AT526482A1 - Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff aus Biomasse und Wasserdampf - Google Patents

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AT526482A1
AT526482A1 ATA181/2022A AT1812022A AT526482A1 AT 526482 A1 AT526482 A1 AT 526482A1 AT 1812022 A AT1812022 A AT 1812022A AT 526482 A1 AT526482 A1 AT 526482A1
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Abstract

Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff (26) aus Biomasse (30,12) mit Hilfe von Wasserdampf (7), wobei in dem Reaktor (32) mit Hilfe der Vergasung Brenngas (39) und Kokskohle (37) erzeugt wird, wobei Kohlenmonoxid und Kohlendioxid (29) aus der Wasserdampfvergasung (9) rückgeführt wird und Luftsauerstoff (35) der Vergasung zugeführt wird. Brenngas aus dem Reaktor (32) wird mit Hilfe eines Zyklons (39) gereinigt und einer Gaswäsche (40) zugeführt und mit einem Vakuumverdichter (41) angesaugt. Das Brenngas wird mit Luftsauerstoff verbrannt, um voll entsalztes Wasser (1) in einem Dampferzeuger (4) zu verdampfen und mit Hilfe der Wärme aus einem Heißgaserzeuger (5) auf eine Temperatur von 800°C bis 1200°C überhitzt dem Reaktor (9) zugeführt wird, wo die Kokskohle (37) und feine Biomasse (12) vergast werden, das Wassergas über einen Zyklon (15) von Partikeln gereinigt wird, einer Gaswäsche (17) zugeführt wird und über einen Vakuumverdichter 18 angesaugt wird. Das Wassergas wird verdichtet (21) und einer Druckwechseladsorption zugeführt, mit deren Hilfe Wasserstoff (26) als Produkt bereitgestellt wird, das Gasgemisch aus Kohlenmonoxid und Kohlendioxid über einen Vakuumverdichter (27) als Sachwachgas (29) dem Reaktor (32) zugeführt wird.

Description

Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff aus Biomasse und Wasserdampf.
Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff 26 aus Biomasse 30,12 mit Hilfe von Wasserdampf 7, wobel in dem Reaktor 32 mit Hilfe der Vergasung Brenngas 39 und Kokskohle 37 erzeugt Wird, wabel Kahlenmonoxid und Kohlendioxid 29 aus der Wasserdampfvergasung 9 rückgeführt wird und Luftsauerstoff 35 der Vergasung zugeführt wird. Brenngas aus dem Reaktor 32 wird mit Hilfe eines Zyklons 39 gereinigt und einer Gaswäsche 40 zugeführt und mit einem Vakuumverdichter 41 angesaugt. Das Brenngas wird mit Luftsauerstoff verbrannt, um voll entsalztes Wasser 1 in einem Dampferzeuger 4 zu verdampfen und mit Hilfe der Wärme aus einem HeiRlgaserzeuger 5 auf eine Temperatur von 800°C bis 1200°C überhitzt dem Reaktor 9 zugeführt wird; wo die Kokskohle 37 und feine Biomasse 12 vergast werden, das Wassergas über einen Zyklon 15 von Partikeln gereinigt wird, einer Gaswäsche 17 zugeführt wird und über einen Vakuumverdichter 18 angesaugt wird, Das Wassergas wird verdichtet 21 und einer Druckwechseladsorption zugeführt, mit deren Hilfe Wasserstoff 26 als Produkt bereitgestellt wird, das Gasgemisch aus Kohlenmonoxid und Kohlendioxid über einen Vakuumverdichter 27 als Sachwachgas 29.dem Reaktor 32 zugeführt wird.
