AT526440A4 - Verfahren zur Herstellung einer Antriebskomponente - Google Patents

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AT526440A4 ATA50007/2023A AT500072023A AT526440A4 AT 526440 A4 AT526440 A4 AT 526440A4 AT 500072023 A AT500072023 A AT 500072023A AT 526440 A4 AT526440 A4 AT 526440A4
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Antriebskomponente umfassend ein radial inneres Ringelement (2) und ein radial äußeres Ringelement (3), wobei das radial äußere Ringelement (2) mit einer Außenverzahnung (5), das radial innere Ringelement (2) mit mehreren radial nach außen vorragenden ersten Vorsprüngen (9) und das radial äußere Ringelement (3) mit mehreren radial nach innen vorragenden zweiten Vorsprüngen (11) hergestellt werden, wobei die ersten Vorsprünge (9) mit sich zwischen ersten axialen Stirnflächen erstreckenden ersten Flanken (23, 24) und die zweiten Vorsprünge (11) mit sich zwischen zweiten axialen Stirnflächen erstreckenden zweiten Flanken (16, 17) hergestellt werden, wobei zwischen den zweiten Vorsprüngen (11) Ausnehmungen (13) ausgebildet werden, in denen die Vorsprünge (9) des radial inneren Ringelementes (2) angeordnet werden, und wobei zwischen dem radial inneren Ringelement (2) und dem radial äußeren Ringelement (3) ein Zwischenraum (27) ausgebildet ist, in dem zumindest ein Elastomerelement (20) angeordnet wird, das zumindest teilweise aus einem Elastomer gebildet wird, wozu das radial innere und das radial äußere Ringelement (2, 3) zur Ausbildung des Zwischenraums (27) beabstandet zueinander angeordnet werden, und danach in den Zwischenraum (27) eine Vorstufe für das Elastomer des Elastomerelements (20) eingebracht und im Zwischenraum (27) vernetzt wird.

Description

das zumindest teilweise aus einem Elastomer gebildet wird.
Weiter betrifft die Erfindung eine Antriebskomponente, insbesondere ein Zahnrad, umfassend ein erstes, radial inneres Ringelement und ein zweites, radial äußeres Ringelement, wobei das zweite, radial äußere Ringelement eine Außenverzahnung, das erste, radial innere Ringelement mehrere radial nach außen vorragende erste Vorsprünge und das zweite, radial äußere Ringelement mehrere radial nach innen vorragende zweite Vorsprünge aufweisen, wobei die ersten Vorsprünge sich zwischen ersten axialen Stirnflächen erstreckende erste Flanken und die zweiten Vorsprünge sich zwischen zweiten axialen Stirnflächen erstreckende zweite Flan-
ken aufweisen, wobei zwischen den zweiten Vorsprüngen Ausnehmungen ausge-
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aus einem Elastomer gebildet ist.
Zudem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung einer Antriebskomponente, insbesondere eines Zahnrades, umfassend ein erstes, radial inneres Ringelement und ein zweites, radial äußeres Ringelement, wobei das zweite, radial äußere Ringelement eine Außenverzahnung, das erste, radial innere Ringelement mehrere radial nach außen vorragende erste Vorsprünge und das zweite, radial äußere Ringelement mehrere radial nach innen vorragende zweite Vorsprünge aufweisen, wobei die ersten Vorsprünge sich zwischen ersten axialen Stirnflächen erstreckende erste Flanken und die zweiten Vorsprünge sich zwischen zweiten axialen Stirnflächen erstreckende zweite Flanken aufweisen, wobei zwischen den zweiten Vorsprüngen Ausnehmungen ausgebildet sind, in denen die ersten Vorsprünge des ersten, radial inneren Ringelementes angeordnet sind, und wobei zwischen dem ersten, radial inneren Ringelement und dem zweiten, radial äußeren Ringelement ein Zwischenraum ausgebildet ist, in dem zumindest ein Elastomerelement angeordnet ist, das zumindest teilweise aus einem Elastomer
gebildet ist.
Zur Vermeidung der Schwingungsanregung bei der Drehmomentübertragung mittels Zahnrädern ist es aus dem Stand der Technik bekannt, elastisch verformbare Elemente einzusetzen. So beschreibt die AT 501 915 A4 eine Vorrichtung zur drehelastischen Drehmomentübertragung zwischen einer Welle und einem auf der Welle gelagerten, einen Zahnkranz und eine Nabe bildenden Zahnrad, bei dem zwischen Zahnkranz und Nabe auftretende Drehschwingungen durch eine elastomere Zwischenlage zwischen einander gegenüberliegenden Flanken ineinander-
greifender Klauen gedämpft wird.
Aus der DE 10 2009 058 378 A1 ist eine Verzahnungsanordnung mit einem ersten Zahnrad und mit einem zweiten Zahnrad, das mit dem ersten Zahnrad in Verzah-
nungseingriff ist, bekannt. Das erste Zahnrad umfasst einen Innenring mit einer
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vorgespannt oder verklemmt sind.
Weitere derartige Zahnräder, bei denen ein Nabenteil mit einem Zahnkranz über ein elastisches Element verbunden ist, sind aus den Druckschriften AT 514 590 A4, AT 516 397 A4, AT 514 570 A4 und AT 520 740 A4 bekannt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Betrieb rotierende Antriebskomponente zu schaffen. Insbesondere ist es die Aufgabe der Erfindung,
die Herstellung einer im Betrieb rotierenden Antriebskomponente zu vereinfachen. Es ist weiter eine Teilaufgabe der Erfindung, eine einfache Möglichkeit der Veränderung der Charakteristik der im Betrieb rotierenden Antriebskomponente zu
schaffen.
Die Aufgabe der Erfindung wird mit dem eingangs genannten Verfahren gelöst, wonach vorgesehen ist, dass das erste und das zweite Ringelement zur Ausbildung des Zwischenraums beabstandet zueinander angeordnet werden, und dass danach in den Zwischenraum eine Vorstufe für das Elastomer des Elastomerele-
ments eingebracht und im Zwischenraum vernetzt wird.
Weiter wird die Aufgabe der Erfindung mit der eingangs genannten Antriebskomponente gelöst, bei dem das Elastomerelement aus einer in den Zwischenraum
eingebrachten Vorstufe durch Vernetzung im Zwischenraum hergestellt ist.
