AT526748A1 - Möbelbeschlag oder Baubeschlag - Google Patents

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AT526748A1 ATA50876/2022A AT508762022A AT526748A1 AT 526748 A1 AT526748 A1 AT 526748A1 AT 508762022 A AT508762022 A AT 508762022A AT 526748 A1 AT526748 A1 AT 526748A1
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Abstract

Möbelbeschlag (14) oder Baubeschlag, umfassend:  wenigstens eine Basis (18),  wenigstens eine relativ zur Basis (18) bewegbare Lagervorrichtung (20),  wenigstens eine Einstellvorrichtung (15) zur Einstellung einer Lage der Lagervorrichtung (20) relativ zur Basis (18), wobei die Einstellvorrichtung (15) wenigstens ein drehbares Einstellelement (15a) aufweist, wobei die Lage der Lagervorrichtung (20) relativ zur Basis (18) durch eine Drehung des wenigstens einen Einstellelementes (15a) einstellbar ist,  wobei das wenigstens eine Einstellelement (15a) eine Mantelfläche (31) aufweist, in welcher wenigstens ein Gewinde (27) angeordnet ist, wobei das wenigstens eine Gewinde (27) zumindest abschnittsweise in Eingriff mit der Lagervorrichtung (20) steht oder bringbar ist, wobei das wenigstens eine Einstellelement (15a) der Einstellvorrichtung (15) wenigstens einen vom Gewinde (27) gesonderten Anschlag (23) aufweist, wobei wenigstens ein, vorzugsweise gebogener, Gegenanschlag (24a, 24b) vorgesehen ist, an welchem der Anschlag (23) des Einstellelementes (15a) zur Begrenzung einer Drehbewegung des Einstellelementes (15a) anlegbar ist.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Möbelbeschlag oder Baubeschlag, umfassend: — wenigstens eine Basis, — wenigstens eine relativ zur Basis bewegbare Lagervorrichtung, — wenigstens eine Einstellvorrichtung zur Einstellung einer Lage der Lagervorrichtung relativ zur Basis, wobei die Einstellvorrichtung wenigstens ein drehbares Einstellelement aufweist, wobei die Lage der Lagervorrichtung relativ zur Basis durch eine Drehung des wenigstens einen
Einstellelementes einstellbar ist,
— wobei das wenigstens eine Einstellelement eine Mantelfläche aufweist, in welcher wenigstens ein Gewinde angeordnet ist, wobei das wenigstens eine Gewinde zumindest abschnittsweise
in Eingriff mit der Lagervorrichtung steht oder bringbar ist.
Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Schubladenseitenwand mit wenigstens einem Beschlag der zu beschreibenden Art sowie eine
Schublade mit wenigstens einer solchen Schubladenseitenwand.
In der AT 510 954 B1l ist eine Schubladenseitenwand mit einer Einstellvorrichtung offenbart, durch welche eine Lage einer Schubladenfrontblende relativ zur Schubladenseitenwand einstellbar ist. Die Einstellvorrichtung umfasst ein erstes Einstellrad und ein zweites Einstellrad, wobei die Schubladenfrontblende relativ zur Schubladenseitenwand durch eine Drehung des ersten Einstellrades in eine seitliche Richtung und durch eine Drehung des zweiten Einstellrades in eine Höhenrichtung einstellbar ist. Ein Nachteil besteht darin, dass eine mechanische Überbelastung der Einstellräder zu einem Ausreißen des Gewindes oder zu einem Bruch der Einstellräder
führen könnte.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Beschlag der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung der oben
diskutierten Nachteile anzugeben.
Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1l gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass das wenigstens eine Einstellelement wenigstens einen vom Gewinde gesonderten Anschlag aufweist, wobei wenigstens ein, vorzugsweise gebogener, Gegenanschlag vorgesehen ist, an welchem der Anschlag des Einstellelementes zur Begrenzung einer Drehbewegung des
Einstellelementes anlegbar ist.