Wasserstoff mit Hilfe der Elektrolyse zu erzeugen ist bekannt. Der Nachteil ist, dass elektrische Energie in großen Mengen dauernd verfügbar ist. Das ist in vielen Regionen der Erde nicht machbar. Zudem stellen solare Energie und Windenergie ein Problem der Verfügbarkeit dar, man nennt das auch Volatilität, Der Elektrolyse steht nun die Thermolyse gegenüber, die Wasserstoff auf der Basis der Wärme erzeugt. ;
. Die Aufgabe die nun gestellt wird, ist es Wasserstoff aus Biomasse. mit Hilfe der Vergäsung zu erzeugen, wobei Wasserdampf erzeugt wird, wobei Wassergas erzeugt wird, das Kohlenmanoxid aus dem Wassergas für die Vergasung verwendet wird, wobei grobe Biomasse für die Bereitstellung von Brenngas verwendet wird, wobei feine Biomasse zusammen mit biogener Kohle bereitgestellt wird, um damit Wassergas Zu erzeugen. ;
Die Erfindung ı nutzt. Wasserdampf 7, der aus einem Brenngas, das aus Biomasse 30 durch‘ Vergasung gewonnen wird, erzeugt wird. ;
Erfindungsgemäß wird dabei entweder Pyrolysegas oder Schwachgas aus der Vergasung im: 0 Reaktor 32 verwendet; Der-Heizwert des Schwachgäses aus: der Vergasung KHegt bei 15km bis 2,0 KWh/m® und das Pyrolysegas hat einen Heizwert von 2,0 kWh/m* bis 3,5 KWh/m®, .
“ 2/14
Typische Zusammensetzungen von Pyrolysegas/Brenngas im Reaktor 32 ist
CO 40% CO: 10% Ha 40% CHa ; 4% H.O 4% Inerte Gase 2%
Typische Zusammensetzung von Schwachgas/Brenngas aus der Vergasung im Reaktor 32
CO 23% CO 12% Ho 20% CHs ‘1% MO 4% Iinerte Gase Rest
Die aus der Pyrolyse und der Vergasung anfallende Kokskohle kann wie folgt klassifiziert werden. Bei der Pyrolyse allen 20% der eingebrachten Biomasse an Kokskohle, In einer typischen : Anwendung werden 100 ka/h Biomasse eingebracht, dann fallen 20 ka/h Kokskoöhle an. Bei der Vergasung fallen 20% der Biomasse an Kakskohle an; wobel 5% als Asche definiert werden, die aus der Verbrennung bei der Vergasung stammen. Sa
Die Physikalische Eigenschaften der Kokskohle ergeben sich zu
- Dichte: 0,15 bis 0,4 g/oem® Wassergehalt: 1%. bis 2% Heizwert: 9,5 bis 9,8 kWh/kg Kohlenstoffantel!: 90,5 bis 91,5 %
Inertantelle ( Karbonaten ): Rest
In der Regel fallen bei der Vergasung im Reaktor 32 durch die Aufbereitung. von blogenen Stoffen auch Feinteile an. Unter Feinteile versteht man Späne, Stäube, Kerne, Schalen, Spelzen,
Dichte: — 0,15 bis 0,4 g/em®
Stückigkeit: d— 5 mm bis 15. mm Wassergehalt: 10%
Heizwert: 4,8 KWh/kg Kohlenstoffanteil: 50% Wasserstoffanteil: = "7% Sauerstoffanteil: = 42%
inertanteile ( Karbenaten ): < 1%
Die Erfi indung nutzt nun die Möglichkeit neben der Kokskohle auch biogene Feinanteile im Reaktor 9 zu verwerten. Es wird dann die Kokskohle mit den Feinanteilen gemischt und über das: Doppelklappensystem 12, in den Reaktor 9 eingebracht,
Der Reaktor 9 ist. als ein Sctwebebetisaklor ausgebildet. ‚Als. SchwebsHuld wird. überhitzter
in. dem Reaktor 9 findet dann eine Wasserdampfvergasung statt. Die Wasserdampfvergasung wirt
bei einer Temperatur von 600°C bis 1000°C betrieben und durchgeführt, Nun ist die Wasserdampfvergasung eine stark endotherme Reaktion, sodass der Reaktor beheizt werden muss, Die Beheizung des Reaktors erfolgt mit Hilfe des Wasserdampfes 7 thermisch,
Das Schwebebett nach dem Erfinder Franz Winkler [1] ist bekannt, Durch das Schwebebett kann nun der Wasserdampf mit dem Kohlenstoff reagieren und ein Synthesegas bilden. Die chemische Reaktion für Kohlenstoff ist in der nachfolgenden Massen- und Energiebilanz dargestellt:
K=> co 1 00
33 110,50 11
1 197,60 21
LS ac
Tabelle 1: Wasserdampfvergasung von Kohlenstoff und Wasserdampf, molares Verhältnis Ci: H20O- = 1:1
C => H2 1
1 1,00
üC 41,40 O0
00 800,00
1 15 10 80 188,70 6 01
En Kg. ©
Tabelle 2: Wasserdampfvergasung von Kohlenstoff und Wasserdampf, molares Verhältnis C: H2O = 172
Der Prozess der Wasserdampfvergasung ist stark endotherm, da Energie aufgebracht werden muss, den Wasserdampf zu erzeugen, zu überhitzen und den Reaktor auf eine Temperatur von 600°C bis 1000°C zu bringen und zu halten.
