AT526604B1 - Vorrichtung zum Herstellen eines Schachtunterteils aus Beton - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen eines Schachtunterteils aus Beton Download PDF

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Abstract

Es wird eine Vorrichtung zum Herstellen eines einen Schachtboden (1) mit einem Gerinne (2) und einen vom Schachtboden (1) aufragenden Schachtmantel (3) umfassenden Schachtunterteils aus Beton mit einem Formwerkzeug aus einem geteilten, zum Entformen des Schachtunterteils öffenbaren Formmantel (4) und aus einem Formkern (5) beschrieben, der einen die Negativform des Gerinnes (2) bildenden Formkörper (9) und an diesen Formkörper (9) angesetzte, an den Formmantel (4) anschließende Aussparungskörper (12) aus Hartschaumstoff zur Ausbildung von Rohranschlüssen (11) für das Gerinne (2) trägt. Um vorteilhafte Herstellungsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass die Aussparungskörper (12) einen um ein Übermaß der Höhe (h) nach gegen den Formmantel (4) vorstehenden, beim Schließen des Formmantels (4) unter einer Verformung dicht am Formmantel (4) anliegenden, umlaufenden Randsteg (15) bilden.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines einen Schachtboden mit einem Gerinne und einen vom Schachtboden aufragenden Schachtmantel umfassenden Schachtunterteils aus Beton mit einem Formwerkzeug aus einem geteilten, zum Entformen des Schachtunterteils öffenbaren Formmantel und aus einem Formkern, der einen die Negativform des Gerinnes bildenden Formkörper und an diesen Formkörper angesetzte, an den Formmantel anschließende Aussparungskörper aus Hartschaumstoff zur Ausbildung von Rohranschlüssen für das Gerinne trägt.
[0002] Zur notwendigen Anpassung der Gerinneäste eines Schachtunterteils an örtliche Gegebenheiten einer Baustelle ist es bekannt (AT 500 886 B1, WO 2004/091877 A1), auf der die Auftrittfläche des Schachtbodens bildenden Bodenfläche des Formkerns eines Formwerkzeugs einen die Negativform des jeweiligen Gerinnes ergebenden Formkörper lösbar zu befestigen, der aus geraden und kreisbogenförmigen Profilstücken für die einzelnen Gerinneäste zusammengesetzt ist. Bei einer entsprechenden Wahl des Bogenradius für die gekrümmten Gewindeäste lässt sich der Formkörper aus einzelnen, entsprechend abgelängten geraden und kreisbogenförmigen Profilstücken stets so fügen, dass die in ihrer Lage vorgegebenen Abwasserrohre über die mit Hilfe eines solchen Formwerkzeugs hergestellten Gerinne eines Schachtunterteils strömungstechnisch gut verbunden werden.
[0003] Zum Anschluss der Abwasserrohre an das Gerinne eines Schachtunterteils sind an den freien Stirnseiten der Profilstücke Aussparungskörper zur Ausbildung von Rohranschlüssen im Schachtmantel für die einzelnen Gerinneäste vorgesehen (DE 19540454 A1, DE 10317321 A1, US 4427619 A). Diese Aussparungskörper sollen nach dem Schließen des geteilten Formmantels dicht am Formmantel anliegen, um nicht durch Betonanteile, die in allfällige Zwischenräume zwischen den Aussparungskörpern und dem Formmantel eindringen, eine beeinträchtige Randausformung der muffenartigen Rohranschlüsse und damit eine aufwendige Nachbearbeitung der Rohranschlüsse in Kauf nehmen zu müssen. Wegen der unvermeidbaren Fertigungstoleranzen gelingt dies jedoch nur mangelhaft.
[0004] Werden nicht aus Hartschaumstoff gefertigte Aussparungskörper, sondern ringförmige Aussparungskörper eingesetzt (US 5413307 A, CA 1028482 A), so ändert sich die Abhängigkeit des dichten Anschlusses dieser Aussparungskörper an den Formmantel von Fertigungstoleranzen aufgrund der Ringform nicht. Werden die ringförmigen Aussparungskörper entweder am Formkern oder am Formmantel mithilfe einer den Formkern bzw. den Formmantel durchsetzenden Klemmschraube angeklemmt (CA 1028482 A), so ergibt sich der zusätzliche Nachteil, dass eine Formwand mit Durchtrittslöchern für die Klemmschrauben versehen werden muss.
[0005] Bei zweiteilig ausgebildeten, ringförmigen Aussparungskörpern, bei denen ein Ringteil eine an den Formkern anschließende, verlorene Schalung bildet, während der andere in die Umfangswand der verlorenen Schalung dicht eingesetzte ergänzende Ringteil an den Formmantel anschließt (DE 20206323 U1, US 6450505 B1), wird die Dichtheit des Anschlusses des ergänzenden Ringteils an den Formmantel wiederum durch die Fertigungstoleranzen dieses Ringteils bestimmt.