Somit weist das wenigstens eine Einstellelement wenigstens einen vom Gewinde gesonderten Anschlag auf, welcher zur Begrenzung einer Drehbewegung des Einstellelementes an wenigstens einem Gegenanschlag anlegbar ist. Auf diese Weise kann eine definierte Begrenzung einer Drehbewegung des Einstellelementes ermöglicht werden, wobei der Benutzer ein definiertes Feedback über den maximalen Einstellweg erhält. Die Gefahr einer Beschädigung des Einstellelementes und ein Ausreißen des Gewindes aus dem
Möbelbeschlag kann dadurch erheblich reduziert werden.
Der wenigstens eine Gegenanschlag kann an der wenigstens einen Basis angeordnet und/oder relativ zur wenigstens einen Basis bewegbar und/oder relativ zur wenigstens einen Basis einstellbar
sein. Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein,
dass die wenigstens eine Lagervorrichtung und/oder die
wenigstens eine Basis im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet
ist oder sind. Auf diese Weise sind eine kompakte Anordnung und
eine einfache Herstellung des Beschlages möglich.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
Fig. la, 1b zeigen ein Möbel mit einem Möbelkorpus und mit relativ zum Möbelkorpus bewegbaren Schubladen sowie eine Schubladenseitenwand in perspektivischen Ansichten,
Fig. 2 zeigt einen Beschlag zur lösbaren Befestigung einer Schubladenfrontblende in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 3 zeigt den Beschlag gemäß Fig. 2 in einer weiteren perspektivischen Ansicht,
Fig. 4a-4c zeigen die Einstellvorrichtung mit dem Einstellelement in drei verschiedenen Drehstellungen,
Fig. 5a, 5b zeigen den Beschlag in einer Explosionsansicht sowie eine vergrößerte Detailansicht hierzu,
Fig. 6a, 6b zeigen den Beschlag in einer weiteren Explosionsansicht sowie eine vergrößerte Detailansicht hierzu,
Fig. 7a-7d zeigen das Einstellelement in drei verschiedenen Drehstellungen sowie das Einstellelement in einer
perspektivischen Ansicht.
Fig. la zeigt ein Möbel 1 mit einem Möbelkorpus 2 und mit Schubladen 3, welche relativ zum Möbelkorpus 2 über (hier nicht
gezeigte) Schubladenausziehführungen bewegbar gelagert sind.
Die Schubladen 3 weisen jeweils zwei seitliche Schubladenseitenwände 4, eine Schubladenfrontblende 5, einen
Schubladenboden 6 und eine Schubladenrückwand 7 auf.
Fig. 1b zeigt die Schubladenseitenwand 4 in einer perspektivischen Ansicht, wobei die Schubladenseitenwand 4 ein Hohlkammerprofil 4a aufweist. Die Schubladenseitenwand 4 umfasst eine innere Profilwand 8a und eine äußere Profilwand 8b, welche von der inneren Profilwand 8a zumindest bereichsweise
beabstandet ist.
Die Schubladenseitenwand 4 kann einen Befestigungsadapter 9 aufweisen, durch welchen die Schubladenrückwand 7, vorzugsweise
lösbar, mit der Schubladenseitenwand 4 verbindbar ist.
Die Schubladenseitenwand 4 ist mit einem Trägerprofil 10 verbunden, welches dazu ausgebildet ist, mit einer bewegbaren Führungsschiene einer Schubladenausziehführung verbunden zu werden. Zu diesem Zweck weist das Trägerprofil 10 ein U-Profil auf, in welchem die bewegbare Führungsschiene der Schubladenausziehführung anordenbar und darin lösbar verriegelbar ist. Ferner ist das Trägerprofil 10 zur Lagerung
des Schubladenbodens 6 vorgesehen.
