AT526744A2 - Pressenanordnung an einer Zellstofftrockenmaschine - Google Patents

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AT526744A2 ATA50988/2023A AT509882023A AT526744A2 AT 526744 A2 AT526744 A2 AT 526744A2 AT 509882023 A AT509882023 A AT 509882023A AT 526744 A2 AT526744 A2 AT 526744A2
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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist eine Pressenanordnung (10) an einer Zell-stofftrockenmaschine. Zu der Pressenanordnung gehört eine Gautsch-presse (11), die mit einer Saugwalze (14) ausgestattet ist, über die das Formierungssieb (29) zu verlaufen angepasst ist, wobei nach der Gau-tschpresse mindestens zwei Pressnips (12, 13) angeordnet sind, zumin-dest für einen Pressnip (12) mit einer Saugwalze (15) ausgestattet und mindestens auf einer Seite mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestattet. Mindestens zwei von den der besagten Gautschpresse fol-genden Pressnips Einzelpressnips (12’, 13’) sind. Außerdem ist Gegen-stand der Erfindung ein Zellstofftrockner.

Description

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Pressenanordnung an einer Zellstofftrockenmaschine
Gegenstand der Erfindung ist eine Pressenanordnung an einer Zellstofftrockenmaschine, die folgendes aufweist:
- eine Gautschpresse, die mit einer Saugwalze ausgestattet ist, über die das Formierungssieb zu verlaufen angepasst ist,
- mindestens zwei nach der Gautschpresse angeordnete Pressnips, wobei zumindest ein Pressnip mit einer Saugwalze ausgestattet und mindestens auf einer Seite mit mindestens einer für zwei Pressnips gemein-
samen Gewebeschlaufe ausgestattet ist.
Bekannt ist eine Zellstofftfrockenmaschine, deren Nassende zum Beispiel eine das Flachsieb umfassende Formierungspartie und eine darauffolgende Pressenpartie umfasst. Der Pressenpartie folgt ein Eindampfungs-
trockner und darauf die Schneidpartie. Die in der Schneidpartie
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gebildeten Bögen werden zu Ballen zusammengestellt und als Marktzell-
stoff verkauft.
In Fig. 3 ist ein Beispiel von einer dem Stand der Technik entsprechenden Pressenanordnung dargestellt. Typischerweise wird die zum Nassende gehörende Pressenpartie von einer so genannten Kombipresse 37 gebildet. Dabei verläuft die Bahn W als gestützte Aufführung und wird durch zwei Pressnips 12”, 13” im Übergang von der Formierungspartie zu der Pressenpartie geführt. Dabei werden auf der die Bahn W verschiebenden Saugwalze 15 diese zwei Pressnips 12”, 13” gebildet. Einer von diesen wird mit der Walze 23 der Formierungspartie gebildet und der zweite wird mit der Presswalze 38 der unteren Gewebeschlaufe 24’ der Bahn W der Pressenpartie gebildet. Am Ende der Formierungspartie kann ein gesonderter Pressnip 41, Gautschpresse (“lump breaker”) 11 vorhanden sein. Ihr hauptsächlicher Zweck ist es, die zu früh entstandenen Faseransammlungen zu zersetzen. Die Gautschpresse 11 und die Kombipresse 37 sind so genannte Saugwalzenpressen. Bekannt ist es auch, eine gesonderte Schuhpresse 18 mit eigener beidseitiger Entwäs-
serung nach der Kombipresse 37 vor der Trockenpartie 103 anzuordnen.
Eine solche Pressenanordnung des Nassendes an der Zellstofftrockenmaschine enthält jedoch Problemstellen. Als ein Nachteil kann die große und voneinander abweichende Anzahl der Walzen und Belastungsarme der Kombipresse 37 angeführt werden. Darüber hinaus ist, wenn die Schuhpresse 18 ein Teil der Pressenanordnung ist, die Aufführung der Bahn W von der Kombipresse 37 zu der gesonderten Schuhpresse 19 in dem in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 39 dargestellten Bereich offen. Die von der Bahn W nicht gestützte relativ lange Aufführung und der niedrige
Trockenstoff der Bahn verursachen Lauffähigkeitsprobleme. Darüber
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hinaus entsteht, wenn die zu der Anordnung gehörende Saugwalze 15 zwei einzelne Pressnips 12”, 13” bildet, durch die Belastung von diesen ein Kompromiss, weil die Funktion der Nips 12”, 13” aufeinander wirkt
und weiter die Lauffähigkeit der nicht gestützten Aufführung erschwert.
Ein weiterer Nachteil der Kombipresse 37 ist auch, dass die Öffnungen des Mantels der Saugwalze 15 dazu neigen, nach zwei Nips 12”, 13” mit Wasser gefüllt zu sein. Dabei ist es schwer, die Saugwalze in der Reinigungszone zu konditionieren. Beim Steigen der Maschinengeschwindigkeit und der Niplast fliegt das Wasser dabei auf der Saugwalze 15 und rotiert mit der Saugwalze 15 und befeuchtet das in den Nip geführte Gewebe, weil die Öffnungen es nicht schaffen, sich am Ende des Saugbe-
reichs nach dem zweiten Nip schnell zu entleeren.