Zudem wird die Aufgabe der Erfindung mit der eingangs genannten Vorrichtung
gelöst, die eine Aufnahme für das erste Ringelement und eine Aufnahme für die
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Zuführeinrichtung für eine Vorstufe des Elastomers zum Zwischenraum aufweist.
Von Vorteil ist dabei, dass durch die Einbringung der Vorstufe in den Zwischenraum der Härtegrad des Elastomerelements direkt im Zwischenraum eingestellt werden kann, indem der Vernetzungsgrad des Elastomers bzw. der Polymerketten entsprechend gewählt wird. Die Steifigkeit des Zahnrades kann zudem über den Füllfaktor des Zwischenraums mit der Vorstufe für das Elastomer eingestellt werden. Zudem kann auch die Formgebung für das Elastomer vereinfacht werden, sodass auch komplexere Geometrien des Zwischenraums einfacher mit einem
Elastomerelement ausgestattet werden können.
Nach einer Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Vorstufe für das Elastomer in den Zwischenraum eingespritzt wird. Einerseits kann damit die Zeitdauer des Füllvorgangs des Zwischenraums verkürzt werden. Andererseits kann damit auch die Füllung des Zwischenraums an sich verbessert werden, da z.B. auch hinterschnittene Bereiche im Zwischenraum besser gefüllt wer-
den können.
Gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung kann zur Veränderung der Dämpfungscharakteristik der Antriebskomponente vorgesehen sein, dass der Zwischenraum in Abschnitten in Axialrichtung verkleinert wird, sodass das Elastomerelement mit in einer Axialrichtung unterschiedlichen Dicke hergestellt wird bzw. das Zahnrad ein Elastomerelement mit über den Umfang verteilt angeordneten
Bereichen unterschiedlicher Dicke in Axialrichtung aufweist.
Dabei kann gemäß einer Ausführungsvariante dazu vorgesehen sein, dass die Dicke des Zwischenraums so weit reduziert wird, dass im Zwischenraum mehrere voneinander getrennte Elastomerelemente hergestellt werden bzw. mehrere zueinander getrennt angeordnete Elastomerelemente im Zwischenraum angeordnet sind. Durch die Anordnung von mehreren getrennten Elastomerelementen kann
die Ausfallsicherheit der Antriebskomponente verbessert werden. Zudem kann da-
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kann und damit dessen Gesamtsteifigkeit.
Nach einer Ausführungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zur Reduktion der Dicke des Zwischenraums in Axialrichtung entfernbare Begrenzungselemente im Zwischenraum angeordnet werden. Dementsprechend kann die Vorrichtung mehrere Begrenzungselemente aufweisen, die aus einer Ruheposition in eine Arbeitsstellung verstellbar sind, wobei die Begrenzungselemente in der Arbeitsstellung in den Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Ringelement hineinragen. Es ist damit relativ einfach möglich eine unterschiedliche Anzahl an unterschiedlichen Dicken für unterschiedliche Antriebskomponenten herzustellen. Ebenso kann damit die Dämpfungscharakteristik einer Antriebskom-
ponente bei dessen Herstellung einfach verändert werden.
Es kann nach einer Ausführungsvariante vorgesehen sein, dass die mehreren Elastomerelemente ausschließlich an den ersten Flanken der ersten Vorsprünge des ersten, radial inneren Ringelementes und den zweiten Flanken der zweiten Vorsprünge des zweiten, radial äußeren Ringelementes angeordnet werden bzw. sind. Es ist damit einfacher möglich, größere Toleranzen im Kopf- bzw. Fußbereich der ersten und zweiten Vorsprünge zwischen den beiden Ringelementen zuzulassen, womit der Bearbeitungsaufwand der Ringelemente reduziert werden
kann.
Gemäß anderen Ausführungsvarianten der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die ersten Vorsprünge des ersten, radial inneren Ringelementes und/oder die zweiten Vorsprünge des zweiten, radial äußeren Ringelementes in Form einer Geradverzahnung oder Schrägverzahnung ausgebildet sind. Auch mit diesen Ausführungsvarianten kann eine Modifikation der Steifigkeit durch entsprechende Modifikationen an der Verzahnung bzw. den Verzahnungen erfolgen. So kann durch eine Änderung des Eingriffswinkels oder der Schrägungswinkel individuell an den ersten bzw. zweiten Vorsprüngen die Kennlinie der Steifigkeit beeinflusst werden,
beispielsweise progressiv oder linear ausgeführt werden. Weiter kann damit die
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Steifigkeit oder der Verkippsteifigkeit verändert/beeinflusst werden.
Zur Verbesserung dieser Effekte und zur einfacheren Herstellbarkeit der Verzahnung(en) kann nach einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen sein, dass die ersten Vorsprünge des ersten, radial inneren Ringelementes und/oder die zweiten Vorsprünge des zweiten, radial äußeren Ringelementes in Form einer Zykloidenverzahnung, insbesondere einer Evolventenverzahnung,
ausgebildet sind.
Entsprechend einer Ausführungsvariante der Vorrichtung kann diese eine Heizeinrichtung und/oder eine Bestrahlungseinrichtung aufweisen, womit für die Vernet-
zung der Vorstufe des Elastomers keine Manipulation nach dem Einfüllen der Vorstufe in den Zwischenraum erfolgen muss, und damit die Steifigkeitscharakteristik
der Antriebskomponente besser eingestellt werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Ausführungsvariante eines Zahnrades in Explosionsdarstellung
und in Schrägansicht;
Fig. 2 die beiden Ringelemente des Zahnrades nach Fig. 1 im zusammenge-
bauten Zustand;
Fig. 3 die beiden Ringelemente des Zahnrades nach Fig. 1 im zusammenge-
bauten Zustand und mit Elastomerelementen;
Fig. 4 einen Ausschnitt aus einem Zahnrad während der Herstellung; Fig. 5 eine Vorrichtung zur Herstellung eines Zahnrades mit Elastomerelementen.