Die Schubladenseitenwand 4 ist mit einem an einem Möbelteil, vorzugsweise an der Schubladenfrontblende 5, zu befestigenden Beschlagteil 12 lösbar verriegelbar. Das Beschlagteil 12 kann beispielsweise zwei oder mehrere Dübel 13 umfassen, welche in vorgebohrten Bohrungen der Schubladenfrontblende 5 fixierbar sind. In der gezeigten Fig. 1b ist der verriegelte Zustand zwischen der Schubladenseitenwand 4 und dem Beschlagteil 12
gezeigt.
Im Hohlkammerprofil 4a der Schubladenseitenwand 4 ist wenigstens ein Beschlag 14 angeordnet, welcher mit dem an der Schubladenfrontblende 5 zu befestigenden Beschlagteil 12 1ö6sbar
verriegelbar ist.
Der Beschlag 14 weist wenigstens eine Einstellvorrichtung 15 auf, durch welche die Position des Beschlagteiles 12 (und damit die Position der Schubladenfrontblende 5) relativ zur Schubladenseitenwand 4 in eine erste Einstellrichtung (vorzugsweise in eine seitliche Richtung relativ zur
Schubladenseitenwand 4) einstellbar ist.
Durch eine Höheneinstellvorrichtung 16 ist die Position des Beschlagteiles 12 (und damit die Position der Schubladenfrontblende 5) in eine quer zur ersten Einstellrichtung verlaufende zweite Einstellrichtung (vorzugsweise in eine Höhenrichtung relativ zur
Schubladenseitenwand 4) einstellbar.
Fig. 2 zeigt den Beschlag 14 zur 1l1ösbaren Befestigung der Schubladenfrontblende 5 in einer perspektivischen Ansicht. Der Beschlag 14 ist in einem montierten Zustand im Wesentlichen
vollständig in die Schubladenseitenwand 4 integriert.
Der Beschlag 14 weist eine Basis 18 auf, welche, vorzugsweise über einen Verbindungssteg 19, mit dem Trägerprofil 10 der Schubladenseitenwand 4 verbunden ist. Darüber hinaus umfasst der Beschlag 14 wenigstens eine Lagervorrichtung 20, welche mit dem Beschlagteil 12 lösbar verriegelbar und welche relativ zur Basis
18 einstellbar gelagert ist.
Durch die Einstellvorrichtung 15 ist eine Position der
Lagervorrichtung 20 (und damit eine Position der
Schubladenfrontblende 5) relativ zur Schubladenseitenwand 4 in
eine erste Einstellrichtung (vorzugsweise in eine seitliche Richtung) relativ zur Basis 18 einstellbar. Die Einstellvorrichtung 15 umfasst wenigstens ein drehbares Einstellelement 15a, wobei die Position der Lagervorrichtung 20 relativ zur Basis 18 durch eine Drehung des wenigstens einen
Einstellelementes 15a einstellbar ist.
Durch die Höheneinstellvorrichtung 16 ist die Lagervorrichtung 20 relativ zur Basis 18 in eine quer zur ersten Einstellrichtung verlaufende zweite Einstellrichtung einstellbar. Die Höheneinstellvorrichtung 16 weist ein drehbar gelagertes Höheneinstellelement 16a auf, wobei die Lagervorrichtung 20 durch eine Drehung des Höheneinstellelementes 16a in eine
Höhenrichtung relativ zur Basis 18 einstellbar ist.
Das Beschlagteil 12 mit den zwei oder mehreren in Höhenrichtung voneinander beabstandeten Dübeln 13 ist an der Rückseite der Schubladenfrontblende 5 zu befestigen. Der Beschlag 14 weist wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung 22 mit einem von einer Feder 21 belasteten Fangelement 22a auf. Das Fangelement 22, vorzugsweise in Form eines Kipphebels, ist um eine Achse drehbar gelagert, wobei das Beschlagteil 12 durch eine Kraft der Feder 21 mit dem Fangelement 22a der Verriegelungsvorrichtung 22
lösbar verriegelbar ist.