[0006] Ähnliche Verhältnisse ergeben sich, wenn der ringförmige Aussparungskörper aus zwei Formringen zusammengesetzt ist, zwischen denen eine in den Betonkörper eingießbare Ringdichtung gehalten wird (US 4685650 A, US 6347781 B1), weil wiederum die Ausführung der Formringe im Anschlussbereich an die Formwände die Dichtheit maßgebend beeinflusst.
[0007] Schließlich ist es zum Gießen von Betonwänden mit einer strukturierten Oberfläche bekannt (US 3148433 A), die Oberflächenstruktur bestimmende Formschalen an einer Formwand anzubringen. Diese aus Blech gebildeten Formschalen werden mit einem die Formwand durchsetzenden Anker schnappverschlussartig an der Formwand befestigt, wobei für das dichte Anschließen der Formschalen an der Formwand die Schalenränder mit einer randseitig umlaufenden, gesonderten Dichtung versehen sind, was einen erheblichen Konstruktionsaufwand mit sich
bringt, zumal die die Ringdichtung aufnehmende Ringnut zwischen der Umfangswand der Formschale und einem innen an der Umfangswand anliegenden, zusätzlichen Blechring gebildet wird, was eine Anwendung auf einen Aussparungskörper aus Hartschaumstoff ausschließt. Außerdem ist es erforderlich, in der Formwand Durchtrittslöcher für die Befestigungsanker vorzusehen, wodurch der Einsatz solcher Formen auf eine Wandausgestaltung beschränkt wird.
[0008] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen eines Schachtunterteils aus Beton so auszugestalten, dass trotz unvermeidbarer Fertigungstoleranzen mit einfachen Mitteln sichergestellt werden kann, dass die zur Ausbildung der Rohranschlüsse an den freien Stirnseiten des Formkörpers für das Gerinne vorgesehenen Aussparungskörper dicht am geschlossenen Formmantel anliegen.
[0009] Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Aussparungskörper einen um ein Ubermaß der Höhe nach gegen den Formmantel vorstehenden, beim Schließen des Formmantels unter einer Verformung dicht am Formmantel anliegenden, umlaufenden Randsteg bilden.
[0010] Durch das Vorsehen eines umlaufenden, um ein Übermaß der Höhe nach gegen den Formmantel vorstehenden Randstegs der Aussparungskörper wird zunächst erreicht, dass beim Schließen des Formmantels der Formmantel unter einer Verformung des Randstegs an den Randsteg angedrückt wird, und zwar bei einer entsprechenden Wahl des Ubermaßes über den gesamten Bereich der Fertigungstoleranzen. Der Umstand, dass die Aussparungskörper lediglich entlang eines vorstehenden Randstegs am Formmantel anliegen, begrenzt den für die Verformung des Randstegs zu überwindenden Formänderungswiderstand der Aussparungskörper aus Hartschaumstoff, sodass die über den Formmantel auf die Randstege zu deren Verformung aufzubringenden Drücke durch die Schließkräfte des Formmantels ohne Schwierigkeiten aufgebracht werden können. Die wegen ihres Ubermaßes beim Schließen des Formmantels bedingte Verformung der Randstege, die sich üblicherweise über den elastischen Bereich hinaus in den plastischen Bereich erstrecken wird, sichert ein Anliegen der Randstege am Formmantel unter einer Vorspannung, wodurch die Dichtwirkung auch während rauer Herstellungsbedingungen sichergestellt werden kann, wie sie beispielsweise beim Einsatz von Rüttelantrieben für das Formwerkzeug auftreten.
[0011] Hinsichtlich der Verformung der Randstege ergeben sich besonders vorteilhafte Bedingungen, wenn der Randsteg der Aussparungskörper sich im Querschnitt durch eine konische Innenfläche gegen den Formmantel hin verjüngt. Aufgrund der dadurch bedingten Schwächung des Stegquerschnitts radial nach außen wird der Randsteg beim Schließen des Formmantels unter einer Materialverdrängung radial nach außen mit der Wirkung verformt, dass der äußere Umfangsrand der herzustellenden Rohranschlüsse mit einer Einlauffase versehen wird, die sonst ohne zusätzlichen Bearbeitungsschritt kaum hergestellt werden kann.
[0012] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
[0013] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Herstellen eines Schachtunterteils aus Beton in einem vereinfachten Axialschnitt,
[0014] Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Il-Il der Fig. 1,
[0015] Fig. 3 die Vorrichtung in einem Axialschnitt gemäß der Fig. 1 ausschnittsweise im Bereich eines Aussparungskörpers bei geschlossenem Formmantel in einem größeren Maßstab,
[0016] Fig. 4 einen Aussparungskörper in einer vereinfachten stirnseitigen Ansicht in einem größeren Maßstab,
[0017] Fig. 5 den Aussparungskörper nach der Fig.4 in einem Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 und
[0018] Fig. 6 den Aussparungskörper in einem Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5. [0019] Zum Herstellen eines Schachtunterteils aus Beton, das einen Schachtboden 1 mit einem
Gerinne 2 und einen vom Schachtboden 1 aufragenden Schachtmantel 3 aufweist, ist ein Formwerkzeug vorgesehen, das sich aus einem geteilten Formmantel 4 und einem dazu koaxialen Formkern 5 zusammensetzt, der topfartig ausgebildet ist und einen konischen Boden 6 zur Formung einer Auftrittfläche 7 des Schachtunterteils bildet. Der Formkern 5 sowie der geteilte Formmantel 4 sind auf einem rahmenartigen Traggestell 8 angeordnet, das mit einer Wendeeinrichtung gekuppelt werden kann, um das beispielsweise in einem Rüttel-Pressverfahren hergestellte Schachtunterteil vor dem Aushärten entformen zu können. Es ist aber selbstverständlich auch möglich, das Schachtunterteil mit Nassbeton zu gießen, was eine entsprechende Aushärtung des Schachtunterteils vor seiner Entformung erfordert.
