AT527002A1 - Sicherheitselement für Wertpapiere, Sicherheitspapiere oder Sicherheitsgegenstände - Google Patents

Sicherheitselement für Wertpapiere, Sicherheitspapiere oder Sicherheitsgegenstände Download PDF

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AT527002A1
AT527002A1 ATA50564/2023A AT505642023A AT527002A1 AT 527002 A1 AT527002 A1 AT 527002A1 AT 505642023 A AT505642023 A AT 505642023A AT 527002 A1 AT527002 A1 AT 527002A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement (1) für Wertpapiere, Sicherheitspa- piere oder Sicherheitsgegenstände (2), wobei es eine zumindest bereichsweise opake Schicht (3) aufweist, wobei auf die opake Schicht (3) zumindest bereichsweise eine partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (4) aufgebracht ist.

Description

nen Sicherheitsgegenstand.
Sicherheitselemente der oben genannten Art werden üblicherweise verwendet, um die Fälschungssicherheit von Wertpapieren oder Sicherheitspapieren, wie Bank-
noten, Ausweise, Kreditkarten, Bankomatkarten, Tickets etc. zu erhöhen.
Sicherheitselemente der oben genannten Art sind in großer Zahl bekannt geworden. Gattungsgemäße Sicherheitselemente mit einem optisch ähnlichen Erscheinungsbild, wie gemäß dieser Erfindung, sind beispielsweise durch die EP1674286B1, sowie durch die EP3778256A1 bekannt geworden. Die darin offenbarten Sicherheitselemente sind zwar besonders fälschungssicher, jedoch auch
teuer und aufwendig in der Herstellung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sicherheitselement mit einem optisch ansprechenden, und hochfälschungssicheren Sicherheitsmerkmal bereitzu-
stellen, welches dennoch vergleichsweise günstig in der Herstellung ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Sicherheitselement eingangs genannter Art dadurch gelöst, dass es eine zumindest bereichsweise opake Schicht aufweist, wobei auf die opake Schicht zumindest bereichsweise eine partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht aufgebracht ist.
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opaken Schicht angeordnet ist.
Bei Betrachtung einer Sichtseite des Sicherheitselements ist die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht dieser Sichtseite bzw. einem Betrachter näher
als die opake Schicht.
Da die optische Erscheinung des erfindungsgemäßen Sicherheitselements ident oder zumindest im Wesentlichen ident mit den beispielsweise aus der EP1674286B1, sowie durch die EP3778256A1 bekannten Sicherheitselementen ist, wäre es für einen Laien nicht möglich oder zumindest erschwert, einen Unterschied zu erkennen. Allenfalls könnte ein Fachmann, unter Umständen sogar unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln, einen Unterschied zu solchen aufwändiger hergestellten Sicherheitselementen erkennen. Die erfindungsgemäße Ausbildung eines Sicherheitselements ist vorteilhafterweise besonders einfach im Aufbau und
damit auch in der Herstellung, und ist zudem überaus fälschungssicher.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist die zumindest bereichsweise opake Schicht in den opaken Bereichen einen Transmissionsgrad von maximal 0,25, ins-
besondere von maximal 0,2, insbesondere von maximal 0,15 auf.
Die Transparenz oder Transmission beschreibt die Durchlässigkeit eines Mediums, im gegenständlichen Fall einer Schicht, gegenüber elektromagnetischen Wellen bzw. Licht. Der Begriff Transmissionsgrad ist eine Materialeigenschaft, welche als Quotient zwischen der Wellenintensität vor und hinter dem Medium, respektive der Schicht, definiert ist. Der Transmissionsgrad ist somit ein Maß für durchgelassene Menge bzw. Intensität von elektromagnetischen Wellen bzw. Licht
und nimmt Werte zwischen 0 und 1 bzw. zwischen 0% und 100% an.