Durch ein drehbares LöÖöseelement 17 kann die Verriegelung zwischen dem Beschlag 14 und dem Beschlagteil 12 wieder gelöst werden. Durch eine Verdrehung des Löseelementes 17 mittels eines Schraubendrehers entgegen der Kraft der Feder 21 kann das
Beschlagteil 12 vom Beschlag 14 wieder getrennt werden. Fig. 3 zeigt den Beschlag 14 gemäß Fig. 2 in einer weiteren
perspektivischen Ansicht, wobei ein Teil der Basis 18 aus
Gründen des verbesserten Überblicks ausgeblendet ist.
Die wenigstens eine Einstellvorrichtung 15 weist wenigstens ein drehbares Einstellelement 15a mit einem (hier nicht gezeigten) Gewinde 27 (Fig. 5b) auf. Das Einstellelement 15a weist wenigstens einen vom Gewinde 27 gesonderten Anschlag 23 auf, wobei wenigstens ein, vorzugsweise gebogener, Gegenanschlag 24a, 24b vorgesehen ist, an welchem der Anschlag 23 des Einstellelementes 15a zur Begrenzung einer Drehbewegung des
Einstellelementes 15a anlegbar ist.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Anschlag 23 als ein sich in radialer Richtung
erstreckender Vorsprung am Einstellelement 15a ausgebildet ist.
Der wenigstens eine Gegenanschlag 24a, 24b kann an der Höheneinstellvorrichtung 16 angeordnet oder ausgebildet sein. Die Höheneinstellvorrichtung 16 weist ein drehbar gelagertes Höheneinstellelement 16a auf, wobei der wenigstens eine Gegenanschlag 24a, 24b am Höheneinstellelement 16a angeordnet
oder ausgebildet ist.
Die Anordnung des wenigstens einen Gegenanschlages 24a, 24b an der Höheneinstellvorrichtung 16, vorzugsweise am drehbaren Höheneinstellelement 16a, hat den besonderen Vorteil, dass keine zusätzlichen Gegenanschläge 24a, 24b an der Basis 18 und/oder an der Lagervorrichtung 20 angeordnet oder ausgebildet werden müssen. Auf diese Weise ist eine einfache und kostengünstige Herstellung des Beschlages 14 sowie eine kompakte Bauweise des
Beschlages 14 möglich.
Fig. 4a-4c zeigen die Einstellvorrichtung 15 mit dem drehbaren
Einstellelement 15a in drei verschiedenen Drehstellungen.
Fig. 4a zeigt, dass der Anschlag 23 des Einstellelementes 15a an einem ersten Gegenanschlag 24a der Höheneinstellvorrichtung 16, vorzugsweise am Höheneinstellelement 16a, anliegt. Auf diese Weise ist eine Drehbewegung des Einstellelementes 15a in eine erste Drehrichtung begrenzbar. Der Benutzer erhält ein konkretes Feedback, dass eine erste Endstellung des Einstellelementes 15a erreicht und dass ein weiteres Drehen des Einstellelementes 15a
in die erste Drehrichtung nicht möglich ist.
Fig. 4b zeigt das drehbare Einstellelement 15a in einer mittleren Position, in welcher der Anschlag 23 sowohl vom ersten Gegenanschlag 24a als auch vom zweiten Gegenanschlag 24b
beabstandet ist.
Fig. 4c zeigt, dass der Anschlag 23 des Einstellelementes 15a an einem zweiten Gegenanschlag 24b der Höheneinstellvorrichtung 16, vorzugsweise am Höheneinstellelement 16a, anliegt. Auf diese Weise ist eine Drehbewegung des Einstellelementes 15a in eine zweite Drehrichtung begrenzbar. Der Benutzer erhält ein konkretes Feedback, dass eine zweite Endstellung des Einstellelementes 15a erreicht und dass ein weiteres Drehen des Einstellelementes 15a in die zweite Drehrichtung nicht möglich
ist.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Einstellelement 15a über einen maximalen Drehwinkelbereich von 360°, vorzugsweise über einen maximalen
Drehwinkelbereich von 330°, bewegbar ist.