Die Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine Pressenanordnung an der Zellstofftrrockenmaschine zu erschaffen, die von der Ausführung her einfacher, von der Lauffähigkeit verbessert ist und mit dem auch der Trockengehalt der Bahn auf ein höheres Niveau vor der Trockenpartie zu bekommen ist. Die der Erfindung entsprechenden kennzeichnenden Merkmale der Pressenanordnung sind in dem Patentanspruch 1 dargestellt. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Erfindung, ein Nassende der Zellstofftrockenmaschine zu erhalten, dessen kennzeichnenden Merkmale im Pa-
tentanspruch 15 dargestellt sind.
Entsprechend der Erfindung gehören zu der an das Nassende der Zellstofftrrockenmaschine angepassten Pressenanordnung nur Einzelpressnips. Entsprechend einer Anwendungsform sind es die Gautschpresse und die darauffolgenden zwei Einzelpressnips vor der Trockenpartie, von
denen der erste Einzelpressnip mit einer Saugwalze ausgestattet ist. Hier
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ist mit dem Einzelpressnip ein Nip gemeint, der ein einzelner nur zwischen zwei Walzen angeordneter Pressnip ist, bei dem die Walzen ange-
passt sind, nur gegeneinander belastet zu werden.
Entsprechend einer Anwendungsform sind ein oder mehrere Einzelpressnips angepasst, die Schuhpresse zu bilden. Entsprechend einer Anwendungsform ist zumindest für zwei Pressnips eine von einer Seite gemeinsame Gewebeschlaufe angepasst, über mindestens eine Schuhpresse zu verlaufen. Somit wird die Bahn als geschlossene Aufführung an die in der Reihenfolge dritte Einzelpresse geführt, die eine Schuhpresse ist. Entsprechend einer Anwendungsform kann dieser Schuhpresse, vor der Zellstofftrrockenmaschine, noch mindestens ein Einzelpressnip folgen, ausgeführt entsprechend einer Anwendungsform auch als eine Schuhpresse. Beide Presswalzen der Schuhpresse weisen eigene Gewebeumläufe auf. Sie sind an der ersten Schuhpresse von der Unterseite einzeln und an der letztgenannten Schuhpresse gesondert
von beiden Seiten von vorher angeordneten Einzelpressnips.
Die der Erfindung entsprechende Einzelpresslösung verbessert die Funktion der zu einem seiner Pressnips gehörenden Saugwalze. Mit der Erfindung können die Öffnungen der Saugwalze entleert werden und das Wasser läuft nicht um die Saugwalze herum und füllt auch ansonsten nicht die Löcher des Mantels. Darüber hinaus kommt mit der Einzelpressausführung noch der Vorzug, dass ein Walzennip deutlich leichter funktionstüchtiger auszulegen ist, als zum Beispiel zwei zusammenge-
passte Walzennips der Kombipresse.
Insbesondere ergibt die erste Schuhpresse eine breite Belastungskon-
trolle im Vergleich zu der vom Stand der Technik bekannten
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Kombipresse, in der kurze von der Belastung von einander abhängende Walzennips vorhanden sind. Weil der Nip der Schuhpresse biegungskompensiert ist, ist er immer gerade, unabhängig von der Belastung. Somit ist eine gerade biegungskompensierte Schuhpresse deutlich besser als der dem Stand der Technik entsprechende zweite und dritte Nip der Schuhpresse, dessen Belastungen und die Bombierungen der Walzen stets denselben dimensionierten schmalen Belastungsbereich treffen
müssen.
Infolge der Erfindung ist der Trockenstoffgehalt der Bahn nach der Pressenpartie um 1 - 3 %-Einheiten größer als in der dem Stand der Technik entsprechenden, eine Kombipresse umfassenden Pressenpartie. Dies verringert den Energieverbrauch bei der Eindampfungstrocknung und reduziert darüber hinaus auch das Stauben in dem Trockner zum Beispiel beim Entfernen vom Ausschuss. Darüber hinaus findet die erste offene Aufführung in einem höheren Trockenstoff statt als zum Beispiel im Fall der dem Stand der Technik entsprechenden Kombipresse. Dies reduziert teilweise das Risiko eines Bahnabrisses. Infolge der Erfindung wird es auch möglich, die gleichen Walzen / Mäntel an verschiedenen Nips zu verwenden. Sonstige mit der Erfindung zu erreichende zusätzliche Vorzüge kommen aus dem Beschreibungsteil und die kennzeichnenden
Merkmale aus den beiliegenden Patentansprüchen hervor. Die Erfindung, die auf die im Folgenden dargestellten Anwendungsformen nicht begrenzt ist, wird genauer unter Bezug auf die beiliegenden Fi-
guren erläutert, in denen
Fig. 1 ein prinzipielles Beispiel einer Pressenanordnung von der Seite
her betrachtet darstellt,
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Fig. 2 prinzipiell ein Beispiel vom Nassende einer Zellstofftrockenma-
schine von der Seite her betrachtet darstellt und
Fig. 3 ein Beispiel von einer dem Stand der Technik entsprechenden
Pressenanordnung darstellt.
In Fig. 1 ist ein prinzipielles Beispiel einer Pressenanordnung 10 an einer Zellstofftfrockenmaschine von der Seite her betrachtet dargestellt. Zu der Pressenanordnung 10 gehört in Laufrichtung der Bahn W eine Gautsch-
presse 11 und die darauffolgenden mindestens zwei Pressnips 12, 13,
vor der Trockenpartie 103.