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Wesentlichen undurchsichtig ist bzw. nicht oder kaum durchscheinend ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die opake Schicht aus zumindest einem metallischen Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, Silber, Kupfer, Aluminium Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere KobaltNickel-Legierungen oder aus zumindest einem hochbrechenden dielektrischen Material mit einem Brechungsindex von größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (TiO2), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (In2Os), Indium-Zinn-Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta20s), Ceroxid (CeO2), Ytitriumoxid (Y2O3), Europiumoxid (Eu2Os), Eisenoxide wie zum Beispiel Eisen(Il,Il)oxid (FesO4) und Eisen(Il)oxid (Fe2O3s), Hafniumnitrid (HfN), Hafniumcarbid (HfC), Hafniumoxid (HfO2), Lanthanoxid (La203), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd2Os), Praseodymoxid (PreQ11), Samariumoxid (Sm20Os), Antimontrioxid (Sb2Os), Siliziumcarbid (SiC), Siliziumnitrid (SisNa), Siliziummonoxid (SiO), Selentrioxid (Se2Os), Zinnoxid (SnO2), Wolframtrioxid (WOs), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere oder Schichten aus Metalloxiden, wie beispielsweise unstöchiometrisches Aluminumoxid, Kupferoxide, oder Chromoxide und/oder aus zumindest einem metallischen Material aus Druckfarben oder Lacken mit metallischen Pigmenten, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Silber, Kupfer, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Ma-
terialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen hergestellt.
Als überaus vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die partielle und ein mosaikarti-
ges Bild bildende Schicht eine gedruckte Schicht ist.
Zum Aufbringen bzw. Aufdrucken der Schicht sind in der Praxis verschiedene Ver-
fahren üblich.
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Art und Weise der gewünschte optische Effekt realisiert werden.
Neben Druckverfahren wäre es aber auch denkbar, wenn die die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht durch Lackieren, Tauchbeschichten, Sprühbeschichten oder Walzenbeschichten aufgetragen ist. Auch ein Auftragen der Grundierung mittels vakuumbasierten Beschichtungsverfahren, wie beispielsweise Plasmabeschichten oder PVD- und CVD-Beschichten ist denkbar.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann mittels der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht ein für einen Betrachter wahrnehmbarer dreidi-
mensionalen Eindruck erzeugt sein.
Durch die Kombination der opaken Schicht mit einem mosaikartigen Bild lässt sich ein Bild mit einem für den Betrachter erkennbaren dreidimensionalen Eindruck re-
alisieren, wodurch die Fälschungssicherheit wesentlich erhöht wird.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierenden Stoffe und/oder
Farbpigmente und/oder Farbstoffe umfassen.
Indem so weitere Sicherheitsmerkmale in die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht eingebracht sind, beispielsweise in die Drucktinte eingemischt sind, kann die Fälschungssicherheit weiter erhöht werden. So können optisch nicht erkennbare, bzw. Nur mit Hilfsmitteln erkennbare bzw. detektierbare Sicher-
heitsmerkmale mitumfasst sein.
Alternativ oder zusätzlich wäre es auch denkbar, wenn metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierenden Stoffe und/oder Farbpigmente und/oder Farbstoffe in einer zusätzlichen Schicht vorhanden sind, beispielsweise in einer Schicht, welche unterhalb der opaken Schicht angeordnet ist. Mit dem Begriff unterhalb ist die der Sichtseite
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gemacht werden.
Denkbar wäre es auch, wenn metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierenden Stoffe und/oder Farbpigmente und/oder Farbstoffe in der in der opaken Schicht umfasst
sind.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann sich ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht von einem Farbeindruck der opaken Schicht unterscheiden. Insbesondere kann der Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht heller sein als der Farbeindruck der opaken Schicht. Alternativ kann es sein, dass der Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht dunkler ist als der Farbeindruck der opaken Schicht.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht auf eine erste Seiten der opaken Schicht aufgebracht sein, und eine weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht kann auf einer zweiten Seite der opaken Schicht aufgebracht sein. Dies vor allem dann, wenn
das Sicherheitselement zwei Sichtseiten aufweist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung können die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht und die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bil-
dende Schicht registergenau übereinander angeordnet sein.
Mit dem Begriff registergenau ist eine Deckungsgleichheit gemeint, welche zumindest so exakt ist, dass Abweichungen mit dem freien Auge eines Betrachters nicht
erkennbar sind.
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Schicht handelt, welche von beiden Seiten bzw. Sichtseiten erkennbar ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann es sein, dass ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht und ein Farbeindruck der weiteren partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht ident sind, oder dass ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht und ein Farbeindruck der weiteren partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden
Schicht verschieden ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann das Sicherheitselement eine Prägung mit insbesondere diffraktiven, Prägestrukturen aufweisen, wobei die Prägestrukturen bei Betrachtung einer Sichtseite des Sicherheitselements bevorzugt unter der opaken Schicht und unter der partiellen und ein mosaikartiges Bild bil-
denden Schicht angeordnet sind.
Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass
die Prägestrukturen als achromatische Prägestrukturen ausgebildet sind.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, dass die Prägestrukturen ein auf das mosaikartige Bild abgestimmtes Relief bilden. Beispielsweise können die Prägestrukturen einer dreidimensionalen Wiedergabe eines dem mosaikartigen Bild zugrundeliegenden Bildes oder einem Motiv des mosaikartigen Bildes entspre-
chen.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung können die Prägestrukturen ein Flachrelief bilden. Ein Beispiel für ein Flachrelief stellt die Prägung einer
Münze dar.
Um einen besonders guten plastischen Eindruck des mosaikartigen Bildes zu er-
zielen, kann es vorgesehen sein, dass die Prägestrukturen lichtdurchlässig sind.
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Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass das Bewegungsbild für den Betrachter bei entsprechender Bewegung einer Lichtquelle, bei Verkippen des Sicherheitselements und/oder bei Veränderung eines Beobachtungswinkels als zusammenhängende Bewegung mehrerer Motivaus-
schnitte wahrnehmbar ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann das mosaikartige Bild aus Bildelementen gebildet sein, die von unterschiedlicher Größe und Form sind, wobei ein Bildelement durch eine zusammenhängende Fläche der das mosaikartige Bild bildenden Schicht gebildet sein kann und wobei die das mosaikartige Bild bildende
Schicht zwischen zwei Bildelementen unterbrochen sein kann.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung können unterschiedlich große Bildele-
mente unterschiedlichen Mosaiken des mosaikartigen Bildes entsprechen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann das Sicherheitselement weiters eine Trägerschicht, insbesondere eine Trägerfolie, aus Kunststoff, Insbesondere
aus lichtdurchlässigem Kunststoff, aufweisen.
Die Trägerschicht kann bevorzugt zumindest eines der Materialien aus der Gruppe Polyimid (Pl), Polypropylen (PP), monoaxial orientiertem Polypropylen (MOPP), biaxial orientierten Polypropylen (BOPP), Polyethylen (PE), Polyphenylensulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK), Polyetherketon (PEK), Polyethylenimid (PEI), Polysulfon (PSU), Polyaryletherketon (PAEK), Polyethylennaphthalat (PEN), flüssigkristalline Polymere (LCP), Polyester, Polybutylenterephthalat (PBT), Polyethylenterephthalat (PET), Polyamid (PA), Polycarbonat (PC), Cycloolefincopolymere (COC), Polyoximethylen (POM), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Polyvinylchlorid
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lien umfassen oder aus zumindest einem dieser Materialien hergestellt sein.
Bevorzugt ist eine Schichtdicke der das mosaikartige Bild bildenden Schicht in al-
len nicht ausgesparten Bereichen der Schicht gleich.
Die ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht kann eine Metalleffektfarbe und/oder einen Metalleffektlack und/oder eine Metalleffekttinte und/oder ein metallisches Material, Insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Silber, Kupfer, Aluminium, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen, auf-
weisen.
Die opake Schicht kann eine Schicht aus dunkler Farbe und/oder eine Schicht aus Metalloxiden, wie beispielsweise unterstöchiometrischem Aluminiumoxid, ist. So kann die den Farbkippeffekt verstärkende Schicht beispielsweise auf einer Flüssigkristallschicht oder einer Schicht aus farbkippenden Pigmenten aufgebracht sein, sodass die Schicht aus farbkippenden Pigmenten oder die Flüssigkristallschicht zwischen der den Farbkippeffekt verstärkenden Schicht und der Trägerschicht angeordnet ist. Die den Farbkippeffekt verstärkende Schicht kann aber auch zwischen der Trägerschicht und der Schicht aus farbkippenden Pigmenten oder der zumindest einen Flüssigkristallschicht angeordnet sein. Zudem ist es auch möglich, dass eine Trägerschicht zwischen der den Farbkippeffekt verstärkenden Schicht und der Schicht aus farbkippenden Pigmenten oder der Flüssigkristallschicht und angeord-
net ist.
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schicht, insbesondere eine cholesterische Flüssigkristallschicht aufweisen.