Fig. 5a zeigt den Beschlag 14 in einer Explosionsansicht. Die wenigstens eine Lagervorrichtung 20 und/oder die wenigstens eine Basis 18 kann oder können im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet sein. Dies ermöglicht eine einfache Herstellung des
Beschlages 14 mit einer kompakten Bauweise.
Die wenigstens eine Einstellvorrichtung 15 ist dazu ausgebildet ist, einen Abstand der wenigstens einen Lagervorrichtung 20 zur
wenigstens einen Basis 18 einzustellen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die wenigstens eine Einstellvorrichtung 15 dazu ausgebildet ist, einen Abstand der wenigstens einen Lagervorrichtung 20 in eine Richtung im Wesentlichen rechtwinklig zu einer von den plattenförmigen Lagervorrichtung 20 oder Basis 18 gebildeten
Ebene einzustellen.
Die Basis 18 kann wenigstens zwei voneinander beabstandete, vorzugsweise im Wesentlichen plattenförmige, Basisteile 18a, 18b aufweisen, zwischen denen das wenigstens eine Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15 zumindest abschnittsweise
gelagert ist.
Ebenso kann die Lagervorrichtung 20 wenigstens zwei voneinander beabstandete, vorzugsweise im Wesentlichen plattenförmige, Lagerteile 20a, 20b aufweisen, welche durch eine Drehung des Einstellelementes 15a der Einstellvorrichtung 15 gemeinsam relativ zur Basis 18 einstellbar sind. In der gezeigten Figur ist das erste Lagerteil 20a mit dem an der Schubladenfrontblende 5 zu befestigenden Beschlagteil 12 verriegelt, während das zweite Lagerteil 20b der Lagervorrichtung 20 isoliert
dargestellt ist.
Das Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15 weist einen Zapfen 28a auf, welcher in einem Loch 28b der Basis 18 drehbar gelagert ist. Dies kann über eine übliche Nietverbindung
erfolgen.
Ferner weist das Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15 ein, vorzugsweise helikales, Gewinde 27 auf, welches über einen Eingriffsabschnitt 29 mit der der Lagervorrichtung 20 in
Eingriff steht oder bringbar ist.
Der Eingriffsabschnitt 29 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel an der Lagervorrichtung 20 angeordnet oder ausgebildet und weist wenigstens eine Fase 29a auf, welche mit dem Gewinde 27 des
Einstellelementes 15a in Eingriff steht oder bringbar ist.
Die Basis 18, hier das Basisteil 18b der Basis 18, weist wenigstens eine, vorzugsweise kreisrunde, Ausnehmung 25a auf, in welcher das Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15
bereichsweise aufgenommen ist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Basis 18 eine weitere kreisrunde Ausnehmung 25b auf, in welcher das drehbar gelagerte Höheneinstellelement 16a der Höheneinstellvorrichtung 16
teilweise aufnehmbar ist.
Das drehbare Höheneinstellelement 16a kann wenigstens einen Exzenter aufweisen, welcher in einer, vorzugsweise linearen, Führung 26 der Lagervorrichtung 20 geführt ist. Durch eine Drehung des Höheneinstellelementes 16a ist eine Höhenlage der
Lagervorrichtung 20 relativ zur Basis 18 einstellbar.
Fig. 5b zeigt den in Fig. 5a eingerahmten Bereich in einer vergrößerten Ansicht. Der wenigstens eine Anschlag 23 des Einstellelementes 15a der Einstellvorrichtung 15 ist an den Gegenanschlägen 24a, 24b des Höheneinstellelementes 16a der Höheneinstellvorrichtung 16 anlegbar, wobei eine maximale Drehbewegung des Einstellelementes 15a in beiden Drehrichtungen
begrenzbar ist.
