AT526627B1 - Klemmvorrichtung für Absturzsicherung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Absturzsicherungs-System (1) zur Sicherung von Personen umfassend ein Sicherungsseil (4) und wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (2), wobei die Befestigungsvorrichtung (2) eine Klemmvorrichtung (14) zum klemmenden Festhalten des Sicherungsseiles (4) umfasst. Weiters umfasst die Klemmvorrichtung (14) ein Klemmelement (19) mit einer ersten Bohrung (20) und einer, zur ersten Bohrung (20) beabstandeten zweiten Bohrung (21), wobei das Klemmelement (19) wenigstens eine erste Gewindebohrung (22) zur Aufnahme einer ersten Schraube (24) und eine zweite Gewindebohrung (23) zur Aufnahme einer zweiten Schraube (25) aufweist, wobei die erste Gewindebohrung (22) quer zur ersten Bohrung (20) und die zweite Gewindebohrung (23) quer zur zweiten Bohrung (21) in die jeweilige Bohrung (20, 21) hineinmündend ausgebildet sind, und wobei das Sicherungsseil (4) in dessen Montagezustand durch die erste Bohrung (20) und durch die zweite Bohrung (21) hindurchgeführt ist, wobei das Sicherungsseil (4) in der ersten Bohrung (20) mittels der ersten Schraube (24) gegen eine erste Bohrungsinnenfläche (28) und in der zweiten Bohrung (21) mittels der zweiten Schraube (25) gegen eine zweite Bohrungsinnenfläche (29) angepresst ist.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Absturzsicherungs-System, welches im Montagezustand zur Sicherung von Personen unter Verwendung eines Auffanggurtes innerhalb eines Sicherungsabschnittes vorgesehen ist. Das Absturzsicherungs-System umfasst ein Sicherungsseil und wenigstens eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen des Sicherungsseiles. Eine Person kann dessen Auffanggurt mittels eines Verbindungselementes mit dem Sicherungsseil verbinden und ist durch die Verbindung mit dem Sicherungsseil gegen Absturz gesichert.
[0002] Bei derartigen Absturzsicherungs-Systemen sind Maßnahmen zur Dämpfung eines möglichen Absturzes einer Person vorzusehen, um den Absturz bzw. das Auffangen der stürzenden Person derart zu dämpfen, dass Verletzungen der abstürzenden Person minimiert werden. In diesem Zusammenhang beschreibt die Schrift EP2243519A1 eine Absturzsicherung mit einem eine Seilschlaufe bildenden Sicherungsseil und einer das Abziehen des Sicherungsseils aus der Seilschlaufe bremsenden Seilklemme für die nebeneinanderliegenden Enden der zu einer ringförmigen Seilschlinge gebogenen Seilschlaufe. Um vorteilhafte Bremsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass die Seilklemme aus zwei Klemmbacken zusammengesetzt ist, die zwischen sich je eine Klemmaufnahme für die Enden der Seilschlinge des als Stahlseil ausgebildeten Sicherungsseils bilden, dass die Teilungsfläche der Klemmbacken zwischen den beiden Klemmaufnahmen verläuft und dass zwischen den beiden Klemmbacken eine die beiden Enden der Seilschlinge voneinander trennende Reibplatte vorgesehen ist.
[0003] Weiters wurde aus dem Dokument DE 20 2011 004 057 U1 ein Seilschloss für eine Absturzsicherung mit einem, eine endseitige Seilschlaufe bildenden Sicherungsseil und einer, das Abziehen des Sicherungsseils aus der Seilschlaufe bremsenden Seilklemme bekannt. Um vorteilhafte Bremsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass das Seilendschloss sowohl auf der Seilzugseite als auch am Seilende jeweils eine separate Seilklemme umfasst und dass jede Seilklemme aus einer Seilklemmbacke und einer insbesondere als Seilaufnahmeplatte ausgebildeten Seilaufnahme besteht.
[0004] Die aus dem Stand der Technik bekanntgewordenen Absturzsicherungen weisen den Nachteil auf, dass deren Montage und Wartung auf Grund der Vielzahl an, von der Absturzsicherung umfassten Einzelteile und Einzelelemente kompliziert und damit montageaufwendig ist.
[0005] Da derartige Absturzsicherungen insbesondere für Personensicherung vorgesehen sind, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und ein Absturz-Sicherungssystem bereitzustellen, welches auf einfache und unmissverständliche bzw. exakte Weise montierbar und wartbar ist, wobei gleichzeitig dessen Herstellung durch die einfache Ausgestaltung wirtschaftlich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0007] Das erfindungsgemäße Absturzsicherungs-System, welches in einem Montagezustand zur Sicherung von Personen unter Verwendung eines Auffanggurtes innerhalb eines Sicherungsabschnittes vorgesehen ist, umfassend ein Sicherungsseil, vorzugsweise ein Stahlseil, und wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung zum Befestigen bzw. Festhalten oder klemmenden Festhalten eines ersten Endabschnittes des Sicherungsseiles an einem positionsfixierten ersten Halteelement. Das positionsfixierte Halteelement kann auch als Anschlagvorrichtung bzw. Anschlagpunkt bezeichnet werden, wobei die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung an dem Anschlagpunkt angeschlagen, also fixiert werden kann. Der Sicherungsabschnitt erstreckt sich dabei ab der wenigstens einen ersten Befestigungsvorrichtung in Richtung entgegen zum Halteelement. Die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung umfassend - einen Haltebügel mit einer ersten Befestigungslasche und einer zweiten Befestigungslasche, wobei die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung an bzw. in Verwendung der ersten Befestigungslasche mittels eines Haltemittels an dem positionsfixiertem ersten Halteelement festlegbar bzw. fixierbar ist, - eine Klemmvorrichtung zum klemmenden Festhalten des ersten Endabschnittes des Sicherungsseiles, und
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- eine Koppelvorrichtung, welche Koppelvorrichtung mit dem Haltebügel und der Klemmvorrichtung gekoppelt und wenigstens an der zweiten Befestigungslasche gelagert ist.