Die Gautschpresse 11 ist am Ende der Formierungspartie 101 angeordnet. Die Gautschpresse 11 ist mit einer unterhalb des Pressnips 41 angeordneten Saugwalze 14 ausgestattet, über die das Formierungssieb 29 der Formierungspartie 101 zu verlaufen und die Bahn W an die Gautschpresse 11 zu führen angepasst ist. Somit funktioniert die Saugwalze 14 auch als Leitwalze 29 des Formierungssiebs und ist mit einem Antrieb ausgestattet. Die belastete Walze 30 der Gautschpresse 11 ist die obere Gautschwalze 31. Dafür sind an der Gautschwalze 31 Belastungsorgane 33 angeordnet. Somit bilden die Saugwalze 14 und die Gautschwalze 31 zusammen den ersten Pressnip 41 der Pressenanordnung 10. An der Gautschpresse 11 werden die Faseransammlungen des Fasernetzwerks zersetzt, das heißt die Bahn W wird zersetzt, jedoch wird auch die Bahn
W homogener geebnet.
Der Gautschpresse 11 folgen in Laufrichtung der Bahn W mindestens
zwei Pressnips 12, 13 als Teil der eigentlichen Pressenpartie 102. Von
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diesen zwei oder mehreren Pressnips 12, 13 ist mindestens ein Pressnip 12 mit einer Saugwalze 15 ausgestattet. Im vorliegenden Fall ist dieser mit der Saugwalze 15 ausgestattete Pressnip der erste Pressnip 12 nach der Gautschpresse 11, der in der Reihenfolge der zweite Pressnip in der der Erfindung entsprechenden Pressenanordnung 10 ist. Darüber hinaus sind die Pressnips 12, 13 mindestens von einer Seite mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 ausgestattet. In der dargestellten Anwendungsform ist die Gautschpresse 11 auch als Teil derselben darauffolgenden gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 der zwei Einzelpressnips 12’, 13’ angeordnet, die im vorliegenden Fall aufgrund der Anordnung auch
obere Gewebeschlaufe genannt werden kann.
Zu der Pressenpartie 102 gehören mindestens zwei Pressnips 12, 13, die in Laufrichtung der Bahn W der Gautschpresse 11 folgen, so wie die Gautschpresse 11 Einzelpressnips 12’, 13’ sind. Zum Beispiel im Vergleich zu einer Kombipresse 37 bestehend aus drei Walzen wird mit dieser die Kontrollierbarkeit der Entwässerung der Bahn W verbessert und vereinfacht. Wenn die Pressnips 12, 13 selbständige und voneinander getrennte, aus zwei gegeneinander angeordneten Walzen zu bildende Presseinheiten sind, beeinflusst die auf diese gerichtete Regelung der Belastung nur sie selbst und damit wird die Lauffähigkeit der Bahn W verbessert und die Kontrolle der Entwässerung auch genauer. Wenn zum Beispiel mit einer trennbaren Belastung unter den Nips gefahren wird, wird mit der Erfindung die Belastung eines Nips auf einen zweiten Nip nicht beeinflusst, wie es zum Beispiel an einer Kombipresse 37 mit
drei Walzen stattfindet.
Von den mit der gemeinsamen oberen Gewebeschlaufe 16 ausgestatte-
ten mindestens zwei Einzelpressnips 12’, 13’ ist der erste Einzelpressnip
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12’ angepasst, die obere Saugwalze 15 des Pressnips 12 und die dagegen belastbare, als Leitwalze des unteren Formierungssiebs 29 des Pressnips 12 dienende Presswalze 23 zu bilden und ist mit einem Antrieb ausgestattet. Somit verläuft der Gewebeumlauf 28 des Formierungssiebs 29 von der Gautschpresse 11 zu einem Einzelpressnips 12’. Die für mehrere Pressnips 12, 13 gemeinsame Gewebeschlaufe 16 verläuft wiederum zwischen der Gautschpresse 11 und der darauffolgenden mit einer Saugwalze 15 ausgestatteten Einzelpresse 12’ mindestens über eine Leitwalze 20. Vor der Leitwalze 20 und/oder danach kann mindestens ein Gewebekonditionier 27 angeordnet sein. Entsprechendes
kann auch vor der Gautschpresse 11 angeordnet sein.
Von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips 12’, 13’ ist die Saugwalze 15 des ersten Einzelpressnips 12’ an die Stuhlungskonstruktion 34 der Pressenpartie 102 angepasst. Somit ist die Saugwalze 15 von oben von den Lagergehäusen an der Stuhlung 34 der Pressenpartie 102 befestigt, und die als Leitwalze des Formierungssiebs 29 dienende Presswalze 23 ist entsprechend an der unteren Stuhlung der Formierungspartie 101 befestigt und ist mit Belastungsorganen 32 zur Belastung gegen die Saugwalze 15 ausgestattet. Durch die Stützung beider Walzen 23, 15 an die Stuhlungen wird die Kontrolle der Belastung verbessert, im Vergleich zum Beispiel zu einer Kombipresse 37. Dabei hat die Stützung der Saugwalze 15 schwimmend an dieselbe Stuhlung mit der Gegenwalze 38 des letzteren Pressnips 13” stattgefunden, wobei an der Saugwalze 15 auch eigene Belastungsorgane auf beiden Seiten angeordnet sind, mit denen auf beide Pressnips 12”, 13” der Kombipresse 37 eingewirkt wird. Im vorlie-
genden Fall kann, entsprechend der Erfindung, mit Einzelpressen 12’,
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13’ ausgeführt, die Kontrolle der Belastung selbständig und somit auch
genauer ausgeführt werden.