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angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsvariante eines Zahnrades 1 dargestellt. Die Fig. 2 bis
3 zeigen jeweils Teile dieses Zahnrades 1.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Erfindung nicht auf Zahnräder 1 beschränkt ist, sondern generell eine rotierende Antriebskomponente sein kann bzw. dafür vorgesehen ist. Wenn im Folgenden nur mehr ein Zahnrad 1 als eine Ausführungsvariante einer im Betrieb rotierenden Antriebskomponente erwähnt wird, soll damit die bevorzugte Ausführung „Zahnrad“ zum Ausdruck gebracht werden. Die entsprechenden Ausführungen zum Zahnrad 1 können aber (gegebenenfalls angepasst) auch auf andere im Betrieb rotierende Antriebskomponenten übertra-
gen werden.
Das Zahnrad 1 umfasst ein erstes, radial inneres Ringelement 2, ein zweites, radial äußeres Ringelement 3 und fakultativ ein Abdeckelement 4. Das erste, radial innere Ringelement 2 kann auch als Nabenteil und das zweite, radial äußere Ringelement 3 kann als Zahnkranz bezeichnet werden, da das erste, radial innere Ringelement 2 zur Aufnahme einer nicht dargestellten Welle oder dgl. dient, und das zweite, radial äußere Ringelement 3 eine Außenverzahnung 5 aufweist. Über diese AuRenverzahnung 5 kann das Zahnrad 1 zur Drehmomentübertragung mit einem anderen Zahnrad, beispielsweise einem Getriebezahnrad, in kämmenden
Eingriff stehen.
Das erste, radial innere Ringelement 2 ist radial unterhalb des zweiten, radial äuReren Ringelements 3 angeordnet, insbesondere in einer Radialrichtung 6 be-
trachtet zur Gänze unterhalb der Außenverzahnung 5. Vorzugsweise ist das erste,
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dial äußere Ringelement 3.
Das erste, radial innere Ringelement 2 und/oder das zweite, radial äußere Ringelement 3 bestehen bevorzugt aus einem metallischen Werkstoff, beispielsweise aus einem Stahl, vorzugsweise aus einem Sinterwerkstoff, beispielsweise einem Sinterstahl. Es können aber auch andere metallische Werkstoffe für das erste, radial innere Ringelement 2 und/oder das zweite, radial äußere Ringelement 3 verwendet werden, wobei das erste, radial innere Ringelement 2 und/oder das zweite, radial äußere Ringelement 3 auch aus zumindest zwei unterschiedlichen metallischen Werkstoffen bestehen kann/können. Denkbar ist auch, dass das erste, radial innere Ringelement 2 und/oder das zweite, radial äußere Ringelement
3 aus zumindest einem polymeren Kunststoff bestehen.
Das erste, radial innere Ringelement 2 weist mehrere, in der Radialrichtung 6 nach außen vorragende erste Vorsprünge 9 auf. Diese ersten Vorsprünge 9 sind an der radial äußeren Umfangsfläche des Nabenteils 7 angeordnet, insbesondere einstückig mit diesem verbunden. Vorzugsweise sind diese ersten Vorsprünge 9 in einer Umfangsrichtung 10 des Zahnrades 1 gleichmäßig verteilt über den Umfang
des Nabenteils / angeordnet.
Weiter weist das erste, radial innere Ringelement 2 eine In der Axialrichtung 8 verlaufende Ausnehmung, insbesondere eine Bohrung, auf. Dadurch kann das erste, radial innere Ringelement 2 auf der nicht dargestellten Welle oder einem anderen Element, wie z.B. einem Unwuchtelement, etc., angeordnet werden. Das Unwuchtelement kann seinerseits eine Ausnehmung, insbesondere eine Bohrung, zur An-
ordnung auf einer Welle aufweisen.
Das zweite, radial äußere Ringelement 3 weist mehrere, in der Radialrichtung 6 vorragende zweite Vorsprünge 11 auf, die zum Unterschied zu den ersten Vorsprüngen 9 nicht nach außen, sondern nach innen vorragend angeordnet sind. Die
zweiten Vorsprünge 11 sind an einer unteren Mantelfläche 12 des zweiten, radial
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12 angeordnet.
Es sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass die Grundseiten der ersten und zweiten Vorsprünge 9, 11 nicht gerade ausgeführt sind, sondern gekrümmt, was
der runden Form des Zahnrades 1 geschuldet ist.
Zwischen den zweiten Vorsprüngen 11 sind in der Umfangsrichtung 10 Ausnehmungen 13 ausgebildet. Ebenso sind zwischen den ersten Vorsprüngen in der Umfangsrichtung 10 Ausnehmungen 14 ausgebildet. Die Anordnung der Ausnehmungen 13, 14 ist dabei derart, dass die ersten Vorsprünge 9 in den Ausnehmungen 13 zwischen den zweiten Vorsprüngen 11, und die zweiten Vorsprünge 11 in den Ausnehmungen 14 zwischen den ersten Vorsprüngen 9 zumindest teilweise, insbesondere zur Gänze, aufgenommen sind, wie dies aus beispielsweise aus Fig. 2 ersichtlich ist. Mit „zur Gänze“ ist dabei gemeint, dass die ersten Vorsprünge 9 von der Mantelfläche 12 und die zweiten Vorsprünge 11 von dem Nabenteil 7 geringfügig beabstandet sind, sodass die relative Verdrehbarkeit des ersten Ringelements 2 zum zweiten Ringelement 3 in der Umfangsrichtung 10 möglich ist. Die
Beabstandung dient auch dem Toleranzausgleich.
Die ersten Vorsprünge 9 sind in der Umfangsrichtung 10 schmäler, weisen also
eine geringere maximale Länge 15 auf (Fig. 2), als die Ausnehmungen 13 in der Umfangsrichtung 10. Die Länge 15 wird dabei auf gleicher radialer Höhe gemessen, wie die Länge der Ausnehmungen 13, um den sich in radialer Richtung ver-
ändernden Querschnitt der ersten Vorsprünge 9 zu berücksichtigen.