[0008] Weiters ist vorgesehen,
- dass die Klemmvorrichtung ein Klemmelement mit einer ersten Bohrung und einer, zur ersten Bohrung beabstandeten zweiten Bohrung umfasst, durch welche Bohrungen das Sicherungsseil hindurchführbar ist,
- wobei das Klemmelement wenigstens eine erste Gewindebohrung zur Aufnahme einer ersten Schraube und eine zweite Gewindebohrung zur Aufnahme einer zweiten Schraube aufweist, wobei die erste Gewindebohrung quer zu einer ersten Bohrungslängsachse der ersten Bohrung und die zweite Gewindebohrung quer zu einer zweiten Bohrungslängsachse der zweiten Bohrung in die jeweilige Bohrung hineinmündend ausgebildet sind, wobei die Klemmvorrichtung weiters die zu den Gewindebohrungen zugeordnete Schrauben umfasst, und
- wobei das Sicherungsseil im Montagezustand durch die erste Bohrung und durch die zweite Bohrung hindurchgeführt ist, wobei das Sicherungsseil in der ersten Bohrung mittels der ersten Schraube gegen eine erste Bohrungsinnenfläche und in der zweiten Bohrung mittels der zweiten Schraube gegen eine zweite Bohrungsinnenfläche angepresst ist.
[0009] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Absturzsicherungs-Systems wird eine wirtschaftliche Herstellung insbesondere der Klemmvorrichtung ermöglicht. Auch wird durch die spezielle Ausgestaltung der Klemmvorrichtung für das Absturzsicherungs-Systems eine möglichst einfache Montierbarkeit des Absturzsicherungs-Systems ermöglicht, da die Klemmvorrichtung mit dem Klemmelement und den Schrauben bereits vorkonvektioniert bzw. vormontiert ausgeliefert werden kann und so in jedem Fall alle Schrauben, die zum klemmenden Festhalten des Sicherungsseiles vorgesehen sind, bei der Montage verwendet werden können. Es kann so die Sicherheit des Absturzsicherungs-Systems verbessert werden. Derartige Systeme zur Personensicherung werden in der Regel periodisch gewartet bzw. überprüft. Durch die besonders einfache Ausgestaltung der Klemmvorrichtung und somit des gesamten Absturzsicherungs-Systems kann auch die Wartung besonders sicher durchgeführt werden, da nur wenige Schrauben kontrolliert werden müssen und nur wenige Teile oder Komponenten des Absturzsicherungs-Systems inspiziert werden müssen. Weiters wird in diesem Zusammenhang durch die verbesserte Wirtschaftlichkeit der Herstellung auch die Lagerung von Einzelteilen wirtschaftlicher, was auf Grund von entsprechenden Lagerrückständen einen schnelleren Ersatz von Teilen ermöglichet und so die Standzeit bzw. die Verwendungszeit des Systems erhöht. Dieser Effekt kommt insbesondere verstärkt durch die periodische Wartung zum Tragen, da derartige Systeme mit unter wenigstens Jährlich einer Inspektion und gegebenenfalls einer entsprechenden Wartung unterzogen werden.
[0010] Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn das Klemmelement einteilig ausgebildet ist. Dadurch kann die Sicherheit des Absturzsicherungs-Systems weiter erhöht werden, da die Anzahl an Einzelbauteilen bzw. Komponenten des Absturzsicherungs-Systems weiter verringert ist. Somit ist das System weniger fehleranfällig bei der Montage und Wartung.
[0011] Weiters kann auch noch vorgesehen sein, dass das Klemmelement eine zylinderförmige Grundform aufweist, wobei die Bohrungen, durch welche das Sicherungsseil hindurchführbar ist, die Zylinderfläche bzw. die Zylindermantelfläche durchstoßen und wobei die Gewindebohrungen im Bereich der stirnseitigen Endflächen des Zylinders vorgesehen sind. Vorteilhaft ist dabei, dass die Rundung der Zylindermantelfläche im Montagezustand des Absturzsicherungs-Systems zum Sicherungsabschnitt hin abgerundet angeordnet ist, sodass das Verletzungsrisiko bei einem Personensturz im Bereich der Befestigungsvorrichtung vermindert ist.
[0012] Ferner kann vorgesehen sein, dass das Klemmelement aus einer Aluminiumlegierung gebildet ist und die Schrauben sowie das Sicherungsseil jeweils aus Eisenlegierungen gebildet sind. Dadurch kann bei einem Personensturz der vorteilhafte Effekt erzielt werden, dass die Dämpfungseigenschaften der Klemmvorrichtung verbessert ist. Stürzt eine Person und wird diese vom Absturzsicherungs-System innerhalb des Sicherungsabschnittes aufgefangen, so wird durch den Sturz am Sicherungsseil gezogen. Da das Sicherungsseil in den Bohrungen bzw. im Speziellen in der ersten Bohrung des Klemmelementes der Klemmvorrichtung mittels der ersten Schraube
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an die erste Bohrungsinnenfläche gepresst ist, kann das Sicherungsseil bei einer entsprechenden Zugkraft durch den Personensturz durch die erste Bohrung hindurchrutschen. Dies zumindest bis das Sicherungsseil soweit durch die erste Bohrung gezogen wurde, dass das Sicherungsseil um das Klemmelement gewickelt ist und so durch das Umwickeln des Klemmelementes das weitere Durchrutschen des Sicherungsseiles verhindert wird. Sind nun das Sicherungsseil aus einer Stahllegierung und das Klemmelement aus einer Aluminiumlegierung gebildet, so kann das Durchrutschen des Sicherungsseiles durch die erste Bohrung in gewissen Grenzen gedämpft werden. Dies kann bei entsprechender Materialwahl beispielsweise sogar durch einen Materialabtrag vom Klemmelement bewerkstelligt werden. Synergetisch dazu ist bei entsprechender Materialauswahl die Sicherheit des Absturzsicherung-Systems verbessern, da bei einem derartigen Materialabtrag ein Personensturz einfacher erkennbar ist als dies ohne Materialabtrag möglich wäre.
[0013] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass quer zur ersten Bohrungslängsachse eine, von der ersten Gewindebohrung in Richtung der ersten Bohrungslängsachse beabstandete dritte Gewindebohrung zur Aufnahme einer dritten Schraube ausgebildet ist, wobei die dritte Gewindebohrung in die erste Bohrung hineinmündend ausgebildet ist und wobei die Klemmvorrichtung weiters die zur dritten Gewindebohrung zugeordnete dritte Schraube umfasst. Dadurch wird die Sicherheit des Absturzsicherungs-Systems weiter verbessert, da die dritte Schraube eine entsprechende Redundanz mit sich bringt. Auch kann so die Klemmung des Sicherungsseiles auf einfach weise erhöht werden, ohne alternativ dazu vergrößerte Schrauben und zugehörige Gewindebohrungen vorsehen zu müssen.