Entsprechend einer Anwendungsform sind die Mäntel 14’, 15’ der Gautschpresse 11 und der Saugwalzen 14, 15 des ersten Einzelpressnips 12’ der mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressen 12’, 13’ zueinander passend angepasst. Dabei können die Längen und Durchmesser der Mäntel 14’, 15’ der Saugwalzen 14, 15 gleich sein. Beide Mäntel 14’, 15’ können auch Bohrungen aufweisen, sodass die Mäntel 14’, 15’ austauschbar sind. Bei der Pressenanordnung 10 kann die Dicke des Mantels 15’ der Saugwalze 15 des in der Reihenfolge zweiten Einzelpressnips 12’ gleich dünn sein wie an der Saugwalze 14 der Gautschpresse 11. Dies verbessert die Ersatzteillogistik des Nassendes der Zellstofftrockenmaschine, wenn es keinen Bedarf für mehrere große voneinander abweichende Teile gibt. Somit können beide Saugwalzen 14, 15 die Hauptkomponenten teilen und zum Beispiel können nur die Saugbereiche bzw. -kästen voneinander abweichend sein. Die Saugwalzennips können den gleichen Nipbelastungsbe-
reich aufweisen. Er kann zum Beispiel 40 - 60 kN/m betragen.
Entsprechend einer Anwendungsform ist von den mit der gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips 12’, 13’ der letztere, das heißt in der Reihenfolge dritter Einzelpressnip 13’, In der der Erfindung entsprechenden Pressenanordnung 10, angepasst, aus der Schuhpresse 18 gebildet zu sein. Somit findet die Aufführung der Bahn W von dem die Saugwalze 15 umfassenden Einzelpressnip 12’ zu der Schuhpresse 18 in der gesamten Strecke bis zum Gewebe 16’ als gestützte Aufführung statt. Dabei ist die die Saugwalze 15 umfas-
sende Einzelpresse 12’ angepasst, die Bahn W an dem Gewebe 16’
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haften zu lassen, mit dem sie zu der Schuhpresse 18 auf der Unterseite des Gewebes 16’ gestützt geführt wird. Somit ist von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips 12’, 13’ der erste Einzelpressnip 12’ angepasst, als Transfernip 26 zur Lösung der Bahn W von dem Formierungssieb 29, zur Verschiebung in die eigentliche Pressenpartie 102 und zur Aufführung in die
Schuhpresse 18 als an das Gewebe 16’ gestützte Aufführung zu sein.
Entsprechend einer Anwendungsform beträgt der Umschlingungswinkel a eines oder mehrerer Saugsektoren von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe 16 ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips 12’, 13’ des dem ersten Einzelpressnip 12’ folgenden Pressgewebes 16’ nach dem Einzelpressnip der Saugwalze 25 - 120 Grad, vorzugsweise 40 - 90 Grad über eine oder mehrere Saugkammern 40. Somit, verglichen zum Beispiel mit der vom Stand der Technik bekannten, in Fig. 3 dargestellten Kombipresse 37, ist der Umschlingungswinkel des Saugsektors in der der Erfindung entsprechenden Lösung länger, weil in der Kombipresse 37 das Gewebe 16” sich nur kurz über die Saugkammer nach dem zweiten Pressnip 13” umwickelt. Somit „läuft“ das Pressgewebe 16’ nicht unmittelbar nach dem Pressnip 12, im vorliegenden Fall also nach dem Einzelpressnip 12’, von der Saugwalze 15 ”davon”, das heißt zurück in die Gewebeschlaufe 16, sondern fährt nach dem Nip 12’ noch eine Strecke an der betreffenden Saugwalze 15 fort. Dabei weist die Saugwalze 15 eine längere Saugkammer 40 nach dem Nip 12, 12’ auf als zum Beispiel in einer Standardkombipresse 37. Somit ist die Saugwalze 15 angepasst, aus dem Gewebe 16’ Wasser mithilfe der Saugkammer 40 zu entfernen, vor dem darauffolgenden, zweiten Einzelpressnip 13’, und das Gewebe 16’ befeuchtet zum Beispiel nicht die zu
dem Einzelpressnip 13’ fortffahrende gestützte Aufführung der Bahn W.
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Die Funktionstüchtigkeit der Saugwalze 15 ist besser in der der Erfindung entsprechenden Lösung, weil dabei nur in einem Nip 12 Wasser in das Gewebe 16’ gepresst wird. Bei der dem Stand der bekannten Technik entsprechenden Kombipresse 37 ist die Gewebeumschlingung an der Transfersaugwalze länger als bei der der Erfindung entsprechenden Lösung, weil dort das Gewebe 16’ den Verlauf der Saugwalze 15 folgend zu dem Rücklaufteil der Gewebeschlaufe 16 weiterführt. Somit löst sich bei der der Erfindung entsprechenden Lösung das Gewebe 16’ früher von der Saugwalze 15, weil es den Verlauf in Maschinenrichtung MD
noch zu der nächsten Einzelpressnip 13’ fortsetzt.