Die ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht kann als optisch nicht lineare Schicht oder als optisch nicht lineare Lage und/oder als eine Schicht enthaltend fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierende Stoffe ausgebildet sein. Optisch nicht lineare Schichten oder Lagen oder solche diese Schicht bildenden Materialien werden auch als IR-Upconverter oder UV-Downconverter bezeichnet. Dabei kann es sich um Materialien handeln, welche unter dem Einfluss von elektromagnetischer Strahlung außerhalb des sichtbaren Wellenlängenbereiches des Lichtes eine sichtbare Farbe aufweisen. Solche Materialien können unter diesen Bedingungen, beispielsweise bei Einstrahlung von Infrarot (IR)- (A > 780 nm) und/oder Ultraviolett
(UV)-Licht (A < 380 nm), zur Emission von sichtbarem Licht angeregt werden.
Die beschriebenen Strukturen können direkt in eine Trägerschicht oder in eine weitere Schicht, insbesondere eine Prägelackschicht, eingebracht sein, insbesondere mittels einer Abformvorrichtung eingeprägt sein. Die Strukturen können direkt in eine Trägerschicht eingeprägt werden. Beispielsweise durch Erwärmen der Trägerschicht und Einprägen der Strukturen mittels eines Prägewerkzeuges, wie einer Prägewalze. Eine weitere alternative Möglichkeit bestünde darin, zur Aufnahme der Strukturen eine eigene weitere Schicht vorzusehen. Die weitere Schicht kann direkt auf eine Trägerschicht aufgebracht sein. So kann z.B. die weitere Schicht von einem Prägelack gebildet sein, welcher entsprechend zur Anordnung der Strukturen umgeformt ist. Dies kann wiederum mittels einer Abformvorrichtung oder eines Abform-
elements in einem Prägeverfahren erfolgen.
Das Anordnen oder Aufbringen der ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht auf die Strukturen bzw. der Metallschichten und/oder Metalleffektschichten kann z.B. durch einen Druckvorgang und/oder einen Bedampfungsvorgang oder von mehreren derselben erfolgen. Es könnten aber auch die nachfolgend beschriebenen Werkstoffe oder Zusatzstoffe der Reflexionsschicht einen Bestandteil oder eine Lage der optischen Effektschicht bilden. Diese können insbesondere aufgedruckt oder aufgedampft sein und so eine eigene Lage der ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht bilden.
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Das Motiv der Schicht kann zumindest ein Porträt, eine Landschaft, ein Gebäude und/oder ein Tier und/oder ein Muster und/oder ein abstraktes geometrisches Zeichen, Logo oder ein alphanumerisches Zeichen und/oder ein Ikon und/oder ein
Symbol und/oder eine Codierung und/oder eine Abfolge von Zeichen darstellen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das mosaikartige Bild zumindest ein Porträt, eine Landschaft, ein Gebäude und/oder ein Tier und/oder ein Muster und/oder ein abstraktes geometrisches Zeichen, Logo oder ein alphanumerisches Zeichen und/oder ein Ikon und/oder ein Symbol und/oder
eine Codierung und/oder eine Abfolge von Zeichen darstellt.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das Sicher-
heitselement ein Fenstersicherheitselement ist.
Wie an sich bekannt, kann das Sicherheitselement zusätzliche Schichten aufweisen, welche zusätzlichen Schichten insbesondere Schutzlacke, Heißsiegellacke, Kleber, Primer und/oder Folien umfassen. Schutzlacke können den gesamten Schicht- und/oder Lagenaufbau vor mechanischen Beschädigungen wie z.B. Kratzern, Riefen oder dergleichen schützt. Eine Schutzschicht kann sowohl einseitig, als auch beidseitige vorgesehen sein. Bevorzugt kann mittels einer Schutzschicht
auch eine ebenflächige Ausbildung des Sicherheitselements erzielt werden.
Die Aufgabe der Erfindung wird unabhängig davon auch durch ein Wertpapier, Sicherheitspapier oder einen Sicherheitsgegenstand dadurch gelöst, dass es ein Sicherheitselement nach einem der Ansprüche, respektive gemäß der Beschreibung
in diesem Dokument umfasst.
Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die voranstehenden Be-
schreibungsteile zu den Weiterbildungen und Vorteilen verwiesen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements in Draufsicht;
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Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements in Schnittansicht;
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements in Schnittansicht;
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements in Schnittansicht;
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements in Schnittansicht;
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sicherheitselements in Draufsicht.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lage-
angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Einführend sei erwähnt, dass der Schichtaufbau, sowie die Anordnung weiterer Schichten abhängig von der Art der Anbringung des Sicherheitselementes auf einem Sicherheitsgegenstand ist, da hierbei die zu betrachtende Seite des Sicherheitselementes nach der Anbringung ausschlaggebend ist. SomiOt kann die Sichtseite wie in den Figuren dargestellt, von oben betrachtet sein, es ist aber auch möglich, das Sicherheitselement von einer Sichtseite von unten zu betrachten,
z.B. durch einen Träger.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Formulierung „eine Schicht ist auf etwas aufgebracht“ so zu verstehen ist, dass die Schicht direkt aufgebracht sein kann, oder dass sich zwischen der aufgebrachten Schicht und dem, worauf
die Schicht aufgebracht ist, noch eine oder mehrere Zwischenschichten befinden
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können. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass zwischen den in diesem Dokument beschriebenen Schichten eine oder auch mehrere Zwischen-
schichten angeordnet sein können. Es ist somit nicht zwingend erforderlich, dass die beschriebenen Schichten einander kontaktieren. Weiters sei darauf hingewiesen, dass der Begriff Schicht in diesem Dokument so zu verstehen ist, dass eine
Schicht auch aus mehreren Teilschichten aufgebaut sein kann.
Sämtliche Figuren 1 bis 6 zeigen ein Sicherheitselement 1 für Wertpapiere, Sicherheitspapier oder Sicherheitsgegenstände 2, mit einer zumindest bereichsweise opake Schicht 3, wobei auf die opake Schicht 3 zumindest bereichsweise eine partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 aufgebracht ist. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, werden die Figuren nachfolgend so weit
als möglich in einer Zusammenschau beschrieben.
Es kann sein, dass der Transmissionsgrad der opaken Schicht 3 maximal 0,25 be-
trägt, Insbesondere maximal 0,2 beträgt, insbesondere maximal 0,15 beträgt.
Es kann sein, dass die opake Schicht 3 aus zumindest einem metallischen Material, Insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, Silber, Kupfer, Aluminium Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen oder aus zumindest einem hochbrechenden dielektrischen Material mit einem Brechungsindex von größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid ZnS, Zinkoxid ZnO, Titandioxid TiO2, Kohlenstoff C, Indiumoxid In2Os, Indium-Zinn-Oxid ITO, Tantalpentoxid Ta2O0s, Ceroxid CeO2, Yttriumoxid Y2Os, Europiumoxid Eu2O3s, Eisenoxide wie zum Beispiel Eisenll,Illoxid FesO4 und Eisenlilloxid Fe2Os, Hafniumnitrid HIN, Hafniumcarbid HfC, Hafniumoxid HfO2, Lanthanoxid La203s, Magnesiumoxid MgO, Neodymoxid Nd2Os, Praseodymoxid PreO11, Samariumoxid Sm2O3, Antimontrioxid Sb2Os3, Siliziumcarbid SiC, Siliziumnitrid SisNa, Siliziummonoxid SiO, Selentrioxid Se2Os, Zinnoxid SnO2, Wolframtrioxid WOs, hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere oder Schichten aus Metalloxiden, wie beispielsweise unstöchio-
metrisches Aluminumoxid, Kupferoxide, oder Chromoxide und/oder aus zumindest
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einem metallischen Material aus Druckfarben oder Lacken mit metallischen Pigmenten, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Aluminium, Silber, Kupfer, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierun-
gen hergestellt ist.
Es kann sein, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 eine gedruckte Schicht ist. Ebenso kann eine weitere mosaikartiges Bild bildende
Schicht 5 eine gedruckte Schicht sein.
Es kann sein, dass mittels der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 und/oder mittels einer weiteren mosaikartiges Bild bildenden Schicht 5
ein für einen Betrachter wahrnehmbarer dreidimensionalen Eindruck erzeugt ist.
In der Figur 1 und Figur 6 ist jeweils beispielhaft ein Sicherheitselement 1 bzw. ein Ausschnitt eines Sicherheitselements 1 in Draufsicht gezeigt. Bei Betrachtung der Sichtseite 9 des Sicherheitselements 1 ist ein mosaikartiges Bild in Form eines
Tierkopfes gezeigt, wobei das mosaikartige Bild aus mehreren zusammenhängen-
den oder voneinander getrennten Bildelementen 7 zusammengesetzt ist.