Durch die schmäleren ersten Vorsprünge 9 in der Umfangsrichtung 10, sind die ersten Vorsprünge 9 beabstandet zu in die Umfangsrichtung 10 weisende, in der Axialrichtung 8 zwischen axialen Stirnflächen verlaufende Flanken 16, 17 der zweiten Vorsprünge 11 angeordnet, wodurch Lücken 18, 19 ausgebildet werden,
wie dies am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist. Neben jedem ersten Vorsprung 9 ist
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also in der Umfangsrichtung 10 eine Lücke 18 und eine Lücke 19 ausgebildet, sodass die Lücken 18, 19 also beidseitig der ersten Vorsprünge 9 ausgebildet sind. Die ersten Vorsprünge 9 liegen bei dieser Ausführungsvariante des Zahnrades 1
also an keiner der beiden Seitenflächen 16, 17 des zweiten Vorsprünge 11 an.
In diesen Lücken 18, 19 ist jeweils ein Elastomerelement 20 angeordnet bzw. ausgebildet, wie dies am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die Elastomerelemente 20 sind also zwischen dem ersten, radial inneren Ringelement 2 und dem zweiten, ra-
dial äußeren Ringelement 3 angeordnet.
Das Elastomerelement 20 besteht zumindest teilweise aus einem gummielastischen Werkstoff, beispielsweise aus einem (X)NBR ((carboxylierter) Acrylnitril-Butadien-Kautschuk), HNBR (Hydrierter Nitril-Kautschuk), einem Silikon-Kautschuk (VMQ), NR (Naturgummi), EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk), CR (Chloropren-Kautschuk), SBR (Styrolbutadienkautschuk) etc., wobei auch hier wiede-
rum Werkstoffmischungen eingesetzt werden können.
Mit „zumindest teilweise“ ist gemeint, dass in dem Elastomerelement 20 z.B. Versteifungselemente, wie z.B. Fasern und/oder Fäden, beispielsweise aus Metall, Kunststoff, Naturfasern, etc., oder Stäbe, etc. eingelagert sein können, um dessen Steifigkeit zu verändern bzw. einzustellen. Das Elastomerelement 20 kann auch Bereiche aus zueinander unterschiedlichen gummielastischen Werkstoffen aufweisen. Vorzugsweise besteht das Elastomerelement 20 jedoch ausschließlich aus
einem gummielastischen Werkstoff.
Zur Ausbildung der Elastomerelemente 20 kann vorgesehen sein, dass auf dem ersten, radial inneren Ringelement 2 oder bevorzugt auf dem zweiten, radial äußeren Ringelement 3 ein weiteres Abdeckelement 21 angeordnet ist und mit diesem verbunden ist, beispielsweise formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig. Dieses weitere Abdeckelement 21 kann auch einstückig mit dem ersten, radial inneren Ringelement 2 oder dem zweiten, radial äußeren Ringele-
ment 3 ausgebildet sein. Das weitere Abdeckelement 21 deckt die Ausnehmungen
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13 in der Axialrichtung 8 auf einer Seite des Zahnrades 1 zumindest teilweise, insbesondere zur Gänze, ab. Das weitere Abdeckelement 21 kann als Formboden in
der Herstellung der Elastomerelemente 20 dienen.
Wenn die Elastomerelement 20 ausgebildet sind, können sie auf der in der Axialrichtung 8 zweiten Seite mit dem Abdeckelement 4 zumindest teilweise, vorzugsSweise zur Gänze, abgedeckt werden. Das Abdeckelement 4 kann mit dem ersten, radial inneren Ringelement 2 oder mit dem zweiten, radial äußeren Ringelement 3 verbunden werden. Die Verbindung kann je nach Anwendung des Zahnrades 1 lösbar, beispielsweise mit Schrauben, oder stoffschlüssig, beispielsweise durch
Schweißen, erfolgen.
In einer einfacheren Ausführungsvariante des Zahnrades 1 können nur die Lücken 18 oder nur die Lücken 19 zwischen den ersten und zweiten Vorsprüngen 9, 11 ausgebildet sein. Die Elastomerelemente 20 sind daher an nur einer der beiden Flanken 16, 17 der zweiten Vorsprünge 11 vorhanden. Auf der anderen Seite können die ersten und zweiten Vorsprünge 9, 11 zumindest annähernd aneinander anliegen. Wenngleich dieser Ausführungsvariante nicht bevorzugt ist, kann sie doch in Anwendungen eingesetzt werden, in denen das Zahnrad 1 nur in einer
Drehrichtung betrieben wird.
Das Zahnrad 1 kann wie voranstehend ausgeführt das erste, radial innere Ringelement 2, das zweite, radial äußere Ringelement 3, zumindest ein Verbindungselement und mehrere Elastomerelement 20 aufweisen. Das Zahnrad 1 kann aber
auch nur aus diesen Bestandteilen bestehen.
Es ist möglich, dass die Elastomerelemente 20 eine Länge in der Axialrichtung 8 aufweisen, die der Länge der Lücken 18, 19 in dieser Richtung entspricht oder
kürzer oder länger sein.
Die Elastomerelemente 20 können eine Vertiefung 22 aufweisen, die während (z.B. mit einem Platzhalter) oder nach der Herstellung der Elastomerelemente 20 ausgebildet wird. Es kann damit die Kompressibilität der Elastomerelemente 20
beeinflusst bzw. vereinfacht werden.
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Wie die zweiten Vorsprünge 11 weisen auch die ersten Vorsprünge 9 sich zwi-
schen ersten axialen Stirnflächen erstreckende erste Flanken 23, 24 auf.
Die ersten Vorsprünge 9 und/oder die zweiten Vorsprünge 11 können in Form einer Verzahnung ausgebildet sein. Diese Verzahnung kann (wie in den Figuren dargestellt) in Form eine Geradverzahnung oder in Form einer Schrägverzahnung
ausgeführt sein.
Es kann vorgesehen sein, dass die ersten Flanken 23, 24 der ersten Vorsprünge 9 des ersten, radial inneren Ringelementes 2 und/oder die zweiten Flanken 17, 18 der zweiten Vorsprünge 11 des zweiten, radial äußeren Ringelementes 3 walzbzw. wälzbearbeitet sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die ersten Vorsprünge 9 des ersten, radial inneren Ringelementes 2 und/oder die zweiten Vorsprünge 11 des zweiten, radial äußeren Ringelementes 3 in Form einer Zykloidenverzahnung ausgebildet sind. Zykloidenverzahnungen an sich sind für Zahnräder aus dem Stand er Technik bekannt, sodass sich eine Begriffserklärung dazu erübrigt. Die ersten Vorsprünge 9 und/oder die zweiten Vorsprünge 11 können als
Evolventenverzahnung ausgebildet sein.