An der Schuhpresse 18 findet die Entwässerung aus der Bahn W in zwei Richtungen mit beidseitigen Gewebeumläufen 16, 24 statt. Das obere Gewebe 16’ ist in der dargestellten Anwendungsform gemeinsam mit vorangegangenen Einzelpressnips. In dem unteren Gewebeumlauf 24 wiederum ist die eigene Gewebeschlaufe 24 der Schuhpresse 18 angepasst, durch den Einzelpressnip 13’ zu verlaufen. Der obere Gewebeumlauf 16 kehrt über die Leitwalzen nach der Schuhpresse 18 zurück an die Gautschpresse 11. Somit ist mindestens an zwei Einzelpressnips 12’, 13’ eine gemeinsame Gewebeschlaufe 16 angeordnet, von denen der letztere, als Schuhpresse 18 ausgeführte Einzelpressnip 13’ teilweise auf der Formierungspartie 101 angepasst ist. Dabei kann der Gewebeumlauf 16 sich zum Beispiel um einen Meter von der Gautschpresse 11 in Rich-
tung des Stoffauflaufs 110 erstrecken.
Mindestens für zwei Einzelpressnips 12’, 13’ ist der Zug/Antrieb der gemeinsamen Gewebeschlaufe 16, von denen der letztere ein als Schuhpresse 18 ausgeführter Einzelpressnip 13’ ist, angepasst, an der der
Saugwalze 15 vorangehenden Leitwalze 20 des Gewebes 16’ und an der
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Schuhpresse 18 stattzufinden. Somit kann die Transfersaugwalze 15 auch ohne Antrieb ausgeführt werden. Das Pick-up-Gewebe 16’ ist mit der Erfindung auch vorzugsweise um 2 - 12 Meter länger als das obere Gewebe 16” der typischen Kombipresse 37. Damit kann die an der
Schuhpresse 18 erzeugte größere Belastung kompensiert werden.
Entsprechend einer Anwendungsform gehört zu der Pressenanordnung 10, insbesondere zu der Pressenpartie 102, auch noch ein vierter Einzelpressnip 19’, der vor der Pressenpartie 103 angepasst bzw. angeordnet ist. Entsprechend einer Anwendungsform ist der in der Reihenfolge vierte Einzelpressnip 19’ in der Reihenfolge der Pressenanordnung 10 die zweite Schuhpresse 19. Auch die zweite Schuhpresse 19 ist mit beidseitigen und eigenen Gewebeschlaufen 21, 22 ausgestattet. Dabei kann die Entwässerung der selbständig einstellbaren Einzelnips 12’, 13’ vervollständigt und das beste Gesamtergebnis der Entwässerung erzielt wer-
den.
Entsprechend einer Anwendungsform können die Schuhpressen 18, 19 auch identisch, vorzugsweise mit gemeinsamen Ersatzteilen sein. Entsprechend einer Anwendungsform sind die Schuhpressen 18, 19 angepasst, mindestens für die Walzenmäntel 17 untereinander kompatibel angepasst. Dabei sind die Mäntel 36’ der Schuhwalze 35.1, 35.2 und/oder der Gegenwalzen 36.1, 36.2 untereinander kompatibel. Dieses vereinfacht die Ersatzteillogistik der Pressenpartie 102, wenn man dabei auch für die Schuhpresse 18, 19 mit denselben Walzenmänteln 17, 36’, Belastungsorganen und auch sonstigen Ersatzteilen in Bezug auf beide
Schuhpressen 18, 19 auskommt.
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Die Schuhpressen 18, 19 werden von der so genannten Schuhwalze 35.1, 35.2 und der dafür angeordneten Gegenwalze 36.1, 36.2 gebildet. Die Schuhwalze 35.1, 35.2 kann gegen die Gegenwalze 36.1, 36.2 belastet werden. Dabei bildet sich zwischen den Walzen in Maschinenrichtung MD ein länglicher Nip. Im Nip folgt die Oberfläche des Schuhs 25 der Form der Oberfläche der Gegenwalze 36.1, 36.2.
Der Mantelteil 17 der Schuhwalze 35.1, 35.2 ist aus einer Riemenschleife gebildet. Er wird um den Schuh 25 herum rotiert, zum Beispiel an den Endflanschen der Walze befestigt. Die Riemenschlaufe ist angepasst,
um den Belastungsschuh 25 herum mithilfe der mit einem Antrieb ausgestatteten Gegenwalze 36.1, 36.2 von dem Nipkontakt gezogen zu rotieren. Innerhalb der Riemenschleife befindet sich ein den Nip bildender mediumgeschmierter Schuh 25 mit Belastungs- und Stützorganen (nicht dargestellt). Der Schuh 25 und die Belastungsorgane stützen sich auf die innerhalb der Schuhwalze 35.1, 35.1 vorhandene Druckwelle (nicht dargestellt), die typischerweise in dem Belastungsbereich vom Grundquer-
schnitt her ein I-Profil ist.