[0014] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass die dritte Gewindebohrung achsparallel zur ersten Gewindebohrung ausgebildet ist. Dadurch können insbesondere zwei vorteilhafte Klemmarten realisiert werden. Einerseits kann das Sicherungsseil in der ersten Bohrung von beiden Schrauben, also der ersten und der dritten Schraube, von der gleichen Seite aus geklemmt werden, wodurch das Sicherungsseil insbesondere in eine Richtung entgegen der Bohrungsinnenfläche gepresst wird. Dadurch wird das Sicherungsseil möglichst wenig verform und die an der ersten Bohrungsinnenfläche anliegende Mantelfläche des Sicherungsseiles ist maximiert, das das Sicherungsseil über die gesamte Bohrungslänge der ersten Bohrung anliegen kann. Alternativ dazu ist es denkbar, dass die erste Schraube von einer ersten Seite des Klemmelementes aus und die dritte Schraube von einer, der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite des Klemmelementes aus in die jeweilige Gewindebohrung eingeschraubt wird, sodass das Sicherungsseil eine Klemmung von zwei gegenüberliegenden Seiten aus erfährt. Dadurch kann das Durchrutschen des Sicherungsseiles vermindert werden, das durch das gegenüberliegende Anpressen eine S-förmige Verformung im Sicherungsseil induziert wird, welche beim Durchrutschen des Sicherungsseiles im Falle eines Personensturzes einen erhöhten Widerstand gegen Durchrutschen bewirkt. Demnach ist eine Weiterbildung des Absturzsicherungs-Systems möglich und denkbar vorteilhaft, bei welcher die dritte Gewindebohrung am Klemmelement der ersten Gewindebohrung gegenüberliegend ausgebildet ist.
[0015] Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn die erste Bohrung in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems zum klemmenden Festhalten des Sicherungsabschnittes des Sicherungsseiles vorgesehen ist und dass die zweite Bohrung in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems zum Klemmen des ersten Endabschnittes des Sicherungsseiles vorgesehen ist. Neben einer vorteilhaften Redundanz der Klemmung kann damit bewirkt werden, dass bei einem Personensturz das Sicherungsseil derart durch die erste Bohrung gezogen wird, dass ein Teilbereich des Endbereiches des Sicherungsseiles so weit durch die erste Bohrung gezogen wird, bis die Klemmung in der zweiten Bohrung wirksam wird.
[0016] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Schrauben jeweils an einem Stirnende eine, in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems dem Sicherungsseil nächstliegende Anpressfläche aufweisen, wobei die Anpressfläche flach ausgebildet ist und normal zur jeweiligen Schraubenachse ausgerichtet ist. Dadurch kann ein definiertes Rutschen des Sicherungsseiles bei einem Sturz über ein entsprechendes Anzugsdrehmoment der Schrauben eingestellt werden. Alternativ ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher die Schrauben eine
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Anpressfläche aufweisen, die konisch ausgebildet ist. Dadurch kann beispielsweise die Spitze der konischen Anpressfläche in das Sicherungsseil eingepresst werden, was zwar die Dämpfungswirkung bei einem Sturz verringern kann, jedoch aber die Klemmung des Sicherungsseiles mittels der Klemmvorrichtung verbessert.
[0017] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die zweite Bohrung im Wesentlichen achsparallel zur ersten Bohrung ausgebildet ist, sodass in der Montageposition des AbsturzsicherungsSystems vom ersten Endabschnitt des Sicherungsseiles eine Schleife ausgebildet ist. Dadurch wird beim Durchrutschen des Sicherungsseiles durch die erste Bohrung bewirkt, dass sich die Schleife zusammenzieht, bis die Klemmung in der zweiten Bohrung wirksam wird und bis eine entsprechend verkleinerte Schleife eine Scherklemmung durch Umlenken des Sicherungsseiles bewirkt und so ein weiteres Durchrutschen des Sicherungsseiles bei einem Sturz auf einfache Weise unterbunden werden kann. Weiters wird durch die entsprechende Ausgestaltung der Bohrungen beim Montieren das Spannen des Sicherungsseiles bzw. eine Längenjustierung des Sicherungsseiles auf einfache Weise ermöglicht.
[0018] Gemäß einer besonderen Ausprägung ist es möglich, dass der Haltebügel im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist, wobei die erste Befestigungslasche und die zweite Befestigungslasche zueinander in einem Winkel aus einem Bereich von 0° bis 135°, insbesondere in einem Winkel von 90°, zueinander ausgerichtet sind. Dadurch kann einerseits das Dämpfen eines Sturzes verbessert werden, da eine entsprechende Verformung des Haltebügels energieabsorbierende wirkt. Andererseits kann so der Haltebügel auch als Sturzindikator herangezogen werden, was die Sicherheit des Absturzsicherungs-Systems weiter verbessert.
[0019] Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn die Koppelvorrichtung ein stangenförmiges Verbindungselement mit einem Spannelement umfasst, wobei das Klemmelement mittels des stangenförmigen Verbindungselementes und mittels des Spannelementes mit dem Haltebügel an der zweiten Befestigungslasche derart gekoppelt ist, dass die Klemmvorrichtung wenigstens in Richtung entgegen einer Spannrichtung des Sicherungsseiles lagefixierbar ist, sodass das Sicherungsseil mittels des Spannelementes in Richtung zum Haltebügel bzw. zur Spannrichtung spannbar ist. Dadurch kann das Sicherungsseil mittels der Befestigungsvorrichtung auf einfache Weise auch gespannt werden. Beispielsweise ist dies von Vorteil, da insbesondere ein Stahlseil entsprechenden Wärmeausdehnungen unterliegt und gegebenenfalls nachgespannt werden muss. Überhaupt ist es denkbar vorteilhaft, wenn die Befestigungsvorrichtung die Spanneinrichtung umfasst, sodass bei der Montage des Absturzsicherungs-Systems keine weitere Vorrichtung benötigt wird.
[0020] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Koppelvorrichtung ein Dämpfungselement, einen, mit dem Haltebügel gekoppelten und am Haltebügel in Richtung und in Richtung entgegen einer Spannrichtung des Sicherungsseiles verlagerbaren Führungsschlitten und ein mit dem Führungsschlitten gekoppeltes stangenförmiges Verbindungselement umfasst, wobei das stangenförmige Verbindungselement an der zweiten Befestigungslasche gelagert ist, mittels eines Spannelementes mit dem Führungsschlitten gekoppelt ist und mit dem Klemmelement gekoppelt ist, sodass die Klemmvorrichtung mit dem Dämpfungselement wirkverbunden gekoppelt ist und das Sicherungsseil mittels des Spannelementes in Richtung zum Haltebügel bzw. zur Spannrichtung spannbar ist. Durch das zusätzliche Dämpfungselement kann so ein Personensturz weiter gedämpft werden um möglicherweise auftretende Verletzungen bei einem Sturz zu minimieren.