in den erfindungsgemäßen Verfahren wird das Synthesegas gereinigt. Die ausgetragenen Schwebetellchen werden in einem Zyklorı 1 15 vom Synthesegas abgetrennt und dem Reaktor 9 rückgeführt 16.
Zudem wird das Synthesegas äbgekühlt und mit Hilfe von Gaswäscher 17 gereinigt, wobei als Waschfluid Biodiesel verwendet wird. Dabei bildet sich ein Gemisch als Schlamm aus kondensierten. Teeren, Schwebeteilchen, die vom Biodiesel adsorpiert werden, der sich im Lauf der Betriebsdauer aufgedickt. Der so gewonnene Schlamm aus Biodiesel, kondensierten Teeren und Kohlenstoff wird in den Reaktor 9 rückgeführt. 5 ;
4/14 *
Der Reaktor 9 wird mit. teichtem Unterdruck von 0,1 bar bis. 0,4 bar betrieben, der von einem elektrisch angetriebenen Vakuumverdichter 18 erzeugt. wird. Physikalisch bedeutet das, dass das Synthesegas aus dem Reaktor 9 abgesaugt wird und verdichtet wird. Auf der Druckseite des Verdichters wird ein Überdruck von 0,1 bar bis. 0,5 bar erzeugt.
Das Synthesegas besteht beispielhaft aus folgender Zusammensetzung:
CO 40% Hz = 40% H.O < 0,1% COs — 19% CH < 0,5%
Inerte Gase <0,1%
Das so gewonnene Synthesegas wird im Wärmetauscher 20 rückgekühlt und. dann erneut’auf einen Druck von. 10 bar bis 18 bar verdichtet 21 und auf 25°C rückgekühlt 23 und einer Gastrennung zugeführt. Die Trennung von Synthesegas In Kohlenmonoxid und Wasserstoff mit einer Druckwechseladsorption 24,
Mit Hilfe der Druckwechseladsorption 24 wird das Synthesegas in das Produkt Wasserstoff 26 und in das Prozessgas Kohlenmonoxid und Kohlendioxid 29 getrennt. Das Kohlenmonoxid und: Kohlendioxid wird im Molekularsieb aus Steinkohlepellets gebunden und mit Hilfe eines Vakuumverdichters 27 aus dem Sieb abgesaugt. Dabei wird auf der Saugseite des elektrisch angetriebenen Verdichters 27 ein Unterdruck von. 0,01 bar bis 0,1 bar erzeugt und auf der Druckseite eine Verdichtung von 0,1 bar bis 0,5 bar. Da so gewormene Produkt 29 wird dem Reaktor 32 zugeführt. ae ;
im Reaktor 32 wird grobe Biomasse 30 über eine Doppelklappe 31 zugeführt und in einem Schachtreaktor zu Kakskohle 14 und Brenngas vergast, Das Brenngas wird in einem Zykloarı 39 vom Kohlestaub gereinigt. Der Kohlestaub wird 38 in den Reaktor 32 rückgeführt und über eine Regelarmatur 37 dem Wasserdampfvergasung im Reaktor 9 zugeführt.