Innerhalb des Mantels 17 befindet sich der an die Druckwelle angepasste Schuh 25 der Schuhwalze 35.1, 35.2. Der Schuh 25 befindet sich in der Schuhwalze 35.1, 35.2 auf der Seite der Gegenwalze 36.1, 36.2 und ist angepasst, dagegen belastet zu werden. Der Schuh 25 weist Belastungsorgane auf, die ähnlich wie der Schuh 25 auch im Mantel 17 angeordnet sind. Der Schuh 25 der Schuhwalze 35.1, 35.2 bildet mit der Gegenwalze 36.1, 36.2 den vorgenannten Einzelpressnip 13’,19’'. Der Schuh 25, der manchmal auch Druck- oder Gleitschuh genannt wird, ist länglich und zwischen der Gleitfläche des Mantels 17 und des Schuhs 25
mediumgeschmiert.
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Die Belastungsmittel des Schuhs 25 können zum Beispiel eine oder zwei Hydraulikzylinderreihen mit Belastungskolben umfassen, die auf den Schuh 25 zum Beispiel über eine Druckplatte oder direkt wirken. Bei der Belastung und aufgrund der konkaven Form des Schuhs 25 wird das Walzensegment der Gegenwalze 36.1, 36.2 ein wenig wie „in“ die Schuhwalze 35.1, 35.2 gedrückt, aus welchem Grund der Einzelpressnip 13’ in Maschinenrichtung MD länglich wird (zum Beispiel 100 - 320 mm). Auch die Gegenwalze 36.1, 36.2 kann ein Belastungssystem in Schuhform umfassen. Die Gegenwalze 36.1, 36.2 ist vorzugsweise eine biegungskompensierte Walze. Die Gegenwalzen 36.1, 36.2 sind praktisch zum Ziehen beider Walzen mithilfe des Nipkontakts. Die Anordnung
könnte für die Walzen auch andersherum sein.
Der Belastungsbereich der Schuhpressen 18, 19 kann zum Beispiel 100 - 1250 kN/m betragen. Im Fall von zwei Schuhpressen 18, 19 kann der Belastungsbereich der ersten Schuhpresse 18 in Laufrichtung der Bahn W dabei zum Beispiel 400 - 700 kN/m betragen und der Belastungsbereich der letzteren Schuhpresse 19 kann dabei zum Beispiel 1000 — 1250 kN/m betragen. Die erste Schuhpresse 18 lässt insbesondere eine breitere Kontrolle der Belastung im Vergleich zum Beispiel zu der Kombipresse 37 zu, die einen festen Walzenmantel an den Nips 12”, 13” auf-
weist.
Fig. 2 stellt prinzipiell ein Beispiel vom Nassende einer Zellstofftrockenmaschine von der Seite her betrachtet dar. Zu dem Nassende einer Zellstofftrrockenmaschine gehört ein Stoffauflauf 110, eine Formierungspartie 101 und eine darauffolgende Pressenpartie 102. Auf die Pressenpartie
102 folgt die Trockenpartie 103, die manchmal Trockenschrank genannt
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wird. Die Laufrichtung der Bahn W und der Gewebe ist mit Pfeilen markiert. Aus der Lippenöffnung des Stoffauflaufs 110 wird der Halbstoff an die zu der Formierungspartie 101 gehörende Flachsiebpartie 101.1 auf die Oberfläche ihrer Untersiebschlaufe bzw. ihres Formierungssiebs 29 ausgegeben. Der auszugebende Halbstoff trifft zuerst die Formierungs-
walze 111, über die das Formierungssieb 29 zu verlaufen angepasst ist.
Die Formierungspartie 101 ist entsprechend der dargestellten Anwendungsform im vorliegenden Fall horizontal und dazu gehört in der dargestellten Anwendungsform zuerst eine Flachsiebpartie 101.1, in der aus dem am Stoffauflauf 110 auf das Formierungssieb 39 zu leitenden Papierstoff Wasser zum Beispiel als Leistenentwässerung 112 entfernt wird. Somit findet die Entwässerung mindestens in eine Richtung statt, im vorliegenden Fall nach unten, auf der gesamten hauptsächlichen Länge der Formierungspartie 101. Auf dem Formierungssieb 29 ist ein Gewebeumlauf angeordnet, in dem in der Flachsiebpartie 101.1 verschiedene Entwässerungsorgane angeordnet sind, wie zum Beispiel die oben genannte Leistenentwässerung 11. Anstelle der Flachsiebpartie 101.1 könnte die Formierungspartie 101 genauso gut auch ein horizontaler Gapformer (nicht dargestellt) sein. Dabei wird der Papierstoff direkt in den Spalt zwi-
schen zwei Gewebeumläufe aufgegeben.