[0021] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das stangenförmige Verbindungselement eine Schraube, eine Gewindestange oder ein Bolzen mit wenigstens einem Gewindeabschnitt an einem Stirnende des Bolzens ist und dass das Spannelement eine mit dem stangenförmigen Verbindungselement koppelbare Gewindemutter ist. Dadurch ist die Ausgestaltung des Spannelementes möglichst einfach gewählt, was eine wirtschaftliche Herstellung des Absturzsicherungs-Systems begünstigt. Weiters ist so auch die Handhabung bei Montage und Wartung des Absturzsicherungs-Systems möglichst einfach, da Standardwerkzeuge verwendet werden können.
[0022] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass das
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Absturzsicherungs-System weiters wenigstens einen Sturzindikator umfasst, wobei der wenigstens eine Sturzindikator als am Sicherungsseil festlegbares Markierungselement ausgebildet ist und in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems am Sicherungsseil im Sicherungsabschnitt derart positioniert ist, dass das Markierungselement das Klemmelement berührt. Dadurch wird die Sicherheit des Absturzsicherungs-Systems verbessert, da ein System, welches bereits einen Sturz aufgefangen hat, möglichst einfach identifiziert werden kann.
[0023] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass das Absturzsicherungs-System eine zweite Befestigungsvorrichtung umfasst, welche zweite Befestigungsvorrichtung an einem, vom ersten positionsfixierten Halteelement beabstandeten zweiten positionsfixierten Halteelement festlegbar ist, wobei das Sicherungsseil mittels den Befestigungsvorrichtungen zwischen den Halteelementen spannbar ist, sodass sich der Sicherungsabschnitt zwischen den Befestigungsvorrichtungen erstreckt. Dadurch kann ein möglichst einfaches Verbindungsmittel zum Verbinden eines Auffanggurtes mit dem Sicherungsseil im Sicherungsabschnitt gewählt werden, da das Verbindungsmittel nicht vom Sicherungsseil abrutschen kann, da dieses zwischen den beiden Befestigungsvorrichtungen fixiert ist. Konträr dazu muss bei einem Absturzsicherungs-System mit nur einer Befestigungsvorrichtung ein entsprechendes Verbindungsmittel gewählt werden, welches bei einem Sturz einer Person das Abrutschen des Verbindungsmittels vom Sicherungsseil unterbindet bzw. verhindert.
[0024] Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung eine Koppelvorrichtung aufweist und dass die zweite Befestigungsvorrichtung eine Koppelvorrichtung mit einem Dämpfungselement aufweist. Vorteilhaft ist dabei, dass das Absturzsicherungs-Systems kostengünstig herstellbar ist, wobei gleichzeitig zwei Befestigungsvorrichtung vorgesehen sein können und die Dämpfung eines Personensturzes durch die Koppelvorrichtung mit dem Dämpfungselement weiterhin verbessert ist.
[0025] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0026] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
[0027] Fig. 1 eine mögliche Ausgestaltungsform einer ersten Befestigungsvorrichtung eines Absturzsicherungs-Systems;
[0028] Fig. 2 eine mögliche Ausgestaltungsform einer zweiten Befestigungsvorrichtung des Absturzsicherungs-Systems;
[0029] Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der zweiten Befestigungsvorrichtung; [0030] Fig. 4 eine mögliche Ausgestaltungsform eines Absturzsicherungs-Systems.
[0031] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0032] In den Fig. 1 bis Fig. 4 sind gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform des Absturzsicherungs-Systems 1 bzw. von Teilen oder Komponenten des Absturzsicherungs-Systems 1 gezeigt, wobei in allen Darstellungen der Fig. 1 bis Fig. 4 für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die jeweilige Figuren-Beschreibung querverwiesen.
[0033] In Fig. 1 ist eine mögliche Ausgestaltungsform einer ersten Befestigungsvorrichtung 2 des Absturzsicherungs-Systems 1 gezeigt. Fig. 2 zeigt unabhängig davon eine mögliche zweite Befestigungsvorrichtung 3 des Absturzsicherungs-Systems 1, wobei Fig. 3 eine Explosionsdarstellung dieser zweiten Befestigungsvorrichtung 3 zeigt. In Fig. 4 ist schließlich eine mögliche Ausgestaltungsform des Absturzsicherungs-Systems 1 dargestellt.
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[0034] Das Absturzsicherungs-System 1 kann ein Sicherungsseil 4 und wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung 2 umfassen. Die erste Befestigungsvorrichtung 2 kann dabei an einem positionsfixierten ersten Halteelement 5 festgelegt bzw. fixiert werden. Dieses positionsfixierte erste Halteelement 5 kann beispielsweise an einem Hausdach positionsfixiert sein und möglicherweise als eine Stange ausgebildet sein, wobei die erste Befestigungsvorrichtung 2 beispielsweise an einem freien Stirnende des positionsfixierten ersten Halteelements 5 montierbar bzw. fixierbar ist. Die erste Befestigungsvorrichtung 2 ist zum Festhalten bzw. zum klemmenden Festhalten oder klemmenden Befestigen eines ersten Endabschnittes 6 des Sicherungsseiles 4 vorgesehen.
[0035] Ein möglicher Montagezustand des Absturzsicherung-Systems 1 kann somit hergestellt werden, indem die erste Befestigungsvorrichtung 2 an dem positionsfixierten ersten Halteelement 5 festgelegt wurde, eine, möglicherweise in deren Ausgestaltungsform baulich idente oder ähnliche zweite Befestigungsvorrichtung 3 an einem, vom positionsfixierten ersten Halteelement 5 beabstandeten positionsfixierten zweiten Halteelement 7 festgelegt wurde, und ein Sicherungsseil 4 mittels den Befestigungsvorrichtungen 2, 3 zwischen den Befestigungsvorrichtungen 2, 3 gespannt wurde, wodurch ein Sicherungsabschnitt definiert ist, der sich zwischen den Befestigungsvorrichtungen 2, 3 erstreckt.