Das im Reaktor 9 erzeugte Brenngas wird gereinigt 40, Die Rückstände aus der Gasreinigüng werder dem Reaktor 32 rückgeführt. Das gereinigte Brenngas wird über einen Verdichter 41 angesaugt und dient dazu Wasserdampf 4 zu erzeugen und den Wasserdampf 5 zu überhitzen. Die Erzeugung des Wasserdampfs erfolgt in einem Großraumwasserkessel 4, der einen leicht überhitzten Wasserdampf erzeugt. Der Wasserdampf hat einen.Druck von 2bar bis 16 bar und -eine Dampftemperatur von 120°C bis 250°C und dieser Wasserdampf wird im Wärmetauscher 6 auf 800°C bis 1000°C überhitzt und dem Reaktor 9 für die Wasserdampfvergasung zugeführt.
Die Vergasung im Reaktor 32 hat die Zielsetzung gerade so viel Brenngas zu erzeugen, um Wasserdampf zu erzeugen. und diesen zu überhitzen.
Wasser für den Wasserdampferzeuger wird als voll entsalztes Wasser in einem Behälter 1 bereitgestellt und dem Verdampfer 4 zugeführt, Wasser wird verbraucht, um Wasserstoff thermisch zu erzeugen. Man kann dieses Verfahren auch Thermolyse bezeichnen.
Die Anwendung dieser Erfindung löst das Problem des anfallenden Kohlenstoffes bei der. Vergasung und Pyrolyse. Die Verwendung als Kokskohle in der Landwirtschaft und als Terra Pretta für die Badenaufbereitung macht keinen Sinn, denn Pflanzen nützen den Kohlenstoff im Beden nur sehr gering, der Kohlenstoff für den Aufbau der Pflanzen Sstarnrmt: aus der Luft und ‚wird über
Diese Erfindung verwertete Kokskohle von kleinen Vergasungsanlagen bis zu großen
vergasungsanlagen und ist in der Leistung von 10 kW bis 5000 kW einsetzbar.
Zeichen und Symbole
1 Wasserbehälter ( vollentsalzt )
2 Pumpe
3 Regelarmatur
4 Wasserdampferzeuger / Großraumwasserkessel 5 Heißgaserzeuger
S Wärmetauscher -
7 Wasserdampf
8 Regelarmatur
9 Reaktor für Wasserdampfvergasung
10 Düsen ;
11 Thermische Beheizung des Reaktors 9 12 feine Biomasse
13. Doppelklappe
14 Zeilradschlieuse inertes Materijal 15 Zyklon
16 Kokspartikel
17 Gaswäsche ;
18 Vakuumverdichter
19 Regelarmatur
20 Wärmetauscher
Zt Kolbenverdichter
22 Regelarmatur
23 Wärmetauscher
24 Druckwechseladsorption
25 Regelarmatur
26 Wasserstoff
27 Vakuurmverdichter
28 Regelarmatur
29 Kohlenmonoxid, Kohlendioxid 30 grobe Biomasse
31 Doppelklappe
32 Reaktor für Vergasung
33 thermische Beheizung 34 Regelarmatur Kohlenmonoxid, Kohlendioxid 35 Luftsauerstoff
36 Regelarmatur
37 Zellradschleuse Kokskohle 38 Kohlepartikel Rückführung 39 Zyklon
40 Gaswäscher
41° Vakuumverdichter
42 Regelarmatur Brenngas
Symbole
H2O Wasser, Wasserdampf CO Kohlenmonexid
CO: Kohlendioxid
Ha Wasserstoff
C Kohlenstoff
Literatur
[1] Franz Winkler, Paul Feiler, 1972, Die Wirbeischicht, der vierte Aggregatzustand, BASF AG
Abbildungen
Abbildung 1
Die Abbildung 1 zeigt einen Behälter 1 für voll entsalztes Wasser, das mit einer Pumpe 2 über eine Regelarmatur 3 dem Großraumwasserdampferzeuger 4 zugeführt, in dem Brenngas aus’ dem Reaktor 32 mit Hilfe der vergasung erzeugt verbrannt werden, um leicht überhitzten Wasserdampf zu erzeugen, der mit Hilfe eines Heikgaserzeugers 5 und einem Wärmetauscher 7, auf eine Temperatur von 600°C bis 1200°C erhitzt 7 und dem Reaktor 9 zugeführt wird, wo eine: Wasserdampfvergasung mit Hilfe der Kokskohle 37 und feiner Biomasse 12 durchgeführt wird, Das so erzeugte Wassergas wird von Partikeln mit