Darüber hinaus gehört im vorliegenden Fall zu der Formierungspartie 101.1 auch in der Flachsiebpartie 101.1 angeordnete obere Entwässerung mit Gewebeumläufen 113, -konditionern 114 und darin angeordneten Entwässerungsorganen 115. Mit anderen Worten ist auf der Flachsiebpartie 101.1 eine Obersiebeinheit 101.2 angeordnet, um die Entwässerung auch nach oben auszuführen. Die Obersiebpartie 101.2 ist min-
destens teilweise in der Flachsiebpartie 101.1 bzw. auf der Länge der
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Formierungspartie 101 in Maschinenrichtung MD angeordnet, im vorliegenden Fall in der letzteren Hälfte. Es kann vorgesehen sein, dass die Formierungspartie 101 an der Gautschpresse 11 endet, von wo aus die Bahn W von dem Formierungssieb 29 gestützt zu der mit einer Saugwalze 15 ausgestatteten Einzelpressnip 12’ geführt wird, wo als Gegenwalze der Saugwalze 15 eine als Leitwalze des mit einem Antrieb ausgestatteten Formierungssiebs funktionierende Presswalze 23 dient. Die Saugwalze 14 des Formierungssiebs 29 führt das Formierungssieb 29 und die darauf liegende Bahn W am Ende der Formierungspartie 101, wenn diese darauf in einem bestimmten Sektor in Richtung dieser Siphonsaugwalze 15 gebogen werden. Auf der Höhe der Saugsektors der Saugwalze 14 des Formierungssiebs 29 befindet sich eine von der Seite der Bahn W dagegen angeordnete Presswalze 30, die eine so genannte Gautschwalze 31 (lump breaker) ist. Ihr Zweck ist es, die Bahn W gegen die Saugwalze 14 des Formierungssiebs 29 abzudichten, die Festigkeit der Bahn W zu erhöhen und die Menge der Faseransammlungen in der Bahn W zu reduzieren. Der Trockenstoffgehalt der Bahn W nach der For-
mierungspartie 101 beträgt typischerweise ca. 20 %.
Wie in der Anwendungsform der Fig. 1 bereits dargestellt, kann entsprechend einer Anwendungsform zu der Pressenanordnung 10 eine der Erfindung entsprechende Pressenanordnung 10 ausgeführt mit Einzelpressen gehören. In der dargestellten Anwendungsform gehören dazu vier einzelne Pressnips 41, 12, 13, 19. Dabei umfassen sie zwei nacheinander angeordnete Saugwalzenpressen bzw. eine Gautschpresse 11 und den darauffolgenden mit einer oberen Saugwalze 15 ausgestatteten Einzelpressnip 12’. Danach ist mindestens ein, in dargestellten Anwendungsform zwei Einzelpressnips 13’, 19’ angepasst, die beide im vorlie-
genden Fall Schuhpressen 18, 19 sind. Die erste der Schuhpressen 18
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ist dabei als ein Teil derselben Gewebeschlaufe 16 einer Seite angepasst, mindesten mit dem davor angeordneten eine Saugwalze 15 umfassenden Einzelpressnip 12’ und in der dargestellten Anwendungsform auch mit der Gautschpresse 11. Die zweite Schuhpresse 19 ist mit eigenen beidseitigen Gewebeschlaufen 21, 22 ausgestattet. In Fig. 2 ist auch
ein Ausschussförderer 117 mit Ausschussverarbeitung 116 dargestellt.
Unterschiede zwischen der Zellstofftfrocknung und der Papierherstellung sind zum Beispiel die erheblich unterschiedlichen Flächengewichte, die im Fall des Zellstoffs in der Größenordnung von 600 - 1000 g/m? liegen, wobei beim Karton das Flächengewicht maximal ca. 550 g/ m? beträgt und beim Papier maximal ca. 150 g/ m?. Darüber hinaus beträgt die Geschwindigkeit einer Zellstofftrockenmaschine typischerweise weniger als 200 m/min, wobei an der Papiermaschine die Geschwindigkeiten in der Größenordnung von mehr als 1600 m/min liegen können. Darüber hinaus beträgt die Temperatur des in der Trockenmaschine des Zellstoffs vom Stoffauflauf geführten Halbstoffs bei alten Maschinen mindestens 55°C und bei neuen typischerweise über 60°C vorzugsweise ca. 70°C, wobei wiederum bei Papiermaschinen die entsprechenden Temperaturen typischerweise unter ca. 45°C liegen. Einer von den vielleicht konkretesten Unterschieden ist, dass das Papier/der Karton stets ein Endprodukt ist, an den vollständig unterschiedliche Anforderungen gestellt werden als an den getrockneten Zellstoff, der ein Rohstoff ist. Die dem getrockneten Zellstoff gestellten Anforderungen hängen hauptsächlich mit der Behandlung beim Trocknen, den der Behandlung von getrocknetem Zellstoff, dem Transport sowie der Auflösung in der Papierfabrik gestellten Anforderungen zusammen. An der Trockenmaschine von Zellstoff wird nicht versucht, wesentlich auf die Eigenschaften des eigentlichen Zellstoffbo-
gens zu wirken. Bei der Herstellung von Papier und Karton definieren
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dagegen die dem Endprodukt gestellten Qualitätseigenschaften den Prozess, wie Glätte, Glanz, Opazität, Druckabdruck usw. Das oben Aufgeführte beweist, dass die Bedingungen in der Zellstofftrrockenmaschine und in der Papiermaschine wesentlich voneinander abweichen, wobei die an einer Papiermaschine ausgeführten Lösungen normalerweise nicht
als solche für die Zellstoffmaschinenumgebung geeignet sind.