[0036] Wie aus Fig. 4 ersichtlich kann die erste Befestigungsvorrichtung 2 verwendet werden, um einen ersten Endabschnitt 6 des Sicherungsseiles 4 klemmend festzuhalten und analog dazu kann die zweite Befestigungsvorrichtung 3 dazu verwendet werden, um einen zweiten Endabschnitt 9 des Sicherungsseiles 4 klemmend festzuhalten. Die Befestigungsvorrichtungen 2, 3 können weiters dafür vorgesehen sein, dass damit das Sicherungsseil 4 zwischen den Befestigungsvorrichtungen 2, 3 jedenfalls innerhalb gewisser Grenzen spannbar ist. Dies wird in weiterer Folge noch näher beschrieben. Wie weiters nachfolgend noch näher beschrieben wird, können die Befestigungsvorrichtungen 2, 3 baulich identisch ausgebildet sein. Jedoch ist auch denkbar, dass die Befestigungsvorrichtungen 2, 3 baulich unterschiedlich und lediglich in deren Grundfunktion baulich identisch ausgebildet sind, oder dass die Befestigungsvorrichtungen 2, 3 jedenfalls jeweils Komponenten umfassen, die baulich identisch sind. Jedenfalls können die Befestigungsvorrichtungen 2, 3 jeweils an beliebigen positionsfixierten Halteelementen 5, 7 festgelegt werden, was in den Fig. 1 und Fig. 2 mit entsprechenden Bezugszeichen für die positionsfixierten Halteelemente 5, 7 angedeutet ist.
[0037] In weiterer Folge wird vorzugsweise die erste Befestigungsvorrichtung 2 beschrieben, wobei Komponenten dieser auch bei der zweiten Befestigungsvorrichtung 3 baugleich vorkommen können, sofern nicht dezidiert anderweitig verwiesen wird. Dem folgend sind baugleiche Komponenten bzw. gleiche Komponentenbezeichnungen mit gleichen Bezugszeichen in den Darstellungen gekennzeichnet.
[0038] Ist der Montagezustand des Absturzsicherung-Systems 1 hergestellt, kann dieses dazu verwendet werden, um eine Person unter Verwendung einen Auffanggurtes 10 bzw. einer Persönlichen Schutzausrüstung zum Schutz gegen Absturz zu sichern. Dazu kann beispielsweise der Auffanggurt 10 der Person mittels eines Verbindungsmittels 11 wie einem Karabiner, einer Seilklemme oder Ähnlichem innerhalb des Sicherungsabschnittes 8 mit dem Sicherungsseil 4 gekoppelt bzw. verbunden werden. Dadurch kann sich die Person entlang des Sicherungsseiles 4 innerhalb des Sicherungsabschnittes 8 bewegen, wobei die Person vor Absturz gesichert ist.
[0039] Möglicherweise auch unabhängig davon kann die erste Befestigungsvorrichtung 2 zum Befestigen bzw. zum klemmenden Festhalten oder zum Spannen des Sicherungsseiles 4 einen Haltebügel 12, eine Koppelvorrichtung 13 und eine Klemmvorrichtung 14 umfassen.
[0040] Der Haltebügel 12 kann eine erste Befestigungslasche 15 und einer zweiten Befestigungslasche 16 aufweisen, wobei die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung 2 an der bzw. in Verwendung der ersten Befestigungslasche 15 mittels eines Haltemittels 17 an dem positionsfixierten ersten Halteelement 5 festlegbar ist. Der Haltebügel 12 kann weiters derart ausgestaltet sein, dass dieser im Querschnitt eine L-Form aufweist, wobei die erste Befestigungslasche 15 und die zweite Befestigungslasche 16 zueinander in einem Winkel 34 von 90° zueinander aus-
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gerichtet sind. Weiters ist die Klemmvorrichtung 14 zum klemmenden Festlegen bzw. zum Klemmen des Sicherungsseiles 4 vorgesehen. Mittels der Koppelvorrichtung 13 sind der Haltebügel 12 und die Klemmvorrichtung 14 derart miteinander gekoppelt, dass die Koppelvorrichtung 13 wenigstens an der zweiten Befestigungslasche 16 derart gelagert ist, dass die Koppelvorrichtung 13 in Richtung entgegen einer Spannrichtung 18 des Sicherungsseiles festgelegt ist, sodass das Sicherungsseil 4 bei einem Absturzsicherungs-System 1 zwischen der ersten Befestigungsvorrichtung 2 und einer zweiten Befestigungsvorrichtung 3 spannbar ist.
[0041] Die Klemmvorrichtung 14 kann ein Klemmelement 19 mit einer ersten Bohrung 20 und einer, zur ersten Bohrung 20 beabstandeten zweiten Bohrung 21, durch welche Bohrungen 20, 21 das Sicherungsseil 4 hindurchführbar ist. Das Klemmelement 19 kann weiters eine erste Gewindebohrung 22 und eine zweite Gewindebohrung 23 aufweisen, wobei die erste Gewindebohrung 22 zur Aufnahme einer ersten Schraube 24 und die zweite Gewindebohrung 23 zur Aufnahme einer zweiten Schraube 25 vorgesehen ist. Die erste Gewindebohrung 22 kann dabei derart ausgebildet sein, dass diese quer zu einer ersten Bohrungslängsachse 26 der ersten Bohrung 20 ausgebildet ist und dabei in die erste Bohrung 20 hineinmündet. Die zweite Gewindebohrung 23 kann weiters derart ausgestaltet sein, dass diese quer zu einer zweiten Bohrungslängsachse 27 der zweiten Bohrung 21 ausgebildet ist und dabei in die zweite Bohrung 21 hineinmündet. Das Sicherungsseil 4 kann somit durch die erste Bohrung 20 und durch die zweite Bohrung 21 des Klemmelementes 19 hindurchgeführt werden. Anschließend kann das Sicherungsseil 4 mittels der ersten Schraube 24 durch Hineindrehen der ersten Schraube 24 in die erste Gewindebohrung 22 in der ersten Bohrung derart klemmend fixiert werden, als dass das Sicherungsseil 4 in der ersten Bohrung 20 mittels der ersten Schraube 24 gegen eine erste Bohrungsinnenfläche 28 gepresst wird. In gleicher Weise kann das Sicherungsseil 4 mittels der zweiten Schraube 25 durch Hineindrehen der zweiten Schaube 25 in die zweite Gewindebohrung 23 in der zweiten Bohrung 21 derart klemmend fixiert werden, als dass das Sicherungsseil 4 in der zweiten Bohrung 21 mittels der zweiten Schraube 25 gegen eine zweite Bohrungsinnenfläche 29 gepresst wird.