Die Zykloidenverzahnung kann mit einem Walz- bzw. Wälzwerkzeug hergestellt, sodass beide Flanken 25, 26 der ersten Vorsprünge 9 und/oder beide Flanken 16,
17 der zweiten Vorsprünge 11 gleich ausgebildet sein können.
Die Formgebung kann insbesondere mittels Walzschälen, aber auch mittels Wälzstoßen, Wälzschaben, etc., erfolgen. Insbesondere bei pulvermetallurgisch hergestellten ersten Ringelementen 2 und/oder zweiten Ringelementen 3 besteht alternativ oder zusätzlich dazu auch die Möglichkeit, dass die Primärformgebung mittels einer Matrize erfolgt und dass die ersten Vorsprünge 9 und/oder die zweiten
Vorsprünge 11 mit einem Prägezahnrad durch Walzen kalibriert werden.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, können die ersten Vorsprünge 9 und/oder die
zweiten Vorsprünge 11 eine zur Zykloidenverzahnung abweichende Form aufwei-
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sen. Beispielsweise können die ersten Vorsprünge 9 und/oder die zweiten Vorsprünge 11 in der Axialrichtung 8 betrachtet einen trapezförmigen oder rechtecki-
gen oder quadratischen Querschnitt aufweisen.
Im Fall einer Zykloidenverzahnung kann ein Eingriffswinkel zwischen 0 ° und 90 °, insbesondere zwischen 5 ° und 60 °, beispielsweise zwischen 8 ° und 45 °, betragen. Der Begriff „Eingriffswinkel“ wird wie für Zahnräder üblich verwendet. Demnach bewegt sich der Berührpunkt zweier Zahnflanken während des gesamten Eingriffs auf einer Geraden, der sogenannten Eingriffsstrecke. Den Winkel, um den die Eingriffsstrecke gegen die Vertikale geneigt ist (bei durch eine gemeinsamen horizontale Linie verlaufenden Mittelachsen des ersten Ringelements 2 bzw. zweiten Ringelements 3 und dem Walz- bzw. Wälzwerkzeug) ist der Eingriffswin-
kel. Dieser entspricht dem Flankenwinkel des Bezugsprofils.
Bei Ausführungen der Verzahnungen der ersten Vorsprünge 9 und/oder der zweiten Vorsprünge 11 als Schrägverzahnungen kann vorgesehen sein, dass die Schrägverzahnung einen Schrägungswinkel zwischen 0 ° und 45 °, insbesondere zwischen 5 ° und 35 °, beispielsweise zwischen 8 ° und 25 °, aufweist. aufweist. Sofern sowohl die ersten Vorsprünge 9 als auch die zweiten Vorsprünge 11 als Schrägverzahnungen ausgeführt sind, weisen beide Schrägverzahnungen bevorzugt den gleichen Schrägungswinkel auf. Es sind jedoch auch Ausführungen mit unterschiedlichen Schrägungswinkel möglich, wobei sich in diesem Fall die Schrägungswinkel bevorzugt um nicht mehr als 10 °, insbesondere nicht mehr als 5 ©,
voneinander unterscheiden.
Der Begriff „Schrägungswinkel“ bezeichnet den Winkel, den der Verlauf der Vorsprünge 9 bzw. 11 in Bezug auf die Axialrichtung 8 aufweisen. Ein Schrägungs-
winkel von 0 ° bezeichnet demnach eine Geradverzahnung.
Bevorzugt sind die ersten Vorsprünge 9 und/oder die zweiten Vorsprünge 11 im
Querschnitt betrachtet symmetrisch ausgebildet.
Im Rahmen der Erfindung besteht weiter die Möglichkeit, dass zwischen dem ers-
ten Ringelement 2 und dem zweiten Ringelement 3 nur ein einziges, sich über den
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gesamten Umfang durchgehend erstreckendes Elastomerelement 20 angeordnet ist, wenngleich die Ausbildung von mehreren voneinander getrennten Elastomerelementen 20 bevorzugt ist. Dabei kann nach einer Ausführungsvariante des Zahnrades 1 vorgesehen sein, dass die mehreren Elastomerelemente 20 ausschließlich an den ersten Flanken 25, 26 der ersten Vorsprünge 9 des ersten, radial inneren Ringelementes 2 und den zweiten Flanken 16, 17 der zweiten Vorsprünge 11 des zweiten, radial äußeren Ringelementes 3 angeordnet sind. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die mehreren Elastomerelemente 20 an der Mantelfläche 12 des äußeren Ringelements 3 und/oder an einer Mantelfläche
25 des inneren Ringelements 2 anliegend ausgebildet bzw. damit verbunden sind.
Generell kann nach einer anderen Ausführungsvariante des Zahnrades 1 vorgesehen sein, dass das Elastomerelement 20 bzw. die Elastomerelemente 20 mit über den Umfang verteilt angeordneten Bereichen unterschiedlicher Dicke in Axialrich-
tung 8 ausgebildet ist bzw. sind.
Unter Außerachtlassung eines Toleranzspalts 26 zum Toleranzausgleich (in Fig. 4 zwischen dem Kopf der ersten Vorsprünge 9 des inneren Ringelements und der Mantelfläche 12 des äußeren Ringelements 3 dargestellt) sind das erste und das zweite Ringelement 2, 3 zumindest abschnittsweise beabstandet zueinander angeordnet, sodass zwischen den ersten und zweiten Vorsprüngen 9, 11 ein um den Umfang in diesen Abschnitten durchgehender Zwischenraum 27 ausgebildet ist, der mit dem Elastomerelement 20 ausgefüllt ist bzw. wird. Dazu wird dieser Zwischenraum 27 z.B. mit einer polymeren Vorstufe des Elastomers für das zumindest eine Elastomerelement 20 ausgefüllt und diese danach im Zwischenraum 27 vernetzt. Durch die Vernetzung der Vorstufe im Zwischenraum 27 kann gegebenenfalls gleichzeitig eine Verbindung mit den, den Zwischenraum 27 begrenzenden Flächen des Zahnrades 1, insbesondere des ersten und zweiten Ringelements 2, 3, hergestellt werden. Gegebenenfalls können vor dem Einfüllen der poIymeren Vorstufe für das Elastomer Flächen des Zahnrades 1, mit denen die Vorstufe in Berührung kommt, mit einem Haftvermittler bzw. Primer oder einem Klebemittel zumindest teilweise bzw. abschnittsweise versehen werden. Neben stoff-
schlüssigen Verbindungen sind alternativ oder zusätzlich auch formschlüssige
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Verbindungen herstellbar. Es kann im Rahmen der Erfindung aber auch vorgesehen werden, dass das Elastomerelement 20 bzw. die Elastomerelemente 20 nicht mit den weiteren Bestandteilen des Zahnrades 1 verbunden werden, sondern die-
ses/diese lose in dem Zwischenraum 27 angeordnet sind.