Bei einem möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Gewinde 27 nur auf einer ersten Seite in Eingriff mit der Lagervorrichtung 20 steht oder bringbar ist, wobei das Gewinde 27 auf einer der ersten Seite diametral gegenüberliegenden zweiten Seite von der Lagervorrichtung 20, vorzugsweise unter Bildung eines Spaltes,
beabstandet ist.
Somit steht das Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15 über den Zapfen 28a mit der Basis 18 und über das Gewinde 27 nur einseitig mit der Lagervorrichtung 20 in Kontakt. Die diametral gegenüberliegende Seite des Einstellelementes 15a ist hingegen von der Lagervorrichtung 20 außer Eingriff. Somit ist es nicht notwendig, dass das Einstellelement 15a, wie sonst üblich, in den Beschlag 14 eingedreht werden muss, wodurch eine einfache
Montage des Einstellelementes 15a ermöglicht wird.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15 und/oder das Höheneinstellelement 16a der Höheneinstellvorrichtung 16 eine Aufnahmekontur 32 zur Aufnahme eines Werkzeuges, vorzugsweise eines Schraubendrehers, aufweist
oder aufweisen.
Fig. 6a zeigt den Beschlag 14 in einer weiteren Explosionsansicht, aus welcher das Höheneinstellelement 16a der Höheneinstellvorrichtung 16 näher hervorgeht. Das Höheneinstellelement 16a umfasst wenigstens einen Exzenter mit einem Bolzen 30, welcher in der Führung 26 der Lagervorrichtung 20 bewegbar gelagert ist. Durch eine Drehung des Höheneinstellelementes 16a ist die Lagervorrichtung 20 relativ
zur Basis 18 anhebbar und absenkbar.
Fig. 6b zeigt den in Fig. 6a eingerahmten Bereich in einer
vergrößerten Ansicht. Der Bolzen 30 des Höheneinstellelementes
16a ist in der in Montagelage horizontal verlaufenden Führung 26
aufgenommen.
Fig. 7a-7c zeigen das Einstellelement 15a der
Einstellvorrichtung 15 in drei verschiedenen Drehstellungen.
Fig. 7a zeigt das Einstellelement 15a in einer ersten maximalen Drehstellung, wobei der Anschlag 23 des Einstellelementes 15a am ersten Gegenanschlag 24a des Höheneinstellelementes 16a anliegt. Auf diese Weise ist eine Drehbewegung des Einstellelementes 15a
im Uhrzeigersinn begrenzbar.
Fig. 7b zeigt eine mittlere Drehstellung des Einstellelementes 15a, wobei der Anschlag 23 des Einstellelementes 15a weder am ersten Gegenanschlag 24a noch am zweiten Gegenanschlag 24b
anliegt.
Fig. 7/c zeigt das Einstellelement 15a in einer zweiten maximalen Drehstellung, wobei der Anschlag 23 des Einstellelementes 15a am zweiten Gegenanschlag 24b des Höheneinstellelementes 16a anliegt. Auf dieser Weise ist eine Drehbewegung des
Einstellelementes 15a im Gegenuhrzeigersinn begrenzbar.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind wenigstens zwei voneinander beabstandete Gegenanschläge 24a, 24b vorgesehen, wobei das wenigstens eine Einstellelement 15a in einer ersten Endstellung am ersten Gegenanschlag 24a und in einer zweiten
Endstellung am zweiten Gegenanschlag 24b anlegbar ist.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass der erste Gegenanschlag 24a und der zweite Gegenanschlag 24b an einem selben, vorzugsweise drehbaren, Bauteil, angeordnet sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind beide Gegenanschläge 24a, 24b am
drehbaren Höheneinstellelement 16a der Höheneinstellvorrichtung
16 angeordnet. Auf diese Weise kann der Beschlag 14 sehr kompakt
ausgeführt werden.
Fig. 7d zeigt das drehbare Einstellelement 15a der Einstellvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht. Das Einstellelement 15a weist einen zylindrischen Zapfen 28a auf, welcher in einem Loch 28b (Fig. 5a) der Basis 18 drehbar
gelagert ist.