Es kann sein, dass das mosaikartige Bild aus Bildelementen 7 gebildet ist, die von unterschiedlicher Größe und Form sind, wobei ein Bildelement 7 durch eine zusammenhängende Fläche der das mosaikartige Bild bildenden Schicht 4 gebildet ist und wobei die das mosaikartige Bild bildende Schicht 4 zwischen zwei Bildele-
menten 7 unterbrochen ist. is
Im gezeigten Beispiel gemäß Figur 1 bildet die opake Schicht 3 den weißen Hintergrund, und die Bildelemente 7 der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 bilden ein vergleichsweise dunkles mosaikartiges Bild. In der gewählten Darstellung wird die Schicht 4 als Schraffur dargestellt, es kann aber auch
sein, dass die schraffierten Bereiche vollflächig dunkel bzw. schwarz sind.
In der Figur 6 ist eine alternative Ausbildung mit einer dunklen bzw. schwarzen opaken Schicht 3 und einer hellen partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 ist dargestellt.
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Es kann sein, dass unterschiedlich große Bildelemente 7 unterschiedlichen Mosai-
ken des mosaikartigen Bildes entsprechen.
Die Figuren 2 bis 5 zeigen, stellvertretend für eine Vielzahl denkbarer Ausbildun-
gen, denkbare, und stark vereinfacht dargestellte Schichtaufbauten.
Der Schichtaufbau gemäß der Fig. 2 umfasst eine Trägerschicht 8 und eine auf der Trägerschicht 8 angeordnete opake Schicht 3. Auf der opaken Schicht 3 ist eine partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 aufgebracht. Diese Schicht 4 ist mittels eines Primers 10 oder einer ähnlichen Schutzschicht bedeckt. Der Primer 10 stellt bei diesem beispielhaften Schichtaufbau die äußerste Schicht dar und bildet somit die Sichtseite 9 des Sicherheitselements 1. Vorteilhafterweise ist der Primer 10 zumindest im Wesentlichen transparent bzw. durchsichtig oder stark durchscheinend. Mit der der Sichtseite 9 abgewandten Seite, welche im gegenständlichen Beispiel durch die Außenseite der Trägerschicht 8 gebildet ist, kann das Sicherheitselement 1 auf einem Wertpapier, Sicherheitspapier oder Sicherheitsgegenstand 2 angeordnet werden. Bevorzugt ist die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 hierbei eine weiße oder zumindest eine sehr helle Schicht. Hell insbesondere im Vergleich zur Erscheinung der opaken Schicht
3. Die opake Schicht ist hier bevorzugt eine metallisierte PET-Folie.
Es kann sein, dass sich ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 von einem Farbeindruck der opaken Schicht 3 unterscheidet, insbesondere wobei der Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 heller ist, als der Farbeindruck der opaken Schicht 3, oder wobei der Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4
dunkler ist, als der Farbeindruck der opaken Schicht 3.
Es kann auch sein, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 auf einer ersten Seiten der opaken Schicht 3 aufgebracht ist, und dass eine weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 auf einer zweiten Seite der opaken Schicht 3 aufgebracht ist. Es kann auch sein, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 und die weitere partielle und ein mosaikarti-
ges Bild bildende Schicht 5 registergenau übereinander angeordnet sind. Diese
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Weiterbildungen sind jeweils durch die Fig. 3 bis 5 veranschaulicht. Ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 und ein Farbeindruck der weiteren partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 5 kann ident. Ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 und ein Farbeindruck der weiteren partiellen und ein mosaikartiges Bild
bildenden Schicht 5 kann aber auch verschieden sein.
Ein weiterer beispielhafter Schichtaufbau ist in der Fig. 3 gezeigt. Bei diesem Sicherheitselement 1 handelt es sich um eine Ausführung mit zwei Sichtseiten 9, beispielsweise um ein Fenstersicherheitselement, welches von beiden Seiten her betrachtet werden kann, insbesondere wenn es in einem Wertpapier, Sicherheitspapier oder Sicherheitsgegenstand 2 angeordnet ist. Die Schichten sind, gemäß der Lageorientierung in der Fig. 3 von der oberen Sichtseite 9 zur unteren Sichtseite 9 beispielsweise wie folgt: Primer 10 - partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 — opake Schicht 3 — Trägerschicht 8 — weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 — Primer 10. Hierbei ist die Trägerschicht 8 bevorzugt eine transparente Schicht. Wiederum ist die opake Schicht bevorzugt eine metallisierte PET-Folie, insbesondere mit einer schwarzen bzw. sehr dunklen Erscheinung. Die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 und die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel ident, also registergenau bzw. deckungsgleich übereinander aufgebracht. So kann für einen Betrachter bei Betrachtung der beiden Sichtseiten 9 der Eindruck entstehen, dass es sich bei der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 und bei der weiteren partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 5 um ein und dieselbe Schicht handelt. Beispielsweise können die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 und die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 beide eine weiße oder sehr helle
Schicht sein.