Hilfe eines Zyklons 15 gereinigt, das reine Wassergas wird mit Hilfe eines Gaswäsche 17 gereinigt, der dabei anfallende Slurry wird dem Reaktor 9 rückgeführt. Das Wassergas wird mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Vakuumverdichter 18 angesaugt, rückgekühlt 20 und auf einen Druck von 12 bar bis 16 bar verdichtet 21 und einer Druckwechseladsorption 24 zugeführt, mit deren Hilfe Wasserstoff 26 als Produkt zur Verfügung ‚gestellt wird. Der Wassergasanteil aus Kohlenmeonoxid, Kohlendioxid wird mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Vakuumverdichters angesaugt, verdichtet 29 und über die Regelarmatur dem Reaktor 32 als Vergasungsreaktor 32 zugeführt. Im Vergasungsreaktor 32 wird grobe Biomasse zu einem Brenngas und Kokskohle mit Hilfe der Vergasung umgewandelt, wobei geringfügig : ; Luftsauerstoff 35 über die Regelarmatur 36 dem Reaktor 32 zugeführt wird; Das Brenngas wird über einen Zyklon 39 von Partikel gereinigt, die 38 rückgeführt werden, das Brenngas wird einer Gaswäsche 40 zugeführt, der Slurry aus der Gaswäsche dem Reaktor 32 rückgeführt und das Brenngas wird mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Verdichters 41 angesaugt und dem Wasserdampfererzeuger 4 und HeiRgaserzeuger 5 zugeführt. : ;

Claims (11)

Ansprüche
1. Verfahren zur ErZeUgUunNg Yon Wasserstoff (26) aus Biomasse (30,12) und Wasserdampf 7 umfassend folgende Schritte
- Bereitstellung von Wasser (1) in einem Behälter {1}, wobei das Volumen minimal 1m?, maximal 100m* beträgt; wobei es sich um voll entsalztes Wasser handelt, das einen elektrische. Leitfähigkeit von 0,01 uS/ecm, maximal 1uS/cm hat,
„- Verdichten von Wasser (1) mit einer elektrisch angetriebenen Pumpe (2), wobei der Massenstrom minimal 1kg/h, maximal 1000 kg/h beträgt, wobei die elektrische Leistung der Pumpe minimal 1KW, maximal T00KW beträgt, wobei der Druck minimal 1,0 bar maximal 2 bar beträgt, wobei das
- Verdampfen von Wasser (1) in einem thermisch beheizten Verdampfer (4), wobei der Druck minimal 1,0 bar maximal 2 bar beträgt, wobei die Temperatur minimal 100°C, maximal: 150°C hat, das überschüssige Kondensat in den Behälter (1) rückgeführt wird, wobei die thermische Energie minimal 1KW, maximal 10 000 kW hat; wobei der Massenstrom einen Wert minimal ‚Akg/h, maximal 5000kg/h hat, wobei Brenngas aus dem Reaktor (32) mit Luftsauerstoff verbrannt wird und der Heizwert des Brenngases einen Wert minimal von 1,5 kWh/m®; maximal 2,2 KWH/m® hat,
- Überhitzern von Wasserdampf (7} in einem thermisch beheizten Wärmetauscher, wobel die Temperatur einen Wert minimal 200°C, maximal 1200°C hat, wobei die thermische Energie minimal 1KW, maximal 10 000 kW hat, wobei der Massenstrom (7) einen Wert minimal. Tkg/h, maximal 5000kg/h hat, wobei Brenngas aus dem Reaktor (32) mit Luftsauerstoff verbrannt wird und der Heizwert des Brenngases einen Wert minimal van 1,5 kWh/m?, maximal 2,2 kihim? hat;
- = Bereitstellung von biogenen. Grobiteilen (30), wobei die Stückigkeit minimal 30 mm, maximal “100mm beträgt, wobei der Wassergehalt minimal 1%, maximal 10% beträgt, wobel der Massenstrom minimal 1kg/h, maximal 1500 kg/h beträgt, wobei der Massenanteil an inerten material minimal 0,1%, maximal 1% beträgt,