Ferner weist das wenigstens eine Einstellelement 15a eine, vorzugsweise im Wesentlichen zylindrische, Mantelfläche 31 auf, wobei sich wenigstens ein, vorzugsweise helikales, Gewinde 27
entlang der Mantelfläche 31 des Einstellelementes 15a erstreckt.
Das wenigstens eine Gewinde 27 steht zumindest abschnittsweise in Eingriff mit der Lagervorrichtung 20 oder ist mit der
Lagervorrichtung 20 in Eingriff bringbar.
Der wenigstens eine Anschlag 23 ist als ein sich in radialer Richtung erstreckender Vorsprung am Einstellelement 15a und/oder
an einem Kopf des Einstellelementes 15a ausgebildet.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Einstellelement 15a aus Metall, insbesondere Zink, Aluminium oder einem Kaltfließpressteil, oder
aus Kunststoff besteht. Der gezeigte und beschriebene Beschlag 14 ist nicht nur für Möbel 1, Möbelteile oder Möbelbeschlagteile, sondern auch als
Baubeschlag (beispielsweise für Fenster oder Türen) vorteilhaft
einsetzbar.
Innsbruck, am 21. November 2022

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Möbelbeschlag (14) oder Baubeschlag, umfassend: — wenigstens eine Basis (18),
    — wenigstens eine relativ zur Basis (18) bewegbare Lagervorrichtung (20),
    — wenigstens eine Einstellvorrichtung (15) zur Einstellung einer Lage der Lagervorrichtung (20) relativ zur Basis (18), wobei die Einstellvorrichtung (15) wenigstens ein drehbares Einstellelement (15a) aufweist, wobei die Lage der Lagervorrichtung (20) relativ zur Basis (18) durch eine Drehung des wenigstens einen Einstellelementes (15a)
    einstellbar ist,
    — wobei das wenigstens eine Einstellelement (15a) eine Mantelfläche (31) aufweist, in welcher wenigstens ein Gewinde (27) angeordnet ist, wobei das wenigstens eine Gewinde (27) zumindest abschnittsweise in Eingriff mit der Lagervorrichtung (20) steht oder bringbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Einstellelement (15a) der Einstellvorrichtung (15) wenigstens einen vom Gewinde (27) gesonderten Anschlag (23) aufweist, wobei wenigstens ein, vorzugsweise gebogener, Gegenanschlag (24a, 24b) vorgesehen ist, an welchem der Anschlag (23) des Einstellelementes (15a) zur Begrenzung einer Drehbewegung des
    Einstellelementes (15a) anlegbar ist.
    2. Beschlag (14) nach Anspruch 1, wobei die wenigstens eine Lagervorrichtung (20) und/oder die wenigstens eine Basis (18)
    im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist oder sind.
    3. Beschlag (14) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (15) dazu ausgebildet ist, einen Abstand der wenigstens einen Lagervorrichtung (20) zur
    wenigstens einen Basis (18) einzustellen.
    Beschlag (14) nach Anspruch 2 und 3, wobei die wenigstens eine Einstellvorrichtung (15) dazu ausgebildet ist, einen Abstand der wenigstens einen Lagervorrichtung (20) in eine Richtung im Wesentlichen rechtwinklig zu einer von den plattenförmigen Lagervorrichtung (20) oder Basis (18)
    gebildeten Ebene einzustellen.
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Basis (18) wenigstens zwei voneinander beabstandete, vorzugsweise im Wesentlichen plattenförmige, Basisteile (18a, 18b) aufweist, zwischen denen das wenigstens eine Einstellelement (15a) der Einstellvorrichtung (15) zumindest
    abschnittsweise gelagert ist.
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Lagervorrichtung (20) relativ zur Basis (18) durch die Einstellvorrichtung (16) in eine erste Einstellrichtung einstellbar ist, wobei eine Höheneinstellvorrichtung (16) vorgesehen ist, durch welche die Lagervorrichtung (20) relativ zur Basis (18) in eine quer zur ersten Einstellrichtung verlaufende zweite Einstellrichtung
    einstellbar ist.