[0042] Das Klemmelement kann weiters eine dritte Gewindebohrung 30 aufweisen, wobei die dritte Gewindebohrung 30 derart ausgebildet sein kann, dass diese quer zur ersten Bohrungslängsachse 26 der ersten Bohrung 20 ausgebildet ist und dabei in die erste Bohrung 20 hineinmündet. Die Klemmvorrichtung 14 kann weiters eine dritte Schraube 31 umfassen, welche dritte Schraube 31 der dritten Gewindebohrung 30 zugeordnet ist. Das Sicherungsseil 4 kann mittels der dritten Schraube 31 durch Hineindrehen der dritten Schraube 31 in die dritte Gewindebohrung 30 in der ersten Bohrung derart klemmend fixiert werden, als dass das Sicherungsseil 4 in der ersten Bohrung 20 mittels der dritten Schraube 31, zusätzlich zur ersten Schraube 24, gegen eine erste Bohrungsinnenfläche 28 gepresst wird. Dadurch ist die Klemmung des Sicherungsseiles 4 in der ersten Bohrung 20 redundant ausgeführt.
[0043] Die Schrauben 24, 25, 31 können jeweils an einer Stirnseite eine Anpressfläche 32 aufweisen, welche jeweilige Anpressfläche 32 normal zur jeweiligen Schraubenachse der Schrauben 24, 25, 31 ausgerichtet ist. In der Montageposition, also wenn das Sicherungsseil 4 durch die Bohrungen 20, 21 hindurchgeführt ist und die Schrauben 24, 25, 31 in die jeweiligen Gewindebohrungen 22, 23, 30 eingeschraubt sind, ist die jeweilige Anpressfläche 32 der Schrauben 24, 25, 31 dem Sicherungsseil 4 nächstliegend und das Sicherungsseil 4 wird mit der jeweiligen Anpressfläche 32 gegen die Bohrungsinnenflächen 28, 29 gepresst.
[0044] Es kann weiters vorgesehen sein, dass die dritte Gewindebohrung 30 achsparallel zur ersten Gewindebohrung 22 ausgebildet bzw. angeordnet ist, jedoch ist auch eine alternative Ausgestaltungsform des Klemmelementes 19 denkbar, bei der die zweite Gewindebohrung 30 auch quer zur ersten Bohrung 20 jedoch nicht achsparallel zur ersten Gewindebohrung 22 ausgerichtet sein kann. Jedenfalls ist bei einer achsparallelen Ausrichtung der dritten Gewindebohrung 30 zur ersten Gewindebohrung 22 die Möglichkeit gegeben, dass die dritte Gewindebohrung 30 auf einer der ersten Gewindebohrung 22 gegenüberliegenden Seite des Klemmelementes 19 angeordnet sein kann. Dadurch kann das Sicherungsseil 4 mittels der ersten Schraube 24 und der dritten Schraube 31 derart geklemmt werden, dass die jeweiligen Anpressflächen 32 der Schrauben 24, 31 sich gegenüberliegend positioniert sind, wodurch das Sicherungsseil 4 in der ersten
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Bohrung 20 gegenüberliegend klemmend festlegbar ist.
[0045] Es kann auch vorgesehen sein, dass für die Klemmung des Sicherungsseiles 4 in der zweiten Bohrung 21 eine weitere Gewindebohrung mit zugehöriger Schraube vorgesehen ist. Jedenfalls erfolgt das Klemmen des Sicherungsseiles 4 demnach in der ersten Bohrung 20 sowie in der zweiten Bohrung 21 jeweils durch die dafür vorgesehene Schrauben 24, 25, 31, wobei der erste Endabschnitt 6 des Sicherungsseiles 4 beim Montieren der erste Befestigungsvorrichtung 2 vorerst durch die erste Bohrung 20 und anschließend durch die zweite Bohrung 21 hindurchgeführt werden kann, sodass vom ersten Endabschnitt 6 des Sicherungsseiles 4 eine Schleife 33 ausgebildet wird. Somit ist der Sicherungsabschnitt 8 des Sicherungsseiles 4 der ersten Bohrung 20 nächstliegend, wobei weiters das dem ersten Endabschnitt 6 zugehörige Ende des Sicherungsseiles 4 in Seilrichtung gesehen der zweiten Bohrung 21 nächstliegend ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass die erste Bohrung 20 und die zweite Bohrung 21 achsparallel ausgebildet sind. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig, da beispielsweise durch schiefwinkelig zueinander ausgerichtete Bohrungslängsachsen 26, 27 eine andere Form der Schleife 33 ausgebildet werden kann, welche für das Dämpfungsverhalten der ersten Befestigungsvorrichtung 2 bei einem Sturz einer Person vorteilhaft sein kann.
[0046] Das Ende des Sicherungsseiles 4 kann mit einer Schonkappe bzw. Schutzkappe vor Beschädigung geschützt werden bzw. wird somit auch eine Person beim Hantieren im Umfeld des Absturzsicherungs-Systems 1 vor Verletzungen durch das Ende des Sicherungsseiles 4 geschützt.
[0047] Durch die entsprechende Ausgestaltung der Schrauben 24, 25, 31 wirkt das Klemmelement 19 gleichzeitig als Seilklemme bzw. Seil-Befestigungs-Element als auch als Falldämpfer, da bei entsprechendem Anzugsmoment der Schrauben 24, 25, 31 bei einem Sturz einer Person ein Durchrutschens des Sicherungsseiles 4 ermöglicht wird. Das Durchrutschen wird jedoch durch das zusammenziehen der Schleife 33 während dem Sturz progressiv gedämpft, wobei sich die Schleife 33 schließlich um das Klemmelement 19 zusammenzieht und das Sicherungsseil 4 am weiteren Durchrutschen gehindert wird.
[0048] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Klemmvorrichtung 14 das Klemmelement 19 und die Schrauben 24, 25, 31 umfasst, wobei das Klemmelement 19 einteilig ausgebildet ist. Dabei kann das Klemmelement 19 aus einer Aluminiumlegierung ausgebildet sein. Weiters können das Sicherungsseil 4 und die Schrauben 24, 25, 31 sowie weitere Komponenten der ersten Befestigungsvorrichtung 2 aus Eisen- bzw. Stahllegierungen ausgebildet sein. Durch diese Materialpbaarung werden weiterhin die Dämpfungseigenschaften beim Durchrutschen des Sicherungsseiles 4 durch die erste Bohrung 20 bei einem Sturz einer Person positiv beeinflusst.