Durch das Vernetzen der Vorstufe des Elastomers zwischen den beiden Ringelementen 2, 3 (im genannten Zwischenraum 27) kann eine Reduktion von Toleran-
zen erreicht werden.
Im Falle der Ausbildung nur eines einzigen Elastomerelements 20, das sich vorzugsweise über den gesamten Umfang des Zahnrades 1 bzw. des ersten Ringelements 2 durchgehend erstreckt, ist anstelle der Toleranzspalten 26 der Zwischen-
raum 27 vorgesehen.
Die Toleranzspalten 26 können auch zwischen den Köpfen der zweiten Vorsprünge 11 des äußeren Ringelements 3 und der Mantelfläche 25 des inneren
Ringelements 2 ausgebildet sein.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass der Zwischenraum 27 über den gesamten Umfang mit in radialer Richtung gleichbleibender Dicke ausgebildet sein kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit, insbesondere auch wenn die Elastomerelemente 20 ausschließlich in den Lücken 18, 19 angeordnet sind, dass die ra-
diale Dicke des Zwischenraums 27 über den Umfang varliiert.
Generell kann der Zwischenraum 27 bzw. können die Zwischenräume 27 ein radialer Dicke zwischen 0,5 mm und 1500 mm aufweisen. Der Toleranzspalt 26 kann bzw. die Toleranzspalten 26 können eine radiale Dicke zwischen 0,01 mm 150
mm aufweisen.
Es kann weiter vorgesehen sein, dass die ersten Flanken 25, 26 und/oder die zweiten Flanken 16, 17 eine Oberflächenrauigkeit Ra zwischen 0,2 um und 12,5 um aufweisen. Die Oberflächen können also auch relativ rau sein, womit die Haftung bzw. Anbindung des zumindest einen Elastomerelements 20 an das erste
bzw. zweite Ringelement 2, 3 verbessert werden kann.
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Für die Einbringung der Vorstufe des Elastomers in den Zwischenraum 27 bzw. bei Ausführungsvarianten mit mehreren Elastomerelementen 20 in die Zwischenräume kann vorgesehen sein, dass dies ausschließlich mittels Schwerkraft durch Einlaufenlassen erfolgt. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung wird die Vorstufe jedoch eingespritzt, insbesondere mittels eines Spritzgussverfahrens bzw. Spritzgusswerkzeugs. Vorzugsweise wird die Vorstufe unter
Druck in den zumindest einen Zwischenraum 27 eingebracht.
In Fig. 4 sind Begrenzungselemente 28 dargestellt, die in den Zwischenraum 27 zwischen dem innen und dem äußeren Ringelement 2, 3 hineinragen. Diese Begrenzungselemente 28 können beispielsweise als Finger oder Schwerter einer Vorrichtung 29 zur Herstellung des Zahnrades 1 ausgebildet sein. Eine Ausführungsvariante dieser Vorrichtung 29 ist in Fig. 5 dargestellt. Die Begrenzungselemente 27 können auch anders ausgeführt sein, solange sie den gleichen Effekt erzielen, nämlich als Platzhalter im zumindest einen Zwischenraum 27 zu dienen, um den eingenommen Raum vor der Befüllung mit der polymeren Vorstufe für das Elastomer zu verhindern. In diesen (zusätzlich zu den mit dem Elastomerelementen 20 gefüllten Zwischenräumen 27) geschaffenen Zwischenraum/Zwischenräumen wird kein Elastomerelement 20 angeordnet, sodass dieser/diese also ohne Füllung bleiben. Es kann damit eine Steifigkeitsreduktion in radialer und/oder torsi-
onaler Richtung (Verkippung), eingebracht werden.
Die Begrenzungselemente 28 können sich über eine gesamte Dicke 30 des Zahnrades 1 bzw. der ersten und zweiten Vorsprünge 9, 11 in der Axialrichtung 8 sich erstreckend in den zumindest einen Zwischenraum 27 eingebracht sein. Zur Herstellung von in der Axialrichtung 8 unterschiedliche dicker Elastomerelemente 20 können Begrenzungselemente 28 vorgesehen sein, die sich nur über einen Teilbereich der Dicke 30 erstrecken. Derartige Begrenzungselement 28 können auch zur Herstellung der voranstehend erwähnten Vertiefungen 22 in den Elastomerele-
menten 20 vorgesehen bzw. verwendet werden.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, können die Begrenzungselemente 28 jeweils in den Kopfbereichen der ersten und zweiten Vorsprünge 9, 11 vorgesehen sein. Sie
können zumindest teilweise auch an anderen Stellen angeordnet werden.
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Die Begrenzungselemente 28 werden vorzugsweise nach dem Vernetzen der poIymeren Vorstufe für das Elastomer wieder aus dem zumindest einen Zwischenraum 27 entfernt. Zur einfacheren Entfernbarkeit bzw. zur Vermeidung von Rissbildungen können dem zumindest einen Elastomerelement 20 zugewandte Oberflächen der Begrenzungselemente 28 gerundet ausgeführt sein, wie diese aus Fig. 4
beispielhaft ersichtlich ist.