- Bereitstellung von biogenen Feinteilen (12), wobei die Stückigkeit minimal 1mm, maximal 30mm beträgt, wobei der Wassergehalt minimal 10%, maximal 20% beträgt, wobei der Massenstrom minimal 1kg/h, maximal 2500 kg/h. beträgt,
- Erzeugung von Synthesegas in einem Reaktor (9), wobei der Dampf (7) mit einer Ternperatür minimal 400°C, maximal 1200°C über ein Düsenbett (10) eingedüst wird, wobei der Dampf mit einem Druck minimal von 1,1 bar, maximal 1,5 bar eingedüst wird, sodass sich ein Schwebebett im Reaktor (9) ausbildet, wobel die zusätzlich benötigte Energie mit Hilfe&einer thermischen Beheizung (11) eingebracht wird und die Heizleistung einen Wert minimal von 100kW, maximal 5 000 kW hat, wobei die Temperatur im Reaktor (9) einen Wert minimal 600°C, maximal 1200°C hat, wobei der Druck im Reaktor (9) einen Wert minimal 0,1 bar,
_ maximal 0,4 bar hat, wobei die inerten Anteile einen Anteil des eingebrachten Anteiles an Kokskohle (37) und biogene Feintelle (30) minimal 0,1%, maximal 0,5% hat, wobei ein: Synthesegas generiert wird mit einem Volumenstrom von minimal 2m%@h, maximal 4060 mh, wobei das Synthesegas eine Zusammensetzung aus Kohlenmonoxid minimal 20%, maximal 40%; aus ‚Wasserstoff minimal 20%, maximal 40% und aus Kohlendioxid als Rest hat,
10
- Entfernung von Partikel aus dem Synthesegas über einen Zyklorı (15), wobei die Temperatur des Synthesegases minimal 600°C, maximal 800°C hat, wobei der Druck minimal 0,1 Bar, maximal 0,4 bar hat, wobei die Abscheidung der Partikel minimal 95%, maximal 99% beträgt, wobel die Partikeldurchmesser minimal 0,01 mm, maximal 5mm beträgt, :
- Reinigung von Synthesegas mit Hilfe einer Gasreinigung (17), wobei die Anteile an Partikel 0,01mg/m”, maximal 20 mg/m® beträgt, wobei die Reinigung mit Hilfe einer Gaswäsche erfolgt, umfassend die Verwendung als Waschfluld Biodiesel, wobei der Anteil an Teeren ;
( polyzyklische Aromate, zyklische Kahlenwasserstoffe ) im Synthesegas einen Wert minimal von 0,1 mg/m®, maximal 20 mg/m® hat,
- Verdichten von Synthesegas über einen elektrisch angetriebenen Wasserring Vakuumverdichter (18), wobei der Druck auf der Saugseite minimal 0,1bar, maximal 0; 4 bar beträgt, wobei der Druck auf der Druckseite minimal 1,1 bar, maximal 1,5 bar beträgt, wobei die elektrische. Leistung minimal 1kW, maximal 500 KW beträgt,
- .Rückkühlen von Synthesegas über einen Wärmetaucher (20), wobel das Synthesegas eine Temperatur minimal von 5°C, maximal 50°C hat,
- Verdichten von Synthesegas über einen elektrisch angetriebenen Kolbenverdichter (21), wobet der Druck auf der Saugseite minimal 1,1bar, maximal 1,5 bar beträgt, wobei der Druck auf der Druckseite minimal 8 bar, maximal 16 bar beträgt, wobei die elektrische Leistung minimal 1KW, maximal 500 kW beträgt, wobei die Temperatur des Synthesegases minimal 25°C, maximal 50°C hat,
- Trennen von Synthesegas mit Hilfe einer Druckwechseladsorption (24), wobei der Druck einen Wert hat, minimal. 38 bar, maximal 16 bar, wobei die Temperatur minimal 25°C, maximal 50°C hat, wobei der Volumenstrom minimal: 2 m3/h, maximal 4000 m*/h hat, wobei die Trennung mit Hilfe eines Molekularsiebes aus Steinkohlepellets erfolgt,
- Bereitstellen von Wasserstoff (26), wobei der Druck einen Wert hat, minimal 8 bar, maximal 16 bar, wobei die Temperatur minimal 25°C, maximal 50°C hat, wobei der Volumenstrom minimal 0,4m*h, maximal 2500 mh