Es ist verständlich, dass die oben beschriebene Erläuterung und die damit verbundenen Figuren nur die vorliegende Erfindung veranschaulichen sollen. Die Erfindung ist somit nicht auf die oben aufgeführten oder in den Patentansprüchen definierten Ausführungsformen begrenzt, sondern einem Fachmann werden viele verschiedene Variationen und Umwandlungen der Erfindung offensichtlich sein, die in den Rahmen der von den beiliegenden Patentansprüchen definierten erfinderischen Idee mög-
lich sind.

Claims (15)

39521 Patentansprüche
1. Pressenanordnung an einer Zellstofftrrockenmaschine, die folgendes aufweist: - eine Gautschpresse (11), die mit einer Saugwalze (14) ausgestattet ist, über die das Formierungssieb (29) zu verlaufen angepasst ist, - mindestens zwei nach der Gautschpresse (11) angeordnete Pressnips (12, 13), wobei zumindest ein Pressnip (12) mit einer Saugwalze (15) ausgestattet und mindestens auf einer Seite mit einer mindestens für zwei Pressnips (12, 13) gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der besagten Gautschpresse (11) folgende Press-
nips (12, 13) Einzelpressnips (12°, 13’) sind.
2. Pressenanordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips (12°, 13’) der letztere eine biegungskompensierte Schuhpresse (18) ist, an die die Bahn (W) für die Aufführung als eine mit der besagten Gewebeschlaufe (16) ge-
stützte Aufführung angepasst ist.
3. Pressenanordnung nach Patentanspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
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von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips (12°, 13’) der erste Einzelpressnip (12°) angepasst ist, die besagte Saugwalze (15) und die dagegen belastbare als Leitwalze des Formierungssiebs (29) funkti-
onierende Presswalze (23) zu bilden.
4. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips (12’, 13’) die Saugwalze (15) des ersten Einzelpressnips (12’) an die Stuhlungskonstruktion (34)
der Pressenpartie (102) angepasst ist.
5. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips (12°, 13’) der erste Einzelpressnip (12°) angepasst ist, als Transfernip (26) zur Lösung der Bahn (W) von dem Formierungssieb (29) und zur Überführung in
die eigentliche Pressenpartie (102) zu dienen.
6. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschlingungswinkel (a) eines oder mehrerer Saugsektoren von den mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestatteten mindestens zwei Einzelpressnips (12°, 13’) des dem ersten Einzelpressnip (12’) folgenden Pressgewebes (16’) nach dem Einzelpressnip (12’) der Saugwalze (15) 25 - 120 Grad beträgt, vorzugsweise 40 - 90 Grad.
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7. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Pressenpartie (102) ein vierter Einzelpressnip (19’) gehört,
der vor der Trockenpartie (103) angepasst bzw. angeordnet ist.
8. Pressenanordnung nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Einzelpressnip (19’) in der Reihenfolge die zweite biegungskompensierte Schuhpresse (19) der Pressenanordnung (10)
ist.
9. Pressenanordnung nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schuhpresse (19) mit eigener beidseitiger Gewebe-
schlaufe (21, 22) ausgestattet ist.
10. Pressenanordnung nach Patentanspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schuhpressen (18, 19), an den Walzenmänteln (17) untereinan-
der kompatibel angepasst sind.
11. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mäntel (14’, 15’) der Saugwalzen (14,15) der Gautschpresse (11) und des ersten Einzelpressnips (12’) der mit einer gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestatteten mindestens zwei Einzel-
pressen (12’, 13’) miteinander kompatibel angepasst sind.
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12. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 2 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte gemeinsame Gewebeschlaufe (16) für mindestens zwei Einzelpressnips (12°, 13’), von denen der letztere als Schuhpresse (18) ausgeführter Einzelpressnip (13°) teilweise auf die Formie-
rungspartie (101) angepasst ist.
13. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Zug bzw. Antrieb der besagten mindestens für zwei Einzelpressnips (12’, 13’) gemeinsamen Gewebeschlaufe (16), von denen der letztere ein als Schuhpresse (18) ausgeführter Einzelpressnip (13’) ist, angepasst ist, an der Saugwalze (15) der dem ersten Einzelpressnip (12°) vorangehenden Leitwalze (20) und an der Schuh-
presse (18) stattzufinden.
14. Pressenanordnung nach einem der Patentansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass für die Gautschpresse (11) eines oder mehrere von Folgenden ausgeführt werden: - die Gautschpresse (11) ist als Teil der besagten gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) der zwei Einzelpressnips (12’, 13’) angepasst und/oder - die belastete Walze (30) der Gautschpresse (11) ist eine Gau-
tschwalze (31).
15. Nassende einer Zellstofftrockenmaschine, das folgendes aufweist:
- eine Formierungspartie (101),
- eine Pressenanordnung (10), die folgendes aufweist:
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- eine Gautschpresse (11), die mit einer Saugwalze (14) ausgestattet ist, über die das Formierungssieb (29) zu verlaufen angepasst ist,
- mindestens zwei nach der Gautschpresse (11) angeordnete Pressnips (12, 13), wobei zumindest ein Pressnip (12) mit einer Saugwalze (15) ausgestattet und mindestens auf einer Seite mit einer mindestens für zwei Pressnips (12, 13) gemeinsamen Gewebeschlaufe (16) ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Pressenanordnung (10) einem der Patentansprüche 1— 14 ent-
spricht.
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