Derartige Begrenzungselement 28 können auch zur abschnittsweisen Reduktion der Dicke des zumindest einen Zwischenraums 27 zwischen dem inneren und dem äußeren Ringelement 2, 3 verwendet werden. Alternativ oder zusätzlich dazu kann vorgesehen sein, dass der Abstand zwischen dem inneren und dem äußeren Ringelement 2, 3 bereits unterschiedlich groß hergestellt wird, indem das innere und/oder das äußere Ringelement 2, 3 z.B. entsprechende weitere Vorsprünge oder Einbuchtungen zur Verkleinerung oder Vergrößerung dieses Abstandes auf-
weisen.
Wie weiter aus Fig. 4 ersichtlich ist, können zumindest teilweise im Bereich der Anlage der Begrenzungselemente 28 am inneren und/oder äußeren Ringelement 2, 3 Absetzungen 31 bzw. Vorsprünge vorgesehen sein, die über die innere Mantelfläche 12 des äußeren Ringelementes 3 oder die Mantelfläche 25 des inneren Ringelements 2 vorragen. Diese Absetzungen 31 sind bevorzugt im Bereich der Köpfe der ersten und/oder zweiten Vorsprünge 9, 11 ausgebildet, wie dies für die ersten Vorsprünge 9 in Fig. 4 dargestellt ist. Es kann damit eine Verbesserung der Standzeit der Begrenzungselemente 28 erreicht werden, da diese dicker ausge-
führt werden können.
Die Begrenzungselemente 28 können nach einer Ausführungsvariante eine Abmessung in der Umfangsrichtung 10 aufweisen, dass die Elastomerelemente 20 ausschließlich an den ersten und zweiten Flanken 23, 24, 16, 17 ausgebildet werden. Andere Formen sind je nach Bedarf bzw. gewünschter Dämpfungscharakte-
ristik des Zahnrades 1 einsetzbar.
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Die Vorrichtung 29 zur Herstellung des Zahnrades 1 umfasst eine Aufnahme 32 für das erste, innere Ringelement 2. In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsvariante der Vorrichtung 29 ist diese Aufnahme 32 gleichzeitig die Aufnahme 32 für die zum ersten, inneren Ringelement 2 unter Ausbildung des Zwischenraums 27 beabstandete Anordnung des zweiten, äußeren Ringelements 3 vorgesehen. Für das äußere Ringelement 3 kann aber auch eine gesonderte Aufnahme vorgese-
hen werden.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das innere und das äußere Ringelement 2, 3 bereits fertig in die Vorrichtung 29 eingebracht werden. Deren Herstellungspro-
zess ist also dem Verfahren nach der Erfindung vorgeschaltet.
Die Vorrichtung 29 weist weiter zumindest eine Zuführeinrichtung 33 für eine Vorstufe des Elastomers zum Zwischenraum 27 auf, beispielsweise die voranstehend
genannte Spritzgusseinrichtung.
In der bevorzugten Ausführungsvariante der Vorrichtung 29 weist diese auch noch zumindest eine Heizeinrichtung und/oder eine Bestrahlungseinrichtung 34 zur Bestrahlung der Vorstufe mit elektromagnetischer Strahlung, z.B. UV-Licht, auf, um
damit die Vernetzungsreaktion der Vorstufe für das Elastomer zu initiieren bzw. zu
erreichen.
Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die polymere Vorstufe für das Elastomer selbstvernetzend sein kann oder dass für die Vernetzung der Vorstufe
ein Vernetzungsmittel zugemischt wird.
Weiter weist die Vorrichtung 29 vorzugsweise ein Halteelement 35 auf, in dem die oder mehrere Begrenzungselemente 28 verfahrbar angeordnet sind, sodass sie aus einer eingefahrenen Ruheposition in eine Arbeitsstellung verstellbar sind, wobei die Begrenzungselemente 28 in der Arbeitsstellung in den Zwischenraum 27 bzw. die Zwischenräume 27 zwischen dem ersten, inneren und dem zweiten, äu-
Reren Ringelement 2, 3 hineinragen. Die Betätigung der Begrenzungselemente 28
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kann beispielsweise pneumatisch oder hydraulisch erfolgen. Weiter kann die Betätigung der Begrenzungselemente 28 vollautomatisch erfolgen, z.B. von einer Da-
tenverarbeitungsanlage gesteuert.
Die Ausführungsbeispiele zeigen bzw. beschreiben mögliche Ausführungsvarianten des Zahnrades 1/ der Antriebskomponente bzw. der Vorrichtung 29, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass auch Kombinationen der einzelnen Ausführungsva-
rianten untereinander möglich sind.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Zahnrades 1/der Antriebskomponente bzw. der Vor-
richtung 29 diese nicht notwendigerweise maßstäblich dargestellt sind.
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Zahnrad Ringelement Ringelement Abdeckelement Außenverzahnung Radialrichtung Nabenbereich Axialrichtung Vorsprung Umfangsrichtung Vorsprung Mantelfläche Ausnehmung Ausnehmung Länge
Flanke
Flanke
Lücke
Lücke Elastomerelement Abdeckelement Vertiefung Flanke
Flanke Mantelfläche Toleranzspalt
Zwischenraum
20
Bezugszeichenliste
31 Absetzung
32 Aufnahme
33 Zuführeinrichtung
34 Bestrahlungseinrichtung
35 Halteelement
Begrenzungselement
Vorrichtung Dicke
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Claims (15)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung einer Antriebskomponente, insbesondere eines Zahnrades (1), umfassend ein erstes, radial inneres Ringelement (2) und ein zweites, radial äußeres Ringelement (3), wobei das zweite, radial äußere Ringelement (2) mit einer Außenverzahnung (5), das erste, radial innere Ringelement (2) mit mehreren radial nach außen vorragenden ersten Vorsprüngen (9) und das zweite, radial äußere Ringelement (3) mit mehreren radial nach innen vorragenden zweiten Vorsprüngen (11) hergestellt werden, wobei die ersten Vorsprünge (9) mit sich zwischen ersten axialen Stirnflächen erstreckenden ersten Flanken (23, 24) und die zweiten Vorsprünge (11) mit sich zwischen zweiten axialen Stirnflächen erstreckenden zweiten Flanken (16, 17) hergestellt werden, wobei zwischen den zweiten Vorsprüngen (11) Ausnehmungen (13) ausgebildet werden, in denen die ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) angeordnet werden, und wobei zwischen dem ersten, radial inneren Ringelement (2) und dem zweiten, radial äußeren Ringelement (3) ein Zwischenraum (27) ausgebildet ist, in dem zumindest ein Elastomerelement (20) angeordnet wird, das zumindest teilweise aus einem Elastomer gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das erste, radial innere und das zweite, radial äußere Ringelement (2, 3) zur Ausbildung des Zwischenraums (27) beabstandet zueinander angeordnet werden, und dass danach in den Zwischenraum (27) eine Vorstufe für das Elastomer des
Elastomerelements (20) eingebracht und im Zwischenraum (27) vernetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor-
stufe für das Elastomer in den Zwischenraum (27) eingespritzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (27) in Abschnitten in der Axialrichtung (8) verkleinert wird, sodass das Elastomerelement (20) mit in der Axialrichtung (8) unterschiedlichen Dicke
hergestellt wird.