- Rückführen von Kohlenmonoxid und Kohlendioxid (29) in den Reaktor (32), wobei der Druck einen Wert hat, minimal 1,1 bar, maximal 1,5 bar, wobei die Temperatur minimal 25°C, ‚maximal 50°C hat, wobei der Volumenstrom minimal 1,6 m%/h, maximal 3200 mh hat,
- Erzeugung von Brenngas in einem Reaktor (32), wobei Kohlenmonoxid und Kohlendioxid (29) mit einer Temperatur minimal 10°C, maximal 50°C über Düsen in den Reaktor (32) eingedüst wird, wobei Kohlenmonöxid und Kohlendioxid (29) mit einem. Druck minimal von 1,05 bar, maximal 1,5 bar eingedüst wird, wobei die zusätzlich benötigte thermische Energie mit Hilfe einer thermischen Beheizung (33) eingebracht wird und die Heizleistung einen Wert‘ minimal van 100kW, maximal 5 000 kW hat, wobel die Temperatur im Reaktor (32) einen Wert minimal 600°C, maximal 1200°C hat, wobei der Drück im Reaktor (32) einen Wert minimal 0,1 bar, maximal 0,4 bar hat, wobei die Kokskohle (37) einen Anteil des eingebrachten blogenen Grobstoffes (30) minimal 10%, maximal 20% hat, wobel ein Brenngas generiert wird mit einer Volumenstrom von. minimal 2m*/h, maximal 4000 m’/h, wobei das Brenngas eine ; Zusammensetzung aus Kohlenmenoxid minimal 20%, maximal 40%, aus Wasserstoff minimal 20%, maximal 40% und aus Kohlendioxid und Stickstoff als Rest hat, :
- Entfernung. von Partikel aus dem Brenngas über einen Zykları (39), wobei die Temperatur Ge Brenngases minimal 600°C, maximal 800°C hat, wobei der Druck minimal 0,1 bar, maximal 0,4
11
bar hat, wobei die Abscheidung der Partikel minimal 95%, maximal 99% beträgt, wobel die Partikeldurchmesser minimal 0,01 mm, maximal Smm beträgt, ;
- Reinigung von Brenngas mit Hilfe einer Gasreinigung (40), wobei die Anteile an Partikel 0.01mg/m®*, maximal 20 mg/m? beträgt, wobei die Reinigung mit Hilfe einer Gaswäsche erfolgt, umfassend die Verwendung als. Waschfluid Biodiesel, wobei der Anteil an Teeren ( polyzyklische Aromate, zyklische Kohlenwasserstoffe } im Brenngas einen Wert minimal von 0,1 mg/m®, maximal 20 mag/m® hat, ;
„ Verdichten von Brenngas aus dem Reaktor (32) über einen elektrisch angetriebenen ; Wasserring Vakuumverdichter (40), wobei der Druck auf der Saugseite minimal 0, 1bar; maximal 0,4 bar beträgt, wobei der Druck auf der Druckseite minimal 1,1 bar, maximal 1,5 bar beträgt, wobei die elektrische Leistung minimal 1KW, maximal 500 kW beträgt,
- Bereitstellen von Brenngas. aus dem Reaktor (32) zur Erzeugung von Wärme in einem: Dampferzeuger (4), wabel Brenngas mit Luftsaterstoff verbrannt wird und die Heizleistung einen Wert minimal 100KW, maximal 5000 KW hat,
Bereitstellen von Brenngas aus dem Reaktor (32) zur Erzeugung von Wärme in einem:
Dampferzeuger (5), wobei Brenngas mit Luftsauerstoff verbrannt wird und die Heizleistung einen Wert minimal T00KW, maximal 5000 kW hat, ; ;
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT521211A1 (de) * 2018-04-18 2019-11-15 Gs Gruber Schmidt Kohlendioxid und Wasserdampf Vergasung von biogenen Reststoffen zur Erzeugung von Syngas für Dimethylether
AT524182A1 (de) * 2020-08-25 2022-03-15 Gs Gruber Schmidt Erzeugung von Wasserstoff mit Hilfe von Metalloxidreaktoren und Synthesegas

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