[0049] Wie bereits erwähnt kann das Sicherungsseil 4 mittels der ersten Befestigungsvorrichtung 2 auch in gewissen Grenzen gespannt werden. Dafür kann die Koppelvorrichtung 13 ein stangenförmiges Verbindungselement 35 mit einem Spannelement 36 umfassen, wobei das Klemmelement 19 mittels des stangenförmigen Verbindungselementes 35 und mittels des Spannelementes 36 mit dem Haltebügel 12 an der zweiten Befestigungslasche 16 derart gekoppelt sein kann, dass die Klemmvorrichtung 14 wenigstens in Richtung entgegen der Spannrichtung 18 des Sicherungsseiles 4 lagefixierbar ist. Dadurch kann das Sicherungsseil 4 mittels des Spannelementes 36 in Richtung zum Haltebügel 12 bzw. zur Spannrichtung 18 gespannt werden.
[0050] Zum weiteren Dämpfen eines Sturzes einer Person, welcher Sturz vom Absturzsicherungs-System 1 aufgefangen bzw. gebremst oder gedämpft wird, kann die Koppelvorrichtung 13 weiters ein Dämpfungselement 37 und einen Führungsschlitten 38 umfassen. Dabei kann der Führungsschlitten 38 mit dem Haltebügel 12 mittels des stangenförmigen Verbindungselementes 35 gekoppelten und am Haltebügel 12 in Richtung und in Richtung entgegen der Spannrichtung 18 des Sicherungsseiles 4 verlagerbar angeordnet sein. Das stangenförmige Verbindungselement 35 kann weiters an der zweiten Befestigungslasche 16 gelagert sein, mittels des Spannelementes 36 mit dem Führungsschlitten 38 gekoppelt sein und mit dem Klemmelement 19 gekoppelt sein, sodass die Klemmvorrichtung 14 mit der Dämpfungselement 37 wirkverbunden gekoppelt ist und das Sicherungsseil 4 mittels des Spannelementes 36 in Richtung zum Haltebügel 12
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bzw. zur Spannrichtung 18 spannbar ist. Das stangenförmige Verbindungselement 35 kann beispielsweise eine Schraube, eine Gewindestange oder ein Bolzen mit Außengewinden an dessen Stirnenden sein. Das Spannelement kann von einer zum stangenförmigen Verbindungselement 35 zugehörigen Mutter bzw. einer Innengewindemutter gebildet sein.
[0051] Das Absturzsicherungs-System 1 kann weiters einen Sturzindikator 39 umfassen, welcher innerhalb des Sicherungsabschnittes 8 derart am Sicherungsseil 4 festgelegt ist, dass der Sturzindikator 39 das Klemmelement 19 in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems 1 berührt. Wird vom Absturzsicherungs-System 1 ein Sturz einer Person verhindert, so entfernt sich der Sturzindikator 39 vom Klemmelement 19 durch das Durchrutschen des Sicherungsseiles 4 durch die erste Bohrung 20. Dadurch kann bei einer Überprüfung des Absturzsicherungs-Systems 1 ein vormaliger Sturz festgestellt werden.
[0052] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Absturzsicherungs-System 27 zweite Bohrungslängsachse 2 erste Befestigungsvorrichtung 28 erste Bohrungsinnenfläche 3 zweite Befestigungsvorrich- 29 zweite Bohrungsinnenfläche tung 30 dritte Gewindebohrung 4 Sicherungsseil 31 dritte Schraube 5 _positionsfixiertes erstes Hal- 32 Anpressfläche teelement 33 Schleife 6 erster Endabschnitt des Si- 34 Winkel cherungsseiles 35 Verbindungselement 7 Halteelement 36 Spannelement 8 Sicherungsabschnitt 37 Dämpfungselement 9 zweiter Endabschnitt des Si- 38 Führungsschlitten cherungsseiles 39 Sturzindikator
10 Auffanggurt
11 Verbindungsmittel
12 Haltebügel
13 Koppelvorrichtung
14 Klemmvorrichtung
15 erste Befestigungslasche 16 zweite Befestigungslasche 17 Haltemittels
18 Spannrichtung
19 Klemmelement
20 erste Bohrung
21 zweite Bohrung
22 erste Gewindebohrung 23 zweite Gewindebohrung 24 erste Schraube
25 zweite Schraube
26 erste Bohrungslängsachse
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Claims (1)
- A ‚hes AT 526 627 B1 2025-08-15Ss NPatentansprüche1. Absturzsicherungs-System (1), welches in einem Montagezustand zur Sicherung von Personen unter Verwendung eines Auffanggurtes (10) innerhalb eines Sicherungsabschnittes (8) vorgesehen ist, umfassend ein Sicherungsseil (4) und wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung (2) zum Befestigen bzw. Festhalten eines ersten Endabschnittes (6) des Sicherungsseiles (4) an einem positionsfixierten ersten Halteelement (5), die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung (2) umfassend - einen Haltebügel (12) mit einer ersten Befestigungslasche (15) und einer zweiten Befes-tigungslasche (16), wobei die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung (2) an der ersten Befestigungslasche (15) mittels eines Haltemittels (17) an dem positionsfixierten ersten Halteelement (5) festlegbar ist,- eine Klemmvorrichtung (14) zum klemmenden Festhalten des ersten Endabschnittes (6) des Sicherungsseiles (4), und- eine Koppelvorrichtung (13), welche Koppelvorrichtung (13) mit dem Haltebügel (12) und der Klemmvorrichtung (14) gekoppelt und wenigstens an der zweiten Befestigungslasche (16) gelagert ist,- wobei die Klemmvorrichtung (14) ein Klemmelement (19) mit einer ersten Bohrung (20) und einer, zur ersten Bohrung (20) beabstandeten zweiten Bohrung (21) umfasst, durch welche Bohrungen (20, 21) das Sicherungsseil (4) hindurchführbar ist,dadurch gekennzeichnet,- dass das Klemmelement (19) einteilig ausgebildet ist,- wobei das Klemmelement (19) wenigstens eine erste Gewindebohrung (22) zur Aufnahme einer ersten Schraube (24) und eine zweite Gewindebohrung (23) zur Aufnahme einer zweiten Schraube (25) aufweist, wobei die erste Gewindebohrung (22) quer zu einer ersten Bohrungslängsachse (26) der ersten Bohrung (20) und die zweite Gewindebohrung (23) quer zu einer zweiten Bohrungslängsachse (27) der zweiten Bohrung (21) in die jeweilige Bohrung (20, 21) hineinmündend ausgebildet sind, und- wobei das Sicherungsseil (4) im Montagezustand durch die erste Bohrung (20) und durch die zweite Bohrung (21) hindurchgeführt ist, wobei das Sicherungsseil (4) in der ersten Bohrung (20) mittels der ersten Schraube (24) gegen eine erste Bohrungsinnenfläche (28) und in der zweiten Bohrung (21) mittels der zweiten Schraube (25) gegen eine zweite Bohrungsinnenfläche (29) angepresst ist, und- wobei das Klemmelement (19) aus einer Aluminiumlegierung gebildet ist und die Schrauben der