[0020] Zur Ausformung des Gerinnes 2, das die an das Schachtunterteil anzuschließenden Abwasserrohre miteinander verbindet, wird ein die Negativform des Gerinnes 2 bildender Formkörper 9 aus geraden und/oder bogenförmigen, vorzugsweise kreisbogenförmigen Profilstücken 10 aus Hartschaumstoff zusammengesetzt, die die einzelnen Gerinneäste bilden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Gerinne 2 der Einfachheit halber lediglich einen geraden, ein Zulaufrohr mit einem Ablaufrohr verbindenden Hauptast. Für die jeweils an das Schachtunterteil anzuschließenden Abwasserrohre müssen im Schachtmantel 3 muffenartige Rohranschlüsse 11 vorgesehen werden, zu deren Ausbildung an den freien Stirnseiten des Formkörpers 9 Aussparungskörper 12 ebenfalls aus Hartschaumstoff dicht angesetzt werden. Diese Aussparungskörper 12 legen sich beim Schließen des Formmantels 4, dessen axiale Teilungsebene 13 in der Fig. 1 strichliert angedeutet ist, an den Formmantel 4 an, sodass durch diese Aussparungskörper 12 die jeweiligen Rohranschlüsse 11 im herzustellenden Schachtunterteil ausgeformt werden.
[0021] In den Fig. 4 bis 6 ist ein Aussparungskörper 12 dargestellt, und zwar aus Übersichtlichkeitsgründen in einer einfachen, kreiszylindrischen Form, was jedoch keinesfalls zwingend ist. Die Aussparungskörper 12 müssen ja entsprechend den konstruktiven Vorgaben die Rohranschlüsse 11 negativ abbilden, wobei es durchaus auch möglich ist, an den Aussparungskörpern 12 Dichtringe anzubringen, die im Bereich der Rohranschlüsse 11 in die Schachtwand 3 eingegossen werden.
[0022] Erfindungsgemäße Aussparungskörper 12 weisen auf der dem Formmantel 4 zugekehrten, zylindrischen Stirnseite 14 einen umlaufenden, gegen den Formmantel 4 vorstehenden Randsteg 15 auf, dessen Höhe h ein Ubermaß aufweist, sodass beim Schließen des Formmantels 4 der Randsteg 15 der Höhe nach durch den Formmantel 4 gestaucht wird, wie dies der Fig. 3 entnommen werden kann. Dies bedeutet, dass der Randsteg 15 bei geschlossenem Formwerkzeug unter einer Vorspannung am Formmantel 4 angedrückt gehalten wird und daher die Aussparungskörper 12 unabhängig von allfälligen Fertigungstoleranzen dicht am Formmantel 4 anliegen.
[0023] Da sich der Randsteg 15 vorzugsweise im Querschnitt gegen den Formmantel 4 hin verJüngt, und zwar durch eine konische Innenfläche 16, die sich radial nach außen, also gegen den Formmantel 4 hin öffnet, wird der Randsteg 15 radial nach außen mit der Wirkung verformt, dass die verformte Außenfläche 17 des Randstegs die Ausformung einer Randfase des muffenartigen Rohranschlusses 11 ermöglicht.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Herstellen eines einen Schachtboden (1) mit einem Gerinne (2) und einen vom Schachtboden (1) aufragenden Schachtmantel (3) umfassenden Schachtunterteils aus Beton mit einem Formwerkzeug aus einem geteilten, zum Entformen des Schachtunterteils öffenbaren Formmantel (4) und aus einem Formkern (5), der einen die Negativform des Gerinnes (2) bildenden Formkörper (9) und an diesen Formkörper (9) angesetzte, an den Formmantel (4) anschließende Aussparungskörper (12) aus Hartschaumstoff zur Ausbildung von Rohranschlüssen (11) für das Gerinne (2) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungskörper (12) einen um ein Ubermaß der Höhe (h) nach gegen den Formmantel (4) vorstehenden, beim Schließen des Formmantels (4) unter einer Verformung dicht am Formmantel (4) anliegenden, umlaufenden Randsteg (15) bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Randsteg (15) der Aussparungskörper (12) im Querschnitt durch eine konische Innenfläche (16) gegen den Formmantel (4) hin verjüngt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ATA50359/2023A 2023-05-09 2023-05-09 Vorrichtung zum Herstellen eines Schachtunterteils aus Beton AT526604B1 (de)

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