Das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 ist fast ident mit dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 3, Jedoch sind hierbei die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 und die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende
Schicht 5 nicht farbgleich. Beispielsweise kann die partielle und ein mosaikartiges
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Bild bildende Schicht 4 einen weißen Farbeindruck vermitteln und die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 kann einen schwarzen Farbeindruck vermitteln. Vorteilhafterweise sind die Farbeindrücke der beiden Schichten 4, 5 von dem Farbeindruck der opaken Schicht 3 verschieden bzw. heben sich optisch von dieser ab. Es kann aber auch sein, dass eine der beiden Schichten 4, 5 einen ähnlichen Farbeindruck erzeugt, wie die opake Schicht 3, sodass hier bei
einem Betrachter eine Art Schattenoptik erzeugt wird.
Es kann sein, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 und/oder die weitere die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierenden Stoffe und/oder Farbpigmente und/oder Farbstoffe umfasst. Denkbar ist bei sämtlichen Ausführungsbeispiel, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 und/oder die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 solche zusätzliche Sicherheitsmerkmale enthält. Ein Magnetpigment kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 oder weitere die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 eine vergleichsweise dunkle oder
sogar schwarze Erscheinung aufweist.
In der Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, wobei hier ein vergleichsweise komplexer Schichtaufbau dargestellt ist. Derartige Schichtaufbauten können insbesondere dadurch hergestellt werden, dass zunächst ausgehend von jeweils einer Trägerschicht 8 ein Schichtaufbau herstellt wird, und dass die beiden Schichtaufbauten mittels eines Kaschierklebers 6 zusammengefügt werden. Bei diesem Sicherheitselement 1 gemäß der Fig. 5 handelt es sich um eine Ausführung mit zwei Sichtseiten 9, beispielsweise um ein Fenstersicherheitselement, welches von beiden Seiten her betrachtet werden kann, insbesondere wenn es in einem Wertpapier, Sicherheitspapier oder Sicherheitsgegenstand 2 angeordnet ist. Die Schichten sind, gemäß der Lageorientierung in der Fig. 5 von der oberen Sichtseite 9 zur unteren Sichtseite 9 beispielsweise wie folgt: Primer 10 - partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 4 — erste opake Schicht 3 — erste Trä-
gerschicht 8 —- Magnetcodierung 11 — Kaschierkleber 6 — zweite Trägerschicht 8 —
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zweite opake Schicht 3 — weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht 5 — Primer 10. Mittels der beiden opaken Schichten 3 wird eine dazwischenliegende Magnetcodierung 11, welche üblicherweise schwarze oder sehr
dunkel und damit ansonsten leicht erkennbar, versteckt.
Die Schichten 4, 5 in der Fig. 5 können wiederum registergenau übereinander angeordnet sein. Sie können wie in der Fig. 3 gezeigt denselben oder wie in der
Fig. 4 gezeigt einen unterschiedlichen Farbeindruck erzeugen.
Denkbar, jedoch nicht figürlich gezeigt, ist auch, dass das Sicherheitselement 1 eine Prägung mit, insbesondere diffraktiven, Prägestrukturen 6 aufweist, wobei die Prägestrukturen 6 bei Betrachtung einer Sichtseite des Sicherheitselements 1 bevorzugt unter der opaken Schicht 3 und unter der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht 4 angeordnet sind.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt.
Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zu-
grundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B.
ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend
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von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert
und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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Bezugszeichenliste
Sicherheitselement Wertpapier, Sicherheitspapier oder Sicherheitsgegenstand opake Schicht
partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht
weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht Kaschierkleber
Bildelement
Trägerschicht
Sichtseite
Primer
Magnetcodierung
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Claims (15)

Patentansprüche
1. Sicherheitselement (1) für Wertpapiere, Sicherheitspapiere oder Sicherheitsgegenstände (2), dadurch gekennzeichnet, dass es eine zumindest bereichsweise opake Schicht (3) aufweist, wobei auf die opake Schicht (3) zumindest bereichsweise eine partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (4) aufgebracht ist.
2. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transmissionsgrad der opaken Schicht (3) maximal 0,25 beträgt, insbe-
sondere maximal 0,2 beträgt, insbesondere maximal 0,15 beträgt.
3. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die opake Schicht (3) aus zumindest einem metallischen Material, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe, Silber, Kupfer, Aluminium Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel, Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materialien, insbesondere Kobalt-NickelLegierungen oder aus zumindest einem hochbrechenden dielektrischen Material mit einem Brechungsindex von größer als 1,65, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe Zinksulfid (ZnS), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (TiO2), Kohlenstoff (C), Indiumoxid (In2Os), Indium-Zinn-Oxid (ITO), Tantalpentoxid (Ta20s), Ceroxid (CeO2), Yttriumoxid (Y2O3), Europiumoxid (Eu2O3), Eisenoxide wie zum Beispiel Eisen(Il,III)oxid (FesO«) und Eisen(Ill)oxid (Fe2O3), Hafniumnitrid (HIN), Hafniumcarbid (HfC), Hafniumoxid (HfO2), Lanthanoxid (La203), Magnesiumoxid (MgO), Neodymoxid (Nd2Os), Praseodymoxid (PreO11), Samariumoxid (Sm20Os), Antimontrioxid (Sb2Os3), Siliziumcarbid (SiC), Siliziumnitrid (SisNa), Siliziummonoxid (SiO), Selentrioxid (Se2Os), Zinnoxid (SnO2), Wolframtrioxid (WOs), hochbrechende organische Monomere und/oder hochbrechende organische Polymere oder Schichten aus Metalloxiden, wie beispielsweise unstöchiometrisches Aluminumoxid, Kupferoxide, oder Chromoxide und/oder aus zumindest einem metallischen Material aus Druckfarben oder Lacken mit metallischen Pigmenten, insbesondere ausgewählt aus
der Gruppe Aluminium, Silber, Kupfer, Gold, Platin, Niob, Zinn, oder aus Nickel,
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Titan, Vanadium, Chrom, Kobalt und Palladium oder Legierungen dieser Materia-
lien, insbesondere Kobalt-Nickel-Legierungen hergestellt ist.
4. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (4) eine gedruckte Schicht ist.
5. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (4) ein für einen Betrachter wahrnehmbarer dreidimensionalen
Eindruck erzeugt ist.
6. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (4) metallische Pigmente und/oder magnetische Pigmente und/oder fluoreszierende Pigmente und/oder fluoreszierenden Stoffe und/oder Farbpigmente
und/oder Farbstoffe umfasst.
7. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (4) von einem Farbeindruck der opaken Schicht (3) unterscheidet, insbesondere wobei der Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (4) heller ist, als der Farbeindruck der opaken Schicht (3), oder wobei der Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (4) dunkler ist, als der Farbeindruck der opaken Schicht (3).
8. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (4) auf eine erste Seiten der opaken Schicht (3) aufgebracht ist, und dass eine weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (5) auf eine
zweite Seite der opaken Schicht (3) aufgebracht ist.
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9. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (4) und die weitere partielle und ein mosaikartiges Bild bildende Schicht (5) registergenau übereinan-
der angeordnet sind.
10. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (4) und ein Farbeindruck der weiteren partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (5) ident sind, oder dass ein Farbeindruck der partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (4) und ein Farbeindruck der weiteren
partiellen und ein mosaikartiges Bild bildenden Schicht (5) verschieden ist.
11. Sicherheitselement nach (1) einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherheitselement (1) eine Prägung mit, insbesondere diffraktiven, Prägestrukturen (6) aufweist, wobei die Prägestrukturen (6) bei Betrachtung einer Sichtseite des Sicherheitselements (1) bevorzugt unter der opaken Schicht (3) und unter der partiellen und ein mosaikartiges Bild bilden-
den Schicht (4) angeordnet sind.
12. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mosaikartige Bild aus Bildelementen (7) gebildet ist, die von unterschiedlicher Größe und Form sind, wobei ein Bildelement (7) durch eine zusammenhängende Fläche der das mosaikartige Bild bildenden Schicht (4) gebildet ist und wobei die das mosaikartige Bild bildende Schicht (4)
zwischen zwei Bildelementen (7) unterbrochen ist.
13. Sicherheitselement (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedlich große Bildelemente (7) unterschiedlichen Mosaiken des mo-
saikartigen Bildes entsprechen.
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14. Sicherheitselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Trägerschicht (8), insbesondere eine Trä-
gerfolie, aus Kunststoff, insbesondere aus lichtdurchlässigem Kunststoff, aufweist.
15. Wertpapier, Sicherheitspapier oder Sicherheitsgegenstand (2), dadurch gekennzeichnet, dass es ein Sicherheitselement (1) nach einem der An-
sprüche 1 bis 14 umfasst.
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