
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Bett/Bettrahmen
2 Matratze
3 Bügel
4 Haken auf der Stirnseite für verschiedene Zwecke 5 Haken für verstellbaren Streifen
6 Winkel
7 Flügelmuttern
8 Gestänge
9 Aufnahmevorrichtung
10 Verbindungselement für Winkelverbindung
11 Kopfkissen
12 Polsterüberzug
13 Streifen mit mehreren Querausnehmungen
14 Knopfloch
15 Knopf
16 Querausnehmungen für Haken 5
17 Verstärkter eingesäumter Streifen am Polsterüberzug
18 Kabel, Schläuche, usw.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Kopfpolsterhalterung, insbesondere für Spitals- und Pflegebetten, mit einem auf eine Matratze (2) aufschiebbaren, abgewinkelten Bügel (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) im Wesentlichen rechteckigen, U-förmigen Querschnitt aufweist, dass von einer Kante des Bügels (3), also einer Ecke des U, ein Haken (5) absteht, und dass weiters ein Streifen (13) mit mehreren Querausnehmungen (16) vorgesehen ist, der mit einer der Querausnehmungen (16) in den Haken eingehängt ist, und dass der Streifen (13) an einem Ende einen Knopf (15) aufweist, der in ein entsprechendes Knopfloch (14) eines Kopfpolsterüberzugs (12) einknöpfbar ist.
2, Kopfpolsterhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite des Bügels (3), also an der Basis des U, ein weiterer Haken (4) zur Aufnahme von Kabeln und Schläuchen (18) vorgesehen ist.
3. Kopfpolsterhalterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite des Bügels (3), also an der Basis des U, ein Verbindungselement (10) vorgesehen ist, an dem ein erstes Ende eines Gestänges (8) befestigt ist, welches Gestänge (8) am anderen Ende eine Aufnahmevorrichtung (9) für medizinische Geräte aufweist.
4. Kopfpolsterhalterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (8) am ersten Ende einen Winkel (6) aufweist, welcher mit dem Verbindungselement (10) lösbar und verstellbar verbunden ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATA60239/2021A 2021-09-16 2021-09-16 Kopfpolsterhalterung insbesondere für Spitalbetten AT526323B1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR20140115706A (ko) * 2013-03-22 2014-10-01 나코 카스야 베개 고정 장치
CN103976835B (zh) * 2014-05-10 2017-01-25 朱劲荣 病床枕头单榫多卯形勾挂架
JP3224795U (ja) * 2019-09-17 2020-01-23 信武 角 枕落下防止ベルト

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JP3224795U (ja) * 2019-09-17 2020-01-23 信武 角 枕落下防止ベルト

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