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4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Zwischenraums (27) so weit reduziert wird, dass im Zwischenraum (27) meh-
rere voneinander getrennte Elastomerelemente (20) hergestellt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Reduktion der Dicke des Zwischenraums (27) in der Axialrichtung (8), insbesondere entfernbare, Begrenzungselemente (28) im Zwischenraum (27) angeordnet
werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Elastomerelemente (20) ausschließlich an den ersten Flanken (23, 24) der ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) und den zweiten Flanken (16, 17) der zweiten Vorsprünge (11) des zweiten, radial äußeren
Ringelementes (3) angeordnet werden.
7. Antriebskomponente, insbesondere Zahnrad (1), umfassend ein erstes, radial inneres Ringelement (2) und ein zweites, radial äußeres Ringelement (3), wobei das zweite, radial äußere Ringelement (2) eine Außenverzahnung (5), das erste, radial innere Ringelement (2) mehrere radial nach außen vorragende erste Vorsprünge (9) und das zweite, radial äußere Ringelement (3) mehrere radial nach innen vorragende zweite Vorsprünge (11) aufweisen, wobei die ersten Vorsprünge (9) sich zwischen ersten axialen Stirnflächen erstreckende erste Flanken (23, 24) und die zweiten Vorsprünge (11) sich zwischen zweiten axialen Stirnflächen erstreckende zweite Flanken (16, 17) aufweisen, wobei zwischen den zweiten Vorsprüngen (11) Ausnehmungen (13) ausgebildet sind, in denen die ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) angeordnet sind, und wobei zwischen dem ersten, radial inneren Ringelement (2) und dem zweiten, radial äußeren Ringelement (3) zumindest ein Zwischenraum (27) ausgebildet ist, in dem zumindest ein Elastomerelement (20) angeordnet ist, das zumindest teilweise aus einem Elastomer gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomerelement (20) aus einer in den Zwischenraum (27) eingebrachten Vorstufe durch Vernetzung im Zwischenraum (27) hergestellt ist.
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8. Antriebskomponente nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomerelement mit über den Umfang verteilt angeordneten Bereichen un-
terschiedlicher Dicke in Axialrichtung (8) ausgebildet ist.
9. Antriebskomponente nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere zueinander getrennt angeordnete Elastomerelemente (20) im zumindest
einen Zwischenraum (27) angeordnet sind.
10. Antriebskomponente nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Elastomerelemente (20) ausschließlich an den ersten Flanken (23, 24) der ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) und den zweiten Flanken (16, 17) der zweiten Vorsprünge (11) des zweiten, radial äu-
Reren Ringelementes (3) angeordnet sind.
11. Antriebskomponente nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) und/oder die zweiten Vorsprünge (11) des zweiten, radial äußeren Ringelementes (3) in Form Geradverzahnung oder Schrägverzahnung ausgebildet
sind.
12. Antriebskomponente nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) und/oder die zweiten Vorsprünge (11) des zweiten, radial äußeren Ringelementes (3) in Form einer Zykloidenverzahnung, insbesondere einer Evolventenverzah-
nung, ausgebildet sind.
13. Vorrichtung (29) zur Herstellung einer Antriebskomponente, insbesondere eines Zahnrades (1), umfassend ein erstes, radial inneres Ringelement (2) und ein zweites, radial äußeres Ringelement (3), wobei das zweite, radial äußere Ringelement (2) eine Außenverzahnung (5), das erste, radial innere Ringelement
(2) mehrere radial nach außen vorragende erste Vorsprünge (9) und das zweite,
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radial äußere Ringelement (3) mehrere radial nach innen vorragende zweite Vorsprünge (11) aufweisen, wobei die ersten Vorsprünge (9) sich zwischen ersten axialen Stirnflächen erstreckende erste Flanken (23, 24) und die zweiten Vorsprünge (11) sich zwischen zweiten axialen Stirnflächen erstreckende zweite Flanken (16, 17) aufweisen, wobei zwischen den zweiten Vorsprüngen (11) Ausnehmungen (13) ausgebildet sind, in denen die ersten Vorsprünge (9) des ersten, radial inneren Ringelementes (2) angeordnet sind, und wobei zwischen dem ersten, radial inneren Ringelement (2) und dem zweiten, radial äußeren Ringelement (3) zumindest ein Zwischenraum (27) ausgebildet ist, in dem zumindest ein Elastomerelement (20) angeordnet ist, das zumindest teilweise aus einem Elastomer gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (29) eine Aufnahme (32) für das erste, radial innere Ringelement (2) und eine Aufnahme (32) für die zum ersten, radial inneren Ringelement (2) unter Ausbildung des zumindest einen Zwischenraums (27) beabstandete Anordnung des zweiten, radial äußeren Ringelements (3) aufweist, und dass die Vorrichtung (29) weiter eine Zuführeinrichtung (33) für eine Vorstufe des Elastomers zum zumindest einen Zwischenraum (27)
aufweist.
14. Vorrichtung (29) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
diese eine Heizeinrichtung und/oder eine Bestrahlungseinrichtung (34) aufweist.
15. Vorrichtung (29) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Begrenzungselemente (28) angeordnet sind, die aus einer Ruheposition in eine Arbeitsstellung verstellbar sind, wobei die Begrenzungselemente (28) in der Arbeitsstellung in den Zwischenraum (27) oder die Zwischenräume (27) zwischen dem ersten, inneren und dem zweiten, äußeren Ringelement (2, 3) hinein-
ragen.
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