Klemmvorrichtung (14) sowie das Sicherungsseil (4) jeweils aus Eisenlegierungen gebildet sind, sodass das Sicherungsseil (4) bei einem Personensturz durch die erste Bohrung (20) bei einer entsprechenden, auf das Sicherungsseil (4) wirkenden Zugkraft durch den Personensturz an der ersten Bohrungsinnenfläche (28) materialabtragend durchrutschbar ist.2. Absturzsicherungs-System (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur ersten Bohrungslängsachse (26) eine, von der ersten Gewindebohrung (22) in Richtung der ersten Bohrungslängsachse (26) beabstandete dritte Gewindebohrung (30) zur Aufnahme einer dritten Schraube (31) ausgebildet ist, wobei die dritte Gewindebohrung (30) in die erste Bohrung (20) hineinmündend ausgebildet ist und wobei die Klemmvorrichtung (14) weiters die zur dritten Gewindebohrung (30) zugeordnete dritte Schraube (31) umfasst.3. Absturzsicherungs-System (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Gewindebohrung (30) achsparallel zur ersten Gewindebohrung (22) ausgebildet ist.4. Absturzsicherungs-Systeme (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bohrung (20) in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems (1) zum klemmenden Festhalten des Sicherungsabschnittes (8) des Sicherungsseiles (4) vorgesehen ist und dass die zweite Bohrung (21) in der Montageposition des AbsturzsicherungsSystems (1) zum Klemmen des ersten Endabschnittes (6) des Sicherungsseiles (4) vorgesehen ist.10.11.12.AT 526 627 B1 2025-08-15Absturzsicherungs-System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben der Klemmvorrichtung (14) jeweils an einem Stirnende eine, in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems (1) dem Sicherungsseil (4) nächstliegende Anpressfläche (32) aufweisen, wobei die Anpressfläche (32) flach ausgebildet ist und normal zur jeweiligen Schraubenachse ausgerichtet ist.Absturzsicherungs-System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Bohrung (21) im Wesentlichen achsparallel zur ersten Bohrung (20) ausgebildet ist, sodass in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems (1) vom ersten Endabschnitt (6) des Sicherungsseiles (4) eine Schleife (33) ausgebildet ist.Absturzsicherungs-System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (12) im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist, wobei die erste Befestigungslasche (15) und die zweite Befestigungslasche (16) zueinander in einem Winkel (34) aus einem Bereich von 0° bis 135°, insbesondere in einem Winkel (34) von 90°, zueinander ausgerichtet sind.Absturzsicherungs-System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelvorrichtung (13) ein stangenförmiges Verbindungselement (35) mit einem Spannelement (36) umfasst, wobei das Klemmelement (19) mittels des stangenförmigen Verbindungselementes (35) und mittels des Spannelementes (36) mit dem Haltebügel (12) an der zweiten Befestigungslasche (16) derart gekoppelt ist, dass die Klemmvorrichtung (14) wenigstens in Richtung entgegen einer Spannrichtung (18) des Sicherungsseiles (4) lagefixierbar ist, sodass das Sicherungsseil (4) mittels des Spannelementes (36) in Richtung zum Haltebügel (12) bzw. zur Spannrichtung (18) spannbar ist.Absturzsicherungs-System (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelvorrichtung (13) ein Dämpfungselement (37), einen, mit dem Haltebügel (12) gekoppelten und am Haltebügel (12) in Richtung und in Richtung entgegen einer Spannrichtung (18) des Sicherungsseiles (4) verlagerbaren Führungsschlitten (38) und ein mit dem Führungsschlitten (38) gekoppeltes stangenförmiges Verbindungselement (35) umfasst, wobei das stangenförmige Verbindungselement (35) an der zweiten Befestigungslasche (16) gelagert ist, mittels eines Spannelementes (36) mit dem Führungsschlitten (38) gekoppelt ist und mit dem Klemmelement (19) gekoppelt ist, sodass die Klemmvorrichtung (14) mit dem Dämpfungselement (37) wirkverbunden gekoppelt ist und das Sicherungsseil (4) mittels des Spannelementes (36) in Richtung zum Haltebügel (12) bzw. zur Spannrichtung (18) spannbar ist.Absturzsicherungs-System (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das stangenförmige Verbindungselement (35) eine Schraube, eine Gewindestange oder ein Bolzen mit wenigstens einem Gewindeabschnitt an einem Stirnende des Bolzens ist und dass das Spannelement (36) eine mit dem stangenförmigen Verbindungselement (35) koppelbare Gewindemutter ist.Absturzsicherungs-System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absturzsicherungs-System (1) weiters wenigstens einen Sturzindikator (39) umfasst, wobei der wenigstens eine Sturzindikator (39) als am Sicherungsseil (4) festlegbares Markierungselement ausgebildet ist und in der Montageposition des Absturzsicherungs-Systems (1) am Sicherungsseil (4) im Sicherungsabschnitt (8) derart positioniert ist, dass das Markierungselement das Klemmelement (19) berührt.Absturzsicherungs-System (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Absturzsicherungs-System (1) eine zweite Befestigungsvorrichtung (3) umfasst, welche zweite Befestigungsvorrichtung (3) an einem, vom positionsfixierten ersten Halteelement (5) beabstandeten positionsfixierten zweiten Halteelement (7) festlegbar ist, wobei das Sicherungsseil (4) mittels den Befestigungsvorrichtungen (2, 3) zwischen den Halteelementen (5, 7) spannbar ist, sodass sich der Sicherungsabschnitt (8) zwischen den Befestigungsvorrichtungen (2, 3) erstreckt.A ‚hes AT 526 627 B1 2025-08-15Ss N13. Absturzsicherungs-System (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine erste Befestigungsvorrichtung (2) eine Koppelvorrichtung (13) gemäß Anspruch 9 aufweist und dass die zweite Befestigungsvorrichtung (3) eine Koppelvorrichtung (13) gemäß Anspruch 8 aufweist.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen13 / 16
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Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2921454A1 (fr) * | 2007-09-24 | 2009-03-27 | Christian Joseph Jacques Ferrer | Dispositif de fixation ajustable et securise |
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