    Beschlag (14) nach Anspruch 6, wobei der wenigstens eine Gegenanschlag (24a, 24b) an der Höheneinstellvorrichtung (16) angeordnet oder ausgebildet ist, vorzugsweise wobei die Höheneinstellvorrichtung (16) ein drehbar gelagertes Höheneinstellelement (16a) aufweist, wobei der wenigstens eine Gegenanschlag (24a, 24b) am Höheneinstellelement (16a)
    angeordnet oder ausgebildet ist.
    Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei ein
    maximaler Einstellweg des wenigstens einen Einstellelementes
    11.
    12.
    3 093088-21/sv
    (15a) durch den wenigstens einen Anschlag (23) und durch den
    wenigstens einen Gegenanschlag (24a, 24b) vorgegeben ist.
    Beschlag Anschlag
    (14) (23)
    nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der
    als ein sich in radialer Richtung erstreckender
    Vorsprung am Einstellelement (15a) und/oder an einem Kopf des
    Einstellelementes (15a) ausgebildet ist.
    Beschlag
    (14)
    nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei
    wenigstens zwei voneinander beabstandete Gegenanschläge (24a,
    24b) vorgesehen sind, wobei das wenigstens eine
    Einstellelement (15a) in einer ersten Endstellung an einem
    ersten Gegenanschlag (24a) und in einer zweiten Endstellung
    an einem zweiten Gegenanschlag (24b) anlegbar ist,
    vorzugsweise wobei der erste Gegenanschlag (24a) und der
    zweite Gegenanschlag (24b) an einem selben, vorzugsweise
    drehbaren,
    Beschlag
    (14)
    Bauteil angeordnet sind.
    nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der
    wenigstens eine Gegenanschlag (24a, 24b) an der wenigstens
    einen Basis
    einen Basis
    einen Basis
    Beschlag
    (14)
    (18) angeordnet und/oder relativ zur wenigstens (18) bewegbar und/oder relativ zur wenigstens
    (18) einstellbar ist.
    nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die
    Lagervorrichtung (20) dazu ausgebildet ist, wenigstens einen
    an einem Möbelteil, vorzugsweise an einer
    Schubladenfrontblende (5), zu befestigenden Beschlagteil (12)
    zu lagern,
    vorzugsweise wobei die Lagervorrichtung (20)
    wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung (22) zum Lösbaren
    Verriegeln des wenigstens einen Beschlagteiles (12) aufweist.
    13. Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das wenigstens eine Einstellelement (15a) der Einstellvorrichtung (15)
    — über einen maximalen Drehwinkelbereich von 360°, vorzugsweise über einen maximalen Drehwinkelbereich von
    330°, bewegbar ist, und/oder — wenigstens einen Zapfen (28a) aufweist, welcher in einem Loch (28b) der Basis (18) drehbar gelagert ist, und/oder — wenigstens eine Aufnahmekontur (32) zur Aufnahme eines
    Werkzeuges aufweist.
    14. Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das wenigstens eine Gewinde (27) nur auf einer ersten Seite in Eingriff mit der Lagervorrichtung (20) steht oder bringbar ist, wobei das Gewinde (27) auf einer der ersten Seite diametral gegenüberliegenden zweiten Seite von der Lagervorrichtung (20), vorzugsweise unter Bildung eines
    Spaltes, beabstandet ist.
    15. Schubladenseitenwand (4) mit wenigstens einem Beschlag (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, vorzugsweise wobei die Schubladenseitenwand (4) ein Hohlkammerprofil (4a) aufweist, wobei der wenigstens eine Beschlag (14) im Wesentlichen vollständig innerhalb des Hohlkammerprofils (4a) angeordnet
    ist. 16. Schublade (3) mit wenigstens einer Schubladenseitenwand (15)
    nach Anspruch 15.
    Innsbruck, am 21. November 2022
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